Förderung „Impuls neue Musik“
Die Förderung „Impuls neue Musik“ fördert Musikprojekte, die den Austausch zwischen dem deutschsprachigen und dem frankophonen Sprach- und Kulturraum mit neuen Ideen gestalten und die zeitgenössischen Musikszenen in Deutschland, Frankreich, in der Schweiz und in Luxemburg vernetzen. Gefördert wird zeitgenössische Musik in ihrer ganzen Vielfalt in Form von Konzerten und Musiktheater-Produktionen, Reihen oder Festivals, Residenzen und Akademieprojekten sowie Vermittlungsprojekten und Klangkunst. Gesucht werden Komponist*innen, Musiker*innen, Klangkünstler*innen und Performer*innen, die zur Bereicherung des künstlerischen Austauschs der vier Länder beitragen, ihre Vorhaben dort entwickeln und realisieren. Antragsfrist: 1. Mai 2026
10 Arbeitspaket-Stipendien für Brandenburger Künstler*innen
Das Kulturministerium Brandenburg schreibt auch 2026 wieder zehn Arbeitspaket-Stipendien à 10.000 € für Künstler*innen aus. Die Förderung richtet sich an Kunstschaffende aus den Bereichen Literatur, Bildende Kunst, Musik und Darstellende Kunst mit erstem Wohnsitz in Brandenburg. Die Stipendien sind bewusst nicht an ein konkretes Projekt gebunden, sondern sollen Raum für künstlerische Entwicklung schaffen – etwa für Recherchen, neue Formate, Proben, Technikanschaffungen, Coaching oder Vernetzung. Bewerbungsfrist: 12.04.2026
Nordrhein-Westfalen vergibt Kultur-Schecks zur Stärkung der Kultur im ländlichen Raum
Ab Sommer 2026 unterstützt die nordrhein-westfälische Landesregierung mit Kultur-Schecks verschiedene öffentlich zugängliche Kulturveranstaltungen und Veranstaltungsreihen, darunter Konzerte und Festivals. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes stellt insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung, um bis zu 1.000 Projekte zu fördern. Die Förderung erfolgt als pauschaler Zuschuss in Höhe von 500 Euro pro Veranstaltung bzw. pro Reihe. Die Rechnungen und Belege müssen spätestens vier Wochen nach Abschluss der Veranstaltungen über das Online-Portal „Kultur.Web” eingereicht werden. Antragsberechtigt sind Vereine, Organisationen und Initiativen mit Sitz oder Tätigkeitsschwerpunkt im ländlichen Raum Nordrhein-Westfalens.
Exportförderung der Initiative Musik
Bei der Initiative Musik gibt es neu ausgerichtete Programme der Exportförderung: Für Künstler*innen gibt es die überarbeitete Internationale Live- und Showcaseförderung, bei der Anträge ab sofort flexibel eingereicht werden können. Die Internationale Exportförderung für Musikunternehmen unterstützt Professionals bei ihrer internationalen Positionierung, darunter Branchenevents, Songwriting- und Kooperationsformate, Marketing- und PR-Aktivitäten im Ausland sowie externe Dienstleistungen. Dafür könnt ihr noch bis 23.3.2026 (12:00 Uhr) eure Anträge stellen – oder in einer der zwei weiteren Antragsrunden in diesem Jahr.
Jetzt bewerben: LISTEN TO BERLIN 2026
Der Booster für deine Musikkarriere: Du machst Musik, lebst in Berlin und bist bereit für den nächsten Schritt? Dann bewirb dich jetzt für die neue LISTEN TO BERLIN Saison. Gesucht werden neue Songs aus allen Genres der populären Musik für die nächste LISTEN TO BERLIN: COMPILATION. Wirst du ausgewählt, dann wirst du Teil des LISTEN TO BERLIN-Netzwerks – mit Chancen auf mehr Auftritte, mehr Sichtbarkeit und mögliche Award-Nominierungen. Die Compilation hat bereits Acts wie Alin Coen, Bodi Bill, Dota, Ellice, Faravaz, Kat Frankie, Moderat oder Sorvina begleitet. Bewerbungsfrist: 28. April 2026
Initiative Musik fördert 97 Projekte mit über 840 Tsd. Euro – Fokus auf nachhaltige Professionalisierung und Vielfalt
In der ersten Förderrunde des Jahres stellt die Initiative Musik mehr als 840 Tsd. Euro für 97 ausgewählte Musikprojekte aus den Bereichen Pop, Jazz, Indie sowie weiteren Genres bereit. Die Künstler*innenförderung richtet sich an aufstrebende Nachwuchstalente, die ihre musikalische Laufbahn nachhaltig professionalisieren möchten. Unterstützt werden dabei unter anderem Studioaufnahmen, die Planung von Tourneen, die Produktion von Musikvideos sowie maßgeschneiderte Marketingmaßnahmen. Wir freuen uns riesig, dass Elsdeer, die wir in diesem Jahr für das PopCamp nominiert haben, unter den Geförderten ist. Auch die Bassistin Franzi Aller, die sich u.a. in der Frankfurter Jazzszene einen Namen gemacht hat, kann sich über eine Förderung für die Produktion ihres Debüts „Bassline“ freuen. Weitere Geförderte sind die all-female Punkband Lady Lazarus aus Berlin und Principess aus Bayern, die Indiemusikerinnen Mina Richman und Stina Holmquist u.v.m.
Die Förderung soll insbesondere dazu beitragen, die begonnene Professionalisierung hin zur nachhaltigen Etablierung am Musikmarkt zu unterstützen, dabei die Genrevielfalt gezielt weiter zu stärken und auf Spezifika von diesbezüglichen Nischen differenziert einzugehen. Die Projektmittel für die Künstler*innenförderung stellt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) zur Verfügung. In der nächsten Antragsphase vom 10. bis 30. April 2026 können Künstler*innen und Bands erneut ihre Projekte einreichen.
Robert Bosch Stiftung fördert kreative Projekte zur Demokratiearbeit
„Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen“, so heißt das Förderprogramm, das die Robert Bosch Stiftung zusammen mit dem Bundesverband Soziokultur ausgeschrieben hat. Damit unterstützt sie Ansätze für niedrigschwellige Demokratiearbeit in ganz Deutschland, die Menschen die Möglichkeit geben, den Mehrwert von Demokratie und Gemeinschaft wieder selbst zu erfahren. Das Förderprogramm unterstützt Kooperationen aus Ortebetreiber*innen, Soziokultur und politischer Bildung dabei, verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Meinungen an dem Ort konstruktiv ins Gespräch zu bringen und gemeinsame Ideen für Veränderung umsetzen. Experimentierfreude ist ebenso gefragt wie genaues Hinhören, was es im Umfeld braucht. So wird der Ort gemeinsam mit anderen Menschen aus dem Umfeld zu einem kommunikativen Treffpunkt, den man zusammen gestaltet und wo man etwas bewegen kann – zu einem gemeinsamen Allzeitort. Mit einladenden, kreativen und partizipativen Ansätzen sollen unterschiedliche Menschen ab 16 Jahren zusammengebracht werden. Ziel ist es, über den Förderzeitraum hinaus eine dauerhafte Kultur des Dialogs zu etablieren und so das demokratische Miteinander vor Ort nachhaltig zu stärken.
Hamburg Music Boost bietet Workshops für Akteur*innen aus Hamburgs Musikwirtschaft
Hamburg Music ist Deutschlands erster regionaler Musikwirtschafts-Zusammenschluss und einer der größten Europas mit derzeit rund 150 Mitgliedsunternehmen. Er vertritt damit Firmen und Selbständige mit mehr als 1.500 festangestellten Mitarbeiter*innen, weitaus mehr frei beschäftigten Mitarbeiter*innen und einem Jahresumsatzvolumen aller Mitgliedsunternehmen von über 1 Mrd. €. Mit seinem Kursangebot „Hamburg Music Boost“, das mit Mitteln der Europäischen Union und der Freien und Hansestadt Hamburg über den Hamburger Weiterbildungsbonus PLUS gefördert wird, bietet er in den nächsten Wochen spannende neue Workshops für Akteur*innen aus der Hamburger Musikwirtschaft. Die Kurse richten sich an Mitarbeitende in Labels, Verlagen und Konzertagenturen sowie (Solo-)Selbstständige in Bereichen wie Management, Booking oder Musikproduktion. Dank Förderung werden 90% der Kurskosten übernommen, Ihr zahlt lediglich einen Eigenanteil i.H.v. 10% plus USt. Die Anmeldung ist ab sofort möglich!
- Auftritt & Wirkung: Souverän präsentieren im Berufsalltag der Musikbranche mit Claudia Wiedemer von Management by Shakespeare am 08. und 09.04. jeweils 9:00-17:00 Uhr, Anmeldeschluss am 24.03.
- Von Recruiting bis Mitarbeitendenbindung: Grundlagen der Personalarbeit mit Till Tillmann von hooman EMPLOYER MARKETING am 09.04. 12:00-16:00 Uhr und 10.04. 9:30-13:30 Uhr, Anmeldeschluss am 25.03.
- Kommunikation als Einladung: Diskriminierungssensibel und barrierearm kommunizieren mit Lara M. Gahlow und Marcel Wicker von SOFT COMMUNICATION am 27. und 29.04. jeweils 10:00-15:00 Uhr, Anmeldeschluss am 13.04.
Ihr wollt einen eigenen teaminternen Kurs buchen? Dann wendet Euch per Mail bei Marie!
Festivalförderung „Hinter Ins Land“ fördert Festivals in Bayern
Die Festivalförderung in Bayern geht in die nächste Runde! Auch dieses Jahr unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen der Projektmittel Freie Kunst-Szene mit Hinter ins Land Stages Festivals und Open Airs in ganz Bayern. Die Fördersumme liegt zwischen 2.500€ und 6.900€ für Festivals bis zu einer Kapazität von 5.000 Personen. Interessierte Veranstalter*innen können bis zum 29.03.2026 einen Antrag stellen.
Initiative Musik startet ab 2027 Filmmusik-Residency in Los Angeles
Ab 2027 startet die Initiative Musik gemeinsam mit der renommierten Villa Aurora in Los Angeles ein neues Filmmusik-Residenzprogramm, in dem Musiker*innen und Komponist*innen aus Deutschland bei einem dreimonatigen Arbeitsaufenthalt neue Klangwelten für Film und Medien entwickeln können. Die Villa Aurora, ehemaliges Exilhaus von Lion und Marta Feuchtwanger, ist seit 1995 ein kreativer Treffpunkt für Künstler*innen aus aller Welt. Die erste Stipendiatin wird die mehrfach ausgezeichnete Komponistin Freya Arde sein, bekannt für Musik zu Filmen wie Das fliegende Klassenzimmer und Das geheime Leben der Bäume, oder Riefenstahl von Andres Veiel und der Produzentin Sandra Maischberger. Auch für den Coming-of-Age-Film Everyone’s Sorry Nowadays von Frederike Migom komponierte sie die Musik – der Film feierte am 14. Februar 2026 erfolgreich seine Weltpremiere auf der Berlinale.
Die Residency bietet Raum für die Entwicklung neuer Projekte, kreative Vertiefung und die Vernetzung mit der internationalen Musik- und Filmszene, um die nächste Generation international vernetzter Musiker*innen aus Deutschland zu fördern. Aufbauend auf dieser ersten Edition soll das Programm künftig jährlich stattfinden und über ein Bewerbungsverfahren in der Exportförderung der Initiative Musik zugänglich sein.
Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen zum Thema Geschlechtergleichstellung
Das Programm „Citizens, Equality, Rights and Values“ (CERV) der Europäischen Union fördert Projekte zum Thema Unionswerte, Gleichstellung, Teilhabe und Gewaltprävention – mit einem Etat von rund 1,44 Mrd. Euro. Derzeit ist ein Call zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter ausgeschrieben, der die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben fördern, Lohntransparenz und gleichen Lohn erreichen, eine gleichberechtigte Teilhabe und Vertretung in wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen und/oder die Bekämpfung von Geschlechterstereotypen in Medien und Werbung fördern will. Wer antragsberechtigt ist, seht ihr hier. Bewerbungsschluss: 28.04.2026
In einer digitalen Veranstaltung stellt euch die Kontaktstelle CERV am 26. Februar die Ausschreibung kurz vor und steht euch anschließend für Fragen zur Verfügung.
26. Februar 2026 | 11:00–12:00 Uhr | digital
Women Create Music 07. & 08.03.2026
Im Rahmen der Initiative Women Create Music finden 2026 erstmals zwei Veranstaltungen in Mannheim und Ludwigshafen statt. Ziel ist es, FLINTA*-Musikschaffende zu vernetzen, zu stärken und sichtbarer zu machen. Den Auftakt bildet die Mannheim Edition (7. & 8. März): Am 7. März startet das Programm in der Popakademie Baden-Württemberg mit einer Songwriting-Session. Interessierte können sich aktuell noch hier mit 2-3 Songs bewerben. Am 8. März folgt im Congress Center Rosengarten Mannheim eine kostenfreie Convention mit Insights in die Musikindustrie, Showcases sowie Workshops zu Songwriting und Social Media. Die Veranstaltung bietet vielfältige Möglichkeiten zur fachlichen Weiterentwicklung und zum Austausch innerhalb der Branche.Women Create Music ist ein Gemeinschaftsprojekt, initiiert von We Create Music, und wird unterstützt vom Rosengarten Mannheim, BASF Kultur, der Mannheimer I’m Sound Versicherung sowie der Popakademie Baden-Württemberg. Die zweite Ausgabe findet am 24. und 25. Oktober 2026 in der Popakademie Baden-Württemberg und im BASF Feierabendhaus in Ludwigshafen statt.

