Neue Konzertreihe „Jazz in der Milchsackfabrik“ in Frankfurt
Eine neue Konzertreihe, bei der europäischer Jazz Experimente mit anderen Musik- und Kunstformen eingeht, ist im Februar in Frankfurt gestartet: „Jazz in der Milchsackfabrik“. Initiator Stephan Enders hat sich kompetente MitstreiterInnen an seine Seite geholt: die SchlagzeugerInnen Imogen Gleichauf und Martin Standke, Saxophonist Peter Klohmann und die Gitarristen Max Clouth und Martin Lejeune. „Wir haben das Konzept zusammen entwickelt. Europäischer Jazz geht Experimente mit anderen Musik- und Kunstformen ein. Es soll ein Ort für genre- und generationsübergreifende Konzerte geschaffen werden. Dafür haben wir fünf verschiedene Räume für die Konzerte zur Verfügung und möchten mit den unterschiedlichen Atmosphären experimentieren„, erzählt er im Interview mit dem Journal Frankfurt (das Interview könnt Ihr hier lesen: https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Kultur-9/Jazz-in-der-Milchsackfabrik-Mit-unterschiedlichen-Atmosphaeren-experimentieren-28785.html).
Infos: http://tanzhaus-west.de/
Neue Konzertagentur Slagoffice veranstaltet Festival im BETT/Frankfurt 24.02.2017
Slagoffice heißt eine neue Konzert-Agentur von Suse Michel und Bine Morgenstern, die am 24.02.2017 ihr erstes Festival veranstaltet. Beim Slagoffice Release Festival treten ab 20 Uhr 7 Bands im BETT in Frankfurt auf, mit dabei sind Maly macht Musik, Wolf Schubert K, Candy Jane, The Slags, Musik für leere Diskotheken, EEka The Geek und The Imperial Mustard. Den Abschluss ab ca. 24 Uhr bestreiten Lava 303 & Band, Member (Bass), Dennis (Drums) und Tanzlicht K (Light Performance). Tickets gibt es hier.
Veranstaltungsort: Das BETT, Schmidtstrasse 12, 60326 Frankfurt
Brotfabrik Frankfurt präsentiert: Talk & Konzert mit Rebeca Lane 31.01.2017
Am 31.01.2017 lädt die Frankfurt Brotfabrik zu einer besonderen Veranstaltung: die Poetin, Rapperin und Soziologin Rebeca Lane aus Guetemala gibt nicht nur ein Konzert, sondern wird auch für ein ausführliches Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung stehen. Rebeca Eunice Vargas wurde 1984 in Guatemala City geboren. Als Kind erlebte sie das Ende des Bürgerkriegs und dessen Nachwehen in Guatemala und arbeitete als junge Frau dann in Initiativen mit, die die Gräuel der Militärdiktatur aufzudecken versuchten. Theater, Literatur und Musik dienten Vargas dabei als adäquate Medien. Auch dem Machismo in Mittelamerika sagte die erklärte Feministin den Kampf an, zum Beispiel als HipHop-Lehrerin in ärmeren Stadtvierteln von Guatemala City, wo sie jungen Frauen in der durchaus sexistischen HipHop-Kultur gleiche Möglichkeiten aufzeigte. Weltweit Schlagzeilen machte Rebeca Lane als Teil der „Somos Guerreras“-Vereinigung, einer Gruppe von befreundeten Rapperinnen, die in Mittelamerika und Mexiko zwei Monate unterwegs waren. Als Kriegerinnen im Dienste der Frauen. Im August erschien mit „Alma Mestiza“ das neue Album der Aktivistin, das den Guardian konstatieren ließ: „Der HipHop ist noch lange nicht tot, er lernt nur gerade Spanisch.“
In einem „Artist Talk“ um 20 Uhr nimmt sich Rebeca Lane vor dem Konzert die Zeit, über Guatemala zu sprechen, über seine Geschichte und die aktuellen Probleme. Es wird dabei um den Bürgerkrieg und seine Folgen gehen, um HipHop und die Situation der Frauen in Mittelamerika allgemein. Die Region ist trauriger Spitzenreiter, was die Anzahl von Morden an Frauen angeht – Rebeca Lane und andere setzen dem Musik und Feminismus entgegen. Rebeca beantwortet gern auch Fragen des Publikums. Das Gespräch findet auf Englisch statt. Im Anschluss gibt sie um ca. 21 Uhr ihr Konzert.
Beginn: 20:00Uhr / VVK: 13 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 16 € / Stehplatz
Veranstaltungsort: Brotfabrik, Konzert im Saal / Kulturprojekt 21, Bachmannstr. 2-4, 60488 Frankfurt
Infos: http://www.brotfabrik.de
Frankfurter Integrationsprojekt „Bridges“ startet Crowdfunding
Es ist noch nicht so lange her, dass die Studentinnen Julia Huk und Isabella Kohls mit ihrer Idee an die Öffentlichkeit gegangen waren: im Oktober letzten Jahres starteten sie ihr Projekt „Bridges – Musik verbindet“, in dem sie die Macht der Musik nutzen wollten, um Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und hier in Deutschland gestrandet sind, zu integrieren, Differenzen zu überwinden und einander verstehen zu lernen. 70 professionelle MusikerInnen kamen seitdem aus Frankfurt und der ganzen Welt zusammen, die Hälfte davon Geflüchtete, in 8 Ensembles werden die MusikerInnen bis zum Ende der Spielzeit 2017 bei über 50 Veranstaltungen gespielt haben.
Am 18.04. soll es erneut ein Konzert im Großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks geben, bei dem Eigenkompositionen und neue Arrangements vorgestellt werden sollen. Um das Projekt weiter tragfähig halten und die Kosten zu decken, hat die Initiative jetzt eine Crowdfunding-Aktion gestartet und das Fundingziel auf 20.000 Euro festgelegt. Damit sollen die Technik und Instrumente instand gehalten werden, und Fahrten zu den Proben, die nötige Öffentlichkeitsarbeit und Organisation bezahlt werden. Wer das Projekt unterstützen will, kann sich noch bis 16.02.2017 beteiligen unter www.startnext.com/bridges-musikverbindet zu unterstützen.
Anika Nilles beim Drum Camp der Musikmesse Frankfurt 2017
Top-MusikerInnen, nur eine Armlänge vom Publikum entfernt: beim Drum Camp und Guitar Camp erleben BesucherInnen der Musikmesse Frankfurt ein beeindruckendes Event-Programm. Das Line-Up für die neuen Publikumsmagnete füllt sich: Mit Jeff Waters (Annihilator), Bruce Gaitsch (Peter Cetera) sowie Michael Schack (Netsky, Kate Ryan, Milk Inc.) und der deutschen Schlagzeug-Senkrechtstarterin Anika Nilles gibt die Messe Frankfurt vier weitere prominente Namen bekannt. Alle KünstlerInnen sind vom 5. bis 8. April 2017 täglich mit einer Performance in einer großen schallisolierten Kabine zu erleben und stehen im Anschluss an ihre Auftritte für Meet and Greets und Autogramme zur Verfügung.
Weitere Infos: www.musikmesse.com, https://www.anikanilles.com/
Mehr Geld für die freie Kulturszene in Frankfurt
Die freie Kulturszene in Frankfurt kann in 2018 auf mehr Unterstützung von Seiten der Stadt hoffen. Das vermeldet das Journal Frankfurt nach einem Mediengespräch mit der neuen Kulturdezernentin Ina Hartwig. Die Koalition aus CDU, SPD und Grünen hat beschlossen, dass im Jahr vier Millionen Euro mehr für die freie Szene zur Verfügung gestellt werden sollen. Damit sind Kulturschaffende gemeint, die nicht an große Institutionen wie etwa dem Schauspiel Frankfurt, der Oper oder größeren Museen und Kunsthochschulen angesiedelt sind. „Diese Entscheidung war bitternötig„, sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig am Montag bei einem Mediengespräch. Die Festivals Stoffel vom Stalburg Theater und Sommerwerft vom Antagon Theater müssten sich keine Sorgen mehr um ihre Existenz machen – ebenso wie das Ensemble Modern. Vom Geldsegen profitieren sollen auch Ateliers der Stadt im Ostend und die freie Theaterszene. Wieviel Geld letztendlich für die einzelnen Institutionen ausgegeben wird, wurde noch nicht bekanntgegeben, weil die Stadtverordneten den Haushalt der Stadt erst noch beschließen müssen. Zuvor werden die Vorschläge des Kulturdezernats im entsprechenden Ausschuss diskutiert.
(Quelle: Journal Frankfurt)
Modern Music School in Frankfurt feiert 10jähriges Jubiläum
Am Samstag, 12. November 2016 feiert die Modern Music School in Frankfurt ihr zehnjähriges Jubiläum. Gemeinsam mit ihren SchülerInnen blickt sie im Gemeindehaus der Emmausgemeinde Eschersheim ab 15 Uhr zurück auf eine sehr erfolgreiche gemeinsame Zeit. Um 18 Uhr findet die offizielle Feierstunde statt – umrahmt von Auftritten einiger SchülerInnen sowie Schülerbands der Modern Music Schools in Frankfurt, Bad Homburg, Dieburg, Wiesbaden und Mainz.
Infos & Kontakt: Tobias Haug, Eschersheimer Landstr. 563, 60431 Frankfurt, moc.loohcscisumnredom@guah.t, www.modernmusicschool.com
Tenor für JazzPopChor „Bird’s Talk“ in Frankfurt gesucht
„Wir sind „Bird’s Talk“, ein kleiner feiner gemischter Jazzchor. Durch die Besetzung mit 18 Sängerinnen und Sängern haben wir eine gute Balance zwischen differenziertem Ensembleklang und Auftrittsfähigkeit gefunden.
Wir singen a cappella (bei Konzerten auswendig) ein Repertoire zwischen feinziseliertem Jazz und manchmal auch etwas schrägem Pop in teilweise ambitionierten Arrangements. Da manche unserer Arrangements mehr als 4-stimmig sind, solltest Du bereits Chorerfahrung haben, bei Interesse gibt es auch die Möglichkeit, Soloparts zu übernehmen. Wir gehen davon aus, dass Dir die Probenarbeit genau so viel Spaß machen wird wie uns, dass Du gerne in die wöchentlichen Proben kommen wirst und Dich aber trotzdem zuhause mit Noten oder Playalongs (midi) ein wenig vorbereiten kannst. Wir proben donnerstagabends im Frankfurter Nordend, geleitet von der wunderbaren Regina Klein.
Das Repertoire, aus dem wir seit unserem Gründungsjahr 2000 immer wieder einmal schöpfen, sowie weitere Infos findest Du auf unserer Homepage. Interessiert? Kontakt: Jörg Pochmann (Tenor): 069 /43 053 665, ed.klatsdrib@ofni, Regina Klein (Chorleitung): Tel: 06003 – 6617 (Friedberg), Mobil: 0171-4397497
ed.zzaj-lacov@nielk.aniger“
Infos: http://www.birdstalk.de
Interkulturelle Wochen in Frankfurt 29.10.-12.11.2016
Noch bis zum 12. November bieten die Interkulturellen Wochen in Frankfurt ein spannendes Programm aus Workshops, Begegnungsabenden, Wanderungen, Thementagen, Filmen, Konzerten u.v.m., das neue Perspektiven eröffnen und viele neue Begegnungsmöglichkeiten innerhalb der Stadtgesellschaft ermöglichen soll. Neue Lebensabschnitte und Formen des Zusammelebens gestalten, die Lebensläufe der anderen kennen und verstehen lernen – dafür steht das diesjährige Motto der Kultur-Wochen „Frankfurt – gemeinsam läuft‘s“. Hier geht es zum Programmflyer: http://www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de/sites/default/files/ikw_programm2016-final-ansicht-03.pdf
Filmstart: „As I Open My Eyes“ (06.10.2016)
„As I Open My Eyes“ (Tunesien 2015, 102 Min., arab./franz., OmU) heißt der erste Spielfilm von Leyla Bouzid, der heute anläuft und u.a. im Frankfurter Mal Seh’n Kino zu sehen sein wird. Er spielt in Tunis, kurz vor der Zeit, die oft als arabischer Frühling bezeichnet wird. Farah ist gerade mal 18, hat ihr Abitur gemacht, und die Familie stellt sie sich bereits als Ärztin vor. Sie aber singt fürs Leben gern in einer Rock-Band und rebelliert mit politischen Texten gegen die einengende Gesellschaft. Sie steht für jene Generation, die vor wenigen Jahren auf die Straße ging, um Dinge zu ändern. Die Tunesierin Leyla Bouzid erzählt die Geschichte der jungen Rebellin mit Feingefühl und einer geteilten Lust am Aufbruch und Ausbruch. Jede Gesellschaft muss sich verändern, wenn sie vorwärtskommen will. Das Umfeld lässt in ihrer Heimat den Frauen wenig Spielraum; die Mutter, das wird im Verlauf des Filmes klar, weiß selber nur zu gut, was sie meint, wenn sie ihre geliebte Tochter zu besänftigen versucht. Bouzid’s Film steckt voller Elan einer Generation, die auch in der Wirklichkeit des so genannt arabischen Frühlings erfahren musste, dass alles seine Zeit braucht und mitunter mehr Geduld, als Jugendliche aufbringen mögen. Farah hat die Rockmusik als Ventil, hat ihre Band, mit der zusammen sie auftreten und sich auslassen kann. Und wenn Leyla Bouzid eine Geschichte erzählt, die sie im 2010 angesiedelt hat – also bevor der Sturm losging –, dann erzählt sie ganz intensiv von heute. Das Kino Mal Seh’n zeigt den Film von Do. 06. bis Di. 11. Oktober jeweils um 20 Uhr
Veranstaltungsort: Mal Seh’n Kino, Adlerflychtstr. 6, 60318 Frankfurt
Filmtipp: „Mali Blues“ im Frankfurter Mal Seh’n Kino
Das westafrikanische Land Mali gilt als Wiege des Blues, den verschleppte Sklaven auf die Baumwollfelder Amerikas mitbrachten. Traditionelle Musik hält schon seit Jahrhunderten die Gesellschaft Malis zusammen. Doch Malis Musik ist in Gefahr. Radikale Islamisten führen im Norden des Landes die Scharia ein, verbieten Tanz und weltliche Musik, zerstören Instrumente und bedrohen MusikerInnen. Viele MusikerInnen fürchten um ihr Leben und fliehen aus der Region um Timbuktu und Kidal. Doch der islamistische Terror hat sich mittlerweile auch auf andere Teile Malis ausgeweitet. Die UNO-Kriegseinsätze werden weiter verstärkt, auch die deutsche Bundeswehr ist seit drei Jahren im Einsatz. Der Kinofilm MALI BLUES (von Lutz Gregor, D / Mali 2016, 90 Min., franz. OmU) erzählt die Geschichten von vier MusikerInnen, die Hass, Misstrauen und Gewalt in ihrem Land und eine radikale Auslegung des Islam nicht akzeptieren wollen. Weder in Mali, noch an einem anderen Ort auf der Welt. Internationaler Shooting Star Fatoumata Diawara, Ngoni-Virtuose und traditioneller Griot Bassekou Kouyaté, der junge Rapper Master Soumy und der virtuose Gitarrist Ahmed Ag Kaedi, Leader der Tuareg-Band Amanar – sie alle haben eines gemeinsam: ihre Musik verbindet, tröstet, heilt und gibt den Menschen die Kraft für Veränderung, für eine gemeinsame Zukunft in Frieden. Das Mal Seh’n Kino zeigt den Film vom Do. 06. bis Di. 11. Oktober jeweils um 22 Uhr, am So. 09., 16., 23. und 30. Oktober jeweils um 14 Uhr.
Veranstaltungsort: Mal Seh’n Kino, Adlerflychtstr. 6, 60318 Frankfurt
Neu: Monatliche Studio-Konzerte im Libertine Lindenberg in Frankfurt
In einem neu gestalteten Tonstudio im Libertine Lindenberg in Frankfurt – einem Hotel, das sich eher als „Gästgemeinschaft“ versteht – soll es in Zukunft regelmäßige Studiokonzerte geben. Studiomacher Wolfgang Gottlieb, den viele vom Hazelwood Studio/Label in Rödelheim kennen, hat für den 29. Juli die Britin Ellie Ford eingeladen.
Infos: http://www.das-lindenberg.de

