jazzahead! erfolgreich zu Ende gegangen

Das weltweit größte Jazz-Meeting, die jazzahead!, fand vom 22. bis 25. April in Bremen statt. Insgesamt fanden sich dort 2984 Fachteilnehmende aus 62 Ländern sowie über 20.000 Besucher*innen ein. Zum Programm gehörten 38 internationale Showcase-Konzerte, die erstmals zweitägige Club-Night mit rund 120 Konzerten sowie die Verleihung des 6. Deutschen Jazzpreises. Unter den Acts befanden sich unter anderem Sara Decker mit ihrem Quintett „Expand“ (Foto: Jens Schlenker), die New-Yorker Berlinerin Sorvina und die Schweizer Bassistin und Sängerin Knobil. Die Showcase-Live-Streams werden zu einem späteren Zeitpunkt auf der neuen Plattform ARD Jazz bereitgestellt. Ab Juni auf dem jazzahead! Youtube-Kanal. Aufwändig kompilierte Highlight-Videos mit Auftritten aus 20 Jahren jazzahead! finden sich jetzt schon auf ardjazz.de.
Infos
Deutscher Jazzpreis 2026 verliehen
Am vergangenen Samstagabend wurde im Rahmen der jazzahead! in Bremen zum sechsten Mal der Deutsche Jazzpreis verliehen. Zu den Gewinner*innen gehören die Pianistin Olga Reznichenko („Piano/Tasteninstrumente“) (Foto: Brigita Kaspereite), die Kölner Sängerin Rebekka Salomea („Künstlerin des Jahres“), Été Large um die gleichfalls in Köln lebende Saxofonistin Luise Volkmann („Großes Ensemble des Jahres“), das Kris Davis Trio („Live Act des Jahres international“) u.a. Die Liste aller Preisträger*innen in 22 Kategorien findet ihr hier. Die Preisträger*innen erhalten je 12.000 Euro, alle nominierten Acts je 4.000 Euro. Finanziert wird dieser Jazzpreis mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Wolfram Weimer, durchgeführt und organisiert von der Initiative Musik.
Aki Takase erhält den Deutschen Jazzpreis für ihr Lebenswerk
Der Deutsche Jazzpreis würdigt 2026 eine der prägenden Persönlichkeiten des zeitgenössischen Jazz: Aki Takase erhält den Deutschen Jazzpreis für ihr Lebenswerk. Seit Jahrzehnten steht die japanische Jazzmusikerin für eine eigenständige musikalische Sprache, die sich zwischen Komposition und Improvisation, zwischen verschiedenen kulturellen Kontexten und ästhetischen Traditionen bewegt. Mit der Auszeichnung würdigt die Jury des Deutschen Jazzpreises eine Künstlerin, die Jazz nicht als starre und unflexible, sondern als offene, sich stets verändernde Praxis versteht. Ihr Einfluss zeigt sich vor allem in ihrer partizipativen Arbeitsweise und in den vielen musikalischen Querverbindungen, die daraus entstanden sind. Aki Takase begann im Alter von drei mit dem Klavierspiel, studierte klassisches Piano in Japan, entdeckte dann den Jazz und ging nach ersten Konzerten in Japan in die USA. Die mehrfach preisgekrönte Musikerin lebt seit 1987 in Berlin. Die Verleihung findet am 25. April 2026 im Congress Centrum Bremen statt – im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums der jazzahead!. Tickets und weitere Informationen gibt es hier.
Deutscher Jazzpreis 2026: Jazz Girls Day unter den Nominierten
Wer zu den Preisträger*innen des Deutschen Jazzpreises 2026 gehört, wird bei der Preisverleihung am 25. April 2026 in Bremen bekanntgegeben. Die Nominierten wurden jedoch jetzt schon veröffentlicht. Bei Musikvermittlung und Teilhabe wurden die Jazz Girls Days (Foto: Bethany Robinson) nominiert, die Monika Herzig seit einigen Jahren mit der Hannover Jazzwoche organisiert. Im Bereich Gesang wurden Almut Kühne, Christina Wheeler und Zuza Jasinska, bei den Holzblasinstrumenten Camila Nebbia, bei den Blechbläser*innen Carina Khorkhordina und Lina Allemano aufgestellt. Bei den Pianist*innen gab es drei Nominierungen, nämlich Masako Ohta und die gebürtigen Russinnen Olga Reznichenko und Svetlana Marinchenko. In der Kategorie Saiteninstrumente gehören Emily Wittbrodt und Maria Reich, beim Schlagwerk Evi Filippou und Mariá Portugal zu den Nominierten. Auch bei den Großensembles sind zwei weiblich geführte Formationen vertreten: zum einen Fabia Mantwills Orchestra und Luise Volkmann & Été Large; auch das in der Ukraine enstandene MEMENTO ODESA, eine Zusammenarbeit von Sebastian Studnitzky und Anastasiia Pokaz mit dem Kammerorchester der Philharmonie Odesa hat die Chance auf einen Preis. Das Projekt unterstützt über Konzerterlöse Hilfsprojekte in der Ukraine. In weiteren Kategorien finden wir z.B. hilde, Camila Nebbia ft. Marilyn Crispell & Lesley Mok, Maria Faust Sacrum Facere, Webber/Morris Big Band und Sophia Göken. Die Preisträger*innen werden mit einer Trophäe und einem Preisgeld in Höhe von mindestens 10.000 € prämiert. Nominierte, die keinen Preis gewinnen, erhalten mindestens 1.000 € Nominierungsgeld. Wir drücken all diesen Nominierten die Daumen!
Webinar für GEMA-Mitglieder 25.02.2026
Am 25.2.2026 um 16 Uhr geben Förderexpertin Rosita Kürbis und die Leitungen der Teams Künstler*innenförderung, German Music Export, Deutscher Jazzpreis und PR/Öffentlichkeitsarbeit einen kompakten Überblick über die Aktivitäten und Förderbereiche der Initiative Musik. Sie erklären die Ziele der Programme, zeigen, wie typische Fehler bei Anträgen vermieden werden, und geben Tipps, was eine gute Bewerbung ausmacht – unter anderem auch für den Deutschen Jazzpreis.
Bewerbungsphase für Deutschen Jazzpreis 2026 startet (15.10.)
Am 15. Oktober 2025, 10 Uhr (CET) öffnet das Online-Portal für Bewerbungen zum Deutschen Jazzpreis 2026. Bis zum 30. November 2025 können digital Beiträge in elf Kategorien eingereicht werden. Bewerbungsberechtigt sind Künstler*innen, Ensembles, Labels, Managements, Promoter*innen, Journalist*innen, Festivalorganisator*innen, Rundfunkanstalten sowie Musikvermittler*innen aus dem In- und Ausland. Berücksichtigt werden herausragende und innovative Leistungen vom 1. Dezember 2024 bis zum 30. November 2025. In welchen 22 Kategorien der Deutsche Jazzpreis verliehen wird, welche Kategorien von der Jury kuratiert werden und in welchen Kategorien Bewerbungen möglich sind, erfährst du hier. Welche Einreichungen bei der feierlichen Preisverleihung am 25.4.2026 in Bremen im Rahmen der jazzahead! ausgezeichnet werden, entscheidet die Jury, die im kommenden Jahr bekannt gegeben wird. Jede Auszeichnung ist mit mindestens 10.000 € dotiert; auch Nominierte, die keinen Preis erhalten, werden mit mindestens 1.000 € gewürdigt.
Deutscher Jazzpreis 2025 an 22 Preisträger*innen vergeben
Am 13.6.2025 wurden bei der Verleihung des Deutschen Jazzpreises im Kölner E-Werk 22 Preisträger*innen geehrt und einmal mehr die Vielfalt und Energie des Jazz eindrucksvoll gezeigt. Aus 76 Nominierten wählte eine international besetzte Hauptjury die diesjährigen Preisträger*innen in insgesamt 22 Kategorien aus – von künstlerischen Leistungen über Albumproduktionen bis hin zu Festivals, journalistischen Leistungen und Projekten der Musikvermittlung. Auf der Liste der Geehrten stehen Sera Kalo (Vokal), Ingrid Laubrock (Holzblasinstrumente), Philo Tsoungui (Schlagzeug/Percussion), Eva Klesse (Künstler*in des Jahres) (Foto: Maxim Francois), Jihye Lee Orchestra (Großes Ensemble des Jahres International), Do you remember? – Sonic Interventions (Newcomer*in des Jahres), ØKSE – ØKSE (Album des Jahres International), Good Intentions – Alden Hellmuth (Newcomer*in des Jahres International), PlanetWoman – Birgitta Flick (Komposition/Arrangement des Jahres) u.a. Das PENG Festival wurde Festival des Jahres und die Jazzpilot*innen der Deutschen Jazzunion bekamen einen Preis in der Kategorie Musikvermittlung & Teilhabe. Uschi Brüning wurde für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die Gewinner*innen dürfen sich nicht nur über die renommierte Trophäe freuen, sondern erhalten auch ein Preisgeld in Höhe von 12.000 Euro. Auch die Nominierten, die keinen Preis mit nach Hause nehmen, werden mit 4.000 Euro gewürdigt.
Deutscher Jazzpreis: 76 Nominierte stehen fest!
Nachdem die international besetzte Fach- und Sonderjury in den vergangenen Wochen 1193 Einreichungen gesichtet und bewertet hat, stehen sie nun fest: Die insgesamt 76 Nominierten des Deutschen Jazzpreises 2025 überzeugten im vergangenen Jahr mit außergewöhnlichen künstlerischen und innovativen Musikproduktionen, Live-Performances, Kompositionen, Festivals, journalistischen Beiträgen und weiteren Leistungen. Die Hauptjury, bestehend aus Mitgliedern der Fachjury sowie namhaften Persönlichkeiten aus der Jazzszene und dem Kulturbereich, wird die 22 Preisträger*innen auswählen. Diese dürfen sich bei der Preisverleihung am 13.6.2025 im E-Werk Köln über die begehrte Auszeichnung sowie ein Preisgeld von jeweils 12.000 Euro freuen. Nominierte, die keinen Preis gewinnen, erhalten 4.000 Euro. Der Deutsche Jazzpreis wird von der Initiative Musik vergeben. Unter den Nominierten sind Luise Volkmann und Ingrid Laubrock (Holzblasinstrumente), Olga Rezniechenko (Piano/Tasteninstrumente), Lina Allemano (Blechblasinstrumente) und Fabiana Striffler (Saiteninstrumente); in der Kategorie Schlagzeug/Percussion haben u.a. Bex Burch, Mariá Portugal und Philo Tsoungui die Chance auf den begehrten Preis. In der Kategorie Vokal stehen u.a. ENJI, Heidi Heidelberg und Sera Kalo zur Debatte. Das Fuchsthone Orchestra (Foto: Volker Beushausen) kann im Bereich Großensemble des Jahres hoffen. Sonic
Interventions, das 2020 aus wöchentlichen Open-Air-Sessions mit improvisierter Musik, Poesie und Tanz auf dem Tempelhofer Feld in Berlin entstand, ist gleich dreimal nominiert. Birgitta Flicks „Planet Woman“ (Foto: Dovile Sermokas) hat Chancen auf den Preis Komposition/Arrangement des Jahres. Weitere Nominierte sind das PENG Festival in Köln, die Jazzpilot*innen der Deutschen Jazzunion, das intersektional-feministische Kollektiv Shared Planet 9 u.v.w. Wir drücken allen die Daumen!
Deutscher Jazzpreis 2025: Bewerbung ab 15.10. möglich
Vom 15.10. – 30.11.2024 können Jazzschaffende aus der ganzen Welt Bewerbungen für den Deutschen Jazzpreis 2025 in insgesamt elf Kategorien einreichen. „Der Deutsche Jazzpreis verfolgt das übergeordnete Ziel, mehr kulturelle Vielfalt in der musikalischen Praxis und in der Lehre, im Kulturmanagement ebenso wie in der Tonträgerproduktion und in der Dokumentation zu schaffen, zu leben und zu vermitteln. (…) Er fußt auf dem Selbstverständnis, dass Jazz und Improvisierte Musik zum kulturellen Bildungskanon gehören. Der Deutsche Jazzpreis reflektiert dabei die gesellschaftliche Bedeutung dieser Musik und orientiert sich in seinen Vergabekriterien zuallererst an künstlerischen Gesichtspunkten. Als zeitgenössische, improvisierte Musik, die sich sowohl aus der afroamerikanischen als auch anderer globaler Kunstmusik- und ethnischen Musiktraditionen nährt, ist Jazzmusik ein eigenständiger und lebendiger Teil der Musikkultur in Deutschland. Als afrodiasporische Kunstform ist der Jazz ein prägender Teil des aktuellen musikalischen Diskurses, greift in besonderem Maße die Themen unserer Gegenwart auf und reflektiert diese künstlerisch. Seine Innovationskraft in all seinen Facetten auszuzeichnen und einem diversen Publikum neue Wege zum Jazz zu vermitteln, ist Zweck des Deutschen Jazzpreises“, heißt es in der Ausschreibung der Initiative Musik.
Bewerben können sich Künstler*innen, Journalist*innen, Festivalmacher*innen und weitere Akteur*innen der Jazzszene. Erstmals können sich auch Musikvermittler*innen und große Ensembles in drei reformierten Kategorien bewerben, die zur fünften Edition für Einreichungen geöffnet werden. Zusätzlich zu den Einreichkategorien vergibt der Deutsche Jazzpreis Auszeichnungen in elf weiteren Kategorien, die von der Jury kuratiert werden. Welche 22 Einreichungen bei der feierlichen Preisverleihung am 13.06.2025 in Köln mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet werden und wer ein Preisgeld in Höhe von mindestens 10.000 Euro erhält, entscheidet die Jury, die nach Abschluss des Auswahlverfahrens im kommenden Jahr bekannt gegeben wird. Nominierte, die keinen Preis gewinnen, erhalten mindestens 1.000 Euro Nominierungsgeld.
Neues beim Deutschen Jazzpreis 2025
Bereits zum fünften Mal wird im kommenden Jahr der Deutsche Jazzpreis für herausragende künstlerische Leistungen der nationalen und internationalen Jazzszene verliehen. Die fünfte Edition startet mit einer Neubesetzung des Beirats (neu dazugekommen sind Aida Baghernejad, Dr. Bettina Bohle, Silke Eberhard, Uli Kempendorff, Robert Lucaciu und Nina Thaler) sowie Neuerungen im Kategoriensystem, um sowohl den Erfahrungen der zurückliegenden Ausgabe als auch den aktuellen Entwicklungen der Jazzszene gerecht zu werden. Aus der Kategorie „Ensemble des Jahres“ werden „Großes Ensemble des Jahres“ und „Großes Ensemble des Jahres international“, auf die sich Gruppen mit mindestens acht Musiker*innen bewerben können. Damit sollen bewusst die Ensembles in den Fokus gerückt werden, die unter besonders herausfordernden Rahmenbedingungen einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt der bundesweiten und internationalen Jazzszene leisten. Die neu etablierte Kategorie „Musikvermittlung und Teilhabe“ ersetzt den bisher verliehenen „Sonderpreis der Jury“ und will Projekte prämieren, die sich durch kulturell herausragende Aktivitäten im Bereich der Musikvermittlung, Inklusion und Teilhabe auszeichnen. Vom 15. Oktober bis 30. November 2024 haben Künstler*innen, Produzent*innen, Manager*innen, Promoter*innen, Mitarbeiter*innen von Labels, Verlagen und Rundfunkanstalten, Autor*innen journalistischer Beiträge, Festival-Veranstalter*innen sowie erstmals auch Personen, welche im Bereich Musikvermittlung tätig sind, die Möglichkeit, sich in insgesamt elf Einreichkategorien zu bewerben. Der Deutsche Jazzpreis wird am 13. Juni 2025 im E-Werk Köln verliehen.
Deutscher Jazzpreis ehrt 22 Preisträger*innen
1.150 Einreichungen und Fachjury-Vorschläge gab es für den diesjährigen Deutschen Jazzpreis. Im nächsten Schritt war die 25-köpfige internationale Fachjury gefragt, aus allen Einreichungen 72 Nominierte in den einzelnen Kategorien auszuwählen, „die im letzten Jahr außergewöhnliche künstlerische und innovative Leistungen erbracht haben“. Im nächsten Schritt entschied die Hauptjury, wer bei der Preisverleihung am 18. April 2024 im Kölner E-Werk einen der 22 Deutschen Jazzpreise gewann. Letzten Donnerstag fand die mit Spannung erwartete Verleihung nun statt, begleitet von einer mitreißenden Show. Strahlende Gesichter, bewegende Dankesreden, Standing Ovations und tolle Livemusik machten den Abend zu einem rundum schönen Erlebnis. Zu den Gewinner*innen zählte Céline Rudolph, die den Vokal-Preis bekam, bei den Holzbläser*innen wurde Angelika Niescier geehrt. Taiko Saito gewann in der Kategorie Percussion/Schlagzeug. Als Ensemble des Jahres wurde das Shuteen Erdenebaatar Quartet ausgezeichnet, zur Komposition/Arrangement des Jahres wurde Monika Roschers „8 Prinzessinnen“ ausgewählt. Lesley Mok gewann in der Sparte „Debüt-Album des Jahres International“ mit ihrem Album „The Living Collection“. Weitere Preisträger*innen findet ihr hier.
Projektmanager*in Deutscher Jazzpreis (m/w/d) für Elternzeitvertretung gesucht
Die Initiative Musik sucht möglichst zum 01.07.2024 eine*n Projektmanager*in für die Projektleitung des Deutschen Jazzpreises (m/w/d) als Elternzeitvertretung. Mit dem Deutschen Jazzpreis sollen außergewöhnliche künstlerische Leistungen und besondere innovative Kreativität gewürdigt und dem Jazz zu mehr öffentlicher Aufmerksamkeit in der deutschen Kulturlandschaft verholfen werden. Die Stelle ist voerst auf 1 Jahr befristet. Der Arbeitsort ist Berlin, es wird aber eine flexible Arbeitszeitgestaltung mit der Möglichkeit von bis zu 11 Tagen mobilem Arbeiten pro Monat, auch im EU-Ausland, angeboten. Bewerbungsfrist: 08.04.2024

