Das Frauen Musik Büro und Melodiva werden unterstützt vom Frauenreferat und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

News

Ab morgen wieder F.I.M. - Forum improvisierter Musik im Horst, Frankfurt

Auch im neuen Jahr geht die Offene Bühne für freie Improvisationen des F.I.M. - Forum improvisierter Musik in Frankfurt im HoRsT weiter. Nachdem das FIM (Forum improvisierter Musik) in den 90er Jahren noch viele Möglichkeiten bot „frei“ zu improvisieren, ist dieser Bereich heute im Jazzleben von Frankfurt so gut wie nicht mehr existent. Dabei bietet frei improvisierte Musik gerade auch jungen MusikerInnen viele Möglichkeiten „Neues“ auszuprobieren.
Dem möchten Christof Krause und Jürgen Werner mit einer „offene Bühne für freie Improvisationen“ begegnen. Erste organisierte Abende dieser Art fanden 2014 und 2015 bereits statt. Die Veranstaltungen wurden und werden jeweils vom Kulturamt der Stadt Frankfurt gefördert.

Di, 17.1.2017, Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr
HoRsT, Kleyerstrasse 15-17, Adlerwerke/Gallus
Eintritt: 5,- Euro (frei für SessionmusikerInnen)
www.fim-ffm.de
facebook: ?fref=ts

16.01.2017


Ohne Sorgen Open Air 23. - 25.06.2017 sucht ehrenamtliche HelferInnen

Fair, grün und nachhaltig. Vom 23.-25. Juni 2017 veranstaltet die Konzertagentur ZeitZuBleiben das Ohne Sorgen Open Air 2017 an einem geheimen Ort bei Berlin, der am 1. Juni 2017 bekannt gegeben wird. Die Einnahmen kommen der privaten Initiative "schwizerchrüz.ch" zu Gute, die sich in Griechenland und der Türkei für flüchtende Menschen stark macht. Bis jetzt sind Deaf Valley Drive In, Julia Toaspern, Götz Widmann, Laguna Pai, Sons of Settlers und William Wormser engagiert, weitere KünstlerInnen folgen.
Für das Event werden ehrenamtliche Helfer*innen gesucht, die an drei oder mehr Tagen bei der Durchführung helfen möchten. Helfer- und Liebesbriefe bitte per E-Mail an: .
Außerdem können schon Tickets erworben werden: Damit Spenden schnellstmöglich ankommen, gibt es keinen externen Ticketvorverkauf, um HIER UND JETZT vielen frierenden Menschen zu helfen.
Das Überweisungsbeleg ist das Festivalticket!
Empfänger: Rahel Räber, IBAN CH1108401000059235594, BIC/SWIFT MIGRCHZZXXX, Verwendungszweck: Ohne Sorgen Festival, Soli-Beitrag: 15, 30 oder 45€

16.01.2017


Calamity Jane suchen Gitarristin/Drummerin in Gießen

Die Band Calamity Jane soll wieder aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen. Daher werden eine/n Gitarristen/Gitarristin und ein/e DrummerIn gesucht, die Alternative-Rock/Hard-Rock mögen. Der Proberaum ist im KIG in Giessen. Die Bandmitglieder sind megamotiviert und freuen sich auf Euch!

Kontakt: oana.gottschald

11.01.2017


Crowdfunding für Dokumentarfilm "Raw Chicks.Berlin"

RAW CHICKS.BERLIN ist ein Dokumentarfilm (105min) mit elf facettenreichen Porträts internationaler, in Berlin lebender Musikproduzentinnen im Bereich der elektronischen Musik. Das musikalische Spektrum der Musik reicht dabei von experimenteller, über noise-basierte elektronische bis hin zur elektro-akustischen Musik. Regisseurin Beate Kunath gibt einen Einblick in die vielfältige und ungeheuer lebendige zeitgenössische Musikszene Berlins.
Für die Fertigstellung des Films hat die Regisseurin ein Crowdfunding auf Startnext gestartet, das noch bis 31.01. läuft. Alle Infos zum Film und auch ein Video findet ihr auf der Webseite von Startnext.

Link deutsch: rawchicks-berlin
Link englisch: rawchicks-berlin

10.01.2017


Darmstädter-Amateur-Klavierspielen 13.02.2017

Am Montag, 13.02.2017 findet das Darmstädter Amateur-Klavierspielen im Gewölbekeller des Jazzinstituts Darmstadt statt. Austausch, Anregung und Inspiration, die eigene Musik mit anderen teilen, die Scheu vor dem Spielen vor Anderen überwinden, Spaß und Begeisterung anstelle von Perfektion und Anspruch - darum geht es bei den Darmstadt Amateur-Piano-Players. Die lockere Runde trifft sich einmal im Monat montags abends für rund zwei Stunden. In diesen zwei Stunden hat jede/r, die/der sich dafür anmeldet, die Möglichkeit, für maximal zehn Minuten ein Stück vorzutragen und so ihre/seine Musik mit anderen zu teilen.

Die Darmstädterin Karin Heidt hat die Idee aus einem mehrtägigen Musikkurs für Amateur-Spieler mitgebracht, von einer Frau, die diese Treffen in Wien initiiert. Heidt spielt seit ihrer Kindheit Klavier und hat erst in diesen Musikferien gemerkt, wie wichtig es ihr ist, Gleichgesinnte zu treffen, ihre Scheu vor dem Spielen vor anderen zu überwinden und sich regelmäßig mit anderen KlavierspielerInnen über Fragen wie Übetechnik, freies Spielen, Zeit im Alltag finden auszutauschen. Dabei ist Heidt auch aufgefallen, mit welch lästigen Überzeugungen sich PianistInnen herumschlagen. Viele glauben, ihr Spiel sei nicht gut genug, die anderen hingegen würden alle perfekt und virtuos spielen... Erfahrungsgemäß hilft gegen solche Überzeugungen nur die Erfahrung, dass die Wirklichkeit ganz anders ist. Daraufhin gründete Heidt im Frühjahr des letzten Jahres die Darmstädter Gruppe und fand mit Jill Rabenau von der Chopin Gesellschaft sofort eine Gleichgesinnte. Seitdem finden die Treffen in der Regel im Literaturhaus statt.

Derzeit besteht die Gruppe überwiegend aus HobbymusikerInen, die meist Klassik und nach Noten spielen. Fast alle sagen aber von sich, dass sie sich sehr wünschten, auch frei spielen zu können. Eine Erweiterung in andere Stilrichtungen wäre für alle eine große Bereicherung. Das Treffen von Darmstädter Amateur-Klavierspielern freut sich also über weitere TeilnehmerInnen auch aus dem Jazzbereich!

Beginn: 19:15 Uhr, Eintritt frei.

Veranstaltungsort: Jazzinstitut Darmstadt, Gewölbekeller, Bessunger St. 88d, 64285 Darmstadt

09.01.2017


Umfrage LAG Jazz Rheinland-Pfalz

Bei der letzten Mitgliederversammlung vom 10.09.2016 wurde beschlossen, bei den Mitgliedern der LAG Jazz eine Online-Umfrage durchzuführen. Die Befragung soll einen ersten Aufschluss über die derzeitige Wahrnehmung der LAG Jazz geben. Die Auswertung kann beim Initiieren und Definieren von Projekten, die die Selbstwirksamkeit der LAG verbessern sollen, helfen. Alle Mitglieder und Interessenten sind zur Mitarbeit herzlich eingeladen, teilzunehmen: www.lagjazz-rlp.de.

09.01.2017


Münchner Soulband sucht semi-professionelle MusikerInnen

Die TROUBLESHOOTERS aus München suchen zur langfristigen Sicherung aller Live-Termine eine dynamische erfahrene Sängerin zur Verstärkung des 4köpfigen Gesangssatzes, eine/n TrompeterIn zur Verstärkung der 5köpfigen Horn-Section, sowie eine/n funky Gitarristen/Gitarristin und eine/n groovige/n DrummerIn: "Musik sollte ein "Hobby mit semiprofessionellem Anspruch" für Dich sein. Wir sind bereits mit Profis als Backup versorgt, daher bitte von reinen Gagenanfragen absehen. Wir suchen hier ausschließlich feste Bandkollegen, die auch für Proben am Freitag zur Verfügung stehen können. Was wir Dir anbieten können: Langjährig erfahrene Bandkollegen, regelmäßig tolle, teils größere Festivalgigs, Ausstattung mit prof. Equipment u. ausgearbeiteten Arrangements/ Notensätzen/ Leadsheets, keine Proberaumkosten. Umfassende Bandinfos/ Live-Videos unter: www.the-troubleshooters.de. Wenn Du Dein Instrument richtig gut im Griff hast und Du Dich hochmotiviert in einer groovigen Kapelle und absolut heißen Soulband einbringen möchtest, freuen wir uns, wenn Du Dich per PN meldest und bitte auch unbedingt Deine Tel.Nr. für den Rückruf angibst!"

Infos & Kontakt: www.thetroubleshooters.net

09.01.2017


Frauenjazzchor-Projekte in Frankfurt suchen Sängerinnen

Das neue Jahr hat begonnen und damit die Vorbereitungen für weibliche Jazzgesänge im Sommer. Am Samstag, den 24. Juni findet in Büdesheim bei Frankfurt ein Chorfestival satt. Dazu hat Regina Klein ihre Frauenjazzchor-Projekte angemeldet, für die sie Frauen mit Chorerfahrung sucht, die Zeit und Lust haben, regelmäßig zu proben und im Juni aufzutreten. Es gibt 2 Projekte dieses Halbjahr: ein größerer Chor und ein kleines A Cappella-Ensemble. Für das A Cappella-Ensemble spricht sie gezielt Frauen an, aber wer chorisch und stimmlich richtig fit ist, Lust und die Zeit für ein solches A Cappella-Ensemble hat, kann sich gerne bei ihr melden. Die Probentermine für den größeren Chor sind wie folgt: 15.02. / 08.03. / 22.03. / 19.04. / 10.05. / 31.05. / 21.06. jew. 19:30 in Frankfurt/Nordend oder Bornheim, Adresse wird noch bekannt gegeben.

Kosten: 89.- €

09.01.2017


Land Brandenburg fördert Integrationsprojekte mit kulturellem Hintergrund

Das Land Brandenburg setzt bei der Integration weiterhin auf Kultur. Das 2016 gestartete Kultur-Förderprogramm zur Integration von Flüchtlingen wird auch im Jahr 2017 in Höhe von 300.000 Euro fortgeführt. Gemeinnützig tätige Kulturinstitutionen und Vereine sowie Kommunen können noch bis zum 16. Januar 2017 ihre Anträge einreichen. Kulturministerin Martina Münch betont, dass das Kultur-Förderprogramm in diesem Jahr ein großer Erfolg gewesen sei.

Mehr als 40 kreative, aktionsreiche und integrative Kulturprojekte von Musik, Theater und Tanz über Fotografie und Malerei bis zu Handwerk haben das gesellschaftliche Miteinander und den kulturellen Dialog im Land deutlich befördert und zu zahlreichen Begegnungen zwischen Geflüchteten und Brandenburgerinnen und Brandenburgern geführt. Ich danke allen Akteuren und Teilnehmern der Kultur-Projekte sehr herzlich für ihr Engagement“, so Münch. „Ich freue mich, dass wir dieses Kultur-Förderprogramm auch im kommenden Jahr fortsetzen können. Kultur ist einer der wichtigsten Mittler, um Menschen zusammenzubringen. Das Land Brandenburg hat mit seinem reichhaltigen kulturellen Leben und den vielen in der Kultur engagierten Menschen beste Voraussetzungen, um Integration durch gemeinsame Aktivitäten zu gestalten.“

Die Ausschreibungsfrist für das Programm „Kulturprojekte zur Integration und Partizipation von Geflüchteten im Land Brandenburg“ läuft seit Ende November und endet am 16. Januar 2017. Die Förderung ist für alle Sparten offen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Bereich leicht zugänglicher Angebote. Zudem soll die Förderung eine möglichst breite Wirkung in der Fläche des Landes erzeugen. Eine externe Jury berät das Kulturministerium bei der Entscheidung darüber, welche Projekte gefördert werden. Die Fördergrundsätze und das dazugehörige Antragsformular können auf der Homepage des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur hier abgerufen werden.

(Quelle: http://www.miz.org)

04.01.2017


Land Baden-Württemberg schreibt Jazz-Förderung aus

Die Jazzförderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst geht in eine neue Runde. Gefördert werden die Konzertauftritte professioneller baden-württembergischer JazzmusikerInnen im Land, bundesweit und international.
Darüber hinaus werden Jazzfestivals in Baden-Württemberg unterstützt. Die Mittel dienen zur Unterstützung der baden-württembergischen Jazzszene innerhalb des Landes. In einer zweiten Förderlinie geht es auch darum, JazzmusikerInnen die Möglichkeit zu geben, national und international Erfahrung zu sammeln und die Jazzszene Baden-Württembergs außerhalb des Landes bekannt zu machen. Die Anträge sind an den Jazzverband Baden-Württemberg zu richten, der die Förderung im Auftrag des Landes abwickelt. Die finanzielle Unterstützung steht SolistInnen ebenso wie Jazz-Ensembles zur Verfügung. Bei der Auftrittsförderung in Jazzclubs in Baden-Württemberg handelt es sich um eine Künstlerförderung zur Aufstockung der Künstlergagen. Anträge müssen bis 31. Januar 2017 beim Jazzverband Baden-Württemberg eingereicht werden.

Die Auftrittsförderung außerhalb von Baden-Württemberg beinhaltet einen Zuschuss zu den Reise- und Aufenthaltskosten. Die Förderung pro Musikerin und Musiker ist gestaffelt und beginnt bei 200 Euro für Auftritte in Deutschland außerhalb von Baden-Württemberg. Für Konzerte im europäischen Ausland sind 400 Euro und international 800 Euro vorgesehen. Bezuschusst werden können Konzerte oder Auftritte, die im Zeitraum vom 1. März bis 31. August 2017 stattfinden. Anträge sind bis zum 15. Januar 2017 an den Jazzverband zu stellen.


Durch die Förderung von Jazzfestivals soll insbesondere der Auftritt von professionellen JazzmusikerInnen auf Jazzfestivals in Baden-Württemberg gefördert werden. Die Landesförderung wird auf eine Höhe von bis zu 8.000 Euro begrenzt. Anträge können bis zum 15. Januar an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gerichtet werden.

Die Fördervoraussetzungen im Einzelnen und die Antragsformulare sind unter ausschreibungen abrufbar.

(Quelle: http://www.miz.org)

04.01.2017


Neuer Deutscher Kompositionspreis

Im Jahr 2017 vergibt die IG Jazz Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit der Alten Feuerwache Mannheim gGmbH bereits zum zwölften Mal den Neuen Deutschen Jazzpreis. Das Festivalwochenende findet am 7. und 8. April 2017 in der Alten Feuerwache Mannheim statt. Es ist mit 10.000.- Euro der höchstdotierte Bandpreis für professionelle Jazzbands und der einzige Publikumspreis der deutschen Jazzszene. Nominiert wurden 12 Bands, darunter das Shannon Barnett Quartet und das Tamara Lukasheva Quartett. Als neues Element im Rahmen des Festivals gibt es ab 2017 den Neuen Deutschen Kompositionspreis. Auch hier entscheidet am Ende das Publikum. Der Neue Deutsche Kompositionspreis ist kein Arrangement-Preis. Gewünscht ist eine Jazz-Komposition für die von der IG JAZZ festgelegte Besetzung. Bewerbungen bis zum 10.01.20017 an oder IG Jazz Rhein-Neckar e.V., Brückenstr. 2, 68167 Mannheim.

04.01.2017


Runder Tisch zum Thema "Frauen in Kultur und Medien" & Studie als E-Book

Auf Einladung der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, sind am 20.12.16 hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus dem Kultur- und Medienbetrieb sowie aus Hochschulen und Kulturverbänden im Bundeskanzleramt zum Runden Tisch „Frauen in Kultur und Medien“ zusammengetroffen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters erklärte: „Wenn Kunst, Kultur und öffentlicher Diskurs Spiegel unserer Identität sein sollen, verdienen weibliche Perspektiven und Potentiale in Kultur und Medien mehr Anerkennung und Gewicht. Aus dieser Überzeugung heraus habe ich den Runden Tisch „Frauen in Kultur und Medien“ ins Leben gerufen. Dabei geht es zunächst einmal um Gleichberechtigung, um gleiche Rahmenbedingungen - aber auch noch um viel mehr, nämlich um künstlerische, um kulturelle, um mediale Vielfalt.“ Monika Grütters weiter: „Nicht erst seit der Vorstellung der aus meinem Etat geförderten Studie „Frauen in Kultur und Medien“ des Deutschen Kulturrates wissen wir, dass Frauen mehr verdienen - mehr Geld, mehr Möglichkeiten, mehr Wertschätzung, mehr Anerkennung. Dank der Studie ist nun auch bekannt, wie groß der Handlungsbedarf aktuell in den einzelnen Sparten tatsächlich ist. Diese Erkenntnisse sind die Grundlage, um konkrete und für die verschiedenen Branchen passende Maßnahmen zu entwickeln.“

Vier Themen standen im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen, die von der Stellvertretenden Regierungssprecherin Ulrike Demmer moderiert wurden: „Frauen in Führungspositionen“, „Gremien und Jurys, Kulturförderung“, „Lohnlücke im Bereich Kultur und Medien“ sowie „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Anfang kommenden Jahres sollen diese Themen in Arbeitsgruppen aufgegriffen werden, die praxisorientierte Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Frauen in Kultur und Medien erarbeiten. Diese sollen im Anschluss mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Runden Tisches diskutiert und umgesetzt werden. Ein Abschlusstreffen des Runden Tisches „Frauen in Kultur und Medien“ ist für Mitte kommenden Jahres geplant.

Die der Veranstaltung zugrunde liegende, gleichnamige Studie des Deutschen Kulturrats ist als E-Book erhältlich unter Frauen-in-Kultur-und-Medien.pdf.

04.01.2017


Deutscher Musikrat stellt Ergebnisse seiner Umfrage „Geflüchtete im Musikland Deutschland“ vor

Über den Zeitraum von einem Jahr führte der Deutsche Musikrat unter seinen Mitgliedsverbänden eine Umfrage zum Thema „Geflüchtete im Musikland Deutschland“ durch. Ziel der Umfrage war es, Informationen zu den vielfältigen Initiativen für Geflüchtete in Deutschland auf Kommunal- und Länderebene zu sammeln und diese in Politik und Medien zu vermitteln. Nun liegen die Ergebnisse vor. Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Kultur spielt für die Entwicklung unserer Gesellschaft und die gesellschaftliche Integration eine entscheidende Rolle. Der Deutsche Musikrat freut sich über die rege Beteiligung an der Umfrage ‚Willkommen in Deutschland: Musik macht Heimat‘. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Institutionen aus dem Kulturbereich das Thema Geflüchtete aufgegriffen haben und Konzerte, Musiktheater oder musikpädagogische Angebote in Begegnungen organisieren. Insbesondere die Musik ist geeignet Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erkennen und zu respektieren. Das MIZ bietet mit der geplanten konzeptionellen Erweiterung, auch künftig die ideale Plattform, das Netzwerk kultureller Begegnungen weiter auszubauen.“

Das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) stellt auf seinem Internetportal die Vielfalt der an der Umfrage teilgenommenen Projekte und Initiativen vor. Um den Erfahrungsaustausch zwischen Akteuren und Veranstaltern musikbezogener Integrationsprojekte zu intensivieren und damit die Vielfalt und Qualität der angebotenen Maßnahmen nachhaltig zu stärken, arbeitet das MIZ am Aufbau eines neuen Informationsangebotes zum Thema „Musik und Integration“ (Arbeitstitel). Die Plattform soll im Laufe des nächsten Jahres online gehen.

(Quelle: www.miz.org)

04.01.2017


Vibraphonissimo Festival 18. - 22.01.2017 Nürnberg

Das Vibraphon ist ein absolutes Sparteninstrument. Bekannt gemacht wurde es vor allem durch Virtuosen wie Gary Burton, Milt Jackson oder Lionel Hampton. Viele kennen sehr wohl Marimbaphon und Xylophon, das Vibraphon dagegen tritt eher selten in Erscheinung. Bei Vibraphonissimo steht das Instrument jedoch im Fokus. An fünf Abenden wird das Vibraphon in verschiedenen Kontexten, von Jazz bis Klassik, behandelt: Ob als Harmoniegeber im Duokontext, in Jazzformationen oder im größeren Ensemblekontext bis hin zum Percussion-Ensemble. Man darf also gespannt sein und den Facettenreichtum bestaunen! InitiatorInnen des Festivals und GründerInnen des dazu gegründeten "Vibraphonissimo Verein e.V." sind die Musikerin Izabella Effenberg und Prof. Radek Szarek von der Hochschule für Musik Nürnberg.

Bei der 4. Ausgabe des Vibraphonfestivals steht am 19.01. im Krakauer Haus Nürnberg das Izabella Effenberg Trio mit ihrer neuen CD „IZA“ auf dem Programm (Foto links), am 20.01. im Kulturforum Fürth das Trio der japanischen Ausnahme-Vibraphonistin Taiko Saito (Foto rechts).
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Das komplette Programm findet sich auf www.vibraphonissimo.de

03.01.2017


Call For Papers: Musik im Science-Fiction Film - XII. Symposium zur Filmmusikforschung

"Musik im Science-Fiction-Film" heißt das Thema des XII. Symposiums zur Filmmusikforschung vom 20. bis 22. Juli 2017 an der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) Hamburg, für das bis Ende Februar Vorschläge für Beiträge gesucht werden. Science-Fiction umfasst und beinhaltet als Möglichkeit künstlerischen Schaffens und Ort gesellschaftlicher Aushandlung verschiedene Kunstformen, Gattungen und Genres. Der Science-Fiction-Film ist dabei nur eine, aber sicher die populärste Ausprägung dieses Metagenres. In der Tagung soll die Musik im Science-Fiction-Film daher nicht nur in filmmusikalischer Hinsicht durchdacht werden, sondern gleichermaßen von den vom Gegenstand aus gesehen benachbarten Disziplinen der Filmwissenschaft, Musikwissenschaft, Tanzwissenschaft, Medienwissenschaft und Literaturwissenschaft. Aber auch die Vertreter*innen anderer Fächer, sind herzlich eingeladen, ihre Themenvorschläge einzureichen. Mögliche Themen können sein: Musizieren im SF-Film: Wie klingt außerirdische Musik? / Sound Design und Geräuschkomposition im SF-Film / Musik im literarischen Genre der SF und der Transfer zum Film / Science Fiction in Musikgenres und ihre Bezüge zum SF-Film / Franchisekonzepte und ihre musikalische Konkretion / Die musikalische Imagination von Zukünftigkeit und Risiko / Zukunftskonzepte von Musik im SF-Roman und SF-Film / Musik in SF-Fernsehserien und ihre Funktionsweisen / SF-Künstler, SF-Filmemacher, SF-Musiker / Mainstream und Avantgarde des Science Fiction-Films und seiner Musik / Technik und Natur in der Musik des SF-Film / Instrumente der Musik im SF-Film / SF-Musikinstrumente / Das Dasein bzw. der Beruf des Musikers/der Musikerin im SF-Film / Musikgeschichte der SF-Filmmusik / Musikgeschichte im SF-Film / Populäre Musik und/im SF-Film u.v.w. Davon abweichende Vorschläge sind durchaus erwünscht. Neben dem thematischen Schwerpunkt wird es wie gewohnt auch einen thematisch offenen Teil geben, zu dem sämtliche Fragestellungen zum Thema Filmmusik prinzipiell willkommen sind. Insbesondere junge Forscher*innen werden ausdrücklich ermutigt, ihre Projekte bzw. Abschluss- und Qualifikationsarbeiten vorzustellen. Daneben ist auch die Einreichung von thematischen Panels und Roundtables erwünscht.
Bei Interesse senden Sie bitte ein kurzes Abstract (max. 300 Wörter) für eine geplante Präsentation von 25 Minuten Dauer und eine kurze Biographie (max. 100 Wörter) an: (Ansprechpartner sind Tarek Krohn und Willem Strank). Einsendeschluss ist der 28. Februar 2017.
Die Organisatoren werden nicht für Reisekosten oder andere Kosten aufkommen.

Weitere Infos: CfP Hamburg 2017 (43,58 kB, pdf)

02.01.2017


Ausschreibung: Europe for Festivals, Festivals for Europe (EFFE) Label 2017-2018

Festivals jeglicher Größe aus dem Kulturbereich können sich um das EFFE Label 2017-2018 bewerben. Folgende Kriterien müssen von den BewerberInnen erfüllt sein: künstlerisches Engagement und Innovation, Beteiligung der lokalen Bevölkerung, Europäische und Globale Dimension. Zusätzlich zum EFFE Label wird eine internationale Jury den EFFE Award an Festivals verleihen, die international Trends setzen. Das EFFE Label ist ein Qualitätslabel, das internationale Anerkennung für die exzellente Arbeit von Festivals bietet. Für 2015-2016 haben 761 Festivals in 31 Ländern das Label erhalten, 12 erhielten den Award. EFFE ist eine Initiative der Europäischen Union. Träger ist die European Festivals Association (EFA). Bewerbungsschluss: 17. Februar 2017

Infos: apply_now

02.01.2017


Filmtipp: "Sonita - Mit Rap gegen Zwangsheirat" 31.01.2017

Am 31.01.2017 laden die AG Mädchenpolitik in Kooperation mit Junolaro e.V., dem LIBS Jule Treff, der Kinothek Asta Nielson und der deutsch-iranischen Beratungsstelle für Frauen und Mädchen e.V. (DIB) zur Vorführung des Dokumentarfilms "Sonita - Mit Rap gegen Zwangsheirat" mit Diskussion in das Kino Cinema an der Hauptwache in Frankfurt. Sonita Alizadeh ist eine junge Frau aus Afghanistan, die vor den Taliban in den Iran geflüchtet ist und dort in eine Schule für Flüchtlingskinder geht. Sie hat ein gefährliches Hobby: Rappen. Doch mit 15 soll sie als Braut verkauft werden. Zwangsheirat ist in Afghanistan Tradition und Sonitas Mutter kommt nach Teheran, um Sonita als Braut zurückzuholen. 9000 Dollar will der Ehemann für Sonita bezahlen. Geld, das die Familie dringend braucht. In ihrer Schule arbeitet auch die Cousine der iranischen Filmemacherin Rokhsareh Ghaem Maghami. Diese bittet Rokhsareh, Sonita bei ihrer Musik-Karriere zu helfen. Diese dreht einen Film über Sonita und zahlt - obwohl sie sich als Dokumentarfilmerin eigentlich nicht ins Geschehen einmischen will - der Familie 2000 Dollar dafür, dass Sonita ein weiteres halbes Jahr in Teheran bleiben kann und (noch) nicht verheiratet wird. Die Filmcrew und Sonita nutzen die erkaufte Zeit und drehen das Musikvideo "Brides For Sale", das sich binnen kurzem zum Hit entwickelt. Dann passiert das Unglaubliche: die amerikanische NGO Strongheart Group wird auf Sonita aufmerksam und bietet ihr ein Stipendium an einer Schule mit Musikprogramm an. Sonita organisiert sich mühsam Pass und Visum in Afghanistan und fliegt nach Amerika. Ihre Familie weiß erstmal nichts davon. Sonita's Video ist inzwischen so erfolgreich, dass sie sogar ins Weiße Haus eingeladen wird, um dort zu rappen. Gerade läuft der Antrag auf eine Green Card. Inzwischen ist Sonita auch ein Idol für junge Mädchen in Afghanistan, ihr Song ein Hit. Für ihren Film hat Rokhsareh Ghaem Maghami Sonita drei Jahre lang begleitet. Arte hat den Film in einem Video vorgestellt: watch?v=jhaHqkn4Lds

Bei der Filmvorführung wird die Regisseurin Rohksarah Ghaem Maghami anwesend sein und Fragen zum Film beantworten. Mit Sonita Alizadeh ist im Anschluss an den Film ein Skype Call geplant. Die Filmveranstaltung ist nur für Mädchen und Frauen.

Zeit: 31.01.2017, 15 Uhr
Ort: Cinema an der Hauptwache, Roßmarkt 7, 60311 Frankfurt
Eintrittspreis: 2.- Euro

02.01.2017


Anika Nilles beim Drum Camp der Musikmesse Frankfurt 2017

Top-MusikerInnen, nur eine Armlänge vom Publikum entfernt: beim Drum Camp und Guitar Camp erleben BesucherInnen der Musikmesse Frankfurt ein beeindruckendes Event-Programm. Das Line-Up für die neuen Publikumsmagnete füllt sich: Mit Jeff Waters (Annihilator), Bruce Gaitsch (Peter Cetera) sowie Michael Schack (Netsky, Kate Ryan, Milk Inc.) und der deutschen Schlagzeug-Senkrechtstarterin Anika Nilles gibt die Messe Frankfurt vier weitere prominente Namen bekannt. Alle KünstlerInnen sind vom 5. bis 8. April 2017 täglich mit einer Performance in einer großen schallisolierten Kabine zu erleben und stehen im Anschluss an ihre Auftritte für Meet and Greets und Autogramme zur Verfügung.

02.01.2017


Triennaler Wettbewerb für zeitgenössische Jazzkomposition

Junge KomponistInnen mit einem Hauptwohnsitz in einer europäischen Staat oder Studierende einer europäischen Musikhochschule können sich ab sofort beim Triennaler Wettbewerb für zeitgenössische Jazzkomposition bewerben. Der vom Jazzinstitut der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz ausgerichtete Wettbewerb findet bereits zum dritten Mal statt und richtet sich an KomponistInnen, die nach dem 01. November 1986 geboren wurden. Der mit zahlreichen Geldpreisen im Gesamtwert von 13.000.-€ dotierte Preis wird von einer Jury vergeben, die aus Ed Partyka (Vorsitz), Michael Abene, John Hollenbeck und Jörg Achim Keller besteht. Einsendeschluss für die Partitur inkl. Stimmenausdruck ist der 15.03.2017 (Poststempel).

02.01.2017


Stipendien für Studien- und Arbeitsaufenthalte in Italien & Frankreich

KünstlerInnen mit erstem Wohnsitz in Baden-Württemberg können sich bis 15. Januar 2017 beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg für einen Studien- und Arbeitsaufenthalt in Italien und Frankreich bewerben. Die für das Jahr 2018 ausgeschriebenen Bund-Länder-finanzierten Stipendien in den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Literatur und Musik (Komposition) beziehen sich auf Studienaufenthalte in der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom, der Casa Baldi in Olevano oder dem Deutschen Studienzentrum in Venedig. Interessenten aus den Sparten Architektur, Bildende Kunst und Musik (Komposition und Interpreten) können sich auch für Residenzstipendien an der Cité Internationale des Arts in Paris bewerben. Die Stipendien sind vorrangig für besonders begabte, jüngere KünstlerInnen vorgesehen. Diese sollen in ihrer Kunstsparte bereits öffentliche Anerkennung gefunden haben. Die Bewerbung von Studierenden ist ausgeschlossen. Die Studienaufenthalte in Rom belaufen sich auf ein Jahr, in der Casa Baldi in Olevano und in dem Deutschen Studienzentrum in Venedig jeweils auf drei Monate.

Weitere Infos: ausschreibungen

02.01.2017