Call for papers: „Women in Music: Narrating and Resounding (Auto)Biographies“
Das Forschungszentrum für darstellende Künste (PARC) der Litauischen Akademie für Musik und Theater freut sich, eine Konferenz zum Thema (Auto-)Biografien von Frauen in der Musikwissenschaft und Klangkunst anzukündigen (Vilnius, 14.-16.04.2027). Die Konferenz wird in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Helsinki, dem Forschungsverband Suoni und der IMS-Studiengruppe „Musik- und Kulturwissenschaften“ organisiert und ist Teil einer Reihe von laufenden Symposien, die Forschergruppen aus Nord-, Ost- und Mitteleuropa zusammenbringen, die an verwandten Themen arbeiten. Interessierte können bis 1.10.2026 ihre Vorschläge einreichen.
Call for Chapters: „Über die Mauer – Populäre Musik in und zwischen West- und Ostdeutschland“
Im Themenschwerpunkt des Jahrbuchs „Lied und Populäre Kultur / Song and Popular Culture“ des Zentrums für populäre Kultur und Musik, Jg. 72 (2027) von Simon Bretschneider & Knut Holtsträter (Hg.) soll die Interaktion zwischen Ost- und Westdeutschland im Bereich der populären Musik in den Fokus genommen werden. Populäre Musik bezieht alle populären Genres und Subgenres wie Schlager, Beat, Pop, Blues, Swing, Jazz, Rock, Country, Metal, Punk sowie Volksmusik und volkstümliche Musik ein. Im Jahrbuch soll gefragt werden, wie hoch oder löchrig „die Mauer“ tatsächlich war, d.h. welche rechtlichen, polizeilichen und behördlichen Mechanismen wirkten, um den Transfer von diesen Waren, Werten und Informationen zu fördern und zu regulieren, und wie sie sich auf das Leben der Künstler*innen und ihre Arbeit auswirkten. Bewerbungsschluss: 1.7.2026
Call for papers: „Performative Arts: Human and Non-Human Co-Creation…“
Call for papers: Konferenz „Komponistinnen für die Oper“
Opern von Richard Wagner, Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini etc. dominieren die Spielpläne der Opernhäuser. Diese Repertoirepolitik spiegelt jedoch nicht die Tatsache wider, dass die Operngattung für Komponistinnen in der Vergangenheit von Interesse war und dass Frauen für das Repertoire geeignete und interessante Opern komponierten. Um diesen Opern den Weg auf Theaterbühnen zu ermöglichen, findet vom 18.–19. Mai 2027 am Staatstheater Nürnberg die Konferenz „Komponistinnen für die Oper“ im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Forschungsinstituts für Musiktheater (ömt) der Universität Bayreuth statt. Für Beiträge aus Forschung und Praxis ist jetzt ein Call for papers ausgeschrieben. Im Mittelpunkt stehen historische Opernwerke von Komponistinnen, die zwischen 1800 und 1910 geboren wurden. Beiträge zu Werken aus anderen Epochen sind ebenfalls möglich. Die Beiträge der Konferenz sollen im online-Magazin ACT. Zeitschrift für Musik & Performance (Open Access) voraussichtlich im Mai 2028 publiziert werden und zur weiteren Erforschung der Opernwerke von Komponistinnen anregen. Diese Publikation soll außerdem als Quelle für Regisseur*innen, Dramaturg*innen und Opernhäuser dienen, um die Integration weiterer Opernwerke von Komponistinnen in Spielpläne zu fördern. Einreichfrist: 14.06.2026
CfP: „Women in Music: Narrating and Resounding (Auto)Biographies“
Das Forschungszentrum für darstellende Künste (PARC) der Litauischen Akademie für Musik und Theater freut sich, eine Konferenz zum Thema (Auto-)Biografien von Frauen in der Musikwissenschaft und Klangkunst anzukündigen (Vilnius, 14.-16.04.2027). Die Konferenz wird in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Helsinki, dem Forschungsverband Suoni und der IMS-Studiengruppe „Musik- und Kulturwissenschaften“ organisiert und ist Teil einer Reihe von laufenden Symposien, die Forschergruppen aus Nord-, Ost- und Mitteleuropa zusammenbringen, die an verwandten Themen arbeiten. Interessierte können bis 1.10.2026 ihre Vorschläge einreichen.
Call for Chapters: „Über die Mauer – Populäre Musik in und zwischen West- und Ostdeutschland“
Im Themenschwerpunkt des Jahrbuchs „Lied und Populäre Kultur / Song and Popular Culture“ des Zentrums für populäre Kultur und Musik, Jg. 72 (2027) von Simon Bretschneider & Knut Holtsträter (Hg.) soll die Interaktion zwischen Ost- und Westdeutschland im Bereich der populären Musik in den Fokus genommen werden. Populäre Musik bezieht alle populären Genres und Subgenres wie Schlager, Beat, Pop, Blues, Swing, Jazz, Rock, Country, Metal, Punk sowie Volksmusik und volkstümliche Musik ein. Der historische Zeitraum erstreckt sich dabei vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Jahrtausendwende: Von den westalliierten Besatzungszonen und der Sowjetisch Besetzten Zone über die verschiedenen Phasen des Kalten Kriegs (Gründung der DDR, die verschiedenen Episoden der Abschottung und den Mauerfall) bis zur Nachwendezeit. Die Grenze zwischen den Systemen erweist sich bei näherer Betrachtung als durchlässig. Im Jahrbuch soll gefragt werden, wie hoch oder löchrig „die Mauer“ tatsächlich war, d.h. welche rechtlichen, polizeilichen und behördlichen Mechanismen wirkten, um den Transfer von diesen Waren, Werten und Informationen zu fördern und zu regulieren, und wie sie sich auf das Leben der Künstler*innen und ihre Arbeit auswirkten. Einsendeschluss: 1. Juli 2026. Abstracts in deutscher oder englischer Sprache sowie Anfragen können an Knut Holtsträter (Mail) gesendet werden.
Call for Papers: Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Soziologie und Sozialgeschichte der Musik in der Gesellschaft für Musikforschung
Für die traditionell themenoffene Arbeitstagung vom 22.-23. Mai 2026 an der Uni Koblenz lädt das Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik dazu ein, Beiträge über aktuelle Forschung im Bereich der Soziologie oder Sozialgeschichte der Musik einzureichen. Willkommen sind Vorschläge aus allen Gebieten der Forschung zu Soziologie und Sozialgeschichte der Musik: qualitative und quantitative, sozialgeschichtliche und soziologische Ansätze, die aus Themenbereichen globaler, lokaler und glokaler Musikgeschichte, den Gender oder Intersectional Studies, oder der Popularmusikforschung stammen und vieles mehr. Der CfP steht allen Forschenden offen, die Mitgliedschaft in der Fachgruppe oder der Gesellschaft für Musikforschung ist nicht notwendig. Die Arbeitstagung ist insbesondere für Early Career Researchers gedacht. MA-Studierende und Promovierende sind daher speziell aufgefordert, sich zu bewerben. Gleichzeitig sind aber auch etablierte Forscher*innen aufgerufen, ihre aktuellen Projekte vorzustellen. Einreichfrist: 15. März 2026
Call for papers: Beyond the Drawing Room: Women in the Promotion of Music in the Long 19th Century
- Der Musiksalon als Ort des weiblichen Handelns
- Aristokratische Salons und bürgerliche Salons: Ausdruck unterschiedlicher Musikgeschmäcker?
- Musikalische Vereinigungen von Frauen: Rolle, Verbreitung und Beitrag zur Förderung der Musik
- Virtuosinnen als Selfmade-Frauen
- Der Einfluss der organisatorischen Aktivitäten von Frauen im Musikbereich auf die Konstruktion weiblicher Identitätsmodelle und den Prozess der Emanzipation der Frau
- Die Rezeption der organisatorischen Aktivitäten von Frauen im Musikbereich durch die zeitgenössische Presse
- Das Musikgeschäft: eine ausschließlich männliche Domäne?
- Unterstützungsnetzwerke für weibliches Unternehmertum im Musikbereich
- Nationale Besonderheiten bei der Zuweisung organisatorischer Rollen an Frauen im Musikbereich
Cfp: Geschichten von abgelehnten Projektanträgen gesucht (Musikwissenschaften)
Alle, die bereits an Projektanträgen mitgewirkt haben und die unfreudige Erfahrung der Ablehnung gemacht haben, aufgepasst: Für ein Panel auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung, die vom 6.-9. Oktober in Weimar stattfinden wird, sucht der Dachverband der Studierenden der Musikwissenschaften e.V. eure Geschichten von abgelehnten Projektanträgen! Um Studierenden ein möglichst transparentes Bild von der Arbeit in der Wissenschaft – zu der abgelehnte Projektanträge zweifellos dazu gehören – zu vermitteln, wird gebeten, über die geplanten Inhalte des (zunächst) abgelehnten Forschungsprojektes, den zeitlichen Aufwand und Ablauf der Antragstellung, (mögliche) Hintergründe der Ablehnung und/oder das weitere Vorgehen nach der Ablehnung offen zu sprechen. Über Rückmeldungen bis zum 1.9.2025 per Mail freuen sich die Organisator*innen sehr.
15. Internationale Jazzforschungskonferenz 09.-11.04.26: Call for papers
Vom 9. bis 11. April 2026 findet in Graz die 15. Internationale Jazzforschungskonferenz über „Jazz und Populärkultur“ statt. Veranstaltet wird die Konferenz vom Institut für Jazz- und Popmusikforschung sowie der Internationalen Gesellschaft für Jazzforschung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz. Ziel der Konferenz ist, Jazz und Populärmusik in einen breiteren, akademischen Kontext zu stellen und interdisziplinär zu erforschen. Noch bis 15.09.2025 ist es möglich, sich mit einem Beitrag für die Konferenz zu bewerben. Diese sollen sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Konferenzthema auseinandersetzen. Dazu zählen: Musikwissenschaft, Kulturwissenschaften, Jazzgeschichte, Medienwissenschaften, Soziologie, Musikanalyse, Klangforschung, digitale Geisteswissenschaften und praxisorientierte Forschung. Es wird darauf hingewiesen, dass vor allem Beiträge von „Frauen, Personen unterschiedlicher Geschlechtsidentität sowie von anderen unterrepräsentierten Gruppen innerhalb der Jazzforschung und Wissenschaft“ willkommen sind. Die Beiträge sollten sich auf Unterthemen mit Fragen beziehen, wie disziplinäre Grenzen prägen oder wie Jazz und Popmusik gelehrt und verstanden werden, um die globale Perspektiven aus verschiedenen kulturellen Sichtweisen und postkolonialen Diskursen zu beleuchten. Andere Unterthemen sind Geschlecht und Identität, Bildung und digitale Technologien. Die Beiträge werden in Band 57 der Reihe „Jazzforschung / Jazz Research“ veröffentlicht.
Call for papers: „Politik, Feminismen, Musik. Europäische und globale Ausprägungen von 1945 bis heute“
Unterschiedliche politische Systeme oder politische Milieus bringen verschiedene Ausprägungen von Feminismus hervor, die sich somit regional unterscheiden, aber auch überregionale Allianzen bilden. In den verschiedenen feministischen Positionen kommt der Funktion von Kunst – vorgeprägt durch die politischen Hintergründe – unterschiedliche Bedeutung zu. Im Rahmen der internationalen Tagung „Politik, Feminismen, Musik. Europäische und globale Ausprägungen von 1945 bis heute“ sollen daher Kunst-, insbesondere Musikproduktionen feministischer Gruppen und ihre unterschiedlichen Ausprägungen von Feminismus in den Blick genommen werden. Die Tagung des Deutschen Historischen Instituts und des Goethe-Instituts in Rom vom 05.-07.11.2025 dient dazu, ein internationales Forschungsnetzwerk aufzubauen und seitens der Zeitgeschichte wie der Musikwissenschaft Impulse für die weiterführende Diskussion zu setzen. Derzeit ist ein Call for papers ausgeschrieben, Themenvorschläge können bis 15.08.2025 in Form von Abstracts (max. 2000 Zeichen, Konferenzsprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch) über das Bewerbungsportal eingerreicht werden.

