FLINTA* Acts gesucht (Neuruppin)
Das soziale Zentrum JWP-MittenDrin e.V. sucht FLINTA*-Bands & Soloacts für kommende Konzerte im JWP Mittendrin. Ihr seid auf Tour, habt ein neues Projekt gestartet oder wollt endlich mal live spielen? Dann schreibt eine Mail mit einer kurzen Infos über euch, Musiklinks zu Bandcamp, Spotify & Co, Livevideo oder Insta und eure freien Termine. Das JWP Mittendrin ist eine unabhängige Location mit Fokus auf solidarische Konzertkultur, DIY-Strukturen & safer spaces. In der Regel gibt es Door Deals statt reguläre Gagen.
Pro Helvetia bietet Förderprogramme für Musiker*innen
Bist du als Musiker*in mit Bezug zur Schweiz tätig? Im Bereich Musik bietet Pro Helvetia sowohl ganzjährig offene Förderformate als auch Ausschreibungen mit festen Fristen an. Vier Ausschreibungen sind bis zum 1. September 2026 offen:
- Fast Forward ist ein zweijähriges Förderformat für Musikschaffende in der Mitte ihrer Karriere, die ihre internationale Karriere vorantreiben möchten.
- Creation and production for new musical works: contemporary music richtet sich an landesweit etablierte Musikschaffende und Ensembles aus den Bereichen zeitgenössische Musik, Musiktheater, Klangkunst und neue Volksmusik.
- Creation and production for new musical works: pop, jazz, global richtet sich an landesweit etablierte Musikprofis und Bands aus den Genres Pop, Rock, Jazz, Elektronik, Experimental, Global Sounds und Hip-Hop.
- Feat. unterstützt eine erstmalige Zusammenarbeit (Featuring) zwischen Künstler*innen aus der Hip-Hop- und/oder Clubbing-Szene mit dem Ziel einer gemeinsamen Veröffentlichung.
Open Call: Performative events @ Studio dB Berlin
Das Studio dB Berlin lädt Veranstalter*innen und Kollektive ein, in Zusammenarbeit mit Studio dB interdisziplinäre Veranstaltungen zu entwickeln. Gesucht werden Konzepte, die Mode, Musik, Kunst, Design, Performance und andere kreative Disziplinen miteinander verbinden. Bitte beachtet: Diese Ausschreibung richtet sich an Veranstalter*innen, Kollektive und fertige Veranstaltungskonzepte, an denen mehrere Künstler*innen beteiligt sind. Einreichungen von einzelnen Künstler*innen werden nicht berücksichtigt. Bewerbungsschluss: 5.8.2026
Open Call: BLECH. in Halle
Ihr habt eine Idee für eine Ausstellung, ein Konzert, eine Performance, einen Workshop, eine Lesung, ein Gespräch, Screening o.ä.? Für die Jahresplanung 2027 lädt der BLECH. Raum für Kunst Halle e. V. dazu ein, bis 9.8.2026 Projektvorschläge einzureichen. Interessierte schicken das ausgefüllte Bewerbungsformular nebst 2-3 Bildern per Mail. BLECH ist ein Offspace for Contemporary Artin Halle (Saale).
Preis „Feminism Now!“: jetzt Vorschläge einreichen
Die Heinrich Böll Stiftung hat den Preis für feministisches Engagement „Feminism Now!“ ausgeschrieben. Damit sollen Feminist*innen geehrt werden, „die mutig, beharrlich und oft unter persönlichen Risiken für Sichtbarkeit und Teilhabe, für sexuelle Rechte und Selbstbestimmung eintreten. Die andere mitreißen und stärken. Die oft selber unsichtbar bleiben. Ihnen geben wir Aufmerksamkeit und einen Ort, an dem sie ihre Geschichte erzählen können und an dem wir sie feiern. Mit einem neuen und mit 10.000 Euro dotierten Preis, mit einer Gala und dem Versprechen, ihren Kampf sichtbar zu machen, wo auch immer er stattfindet. Feminism Now! versteht sich als politische Stellungnahme der Heinrich-Böll-Stiftung: Öffentliche Aufmerksamkeit kann Schutz bieten, internationale Anerkennung kann politische Handlungsspielräume eröffnen und finanzielle Unterstützung kann konkrete Veränderungen ermöglichen“. Vorschläge können bis 31. August 2026 eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen.
Stadt Frankfurt stellt Jazzstipendium neu auf
Das Frankfurter Jazzstipendium wird seit 1991 vergeben, um die künstlerische Weiterentwicklung der lokalen Jazzszene zu fördern. Gesucht werden professionelle Jazzmusiker*innen mit Arbeitsschwerpunkt in Frankfurt, die mit ihren Projekten neue Impulse für die Szene setzen. In diesem Jahr soll der „Jazzstandort Frankfurt“ für größere Besetzungen attraktiver werden. Deshalb sucht der neu eingerichtete Projektbeirat insbesondere Bewerbungen mit Projektvorschlägen, die sich auf die künstlerische Weiterentwicklung größerer Ensembles konzentrieren. Neben dem klassischen Bigband-Format können Projekte eingereicht werden, die sich als gemischtes Ensemble mit mind. 8 Mitwirkenden verstehen. Hierbei legt die Jury wie immer ein offenes, an den aktuellen Strömungen und Tendenzen der Gattung Jazz orientiertes Verständnis zu Grunde.
Für das Jahr 2026 gelten folgende Schwerpunktkriterien:
● Großensembles mit mindestens acht Mitwirkenden in gemischter Besetzung
● das eingereichte Projekt vermittelt hohe künstlerische Qualität auf der Basis von Eigenkompositionen und Eigenarrangements, und bringt künstlerische Individualität in Form von Besetzung, Interaktion, Interpretation und der Arbeitsweise im Ensemble zum Ausdruck
● um die Vernetzung innerhalb der Szene zu stärken, sind Projekte besonders erwünscht, die eine hohe Einbindung lokaler Akteure nachweisen können
● ebenso erwünscht sind Bewerbungen von divers besetzten Gruppen, sowie Projekte, die einen hohen Anteil junger Mitwirkender (unter 35 Jahre) und/oder eine generationenübergreifende Besetzungen nachweisen
Bewerbungsschluss: 18. September 2026
Goethe-Institut: Internationaler Koproduktionsfonds
Mit dem IKF fördert das Goethe Institut die Entwicklung neuer Produktionen sowie die Weiterentwicklung bereits bestehender Produktionen in Musik, Theater, Tanz, und Performance, die künstlerisch hochwertig sind und öffentlich wirken. Eine gemeinsame künstlerische Entwicklung des Projektes zwischen den Koproduktionspartner*innen ist unabdingbar. Aus der Bewerbung muss klar hervorgehen, dass ein echtes beidseitiges Interesse an der dialogorientierten Produktion vorliegt. Das Arbeitsergebnis soll im Ausland in einem professionellen Umfeld präsentiert werden, wenn möglich auch in Deutschland. Neben reinen Musik-, Tanz- oder Theaterproduktionen sind interdisziplinäre, hybride Vorhaben oder Projekte mit sinnvollem Einsatz digitaler Medien möglich.
Sämtliche Projektkosten, wie z.B. Künstler*innenhonorare, Reise- und Produktionskosten können berücksichtigt werden. Die beantragte Fördersumme sollte 30.000 € nicht über- und 15.000 € nicht unterschreiten. Von der Förderung ausgeschlossen sind rein kommerzielle Projekte, Auftragsarbeiten, reine Gastspiele oder Tourneen, Vorhaben mit reinem Residenzcharakter, Musikaufnahmen, Film- oder Ausstellungsvorhaben ohne performativen Ansatz, sowie laufende Betriebskosten. Bewerbungsschluss: 1.10.2026
Amateurmusikfonds: vierte Runde (bis 30.9.)
Der Amateurmusikfonds geht in die vierte Runde: Ab sofort können Chöre, Orchester, Bands, Musikvereine und -verbände Förderanträge stellen. Die Präsidentin des Bundesmusikverbands Chor & Orchester (BMCO), Derya Türk-Nachbaur MdB, ruft zur Bewerbung auf: „Unter dem Motto ‚Teilhabe leben, Vielfalt stärken‘ möchten wir die Amateurmusik in ihrer ganzen Breite weiterentwickeln. Der Amateurmusikfonds ermöglicht engagierten Ensembles und Vereinen in ganz Deutschland, ihre innovativen Ideen umzusetzen und neue Wege zu gehen. Wer sich zukunftssicher aufstellen und besondere Projekte realisieren möchte, sollte diese Chance nutzen und sich jetzt bewerben.“ Bewerbungsschluss: 30.9.2026
Deutsches Kinderhilfwerk: Themenfonds Kinderkultur
Über den Themenfonds “Kinderkultur” fördert das Deutsche Kinderhilfswerk Projekte für Kinder und Jugendliche aus allen Kultursparten. Dabei wird von einem weiten Kulturbegriff ausgegangen: von Tanz, Zirkus, Trickfilm über Rap und Alltagskultur ist alles möglich. Der Fokus sollte auf dem gemeinsamen ästhetisch-kulturellen Prozess liegen. Wichtig ist außerdem, dass die beteiligten Kinder und Jugendlichen im Projekt möglichst stark beteiligt werden: von der Projektplanung bis zur Projektumsetzung. Bewerben können sich Kinder und Jugendliche (mit Unterstützung einer volljährigen Person), Bürgerinitiativen, Vereine, operative Stiftungen und gemeinnützige Gesellschaften. Organisierte Jugendinitiativen, Schülervertretungen oder Kinder- und Jugendparlamente, die nicht selbst rechtsfähig sind, können eine Förderung über eine Kooperation mit gemeinnützigen Trägern erhalten. Bewerbungsschluss: 30.9.2026
Open Call: ARTIFICIAL Kunst & KI Festival
ARTIFICIAL lädt Künstler*innen, freie Gruppen und soziokulturelle Zentren aus ganz Deutschland ein, Arbeiten einzureichen, die sich künstlerisch mit Künstlicher Intelligenz auseinandersetzen. Gesucht werden Projekte aus allen Sparten: Theater, Tanz, Literatur, Film, bildende Künste, Medienkunst, Musik, Performance und hybride Formate. Besonders erwünscht sind Arbeiten, die KI nicht nur als Werkzeug nutzen, sondern als künstlerisches Gegenüber, als Thema oder als kritische Reibungsfläche. Projekte, die Mechanismen, Grenzen oder gesellschaftliche Auswirkungen von KI sichtbar machen, werden bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungsschluss: 30.11.2026
bkj: Mitarbeiter*in für Fördermittel gesucht (Berlin)
Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) sucht ab 01. September 2026 für ihren Standort in Berlin eine*n Mitarbeiter*in für Fördermittel mit einem Umfang von 30 Wochenstunden (verhandelbar). Die Stelle ist aus haushaltsrechtlichen Gründen zunächst bis zum 31. Dezember 2027 befristet – es wird jedoch ausdrücklich eine langfristige Zusammenarbeit angestrebt. Die Vergütung erfolgt in Höhe der Entgeltgruppe 8 TVöD-Bund. Geboten werden 30 Tage Jahresurlaub, eine sehr gute betriebliche Altersversorgung, Möglichkeiten des mobilen Arbeitens, berufliche Fortbildungsmöglichkeiten und ein Zuschuss zum Deutschlandticket. Es erwartet Sie ein hohes Maß an Eigenständigkeit in der Zusammenarbeit mit motivierten Kolleg*innen, eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit mit Raum für individuelle Gestaltung und eine moderne IT-Ausstattung. Bewerbungsfrist: 31. Juli 2026

