Experimentalfonds Brandenburg fördert kleine, lokale Kulturideen
BPM Sachsen nimmt sächsische Musikschaffende mit zur Music Week Poland (jetzt bewerben)
Das Büro für Popkultur und Musik Sachsen nimmt euch mit zur Music Week Poland vom 6.-9. Mai 2026! Gesucht werden sächsische Musikschaffende (Management, Labels, Booking, Musiker*innen & more), die Lust haben, sich mit der polnischen und osteuropäischen Szene zu vernetzen. Freut euch auf Panels, Receptions, Speed Meetings und rund 70 Konzerte in sieben Venues! Interesse? Meldet euch bis 5. März 2026 hier an. Die verbindliche Anmeldung kommt danach separat. Mehr Infos zu Ablauf & Kosten folgen bald.
Open Call: GIRL, SHOW ME THAT BODY (OF WORK) 2028–2029 (Berlin)
FLINTA* Literatur lädt FLINTA*-Künstler*innen ein, sich für die Ausgaben 2028–2029 der interdisziplinären Performance- und Literaturreihe „Girl, Show Me That Body (of Work)“ in Berlin zu bewerben. Die Reihe ist eine Plattform für FLINTA*-Künstlerinnen mit Migrations- und Vertreibungserfahrungen, um experimentelle, verkörperte und sozial engagierte Arbeiten zu präsentieren. Sie vereint künstlerische Praktiken aus den Bereichen Literatur, Performance, Klang und kollektive Erfahrung in vier kuratierten Abenden pro Jahr, darunter:
– Poesie, Spoken Word, literarische Lesungen
– Performance-Literatur und Lecture-Performance
– Theater und Tanz-basiertes Storytelling
– Musik in Verbindung mit Text oder Erzählung
– experimentelle hybride Performance
– partizipative und publikumsorientierte Formate
Eingereicht werden können auch Vorschläge für Workshops, kollektives Schreiben, bewegungsbasiertes Storytelling, feministische und queere Moderationsmethoden sowie Mentoring, Beratung oder fachliche Beiträge von Kulturschaffenden, Sprachaktivist*innen, Außenpolitiker*innen und Expert*innen für Bewusstseinsbildung/Zugänglichkeit.
Wer kann sich bewerben: FLINTA*-Praktiker*innen (Frauen, Lesben, Intersexuelle, Nicht-Binäre, Transgender, Agender) mit Wohnsitz in Berlin. Besonders willkommen sind Bewerbungen von Migrant*innen, Diaspora- oder Vertriebenen-Communities, BIPoC-Praktiker*innen, queeren, transgender, nicht-binären oder geschlechtsdiversen Praktiker*innen, Praktiker*innen mit Behinderung, chronischer Erkrankung oder Neurodiversität sowie Kulturschaffenden der ersten Generation. Bewerbungsfrist: 01.03.2026, 12 Uhr
Sommer-Residenz im LOT Wien (AT)
Sommer-Residencies im LOT bieten transdisziplinären Kollektiven vom 01.-31.08.2026 eine einzigartige Gelegenheit, in einem freien, gut ausgestatteten Raum zu arbeiten, der der künstlerischen Erforschung und dem Experimentieren gewidmet ist. Diese Residencies sind für Gruppen ohne eigenen Arbeitsraum gedacht und bieten Zeit, Raum, technische Ressourcen und optionale Mentor*innen, um innovative künstlerische Forschung zu unterstützen. Das Programm betont die Bedeutung der Zusammenarbeit und des interdisziplinären Austauschs und gipfelt in einer offenen Präsentation des aktuellen „Stands der Kunst“ der einzelnen Gruppen. Bewerbungsschluss: 22.02.2026
Open Call: VORBRENNER 2027 sucht interdisziplinäre Projekte (Innsbruck)
VORBRENNER ist eine Plattform für zeitgenössische Kunstformate, die über Sparten- und Genregrenzen hinweg prozessorientiertes Arbeiten fördert. Sowohl für Kollektive als auch für Einzelkünstler*innen, die sich auf Basis eines interdisziplinären Kunst- und Wissenschaftsbegriffes auf die Suche nach neuen Erkenntnissen und zeitgenössischen Ausdrucksformen begeben wollen, werden hier Möglichkeiten temporärer Zusammenarbeit geboten. Im Fokus steht eine tastende, versuchende, forschende und entwickelnde Bewegung, mit einer gewissen Gelassenheit dem Unvollendeten, Paradoxen, Fragmentarischen gegenüber. Für Probebohrungen einer solchen Art stellt VORBRENNER die Räumlichkeiten des BRUX samt Infrastruktur sowie finanzielle Mittel zur Verfügung. Die ausgewählten Projekträger*innen werden bei Umsetzung, Budgetierung, Koordination, Verwaltung und Dokumentation unterstützt. Gesucht werden interdisziplinäre Projekte mit einem experimentellen Ansatz, die an den Schnittstellen von Architektur, Bildender Kunst, Film, Fotografie, Literatur, Musik, Performance, Theater, Virtual/Extended Reality uvm. arbeiten. Die Formate können sowohl performativ, installativ oder partizipatorisch sein. Es gibt keine inhaltlichen Vorgaben. Das Zitat darf als assoziativer Impuls verstanden werden.
Die VORBRENNER-Projekte stellen gemeinsam ein Jahresprogramm dar, das in den Monaten April, Juni, September und Oktober umgesetzt wird. In diesem Zeitraum stehen die Räume des BRUX für Projektarbeiten und Veranstaltungen zur Verfügung. Die Projekte können alternativ auch im öffentlichen Raum (Innsbruck/Tirol) umgesetzt werden. Bewerbungsfrist: 03.05.2026
Open Call: Lange Nacht der ungeförderten Projekte 21.05.2026
Alle paar Minuten scheitert eine fantastische Idee an einem gnadenlosen Antragsformular. Bei der zweiten Langen Nacht der ungeförderten Projekte bekommen diese für 15 Minuten Aufmerksamkeit! Künstler*innen aus Bremen, Niedersachsen und Hamburg können sich mit ihren unrealisierten Ideen bei der zweiten langen Nacht der ungeförderten Projekte am 21.5. bewerben: „Bewerbt euch jetzt mit euren Schnipseln, euren ersten Takten, euren guten Anfängen und Rough Cuts(…) und verschafft eurer Idee die Aufmerksamkeit, die sie verdient“, heißt es in der Ausschreibung. Unter allen Einsendungen werden 8 Projekte ausgelost. Bewerbungsfrist: 16.03.2026
Open Call: Kultur-Dschungel Wiesbaden
Am 23.05 ist es wieder soweit – der Dschungel erwacht mit @kulturdschungel | @mach_mal_langsam_ | @mimik_wiesbaden und es gibt zwei Plätze beim Festival im Line-Up! Gesucht werden je eine Band und ein DJ-Act. Interessierte Artists können sich bewerben, indem sie den Insta-Beitrag liken, ihre Band/DJ-Act unter den Post in die Kommentare schreiben und eine DM mit einem aktuellen Live-Video von eurem letzten Band-Auftritt oder DJ-Set (SoundCloud, YouTube etc.) schicken. Das Orga-Team wählt 3 Bands und 3 DJs aus, die sie musikalisch überzeugend finden. Für jede Band und jeden DJ gibt es einen eigenen Voting-Post. Dann gibt es ein Public Voting. Visual & Performing Artists können sich in einer DM vorstellen. Bewerbungsfrist: 31.03.2026
Open Call: guterstoff Festival vergibt Residenzen an experimentelle Künstler*innen
guterstoff ist ein Festival für experimentelle Musik und Performance. Es umfasst Installationen, Konzerte sowie digitale und interaktive Formate und legt einen besonderen Schwerpunkt auf kollektive Arbeitsweisen. Im Mittelpunkt steht die freie Zusammenarbeit über Disziplin- und Genregrenzen hinweg sowie das gemeinsame Erproben und Entwickeln neuer künstlerischer Praktiken. So entstehen neue Arbeiten, die aus offenen Prozessen und dem Experiment heraus entwickelt werden. Zentraler Ausgangspunkt der vierten Edition ist der Ort Bürgewald (Gemeinde Merzenich) – ein sogenannter Geisterort im rheinischen Braunkohlerevier, in dem sich Fragen von Strukturwandel, Energietransformation und demografischem Wandel verdichten. Bürgewald bildet dabei nicht nur den geografischen, sondern auch den inhaltlichen Fokus der künstlerischen Auseinandersetzung.
In einem Open Call werden jetzt Künstler*innen aller Disziplinen (z. B. Bildende Kunst, Musik, Performance, Theater, Tanz, Text) gesucht. Es gibt keine Altersbegrenzung. Das Festival richtet sich jedoch an Einzelkünstler*innen, die am Anfang oder in der frühen Phase ihrer professionellen Laufbahn stehen. Bereits bestehende Gruppen oder Kollektive sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Teilnahme umfasst eine zehntägige Residenz vom 17. – 27.9.2026. In diesem Zeitraum entwickelt ihr mit weiteren guterstoff-Künstler*innen eine neue Arbeit, die im September 2027 im Rahmen des guterstoff-Festivals (3. – 4.9.2027 (Probenwoche vom 29.08.-2.09.2027)) in Bürgewald und Köln präsentiert wird. Geboten wird die Zusammenarbeit mit einem jungen, professionellen Team, ein Künstler*innenhonorar sowie die Übernahme von Reise- und Unterbringungskosten während der Arbeits- und Festivalphasen. Einreichfrist: 28.2.2026
Projektmanagement Deutscher Jazzpreis mit Schwerpunkt Kommunikation (befristet bis 31.7.2027)
Seit 2021 prämiert der Deutsche Jazzpreis herausragende künstlerische Leistungen der nationalen und internationalen Jazzszene. Hauptfördernde des Preises ist der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Der aktuell mit jeweils mindestens 10.000 Euro dotierte Deutsche Jazzpreis wird in insgesamt 22 Kategorien vergeben, darunter Künstler*innen, Aufnahme/Produktion, Live, Komposition/Arrangement sowie drei Sonderpreise. Damit setzt der Preis ein starkes Zeichen für die Anerkennung und Förderung des Jazz und der improvisierten Musik. Die Initiative Musik sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Person (w/x/m) in Vollzeit (Teilzeit ist möglich), für das Projektmanagement Deutscher Jazzpreis mit Schwerpunkt Kommunikation als Elternzeitvertretung, befristet bis 31.07.2027. Die Stelle ist der Projektleitung Deutscher Jazzpreis zugeordnet und organisatorisch im Awards-Team der Initiative Musik eingegliedert. Bewerbungsfrist: 1. März 2026
Call for Papers: Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Soziologie und Sozialgeschichte der Musik in der Gesellschaft für Musikforschung
Für die traditionell themenoffene Arbeitstagung vom 22.-23. Mai 2026 an der Uni Koblenz lädt das Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik dazu ein, Beiträge über aktuelle Forschung im Bereich der Soziologie oder Sozialgeschichte der Musik einzureichen. Willkommen sind Vorschläge aus allen Gebieten der Forschung zu Soziologie und Sozialgeschichte der Musik: qualitative und quantitative, sozialgeschichtliche und soziologische Ansätze, die aus Themenbereichen globaler, lokaler und glokaler Musikgeschichte, den Gender oder Intersectional Studies, oder der Popularmusikforschung stammen und vieles mehr. Der CfP steht allen Forschenden offen, die Mitgliedschaft in der Fachgruppe oder der Gesellschaft für Musikforschung ist nicht notwendig. Die Arbeitstagung ist insbesondere für Early Career Researchers gedacht. MA-Studierende und Promovierende sind daher speziell aufgefordert, sich zu bewerben. Gleichzeitig sind aber auch etablierte Forscher*innen aufgerufen, ihre aktuellen Projekte vorzustellen. Einreichfrist: 15. März 2026
Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen zum Thema Geschlechtergleichstellung
Das Programm „Citizens, Equality, Rights and Values“ (CERV) der Europäischen Union fördert Projekte zum Thema Unionswerte, Gleichstellung, Teilhabe und Gewaltprävention – mit einem Etat von rund 1,44 Mrd. Euro. Derzeit ist ein Call zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter ausgeschrieben, der die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben fördern, Lohntransparenz und gleichen Lohn erreichen, eine gleichberechtigte Teilhabe und Vertretung in wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen und/oder die Bekämpfung von Geschlechterstereotypen in Medien und Werbung fördern will. Wer antragsberechtigt ist, seht ihr hier. Bewerbungsschluss: 28.04.2026
In einer digitalen Veranstaltung stellt euch die Kontaktstelle CERV am 26. Februar die Ausschreibung kurz vor und steht euch anschließend für Fragen zur Verfügung.
26. Februar 2026 | 11:00–12:00 Uhr | digital
Women Create Music 07. & 08.03.2026
Im Rahmen der Initiative Women Create Music finden 2026 erstmals zwei Veranstaltungen in Mannheim und Ludwigshafen statt. Ziel ist es, FLINTA*-Musikschaffende zu vernetzen, zu stärken und sichtbarer zu machen. Den Auftakt bildet die Mannheim Edition (7. & 8. März): Am 7. März startet das Programm in der Popakademie Baden-Württemberg mit einer Songwriting-Session. Interessierte können sich aktuell noch hier mit 2-3 Songs bewerben. Am 8. März folgt im Congress Center Rosengarten Mannheim eine kostenfreie Convention mit Insights in die Musikindustrie, Showcases sowie Workshops zu Songwriting und Social Media. Die Veranstaltung bietet vielfältige Möglichkeiten zur fachlichen Weiterentwicklung und zum Austausch innerhalb der Branche.Women Create Music ist ein Gemeinschaftsprojekt, initiiert von We Create Music, und wird unterstützt vom Rosengarten Mannheim, BASF Kultur, der Mannheimer I’m Sound Versicherung sowie der Popakademie Baden-Württemberg. Die zweite Ausgabe findet am 24. und 25. Oktober 2026 in der Popakademie Baden-Württemberg und im BASF Feierabendhaus in Ludwigshafen statt.

