Das Frauen Musik Büro und Melodiva werden unterstützt vom Frauenreferat und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

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News

MusikerInnen gesucht für EXPO 2015 in Mailand

Seit 9. Juni und noch bis 11. Juli können sich talentierte Gitarristinnen und Gitarristen, Beatboxerinnen und Beatboxer mit einem Video für ein zweimonatiges Engagement im Deutschen Pavillon auf der EXPO 2015 in Mailand bewerben, und zwar über die Facebook-Seite: beeactive2015.

Ausgeschrieben wird der Wettbewerb von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Pavillon EXPO Mailand 2015 (ARGE), die für die Planung und den Bau des Deutschen Pavillons verantwortlich ist. Die offizielle Facebook-Seite und die Webseite zum Wettbewerb (www.beeactive2015.de ) sind seit 27. Mai online. Bewerben können sich alle Musikerinnen und Musiker ab 18 Jahren. Die Musikmesse unterstützt den Aufruf zur Teilnahme an diesem innovativen und kreativen Wettbewerb.
„Feeding the Planet, Energy for Life“ lautet das Thema der EXPO 2015, die von Mai bis Oktober 2015 in Mailand stattfindet. Unter dem Motto „Fields of Ideas“ präsentiert sich Deutschland dort als lebendige, fruchtbare „Landschaft“ voller Ideen für die Ernährung der Zukunft. Der Deutsche Pavillon macht erlebbar, wie bedeutsam ein wertschätzender Umgang mit der Natur für die Nahrungssicherung ist und lädt die Besucher ein, selbst aktiv zu werden.
Höhepunkt des Rundgangs durch den Deutschen Pavillon wird die finale Show „Be(e) active“, die durch einen hohen Grad an Interaktion und Individualität geprägt ist. Dabei werden es die Gewinner des Wettbewerbs sein, die Besucher musikalisch anregen, selbst Teil der Show zu werden, sich zu einem Orchester zu verbinden. Die gemeinsame Gestaltung der Zukunft wird zur inspirierenden Botschaft, die Freude macht und verbindet.

Interessierte Musikerinnen und Musiker können ihr Bewerbervideo bis 11. Juli 2014 über die Facebook-Seite einreichen: beeactive2015
Alle weiteren Informationen auf der offiziellen Website des Wettbewerbs: www.beeactive2015.de

10.06.2014


Hazel Leach bei Darmstädter Jazz Conceptions

Vom 28. Juli bis 2. August 2014 finden die "23. Darmstädter Jazz Conceptions" statt, eine der wichtigsten Jazzworkshops in Deutschland. Erfolgreich sind sie wegen ihres Konzepts und der einmaligen Atmosphäre. An jedem Abend der Woche gibt es bei Sessions in verschiedenen Darmstädter Spielstätten die Möglichkeit, die Ergebnisse der täglichen Arbeit vor Publikum zu präsentieren oder einfach nur zu jammen.
In diesem Jahr ist Hazel Leach unter den Dozentinnen, sie wird ein Großensemble leiten. Der Eintritt zu den abendlichen Sessions ist frei. Am Samstag, den 2. August findet das Abschlusskonzert des Großensembles (Ltg. Hazel Leach) und Dozentenkonzert statt: Eintritt: 10 Euro / 8 Euro erm., Bessunger Knabenschule, Ludwigshöhstraße 42, Beginn 20 Uhr
Mehr Infos unter: Concept2014a.htm

05.06.2014


FESTIVALS IM JUNI

COPA DA CULTURA 2.0 BERLIN 12.06.-13.07.2014
Den erfolgreichen Programmen zu den letzten beiden Fußball-Weltmeisterschaften - 2006 "Copa da Cultura" mit insgesamt 55.000 Zuschauern und 2010 der Südafrika gewidmete "Cup of Cultures" - folgt 2014 das zweite Festival "Copa Da Cultura 2.0", für das das Berliner Haus der Kulturen der Welt brasilianische KünstlerInnen eingeladen hat. Neben der Live-Übertragung sämtlicher WM-Spiele auf Großleinwand vor über 1000 wetterfesten Sitzplätzen und WM-Expertengesprächen gibt es zahlreiche Open-Air-Konzerte auf der Dachterrasse; mit dabei sind TULIPA RUIZ, die es in Rekordzeit in die brasilianischen Best-of-Listen schaffte und schon mit Größen der brasilianischen Musikszene wie Criolo oder Lulu Santos im Studio stand, die Singer-/Songwriterin MONICA BESSER, die in Berlin lebt u.v.m. Neben Open-Air-Vergnügen auf der HKW-Dachterrasse mit brasilianischen Drinks und Spezialitäten und Public Viewing bietet das Programm am 17.6. einen kontroversen Blick auf die Fußball-WM: In einer Liveschaltung aus Brasilien diskutieren Experten die Frage, die Brasiliens Gesellschaft derzeit bewegt: "Die WM für wen?" Das gesamte Programm ist natürlich "100% waterproof", bei Regen finden die Konzerte in der Ausstellungshalle statt. Infos: copa_da_cultura_20.php?fly=1

CAMPUS MON AMOUR 14.06.2014 FRANKFURT UNI CAMPUS
Während sich die Universität nach und nach von ihrem alten Standort zurückzieht und die Stadtpolitik sich weiterhin schwer mit Entscheidungen zum künftigen Kulturcampus tut, brodelt das kulturelle Leben auf dem Campus Bockenheim. Pünktlich zum Ende der Auslegung des Bebauungsplans und bevor die ersten Bagger rollen, um das Philosophicum in das größte gemeinschaftliche Wohnprojekt Frankfurts zu verwandeln, laden die MacherInnen am 14. Juni ab 14h zu einem großen Festival auf die Wiese vor dem Philosophicum und rund um das Studierendenhaus. Mit CONNI PROTEST & THE KRAUTS, LES TRUCS, u.a. Infos:

AFRO PFINGSTEN 03. – 08.06.2014 WINTERTHUR (CH)
Das Afro Pfingsten Festival in der Schweiz geht ins 25. Jahr. Mit reichhaltigen Konzert- und Workshop-Angeboten, einem Filmfestival, Lesungen, Erzählungen & Theater, Kinderprogramm sowie Markt und Basar wird aus dem schweizerischen Winterthur ein Stück Afrika. In diesem Jahr mit den Musikerinnen STEFF LA CHEFFE, FATOUMATA DIAWARA. Infos: www.afro-pfingsten.ch

FEST DER MUSIK – FETE DE LA MUSIQUE 21.06.2014
Jedes Jahr zum Sommeranfang am 21. Juni erklingt die Fête de la Musique ­ das Fest der Musik – the Worldwide Music Day. Was 1982 mit der Idee des damaligen französischen Kulturministers Jack Lang, ein paar Stromanschlüssen und viel musikalischem Idealismus in Paris begann, hat sich längst zu einem globalen und populären Ereignis entwickelt. Inzwischen verbindet Fête de la Musique die Menschen in 540 Städten weltweit, davon 300 in Europa (47 in Deutschland). Zu hören gibt es Musik aller Stilrichtungen, für das Publikum gratis, dank all der Bands, Orchester, Chöre und Solisten, die an diesem Tag ohne Honorar auftreten. Wie z.B. das Orchester CAMERATA EUROPAEA im Humboldt Carré in Berlin um 17 Uhr und um 20 Uhr. Außerdem sind zwei französische Acts live im Kesselhaus der Kulturbrauerei zu sehen, LAFAYETTE und DEMI MONDAINE, sowie die Geigerin und Sängerin ROSWITHA DESTINY aus den USA. Im Barprojekt Moabit tritt TERESA BERGMAN auf. Infos: www.fetedelamusique.de

BLUE WAVE FESTIVAL 12.-15.06.2014 BINZ
Die 18. Runde des Rügener Festivals soll unter dem Motto “Blue Ladies” stehen. Ausgezeichnet wurde es bereits zum dritten Mal mit dem Blues-Award für das beste Festival. Ein Highlight wird die vierstündige Show "Wild Women Go Wild", in der acht Hochkaräterinnen aus verschiedenen Ländern auf der Kurplatzbühne spielen: NICOLLE ROCHELLE, NINA MICHELLE, KAT BALOUN, AMY ZAPF, TINA TANDLER, JAN PRESTON, KATHARINA VON TREPTOW und LINDA KRIEG. Tradition hat beim Blue Wave das Sonntagsfrühstück, bei dem diesmal erfolgreiche Bandleaderinnen im Interview vom Musikerleben erzählen. Zu den Blue Ladies gehören außerdem: NAMOLI BRENNET, LISA LYSTAM, MAGDA PISKORCZYK und VERONICA & THE RED WINE SERENADERS.
Zum Festival gehört auch das BLUE WAVE CAMP, das vom 9.-13. Juni 2014 einen Treffpunkt für MusikerInnen und MusikliebhaberInnen, Fans und Amateure bietet. Es gibt Workshops zu verschiedenen Instrumenten, von Anfänger bis Fortgeschrittene, Erholung aktiv, direkt am Meer im Ostseebad Göhren, 2 Minuten vom Strand. Euer Alter spielt keine Rolle. Infos: www.bluewave.de

AVANTGARDE FESTIVAL 20. - 22.06.2014 SCHIPHORST
Hinter dem Avantgarde-Begriff steckt der Anspruch, die Wand zwischen KünstlerInnen und Publikum einzureißen. Die Zuhörer sind ein entscheidender Part auf dem dreitägigen Hoffest. Es heißt Ohren auf für neue Ideen und Experimente, dieses Jahr unter dem Motto "jump for joy". Gecampt wird auf der Wiese, es gibt ein Lagerfeuer, ein Fußball- und Schachturnier, Yoga. Mit dabei sind YUMI HARA, DJ JAZZ IS DANGEROUS, EKIN FIL, EVELINA PETROVA, JUDITH CRASSER, MIA ZABELKA. Infos: www.avantgardefestival.de

JAZZ AN DER LOHMÜHLE XI 21.06. - 16.08.2014
Jazz is dead? Auf dem Kiez heißt es: Jazz ist lebendiger denn ja! Das Open Air Festival in der Wagensiedlung an der Lohmühlenstraße in Treptow wird jährlich veranstaltet vom Jazzkeller 69 e.V. In erster Linie lokale JazzerInnen spielen in entspannter Atmosphäre für Gäste jeden Alters, darunter u.a. HELIOCENTRIC COUNTERBLAST. Infos: wp

JAZZ IM PALMENGARTEN 19.06.-28.08.2014 FRANKFURT
Die Jazzinitiative Frankfurt e.V. veranstaltet auch in diesem Jahr wieder die beliebte Konzertreihe „Jazz im Palmengarten“. 6 Konzerte finden von 19.30 bis 22 Uhr im Musikpavillon des Palmengartens statt und bringen KünstlerInnen & Bands wie die Pianistin und Komponistin NIKKI ILES und Jazzsängerin NORMA WINSTONE mit ihrer Band THE PRINTMAKERS und das niederländische TINEKE POSTMA QUARTET nach Frankfurt. Infos: www.jazzinitiative-frankfurt.de

MOERS FESTIVAL 06. - 09.06.2014 MOERS
Die Veranstalter des Moers Festival haben sich einiges ausgedacht, um den Gästen Musik auf vielfältige Weise erlebbar zu machen. So wird das Hauptprogramm ergänzt von den rituellen morning sessions für Freunde der puren Improvisation als "Frischzelle" des Festivals und den night sessions zur groovy Geisterstunde. Als weiteres sinnliches Plus kann man außerdem bei den Konzerten im Dunkeln alles bis auf den (elektronischen) Sound ausblenden. Ein stilles Highlight jedes moers festivals ist die Konzertreihe "Nachtstimmen". Im intimen Rahmen eines Bauwagens in der Moerser Innenstadt begegnet das Publikum täglich zum Sonnenuntergang herausragenden Stimmen unterschiedlicher Musiksprachen wie z.B. der Singer-Songwriterin TARA JANE O´NEIL aus Portland/Oregon, der Berliner Vokalistin ALMUT KÜHNE u.a. Zum Festivalprogramm werden außerdem JOEY BARON & ROBYN SCHULKOWSKY, JULIA HÜLSMANN, JOHANNA BORCHERT, SARAH NEUFELD & COLIN STETSON und AVA MENDOZA erwartet. Infos: www.moers-festival.de

JAZZ FEST WIEN 26.06. - 08.07.2014
In Wien wird nicht nur Walzer gespielt, die Kulturmetropole hat unter anderem eine lange Geschichte der Black Music. Seit 1991 gibt es das große Jazzfest Wien, zu dem aus aller Welt Stars des Jazz, aber auch Soul, Blues, Pop und Rock anreisen. Im Juni geht's los mit CLARA BLUME, bereits freuen darf man sich auf die Juli-Gigs u.a. von BUIKA, JULIA BIEL, SINÉAD O'CONNOR, NATALIE COLE, MELISSA ALDANA & CRASH TRIO und MALIA & BAND. Infos: www.viennajazz.org

JAZZTIVAL BAD VILBEL 08.06. - 13.07.2014
Für die immer größer werdende Fangemeinde des Jazztivals Bad Vilbel im wunderschönen Kurpark wird ein Spitzenprogramm geboten. Konzerte mit national und international bekannten JazzmusikerInnen werden unter freiem Himmel zu hören sein. Mit dabei sind KLEZMERS TECHTER u.a. Infos: jazztival

OPEN OHR FESTIVAL 06. - 09.06. MAINZ
Seit 1975 wird das OPEN OHR Festival jährlich zu Pfingsten auf der Mainzer Zitadelle von einer Freien Projektgruppe ehrenamtlich veranstaltet. Das Festival versteht sich als nichtkommerzielles, thematisches Jugendkulturfestival für BesucherInnen jeden Alters. Es ist das Einzige seiner Art im gesamten Bundesgebiet und bietet Gelegenheit, sich an vier Tagen intensiv mit politischen Themen auseinanderzusetzen. Erklärtes Ziel ist es, mit dem jährlich wechselnden Festivalthema einen gesellschaftlichen Diskurs anzustoßen. Neben Konzerten werden Workshops, Theater, Film, Diskussionen geboten. Auf der Bühne in diesem Jahr u.a. JUDITH HOLOFERNES. www.openohr.de

ANTIFEE FESTIVAL 06. – 07.06.2014 GÖTTINGEN
Das Antifee ist ein queer_feministisches, selbstorganisiertes Festival, welches dieses Jahr bereits zum achten Mal stattfindet. Am 6. und 7. Juni wird es somit auf dem Campus beim Blauen Turm eine bunte Mischung aus Party & Politik geben, es gibt Workshops zum Thema „Songwriting und elektronische Musikproduktion“ u.a. und ein Bühnenprogramm mit CANDELILLA, BADKAT u.v.m. Infos: www.antifee.de

TRAUMZEIT FESTIVAL 20. – 22.06.2014 DUISBURG
Der Puls des Traumzeit Festivals schlägt im Herzen des Ruhrgebiets und findet in einer Industrielandschaft, dem stillgelegten Hüttenwerk Meiderich statt. Die Idee eines genreübergreifenden Festivals, das auf Klasse statt Masse setzt, liegt den VeranstalterInnen am Herzen und kommt beim Publikum gut an. In diesem dabei: MIA, ZAZ, JUDITH HOLOFERNES, KITTY, DAISY & LEWIS, KAT FRANKIE, HUNDREDS, DESIREE KLAEUKENS, DEAR READER, KRISTIN SHEY TRIO, SELAH SUE. Infos: traumzeit-festival.de

MITANAND FESTIVAL 06. – 08.06.2014 VILSBIBURG
Veranstaltet vom Kulturforum Vilsbiburg, bringt das Festival 3 Tage Kultur satt mit JOY + SALTERION, FUNKALARM, STERNSCHNUPPE, FANKANI, UBUNTU DRUMMERS, MEENA & CHRIS FILLMORE BAND, u.a. Infos: www.kulturforum-vilsbiburg.de

DONAUINSELFEST 27. – 29.06.2014 WIEN (A)
Unter dem Motto "Wien leben. Wien lieben" findet das 31. Donauinselfest vom 27. bis 29. Juni 2014 statt. Rund 2.000 KünstlerInnen und mehr als 600 Stunden Programm sind angedacht, mit dabei sind MACY GRAY, COUNT BASIC, MEENA CRYLE, u.v.m. Infos: 2014.donauinselfest.at

KARNEVAL DER KULTUREN 06. – 09.06.2014 BERLIN
Der Berliner Karneval der Kulturen – 4 Tage lang Global Village Kreuzberg mit 4 Bühnen und 108 Bands und DJs, 1 Rasen in Aktion mit Theater, Performances und interaktiven Angeboten für Kinder und Erwachsene, 1 Grüner Bereich mit Informationsständen nachhaltig wirtschaftender Unternehmen und Initiativen, 350 Stände mit Kunsthandwerk, Kulinarischem und Informationen zu Projekten und Initiativen, verschiedene Music Corners u.v.m. Zum Musikprogramm gehören ANNA MORLEY, KLARA & GISELLE, u.a. Infos: www.karneval-berlin.de

35. INTERNATIONALES MUSIKFEST WAIDHOFEN (A) 27. – 29.06.2014
35 Mal ein Musikfest in den Sparten Folk, World, Jazz & Blues ohne eine einzige Unterbrechung durchzuführen, ist in Österreich eine Rarität, ja fast einzigartig. In diesem Jahr werden im Thayapark die TRANSCEIVERS aus Österreich, die WARSAW VILLAGE BAND aus Polen, TUCK & PATTI (USA), MARILYN MAZUR mit einer „Supergroup“ des zeitgenössischen Jazz, MEENA & CHRIS FILLMORE BAND, u.a. erwartet. Infos: www.musikfest.folkclub.at

BINGEN SWINGT 27. -29.06.2014
„Bingen swingt“ heißt es zum 19. Mal, wenn sich vom 27.bis 29. Juni 2014 die Stadt am Zusammenfluss von Rhein und Nahe zur Hochburg des Jazz wandelt. Drei Tage, an denen auf acht Bühnen mehr als 30 Bands den Hochsommer begrüßen - mit allem, was der Jazz zu bieten hat! Freut Euch auf MARTINA EISENREICH, WITCHCRAFT, ZYDEKO ANNIE u.v.m. Infos: internationales-jazzfestival-bingen-swingt

JAZZ RALLY DÜSSELDORF 05.-08.06.2014
Musik- und Jazzfreunde aus Deutschland und ganz Europa kommen am Pfingstwochenende nach Düsseldorf, um gemeinsam die Jazz Rally zu feiern. Die vier Pfingsttage bieten mit 77 Konzerten auf 30 Bühnen genau das, was Stamm- ebenso wie Erstbesucher fasziniert: Ein Mix aus verschiedenen Musikern, Stilrichtungen und Bühnen-Atmosphären. Mit dabei sind Russ Spiegel & RACHEL ECKROTH, KAREIRA, INCOGNITO, FELIZ, CLARA HABERKAMP, LAURA VANE & THE VIPERTONES, Lennart Nevrin Quartett feat. SOLEIL NIKLASSON, PARFUM BRUTAL, JASMIN TABATAI, DACIA BRIDGES ACOUSTIC, 4 TO THE BAR, BRASSAPPEAL, JAZZ MIT KICK, TAMARA OBROVAC, JUMP BLUES SYNDICATE, u.v.m. Infos: www.duesseldorfer-jazzrally.de

05.06.2014


filmtonart 2014 – Kompositionswettbewerb

In diesem Jahr findet zum sechsten Mal im Rahmen von filmtonart der populäre Kompositionswettbewerb statt. Diesmal soll eine Szene aus dem Animationsfilm „Tea Time“ vertont werden. Der Film wurde von StudentInnen der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm gedreht und lief soeben bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes. Der Kurzfilm stellt in siebeneinhalb Minuten die Odyssee eines betagten Mannes vor: „Auf Wunsch einer jungen Frau begibt sich der Bibliothekar Paul auf die Suche nach einem Buch. Dabei beginnen die Grenzen von Wirklichkeit und Illusion zu verschwimmen und nichts ist mehr so, wie es scheint“, beschreiben die MacherInnen ihren Film. Einsendeschluss für Kompositionen ist Mittwoch, der 18. Juni 2014. Die besten Arrangements werden am 27. Juni 2014 bei filmtonart – Tag der Filmmusik von Adrian Prechtel, Kulturredakteur bei der Münchner Abendzeitung, präsentiert. Als Preis winkt ein musikalisch-kreativer Tag mit Komponist und Jurymitglied Christoph Zirngibl, der schon für zahlreiche Kino-, TV-Filme und Werbespots die Musik geschrieben hat.

Alle, die bei filmtonart – Tag der Filmmusik am Freitag, 27. Juni 2014 im Funkhaus des Bayerischen Rundfunks dabei sein möchten, können sich bis zum 23. Juni 2014 unter filmtonart anmelden. Die Teilnahme an filmtonart ist kostenfrei.

Weitere Infos: filmtonart

04.06.2014


Senior Scientist (m/w) mit Doktorat für Musikwissenschaft in Graz gesucht

An der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, Zentrum für Genderforschung, gelangt ab 1. Oktober 2014 die auf ein Jahr befristete Stelle einer/eines Senior Scientist (m/w) mit Doktorat für Musikwissenschaft gemäß § 26 des Kollektivvertrages für die Arbeitnehmer/innen der Universitäten in Form eines teilbeschäftigten vertraglichen Dienstverhältnisses mit einem Beschäftigungsausmaß von 50 % zur Besetzung. Das monatliche Mindestentgelt für die Verwendung beträgt derzeit € 1.741,65 (14 x jährlich) und kann sich allenfalls auf Basis der kollektivvertraglichen Vorschriften durch die Anrechnung tätigkeitsspezifischer Vorerfahrungen erhöhen. Bewerbungsschluss: 10. Juni 2014.

03.06.2014


Call for Abstracts: Zeitschrift "Pop. Kultur und Kritik"

Die Zeitschrift "Pop. Kultur und Kritik" sucht nach wissenschaftlichen Beiträgen zu Pop-Themen in unterschiedlichen Bereichen - nicht nur denen der Pop-Musik, sondern z.B. auch in den Bereichen Marketing und Werbung, Wahlkämpfe und Meinungsumfragen, TV-Serials und Illustrierte, Fantreffen und Internetblogs, Mode und Alltagsdesign, Spektakel und Event, DIY und Kulturindustrie. Gefragt sind dabei unterschiedliche Disziplinen - vor allem die Literatur-, Medien und Kulturwissenschaften sowie die Soziologie -, aber auch fachübergreifende Ansätze. Im vierten Heft der Zeitschrift [das-vierte-heft-von-pop-kultur-und-kritik18-3-2014], die seit September 2012 halbjährlich im transcript Verlag erscheint und von der DFG gefördert wird, gibt es z.B. Artikel zu Camp, Pop-Deutschland, zur Europa-Wahl, zu Coverversionen. Wichtig ist für uns im Regelfall, dass das Thema nicht zu speziell ist (ein Autor, ein Werk, ein Teilaspekt) - es sei denn, dem einen Autor, Regisseur, Musiker, dem einen Werk etc. kommt eine beispielhafte Bedeutung zu, die im Artikel im Zusammenhang herausgearbeitet wird. Neben der Printausgabe der Zeitschrift gibt es eine Internet-Plattform für die Publikation fachwissenschaftlicher Beiträge. Die Website www.pop-zeitschrift.de ist nicht als Ergänzung, sondern als ein der Zeitschrift gleichwertiges Medium zum Austausch über Pop-Phänomene zu verstehen. Die fachkundige Betreuung und regelmäßige Aktualisierung ist durch eine eigene Online-Redaktion sichergestellt.

Die Herausgeber/innen bitten um Themenvorschläge: Abstracts (2.000-3.000 Zeichen), die neben einer kurzen inhaltlich-argumentativen Skizze die zentralen Thesen des einzureichenden Beitrags wie auch Hinweise zum Forschungsstand enthalten. Auf Grundlage des Abstracts wird von den Herausgebern entschieden, ob der Beitrag (30.000-40.000 Zeichen) angefordert wird. Ob der Beitrag am Ende dann auf der Internetseite oder in der Printausgabe veröffentlicht wird, darüber entscheidet ebenfalls das Herausgebergremium. Aufsätze, die in der Zeitschrift erscheinen, müssen zudem erfolgreich ein Peer-Review-Verfahren durchlaufen haben, das von der Zeitschrift organisiert wird. Die Publikationssprachen sind Deutsch und Englisch. Schicken Sie uns Ihr Abstract bitte bis zum 30. August 2014. Einsendungen als PDF-Datei sind zu richten an Marcel Wrzesinski, . Vorschläge für Buchrezensionen können ebenfalls jederzeit eingereicht werden.

30.05.2014


Konzert Nachlese: Mariza beim Women Of The World Festival 09.05.14 in Frankfurt

Mariza"Ich kann zwar nicht singen, aber ich kann Euch etwas vortragen, wenn ihr wollt!" – so äußert sich ironisch ein Lusitanier im Asterix-Band „Die Trabantenstadt“ über seine eigene Musik, nämlich den portugiesischen Fado.
Dass der Fado stark verwandt ist mit dem Sprechgesang, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Keinesfalls kann man dagegen die Behauptung teilen, Fadista müssten nicht singen können. Das Gegenteil ist der Fall, und das bewies einmal mehr die Fadista Mariza in ihrem Konzert vom 09. Mai, das im Rahmen des Musikfestivals Women of the World (WOTW) in der Alten Oper statt fand.

Mariza ist der Shooting Star unter den Fado-SängerInnen. Die 38-jährige Künstlerin wurde von der BBC mehrfach zur „Königin des Fado“ ausgerufen, erhielt zahlreiche Preise und ist als Ikone des Fado ein Kulturexportschlager ihrer Heimat Portugal. Zusammen mit Lisa Stansfield, ZAZ und 2raumwohnung bildete sie das Staraufgebot des diesjährigen, zum dritten Mal in Folge statt findenden Musikfestivals an der Mainmetropole.

Die junge Künstlerin wurde von vier Musikern begleitet, die in ihrer Virtuosität ihresgleichen suchen und sich an diesem Abend als großartiger Gegenpol zu einer hochdramatischen Sängerin erwiesen. Bereits der erste Fado begann mit einem Paukenschlag, als Mariza allein singend die Bühne betrat und nach einer für den Fado typisch ausgedehnten Einleitung die Instrumentalisten intonationsgenau einsetzten. In diesem Stil ging es weiter, sodass das Publikum bereits nach den ersten Stücken von Marizas Musik völlig gefesselt war. Ausdrucksstark präsentierte die Fadista neben vielen bekannten Fados, wie beispielsweise „Fado Primavera“, der im Publikum wahre Begeisterungsstürme auslöste, auch Stücke aus ihrer afrikanischen Heimat, die zu den stärksten Momenten des Konzertabends gehörten. Außerdem sang sie drei neue Lieder, die sie noch vom Blatt ablesen musste. Das machte die weltberühmte Sängerin noch sympathischer, die mit ihrer eigenwilligen Gestik und Gesangskraft durchaus an eine Diva erinnerte.

Dass Mariza als „Königin des Fado“ die Säle der Welt zu füllen vermag, dürfte nicht bezweifelt werden. Dennoch blieben an diesem Abend im Großen Saal der Alten Oper viele Sitzreihen leer. Das lag wohl daran, dass Marizas Auftritt zwar im Großen Saal mit zweieinhalb Tausend Sitzplätzen statt fand, aber schon um 19.00h. Hingegen war Agnes Obel im Mozart Saal um 20.30h bereits vorher ausverkauft. Das dürfte so manchen Konzertbesucher irritiert haben und wahrscheinlich auch die Sängerin selbst.

Trotz dieses organisatorischen Mankos bot Mariza den Anhängern des traditionellen Fado ein wunderbares Konzert, ebenso wie die, sich für einen jüngeren Fado mit afroamerikanischen Rhythmen begeistern.

Sandra Müller-Berg

27.05.2014


Neues von der GEMA: Voranmeldungspflicht für Veranstalter im Vertragsverhältnis

Wie bereits in der Mitgliederinformation der Bundesvereinigung Soziokultur zu lesen war, gibt es bei der GEMA neue, verschärfte Bedingungen. Dass Veranstaltungen vorab bei der GEMA anzumelden sind, ist ja nicht neu, sondern war schon immer verpflichtend gegeben. Nun aber müssen auch die Veranstalter, die Verträge mit der GEMA haben und laufend Veranstaltungen darüber abrechnen, die Veranstaltung im Vorfeld anmelden. Eine fristgemäße nachträgliche Abrechnung eines Konzerts über den Tarif U-K ist nicht ausreichend. Die nicht getätigte Voranmeldung soll lt. GEMA den 20% Rabatt (Gesamtvertragsnachlass/Bundesvereinigung/für alle Mitglieder der LAGS) gefährden.
Was ist zu tun, wie soll die Anmeldung technisch ablaufen? Auf Nachfrage teilte die GEMA mit, dass auch für Vertragspartner eine Vorabmeldung nötig sei. Die Mitteilung über geplante Veranstaltungen kann vorher zu jeder Zeit – aber mindestens 3 Tage vorher, falls es keine Spontanveranstaltung ist - und auf jedem Wege ( z.B.: als Liste per Mail, oder durch Postversand eines Programmfolders) erfolgen. Verpflichtend war schon immer die nachträgliche Abgabe des „Musikfolgebogens“ (Liste der gespielten Musikwerke), auch hier achtet die GEMA verschärft auf den Eingang. Im Klassikbereich ist bereits vorab eine Liste der Werke einzureichen.

Quelle: Klaus Thorwesten, LAGS-Regionalberatung West, neues-von-der-gema-ein-fortsetzungsroman.html)

Weitere Infos: www.gema.de, eMail:

27.05.2014


Copa Da Cultura 2.0 Haus der Kulturen der Welt/Berlin

Den erfolgreichen Programmen zu den letzten beiden Fußball-Weltmeisterschaften - 2006 "Copa da Cultura" mit insgesamt 55.000 Zuschauern und 2010 der Südafrika gewidmete "Cup of Cultures" - folgt 2014 das zweite Festival "Copa Da Cultura 2.0", für das das Berliner Haus der Kulturen der Welt brasilianische KünstlerInnen eingeladen hat. Neben der Live-Übertragung sämtlicher WM-Spiele auf Großleinwand vor über 1000 wetterfesten Sitzplätzen und WM-Expertengesprächen gibt es zahlreiche Open-Air-Konzerte auf der Dachterrasse; mit dabei sind Tulipa Ruiz, die es in Rekordzeit in die brasilianischen Best-of-Listen schaffte und schon mit Größen der brasilianischen Musikszene wie Criolo oder Lulu Santos im Studio stand, die Singer-/Songwriterin Monica Besser, die in Berlin lebt u.v.m. Neben Open-Air-Vergnügen auf der HKW-Dachterrasse mit brasilianischen Drinks und Spezialitäten und Public Viewing bietet das Programm am 17.6. einen kontroversen Blick auf die Fußball-WM: In einer Liveschaltung aus Brasilien diskutieren Experten die Frage, die Brasiliens Gesellschaft derzeit bewegt: "Die WM für wen?" 
Das gesamte Programm ist natürlich "100% waterproof", bei Regen finden die Konzerte in der Ausstellungshalle statt.

27.05.2014


Cornelia Goethe Preis 2014

Der Förderkreis des Cornelia Goethe Centrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse der Goethe-Universität Frankfurt am Main vergibt im Jahr 2014 zum zwölften Mal den Cornelia Goethe Preis, einen mit 2.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis für eine herausragende Dissertation oder Habilitationsschrift im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung. Ausgezeichnet wird eine hervorragende wissenschaftliche Leistung, die die Bedeutungen der Geschlechterverhältnisse, die symbolischen Konstruktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit oder die erkenntniskritische Perspektive der Frauen- und Geschlechterforschung in der Wissenschaft reflektiert und neue Denkanstöße gibt. Der Preis wird am 7. Dezember 2014 im Rahmen des Cornelia Goethe Salons überreicht. Die wissenschaftlichen Arbeiten, die von einer Jury beurteilt werden, müssen an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in den Jahren 2010 bis 2013 eingereicht worden sein. Einsendeschluss: 01. Juli 2014.

Weitere Infos: cg-preis-2014.pdf

27.05.2014


Popbüro sucht neue PraktikantInnen ab September 2014

Das Popbüro Region Stuttgart such ab sofort wieder drei neue PraktikantInnen für die Bereiche Kommunikation und Projektmanagement. Du solltest eine hohe Affinität zur (regionalen) Musik- und Popkultur besitzen und in der Lage sein, selbstständig Projekte durchzuführen und Verantwortung zu übernehmen. Weitere Informationen zur aktuellen Stellenausschreibung findest du unter jobs.

27.05.2014


Hamburgs erste female Songsession 07.06.2014

Ihr wolltet schon immer eigene Songs bzw. Songideen mit anderen Musikerinnen zusammen ausprobieren und mit mehrstimmigen Gesängen, Klavier und Gitarre improvisieren? Kijoka Junica - Singer-Songwriterin übernimmt die Sessionleitung und "bastelt" mit Euch die Akkorde, "malt" die leadsheets und improvisiert kräftig mit, um mit Euch zauberhafte Arrangements zu entwickeln. Egal ob virtuos oder rudimentär, jedes Level und alle Instrumente von Perkussion, Akkordeon, Bass, Klarinette, Geige, Harfe etc. sind herzlich willkommen. Ihr müsst keine fertigen Songs mitbringen, es reicht ein Refrain oder eine Strophe. Oft entwickelt sich aus der Session heraus eine weitere Idee.

Wo: Frauenmusikzentrum, Große Brunnenstraße 63 a, 22763 Hamburg
Wann: 07. Juni 2014; von 20:00 - 22:00 Uhr, danach Eintritt frei
Teilnahmegebühr: mit Songidee 20 € (1 Platz ist noch frei)
ohne Song 10 € (7 Plätze sind noch frei)

Verbindliche Anmeldung bitte bis 29.05. per Mail an:
Der Sessionbeitrag ist am selbigen Abend in bar mitzubringen.
Für die, die sich anmelden möchten: Es wäre toll, wenn ihr um 19:30 schon kommen könntet, um die Instrumente aufzubauen.

Infos: songesession

26.05.2014


Monika Roscher Big Band ist ECHO Jazz Newcomer des Jahres

MRoscher_echo.jpgDie Monika Roscher Big Band wurde vergangenen Donnerstag mit dem ECHO Jazz als Newcomer des Jahres ausgezeichnet. Sie erhielt den Preis für ihr Debut-Album “Failure in Wonderland” - (siehe CD-Review).
Wir gratulieren herzlich !

26.05.2014


Professur für Orchesterdirigieren in Köln zu besetzen

An der Hochschule für Musik und Tanz Köln ist zum Wintersemester 2015/2016 eine Professur für Orchesterdirigieren (W3) zu besetzen.
Die Aufgaben der Professur gliedern sich etwa hälftig in der Leitung einer Dirigierklasse und in der künstlerischen Leitung des Orchesters der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Die Leitung des Orchesters umfasst neben eigenen Dirigaten die Vorbereitung der mit dem Hochschulorchester verbundenen Aufgaben, sowie die Koordination mit den beteiligten Fachbereichen und dem Orchesterbüro.
Gesucht wird eine im Konzert- und/oder Opernbetrieb erfahrene künstlerische Persönlichkeit, die über ein hohes Maß an künstlerischer Identität, Ausstrahlung und Kommunikationsfähigkeit verfügt. Erwartet werden pädagogische Erfahrungen möglichst im Hochschulbereich, eine regelmäßige Präsenz, die Bereitschaft, an Prüfungen und in den Gremien der akademischen Selbstverwaltung sowie bei der Weiterentwicklung von Studiengängen mitzuwirken.

Die Hochschule für Musik Köln strebt eine Erhöhung des Anteils an Professorinnen an und fordert
qualifizierte Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben
.
Weitere Infos: stellenangebote.html

Bewerbungen bis zum 12.07.2014 an:
Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Unter Krahnenbäumen 87
50668 Köln

23.05.2014


LadyJam! in Köln 02.06.14 mit two hearts in ten bands & Open Stage

Es ist wieder LadyJam!!! Am 02. Juni 2014 darf wieder ab 20 Uhr die Bühne gestürmt werden. Diesmal starten als Opener frisch aus Mannheim eingeflogen: "two hearts in ten bands" unplugged. Die Zwillingsschwestern Sarah und Sina Steinbrecher machen sich auf die Reise und erzählen mit zwei starken und eindringlichen Stimmen von einem gelebten Leben (twoheartsintenbands.de). Nach dem Opener ist die Bühne offen für Frauen!!!!! Wie üblich sorgen die Macherinnen des Frauenmusikclubs für ein kooperatives Miteinander auf der Bühne und unterstützen mit Technik und – bei Bedarf – auch musikalisch sowohl die Fraktion „Nicht ohne meine Noten“, aber auch die improvisatorischen Freigeister. Wenn Du auf der nächsten Lady Jam auf die Bühne möchtest und dafür Unterstützung brauchst, dann melde Dich bitte an bei . Spontane „Bühnenstürmerinnen“ sind aber natürlich ebenfalls willkommen.
Die LadyJam findet wie immer im Herbrands, Herbrandstr. 21 in 50825 Köln/ Ehrenfeld statt.

Infos & Kontakt: bei-der-ladyjam.html

21.05.2014


Nordrhein-Westfalen will als erstes Bundesland ein Kulturfördergesetz einführen

Das Kabinett des Landes Nordrhein-Westfaklen hat dem von Kulturministerin Ute Schäfer vorgelegten Referentenentwurf zum Kulturfördergesetz (KFG) zugestimmt. Nach der Sommerpause soll nach Abschluss der Verbändebeteiligung ein entsprechender Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht werden. Nordrhein-Westfalen ist das erste Bundesland, das ein solches Gesetzesvorhaben realisieren will. "Was eine Landeskulturförderung ausmacht, die zukunftsgerichtet ist und zugleich das kulturelle Erbe sichert, was also aus Sicht der Landesregierung kulturpolitisch ’state of the art’ ist, das ist in diesem Gesetz nüchtern, kompakt und klar zusammengefasst. Mit dem Kulturfördergesetz wollen wir einen Rahmen schaffen, der den Kulturschaffenden mehr Transparenz und mehr Planungssicherheit gibt. (...) Der Kulturförderplan soll die Ziele und Schwerpunkte der Landesförderung jeweils für 5 Jahre festlegen. Er sorgt nicht nur für mehr Zielgerichtetheit im Rahmen der Förderung, sondern schafft auch mehr Planungssicherheit", erklärte Kulturministerin Schäfer. Der sog. Landeskulturbericht wiederum werde zukünftig jeweils gegen Ende einer Legislaturperiode zur "Lage der Kultur in Nordrhein-Westfalen" Stellung beziehen. "Er soll mit seinen statistischen Daten, mit seinen Forschungsergebnissen und Evaluationen, die jeweils auf einem umfangreichen mehrjährigen Arbeitsprozess beruhen werden, sowohl für die Kulturförderpolitik des Landes als auch für die der Gemeinden von Nutzen sein", so die Ministerin. Die Kulturförderung des Landes sei wesentlich darauf ausgerichtet, die Kulturarbeit der Gemeinden und der freien Träger im Lande zu unterstützen. Das Kulturfördergesetz stelle aber deutlich heraus, dass das Land dabei auch eigene kulturpolitische, von ihm selbst zu definierende Ziele verfolgt, und dass auch eigene Projekte des Landes zu deren Umsetzung beitragen.

(Quelle: www.miz.org)

Weitere Infos: kulturfoerdergesetz.html

19.05.2014


Deutsche Jazz Föderation veröffentlicht Jazzspielstätten- und Festivalreport 2014

Die Deutsche Jazz Föderation e.V. hat auf der Grundlage einer bundesweiten Befragung der Jazzspielstätten den Jazzspielstätten- und Festivalreport 2014 erstellt. Dieser zeigt auf, dass die Anzahl der Jazzspielstätten in Deutschland rückläufig und der Generationenwechsel in vollem Gange ist. Zur Sicherung der Spielstätten für die MusikerInnen müsse die Nachfolge der Betreiber, ob ehrenamlich oder professionalisiert, geregelt werden. Die Ausgangslage der Jazz-Spielstätten in Deutschland zeigt, dass sich hier unterschiedlichste Clubformen und Spielstätten etabliert haben, diese nicht nur in den städtischen Regionen, sondern auch in ländlicheren Strukturen und Gebieten. Die meisten Spielstätten liegen in NRW, im Ruhrgebiet und in Berlin. Eine große Dichte an Auftrittsmöglichkeiten hat sich ebenso in der Metropolregion Rhein-Neckar entwickelt. Die ausschließlich jazzorientierten Clubs und Spielstätten, sowie Veranstalter von Konzertreihen führen regelmäßig Veranstaltungen durch. Die AutorInnen unterscheiden zwischen 1. ehrenamtlich arbeitenden VeranstalterInnen und Vereinen zur Pflege der Ursprungsformen des Jazz, wie Swing, Blues, Ragtime, Oldtime-Jazz und moderne Spielarten, die kaum über öffentliche Fördermittel verfügen und bei denen die Nachfolge meist nicht geregelt ist; 2. professionell arbeitenden SpielstättenbetreiberInnen, die sich allen Genres des Jazz und den aktuellen Fusionen mit anderen Musikstilen zugeordnet fühlen und meist in Großstädten etabliert sind. Sie bekommen kommunale Förderungen und erfüllen im weiteren Sinne einen Bildungsauftrag, ähnlich wie soziokulturelle Zentren und sind ein Aushängeschild der Kulturarbeit der betreffenden Kommunen und 3. "Misch-Spielstätten" für aktuelle Musik und andere Kulturprojekte (Kabarett etc.) statt, in denen sich der Jazz als Kunstform meist nicht professionell entwickeln kann. Diese Clubs gibt es in Kommunen, in welchen Jazzclubs und Jazzgenre-Veranstalter nicht etabliert sind. Für die weitere Entwicklung des Jazz in Deutschland hält die Deutsche Jazz Föderation daher besonders die Spielstätten der Kategorie zwei der mittleren und höheren Ebene wichtig. Diese Clubs und Spielstätten müssten noch intensiver gefördert und beraten und in ihrer strukturellen Entwicklung unterstützt werden.

Festival-Events seien ein Höhepunkt der kulturellen Jahressaison einer Stadt oder Region. Bei knapp 300 Jazzfestivals, die ein- bis mehrtägig und mehr als 45 % davon jährlich stattfinden, sei ein breites Angebot von Auftrittsmöglichkeiten in Deutschland vorhanden. Die Kommunalpolitik der Städte und Regionen sähen ihre Festivals als kulturwirtschaftlichen und als kulturtouristischen Faktor in der Region an und seien deshalb leichter für ein Festival zu überzeugen, als für die dauerhafte Unterstützung einer Spielstätte. Verloren ginge so die künstlerische Förderung des eigenen Nachwuchses in der Region, da Festivals sich nicht zwangsläufig in dieser Verantwortung sehen, sondern sich nach der überregionalen, wie nationalen und internationalen Wahrnehmung orientieren. Gleichwohl die Festivals meist proportional besser finanziell gefördert würden als die Spielstätten, litten sie zunehmend unter dem gleichen Finanzdruck.

In ihrem Fazit führen die AutorInnen aus, dass sich nur in Städten und Regionen, bei welchen das Zusammenspiel aus Clubleben, Fanwelt in den Spielstätten, Hochschulausbildung, Nachwuchsförderung, gute Situation der allgemeinen Kaufkraft der Region, den regionalen Wirtschaftsunternehmen und die Überzeugung der Politiker sich für Fördermaßnahmen einzusetzen bzw. Veranstalter finanziell zu unterstützen, behilflich sei, eine Spielstätte dauerhaft und bestandssicher für die Zukunft etablieren könne.

Der älteste Jazzverband Deutschlands, die Deutsche Jazz Föderation, besteht seit dem 4. Mai 1952 und vertritt die Interessen der JazzveranstalterInnen, -Bühnen und – Festivals.

19.05.2014


Deutscher Musikrat besorgt über soziale Bedingungen von Musikern

Das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) hat Daten zur Beschäftigung und zur freiberuflichen Tätigkeit in Musikberufen veröffentlicht. Die Statistiken basieren auf regelmäßig erscheinenden Quellen der Bundesagentur für Arbeit, des Statistischen Bundesamtes und der Künstlersozialkasse. Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Die vom Deutschen Musikinformationszentrum zusammengestellten Daten machen die bedenkliche bis dramatische soziale Situation von Musikerinnen und Musikern deutlich. Gleichzeitig zeigen sie die dringende Notwendigkeit der gesellschaftlichen Bewusstseinsschärfung für den Wert kreativen Schaffens auf. Der Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse insbesondere in den kulturvermittelnden Berufen muss entgegen gewirkt werden. Die gesellschaftliche Wertschätzung für Musik und Kultur muss sich auch in den sozialen Rahmenbedingungen unserer Künstler widerspiegeln – nur so wird es weiterhin Nachwuchs geben, der sich im Bereich der Musik professionalisieren wird. Der Deutsche Musikrat begrüßt den Beschluss des Bundeskabinetts zur Stabilisierung des Künstlersozialabgabesatzes. Dies ist jedoch nur ein Schritt auf dem Weg zu einer langfristigen Sicherung der Künstlersozialversicherung. Ein nach oben variabler Bundeszuschuss muss genau so gegeben sein wie die Deckelung der Bagatellgrenze für kleine Unternehmen auf maximal € 450 pro Jahr im Sinne einer Beitragsgerechtigkeit für alle.

Eine Zusammenfassung und Auswertung der Daten findet Ihr hier: news_10975.html, alle Statistiken hier: bildung-ausbildung-s1502#6.

19.05.2014


Frauen Musik Club in Köln sucht Helferinnen

Der Frauen Musik Club in Köln sucht dringend Helferinnen für die LadyJam! Die LadyJam findet jeden ersten Montag im Monat im Herbrands in Köln statt, eine offene Bühne für Musikerinnen und einer Band als Opener. Wer Lust und Zeit hat, den Auf- oder Abbau mitzuorganisieren, oder mit dem Hut Spenden für den Opener sammeln möchte, oder mal die ganze Show moderieren will, oder oder oder... meldet sich bitte im Büro!

Frauenmusikclub Köln e.V., Oskar-Jäger Str. 175, 50825 Köln, 0221-510 23 28, i, www.fmck.de

19.05.2014


Ensemble musikFabrik in Köln sucht KontrabassistIn

Das Ensemble musikFabrik | Landesensemble Nordrhein-Westfalen e.V. sucht für die besonderen Anforderungen eines Solistenensembles für Neue Musik ab sofort eine/n Kontrabassisten/in.

Probespieltermin: 2. September 2014, Bewerbungsschluss: 21. Juli 2014

Als Pflichtstücke sind zwei kontrastierende Sätze aus einem repräsentativen klassischen Werk (z.B. Vanhal, Dittersdorf, Bach) und ein Solowerk komponiert nach 1960 vorzubereiten.
Ensemble- und Solostellen werden mit der Einladung zum Probespiel bekannt gegeben.

Bewerbungen an:
Ensemble musikFabrik, Im Mediapark 7, D-50670 Köln
Tel: +49 (0)221-7194 71940,
musikfabrik.eu

15.05.2014