Das Frauen Musik Büro und Melodiva werden unterstützt vom Frauenreferat und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

News

Einreichungen für den ECHO JAZZ 2017 bis 18.11.16 möglich

Bis einschließlich 18. November können Musikfirmen Produktionen ihrer KünstlerInnen bei der Deutschen Phono-Akademie, dem Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), über das Online-Einreichungssystem für den ECHO JAZZ 2017 vorschlagen: jazz-einreichung. Wichtiges Einreichungskriterium ist unter anderem, dass die Aufnahmen in der Zeit vom 31. Oktober 2015 bis zum 1. November 2016 erstmals veröffentlicht worden sind. Aus allen Einreichungen wählt eine Fachjury zunächst drei Nominierte je Kategorie aus, aus denen dann wiederum die Preisträger gekürt werden.

BVMI-Geschäftsführer Dr. Florian Drücke: „Wir sind sehr gespannt auf den neuen Jahrgang! Der Einreichungszeitraum ist immer eine faszinierende Phase, weil man hier einmal die Vielfalt und Produktivität des aktuellen Jazz-Schaffens in Deutschland buchstäblich erfassen und begreifen kann. Gleichzeitig ist der Beginn des Einreichungszeitraums für den ECHO JAZZ auch der Startschuss für das gesamte ECHO-Jahr 2017 und insofern ein doppelt ‚vorfreudiges‘ Datum für uns.“

Die aktuellen Richtlinien zur Einreichung gibt es auf jazz-hintergrund. Nachdem der ECHO JAZZ bereits in den vergangenen vier Jahren in Hamburg verliehen wurde, findet die Gala auch 2017 in der Hansestadt statt. Termin und Location werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

(Quelle: www.miz.org)

01.11.2016


7. Hochschulwettbewerb Musikpädagogik

Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) hat in Kooperation mit dem Verband deutscher Musikschulen (VdM) erneut den Wettbewerb für das Fach Musikpädagogik ausgeschrieben. Mit diesem jährlich im Rahmen der Rektorenkonferenz ausgeschriebenen Wettbewerb sollen auch 2017 die besten Beiträge von Studierenden deutscher Musikhochschulen aus dem Bereich der Musikpädagogik ermittelt und ausgezeichnet werden. Bewerben können sich einzelne Studierende oder Projektgruppen von bis zu fünf Studierenden. Jede Hochschule kann maximal jeweils einen Beitrag aus den Lehramts- und den künstlerisch-pädagogischen Studiengängen einreichen. Ausnahmsweise sind aus den künstlerischen Studiengängen auch Beiträge möglich, die nach Studienprofil und Themenstellung den Wettbewerbsanforderungen entsprechen.

Der Hochschulwettbewerb für Musikpädagogik zeichnet hervorragende eigenständige musikpädagogische Arbeiten aus. Die Themen können aus dem gesamten Spektrum der in den Studiengängen repräsentierten Handlungs- und Aufgabenfelder gewählt werden. Es kann sich beispielsweise um ein künstlerisch-pädagogisches Projekt, eine Initiative zur Musikvermittlung, eine forschungsorientierte Studie (kein Dissertationsvorhaben), eine Best-Practice-Darstellung oder eine besondere Unterrichtsreihe handeln. Der Wettbewerb findet in zwei Runden statt. In der ersten Runde werden die eingereichten Unterlagen bewertet, in der zweiten Runde (Finalrunde) zusätzlich die performative Qualität der Präsentation.
Als Preisgeld stellen BMU und VdM jeweils 3500,- Euro zur Verfügung, ggf. können Förderprämien vergeben werden. Alle Finalteilnehmenden erhalten ein Zertifikat und ein Feedback. Die Preisträgerprojekte werden durch eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit bundesweit bekannt gemacht.

Die Bewerbungsunterlagen sind bis spätestens 15. November 2016 (Datum des Eingangsstempels) zu senden an: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Geschäftsstelle Hochschulwettbewerb Musikpädagogik, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

Ansprechpartnerin für wettbewerbsorganisatorische Fragen: Klara Hens und Philip-Frederik Hechler,

(Quelle: www.miz.org)

01.11.2016


YouTube und GEMA schließen Lizenzvertrag

Gute Nachrichten für deutsche Musikfans: Heute haben die GEMA und die Online-Plattform YouTube einen Lizenzvertrag unterzeichnet, der auch den vertragslosen Zeitraum seit 2009 abbildet. Damit erhalten die von der GEMA vertretenen 70.000 Musikurheber und Verleger wieder eine Vergütung für die Nutzung ihrer urheberrechtlich geschützten Musikwerke. Über die Summe, die YouTube pro Videoabruf an die GEMA zahlt, wurde jedoch Stillschweigen vereinbart.

Nach jahrelangen rechtlichen Auseinandersetzungen und langwierigen Verhandlungen konnte sich die GEMA mit YouTube auf einen Lizenzvertrag einigen. Durch diesen Abschluss werden die Mitglieder der GEMA auch für die Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken auf der weltweit reichweitestärksten Online-Video-Plattform vergütet. Auch die Öffentlichkeit profitiert von der Einigung. Ab sofort entfallen die sogenannten Sperrtafeln. YouTube wird diese nicht mehr vor Musikvideos schalten, die urheberrechtlich geschütztes Repertoire der GEMA enthalten.

Infos: www.gema.de

01.11.2016


MIZ baut neues Informationsangebot zum Thema „Musik und Integration“ auf

Im Rahmen eines Sonderprojektes plant das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) den Aufbau eines neuen Informationsportals zum Thema „Musik und Integration“ (Arbeitstitel). Das neue Angebot, das durch finanzielle Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ermöglicht wird, soll insbesondere den Erfahrungsaustausch zwischen Akteuren und Veranstaltern musikbezogener Integrationsprojekte intensivieren und damit die Vielfalt und Qualität der angebotenen Maßnahmen nachhaltig stärken. Das MIZ baut dabei auf seinen Erfahrungen mit der im Oktober 2015 bereitgestellten Plattform „Musik macht Heimat“ auf, die als spontane Reaktion auf die vielfältigen und aus dem Stegreif organisierten Hilfsprojekte für Geflüchtete das große Engagement des Musikbereichs sichtbar machte. So sollen als Grundlage für das neue Projekt umfassende Informationen über die gesamte Bandbreite an Initiativen, Projekten und Veranstaltungen rund um das Thema „Musik und Integration“ zusammengetragen und vorgestellt werden. In einem Mitgliederbereich erhalten Akteure und Interessierte der Szene ein Forum, um sich untereinander zu vernetzen, auszutauschen und Erfahrungen zu teilen. Mit dem neuen Angebot nimmt das MIZ die gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart auf, in der bereits ein Wandel von Projekten und Initiativen der „Willkommenskultur“ hin zu nachhaltigen und langfristig angelegten Integrationsangeboten zu beobachten ist. Die neue Informationsplattform soll im Laufe des nächsten Jahres online gehen.

Infos: www.miz.org

01.11.2016


Berlin schreibt Projektzuschüsse für Jazzmusikerinnen und -komponistinnen aus

Im Rahmen des Berliner Künstlerinnenprogramms vergibt die Berliner Kulturverwaltung erstmalig einen Projektzuschuss in Höhe von 20.000,- Euro für die Durchführung eines Programms, das geeignet ist, professionell arbeitende Jazzmusikerinnen und/oder -komponistinnen in ihrer künstlerischen Entwicklung voranzubringen. Antragstellende können sowohl Musikerinnen, Komponistinnen, Veranstalter, Clubs, Vereine etc. sein. Die Vergabe der Mittel verfolgt das Ziel, professionell arbeitende Jazzmusikerinnen und -komponistinnen zu fördern, ihren Werken eine größere Öffentlichkeit zu verschaffen und damit zum Abbau der Unterrepräsentanz von Frauen im Bereich Jazz beizutragen. Über die Vergabe entscheidet ein unabhängiger Beirat. Bewerbungsschluss: 16. November 2016

Antrags- und Informationsformulare können in der Berliner Kulturverwaltung abgeholt werden oder sind im Internet unter
jazz-kuenstlerinnenprogramm-524383.php verfügbar.

Infos & Kontakt: Karin Hofmann (Tel. 90228-441) - Künstlerinnenförderung - Brunnenstr. 188-190, Zimmer 4/E/8, 10119 Berlin

(Quelle: www.miz.org)


01.11.2016


Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland mit kulturweit: jetzt für 2017 bewerben

Am 18. Oktober startet die neue Bewerbungsrunde für einen internationalen Freiwilligendienst mit kulturweit. Junge Menschen, die sich in Bildungs- und Kultureinrichtungen weltweit engagieren wollen, können sich bis zum 1. Dezember auf www.kulturweit.de für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland bewerben. Der Freiwilligendienst beginnt am 1. September 2017. Er richtet sich an alle zwischen 18 und 25 Jahren, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben und über einen Schulabschluss oder eine abgeschlossene Ausbildung verfügen. Die TeilnehmerInnen werden intensiv auf ihren Einsatz im Ausland vorbereitet, pädagogisch begleitet und finanziell unterstützt. Neben einem Versicherungsschutz erhalten sie Zuschüsse zu den Reisekosten, Sprachkursen und monatlich 350.- Euro.

Ob am Goethe-Institut Hanoi, beim DAAD in Buenos Aires oder an der Europaschule Tiflis: kulturweit-Freiwillige werden für sechs oder zwölf Monate in Bildungs- und Kulturinstitutionen im Ausland aktiv. Durch ihr Engagement tragen sie in über 70 Ländern dazu bei, Raum für Dialog, Vertrauen und gegenseitiges Verständnis zu schaffen.
Nach Abschluss des Freiwilligendienstes erwartet kulturweit-Alumni ein umfangreiches Weiterbildungsangebot und die Zusammenarbeit in einem jungen Expertennetzwerk zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik.

kulturweit ist ein Projekt der Deutschen UNESCO-Kommission und wird in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt durchgeführt. Partner sind der Deutsche Akademische Austauschdienst, das Goethe-Institut, die Deutsche Welle Akademie, das Deutsche Archäologische Institut, der Pädagogische Austauschdienst in Kooperation mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen sowie zahlreiche UNESCO-Nationalkommissionen weltweit.

(Quelle: www.miz.org)

01.11.2016


23. Jazzforum - Union Deutscher Jazzmusiker 17.-18.11.2016

JAZZFORUM2016_PLAKATAm 17. und 18. November 2016 wird das 23. UDJ-Jazzforum MusikerInnen, Kulturschaffende und JazzliebhaberInnen aus ganz Deutschland in den Stadtgarten Köln locken. Die Union Deutscher Jazzmusiker ist das Sprachrohr der Jazzmusikerinnen und -musiker in Deutschland. Im Alltag tritt die UDJ als Interessenvereinigung seit über 40 Jahren vorrangig bundespolitisch in Erscheinung – doch alle zwei Jahre liegt ein ganz besonderer Fokus auf der zweitägigen Veranstaltung, deren Idee so bewährt ist wie die UDJ selbst. Mit über 25 Programmpunkten – darunter Vorträge, Diskussionen, Workshop-Angebote und Konzertabende – verspricht das 23. UDJ-Jazzforum ein Highlight für das jazzaffine Fach- und Laienpublikum zu werden.

Auf dem Podium diskutieren KulturpolitikerInnen aus dem Bundes- und Landtag sowie der Stadt Köln mit VertreterInnen der Jazzszene zu Themen wie dem neuen Europäischen Jazzzentrum Köln und bundespolitischen Perspektiven für den Jazz. Im Panel „Jazz und Gesundheit“ gehen Experten aus Medizin und Musikpsychologie der Frage nach, wie Jazz und Improvisation auf Wohlbefinden und psychosomatische Gesundheit wirken können. In Vorträgen und Diskussionen werden unter anderem aktuelle Fragen zum Spielstätten-Programmpreis APPLAUS, besondere Aspekte für Frauen im Jazzmusikerinnenberuf oder die Repräsentation von Jazz in Rundfunk und Fernsehen thematisiert. In Workshops stehen Fachleute Rede und Antwort zu Themen wie GEMA, GVL, KSK, Booking, Bandorganisation oder der richtigen Konzeption von Förderanträgen. Darüber hinaus können in Praxisworkshops Übungen aus der Funktionellen Entspannung, dem Yoga und dem Mentalen Training ausprobiert werden. Unvergessliche Konzerterlebnisse erwarten die Besucher im Rahmenprogramm des Jazzforums. Pegelia Gold entführt ihre Zuhörer mit ihrem „Polychrome Orchestra“ in einen „irisierenden Kosmos der Gegenwartsklänge“. Als Referentinnen und Diskussionsteilnehmerinnen wurden Ulla Oster, Ingrid Herholtz, Veronika Morscher, Stefanie Marcus, Melanie Rossmann, Julia Hülsmann, Christine Schweitzer, Monika Heinzelmann, Tinka Koch, Silke Eberhard, Alexandra Lehmler, Anette von Eichel u.v.a. eingeladen.

Die Teilnahme am Tagesprogramm ist kostenlos für alle, zur besseren Planung wird jedoch eine Anmeldung, möglichst bis 03.11., unter anmeldeformular-23-udj-jazzforum erbeten. Tickets für die Konzerte können unter www.stadtgarten.de. gekauft werden, für UDJ-Mitglieder ist der Eintritt zu den beiden Konzertabenden frei.

Infos: www.u-d-j.de

01.11.2016


Kulturpolitische Gesellschaft sucht GeschäftsführerIn

Die Kulturpolitische Gesellschaft sucht für ihren Verbandsbetrieb in Bonn einen Geschäftsführer (m/w). Die Kulturpolitische Gesellschaft ist eine bundesweite Vereinigung von 1.500 Mitgliedern aus unterschiedlichen Bereichen der Kulturpolitik in der Rechtsform eines e.V. Sie setzt sich ein für die Verwirklichung des Bürgerrechts auf Kultur und für eine innovationsfreudige und konzeptbasierte Kulturpolitik. Die Kulturpolitische Gesellschaft veranstaltet Fachtagungen und gibt eine kulturpolitische Fachzeitschrift sowie die Schriftenreihe »Edition Umbruch« heraus. Sie unterhält das Institut für Kulturpolitik sowie die europäischen Kontaktstellen für zwei europäische Förderprogramme.
Die gesuchte Person soll im ersten Halbjahr 2017 ihre Arbeit aufnehmen und in absehbarer Zeit die Steuerung des Gesamtbetriebes im Zusammenwirken mit dem geschäftsführenden Vorstand verantworten. Bewerbungsschluss: 06.11.2016

Weitere Infos: stellenboerse

31.10.2016


Buchtipp: "SING! INGE, SING! Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg"

Buch_sing-inge-sing.jpgDer Jazz in Deutschland hatte eine Stimme: Inge Brandenburg. Geboren in Leipzig und aufgewachsen in schwierigen Verhältnissen in Nazi-Deutschland, war Inge Brandenburg es frühzeitig gewohnt, auf eigenen Beinen zu stehen. In der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders wurde sie als beste europäische Jazzsängerin gefeiert, vom »Time Magazin« mit Billie Holiday verglichen und von Musikern auf Händen getragen. Doch das deutsche Publikum ignorierte die Begabung der herausragenden Jazzerin und die deutsche Plattenindustrie versuchte, sie (erfolglos) auf Schlager zu reduzieren. Über sie ist jetzt, pünktlich zur Buchmesse, eine bewegende Biografie erschienen. Marc Boettcher schildert in "SING! INGE, SING! Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg" ein Frauenschicksal der 1950-er und 60er-Jahre, einer Zeit, in der es in Deutschland keinen Platz gab für selbstbewusste Frauen mit internationalen Träumen, mit dramatischem Interpretationsstil und einer emanzipierten Erotik. Die Geschichte dieser Karriere, die auch im Zeitalter der Castingsshows und Youtube-Präsenz nichts an ihrer Aussagekraft eingebüßt hat, wurde erst durch einen sensationellen Fund auf einem Trödelmarkt und dem daraus entstandenen, preisgekrönten Kinoporträt »SING! INGE, SING!« wieder lebendig. Diese Biografie ermöglicht es einer breiten Leserschaft nun endlich, diese große vergessene deutsche Künstlerin wiederzuentdecken.

Parthas Verlag Berlin, 272 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-86964-113-3. Mit einem Vorwort der Jazzlegende Emil Mangelsdorff und Aussagen von Fritz Rau, Joy Fleming, Udo Jürgens, Peter Herbolzheimer, Wolfgang Dauner, Joana, Klaus Doldinger etc.

31.10.2016


Gatwick, Lina Maly, Haiyti u.a. für den Hamburger Musikpreis HANS 2016 nominiert

Die diesjährigen Anwärter auf den HANS – der Hamburger Musikpreis stehen fest. In insgesamt sieben Kategorien hat die Jury jeweils vier KünstlerInnen, Acts oder Teams für den HANS 2016 nominiert. Unter den FinalistInnen sind sowohl etablierte KünstlerInnen wie Udo Lindenberg, als auch Newcomer wie z.B. Lina Maly, die gleich in zwei Kategorien ("Nachwuchs des Jahres", "Song des Jahres") nominiert ist. Weitere KünstlerInnen, die sich Hoffnung auf einen HANS machen können, sind z.B. die Rapperin Haiyti und das Duo Gatwick. In der Kategorie "Hamburger Künstlerentwicklung" wurden u.a. Chefboss und Schnipo Schranke als besonders hervorzuhebende KünstlerInnen bewertet. Entscheidendes Kriterium für die Vergabe des HANS sind kreative und innovative Leistungen – unabhängig von kommerziellem Erfolg. Alle Preise sind undotiert. Einzige Ausnahme ist der Preis in der Kategorie „Nachwuchs des Jahres“. Dieser wird von der Haspa Musik Stiftung verliehen und ist mit 2000 Euro dotiert. Am 23. November, wird der Musikpreis ab 20.00 Uhr im Musikclub Markthalle verliehen.

31.10.2016


Interkulturelle Wochen in Frankfurt 29.10.-12.11.2016

Noch bis zum 12. November bieten die Interkulturellen Wochen in Frankfurt ein spannendes Programm aus Workshops, Begegnungsabenden, Wanderungen, Thementagen, Filmen, Konzerten u.v.m., das neue Perspektiven eröffnen und viele neue Begegnungsmöglichkeiten innerhalb der Stadtgesellschaft ermöglichen soll. Neue Lebensabschnitte und Formen des Zusammelebens gestalten, die Lebensläufe der anderen kennen und verstehen lernen – dafür steht das diesjährige Motto der Kultur-Wochen „Frankfurt – gemeinsam läuft‘s“. Hier geht es zum Programmflyer: ikw_programm2016-final-ansicht-03.pdf

31.10.2016


Unzählige Clubs mit dem Spielstättenprogrammpreis "Applaus" ausgezeichnet

Der Spielstättenprogrammpreis "APPLAUS - Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten" der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien verbindet konkrete finanzielle Unterstützung für ClubbetreiberInnen mit mehr öffentlicher Aufmerksamkeit für ihre musikalischen Angebote und Belange und fördert damit nicht zuletzt auch die dort auftretenden MusikerInnen. Denn mit einer finanziellen Unterstützung könnten sie höhere Gagen zahlen und neue Programmreihen entwickeln, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters am 24.10.2016 bei der Preisverleihung im Schauspiel in Köln. Mit dem Applaus-Preis wurden 64 Preisträger "kulturell herausragende Livemusikprogramme, die maßgeblich zum Erhalt der kulturellen Vielfalt in Deutschland beitragen", ausgezeichnet.
Mit einem Preisgeld von je 5000.- Euro wurden z.B. das Kulturprojekt 21 e.V. für sein Konzertprogramm in der Frankfurter Brotfabrik und das Konzertprogramm des Fördervereins Jazz in Darmstadt bedacht. Das Kulturzentrum Schlachthof in Kassel und der Kulturclub schon schön in Mainz gewannen in der Kategorie "Spielstätte des Jahres" jeweils 25000.- Euro. Das Zoom in Frankfurt und Hafen2 in Offenbach zählen ebenfalls zu den Gewinnern und können sich über ein Preisgeld von 15000.- Euro freuen. Außerdem erhielten ausgewählte Veranstalter eine neue Förderung, um ihr technisches Equipment aufzustocken. Grütters dazu: „Kulturpolitisch ist es ein wichtiges Anliegen, eine lebendige Clubszene in Deutschland zu erhalten. Deshalb habe ich - zusätzlich zum ‚APPLAUS‘ - Gelder aus meinem Etat bereitgestellt: Mit 1,5 Millionen Euro für die Digitalisierung der Aufführungstechnik sind nun mehr als 200 Musikclubs technisch wieder auf dem neuesten Stand – auch jenseits der großen Metropolen, beispielsweise der „Bunte Hund“ in Zittau, der Club „Bogaloo“ in Pfarrkirchen, das „Kühlhaus“ in Flensburg oder der „Parkclub“ in Fürstenwalde.“

Weitere Infos: www.initiative-musik.de

31.10.2016


Longlist des Preises der deutschen Schallplattenkritik veröffentlicht

Der Jahresausschuss des Preises der deutschen Schallplattenkritik (PdSK e.V.) hat getagt. Er veröffentlichte kürzlich die aktuelle Longlist für die Jahrespreise 2016, nominiert von der Gesamtjury. Die Liste umfasst 113 herausragende Produktionen aus den letzten achtzehn Monaten wie z.B. Dota's "Keine Gefahr", Jutta Hipp mit "The Life And Art Of Jutta Hipp", Alejandra Ribera's "La Boca" oder Mahsa Vahdat mit "The Sun Will Rise". Welche Titel davon das Rennen machen werden, wird in drei Wochen bekannt gegeben. Die Longlist kann man hier als PDF herunterladen: 163-longlist-jahrespreise-2016

31.10.2016


Getxo International Jazz Festival: jetzt bewerben

Für das Getxo International Jazz Festival 28.06-01.07.2017 können sich ab jetzt europäische Bands bewerben, deren Mitglieder zur Zeit des Festivals max. 30 Jahre alt sind. Vier Gruppen werden von einer Jury ausgewählt, die beim Festival performen dürfen. Reise- und Aufenthaltskosten werden erstattet, es winken Geldpreise und Trophäen. Bewerbungsschluss: 11.02.2017. Hier geht es zur Ausschreibung: getxo_jazz_2017_contest_for_groups_conditions.pdf und zum Bewerbungsformular: formulario-inscripcion

25.10.2016


Call For Papers: Hidden Narratives--Women in Music (12/31/2016) Essay collection

Für den Band "Hidden Narratives--Women in Music (12/31/2016) Essay collection" können ab jetzt Abstracts zu folgendem Thema eingesandt werden: "The dominant narratives of women in music have neglected, obscured, or minimized the successes and importance of countless female musicians who became the driving forces in the development and success of their genres. Instead, such narratives emphasize the rarity of the female musician or attribute her success to a male mentor, especially in the period before second-wave feminism. While recent research has uncovered the histories of forgotten women in art music, little work has been done on the careers of women in vernacular musics. For instance, Ruth Alice "Ronnie" Gilbert was a founding member of the Weavers, a long-time activist in social issues, and a highly influential singer-songwriter who is often overshadowed by Pete Seeger. Similarly, Carol Kaye of the California-based studio group known as the Wrecking Crew is responsible for some of the most iconic bass lines of the 1960s and ‘70s and is heard in more than 10,000 recordings. But she too has not received scholarly attention for her musical labor. Women have also made significant contributions to other roles in music creation; during World War II, women worked in the Gibson factory, producing more than 9,000 “Banner” Gibson guitars, some of the most valued instruments the company ever produced. However, the work of these women in developing and creating these iconic instruments went unnoticed until 2013, when scholar John Thomas uncovered the story. All of these cases remind us that there are numerous such hidden histories of women in music. This project seeks to demonstrate how recovering erased narratives can enrich our understanding of music and music historiography. We invite work that challenges the accepted historiographical model and examines the musical labor of women in vernacular musics of all types. We also welcome work that explores other facets of women in the music industry such as session work, engineering, administrative and support roles, and similar activities, as well as the role of female fans and audience culture".

Abstracts (350-500 Wörter) werden bis 31.12.2016 an erbeten; die Deadline für die Essays ist am 01.07.2017.

25.10.2016


Kinotipp: "Unterwegs in der Musik" über die Komponistin Barbara Heller

Plakat_UnterwegsAb November 2016 läuft "Unterwegs in der Musik" (Deutschland 2016 | 83 Minuten) in ausgewählten Kinos. Der Dokumentarfilm von Lilo Mangelsdorff zeichnet ein sehr persönliches Porträt der Komponistin Barbara Heller. Unverstellt und hellwach blättert sich die heute fast 80-Jährige durch ihr eigenes Werk und private Fotoalben. Erinnerungsstücke aus ihrem facettenreichen Leben machen ihr soziales Engagement in der Musik deutlich, das stark durch die Frauenbewegung geprägt wurde. Fast nebenbei blitzen dabei die gesellschaftlichen Barrieren auf, vor denen Frauen, die sich in der Musik frei ausdrücken wollten, noch im 20. Jahrhundert standen: Erst spät konnte sich Barbara Heller ihre Berufung zum Komponieren eingestehen. Ihre vielversprechende Karriere als Musikerin stellte sie lange hinter Ehe und Familie zurück.

Im Mittelpunkt des Films steht Barbara Hellers kreativer Schaffensprozess: Wie aus sehr persönlichen Ausgangspunkten Kompositionen wachsen, in denen sich Klänge und Phänomene aus ihrem unmittelbaren Umfeld mit ihrer jeweiligen inneren Verfassung verbinden. Diesen Prozess versucht der Film in kongenialen Bildern einzufangen und sinnlich erfahrbar zu machen. Ein Film, der Lust auf das Hören macht.

Barbara Heller wurde 1936 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Sie lebt und arbeitet in Darmstadt und Hammelbach im Odenwald sowie auf La Gomera. Ihre Kompositionen zählen zur sogenannten „Neuen Musik“, sprengen das Genre jedoch mit großer sinnlicher Qualität und herber Schönheit. Ihr breites Werk umfasst sowohl Kompositionen der Klassischen Moderne wie auch grafische Notationen und experimentelle akustische Installationen.

Zu Ihrem 80. Geburtstag am 6. November 2016 wird Barbara Heller mit mehreren Konzerten geehrt.

Spieltermine: 6. Nov. 2016, 17.30, Programmkino Rex, Darmstadt | 13. Nov. 2016, Matinée 11.30 Uhr – Tübingen, Kino Arsenal, mit Filmgespräch Regisseurin | 20. Nov. 2016, Matinée 12.00 Uhr – Frankfurt, Mal Seh’n Kino mit Filmgespräch Regisseurin | 27. Nov. 2016, Matinée 12.00 Uhr – Frankfurt, Mal Sehn’n Kino | 27. Nov. 2016, Matinée 13.00 Uhr – Karlsruhe, Schauburg mit Filmgespräch, Protagonistin und Regisseurin sind anwesend u.v.w.

25.10.2016


Wettbewerb „Rocktest“ sucht junge Bands aus der Region Stuttgart

Es kribbelt und Ihr spürt, dass Ihr auf die Bühne wollt? Dann ist der Rocktest genau das Richtige für Euch: Hier zählen Motivation, Musikbegeisterung und Euer eigener Sound. Egal ob Rockband, Hip-Hop Crew, Duo oder SolokünstlerIn – beim Rocktest habt Ihr die Chance auf ein hochwertiges und vielseitiges Workshopangebot. Außerdem gibt es beim Finale im Club Zentral die Chance auf einen Gig in Zürich beim Lauter Festival.

Seid Ihr motiviert? Dann checkt, ob Ihr an den unten aufgelisteten Terminen Zeit habt und bewerbt Euch bis zum 06.11.2016! Mitte November könnt Ihr beim Band-Day dann Eure Live-Qualitäten unter Beweis stellen und in einem Auftritt von 10 Minuten zeigen, was Ihr so drauf habt. Hier werden die vier Bands ausgewählt, die die Möglichkeit bekommen, am Workshopwochenende teilzunehmen. Dort könnt Ihr mit erfahrenen Coaches Strategien erarbeiten, Eure eigenen Bandfotos sowie Pressetexte entwickeln und an Eurer Bühnenperformance feilen. Im Februar 2017 habt Ihr dann im Club Zentral die Möglichkeit, im Finale das Publikum und die Expertenjury endgültig zu überzeugen und einen Slot beim Lauter Festival in der Schweiz zu gewinnen.

Teilnahmevoraussetzungen:
• Für den Rocktest können sich alle MusikerInnen aus der Region Stuttgart bewerben, deren Alter 21 Jahre nicht überschreitet.
• Jede Band muss mindestens einen selbstgeschriebenen Song oder eine bearbeitete Coverversion eines bekannten Stücks einreichen.
• Das Repertoire sollte eine Spielzeit von 30 Minuten umfassen.
• Alle populären Musikstile sind gleichermaßen angesprochen.
• Die Band darf noch keinen Vertrag mit einer Plattenfirma oder einem namhaften Verlag abgeschlossen haben.

Timeline: 06.11.2016 Bewerbungsschluss / 19.11.2016 Band-Day / 20.11.2016 Bühnenperformance-Workshop (für 4 ausgewählte Bands) / 21.-30.11.2016 Beratungstermine im Popbüro / 03.& 04.12.2016 Workshop-Wochenende / 04.02.2017 Rocktest Finale / Mai 2017 Gig beim Lauter Festival in Zürich

Hier geht es zum Anmeldeformular: anmeldung-rocktest-2016

Infos: rocktest

24.10.2016


Stuttgarer Medienkongress "Träume - Schäume - Zukunftsträume" 22.11.2016

Unter dem Motto „TRÄUME - SCHÄUME – ZUKUNFTSRÄUME“ findet am Dienstag, 22. November 2016 wieder der Stuttgarter Medienkongress statt. Im GENO-Haus Stuttgart werden u.a. Contentstrategien für Fernsehen, Radio, Facebook, Instagram, Twitter und Co. und die Zukunftswerkstätten für lokale Medien und neue journalistische Publikationsformen besprochen.
Der Kongress wird zum siebten Mal von der LFK gemeinsam mit der Hochschule der Medien Stuttgart veranstaltet. Weitere Partner sind u.a. die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, der SWR, das Popbüro Region Stuttgart sowie die Wirtschaftsförderung der Stadt und der Region Stuttgart. Es gibt einen Early Bird Tarif für alle Buchungen bis 31.10.2016!

Mehr Informationen gibt es hier: www.stuttgarter-medienkongress.de

24.10.2016


Bands gesucht: Cannstatter Welt-Weihnachtsmarkt

Dieses Jahr findet zwischen dem 24.11. und 24.12. in der schönen Altstadt von Bad Cannstatt die Neuauflage des Welt-Weihnachtsmarkts statt. Es wird ein buntes Musik und Kulturprogramm auf zwei Bühnen und über 60 Verkaufständen geben, sowie einen Gruppenbereich für Weihnachtsfeiern bereitgestellt. Du bist KünstlerIn oder hast eine Band? Du willst vor Publikum auf einer Bühne stehen? Dann werde Teil des Programms des Cannstatter Welt-Weihnachtsmarktes! Es gibt keine Gage, nur eine kleine Aufwandsentschädigung.

24.10.2016


Wissenschaftliche MitarbeiterIn an Universität Bayreuth gesucht

Am Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth (fimt), Schloss Thurnau, ist im Rahmen des DFG-Projektes Inszenierung von "Macht und Unterhaltung. Musiktheater in Nürnberg 1920-1950" eine auf zwei Jahre befristete Stelle einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiters (E 13 TV-L, 50 %)
zum 15.01.2017 zu besetzen.
Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem theaterwissenschaftlichen Fach (Magister, Master, Staatsexamen). Bewerberinnen/ Bewerber, die einen Schwerpunkt im Bereich Musik und Theater im Nationalsozialismus bereits vorzuweisen haben oder anstreben, sind besonders aufgefordert, sich zu bewerben. Die Stelle ist zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation gedacht. Von der Stelleninhaberin/vom Stelleninhaber wird erwartet, dass sie/er eine Promotion im Programm Musik und Performance anstrebt.
Das Forschungsprojekt untersucht in einer interdisziplinären Herangehensweise (Musik-, Theater- und Geschichtswissenschaft) am Beispiel Nürnberg die Rolle des Musiktheaters in der NS-Propaganda sowie wechselseitige Strategien in politischer und theatraler Inszenierung.
Die Universität Bayreuth strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen in der Forschung an und bittet deshalb Frauen nachdrücklich um ihre Bewerbung. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis 15.11.2016 an:
Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth (fimt)
Prof. Dr. Anno Mungen
95349 Schloss Thurnau

Weitere Infos: index.html

21.10.2016