Geschäftsführung Fonds Soziokultur (Bonn)

Der Fonds Soziokultur sucht für den Dienstort Bonn zum 01. Februar 2027 die Geschäftsführung (m/w/d).
Der Fonds Soziokultur fördert seit 1988 zeitlich befristete Projekte im Bundesgebiet, die sich für beispielhafte und innovative Angebots- und Aktionsformen in der Soziokultur, der Kulturellen Bildung und der Medienkulturarbeit engagieren. Ziel der Förderung ist es, die kulturelle und soziale Mitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch die Aneignung kultureller und künstlerischer Ausdrucksformen in der Gesellschaft zu stärken. Der Fonds Soziokultur ist ein gemeinnütziger Verein, dem sieben Bundesverbände aus dem Bereich der Soziokultur und Kulturellen Bildung angehören. Er wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Gesucht wird eine engagierte Persönlichkeit, die den Fonds Soziokultur mit ausgeprägter Fachkenntnis, Freude an team- und gremienorientierter Arbeit und sicherem kulturpolitischem Auftreten leitet. Sie sollte ein Gespür für gesellschafts- und kulturpolitische Themen und Realitäten haben und diese mit den Aufgaben und Aktivitäten des Fonds Soziokultur verbinden können. Bewerbungsfrist: 15. November 2026

29.10.2026

Call for papers: „Diskursive Musikpraktiken im 21. Jahrhundert“

Bis 10.1.2027 werden Vorschläge für forschende, künstlerisch-forschende und musikalische Beiträge für das internationale Symposium „Diskursive Musikpraktiken im 21. Jahrhundert“ erbeten, das vom 7.-10. Oktober 2027 im Kammersaal der Universität der Künste Berlin ausgerichtet wird. Angenommene Beiträge werden als Bd. 5 der Peer-Review-Reihe Studien zur musikalischen Interpretation (Berlin & Dresden: Logos & musiconn) in Open Access veröffentlicht, für die das Symposium zugleich Initialtagung sein wird.
29.10.2026

Call for papers: „Sound, Motion, Fear: Interdisciplinary Perspectives on Affective Experience“

Die internationale Konferenz „Sound, Motion, Fear: Interdisciplinary Perspectives on Affective Experience“ (22.–25. April 2027) an der Kunstuniversität Graz nimmt Angst als Forschungsgegenstand und als Dimension musikalischer, körperlicher und pädagogischer Praktiken in den Blick. Eingeladen sind Beiträge von fortgeschrittenen Masterstudierenden, Promovierenden und Early-Career-Forschenden ebenso wie von Künstler*innen, Pädagog*innen, unabhängigen Wissenschafter*innen und Praktizierenden. Willkommen sind historische, analytische, praxisbezogene, pädagogische, reflektierende und experimentelle Ansätze, die sich mit Angst in musikalischen, bewegungsbezogenen, pädagogischen, historischen, verkörperten und interdisziplinären Kontexten auseinandersetzen. Mögliche Formate: Einzelvorträge, Roundtables, Poster, Panels, Lecture Recitals, Lecture Performances und Workshops.

Dem PhD-Organisationsteams ist es ein besonderes Anliegen die Konferenz möglichst zugänglich zu gestalten und insbesondere Wissenschafter*innen mit besonderen Bedürfnissen sowie mit Care-Verantwortung die Teilnahme zu ermöglichen. Geplant sind unter anderem Kinderbetreuung vor Ort sowie gegebenenfalls Reisekostenzuschüsse für Begleitpersonen. Abstracts von 200–250 Wörtern können auf Deutsch oder Englisch online eingereicht werden. Als aktuelle Deadline ist der 1. November 2026 angegeben, voraussichtlich wird die Frist jedoch noch etwas verlängert.

26.10.2026

LIVE FONDS – nächste Förderrunde für Hamburger Musiker*innen

Hol dir den Zuschuss zu deinen Konzerten und Tourneen: LIVE FONDS – Die nächste Förderrunde steht an! Bei diesem Programm können Musikschaffende mit Wohnsitz oder Arbeitsmittelpunkt in Hamburg folgende Förderung beantragen:

  • bis zu 60% für deine Fahrzeuganmietungen im Inland (Road Trip Fonds)
  • bis zu 60% Fahrt- und Übernachtungskosten bei Gigs im Ausland (International Touring Fonds) oder
  • bis zu 70% der Kosten für dein nachhaltiges Touren mit dem Zug (Green Touring Fonds).

Bereite all deine Unterlagen vor, damit du direkt loslegen kannst. Zur jeweiligen Antragsfrist können dabei nur Anträge für Konzerte eingereicht werden, die im dazugehörigen Förderzeitraum stattgefunden haben: 01.10.2026 – 30.11.2026. Antragsfrist: 07.12.2026, 14 Uhr

26.10.2026

Antragsstart verschoben: Live 500

Der Antragsstart für die 4. Runde von Live 500 musste aufgrund eines technischen Problems des Förderportals leider verschoben werden. Datum für die neue Antragsphase ist nun 27.10. (12 Uhr) – 10.11.2026 (12 Uhr). Alle bereits angelegten Anträge müssen leider erneut angelegt werden! Die Initiative Musik entschuldigt sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten und dankt für eure Geduld! 

Das aufgelegte Förderprogramm Live 500 IV soll ein flächendeckendes Fortbestehen der kulturellen Vielfalt an Livemusikprogrammen im Bereich der Popularmusik sichern und vor allem kleine bis mittlere Musikspielstätten und Veranstalter*innen bei einer diverseren Programmplanung und faireren Vergütung der Künstler*innen zu unterstützen und somit mehr kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Es soll vor allem die ländlichen und strukturell schwächeren Regionen stärken, da niedrigschwellige Kulturangebote in diesen Orten oft systemrelevant für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Lebensqualität vor Ort sind.

26.10.2026

Deutscher Jazzpreis 2027: Bewerbungsphase gestartet

Bis 30.11.2026 können Künstler*innen, Ensembles, Labels, Managements, Promoter*innen, Journalist*innen, Festivalorganisator*innen, Rundfunkanstalten sowie Musikvermittler*innen aus dem In- und Ausland ihre Leistungen für den Deutschen Jazzpreis 2027 einreichen. Berücksichtigt werden herausragende und innovative Leistungen aus dem Zeitraum vom 1.12.2025 – 30.11.2026. Je nach Kategorie – insgesamt gibt es neun – sind nationale oder internationale Einreichungen möglich. Jede Auszeichnung ist mit mindestens 10.000 Euro dotiert. Auch Nominierte, die keinen Preis erhalten, werden mit mindestens 1.000 Euro gewürdigt. Der Deutsche Jazzpreis wird zum siebten Mal vergeben. Die Preisverleihung findet am 2.6.2027 im Schauspiel Leipzig statt. Hier geht es zur Online-Bewerbung.

26.10.2026

Juniorprofessur (w/m/d) mit Tenure Track auf W2 Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Genderforschung / Musik von Frauen

In der Fakultät für Kulturwissenschaften – Musikwissenschaftliches Seminar Detmold/Paderborn – ist zum 1. April 2028 eine W 1 – Juniorprofessur (w/m/d) mit Tenure Track auf W2 Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Genderforschung / Musik von Frauen zu besetzen. Die Einstellung erfolgt im Beamtenverhältnis auf Zeit zunächst für drei Jahre. Nach positiver Zwischenevaluierung wird das Dienstverhältnis um weitere drei Jahre verlängert, nach erfolgreicher Endevaluierung die Übernahme einer Lebenszeitprofessur zugesagt. Es handelt sich um eine Professur im Rahmen des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW. Gesucht wird eine wissenschaftliche Persönlichkeit, die das Fach Musikwissenschaft in möglichst großer Breite vertritt. Bewerbungen sind bis 10. Dezember 2026 online über das Bewerbungsportal der Universität Paderborn möglich. 

23.10.2026

Bewerbungsphase für Jugendfolkorchester gestartet & Junge Klangwerkstatt

Die Bewerbungsphase für den neuen Jahrgang des Jugendfolkorchesters (JFO) ist gestartet. Das Jugendfolkorchester bringt seit 2024 in jährlichen Probencamps junge Musiker*innen zusammen, um Folk- und traditionelle Musik aus dem deutschsprachigen Raum in einem großen Ensemble kennenzulernen, weiterzuentwickeln und öffentlich zu präsentieren. Bis zu 40 Teilnehmende arbeiten dabei in zwei altersbezogenen Ensembles, die von professionellen Musiker*innen angeleitet werden. Die Ergebnisse werden beim Rudolstadt-Festival einem großen Publikum vorgestellt und durch Mitschnitte sowie Rundfunkbeiträge begleitet.

Bewerben können sich junge Musiker*innen im Alter von 12 bis 27 Jahren, die in Deutschland leben (Stichtag für das Alter ist der 01.07.2027: wer zu diesem Zeitpunkt innerhalb der Altersgrenze liegt, kann dabei sein), ein fortgeschrittenes Spielniveau auf einem oder mehreren Instrumenten und entweder gut nach Gehör spielen oder gute Notenkenntnisse haben. Mehr dazu hier. Eure Bewerbungen könnt ihr bis 30.11.2026 per Mail einreichen.

Zusätzlich können sich Jugendliche und junge Erwachsenen zwischen 12 und 27 Jahren für eine „Junge Klangwerkstatt“ anmelden, die vom 1. bis 4. April 2027 im Haus der Volkskunst in Balingen stattfinden wird. Dieses offene Musikprojekt soll es ermöglichen, ausgehend von Folkmusik aus dem deutschsprachigen Raum gemeinsam Arrangements traditioneller Lieder und Melodien sowie eigene Kompositionen zu entwickeln. Nicht fehlen sollen aber auch Einblicke in den berufsmusikalischen Arbeitsalltag mit Themen wie GEMA und KSK. Die Teilnahme kostet 50 Euro. Hierfür könnt ihr euch bis 15.1.2027 anmelden.

22.10.2026

Neue Kofinanzierungsmöglichkeit der Stadt Köln: Kölner Kulturfonds

Die Stadt Köln, die REWE Group und der Kölner Kulturrat e.V. schaffen mit dem Kölner Kulturfonds ein neues Förderinstrument für die freie Kulturszene der Stadt. Viele Programme, darunter die Hauptförderbereiche von Kreatives Europa KULTUR, verlangen von Antragstellenden einen Eigenanteil von10-40 Prozent der Projektkosten. Genau hier setzt der Kölner Kulturfonds an: Er stellt die erforderlichen Eigenmittel in Aussicht und ermöglicht Kulturtätigen damit, sich um Bundes- und EU-Förderungen zu bewerben. Den finanziellen Grundstein legt die REWE Group mit einem Beitrag von 100.000 Euro. 

Antragsberechtigt sind Kulturakteur*innen und Kulturorganisationen der freien Szene, die als natürliche oder juristische Personen beziehungsweise rechtsfähige Personengesellschaften ein Kulturprojekt verantworten und ihren Sitz oder Wohnsitz in Köln haben. Der Maximalbetrag beträgt 25.000 Euro pro Projekt.

22.10.2026

Call for residency hosts 2026-2027

Mit dem Call for Residency Hosts unterstützt das Mobilitätsprogramm Culture Moves Europe Residenzprojekte, bei denen Gastorganisationen bis zu fünf Künstler*innen aus dem Ausland einladen können. Gefördert werden Projekte mit einer Dauer zwischen 21 und 90 Tagen.  Voraussetzung ist, dass alle teilnehmenden Künstler*innen während des gesamten Projektzeitraums gleichzeitig vor Ort sind. Der Call ist bis 18. Januar 2027 geöffnet. Die Ergebnisse werden bis zum 9. März 2027 bekannt gegeben. Danach beginnt die zweite Phase des Bewerbungsprozesses. Bis zum 31. Juli 2027 haben die ausgewählten Organisationen Zeit, die Teilnehmenden für Ihre Residenzprojekte auszuwählen und eine Residency Info Card zu erstellen. Auf dieser Grundlage wird die endgültige Fördersumme für das jeweilige Residenzprojekt festgelegt. Die geförderten Residenzprojekte können im Zeitraum vom 12. April 2027 bis zum 31. März 2028 stattfinden.

22.10.2026

Ausschreibung: Culture Moves Europe (laufende Bewerbung möglich)

Die neue Ausschreibung der Aktionslinie Individuelle Mobilität wurde veröffentlicht. Damit unterstützt das Programm Culture Moves Europe wieder Kunst- und Kulturtätige dabei, ein Projekt mit Partner*innen in einem anderen Creative Europe Land durchzuführen. Gefördert werden Reisen von Einzelpersonen zwischen sieben und 60 Tagen und Reisen von Gruppen bis zu fünf Personen zwischen sieben und 21 Tagen. 
 
Der aktuelle Rolling Call ist vom 1. Oktober 2026 bis zum 30. April 2027 geöffnet. Bei einem Rolling Call handelt es sich um eine laufende Ausschreibung, die keine einmalige Frist hat. Stattdessen kann der Antrag während der Förderperiode monatlich gestellt werden, mit Ausnahme von Dezember 2026.
 
Übrigens: bei der letzten Runde wurden circa 1.600 Projekte ausgewählt und damit die Mobilität von mehr als 2.500 Künstler*innen, 413 darunter aus Deutschland gefördert. Gleichzeitig kamen 217 internationale Künstler*innen nach Deutschland, um insgesamt 148 Projekte hier umzusetzen.
22.10.2026

Open Call: Theaterfestival unterwegs 2027

Aufruf an alle Künstler*innen aus den Darstellenden Künsten und der Musik: das mobile unterwegs Theaterfestival von Protagon geht ins dritte Jahr! Das unterwegs Theaterfestival macht vom 14. – 23. Mai 2027 Station in drei Orten in Hessen im Landkreis Offenbach. Mit dem unterwegs Theaterfestival bringt Protagon e.V. in Kooperation mit Akteur*innen vor Ort Kultur in den Öffentlichen Raum und schafft so einen Raum für Kultur, Gemeinschaft und Dialog.

Für die Tour sucht Protagon Theater, Tanz, Performance, Walk Acts, Musik, Kindertheater und partizipative Workshopangebote für den öffentlichen Raum, die sich künstlerisch mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzen. Insbesondere dekoloniale und antirassistische Perspektiven von internationalen Gruppen oder
Künstler*innen mit Migrationsgeschichte sind sehr willkommen. Bewerbungsfrist: 10.11.2027

21.10.2026