Förderungen des Bayrischen Musikrats

Ab sofort können freischaffende Künstler*innen sowie Angehörige kulturnaher Berufe in Bayern Anträge für das Soloselbstständigenprogramm des Bayrischen Musikrats stellen. Die Anträge gelten rückwirkend für den Zeitraum von Oktober bis Dezember und belaufen sich auf eine einmalige Finanzhilfe in Höhe von bis zu 1.180 Euro monatlich als Ersatz für entfallende Erwerbseinnahmen. Das Programm soll mit den Bundeshilfen im Bereich der Wirtschaftsförderung kumulierbar sein. Antragsberechtigt sind Künstler*innen und Angehörige kulturnaher Berufe mit Hauptwohnsitz in Bayern. Die Anträge können ab 18. Dezember, 12 Uhr, bis spätestens 31. März 2021 hier gestellt werden.

Auch für die Laienmusik hat der Bayrische Musikrat ein Hilfsprogramm aufgelegt. Dieses wird nun bis zum 30.06. verlängert. Es richtet sich an alle gemeinnützigen Laienmusikvereine, die Mitglied in einem der 22 Dachverbände der Laienmusik in Bayern sind. Pro Laienmusikverein stellt der Freistaat bis zu 1.000 Euro bereit. Für jedes weitere Ensemble eines Vereins erhöht sich die Summe um zusätzlich bis zu 500 Euro. Im Rahmen des Hilfsprogramms können beispielsweise auch Maßnahmen zur Umsetzung von Schutz- und Hygienekonzepten oder die vorübergehende Anmietung von möglicherweise erforderlichen Proberäumen gefördert werden, wofür 5 Millionen Euro zur Verfügung stehen werden. Vereine können von 1. bis 31. Juli 2021 die Förderanträge bei den jeweiligen Dachverbänden abrufen und rückwirkend für die Monate Januar bis Juni 2021 einreichen. Sie werden bereits jetzt dazu aufgerufen, ihre Einnahmen und Ausgaben im Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 zu dokumentieren, um dann problemlos den Antrag im Juli stellen zu können. Damit kann auf eine Verwendungsbestätigung verzichtet werden, was den Antragsprozess um einen Arbeitsschritt verkürzt. Alle Infos findet ihr hier.

11.01.2021

Spielstättenprogramm Bayern

Bayern unterstützt mit dem Spielstättenprogramm bis zum 30. Juni 2021 Livekulturbühnen (Musik, Kleinkunst, Privattheater). Das Programm ist bereits am 1. Juli 2020 gestartet und finanziert die Grundkosten (Mieten, Pacht, Leasingkosten, Versicherungen, Verbrauchskosten etc.), plus 100 Prozent der Personalkosten, plus einen fiktiven Unternehmerlohn von 1.180 Euro/Monat für den*die Clubbetreiber*in. Das Spielstättenprogramm wurde ebenfalls rückwirkend zum 1. Juli 2020 und mit Laufzeit bis zum 30. Juni 2021 um ein Förderprogramm für dezentral agierende örtliche Kulturveranstaltungsagenturen erweitert. Um insbesondere kleine und mittlere Agenturen zu fördern, ist das Programm gedeckelt für Agenturen bis zu einem Jahresumsatz von max. 10 Millionen Euro.

05.11.2020

Kulturfonds Bayern 2020 unterstützt kulturelle Projekte

Der Kulturfonds Bayern unterstützt erneut kreative Projekten im kulturellen Bereich. In diesem Jahr erhalten 17 Projekte im Bereich Bildung und Kultus eine finanzielle Förderung durch die Mittel des Kulturfonds Bayern. Das Repertoire der Förderung beinhaltet kulturelle Projekte, Erwachsenenbildung, kirchliche Bildung und den internationalen Ideenaustausch. Schulfamilien, Träger der Erwachsenenbildung und andere bildungsnahe Institutionen können sich für die nächste Förderrunde 2021 bis zum 1. Februar 2021 bei der zuständigen Regierung bewerben.

08.07.2020

Mehr Jazzförderung in Bayern

Bayern weitet seine Jazzförderung aus: Mit dem Jahr 2021 soll die Prämierung von Jazzprogrammen als ergänzender Baustein zur bereits bestehenden „Jazzfestivalförderung“ mit einem Volumen in Höhe von 20.000 Euro an den Start gehen. Die Mittel sollen kleineren und mittleren Veranstaltern zugutekommen. Bewerbungen für die Programmprämierung des Zeitraums vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2021 können erstmals bis 30. September 2021 beim Bayerischen Musikrat (BMR) eingereicht werden. Die Auswahl liegt bei einer Fachjury. Informationen zur Einreichung der Bewerbungen sind auf der Homepage des BMR zu finden. An der Erweiterung des Jazzförderprogramms waren neben dem Bayerischen Kunstministerium und dem BMR das Bayerische Jazzinstitut und der Bayerische Jazzverband beteiligt. Die Prämierung ist ein weiterer Schritt, um den Jazz im Freistaat noch sicht- und hörbarer zu machen. Ihm ging bereits im vergangenen Jahr 2019 die Auslagerung der Musiksparte „Jazz“ aus dem Kunstministerium an den Bayerischen Musikrat (BMR) voraus. Dass Künstler*innen über dessen Netzwerk noch besser erreicht, beraten und zur Antragstellung motiviert werden können, spiegelt sich in den steigenden Zahlen der Förderanträge wider.

04.06.2020

Kultur-Rettungsschirm Bayern fordert Notbetriebsfinanzierung

“Als Kunstminister blutet mir das Herz, das Kulturleben am Boden zu sehen…Wir müssen die Strukturen erhalten, damit wir die Ergebnisse der wunderbaren kreativen Arbeit unserer Kunst- und Kulturszene in der Zukunft wieder umfassend genießen können,” so hatte Bayerns Minister Bernd Sibler am 15. Mai 2020 verlauten lassen. Zahlreiche Kulturschaffende haben darauf mit einem Positionspapier – dem Kultur-Rettungsschirm Bayern – reagiert. Darin kritisieren sie, dass durch das angekündigte “Künstlerhilfsprogramm Plus” das Ausbluten der freien Kulturszene nicht verhindert würde. Sie fordern die zum Überleben unerlässlichen Notbetriebskosten, bis Publikumsveranstaltungen wieder kostendeckend durchführbar sind. Hier könnt ihr die Aktion unterstützen. 

02.06.2020

Digitale Kulturvermittlung in Bayern

Bayerns Kunstminister will Mitarbeiter*innen und Führungskräfte von Museen, Bibliotheken, Archiven, Theatern und anderen Kulturinstitutionen auf ihrem Weg in die digitale Transformation begleiten. Deshalb bietet das Kunstministerium über die neueingerichtete Koordinierungsstelle für Digitalisierung in Kunst und Kultur die neue Online-Veranstaltungsreihe „Digitale Kulturvermittlung“ an. Sie beinhaltet Webinare oder Videokonferenzen zu Querschnittsthemen der Digitalisierung und fachspezifischen Herausforderungen. Auch praxisbezogene Methodentrainings sind im Angebot. Vor allem vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie möchte das Kunstministerium das zukunftsträchtige Engagement damit unterstützen. Der Grundstein für die Veranstaltungsreihe wurde aber bereits im Juli 2019 beim ersten Treffen eines Runden Tisches gelegt. Dabei stand neben dem Austausch über die einzelnen Kunstsparten hinweg eine Bestandsanalyse im Fokus. Die eingeladenen Vertreter*innen aus staatlichen und nichtstaatlichen Museen, Archiven, Bibliotheken und Theatern präsentierten den aktuellen Stand ihrer Häuser im Bereich der Digitalisierung. Sie formulierten große Visionen und Etappenziele auf dem Weg ihrer Institution in die digitale Transformation und benannten auch Hindernisse auf dem Weg. Die Folgeveranstaltung fand im November 2019 statt. Der Runde Tisch diente als lebendige, spartenübergreifende Austauschplattform der beteiligten Kulturinstitutionen zu zentralen Themen der Digitalisierung, zur Diskussion von Best Practice Beispielen, zur Definition, Formulierung und Klärung gemeinsamer Bedarfe und Etappenziele auf dem gemeinsamen Weg der Kulturinstitutionen in die digitale Transformation. Die Themen, die im letzten Jahr gemeinsam identifiziert wurden, stehen im Fokus der kommenden – zunächst durchwegs digitalen – Veranstaltungen.

14.05.2020

Bayern hilft Künstler*innen während Corona-Krise mit 1000.-€ monatlich

Die Staatsregierung will Künstler*innen im Land finanziell mit monatlich 1.000.-€ helfen. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in seiner zweiten Regierungserklärung zur Corona-Pandemie. Während kulturellen Einrichtungen mit den bisherigen Maßnahmen bereits schon geholfen werde, gebe es eine Gruppe, „die durch jedes Raster fällt“. Die rund 30.000 Künstler*innen, die auch in der Künstlersozialkasse organisiert seien, würden in den nächsten drei Monaten jeweils 1.000.-€ bekommen, sagte Söder. Bayern folgt damit dem Beispiel Baden Württembergs. „Ganz ehrlich. Ich finde, dass es nicht richtig ist, da nur Hartz-IV als Alternative anzubieten“, Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident.

21.04.2020

Kulturfonds Bayern fördert Vorhaben zum Carl-Orff-Jahr 2020

Anlässlich des 125. Geburtstags des bayerischen Komponisten Carl Orff im Jahr 2020 koordiniert das Orff-Zentrum München ein umfassendes Jubiläumsprogramm. Interessierte, die sich mit Konzerten, Musiktheater-Produktionen, Sonderausstellungen oder etwa auch Projekten der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche beteiligen möchten, können eine Unterstützung für ihre Projekte durch den Kulturfonds Bayern 2020 beantragen. Im Fokus stehen insbesondere die Stücke neben der weltberühmten Carmina Burana.

Ein ausführliches und aussagekräftiges Exposé samt (Konzert-)Programm und vorläufigem Finanzierungsplan kann ab sofort bis 30. September 2019 an das Orff-Zentrum München geschickt werden. Die Anträge werden vom Orff-Zentrum geprüft und anschließend mit einer fachlichen Expertise an die Antragsteller zurückgesandt. Für Projekte mit Schülerinnen und Schülern bzw. Jugendlichen im Schuljahr 2020/2021 gilt als letztmöglicher Abgabetermin der 1. Februar 2020 bei der zuständigen Bezirksregierung.

17.06.2019

Schlagzeugerin Vivi Vassileva & Ensemble 11 erhalten den Bayerischen Kunstförderpreis 2017

Den Bayerischen Kunstförderpreis 2017 in der Sparte „Musik“ erhalten in diesem Jahr die Schlagzeugerin Vivi Vassileva, die Jazzgruppe Ensemble 11 von Rebecca Trescher, der Gitarrist Johannes Öllinger sowie der Jazzsaxophonist Moritz Stahl. Der Freistaat Bayern verleiht in jedem Jahr bis zu 16 Kunstförderpreise an NachwuchskünstlerInnen, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, über außergewöhnliche Begabung verfügen und hervorragende Leistungen vorweisen können. Die Preise sind für EinzelkünstlerInnen mit je 6.000 Euro dotiert, für Ensembles mit 10.000 Euro. Die Preisverleihung der diesjährigen „Bayerischen Kunstförderpreise“ findet im November 2017 in München statt.

08.08.2017

Bayerische Rockpreisträger gesucht

Auch 2014 verleihen das Rock.Büro SÜD und Radio BAYERN 3 wieder den Bayerischen Rockpreis PICK UP. Der Radiosender ist schon seit Jahren sehr aktiv in der bayerischen Newcomerförderung und würdigt so auch die Akteure hinter den Kulissen. Ausgezeichnet werden Einzelpersonen oder Institutionen, die sich vorbildlich zum Nutzen der Rock- und Popszene in Bayern engagiert haben. PICK UP ist kein Preis für eine musikalische Leistung von Bands oder KünstlerInnen! Dotiert ist PICK UP mit 3.000,- €, gestiftet von BAYERN 3.
Außerdem wird es dieses Jahr wieder einen „Sonderpreis Rockmusik in Schule und Gesellschaft Bayerns“ geben – dieser ist im Moment noch undotiert und das Rock.Büro SÜD bemüht sich aktuell um einem Unternehmenspartner als Sponsor. In dieser Kategorie werden Projekte gewürdigt, die Rock- und Popmusik aktiv als Transportmedium in Schul- oder Integrationsprojekten einsetzen. Nominierungen – am besten mit einer aussagekräftigen Begründung und ggf. einer kleinen Presse-Dokumentation – können bis zum 31. August 2014 an folgende Adresse geschickt werden:
Rock.Büro SÜD, Am Schlosshof 1, 93087 Alteglofsheim

Preiswürdig sind alle Aktionen und Projekte, die vorbildlich umgesetzt wurden und andere in Bayern zur Nachahmung einladen könnten. Frühere Preisträger waren u.a. das Feierwerkaus München, das Umsonst & Draußen-Festivalin Würzburg, die Plattenfirma Trikontaus München das Augsburger Musikschulprojekt Unsere Show,der Stadtjugendring Aschaffenburg mit seinem Jugendradio Klangbrett,die Nachwuchs-Förderprojekte der Süddeutschen Zeitung („Stadt-LandRock“) sowie der Nürnberger Nachrichten („Rockbühne“), u.a.m.

27.07.2014