Komponistenwettbewerb filmtonart zum Tag der Filmmusik 29.06.2012
Musik- und Filminteressierte haben auch in diesem Jahr Gelegenheit, ihren ganz persönlichen Soundtrack zu komponieren. Bereits zum vierten Mal rufen filmtonart und Abendzeitung gemeinsam zu einem Komponistenwettbewerb auf und geben Kreativen die Chance, das eigene Werk auf der Bühne zu hören. Wie in den Jahren zuvor gilt es, ausgewählte Szenen aus einem Film – dieses Mal einen Dokumentarfilm – zu vertonen. Bis zum 15. Juni kann man seinen/ihren Soundtrack zu dem Dokumentarfilm „Schnee“ hochladen oder an die Veranstalter schicken. Eine fachkundige Jury wählt die musikalisch interessantesten Beiträge aus, die bei filmtonart – Tag der Filmmusik am 29. Juni 2012 auf der Bühne gespielt werden. Das Publikum ist aufgerufen mitzudiskutieren und über das beste Musikstück abzustimmen. Zu vertonen sind dieses Mal Szenen aus dem Dokumentarfilm „Schnee“, einer poetischen Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur. Regisseur August Pflugfelder hat sich dafür auf eine winterliche Reise durch die Alpen begeben und Menschen mit der Kamera begleitet, die vom Tourismus leben und für die der Schnee Existenzgrundlage ist.
Thurnauer Preis für Musiktheaterwissenschaft 2013
Zum vierten Mal in der Geschichte des Forschungsinstituts für Musiktheater (fimt) an der Universität Bayreuth wird der Thurnauer Preis für Musiktheaterwissenschaft ausgelobt. Eingesandt werden können bereits veröffentlichte oder noch unveröffentlichte Aufsätze und Essays zu allen relevanten Themenbereichen: von der Oper zum Musical, vom Vaudeville oder der Revue zum Musik-Film und zur Filmmusik, vom Ballett über das Tanztheater zur Tanzperformance, von der Aufführungs-Analyse zur Analyse von Partituren oder Libretti (Einsendeschluss: 30. Mai 2013). Der Aufsatz sollte 18.000-27.000 Zeichen (ca. 10-15 Seiten) umfassen und nicht älter als zwei Jahre sein. Er kann auf Englisch, Deutsch, Französisch oder Italienisch verfasst sein. Der Preis besteht aus einem Geldpreis von 1500,- € und einer Einladung ins fimt zur offiziellen Preisverleihung. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an:
ed.htueryab-inu@hcstirf.einalem
Vortrag „Musik im Film“ der Komponistin Martina Eisenreich 20.04.2012 in Köln
Welche Rolle die Musik für den Film spielt, wird in einem Vortrag im Filmforum, Museum Ludwig im Rahmen des Internationalen Frauenfilmfestivals in Köln am Beispiel des märchenhaft-poetischen Kurzfilms „Mondmann“ des jungen Regisseurs Fritz Böhm- nach einem Kinderbuch von Tomi Ungerer – erklärt und vorgeführt. Zu Gast ist Martina Eisenreich, Absolventin der Münchner Hochschule für Musik und Theater und der Ludwigsburger Filmakademie, Komponistin und Geigerin, und seit 2009 Dozentin für Filmmusik und Sounddesign an der Hochschule für Fernsehen und Film München, die die Musik für den Mondmann schrieb. Eingespielt wurden die rund 38.000 Töne der Komponistin vor Kurzem vom Deutschen Filmorchester Babelsberg, und so hat die junge Komponistin nun genügend anschauliches Material im Gepäck, um den Weg von der ersten Idee, der Arbeit mit dem Regisseur und dem Filmteam, der Entstehung der Partitur bis hin zu den Orchesteraufnahmen und der Filmtonmischung zu zeigen.
Beginn: 11 Uhr 30. Ort: Filmforum im Museum Ludwig, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln.

