Das Frauen Musik Büro und Melodiva werden unterstützt vom Frauenreferat und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

News

Künstler- und Infrastrukturförderung der Initiative Musik geht in die 30. Förderrunde

In der 30. Förderrunde der Initiative Musik werden insgesamt 26 Künstlerprojekte und 4 Infrastrukturprojekte gefördert. Jazzmusikerin Monika Roscher, die zum zweiten Mal eine Förderzusage der Initiative Musik erhält, sieht diese als ein wahnsinniges Glück. „Die erneute Förderung ist für uns eine riesengroße Unterstützung, und wir hoffen, mit unserer neuen CD, die am Ende dieses Prozesses stehen wird, viele neue Menschen mit unserer Musik zu erreichen.“ Die Initiative Musik hatte die Monika Roscher Big Band 2013 und 2014 für insgesamt 16 Konzerte in ganz Deutschland sowie Südtirol erstmals gefördert. Die Münchner Musikerin gewann im Anschluss daran u.a. den Echo Jazz in der Kategorie Newcomer des Jahres 2014 national. Außerdem bekamen Madeline Juno, Lilly Among Clouds, Synje Norland, 

u.v.a. den Zuschlag.
Im Rahmen ihrer Infrastrukturförderung unterstützt die Initiative Musik den Verein „female:pressure Perspectives“, der mit dem Ziel, die Sichtbarkeit weiblicher Protagonisten in der elektronischen Musik und deren Umfeld zu erhöhen, im Herbst ein Festival „Perspectives“ veranstaltet. Für Aiko Okomato aus dem Perspectives-Team geht es sowohl darum, „angehende Künstlerinnen zu ermutigen als auch Veranstaltern die Vielfalt kreativer Musikschaffender vorzustellen und zu empfehlen, um dem unausgeglichenen Geschlechterverhältnis bei Konzert- und Festival-Bookings entgegen zu wirken.“ Perspectives bietet mit Workshops, Ausstellungen, Paneldiskussionen und einem abschließenden Clubabend verschiedene Gelegenheiten, die Musikerinnen, Produzentinnen, VJs, DJs und interdisziplinär arbeitenden Künstlerinnen live zu sehen, zu hören und vor allem sich untereinander zu vernetzen. 

Die Förderprogramme der Initiative bieten den Künstlern finanzielle Freiräume und Unterstützung und somit „Hilfe zur Selbsthilfe“. Sie verbinden Kultur- und Wirtschaftsförderung miteinander, was sich auch in der Struktur der Partner und der paritätischen Zusammensetzung des Aufsichtsrats der Initiative Musik widerspiegelt, in dem Vertreterinnen und Vertreter aus Musikwirtschaft und Politik mitwirken. Entscheidend für die kulturwirtschaftliche Förderung der Initiative Musik sind in erster Linie die ganz originäre Qualität und musikalische Sprache der KünstlerInnen, aber auch das musikwirtschaftliche Potential. 

Der Abgabeschluss für Anträge zur 31. Förderrunde ist der 28. Juli 2015.

30.06.2015


Land Niedersachsen vergibt fünf Kompositionsstipendien, u.a. an Anja Ritterbusch und Christin Neddens

Das Land Niedersachsen vergibt in diesem Jahr fünf Kompositionsstipendien in Höhe von insgesamt 33.000 Euro, u.a. an die Jazzsängerin Anja Ritterbusch, die mit dem Stipendium ein Programm für ihr Jazzquartett plus Streichquartett realisieren möchte, sowie an die Jazzschlagzeugerin Christin Neddens, die mit Hilfe der Förderung ausgewählte Stücke von Frank Zappa auf ein großformatiges, erweitertes Large Ensemble übertragen und mit ihrer Big Band an verschiedenen Orten in Niedersachsen präsentieren möchte.

30.06.2015


Neue Jazzkonzertreihe "In Spirit" in Berlin startet am 2.7.

In der Berliner Gedächtniskirche startet am 2.7.2015 die neue Jazzkonzertreihe "In Spirit" mit dem Fest "Jazz rund um die Gedächtniskirche" ab 17:30 h für Ensembles von Musikschulen und freien Amateur- und semiprofessionellen Ensembles. Um 21:00 h wird der Gospelchor inspired! unter der Leitung von Rebecca Tjimbawe mit Birgitta Flick (sax) und Helmut Hoeft (organ) auftreten und mit einer gemeinsamen Version des Chorals "Verleih uns Frieden gnädiglich" den Abend beschließen, dazu werden die ca. 150 Teilnehmer des Festes erwartet.
Weiter geht die Reihe an jedem Donnerstag um 21.00 bis zum 3.9.2015 mit vielen renommierten MusikerInnen aus Berlin und auch vielen internationalen MusikerInnen:
Almut Kühne & Gebhard Ullmann, Aki Takase & Albrecht Gündel-vom Hofe, Axinia Schönefeld & Friedhelm Schönfeld, Lea W Frey mit einer neuen Band, Duo ME WE mit Rachelle Jeanty & Oliver Saar, Hymnologic Loops mit Friedeman Graef, Sandra Gallrein und Jörg Schippa, FAVO feat. Sander De Winne, Andy Vance (Australien) mit Greg Ambroisine und Uwe Steinmetz, Kurt Rosenwinkel solo.
Birgitta Flick und Helmut Hoeft werden jeden Abend mit Choralimprovisationen beginnen und dann mit allen Musikern über den Choral "Verleih uns Frieden gnädiglich" improvisieren.

2.7. - 3.9.2015 jeden Donnerstag 21 Uhr in der Gedächtniskirche;
www.gedaechtniskirche-berlin.de
www.birgittaflick.com

25.06.2015


TV: Castingshow "Die Band" startet am 25.06.2015 mit 6 Musikerinnen

JohannaEickerHeute abend startet die Castingshow "Die Band" (Pro 7): 20 MusikerInnen wurden ausgewählt um nach Barcelona zu fahren, dort zu proben und aufzutreten. Innerhalb von sechs Wochen soll eine fünfköpfige Band aus Bassist/in, Gitarrist/in, Keyboarder/in, Drummer/in und Sänger/in entstehen. Begleitet werden sie von dem finnischen Musiker Samu Haber, der als Sänger von Sunrise Avenue und als Jurymitglied von "The Voice Of Germany" bekannt ist. Das Besondere an der Show: die MusikerInnen bestimmen selbst, wer in die Band kommt - es gibt keine Jury und kein Publikumsvoting. Doch auch hier gilt: jede Woche müssen zwei MusikerInnen die Gruppe verlassen. Unter den 20 MusikerInnen ist auch die Kölner Gitarristin Johanna Eicker, die vielleicht einige von Euch als Mitglied von The Black Sheep oder Rockemarieche kennen. Wir drücken Dir die Daumen, Johanna, dass Du es in die Band schaffst! Sendetermin: 25.06.2015, 20:15 Uhr auf Pro 7

25.06.2015


Buchtipp: "Giving Birth To Sound – Women In Creative Music"

"Giving Birth To Sound – Women In Creative Music" heißt das neueste Buch aus dem Buddy Knife Verlag, das kürzlich beim Vision Festival in New York vorgestellt wurde. Es handelt von 48 kreativen Musikerinnen aus allen Teilen der Welt, wie z.B. Marilyn Crispell, Claudine François, Ingrid Laubrock, Marilyn Mazur, Nicole Mitchell, Maggie Nicols, Angelika Niescier, Fay Victor und Caroline Thon. Sie alle sprechen über ihre Erfahrungen mit dem Musikschöpfungsprozess und geben Auskunft über ihr Leben als Künstlerinnen. Herausgegeben wird das Buch von Renate Da Rin und dem Gründer und Kopf des Vision Festivals, William Parker, das Vorwort schrieb Amina Claudine Myers.

Das Buch ist hier erhältlich: our-titles

24.06.2015


Rock’n’popmuseum eröffnet neue Sonderausstellung: „Styles – HipHop in Deutschland“

Am 25. Juni eröffnet das rock’n’popmuseum seine neue Sonderausstellung „Styles – HipHop in Deutschland“ in Anwesenheit einiger Szene-Prominenz um 17.00 Uhr. Die Ausstellung wurde von Dr. Oliver Kautny von der HipHop Academy Wuppertal (Bergische Universität Wuppertal), Prof. Dr. Michael Rappe (Hochschule für Musik und Tanz Köln) und der Rapperin Pyranja konzipiert. Der Eintritt zur Veranstaltung und Ausstellung ist an diesem Nachmittag frei.

24.06.2015


PostDoc-Stelle im Bereich Gender/Queer Studies zu besetzen

An der Universität Bayreuth ist bei der Frauenbeauftragten zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine PostDoc‐Stelle (100 %) im Bereich Gender/Queer Studies für die Dauer von zunächst 2 Jahren zu besetzen. Zu den Kernaufgaben der Stelle gehört die eigenständige Forschung und Lehre im Bereich Gender/Queer Studies. In Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Bayreuth und in enger Zusammenarbeit mit der Stabsabteilung Chancengleichheit sollen dabei interdisziplinäre Vernetzungsstrukturen etabliert werden. Zudem soll ein Konzept zur Institutionalisierung der Gender/Queer Studies an der Universität Bayreuth entwickelt werden. Für eine weitergehende Stellenperspektive (Habilitation) sind die Entwicklung eines Projektantrags und das erfolgreiche Einwerben von Drittmitteln erforderlich. Mit der Stelle ist wissenschaftliche Lehre im Umfang von 2 SWS verbunden.
Von Bewerbenden wird eine Promotion mit Schwerpunkt Gender/Queer Studies erwartet sowie Erfahrungen in interdisziplinärer Forschung und Lehre. Erwünscht sind außerdem Erfahrungen im Projektmanagement, in der Gleichstellungsarbeit an Hochschulen, im Bereich Antragstellung und Durchführung von Drittmittelprojekten sowie das Interesse, Genderkenntnisse in die Lehramtsausbildung einzubringen.
Die ArbeitgeberInnen bieten flexible Arbeitszeiten an einer familienfreundlichen Universität und die Mitarbeit in einem engagierten Team. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Universität Bayreuth strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen an und bittet deshalb Frauen ausdrücklich um ihre Bewerbung.
Bitte sendet Eure aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen ausschließlich per Email in Form einer einzigen pdf‐Datei (max. 30 MB) und unter Angabe des Kennwortes „Bewerbung Gender Studies“ im Betreff der Email bis zum 19. Juli 2015 an: . Für weitere Informationen steht Frau Miriam Bauch, Leiterin der Stabsabteilung Chancengleichheit (0921/55 2218) gerne zur Verfügung.

23.06.2015


Symposium "Chancengleichheit für Komponistinnen" 12.07.2015 Kassel

Dem Thema Schöpferische Frauen in der Musik widmen sich in Deutschland unterschiedliche Initiativen und Institutionen, eine jede mit ihren individuellen Schwerpunkten und Zugängen. Und doch verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: Die Chancengleichheit für Komponistinnen aus Vergangenheit und Gegenwart. Orchesterwerke und Opern von Komponistinnen finden heute trotz dieser jahrelangen Aufklärungsarbeit kaum Eingang in die Programme von Sinfoniekonzerten, repräsentativen Musikfestivals sowie in das Repertoire der Opernhäuser. Wer oder was ist hierfür verantwortlich?
Ursachenforschung und die Suche nach möglichen Lösungen des Problems werden in dem Symposium "Chancengleichheit für Komponistinnen" 12.07.2015 an der Universität Kassel thematisiert. Namhafte Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Initiativen für Komponistinnen berichten über Inhalte, Erfolge und Zukunftsperspektiven ihrer Arbeit. Zu den weiteren Themenbereichen des Symposiums zählen: Musiksendungen über Komponistinnen im Funk; Musik und Gender; Komponistinnen im Kontext des Musikunterrichts; die Konzertreihe „Frau Musica (nova)“ sowie die Reihe „Komponistinnen und ihr Werk“. Ein Konzert mit Werken von Clara Schumann, Luise Greger, Fanny Hensel, Alma Mahler und Galina Ustwolskaja rundet das Programm ab. Es musizieren Dozent_innen des Institutes für Musik.
Veranstaltet wird das Symposium von der Konzertreihe "Komponistinnen und ihr Werk", die 1990 von Christel Nies gegründet wurde und in diesem Jahr bereits 25 Jahre alt wird, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musik der Universität Kassel.
Hier kann der Flyer heruntergeladen werden: Flyer Symposium 12.7 (147,74 kB, pdf)

23.06.2015


N.I.C.E. Award sucht innovative Projekte aus Kultur und Kreativwirtschaft (Deadline: 01.07.15)

Nur noch wenige Tage können Menschen aus Kultur und Kreativwirtschaft ihre innovativen Projektideen beim N.I.C.E. Award einrichen. Unter dem Thema „Solving the World`s Major Challenges – A Call for Innovations” werden in diesem Jahr Projekte, Forschungsvorhaben sowie politische Maßnahmen aus Kultur und Kreativwirtschaft mit einem Preisgeld von bis zu 20.000 Euro ausgezeichnet. Gesucht werden überraschende und experimentelle Ideen für die globalen Probleme unserer Zeit. Unter allen Einreichungen wird in diesem Jahr ein Sonderpreis im Bereich digitale Innovationen vergeben.

(Quelle: www.popbuero.de)

Mehr Infos: application-2015

22.06.2015


Helping Hands für Sommerfestival der Kulturen in Stuttgart 14.-16.07.2015 gesucht

Ehrenamtliche Helfer für die Getränkestände beim SommerFestival der Kulturen 2015 gesucht! Momentan gibt es noch freie Schichten von Dienstag, 14.07.2015 bis Donnerstag, 16.07.2015 und Sonntag, 19.07.2015. Wenn Ihr Zeit und Lust habt, das Festival zu unterstützen, meldet Euch bitte bei Nadine Leib: .

(Quelle: www.popbuero.de)

22.06.2015


Seminar "Spieglein, Spieglein an der Wand" zu weiblichen Rollenbildern

Vom 4.-6. September veranstaltet der basa e.V. in der Jugendherberge Grävenwiesbach ein Seminar mit dem Titel: "Spieglein, Spieglein an der Wand? BarCamp für Frauen - Rollenbilder von Mädchen und Frauen in Beruf und Gesellschaft und in unterschiedlichen Kulturen". Das BarCamp wird von Frauen für Frauen gestaltet mit dem Ziel einen Schutzraum anzubieten, indem auch derzeit immer noch gängige Darstellungen und Bilder von Frauen und Mädchen diskutiert und kritisch hinterfragt werden können. Beim Seminar bestimmen die teilnehmenden Frauen die Inhalte; dies können Inputs oder Diskussionen zu beispielsweise folgenden Themenbereichen: Frauen in den Medien, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Identitätsarbeit, weibliche Kommunikation und Netzwerke und Frauen und MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) sein.
Kinder sind ausdrücklich erwünscht! Es wird ein eigenes Programmangebot für die Kinder geben, als auch Seminareinheiten, die gemeinsam mit Kindern wahrgenommen werden können.

Es wird ein Unkostenbeitrag von 40.-€ erhoben (Kinder kommen kostenfrei mit), mit dem anteilig die Vollverpflegung während des Wochenendes bezahlt wird. Bitte bei der Anmeldung unbedingt Alter und Anzahl der Kinder angeben. Anmeldeschluss ist der 30.08.2015. Mails bitte an .

Infos & Kontakt: www.basa.de

22.06.2015


Deutsches Historisches Institut in Rom vergibt Forschungsstipendien

Das Deutsche Historische Institut in Rom, Einrichtung der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, vergibt über seine Musikgeschichtliche Abteilung jährlich ein bis zu 12-monatiges Forschungsstipendium, das der Förderung von Promotionsvorhaben im Fach Musikwissenschaft dienen soll. Zur Ausschreibung geht es hier: stipendien-11654?title=1-stipendium-musikgeschichtliche-abteilung-dhi-rom&recno=1&q=&sort=&fq=&total=46. Bewerbungsschluss: 31.08.2015

Kontakt: Prof. Dr. Martin Baumeister, Deutsches Historisches Institut in Rom, via Aurelia Antica 391, I-00165 Rom,
.

22.06.2015


Das Forum Improvisierter Musik (F.I.M.) Frankfurt startet wieder in neuem Domizil

An diesem Donnerstag startet das Forum Improvisierter Musik (F.I.M.) wieder seine Konzertreihe, nachdem eine neue location gefunden wurde: das HoRsT in den alten Adlerwerken, direkt neben dem Gallustheater in der Kleyerstraße. Improvisierte Musik hat Tradition am Main, geht zurück auf die legendäre "Materialausgabe" von Heiner Goebbels in der Batschkapp. Es fallen Namen wie Alfred Harth, Christoph Korn, Oliver Augst und Rüdiger Carl. Sie waren dabei, als das F.I.M. Ende der 80er Jahre im alten Gallustheater Aufbruchstimmung verbreitete. Zum Start am Donnerstag spielen ein Duo (Paul Hubweber & Georg Wolf) und ein Trio (Marcel Daemgen, Wolfgang Reimers und Jörg Fischer).
Quelle: www.Journal-Frankfurt.de, Detlef Kinsler

18.6., 19:30 Uhr, F.I.M. Forum Improvisierter Musik, HoRsT/Adlerwerke, Kleyerstraße 15-17, Frankfurt

17.06.2015


Call for Proposals: Performing Arts Conference

Die internationale Performing Arts Conference vom 17.-21.12.2015 im Retzhof Schloss in Leitring (Österreich) wird von der Organisation IUGTE - einem Zusammenschluss von ExptertInnen der Darstellenden Künste, Sozialwissenschaften und Kunstverwaltung - veranstaltet. Sie bringt Theater, Tanz, Musik, Visuelle & Multimedia Kunst und Pädagogik aus verschiedenen Ländern zu einem Erfahrungsaustausch zusammen und ruft jetzt u.a. MusikerInnen dazu auf, ihre Beiträge einzusenden: 2015.

16.06.2015


Ausschreibung: LAGEN ForschungskoordinatorIn

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen
LAGEN vergibt vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2017 die Stelle einer ForschungskoordinatorIn (Post Doc)
(E 13 TV-L, 50%). Die LAGEN hat sich zum Ziel gesetzt, die Vernetzung der Geschlechterforschung in Niedersachsen zu fördern, die erfolgreiche Kooperation der Einrichtungen zu stärken, gemeinsame Projekte in Forschung und Lehre anzubahnen und die wissenschaftspolitische Interessenvertretung abzustimmen. Die ausgeschriebene Stelle soll das vom MWK finanzierte zweijährige Projekt zur Förderung von Forschungsverbünden in Niedersachsen koordinieren. Das Projekt dient dazu, tragfähige Forschungskooperationen im Bereich der Geschlechterforschung
zu entwickeln und diese international sichtbar zu machen. Ziel ist, thematische (u.a. Repräsentation, Mobilität, Care) Forschungsverbünde zu entwickeln und Förderanträge zu stellen. Die Forschungskoordination begleitet die thematische Arbeit sowie die Antragstellungen, unterstützt bei Publikationen sowie der internationalen Vernetzung und organisiert inhaltlich Workshops und Tagungen. Sie stimmt sich sowohl mit den Mitgliedseinrichtungen der LAGEN als auch mit der Geschäftsstelle ab, koordiniert das Projekt jedoch in großer Eigenverantwortung. Der Forschungskoordination steht für den Zeitraum von einem Jahr ein/e Wissenschaftliche/r
MitarbeiterIn zur Seite. Bewerbungsschluss: 07.07.2015. Hier geht es zur Ausschreibung: LAGEN_Post_Doc_2015_Ausschreibung.pdf

Weitere Infos: Prof. Dr. Corinna Onnen: , www.nds-lagen.de

16.06.2015


DoktorandInnen Stipendien an der Liverpool Hope University zu vergeben

Zum Thema "Is there a feminine sound?: Electroacoustic music composition trends and female practitioners in the UK, 1950+" werden an der Liverpool Hope University DoktorandInnen Stipendien ausgeschrieben: media,47420,en.pdf.

Infos & Kontakt: Women in Music Research Group, Liverpool Hope University Creative Campus, Laura Hamer , Dr. Manuella Blackburn blackbm@hope.ac.uk.

16.06.2015


Call for Papers: Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien in der Gesellschaft für Musikforschung

Die Fachgruppe Frauen und Genderforschung der GfM und Hochschule für Musik und Tanz Köln veranstaltet vom 01.-03.04.2016 eine "Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien in der Gesellschaft für Musikforschung" an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Die Arbeitstagung soll allen im Bereich der musikwissenschaftlichen Genderforschung arbeitenden oder daran interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit zur Vorstellung und Diskussion ihrer Forschungsprojekte und -ergebnisse bieten, wobei Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler (DoktorandInnen und ExamenskandidatInnen) ebenso willkommen sind wie schon etablierte KollegInnen – angestrebt ist keine reine Nachwuchstagung, sondern ein geschlechter- und generationengemischtes Diskussionsforum. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen nicht Mitglieder der Fachgruppe sein. Die themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe bietet die Chance, in einem relativ kleinen, aber dennoch vielfältig erfahrenen Kreis auch neue Themen, Methoden oder frische Gedanken zur Debatte zu stellen und sich darüber hinaus auch über die aktuellen Tendenzen und Positionierungen der musikwissenschaftlichen Genderforschung auszutauschen. Erwünscht sind Beiträge zu Themen und/oder Methoden aus allen Gebieten der Musikwissenschaft. Ein Zuschuss zu den Fahrt- und Übernachtungskosten kann vorbehaltlich einer Förderungszusage
gewährt werden. Themenvorschläge mit kurzem Abstract (max. 2.000 Zeichen) bitte bis zum 31.07.2015
an die Sprecherinnen der Fachgruppe Dr. Katharina Hottmann (Universität Hamburg): , Dr. Cornelia Bartsch (Universität Basel): sowie an Prof. Dr. Corinna Herr (HfMT Köln): .

16.06.2015


"Carlo, Keep Swingin" Kinotermine

Unsere ehemalige Autorin Elizabeth Ok bezog im Jahr 2008 eine kleine Wohnung am Frankfurter Mainkai und machte dort einen sensationellen Fund: Der Keller der Wohnung am Mainkai Nummer 6 war angefüllt mit Fotos und Briefen von Berühmtheiten wie Lee Konitz, Chet Baker, Albert Mangelsdorff, Bill Ramsey, Attila Zoller, Jutta Hipp u.v.a. Daneben gab es Noten, Schallplatten, Zeitungsausschnitte, alte Ausgaben von Jazzzeitschriften, Dokumente, Plakate, persönliche Gegenstände und eine Klarinette. Dies und vieles mehr waren die Hinterlassenschaften von Carlo Bohländer, einem der besten deutschen Jazztrompeter der 50er Jahre und Begründer des Domicile du Jazz, dem heutigen Frankfurter Jazzkeller – einer Institution des Jazz in Deutschland, über den viele amerikanische und internationale Künstler nach Deutschland und Europa kamen.

Aus diesem Material drehte Ok, inzwischen Regisseurin und Filmproduzentin, den Film "Carlo, Keep Swingin", nun ist der Film im Juni und Juli wieder zu sehen:
1. Filme im Schloss Wiesbaden, 23.06. – 6.15 p.m & 8.30 p.m
2. Monopol Filmtheater München (MittDoks), 24.06., 7:00 p.m
3. Orpheus Erben, Frankfurt, 25.6 - 1.7, 7:00 p.m
4. Murnau Stiftung Wiesbaden, 2.7, 8.00 p.m
5. Dietrich Theater Neu Ulm, 8.7, 8:15 p.m
6. Casablanca Kino & Kneipe, Ochsenfurt , 12.7 – 7:00 p.m
7. Universum Arthaus-Kinos Heilbronn, 13.7, 8:00 p.m
8. Odeon Kino – Bamberg, 14.7
9. Deutsches Filmmuseum Frankfurt, 16.7 – 8.15 p.m
10. Lichtburg Cinema, Langen, 25.6, 26.6, 27.6, 6:15 p.m & 28.06, 8:15 p.m
11. Kommunales Kino Freiburg e.V., Freiburg, 26.06., 5:30 p.m.

Weitere Termine in Würzburg, Berlin, Hamburg, Köln, Saarbrücken, u.v.a werden auf Facebook carlokeepswingin sowie auf der Webseite www.carlokeepswingin.okfilm.de veröffentlicht.

12.06.2015


Call for Papers: „Sound, Sex und Sexismus“

Das PopScriptum, gegründet 1992 als erstes deutschsprachiges Publikationsforum zur Popmusik-Forschung und herausgegeben vom Forschungszentrum Populäre Musik der Humboldt-Universität, Berlin, erscheint in unregelmäßigen Abständen als Online-Publikation. Die nächste Ausgabe Nr. 12 (VÖ im Juni 2016) ist dem Thema „Sound, Sex und Sexismus“ gewidmet.

Nicht nur aus wissenschaftlicher Perspektive erscheint es offensichtlich, dass Popmusik hochgradig mit Sexualität und Gender verbunden, wenn nicht sogar regelrecht verwoben ist. Die aktuelle Diskussion spiegelt sich einerseits in zahlreichen Publikationen wieder, die der populären Musik und ihren Protagonist_innen im Bezug zu Geschlecht Subversivität, Androgynität oder Queerness (vgl. Doris Leibetseder, Sheila Whiteley/Jennifer Rycenga) nachsagen, und andererseits einer deutlichen Kritik an sexistischen und sexualisierenden Darstellungen von Frauen im Popmusikkontext (vgl. Nicola Dibben, Simon Frith/Angela McRobbie).
Es werden Beiträge gesucht, die die Rolle von populärer Musik in der Konstruktion von geschlechtlichen Körpern, geschlechtlicher Identität, Begehren, Erotik oder verschiedenen Vorstellungen von Sexualität untersuchen.
Dabei sind beispielhafte Untersuchungen von einzelnen Songs, Künstler_innen oder Kontexten ebenso willkommen, wie theoretische Grundsatzüberlegungen. Qualifizierte Beiträge, die Gender in Beziehung zu weiteren Kategorien, insbesondere „race“, betrachten, würden wir besonders begrüßen.

Einsendungen von ein- bis zweiseitigen Abstracts bis zum 20.7.2015 an: . Texte können auf Deutsch oder Englisch veröffentlicht werden. Beiträge von Nachwuchswissenschaftler_innen sind herzlich willkommen.

Weitere Infos: popscrip

12.06.2015


Befragung des Pavillon Publikums

Aaron Schmidt führt in Kooperation mit dem Pavillon Hannover eine Publikumsbefragung für seine Masterarbeit im Bereich Kulturmarketing an der Universität Hildesheim durch. Wer schon mal im Pavillon war, kann sich hier an der Befragung beteiligen: BefragungPavillon. Unter allen Teilnehmenden werden 20 Eintrittskarten für Veranstaltungen im Pavillon Hannover verlost. Alle Daten werden selbstverständlich anonym ausgewertet.

Kontakt: Aaron Schmidt, schmidta@uni-hildesheim.de, c/o Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover, Tel.: 0511 235555-0, , www.pavillon-hannover.de

11.06.2015