Filmtipp: Tatort „Waldlust“ mit Filmmusik von Martina Eisenreich

Heute im Ersten: der neue Tatort aus Ludwigshafen und der zweite Versuch, mit Improvisation neue Wege zu gehen. Zum Coaching-Wochenende mit Team-Trainer Simon Fröhlich fahren Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) und ihre Kollegen in ein abgelegenes Hotel mitten im Schwarzwald. Schon bei der Ankunft wird klar, warum Frau Keller das Hotel so günstig bekommen hat: Die guten Tage des „Lorenzhofs“ sind definitiv vorbei. Eine hauseigene Diva gibt es auch: die als Dauergast durchs Hotel geisternde alte Schauspielerin Lilo Viardot.

Ein unheimliches altes Haus, Figuren, die offensichtlich etwas zu verbergen haben, im Keller vergrabene Knochen: Im „Tatort: Waldlust“ wird es lustvoll-schauerlich für die Ermittler und das Publikum. Mit einem Ensemble improvisationserfahrener Schauspieler drehte Regisseur Axel Ranisch einen Tatort, der die tödliche Familiengeschichte aus der Vergangenheit mitten in die gruselige Gegenwart holt.

Die Violinistin und Filmkomponistin Martina Eisenreich schrieb auf der Grundlage des dialoglosen Drehbuchs von Sönke Andresen eine viersätzige Tatort-Symphonie für großes Orchester, die starke Akzente setzt und zum „Fargo“-Touch beiträgt. Die Musik wurde von der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz eingespielt.

In der SWR-Mediathek kann ein Beitrag dazu nachgeschaut werden.

(Fotos: Manfred Rinderspacher)

04.03.2018

Call For Papers: Musik im Science-Fiction Film – XII. Symposium zur Filmmusikforschung

„Musik im Science-Fiction-Film“ heißt das Thema des XII. Symposiums zur Filmmusikforschung vom 20. bis 22. Juli 2017 an der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) Hamburg, für das bis Ende Februar Vorschläge für Beiträge gesucht werden. Science-Fiction umfasst und beinhaltet als Möglichkeit künstlerischen Schaffens und Ort gesellschaftlicher Aushandlung verschiedene Kunstformen, Gattungen und Genres. Der Science-Fiction-Film ist dabei nur eine, aber sicher die populärste Ausprägung dieses Metagenres. In der Tagung soll die Musik im Science-Fiction-Film daher nicht nur in filmmusikalischer Hinsicht durchdacht werden, sondern gleichermaßen von den vom Gegenstand aus gesehen benachbarten Disziplinen der Filmwissenschaft, Musikwissenschaft, Tanzwissenschaft, Medienwissenschaft und Literaturwissenschaft. Aber auch die Vertreter*innen anderer Fächer, sind herzlich eingeladen, ihre Themenvorschläge einzureichen. Mögliche Themen können sein: Musizieren im SF-Film: Wie klingt außerirdische Musik? / Sound Design und Geräuschkomposition im SF-Film / Musik im literarischen Genre der SF und der Transfer zum Film / Science Fiction in Musikgenres und ihre Bezüge zum SF-Film / Franchisekonzepte und ihre musikalische Konkretion / Die musikalische Imagination von Zukünftigkeit und Risiko / Zukunftskonzepte von Musik im SF-Roman und SF-Film / Musik in SF-Fernsehserien und ihre Funktionsweisen / SF-Künstler, SF-Filmemacher, SF-Musiker / Mainstream und Avantgarde des Science Fiction-Films und seiner Musik / Technik und Natur in der Musik des SF-Film / Instrumente der Musik im SF-Film / SF-Musikinstrumente / Das Dasein bzw. der Beruf des Musikers/der Musikerin im SF-Film / Musikgeschichte der SF-Filmmusik / Musikgeschichte im SF-Film / Populäre Musik und/im SF-Film u.v.w. Davon abweichende Vorschläge sind durchaus erwünscht. Neben dem thematischen Schwerpunkt wird es wie gewohnt auch einen thematisch offenen Teil geben, zu dem sämtliche Fragestellungen zum Thema Filmmusik prinzipiell willkommen sind. Insbesondere junge Forscher*innen werden ausdrücklich ermutigt, ihre Projekte bzw. Abschluss- und Qualifikationsarbeiten vorzustellen. Daneben ist auch die Einreichung von thematischen Panels und Roundtables erwünscht.
Bei Interesse senden Sie bitte ein kurzes Abstract (max. 300 Wörter) für eine geplante Präsentation von 25 Minuten Dauer und eine kurze Biographie (max. 100 Wörter) an: ed.le1772565734ik-in1772565734u.lia1772565734me@ki1772565734summl1772565734if1772565734 (Ansprechpartner sind Tarek Krohn und Willem Strank). Einsendeschluss ist der 28. Februar 2017.
Die Organisatoren werden nicht für Reisekosten oder andere Kosten aufkommen.

Weitere Infos: CfP Hamburg 2017 (pdf, 45 kB)

01.01.2017

filmtonart 2016 sucht Filmmusik für Tatort „Kartenhaus“ (Bewerbungsschluss: 10.06.16)

Der Kompositionswettbewerb filmtonart 2016 ist bereits ausgeschrieben, er wird am 24. Juni 2016 wieder ein Highlight bei filmtonart in den Studios des Bayerischen Rundfunks sein: Es gilt, eine Sequenz aus dem WDR-Tatort „Kartenhaus“ neu zu vertonen. Beim diesjährigen achten Tag der Filmmusik werden die besten drei Kompositionen live aufgeführt und die Gewinner dürfen sich u.a. über ein wertvolles Stage Keyboard und eine zweitägige Reise nach London mit Besuch in den berühmten Abbey Road Studios freuen.

In „Kartenhaus“ jagen die Hauptkommissare Ballauf und Schenk ein junges Liebespaar, das eine Spur aus Leichen hinterlässt. Der Kölner Tatort mit Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt wurde im Juni und Juli 2015 gedreht und am 28. Februar 2016 ausgestrahlt. Eine Sequenz daraus wird den TeilnehmerInnen des Talent Awards für die eigene musikalische Vertonung zur Verfügung gestellt. Die WettbewerbsteilnehmerInnen können ihrer Kreativität freien Lauf lassen: Die Instrumentierung ist auf zwei Klaviere und ein Schlagzeug festgelegt. Die Originalmusik stammt von dem preisgekrönten Komponisten- und Produzentenduo Dürbeck & Dohmen, die bei filmtonart anwesend sein werden.

Teilnahmebedingungen und Einsendeschluss
Die Teilnahmebedingungen für den Kompositionswettbewerb sind ab sofort unter www.br.de/filmtonart zu finden. Auf Anfrage unter ed.rb1772565734@tran1772565734otmli1772565734f1772565734 erhalten die Teilnehmer die Filmsequenz aus „Kartenhaus“ zugesandt und können ihre Komposition bis zum 10. Juni 2016 unter www.br.de/filmtonart hochladen.

Anmeldung filmtonart
Alle, die den Tag der Filmmusik am Freitag, 24. Juni 2016 im Bayerischen Rundfunk live miterleben wollen, können sich unter www.br.de/filmtonart anmelden. Die Teilnahme an filmtonart ist kostenfrei.

02.05.2016

Martina Eisenreich gewinnt zwei Preise für ihre (Film-)Musik

Der mit 10.000 Euro dotierte Rolf-Hans Müller Preis für Filmmusik 2014 geht an die in Bockhorn lebende Komponistin Martina Eisenreich. Sie erhält die Auszeichnung für die Musik zum Film „Be My Baby“. Die Preisverleihung fand am 21. November 2014 im Rahmen des Fernsehfilm-Festivals in Baden-Baden statt. Ihre Entscheidung begründete die siebenköpfige Fachjury folgendermaßen: „Für die Vertonung von ’Be My Baby’ komponierte Martina Eisenreich eine sehr einfühlsame Musik, die mit ihrer eigenständigen Instrumentation auf das ernste Thema des Films humorvoll und intelligent eingeht und zugleich auf sensible Weise die Charaktere der Hauptdarsteller widerspiegelt.“

Außerdem hat sie für die Hörspiel-Produktion „Alfred Döblin: November 1918. Eine deutsche Revolution“, die jetzt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik gewann, die Musik geschrieben.

Martina Eisenreich, 1981 in Erding geboren, wurde im Alter von 15 Jahren an der Hochschule für Musik und Theater München als Jungstudentin für klassische Komposition aufgenommen und absolvierte darüber hinaus ihre Studien in den Fächern Violine, Filmmusik und Sounddesign. Als Komponistin, Multiinstrumentalistin und Geigerin gilt sie in der europäischen Konzertszene durch ihre ausdrucksstarke Improvisation und unverwechselbare Klangvielfalt als Ausnahmeerscheinung. Gleichermaßen komponierte sie für Kino- und Fernsehfilme, Theaterwerke und Hörspiele. Martina Eisenreich ist Dozentin für Filmmusik an der Hochschule für Fernsehen und Film München.

Quelle: http://www.miz.org

24.11.2014

Soundtrack_Cologne: European Talent Competition

Macht mit bei der EUROPEAN TALENT COMPETITION in den Kategorien WDR FILMSCORE AWARD und SOUNDDESIGN und gewinnt eine eintägige Aufnahme-Session einer eigenen Komposition mit dem WDR Funkhausorchester Köln und eine 5.1 Kurzfilm-Kinomischung für ein DCP im Kölner Filmtonpostproduktionsstudio TORUS. Zeigt Euer Können und vertont einen von SoundTrack_Cologne vorgegeben Kurzfilm. Die eingereichten Tonspuren sollen die Narration des von SoundTrack_Cologne zur Verfügung gestellten Kurzfilms bestmöglich unterstützen. Pop-, Jazz- und Elektropopelemente können für die musikalische Vertonung ebenso eingesetzt werden wie orchestrale Scores. Die Wahl des zu vertonenden Kurzfilms fiel in diesem Jahr auf den animierten Experimentalfilm CONTRAST (2013) von Carmen Büchner, der im vergangenen Jahr in Paris mit dem „Dimension 3 Award“ und einem Musikpreis von Dolby Digital Paris für die außergewöhnliche Komposition und das experimentelle Sounddesign der Komponistin Denise Barth ausgezeichnet wurde. Der Film gleicht einem abstrakten Gemälde und ist zudem ein minutiöser Blick in die Schönheit einer wild bewachsenen Blumenwiese. Unter der Oberfläche des Dickichts offenbaren sich jedoch ein beklemmender Mikrokosmos und ein rasanter Kampf um Leben und Tod. Mit CONTRAST haben sich die Veranstalter erstmals in der 11-jährigen Geschichte der Competition für einen eher abstrakten Film als Wettbewerbsfilm entschieden; aus der großen Freiheit der gestalterischen Möglichkeiten ergibt sich eine besondere künstlerische Herausforderung, die die Teilnehmer zu bewältigen haben.
Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 15. Oktober 2014. Teilnahmeberechtigt sind alle Studierenden der Fachbereiche Musik und Ton europäischer Hochschulen (keine Altersbegrenzung) sowie junge Kreative bis zu einem Alter von 30 Jahren.

01.09.2014

„filmtonart – Tag der Filmmusik“ 27. Juni 2014 beim BR in München

Was ist das Geheimnis eines erfolgreichen Soundtracks? Wie schafft man den Spagat zwischen Shakespeare und Disney? Und wie wirkt sich das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) auf die Musikwirtschaft aus? Zu spannenden Diskussionen und anregenden Gesprächen mit viel Live-Musik treffen sich bei filmtonart 2014 bereits zum sechsten Mal prominente TeilnehmerInnen und Gäste. In den Studios des BR werden über den Tag verteilt (10-17 Uhr) insgesamt sieben Panels veranstaltet mit Podiumsdiskussionen, Expertengesprächen und Musikdarbietungen. Filmschaffende, Filminteressierte, CineastInnen und FreundInnen der Filmmusik sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten bis zum 24. Juni 2014 unter www.br.de/filmtonart.

15.06.2014

Musik für Stummfilme 2013: Filmkonzerte 23.-24.11.2013 HfMDK/Frankfurt

Ein aufwändiges Projekt mit Filmschaffenden und Musikstudierenden aus dem Hochschulnetzwerk der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) hält an zwei Filmkonzert-Abenden eine große Vielfalt visueller und akustischer Eindrücke bereit: 18 Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt entwickelten neue Filmmusiken für vier verschiedene Instrumentalbesetzungen, die am 23. und 24. November 2013 jeweils um 19:30 Uhr in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main zu sehen und zu hören sein werden. Vertont wurden insgesamt 13 verschiedene Kurzfilme aus fünf hessischen Hochschulen: der Hochschule für Gestaltung Offenbach, dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen, der Hochschule RheinMain in Wiesbaden, der Kunsthochschule Kassel und der Städelschule Frankfurt. Die jungen Komponistinnen und Komponisten werden ihre Werke meist selbst zur Filmprojektion dirigieren – eine Aufgabe, die eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Gespielt werden die Kompositionen in diesem Jahr von der Kammerphilharmonie Frankfurt, einem Orchester, das sich in den letzten Jahren einen Namen für ungewöhnliche Projekte und stilübergreifende Experimente gemacht hat. Ein studentisches Team der Hochschule Darmstadt wird die Musik aufnehmen, damit im Anschluss eine DVD mit den Filmen und den neu entstandenen Musiken hergestellt werden kann. Die filmischen Vorlagen für dieses Stummfilmkonzert sind ebenso vielgestaltig wie die musikalischen Umsetzungen: vom experimentellen Animationsfilm bis zur filmischen Tanzperformance reicht das Spektrum.
Tickets: 6 Euro (ermäßigt 4 Euro) unter Tel.: (069) 154 007 334 oder per Email unter: ed.tr1772565734ufkna1772565734rf-kd1772565734mfh@n1772565734etrak1772565734
Veranstaltungsort: Großer Saal der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Eschersheimer Landstrasse 29-39, Frankfurt Main (U-Bahn: 1/2/3/8 Haltestelle „Grüneburgweg“)

19.11.2013

European Talent Competition sucht die beste Vertonung eines Kurzfilms

SoundTrack_Cologne veranstaltet in 2013 erneut die European Talent Competition – den Wettbewerb um die beste Vertonung eines Kurzfilms für junge NachwuchskomponistInnen und SounddesignerInnen in den Kategorien „WDR Filmscore Award“ und „Sounddesign“. Die eingereichten Soundtracks sollen die Erzählung des Kurzfilms und seiner Bilder bestmöglich unterstützen. Hierfür können Pop-, Jazz-, Elektropopelemente ebenso eingesetzt werden wie orchestrale Scores. Wir empfehlen den BewerberInnen hierfür als Team aus Komponist/in und Sounddesigner/in zusammen zu arbeiten; dies ist jedoch keine Bedingung. Teilnahmeberechtigt sind alle Studierenden der Fachbereiche Musik und Ton europäischer Hochschulen sowie junge Kreative bis zu einem Alter von 30 Jahren. Einsendeschluss: 13. Oktober 2013.

29.08.2013

filmtonart – Tag der Filmmusik 28.06.2013

Am Freitag, 28. Juni veranstaltet der Bayerische Rundfunk in seinem Funkhaus den Tag der Filmmusik „filmtonart 2013“ von 10 bis 18 Uhr. Wie schreibt man einen Welthit wie „Axel F.“? Wie bringt man bayerische Blasmusik mit klassischer Thriller-Musik in Einklang? Und wie sieht es mit der Vergütung bei der Musiknutzung im digitalen Zeitalter aus? Spannende Themen stehen auch bei filmtonart 2013 wieder im Mittelpunkt der Panels mit vielen prominenten TeilnehmerInnen. Über die verschiedenen Wege, wie man denn FilmmusikerIn wird, klären junge KomponistInnen im Panel „Tracks zum Sound“ auf. Auch einen Komponisten-Wettbewerb gibt es wieder: In „Die Farben der Bilder“ können Zuhörer live erleben, wie sich dieselbe Filmszene durch unterschiedliche Musik verändert, u.v.m. Filmschaffende, Filminteressierte, Cineasten und Freunde der Filmmusik sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: www.br.de/filmtonart und www.facebook.com/filmtonart

26.05.2013

Filmharmonie Frankfurt sucht Unterstützung für Konzertserie „Trailer Music Live“

Die Filmharmonie Frankfurt startet nächstes Jahr eine Konzertserie unter dem Titel Trailer Music Live. Trailermusik erfreut sich immer größerer Beliebtheit, insbesondere die der bekanntesten Produktionsstätte Two Steps From Hell, gegründet von den beiden amerikanischen Filmkomponisten Thomas Bergersen und Nick Phoenix, deren Musik u.a. bei Olympia 2012 und der UEFA Euro 2012 als offizielle Hymne zu hören war. Für dieses Großprojekt sucht die Filmharmonie jetzt Unterstützer auf der Crowdfunding-Plattform Startnext: http://www.startnext.de/trailermusiclive.

Infos & Kontakt: Patrik Pietschmann, künstlerische Leitung Filmharmonie Frankfurt e.V., ed.ei1772565734nomra1772565734hmlif1772565734@nnam1772565734hcste1772565734ip.ki1772565734rtap1772565734, www.filmharmonie.de

10.10.2012

Festival der Filmmusik „filmtonart 2012“ 29.06.2012

Film- und Musikliebhaber kommen auch in diesem Jahr wieder auf ihre Kosten beim Festival filmtonart 2012 am 29.06.2012 in München. Das Programm bietet einen abwechslungsreichen Mix aus Werkstattgesprächen, Expertenforen, Praxisbeispielen und natürlich viel Musik. In den Panels geht es z.B. um Filmmusik im Spannungsfeld ethnischer Konflikte, Kriterien bei der Auswahl von FilmkomponistInnen, Filmmusik im Kinder-, Dokumentar- und Stummfilm, u.v.m. Beginn 9 Uhr, Ende ca. 18 Uhr.
Veranstaltungsort: Bayerischer Rundfunk, Rundfunkplatz 1, 80335 München

11.06.2012

Komponistenwettbewerb filmtonart zum Tag der Filmmusik 29.06.2012

Musik- und Filminteressierte haben auch in diesem Jahr Gelegenheit, ihren ganz persönlichen Soundtrack zu komponieren. Bereits zum vierten Mal rufen filmtonart und Abendzeitung gemeinsam zu einem Komponistenwettbewerb auf und geben Kreativen die Chance, das eigene Werk auf der Bühne zu hören. Wie in den Jahren zuvor gilt es, ausgewählte Szenen aus einem Film – dieses Mal einen Dokumentarfilm – zu vertonen. Bis zum 15. Juni kann man seinen/ihren Soundtrack zu dem Dokumentarfilm „Schnee“ hochladen oder an die Veranstalter schicken. Eine fachkundige Jury wählt die musikalisch interessantesten Beiträge aus, die bei filmtonart – Tag der Filmmusik am 29. Juni 2012 auf der Bühne gespielt werden. Das Publikum ist aufgerufen mitzudiskutieren und über das beste Musikstück abzustimmen. Zu vertonen sind dieses Mal Szenen aus dem Dokumentarfilm „Schnee“, einer poetischen Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur. Regisseur August Pflugfelder hat sich dafür auf eine winterliche Reise durch die Alpen begeben und Menschen mit der Kamera begleitet, die vom Tourismus leben und für die der Schnee Existenzgrundlage ist.

11.06.2012