44. Deutscher Rock und Pop Preis 2026

Der Deutsche Rock & Pop Preis wurde Anfang der 1980er Jahre als Initiative zur Förderung der Popularmusik gestartet und hat sich bis heute erhalten. Organisiert, finanziert und beworben wird der 44. Deutsche Rock und Pop Preis 2026 durch unabhängige und selbst organisierte musikalische Institutionen, Musikfirmen und Kommune, den Deutschen Rock und Pop Musikerverband e.V., die Deutsche Popstiftung und die teilnehmenden Musikgruppen bzw. Musiker*innen in Form von Teilnahme- und Bewerbungsgebühren (20 € DRMV-Mitglieder/30 € DRMV-Nichtmitglieder). In den 127 (!) Kategorien können sich Solokünstler*innen, Bands, Singer-Songwriter*innen, Komponist*innen, Textautor*innen, Produzent*innen und Instrumentalist*innen aus ganz Deutschland sowie aus dem europäischen Ausland bewerben. Für viele Bands war eine Auszeichnung ein Türöffner. Bewerbungsschluss: 1.9.2026 (Verlängert!)

10.08.2026

Kunststiftung Baden-Württemberg vergibt Stipendien

Ab sofort können sich Künstler*innen in den Sparten Bildende Kunst, Musik (Klassik, Jazz, Komposition, Elektro, Klangkunst, Rock, Crossover, Composer-Performer, Soundtrack, Noise, Experimental- und Computermusik u.ä.), Literatur und Darstellende Kunst für ein Stipendium 2026 der Kunststiftung Baden-Württemberg bewerben. Voraussetzung ist, dass sie ihren ersten Wohnsitz oder Arbeitsschwerpunkt in Baden-Württemberg haben oder einen wesentlichen Teil ihrer Biografie in Baden-Württemberg verbracht haben, der für ihr künstlerisches Schaffen entscheidend ist. 

Die finanzielle Unterstützung soll es den Künstler*innen und Kulturschaffenden ermöglichen, „künstlerische Grundlagenforschung“ zu betreiben und ihre Arbeiten weiter zu entwickeln. Ziel der Kunststiftung ist es, ihnen in der oft schwierigen Anfangsphase „Starthilfe“ zu leisten, indem sie finanzielle Freiräume schafft und sie durch Publikationen, Ausstellungen und Veranstaltungen an eine breite Öffentlichkeit heranführt. Eine reine Projektförderung ist aber leider nicht möglich. Der Kunststiftung ist es darüber hinaus ein besonderes Anliegen, neben der Förderung der Kunstproduktion, auch deren kreatives Umfeld zu fördern. Das Stipendium für Kulturmanagement ist ein Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzung dieser Vision. Das Stipendium in einer Höhe von bis zu 12.000 Euro ist kein Residenz-Stipendium – die Stipendiat*innen bleiben daher ungebunden in der Wahl ihres Wohn- und Produktionsortes.

Bewerbungsfrist: 15. Oktober 2026 (eine frühe Bewerbung wird empfohlen!)

04.08.2026

Offene Stellen bei PINKSTINKS: Art Direktor*in & Werkstudent*in (w/m/d)

PINKSTINKS ist die reichweitenstärkste feministische Bildungsorganisation in Deutschland und setzt sich von ihrem Hamburger Büro aus gegen Sexismus und Antifeminismus ein. Derzeit sind zwei Stellen ausgeschrieben: Für ab 1.10.2026 wird ein*e Art Direktor*in (w/m/d) mit 30 Wochenstunden gesucht. Feministische und inklusive Art Direktion ist für dich selbstverständlich und du hast Lust, für PINKSTINKS starke und bestärkende Bilder und Materialien zu erstellen? Du bringst entsprechende Erfahrung mit, um den Bereich visuelle Gestaltung komplett eigenverantwortlich zu übernehmen und eigenständig kontinuierlich weiter zu entwickeln? Wir wollen mit unseren Kampagnen und unserer Aufklärungsarbeit nachhaltig etwas bewegen. Und dazu brauchen wir deine Hilfe! Desweiteren wird ein*e Werkstudent*in (w/m/d) Community & Spenden-Management und Publishing für 15 Wochenstunden gesucht. 

Arbeitsort ist das Büro in Hamburg und nach Absprache im Home Office; die Stellen können nicht als Remote-Stellen angeboten werden. Bewerbungsschluss: 31.08.2026

28.07.2026

FLINTA* Acts gesucht (Neuruppin)

Das soziale Zentrum JWP-MittenDrin e.V. sucht FLINTA*-Bands & Soloacts für kommende Konzerte im JWP Mittendrin. Ihr seid auf Tour, habt ein neues Projekt gestartet oder wollt endlich mal live spielen? Dann schreibt eine Mail mit einer kurzen Infos über euch, Musiklinks zu Bandcamp, Spotify & Co, Livevideo oder Insta und eure freien Termine. Das JWP Mittendrin ist eine unabhängige Location mit Fokus auf solidarische Konzertkultur, DIY-Strukturen & safer spaces. In der Regel gibt es Door Deals statt reguläre Gagen. 

27.07.2026

Pro Helvetia bietet Förderprogramme für Musiker*innen

Bist du als Musiker*in mit Bezug zur Schweiz tätig? Im Bereich Musik bietet Pro Helvetia sowohl ganzjährig offene Förderformate als auch Ausschreibungen mit festen Fristen an. Vier Ausschreibungen sind bis zum 1. September 2026 offen:

  • Fast Forward ist ein zweijähriges Förderformat für Musikschaffende in der Mitte ihrer Karriere, die ihre internationale Karriere vorantreiben möchten.
  • Creation and production for new musical works: contemporary music richtet sich an landesweit etablierte Musikschaffende und Ensembles aus den Bereichen zeitgenössische Musik, Musiktheater, Klangkunst und neue Volksmusik.
  • Creation and production for new musical works: pop, jazz, global richtet sich an landesweit etablierte Musikprofis und Bands aus den Genres Pop, Rock, Jazz, Elektronik, Experimental, Global Sounds und Hip-Hop.
  • Feat. unterstützt eine erstmalige Zusammenarbeit (Featuring) zwischen Künstler*innen aus der Hip-Hop- und/oder Clubbing-Szene mit dem Ziel einer gemeinsamen Veröffentlichung.
27.07.2026

Open Call: Rock- und Metalfestival in Ostfriesland

Ab sofort können sich Rock- und Metalbands für das Free For All Festival in Ostfriesland bewerben. Schickt eine Mail mit kurzer Bio und einem Link zu eurer Musik. Bewerbungsschluss: 25.8.26

27.07.2026

Open Call: Performative events @ Studio dB Berlin

Das Studio dB Berlin lädt Veranstalter*innen und Kollektive ein, in Zusammenarbeit mit Studio dB interdisziplinäre Veranstaltungen zu entwickeln. Gesucht werden Konzepte, die Mode, Musik, Kunst, Design, Performance und andere kreative Disziplinen miteinander verbinden. Bitte beachtet: Diese Ausschreibung richtet sich an Veranstalter*innen, Kollektive und fertige Veranstaltungskonzepte, an denen mehrere Künstler*innen beteiligt sind. Einreichungen von einzelnen Künstler*innen werden nicht berücksichtigt. Bewerbungsschluss: 5.8.2026

27.07.2026

Open Call: BLECH. in Halle

Ihr habt eine Idee für eine Ausstellung, ein Konzert, eine Performance, einen Workshop, eine Lesung, ein Gespräch, Screening o.ä.? Für die Jahresplanung 2027 lädt der BLECH. Raum für Kunst Halle e. V. dazu ein, bis 9.8.2026 Projektvorschläge einzureichen. Interessierte schicken das ausgefüllte Bewerbungsformular nebst 2-3 Bildern per Mail. BLECH ist ein Offspace for Contemporary Artin Halle (Saale). 

27.07.2026

Preis „Feminism Now!“: jetzt Vorschläge einreichen

Die Heinrich Böll Stiftung hat den Preis für feministisches Engagement „Feminism Now!“ ausgeschrieben. Damit sollen Feminist*innen geehrt werden, „die mutig, beharrlich und oft unter persönlichen Risiken für Sichtbarkeit und Teilhabe, für sexuelle Rechte und Selbstbestimmung eintreten. Die andere mitreißen und stärken. Die oft selber unsichtbar bleiben. Ihnen geben wir Aufmerksamkeit und einen Ort, an dem sie ihre Geschichte erzählen können und an dem wir sie feiern. Mit einem neuen und mit 10.000 Euro dotierten Preis, mit einer Gala und dem Versprechen, ihren Kampf sichtbar zu machen, wo auch immer er stattfindet. Feminism Now! versteht sich als politische Stellungnahme der Heinrich-Böll-Stiftung: Öffentliche Aufmerksamkeit kann Schutz bieten, internationale Anerkennung kann politische Handlungsspielräume eröffnen und finanzielle Unterstützung kann konkrete Veränderungen ermöglichen“. Vorschläge können bis 31. August 2026 eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen.

27.07.2026

Stadt Frankfurt stellt Jazzstipendium neu auf

Das Frankfurter Jazzstipendium wird seit 1991 vergeben, um die künstlerische Weiterentwicklung der lokalen Jazzszene zu fördern. Gesucht werden professionelle Jazzmusiker*innen mit Arbeitsschwerpunkt in Frankfurt, die mit ihren Projekten neue Impulse für die Szene setzen. In diesem Jahr soll der „Jazzstandort Frankfurt“ für größere Besetzungen attraktiver werden. Deshalb sucht der neu eingerichtete Projektbeirat insbesondere Bewerbungen mit Projektvorschlägen, die sich auf die künstlerische Weiterentwicklung größerer Ensembles konzentrieren. Neben dem klassischen Bigband-Format können Projekte eingereicht werden, die sich als gemischtes Ensemble mit mind. 8 Mitwirkenden verstehen. Hierbei legt die Jury wie immer ein offenes, an den aktuellen Strömungen und Tendenzen der Gattung Jazz orientiertes Verständnis zu Grunde.

Für das Jahr 2026 gelten folgende Schwerpunktkriterien:
● Großensembles mit mindestens acht Mitwirkenden in gemischter Besetzung
● das eingereichte Projekt vermittelt hohe künstlerische Qualität auf der Basis von Eigenkompositionen und Eigenarrangements, und bringt künstlerische Individualität in Form von Besetzung, Interaktion, Interpretation und der Arbeitsweise im Ensemble zum Ausdruck
● um die Vernetzung innerhalb der Szene zu stärken, sind Projekte besonders erwünscht, die eine hohe Einbindung lokaler Akteure nachweisen können
● ebenso erwünscht sind Bewerbungen von divers besetzten Gruppen, sowie Projekte, die einen hohen Anteil junger Mitwirkender (unter 35 Jahre) und/oder eine generationenübergreifende Besetzungen nachweisen

Bewerbungsschluss: 18. September 2026

22.07.2026

Goethe-Institut: Internationaler Koproduktionsfonds

Mit dem IKF fördert das Goethe Institut die Entwicklung neuer Produktionen sowie die Weiterentwicklung bereits bestehender Produktionen in Musik, Theater, Tanz, und Performance, die künstlerisch hochwertig sind und öffentlich wirken. Eine gemeinsame künstlerische Entwicklung des Projektes zwischen den Koproduktionspartner*innen ist unabdingbar. Aus der Bewerbung muss klar hervorgehen, dass ein echtes beidseitiges Interesse an der dialogorientierten Produktion vorliegt. Das Arbeitsergebnis soll im Ausland in einem professionellen Umfeld präsentiert werden, wenn möglich auch in Deutschland. Neben reinen Musik-, Tanz- oder Theaterproduktionen sind interdisziplinäre, hybride Vorhaben oder Projekte mit sinnvollem Einsatz digitaler Medien möglich.

Sämtliche Projektkosten, wie z.B. Künstler*innenhonorare, Reise- und Produktionskosten können berücksichtigt werden. Die beantragte Fördersumme sollte 30.000 € nicht über- und 15.000 € nicht unterschreiten. Von der Förderung ausgeschlossen sind rein kommerzielle Projekte, Auftragsarbeiten, reine Gastspiele oder Tourneen, Vorhaben mit reinem Residenzcharakter, Musikaufnahmen, Film- oder Ausstellungsvorhaben ohne performativen Ansatz, sowie laufende Betriebskosten. Bewerbungsschluss: 1.10.2026

20.07.2026

Amateurmusikfonds: vierte Runde (bis 30.9.)

Der Amateurmusikfonds geht in die vierte Runde: Ab sofort können Chöre, Orchester, Bands, Musikvereine und -verbände Förderanträge stellen. Die Präsidentin des Bundesmusikverbands Chor & Orchester (BMCO), Derya Türk-Nachbaur MdB, ruft zur Bewerbung auf: „Unter dem Motto ‚Teilhabe leben, Vielfalt stärken‘ möchten wir die Amateurmusik in ihrer ganzen Breite weiterentwickeln. Der Amateurmusikfonds ermöglicht engagierten Ensembles und Vereinen in ganz Deutschland, ihre innovativen Ideen umzusetzen und neue Wege zu gehen. Wer sich zukunftssicher aufstellen und besondere Projekte realisieren möchte, sollte diese Chance nutzen und sich jetzt bewerben.“ Bewerbungsschluss: 30.9.2026

20.07.2026