24.09. – 28.11.2024 Klangkosmos NRW 
Noch bis Ende November läuft die 25. Jubiläumsausgabe des Weltmusikfestivals in NRW, bei dem die Vielfalt der Musiken gefeiert wird. Außergewöhnliche Ensembles präsentieren lokale Musiktraditionen in kreativen Kompositionen & Interpretationen: von den Landscapes & Soundscapes der Grünen Insel Irland, über Lieder berühmter arabischer Diven von Oum Kalthoum bis Fairuz bis zu stürmischen Folk Grooves von der koreanischen Halbinsel gibt es hier eine Menge zu entdecken. Mit dabei sind die irische Multi-Instrumentalistin Clare Sands, die mehr als 10 (!) Instrumente spielt, die „größte Stimme Tunesiens“ Dorsaf Hamdani, und das süd-koreanische, für seine grenzüberschreitenden Arbeiten mit traditioneller koreanischer Perkussion bekannte Duo bestehend aus Hyun Seung Hun & Kim So Ra (Foto: Kimhan Smal). Infos
01.10. – 31.10.2024 Wien im Rosenstolz
Eine Konzertreihe des Wienerliedes und der Wiener Musik – bunt und selbstbewusst! 2001 gegründet gilt das Festival rund um die Vielfalt der Wiener Musik mittlerweile in Wien und Österreich mit etwa 40 Künstlerinnen, Künstlern und Ensembles als Biotop für wienerische Töne, Melodien und Rhythmen. Hier treffen die drei auf wienerisch jodelnden Damen des Hollatrio’s auf die Träumer, die Songs des Liedermachers Georg Danzer neu interpretieren. Ein Highlight: der einzig erhaltene österreichische Amateurstummfilm in Spielfilmlänge „DER GRÜNE KAKADU“ (1932) wird von der Enkelin des Regisseurs, Katharina Hohenberger, gemeinsam mit Komponist Sascha Peres mit neuer Musik zum Leben erweckt. Das und vieles mehr erwartet euch bei Wien im Rosenstolz im Theater am Spittelberg, für einen Monat täglich im Oktober. Infos
02.10. – 02.11.2024 Enjoy Jazz Festival, Baden-Würtemberg 
Enjoy Jazz, das „Festival for Jazz and More“, findet von 02. Oktober bis zum 02. November 2024 zum 26. Mal statt. Freut euch auf ein hochkarätig besetztes, und äußerst vielseitiges Jubiläumsprogramm mit dem Schwerpunkt auf Jazz, aber auch angrenzende Genres wie Klassik, Pop, Rock, Hip-Hop oder Elektro sind vertreten. Eins der wichtigsten Jazzfestivals weltweit, dass sich dem Genuss der Musik verschreibt und vollen Fokus auf die Künstler*innen legt – daher findet in der Regel nur ein Konzert pro Abend und pro Stadt statt. Besonders spannend wird sicherlich das Konzert im Dunkeln des Trio FlamenKora, welches in Kooperation mit der Schloss-Schule Ilvesheim für Blinde und Sehbehinderte stattfindet. Außerdem mit dabei sind die französisch-syrische Flötistin & Sängerin Naïssam Jalal, die 22-jährige Saxophonistin & Komponistin Emma Rawicz (Foto: Gregor Hohenberg), das Artifacts Trio, Flèche Love, Helge Schneider uvm. Infos
03.10. – 05.10.2024 Fluid Identity 2.0, Hannover
„Nothing for us, without us!“ Das erste community-basierte Kunst- und Kulturfestival Hannovers ist im November 2023 gestartet, als ein mehrmonatiges Mitmach-Festival, bei dem die gesellschaftliche, kulturelle und künstlerische Diversität Hannovers der Main Act sein sollten! Menschen jeden Alters aus marginalisierten Gruppen bekamen die Möglichkeit sich in vielen partizipativen und ko-kreativen Workshops künstlerisch mit den Themen Identität, Zugehörigkeit und Kunst zu beschäftigen und ermächtigen. Angeleitet, begleitet und inspiriert wurden sie dabei von Kunst und Kulturakteur*innen der hannoverschen Kulturszene, insbesondere von Künstler*innen, Tänzer*innen, Musiker*innen, Literat*innen mit Schwarzen, queeren und postmigrantischen künstlerischen Perspektiven. Gemeinsam mit den vielfältigen, migrantischen und diasporischen Communities wurde ein lebendiges, pulsierendes und vielseitiges Festivalprogramm entwickelt: mit Musik, Literatur, Theater, Tanz, Gesprächen, Ausstellungen, Workshops, Community Hangouts, Networking, Empowerment und vielem mehr! Infos
04.10. – 06.10.2024 PENG Festival, Essen 
Von Frauen für Frauen – das PENG Festival hat sich auf die Fahnen geschrieben, Frauen in der Jazz-Szene zu fördern, die hier noch immer, trotz großer Fortschritte der Gleichberechtigung im Jazz, unterrepräsentiert sind. So möchten sie für Musiker*innen, Veranstalter*innen, Helfer*innen und das Publikum einen Raum schaffen, der frei ist von jeglichen Strukturen der Unterdrückung, Macht und Dominanz. Dabei muss die Musik selbst nicht politisch sein – sie soll für sich stehen, darf gut, spannend, langweilig, wild, laut, verwirrend beglückend gefunden werden – aber die Menschen, die sich ihr widmen, schon. Freut euch auf einen besonderen Workshop des Bühnenmütter e.V. und Auftritte von Natalie Greffel, Hilde, Alexandra Ivanova Trio, Johanna Schneider Quartett (Foto) u.v.m. Infos
10.10. – 17.10.2024 Jazzwoche, Hannover 
Die Jazzwoche in Hannover findet dieses Jahr unter dem Motto Verbindet Euch! Verbündet Euch! statt und reiht sich damit in die Tradition des Festivals, das für eine nachhaltige Vernetzung der Szenen und eine vielfältige, chaotisch lebendige Jazzkultur in Hannover steht. Das vielfältige Programm hält so einiges bereit: von der international renommierten Band Sheroes über das frisch gegründete Lisa Stick Quintett ft. Anders Jormin (Foto) bis zum Performance Tanz Duo Katharsis ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. In Kooperation mit dem Girls* Day findet am 16.10. der Jazz Girls* Day statt – ein Workshop, der FLINTA*s zwischen 9-19 einlädt, mit international erfolgreichen Musikerinnen zusammenzuarbeiten! Infos
08.10. – 15.11.2024 IMPULS Festival, Berlin / Halle / Magdeburg 
Dieses Jahr lädt das IMPULS Festival ein, die Büchse der PANDORA24 zu öffnen. Lasst euch von Neugierde packen, wenn 16 Komponist*innen in 12 Uraufführungen mit sechs Solist*innen, zwei Orchestern und einem Jugend-Ensemble ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Das in 3 Städten stattfindende Festival gastiert gleichermaßen in Kiosks, Theatern und Konzertsälen und bietet spannende Klangexperimente, um auf kreative Weise das Unerwartete zu entdecken. Mit Werken von Annette Schlünz, Alonso Huerta, Errollyn Wallen (Foto) uvm. Infos
12.10. – 13.10.2024 F.I.M. Festival, Frankfurt
Das Internationale Festival Improvisierter Musik lädt ein, Musik mal anders zu entdecken: der 1. Festivaltag beginnt im Kino, mit einem Showing des Dokumentarfilms „Step Across the Border“ über Fred Frith und die internationale Improvisationsszene Ende der 80er Jahre, in Anwesenheit des Künstlers. Danach kann man das Female Duo, bestehend aus Christine Abdelnour am Saxophon & Emilie Škrijelj am Akkordeon in der Brotfabrik bestaunen (Fotos: Christine Abdelnour, V. Mayrhofer). Highlight an Tag 2 ist die Komponistin & Violinistin Sana Nagano mit ihren Atomic Pigeons. Infos
17.10. – 20.10.2024 Jazz&TheCity, Salzburg
Seit über 25 Jahren verwandelt das Jazz&TheCity die historische Altstadt von Salzburg in eine pulsierende Bühne für zeitgenössische musikalische Vielfalt und grenzenlose Improvisation mit einem internationalen Flair. Unter dem diesjährigen Motto This is us! lädt der viertägige Festivalreigen nationale und internationale Künstler*innen, Musikenthusiast*innen und neugierige Stadtbesucher*innen zu einem unvergesslichen Erlebnis ein. Jazz mag zwar im Mittelpunkt dieses beliebten Publikumsfestivals stehen, doch unter dem neuen Untertitel Music unlimited zeigt Jazz&TheCity deutlich auf, dass das diesjährige Programmangebot eine vielfältige Mischung aus verschiedenen musikalischen und künstlerischen Genres und Acts bietet. Und das Beste: der Eintritt ist frei! Einfach hingehen und genießen! Mit der japanischen Komponistin Taiko Saito, dem finnisch-niederländischen Trio Peltomaa Fraanje Gouband, das Gesang, Klavier und Harfe mit elektronischen Klängen mischt, der Kontrabassistin Rosa Brunello, dem Clara Haberkamp Trio und vielen mehr. Infos
18.10. – 07.11.2024 Nordhäuser Jazzfest
Alle Jahre wieder öffnet der Jazzclub Nordhausen in Thüringen seine Tore und lädt zu einem vielfältigen Programm ein. Eröffnet wird es dieses Jahr von dem Günther Fischer Quintett & Uschi Brüning (Foto). Diese haben Mitte der 70er Jahre gemeinsam ein Studioalbum eingespielt, welches nun, 44 Jahre später, sein Comeback feier – die Wiederveröffentlichung ist sogar in den internationalen Top 100 der „Besten Alben (die keiner kennt)“, zusammengestellt vom deutschen „Rolling Stone“-Magazin, gelandet. Infos
18.10. – 20.10.2024 HÖMMA Jazzfestival, Oberhausen
Wie spannend und wirkungsmächtig Live-Musik-Events sein können, die mit Rollenerwartungen brechen, hat sich in den vergangenen Jahren bei zahlreichen Konzerten im Rahmen des Festivals gezeigt, nun kommt die 8. Ausgabe des HÖMMA Festivals unter dem Motto „Frauen und Jazz“ daher. Die Programmplanung ist von der Leitidee einer maximalen Vielfalt getragen: dies schließt die Vielfalt des Line-ups im Hinblick auf Altersstrukturen und Herkunft ebenso ein, wie eine maximale Bandbreite jazzspezifischer Genres, die sich mitunter mit jazzübergreifenden Musikrichtungen vermischen können. Selbiges Motto zieht sich auch durch die Festival-Locations: so kann man am Samstag das Clara Vetter Trio in der Christuskirche hören und danach Minerva Díaz Pérez& Peter Engelhardt im Leerstand im Oberhausener Hauptbahnhof bestaunen. Mit Manukai, SiEA, Afra Kane, Antonia Hausmann Duo uvm. Infos
18.10. – 24.11.2024 Jazztage Dresden 
Die diesjährigen Dresdener Jazztage bieten ein faszinierendes Programm mit internationalen Stars und lokalen Jazzgrößen. In einzigartigen Locations der Stadt wird die Vielfalt des Jazz zelebriert – von traditionellen Klängen bis hin zu innovativen Fusionen. Unter den Highlights sind Veronica Swift (Foto), eine der führenden Jazzsängerinnen ihrer Generation, und die Ausnahmesängerin aus den USA Jocelyn B. Smith. Freut euch auf die brasilianisch-deutsche Sängerin Bê Ignacio, die Organistin Barbara Dennerlein, die mit dem Bayrischen Kabarettpreis ausgezeichnete Sängerin, Schauspielerin und Autorin Lisa Fitz, die mit ihrem Programm auf die gesellschaftlich-soziale Diskriminierung von Frauen aufmerksam machen möchte, und viele mehr. Infos
19.10. – 26.10.2024 Leipziger Jazztage 
„Tell me…!“ Im Fokus des diesjährigen Programms der Leipziger Jazztage steht die Kunst des ’storytelling‘ und in besonderem Maße auch die menschliche Stimme, die mal mit und mal ohne Worte, aber immer im Dialog mit virtuosem Instrumentalspiel allerlei zu berichten hat… Mit MAIKA und dem Marina Schlagintweit Large Ensemble (Foto: Lukas Diller) werden dabei spannende Stimmen talentierter, junger Musikerinnen laut: MAIKA vereint Jazz und Pop mit starken, persönlichen Texten, während das Marina Schlagintweit Large Ensemble, was den diesjährigen BMW Young Artist Jazz Award verliehen bekommen hat, mit kraftvollen Kompositionen und orchestraler Tiefe auftritt. Beide Acts stehen für die neue Generation weiblicher Jazzmusikerinnen, die mit ihrer Kreativität und Ausdrucksstärke die Bühne erobern. Die Bassistin Susi Lotter gehört ebenfalls zu den diesjährigen Gewinnerinnen und wird mit der Formation AIKEN zu erleben sein. Als Leipziger Newcomerin ist das Myrsini Bekakou Quartet angekündigt. Mit Cécile McLorin Salvant, Joëlle Léandre, Amirtha Kidambi, Wendy Eisenberg & Emily Wittbrodt, Kathrin Pechlof Trio, Sofia Jernberg & Mette Rasmussen, Sylvie Courvoisier, Poeji, Camila Nebbia’s The Hanged One, Lina Allemano, Dust Bunny uvm. Infos
19.10. – 09.11.2024 Multiphonics Festival, Köln/Wuppertal
Für die Fans von Jazz und World Music ist das jährlich stattfindende Multiphonics Festival in Köln, Wuppertal und Düsseldorf, kuratiert von der Kölner Klarinettistin Annette Maye, ein Highlight im Konzertkalender. Die 11. Ausgabe findet vom 19. Oktober bis zum 09. November 2024 in Köln (Stadtgarten, Trinitatiskirche, Comedia) und ab dem 31. Oktober bis zum 09. November in Wuppertal (Skulpturenpark und weitere Spielorte) in Kooperation mit dem Wuppertaler Jazzmeeting und in der Düsseldorfer Jazz-Schmiede statt. Mit dabei sind in diesem Jahr erfreulich viele Musikerinnen wie die Saxofonistin Angelika Niescier, die im Duo mit der Pianistin Marta Warelis aufspielen wird. Das Beyond The Roots Large Ensemble ist eine Erweiterung des Kölner Musiker*innen-Kollektivs „Beyond the Roots“ mit international renommierten Gästen. Es verbindet Klangfarben des Orients, des fernen Ostens und der abendländischen Kunstmusik und erlaubt Freiräume für Improvisation und Eigensprachlichkeit der beteiligten Musiker*innen. Bei einem Konzert treffen die iranisch-kanadische Sängerin, Komponistin und Multiinstrumentalistin Golnar Shahyar und der Doppelhals-Gitarrist Mahan Mirarab aus Wien zum ersten Mal auf die Klarinettistin Annette Maye und den Bassisten Haggai Cohen-Milo (Foto). Die vielfach preisgekrönte Klarinettistin Anat Cohen ist mit ihrem Quartetinho einmal mit dem Trio der niederländischen Bassklarinettistin Fie Schouten im Doppelkonzert zu erleben, an einem anderen Abend mit Maria Basel, die ihr Debüt vorstellen wird. Flat Earth Society und das deutsch-irakische Projekt Road to Erbil in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Irak sind weitere spannende Acts. Infos
23.10. – 27.10.2024 Deutsches Jazzfestival, Frankfurt
Das Deutsche Jazzfestival lockt dieses Jahr mit hochkarätigen Musiker*innen, wie dem Franziska Aller Quartett, der Saxophonistin Emma Rawicz, der US-amerikanischen Sängerin Becca Stevens und der versierten Bassistin Lisa Wulff. Neben den Konzerten im hr-Sendesaal findet auch ein besonders spannendes Doppelkonzert im Mousonturm statt. Die Saxofonistin, Komponistin und Bandleaderin Jasmine Myra schreibt melodische, klangschöne Stücke, die sich mit Leichtigkeit über Genregrenzen hinwegsetzen. Außerdem ist Liam Shortalls aka corto.alto mit dabei: Latin, Punk und Hip-Hop gefiltert durch die musikalische Sprache des Jazz fließen in seine Tracks ein. Infos
26.10. – 27.10.2024 Operation Ton, Hamburg 
OPERATION TON, Hamburgs erste Music Future Convention, startete 2007 als bundesweiter Kongress für musikalische Zukunftsfragen. Heute ist OPERATION TON ein bundesweites, 2-tägiges Event für Musiker*innen, DJs, Bands, Producer:innen, Musikschaffende, Branchennachwuchs, Clubverliebte und all diejenigen, die Musik erfinden, performen, entwickeln, vertreiben oder einfach lieben. Bereits bestätigt für dieses Jahr sind SONYA, Daju, Diana Babalola (Foto: Martin Huch), Ebow, Fenja Möller, FINNA, listentojules, Michelle Leonard, Ivy Nortey, Lila Sovia, Maryam.FYI, Lilly Zumholte, Jogida, Melane Nkounkolo, Rahsa, Saskia Rienth und viele mehr. Infos
Titelbild: Rene Terp


Das Waves Vienna ist ein Club- und Showcase Festival in Wien. Jedes Jahr im Herbst werden die besten Clubs, einzigartige Off-Locations und der öffentliche Raum zum Ort des Geschehens. Zahlreiche Bühnen werden drei Tage lang von neuen Talenten und etablierten Acts bespielt. Viele internationale Acts treten im 9. Wiener Bezirk auf. Darüber hinaus sind einheimische Künstler und anspruchsvolle Musiker aus Osteuropa fester Bestandteil des Festivalprogramms. Jedes Jahr präsenetiert das Waves Vienna zwei Fokus-Länder – eines aus dem östlichen und eines aus dem westlichen Teil Europas – und legt den Schwerpunkt im Live-Programm auf Acts dieser Länder. Die Waves Vienna Music Conference ist Teil des Festivals und bietet die Möglichkeit, Vorträge und Podiumsdiskussionen zu besuchen und an Workshops teilzunehmen. Das fachspezifische Programm befasst sich auch mit dem Thema Ost trifft West und strebt eine langjährige pan-europäische Zusammenarbeit an. Die Konferenz widmet einen Teil ihres Programms den jeweiligen Musikmärkten und Szenen der Fokus-Länder. Bisher sind 97 Künstler*innen für Waves Vienna Festival 2024 bestätigt. Headliner sind Girlband! (Foto: Rachael Halaburda) und Power Plush. Darüber hinaus sind BLUAI, Swim School und viele mehr gebucht.
An zwei Tagen im September finden in Pünderich an der Mosel Kunstinstallationen, Film- und Musikbeiträge, Kulinarik und Menschen zusammen. Der Freitag bildet Spielfläche für junge, regionale Filmemacher*innen und wird ergänzt durch die Lesung einer Wiener Autorin. Der Samstag steht ganz im Zeichen der Musik und des Zusammenseins.
Das Riviera ist das einzige Independent Festival im Rhein-Main-Gebiet, das einen Bogen von Popkultur zu Avantgarde spannt. Dabei werden insbesondere populäre Programmpunkte eingeladen, die aber trotzdem künstlerisch originelle Formen beinhalten und nicht im Mainstream aufgehen. Dabei ist für jede*n was dabei: In dem sehr vielfältigen Programm aus Konzerten, Performances, Installationen, Kunst und Nachtkultur, aber auch Lesungen, Diskussionsveranstaltungen und Workshops werden die Zuschauer*innen der Region eingeladen, der popkulturellen Musik- und Clubszene des Rhein-Main-Gebiets zu begegnen. Neben bekannten Künstler*innen geben wir deshalb auch unbekannteren Namen eine Plattform, sodass die Besuchenden immer auch neue Acts für sich und ihre Playlist entdecken. Nachwuchsförderung ist ein wichtiger Bestandteil des Festivals, der dadurch gelebt wird, dass wir aufstrebenden Künstlerinnen und Künstler eine Bühne bieten. In diesem Jahr sind mit OG LU (Foto: Neven Allgeier), haiyti, Angermausi, Cosy Mueller, Lea Ikone, DJ Stama oder Rawax wieder viele junge Künstlerinnen und Künstler aus dem Rhein-Main-Gebiet dabei. Erstmalig veranstalten wir am Festival-Sonntag Riviera Friends & Family im Hafen 2. Familien und Freund*innen mit bis zu 6 Kindern erhalten für 15 Euro Eintritt und können sich auf ein buntes Programm mit Musik vom Riverside Collective und dem Softchor, Clown-Shows und einen Batting Cage zum Baseball-Spielen freuen. Die Riviera Konferenz findet in diesem Jahr begleitend zum Musikfestival für Pop- und Clubkultur statt. Inhaltlich führt die Konferenz konsequent das fort, was seit drei Jahren ihr Ziel und Anliegen ist: Menschen aus der Musikbranche des Rhein-Main-Gebietes und darüber hinaus zu interessanten und relevanten Themen zusammen zu bringen.
Die Kreativfabrik veranstaltet das vierte F.U.C. Festival. Zusammen mit diversen Initiativen und Vereinen servieren sie uns wieder ein vielseitiges Programm aus Konzerten, Partys, Workshops, Vorträgen und vielem mehr. Draußen und drinnen wird es absolut bunt, wild und wunderschön. Kommt und feiert mit! Taby Pilgrim, Elle MB, Wick Bambix,Tante Kante & Trockener Sekt, March (Foto: Titia Hahne), gelinde gesagt, sind auch mit am Start! 
Mit dem Festival Expedition:POP&SOUNDS öffnen die Stadt Ludwigsburg und die Wüstenrot Stiftung das Ludwigsburger Franck-Areal vom 12. – 15.09.2024 für lokale und regionale Komponist*innen, Soundkünstler*innen, Musiker*innen, Solokünstler*innen, DJs, Bands und andere Formationen aus den Bereichen Sound/Klangkunst und (elektronischer) Pop-Musik. Sie alle bringen die imposanten Lager- und Produktionshallen des leerstehenden Industriequartiers zum Vibrieren. Kooperationspartner: Pop-Büro Region Stuttgart, Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und die Filmakademie Baden-Württemberg. Mit dabei: DUFT (Foto: Instagram), Laima Adelaide, issueswithmysleep, Anna Stucky.
Das Festival bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus Konzerten und Musikveranstaltungen an verschiedenen Orten in Bremen und Umgebung. Mit Künstlerinnen wie Alma Naidu, Olga Reznichenko, Moonlight Benjamin, Myra Melford, Sarah McCoy (Foto: Anoush Abrar) und Sara Decker erwartet die Besucher eine Vielfalt an Musikstilen von Jazz und Blues bis hin zu Rock und experimenteller Musik. Das Programm betont sowohl etablierte als auch aufstrebende Talente und spiegelt eine breite Palette musikalischer Einflüsse wider, von traditionellen Klängen bis hin zu modernen, genreübergreifenden Kompositionen. Ein besonderes Highlight ist die Betonung auf weibliche Künstlerinnen, die das Festival mit ihrer Kreativität und Vielfalt prägen. 

Am Sonntag, dem 15.09. ab 12 Uhr, findet im Innenhof der Kongresshalle Gießen das Open-Air-Festival „Songs im Garten“ statt. Unterstützt vom Kulturamt Gießen, der Kongresshalle Gießen und der Sparkasse Gießen finden die Songs im Garten das 4. Jahr in Folge, dieses Mal als eintägiges Festival in Kooperation mit der Anfang des Jahres gegründeten Initiative eineweltmusik, statt. Fünf Ensembles aus dem Umfeld der Initiative spielen im lauschigen Ambiente des Gartens, mitten in der Stadt. Orientalische Klänge, World-Jazz, Musik von den Kapverdischen Inseln, Flamenco, Popsongs in verschiedensten Sprachen, chillige Handpansounds, tanzbare handgemachte Musik, virtuos, mit viel Temperament und Leidenschaft dargeboten, garantieren einen wundervollen Tag mit spannender und abwechslungsreicher Musik. Mit von der Partie sind Balladeire, Acht Ohren Trio (Foto), Selva Negra, Sono Orientalis, Freddy Becker, Percussion All Stars und von den Kapverden: Cláudia Sofia mit Band. 
Theaterstücke, Liederabende, Partys und Debatten. Das Festival Hayat Habibi*s feiert die Wünsche, Hoffnungen, Geschichten und ehrt die antirassistischen Kämpfe der Bewohner*innen des Allerheiligenviertels und der (post-)migrantischen Stadtgesellschaft in Frankfurt. Die DJ-Crew GG Vybe (Foto: Roj Films) macht ein Pop Up Radio Event in Zusammenarbeit mit Refuge Worldwide Radio und macht damit vielfältige migrantische Perspektiven sichtbar. Im Rahmen des Pop up Radios werden sie BiPoC/ Flinta*-DJs, die sie durch Live-Events, über soziale Medien und/oder durch Hörensagen in ihrer Community entdeckt haben, ins Rampenlicht rücken. Neben DJ Sets werden außerdem Podcasts und Talks Teil des Programms sein (27.+28.09. Mousonturm Lokal & Hof).
Das 1986 gegründete Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) bespielt Schleswig-Holstein und Hamburg sowie Teile von Dänemark und Niedersachsen. Der Schwerpunkt liegt auf der klassischen Musik, aber auch andere Genres wie Pop, Jazz, Theater, Elektro, Klezmer, Comedy, Lesungen u. a. kommen zur Aufführung. Zum einen zeigt das Frankfurter Bridges-Kammerorchester sein Programm „Brücken nach Venedig“, bei dem sich Kompositionen des berühmten Venezianers Antonio Vivaldi mit Klängen aus der arabischen, persischen und europäischen Klassik, dem Jazz, osteuropäischer Folklore sowie verschiedenen Formen zentralasiatischer und lateinamerikanischer Musik mischen. Das estnische Duo Ruut (Foto: Agnes Müürsepp) singt zweistimmig und bespielt die Kantele vierhändig. Dabei entfalten sie eine in den Bann ziehende golden-lichtvolle Klangmagie – teils sphärisch, teils rhythmisch markant, irgendwo zwischen baltischem Folk, Minimal, Pop, Ambient, Jazz und Klassik. Fatoumata Diawara fusioniert in ihrem aktuellen Programm „London Ko“ die britische Metropole mit Malis Hauptstadt Bamako und beschwört dabei einen imaginären, neuen Kontinent. Außerdem werden Wallis Bird & Spark, Marina & The Cats, u.v.w. erwartet.
Das Mind On Fire Festival setzt Zeichen – für einen respektvollen Austausch aller Kulturen, unabhängig von Herkunft oder Religion der Menschen. So kann ein neues Verständnis und Bewusstsein füreinander und für sich selbst entstehen. Das einzigartige Sommerfestival findet auf dem idyllischen Gelände des CVJM Feriendorfs Herbstein mit über 25 internationalen Bands und mehr als 50 Workshops (ohne Anmeldung) statt. Eingeladen sind alle, die an Kunst interessiert sind, die ihre eigene Kreativität entfalten, dazulernen oder einfach nur genießen wollen. Ein inspirierender, weltoffener Sound zwischen heißem Balkan Brass, Arabic Roots und entspannten Afrobeats kommt von Äl Jawala. Im Spannungsfeld zwischen anatolischen Musiktraditionen, handgespielten Instrumenten und elektronischen Produktionen entsteht der einzigartige Ausdruck der Band AySay (Foto: Sebastian Vistisen) um die Sängerin Luna Ersahin. Das Duo Ice Hokku kommt mit elektronisch-akustischem Sound – ein Mix aus Gitarren, Synthesizern, Drum Machines und Voice Layers. Die Musik des Duos besteht hauptsächlich aus Popsongs auf Englisch und Hebräisch mit kraftvollem, kreativem Gesang und einer Prise Nahost-Flair. Feurige Latino-Rhythmen, harmonische Stimmklänge und unbändige Spielfreude bringen AnnaLu & Shavez mit.
Das Morgenland Festival Osnabrück widmet sich seit 2005 der faszinierenden Musikkultur des Vorderen Orient, von traditioneller Musik bis zu Avantgarde, Jazz und Rock. Mit dem Schwerpunkt auf einer Region, die als „Orient“ unmittelbar positive wie negative Klischeebilder hervorruft, hat sich das Festival zur Aufgabe gemacht, diesen Bildern ein möglichst authentisches entgegenzusetzen.
Camping auf dem Acker, fätzige DJs und Live Bands auf drei Stages, vielfältiges Workshop Programm und ein unvergessliches Wochenende. Ein Multigenre-Festival, das für ein solidarisches Miteinander steht und einen linken Raum für Kultur schaffen will. Macht mit – Let’s Fätz! Mit Bleidiät (Foto), Nora Augustine, Queens & Jesters, u.a. Auf der Openstage ist kein Programm geplant, damit jede*r die Möglichkeit hat, sich zu präsentieren. Neben der Live-Musik gibt es kulturelle und politische Workshops, die die Teilnehmer*innen für kulturelle Vielfalt begeistern, Wissen vermitteln und eine Möglichkeit bieten sollen, sich auszuleben, auszutauschen, zu vernetzen, zu politisieren, Spaß zu haben und Neues zu entdecken.
Das große Büffeln bei Wilhelmsburg in Mecklenburg Vorpommern geht in die siebte Runde! Das Festival, klein gestartet im Freundeskreis, ist von Mal zu Mal gewachsen. Auch dieses Mal soll es 4 verschiedene Bühnen geben, auf denen Live-Acts und DJ-Sets gespielt werden. Die Macher*innen halten an dem Konzept fest, bei dem einzelne Playtimes für spontan angemeldete DJs offen stehen. Dadurch wollen sie neue DJs in ungezwungener und trotzdem professioneller Atmosphäre zum Auflegen und Auftreten ermutigen. Zusätzlich werden auf einer der Bühnen Performances, Akrobatik und kurze Theaterstücke aufgeführt. Dieses Jahr werden 800 Besucher*innen erwartet. Mit The Red Flags, Wenn einer lügt dann wir (Foto), Annemalie, Emilski, Clara, This Machine!, Sellycious, Beka & Quirion, Justice, Maria Gigliola, Youkhi, u.v.a.
Rund achtzig Konzerte präsentiert die Biennale Shalom-Musik.Koeln vom 15. bis 25. August 2024 in Köln und im Rhein-Erft-Kreis. Bereits drei Jahre nach seiner Gründung zählt die Veranstaltung des Vereins Kölner Forum für Kultur im Dialog zu den renommiertesten Festivals in Deutschland, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, jüdische Musik hör- und erlebbar zu machen. Unter dem Motto „Together Now“ musizieren hier jüdische und nicht-jüdische Künstler*innen gemeinsam und präsentieren eine breite stilistische Vielfalt von klassischer Musik über Chansons und Klezmer bis hin zu neuer Musik, Jazz, und Filmmusik. Ein Highlight ist sicher das Konzert des Dom-Organisten Wilfried Bönig mit der Trompeterin und Schofarspielerin Yael Gat (Foto) mit bekannter, aber auch unbekannter Orgelmusik und Stücken für Trompete und Orgel von jüdischen Komponisten. Das Berliner Ensemble mit israelischen und iranischen Musikern präsentiert unter dem Namen „Sistanagila“ eine faszinierende Fusion aus Klezmer, sephardischer und persischer Musik, gewürzt mit klassischen Elementen, die von der Ausnahmeklarinettistin Shirley Brill beigesteuert werden.
Das experimentelle Theater- und Tanzfestival am Ufer des Zürichsees steigt in diesem Jahr vom 15. August bis 1. September. Das Festival eröffnet mit dem chorischen Theaterabend Mothers. A Song for Wartime (Foto: Bartek Warzecha). Mit einundzwanzig Frauen aus Belarus, Polen und der Ukraine und einer kraftvollen musikalischen Theatersprache hat die polnische Regisseurin Marta Górnicka einen Weg gefunden, auf der Bühne über sexualisierte Gewalt gegen Frauen, über Krieg und über das Überleben zu sprechen. Ein emanzipatorisches Musical versteckt sich hinter „Los Días Afuera“ von Lola Arias, das die Zustände in argentinischen Frauengefängnissen dokumentiert. Jenny Hval und Soap & Skin bringen ungewöhnliche Poptöne aus Norwegen und Österreich zu den Eidgenossen. Außderdem gibt sich die pakistanischstämmige Grammy-Gewinnerin Arooj Aftab, unterstützt von Harfe und Kontrabass, mit „transzendenten Klängen“ die Ehre. Und die guatemaltekisch-schweizerische Künstlerin Baby Volcano macht einen spannenden Spagat zwischen HipHop und Latin-Beats. Begleitet wird das künstlerische Programm von Gesprächsformaten und Workshops, die auch die Rolle der Kunst im Umgang mit Konflikten und Komplexität verhandeln.
Das MS DOCKVILLE ist ein dreitägiges Festival für Musik und Kunst in Hamburg-Wilhelmsburg. Mehr als 60.000 Besucher*innen und knapp 10.000 Camper*innen entdecken ein einzigartiges Gelände mit über 12 Bühnen, unzähligen Kunstwerken und Hafenatmosphäre inmitten von Elbkulisse und Industrie-Flair. Ein vielfältiges Lineup, das auf kein Genre festgelegt ist (aber Schwerpunkte in Indie, Hiphop und elektronischer Musik hat), versammelt Newcomer*innen, Lieblingskünstler*innen und Geheimtipps – und bietet neben der Musik auch Workshops, Lesungen, Kunstspaziergänge, Podcasts, Spielereien, Podiumsdiskussionen (zu Männlichkeitskritik) und ungezählte neue Inspirationen. Euch erwartet ein Hammer Line-Up mit Alice Phoebe Lou, Mette, Fuffifufzich, Georgia, Zoe Wees, Mine, My ugly Cementine, Sirens of Lesbos, Get Jealous, Ari Abdul, Tränen, Sirens of Lesbos, Tkay Maidza, Uche Yara, Gustaf, Wa22ermann, Lucia Lu, Art School Girlfriend, Lady Starlight, Pretty Girl, Goat Girl, DJ Fuckoff, Nieve Ella, Rachel Chinouriri, Hyperaktivist, Leila, Gustaf (Foto: FelipeTorres) u.v.m.
Seit über 40 Jahren ist das Jazzfestival Saalfelden ein Treffpunkt der internationalen Jazzszene, an dem es immer wieder Neues und Innovatives zu entdecken gibt. Die Kombination aus einer landschaftlich atemberaubenden Gegend und experimentellen Klängen zieht jedes Jahr im August Anhänger*innen aus der ganzen Welt in die kleine Stadt am Steinernen Meer. Internationale Künstler*innen bespielen an diesen vier Tagen neue und bereits etablierte Bühnen in und rund um Saalfelden. Klar, dass das Festival einige spannende Begegnungen bereithält wie die der Cellistin Tomeka Reid mit der Sängerin Sofia Jernberg (Foto), die auch in eigenen und weiteren Kollabos zu sehen sein werden. Außerdem könnt ihr das Trio otherMother um die Schlagzeugerin Judith Schwarz erleben, Leïla Martial & Valentin Ceccaldi, Blueblut, die austro-katalanische Improvisationspianistin Jordina Millà, die iranische Klarinettistin Mona Matbou Riahi u.v.a. Die Pianistin Kris Davis aus Kanada präsentiert mit ihrem neuen Trio das neue Album „Run The Gauntlet“ (Spießruten laufen) noch vor der Veröffentlichung. Bipolar Feminin stammen aus dem Salzkammergut und verbinden ihre musikalischen Einflüsse von Tocotronic bis The Cure mit wütendem Bühnenspaß und brodelnder Doom-Energie. Sylvie Courvoisier ist mit ihrer aktuellsten Formation Chimaera aus der New Yorker Jazz-Szene dabei. Die Formation Amirtha Kidambi’s Elder Ones verschiebt die Grenzen des Jazz und der elektronischen Formen und thematisiert im gleichen Atemzug „Macht, Unterdrückung, Kapitalismus, Kolonialismus, weiße Vorherrschaft, Gewalt und die sich verändernde Natur der Wahrheit“.
Wie immer am letzten August-Wochenende wird am Frankfurter Mainufer das Museumsuferfest gefeiert. Neu in diesem Jahr ist die gemeinsame Bühne der Kelterei Nöll und des Online-Musikformats Club8, die sich der Förderung von handgemachter Kunst und Kultur in der Stadt verschrieben haben und unter dem Motto „Äppler Rocks” ein vielfältiges Programm aus Live-Musik und kulinarischen Köstlichkeiten präsentieren. Es erwarten euch lokale Musikgrößen und frische Talente, u.a. werden Pauli und Dana Maria erwartet. Die Leyla Trebbien & Band (Foto) ist gleich zweimal zu erleben. Mehr ist noch nicht bekannt, das Programm ist noch in Planung.
Ab dem 28. August findet wieder das internationale Schlagzeugfestival Überschlag im Kulturzentrum Pavillon in Hannover statt. Euch erwarten eine weibliche Klangimprovisation von Experimental-Musikerin Bex Burch und der wohl berühmtesten Schlagzeugerin der Welt: Dame Evelyn Glennie. Christin Neddens und Benny Greb werden euch beim Drummers Morning Insights verraten, performen und alle eure Fragen beantworten. Die Multi-Instrumentalistin Mascha Juno gibt ein sinnlich-intimes Konzert mit Fliehkraft von Max Andrzejewski und Eigenkompositionen. Nachdem Vivi Vassileva (Foto: Adriana Yankulova) beim vergangenen Überschlag Festival mit ihrem Extasi Ensemble auf der großen Bühne frenetisch gefeiert wurde, gibt sie sich erneut die Ehre, dieses Mal allerdings ganz intim mit ihrem Lebensgefährten, dem brasilianischen Gitarristen Lucas Campara Diniz. Das aufregende Duo-Programm von Vanessa Porter & Emil Kuyumcuyan bietet Eigenkompositionen im Grenzbereich von Improvisation, Performance, Elektronik, Video und Schlagwerk. Young Talents und ein Mitmachkonzert für Kinder ergänzen das Programm.
Drei Tage lang wird das Bürgerhaus Wilhelmsburg zur Bühne für widerständische iranische Kunst aus ganz Europa. Vom 29. bis 31. August kommen 20 Acts auf der Elbinsel zusammen – Jazz mit persischem Kolorit, Singer-Songwriting auf Farsi, experimentelle Elektronika, mal auf schwebenden Klangteppichen, mal auf den Barrikaden der Avant-Garde, dazu international aufsehenerregende Filmkunst und Performance, flankiert von hochaktuellen Debatten zur politischen Bedeutung von Kunst im Exil. Eröffnet wird das Festival von der Jazz-Pianistin Clara Haberkamp und Cellistin Atena Eshtiaghi mit ihrem Duo Azadi, das komplexe Rhythmen und Vierteltöne der traditionellen persischen Musik mit modernen Jazz Harmonien und der sanften Geste der Spätromantik verbindet. Nach dem Chor Female* Voices, der den Hamburger Stadtteilkulturpreises 2024 gewonnen hat, gehört die Bühne der iranischen Liedermacherin Sanam Maroufkhani und der avantgardistischen Sound-Installation von Tarxun. Beim Sheen Trio (Foto: Liudmila Jeremies) verweben sich Stränge aus Jazz, Rock und experimenteller Musik mit Einflüssen aus dem Iran, Heimat der Klarinettistin und Komponistin Shabnam Parvaresh. Zum Tanzen im Freien lädt das Duo Floemée ein, das Setar und persischen Gesang mit elektronischen Klangtexturen zu verträumten Techno-, Ambient- und Trip-Hop-Sounds mixt. Die charakteristische Stimme von Mina Richman & Band ist mit warmherzigen, selbstironischen Songs und klarer feministischer Haltung zu hören. Zum Finale des Festivals übernimmt DJ Neza Azadikah mit Techno und House – auch sie eine prominente Aktivistin in der iranischen Musikszene. Außerdem werden 9T Antiope, Trio Picon & Asal Karimi, Golnar Shahyar & Atena Eshtiaghi, Maryam Palizban, u.a. erwartet. Es gibt spannende Podiumsdiskussionen, Workshops in Tanz, Poster Design & Ableton und Kinofilme wie „The Art Of Living In Danger“ der Regisseurin Mina Keshavarz, der unsere Aufmerksamkeit auf die rechtliche Situation iranischer Frauen aus früheren Generationen lenkt und den Kampf feministischer Aktivist*innen im Iran würdigt.
Das queer-feministische Musikfestival FUTURE NOW wurde 2020 erfolgreich von fünf Musiker*innen und Kulturschaffenden aus Bochum, Duisburg und Wuppertal gegründet. Ziel ist, ein Gegenmodell zu schaffen zu den überproportional männlich besetzten Line-ups internationaler Festivals und die Vernetzung von Musiker*innen zu praktizieren. In diesem Jahr beschäftigt es sich mit traditioneller Musik und ihren zeitgenössischen Erscheinungsformen. Beim Gedanken an Volkslieder und Volkstänze liegen Faszination und Beklommenheit oft dicht beieinander. Dieser Spannung geht das Programm mit einem ungewöhnlichen Line-up nach. Die internationalen Gäste überschreiten in alle Richtungen Grenzen zwischen unverwandten Genres in Musik und Performance. Das Programm arbeitet mit Uneindeutigkeiten und Brüchen, die viele Überraschungen bereit halten: Alphorn, Dudelsack und Posaune treffen auf Elektronik, europäische Volkstänze auf estnische Sounds und kongolesische Percussion, feministischer Metal-Punk übernimmt von zeitgenössischer Musik und gibt die Bühne weiter an westafrikanischen Ekang in iranisch-kamerunisch-deutscher Besetzung. Ein Vinylnachmittag lädt zum Hinhören ein und die Abende werden mit DJ-Sets beschlossen, bei denen Stilgrenzen bedeutungslos sind. Auf und hinter der Bühne dieses Festivals stehen ausschließlich FLINTA*-Personen! Vor der Bühne sind ALLE willkommen. Für deliziöses und erschwingliches Essen ist gesorgt. Mit einer der wenigen FLINTA*-Metalbands Aptera (Foto), Akiko Ahrendt, Salome Amend, Becky BEH, Stefanie Görtz, Gunda Gottschalk, Elena Kakaliagou , Johanna-Yasirra Kluhs, larabbia, Cätlin Mägi, Annegret Mayer-Lindenberg, Raissa Mehner, Miss Ingwer Rogers, Stefanie Oberhoff, Queering Balfolk, Ava Rasti, Betty SCHIEL, Huguette Tolinga, Maria Trautmann, Horty Tumba, Ute Völker, Maria Wildeis und Emily Wittbrodt.
Willkommen beim Rock am Beckenrand Festival – wo Musik und Freibadspaß zu einem unvergesslichen zweitägigen Festival verschmelzen! Am Rande eines malerischen Dorfes gelegen, bietet dieses einzigartige Festival ein unvergleichliches Erlebnis. Punk, Rock, Metal, Elektronik – das Festival bietet einen abwechslungsreichen Genre-Mix.
Shirley Holmes (Foto) aus Berlin kommen mit ihrem „Sport mit Gitarre“ zu Besuch. Marie Curry, bekannt aus der Hamburger Rap-Crew Neonschwarz, macht auf ihrer Solo-Tour Station am Beckenrand. The Sensitives sind eine wilde Mischung aus Punk, Rock´n Roll, Ska und Folk. Deine Cousine, ok.danke.tschüss, Fraupaul, Lizzy u.v.m. werden auch da sein. Ein malerischer Campingbereich, ein Überraschungs-Headliner, Pool-Pogo, Bier-Yoga, Unterwasser-Shootings und mehr Highlights erwarten euch.
Das JAZZ OPEN HAMBURG Festival 2024 findet dieses Jahr am 31. August und dem 1. September statt. Von knallenden Big Band Sounds, Modern Jazz, über Electronic bis hin zu Flamenco Vibes wird eine breite Vielfalt an Jazzspielarten im Musikpavillon/Planten un Blomen geboten. Mit dabei ist die junge Band Cansu Arat Group (Foto), deren Mitglieder sich an der HfMT in Hamburg kennengelernt haben. Für ein Konzert bei der Jazz Open erweitert sich das Jazul Duo um die junge, 2023 mit dem IB- SH Jazz Award ausgezeichnete Sängerin, Komponistin und Gitarristin Ella Burkhardt. Die britische Klarinettistin Samantha Wright ist mit ihrem Bandprojekt IVYMIND vertreten. Das Nordsnø Ensemble um die Sängerin Lotta Leitz hat sich der Verbindung von skandinavischer Folklore mit Elementen des zeitgenössischen Jazz verschrieben.
Nach drei erfolgreichen Ausgaben mit Rekordbesucherzahlen und der Auszeichnung als „Festival des Jahres“ beim Deutschen Jazzpreis 2023 setzt das Festival im Jahr 2024 seine Erfolgsgeschichte fort. Das internationale Jazzfestival der Kölner Jazzszene vom 31.8. – 7.9.2024. bietet über 50 Konzerte auf 17 Bühnen in der gesamten Stadt, wo ihr der Musik von Simin Tander, Farida Amadou, Joanna Duda, Jelena Kuljić, Lilly Joel Plays The Organ,
„Es ist nicht das, was Du tust, sondern wie Du es tust.“ In diesem Geiste präsentiert das 2009 gegründete Festival an drei Abenden die Musik von Studierenden der Abteilung Jazz/Pop der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Jede*r Musiker*in hat seinen/ihren eigenen Stil, jedes Ensemble hat seinen eigenen Sound, jederzeit werden neue und alte Einflüsse entdeckt und verarbeitet. Ab 20 Uhr stehen an allen Festivaltagen vier Bands auf der Bühne und präsentieren ihre eigene Musik und ihren eigenen Stil, die sie im Zusammenspiel entwickelt und gefestigt haben. In der Geschichte des Festivals standen von Solokünstler*innen bis Big Band schon alle erdenklichen Formationen im Fokus. Das Programm reicht traditionell vom klassischen Jazz über Pop und Latin, hin zu Freier Improvisation, Funk und Soul. So schafft es das Festival auch dieses Jahr durch große Vielfalt die Genregrenzen zu überschreiten und das Publikum an dem intimen Schaffensprozess der Künstler*innen zu beteiligen. Mit Elena Romano, Groove Gardeners, Eleven Seconds, 3OPЯ, üä, PKIII u.a.
Seit mehr als drei Jahrzehnten bietet der Internationale Augsburger Jazzsommer Live-Jazz in besonderer Open-Air-Kulisse. Von Anfang Juli bis Anfang August werden der Botanische Garten und der Brunnenhof im Zeughaus Schauplatz für internationale Konzerthighlights.
Vom 4.-7. Juli 2024 lädt Deutschlands größtes Festival für Roots, Folk, Weltmusik zu einer neuen Ausgabe ein. Euch erwarten spannende Begegnungen mit Künstler*innen aus über dreißig Ländern. Die österreichisch-britische Musikerin Alicia Edelweiss spielt ungewöhnlichen Folk. Die Komponistin und Multiinstrumentalistin Cerys Hafana aus Wales spielt eine walisische Dreifachharfe und benutzt sie „als perkussives, spitzzahniges Werkzeug, mit dem sie Songs aus den Archiven der Walisischen Nationalbibliothek ausgräbt“ (The Guardian). Die Musik des
Unter den mächtigen Schaufelradbaggern auf der Halbinsel Ferropolis steigt einmal im Jahr die größte HipHop-Party des Landes. Ein Wochenende lang wird das beschauliche Sachsen-Anhalt nicht nur Standort des größten Dauermoshpits der Welt, sondern Homebase für das Klassentreffen der HipHop-Szene. Hier passiert die Magie, über die die deutsche Rapszene das ganze Jahr lang spricht: Überraschende Collabos auf der Bühne und Eskalation davor, am nächsten Morgen das Goodlife auf dem Campingplatz zelebrieren und im klaren Wasser des Gremminer See baden, während die nicesten DJs ihre Sets spielen. Auch in dieser Festivalsaison geht dieses Erfolgsrezept weiter – das splash! lädt wieder ein, in die einzigartigste Festivalvenue Europas mit einem Lineup, das euch die heftigsten Acts der HipHop-Welt mit den überraschendsten Neuentdeckungen verspricht und seiner Zeit immer zwei Schritte voraus ist. Mit dabei sind unter anderem diese Acts: Baby B3ns, Ikkimel (Foto: ALL ARTISTS AGENCY),
04. – 23.07.2024 STOFFEL Frankfurt
Vom 4. Juli bis zum 4. August beleuchtet das Festival sein namensgebendes Sujet in allen Facetten. Das Thema Stimme wird auf einzigartige Art und Weise in Konzerten zahlreicher Genres erlebbar gemacht. Rund 30 Konzerte finden statt, unter anderem mit Birdy, Jess Glynne, AySay, Natalia Doco, Sona Jobarteh… und viele mehr. Im Kunstprojekt „Paint the Town Red“ greift die spanische Komponistin, Dirigentin und Künstlerin Esmeralda Conde Ruiz im Burghof Lörrach aktuelle Fragen zum Umgang mit KI auf.
Am 5. Juli kehrt die beliebte Konzertreihe HOLIDAYS auf die Terrasse des Kunstvereins Familie Montez zurück. An sieben aufeinanderfolgenden Wochenenden treten hier je Freitag, Samstag und Sonntag ab 18 Uhr Livebands aus der ganzen Welt sowie DJs auf. Der Besuch der Open Air-Veranstaltungen an der Honsellbrücke und angrenzend an den viel frequentierten Hafenpark kostet keinen Eintritt. Das Programm ist von Jazz und Jazz-beeinflusster Musik geprägt, enthält aber auch Afrobeat, Hip Hop, lateinamerikanische Musik und Neo-Soul. Die HOLIDAYS ACADEMY an den ersten zwei Wochenenden legt ein besonderes Augenmerk auf die regionale Szene. Für die gastronomische Verpflegung sorgen Außenbar und -küche. An ausgewählten Frei- und Samstagen geht das Programm ab Mitternacht im Kunstverein Familie Montez mit Afro Jam Sessions und Clubnächten weiter. Mit dabei sind die Band der Bassistin Franzi Aller Blue Lion, NOOMAE, Julie Kuhl (Foto: Neven Allgeier), DJ TEREZA,GG VYBE und viele mehr!
“Von Jugendlichen für alle Menschen!” Unter dem Motto findet am 06. und 07. Juli 2024 das Jugend-Kultur-Festival PINK FUTURE statt. In seiner zweiten Auflage lädt das Festival in den Palastgarten und auf den Willy-Brandt-Platz in Trier ein.
2013 fand erstmalig eine sommerliche Ergänzung des KLAENG Festivals statt: SummerKLAENG – Ein „Zock around the clock“ im Odonien: rund um die Uhr Musik! Das Konzept eines musikalischen Marathons in einem Ambiente, das sowohl Familien als z.B. auch konzentrierte Neue Musik-Hörer*innen anlockt, lockt in Köln mittlerweile Jahr für Jahr über 1500 Besucher*innen an.
40 Jahre gibt es das Festival im Kulturzentrum Tollhaus in Karlsruhe bereits (genauso alt wie unser Verein übrigens)! Das Line-Up kann sich auch in diesem Jahr sehen und vor allem hören lassen. Die rebellische Musikerin Wallis Bird bringt mit der klassischen Band Spark auf dem gemeinsamen neuen Album Visions of Venus tausend Jahre weibliche Musikgeschichte zum Klingen und sorgt sicherlich für manche Überraschung bei den Fans. Die vier Musikerinnen von Ketekalles (Foto rechts) aus Barcelona mixen, kombinieren und überschreiten spielerisch musikalische Grenzen und bedienen sich an den vielfältigen Elementen von Catalan Rumba, Funk, Flamenco, Hip-Hop, Soul, Pop und sogar Trap. Die Musik von Izo FitzRoy vereint die rohe Energie von Gospel und Blues mit einer dynamischen Performance und ausgezeichnetem Songwriting. Ayom kommen mit einer faszinierenden Fusion aus brasilianischen, tropischen, afrolatinischen und afrolusitanischen Melodien. Emiliana Torrini präsentiert klangschönen Singer-/Songwriter-Pop und changiert Album um Album zwischen TripHop, Indie- Folk- und Jazzpop. Auf den frischen und poetischen, politisch wie feministischen Auftritt von Steiner & Madleina könnt ihr euch auch freuen! Die begnadete Gospel-Sängerin Florence Adooni ist mit dem Tastenvirtuose Carsten „Erobique“ Meyer zu erleben, bevor für das letzte Konzert die in Stockholm geborene Singer-Songwriterin Anna Ternheim mit ihren melancholischen und gefühlvollen Songs die Bühne betritt.
Seit 1959 findet jährlich im Sommer in Frankfurt am Main „Jazz im Palmengarten“ statt und seit 2003 ist die Jazzinitiative Frankfurt verantwortlich für das Programm dieser sommerlichen Konzertreihe, die als ältestes, noch immer kontinuierlich stattfindendes Open-Air-Festival weltweit gilt. Die Jazzinitiative Frankfurt legt mit ihrer Programmgestaltung den Fokus auf die deutsche und europäische Szene und lädt in diesem Jahr beim Eröffnungskonzert das Sarah Chaksad Large Ensemble (Foto: Laura Pleifer) mit seinem orchestralen Jazz in den Palmengarten, der gleichermaßen durch rhythmische Raffinesse wie farbenreiche Harmonik besticht. Der Frankfurter Gitarrist Martin Lejeune hat ein Heimspiel, wenn er am 15. August mit Tous Les Quatres Matin – das sind mit ihm Johanna Klein (as), Gina Schwarz (b) und Jan Philipp (dr) – mit ausgelassenem Free Jazz die Bühne übernimmt. Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter (außer bei Hagel, Sturm oder Gewitter) auf dem Gelände des Musikpavillons statt.
Stell dir vor, du fährst raus auf’s Land.
Bei WATER & SOUND 2024 steht der Atlantik im Fokus. Die reichen Musiktraditionen des Atlantikraums sind geprägt von der historischen Interaktion zwischen Europa, Afrika und Amerika und den Auswirkungen von Kolonialismus, Handel, Sklaverei, Migration und einer globalisierten Welt. Water & Sound präsentiert vom 25.7. bis 4.8.2024 zeitgenössische Künstler*innen aus der Atlantikregion, die das Spannungsfeld zwischen Afrika, Amerika, und Europa aus verschiedenen Blickwinkeln repräsentieren. Zu hören sind unter anderem die Sängerin Mayra Andrade im Doppelkonzert mit Oumou Sangaré aus Mali. Im Annahof präsentiert die Gruppe Bala Desejo aus Brasilien Einflüsse der Tropicália der 60er und der musica popular brasileira der 70er Jahre im neuen Gewande, während Ana Frango Electrico als Speerspitze der Indie-Szene Rios gilt. Florence Adooni, eine der führenden FraFra Gospelsängerinnen Ghanas, beschreitet mit ihrer Band eine grandiose Verbindung mit Highlife und Jazz. Eine besondere Festivalkreation stellt die Begegnung der portugiesischen Sängerin Ana Lua Caiano mit ihrem Avantgarde Elektronik-Pop mit dem Ensemble The Waterbirds dar. Direkt im Wasser des Kuhsees präsentiert das Projekt Akutuk Origins aus Kamerun (Foto), traditionelle Wasserperkussion und Gesänge. Außerdem könnt ihr euch auf La Sonora Mazurén aus Kolumbien, die marokkanische Gnawa-Musikerin Hind Ennaira, Nicole Johänntgen aus der Schweiz, die deutsche Bands Nubia und Sinem u.v.a. freuen. Artist Talks und Kunstprojekte erforschen die Räume zwischen Kunst und Wissenschaft, sowie Historie, Ökologie, Gesellschaft und Musikethnologie des atlantischen Raumes.
17 Tage Theater, Tanz, Musik & Performance – das ist die Sommerwerft in Frankfurt am Main, die das Mainufer für einige Zeit in einen Kulturfreiraum verwandeln wird! In diesem Jahr knüpft das Open Air Festival mit dem Thema „FRIEDENSKULTUR“ an unsere gegenwärtige Realität an: „In Zeiten, in denen Hass und Aggression wieder salonfähig werden, und in denen auf allen Ebenen wieder hochgerüstet wird, ist es die dringende Verantwortung der Kulturschaffenden, eine andere Geschichte zu weben, der Erzählung von „wir gegen die anderen“ eine andere entgegenzustellen, und in Inhalten wie Formaten dem Reichtum Raum zu geben, der aus Vielfalt und Unterschiedlichkeit entsteht. Wie können wir die Gräben, die unsere Gesellschaft durchziehen, überwinden? Wie lassen sich Brücken bauen zwischen Stadt und Land, zwischen Jung und Alt, zwischen den vielfältigen Kulturen, Geschlechtern und Hintergründen, die wir als Individuen mitbringen? Wie lässt sich ein Dialog etablieren, in dem wir uns auf Augenhöhe begegnen? Es braucht für einen solchen Dialog Plattformen, „runde Tische“. Mit der Sommerwerft schaffen wir einen solchen Raum – alle zusammen“, heißt es auf der Website. Gönnt euch die Musik von Mrs. Linda und Mr. Hell, Acht Ohren Trio, Kabul Couture: The Trans Afghan Drag Heritage, Las Marikarmen, Das Personal, The Urban Socks, Pauli, Maly Macht Musik, Das King & Baumgardt Trio, Uusikuu, Turnalar Quartett, Mira Zounogo, Kaŝita Kanto, Mayiia, Marguerite, The Slags, Gina Livingston, Gelinde Gesagt (Foto: Sebastian Burkart), u.v.a.
Unter dem Motto „Mediterranean Crossing“ richtet das Weltmusikfestival den Fokus 2024 auf die vielfältigen musikkulturellen Entwicklungen im Mittelmeerraum, diesen besonderen Kulturraum, der Europa, Asien und Afrika verbindet. Auf den Bühnen in der Nürnberger Altstadt wird dann deutlich, wie die unterschiedlichsten Kulturen rund um das Mittelmeer bis heute von gegenseitigem Austausch geprägt sind. Woher stammt der Flamenco und welche Einflüsse hatten die arabische und jüdische Musiktradition auf die iberische Halbinsel? Welche Parallelen finden sich in nordafrikanischer Gnawa- und süditalienischer Tarantella-Musik? Was sind die aktuellen Strömungen im griechischen Rembetiko und welche Auswirkungen hat all das auf die aktuelle Popmusik? Eingeladen sind unter anderem die auf Kreta aufgewachsene Star-Sängerin Marina Satti, die Gruppe Light in Babylon um die israelische Sängerin mit iranischen Wurzeln Michal Elia Kamal (Foto), Gaye Su Akyol aus der Türkei, Ana Alcaide, AySay, Nabyla Maan, Bala Desejo, Anna Setton, Avy, Florence Adooni, Ladaniva, Marena, Of Men And Deer, Thabilé, Stereo Naked, The Lovebites, Trashperle, random us u.v.m.
Innovativ, berauschend und erfrischend anders erlebt man hier das Akkordeon von seiner schönsten Seite. Seit 2009 versammelt der Niederländer alljährlich Musiker*innen aus unterschiedlichsten Ländern zu einem überraschenden Ensemble-Mix quer durch sämtliche Stilarten. Ob traditionell oder zeitgenössisch, folkloristisch, klassisch, jazzig – das Programm voll sprühenden Temperaments, Esprit und Poesie ist eine einzige Liebeserklärung an das Instrument der unbegrenzten Möglichkeiten.
Jedes Jahr im April findet das jazzahead! Festival parallel zur jazzahead! Messe in Bremen statt. Gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartner*innen organisieren die Macher*innen ein stadtweites Musik- und Kulturprogramm rund um den weltweit größten Treffpunkt der Jazzszene. Auf dem Programm steht die sagenhafte CLUBNIGHT, die ihr nicht verpassen solltet. An unzähligen Orten der Stadt finden – auch Open Air -Konzerte statt, mit Monika Herzig’s Sheroes, Mafalda Minnozzi, Marcia Bittencourt, Hilde Louise Asbjørnsen Quartet, INUI, Miriam Ast Trio (Foto), Miriam Fornari, Lisa Wilhelm Quartett, Ingen Navn Trio, INEZA, Emma Smith, Amirtha Kidambi Elder Ones, Betty Accorsi, Alto for Two, Tori Freestone and Alcyona Mick, Nana Rashid, Mother, Ganna Gryniva, Siri Svegler & Band, Kira Linn Linntett, Kristin Korb Trio, Elmo Nero u.a. In Kooperation mit dem ADFC und dem Clubverstärker e.V. werden geführte Radtouren durch die jazzahead! CLUBNIGHT angeboten (Anmeldung per
Was 2005 hoffnungsfroh begann, hat sich längst zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt: Zum zehnten Mal verwandelt sich das Kurhaus Bad Hamm vom 12. bis zum 14. April 2024 in eine brodelnde Metropole und lädt zu einer spannenden musikalischen Reise in das vielfältige Spektrum der Jazzmusik ein. Denn so unterschiedlich wie das Publikum ist auch der Jazz selbst: viele Stile, Formationen und Künstler werden in diese Schublade einsortiert. Daher haben wir lange gesucht und sorgfältig gehört, um ein möglichst breitgefächertes, spannendes Programm auf die Beine zu stellen, dass entspannt, aber auch aufregt, ungewöhnliche Hörerlebnisse bietet – aber vor allem einfach hörens- und sehenswert ist.
Salam Music & Arts Festival ist ein Musik-, Kunst- und Kulturfestival, das seit mehr als 20 Jahren an verschiedenen Locations in ganz Wien über einen Zeitraum von 10 Tagen im Frühjahr über die Bühne geht. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf Musik aus dem arabischen Raum und darüber hinaus, das vielfältige Spektrum umfasst aber auch bildende Kunst, Literatur, Tanz und Performance. Mit der großen Bandbreite möchte Salam Music ein vielseitig interessiertes und neugieriges Publikum begeistern und ein aufregendes Festivalerlebnis ermöglichen.
Das Internationale Frauen Film Fest Dortmund+Köln ist Deutschlands größtes Forum für Frauen in der Filmbranche und präsentiert herausragende Filme von Frauen aller Genres und Stilrichtungen. Seit mehr als 40 Jahren trägt das Festival aktiv dazu bei, dass Filme von Regisseur*innen mehr gesehen, geschätzt und kanonisiert werden. Wir stärken den Einfluss von Frauen in allen Gewerken der Kinoindustrie: allen voran die Regisseur*innen, aber auch Bildgestalter*innen, Produzent*innen, Drehbuchautor*innen, Komponist*innen, Schauspieler*innen und viele mehr.
JETZT aber werden starke Saiten aufgezogen, denn der Bass ist der Boss. Jazztage jetzt in Magdeburg und die klingen nach: Freiheit, die keine Attitüde ist, sondern gelebt wird im befreiten Spiel der unbegrenzten Möglichkeiten im zeitgenössischen Jazz, der untauglich ist für Truppenbetreuungen aller Art. Der friedlich ist, aber zornig sein kann und laut und leise allenthalben brüllende Kommandos übertönt. Sechs fulminante Konzerte erwarten die Besucher*innen: Das MOVE String Quartet (Foto) von Susanne Paul verbindet Klangparameter der europäischen Klassik mit den Improvisationsstrukturen des Jazz. Das Aurora Oktett verbindet Streich- und Jazzquartett, Jazz und Klassik. Außerdem dabei Half Easy Trio + Tamara Lukasheva.
Vom 18. bis 20. April 2024 ist es endlich wieder so weit! In 2024 geht der Popsalon bereits in die 12. Runde. Anschnallen bitte! Das Haus der Jugend, die Kleine Freiheit, der Rosenhof, der Hyde Park, der Bastard Club und natürlich die Lagerhalle bieten den unterschiedlichsten Künstler*innen eine Bühne. Gespielt wird mal wieder alles, was zum Pop dazu gehört. „Edeltrashiger Deutsch-Rap-Punk mit Abrissgarantie“ nennt MC Lynger ihren Style. Die schottische Band Midas Fall mischt Elemente von Post-Rock, Prog und elektronischen Klängen kombiniert. Außerdem sind Göhrl, Lawn Chair (Foto: Frederike Wetzels), Madeline Juno, Nothhingspecial, u.v.w. am Start.
15 Jahre Jazzfest Bonn! Das Jazzfest Bonn geht in seinem Jubiläumsjahr neue Wege. Mit über 30 Konzerten, drei neuen Spielstätten und rund 150 Musiker*innen ist das Festival auf Wachstumskurs. „Der Jazz ist in Bewegung, und wir sind es auch“, so Festivalleiter Peter Materna. „2024 richten wir den Blick auf die Zukunft der improvisierten Musik.“
Das erste intersektionale queerfeministische Musik-, Talk-, Performance-, Wort- und Workshopfestival zu Sexueller Utopie im Hamburger Schauspielhaus! Utopisch heißt nicht unrealistisch – sondern zukünftig! Am 20.April 2024 treffen sich für 12 Stunden Künstler*innen und Denker*innen der Sparten MUSIK, TALK, PERFORMANCE, WORT & WORKSHOPS im Deutschen Schauspielhaus und werden gnadenlos naiv und radikal konkret eine Utopie ausmalen, wie eine selbstbestimmte, freie und gerechte Welt für ALLE aussehen kann. Mit dabei sind Malonda, Finna Luxus, JNNRHNDRXX, KRAUS, Polyriker, Tobias Born, Eli Kappo, Katharina Wisotzki, Fikri Anl Altnta und Alice Hasters (Foto: Liv Plotz).
Das c/o pop Festival bringt seit 2004 nationale wie internationale Acts aus den Bereichen Electro, Indie, Hiphop/Rap und verwandten Stilen auf Kölner Bühnen – darunter etablierte Künstler*innen wie Newcomer*innen. In den letzten Jahren hat sich der Fokus immer mehr in Richtung nationale Newcomer*innen verschoben – schließlich versteht sich die c/o pop als Entdeckerfestival. Dieses Jahr mit dabei sind unter anderem: Baby B3ns, Ellice, NESS, Ikkimel, Art School Girlfriend, Eli Preiss, SERPENTIN, Aka Kelzz (Foto: Mona Shani), Deslin Ami Kaba und viele mehr!
Das 2-tägige Festival Houbara – Resonanzen Iran versteht sich als ein Ort des Austauschs, neuer Begegnungen und geteilter Erfahrungen. Das Festival ist Künstler*innen und Ensembles gewidmet, die Genregrenzen infrage stellen und dabei eigene Klangwelten erschaffen und erforschen. Ein Fokus liegt dabei – neben vielschichtiger Musik – auf persischer Lyrik, die nicht nur seit Jahrhunderten zur Weltliteratur gehört, sondern auch im Alltag ein wichtiger Bestandteil iranischer Kulturen ist. Freut euch auf: Cymin Samawatie Trio, Tara Fatehi, Padideh Naderi (Foto: Moein Hasheminasab) und viele mehr!
Im Mittelpunkt des folkBALTICA Festivals vom 27. April – 05. Mai 2024 steht diesmal ein ganz besonderes Instrument: die Stimme. Der Titel „Singt! · Syng!“ verbindet die Ankündigung großartiger Vokalist*innen und Instrumentalist*innen mit der Einladung an das Publikum, das Festival musikalisch zu bereichern. Mit leiser Stimme oder lautem Gesang, auf jeden Fall individuell und ganz persönlich.
WOMEN IN JAZZ ist ein Festival in Halle für den zeitgenössischen Jazz. Das Augenmerk liegt auf Jazzprojekten, deren künstlerische Leitung in der Verantwortung einer Jazzmusikerin liegt, eine Ausrichtung, die das Festival in Europa einzigartig macht. In den vergangenen Jahren ist es ihm gelungen, herausragende Vertreterinnen des Jazz aus allen Kontinenten auf die Bühnen der Saalestadt zu holen. Zu dem internationalen Programm gehören in diesem Jahr u.a. die Sheroes aus den USA um die Jazzpianistin Monika Herzig, die nigerianische, in London lebende Saxofonistin Camilla George (Foto: Steve Funkyfeet), Sona Jobarteh an der Kora-Harfe, Barbara Dennerlein an der Orgel und Anna Gréta.
Ida Nielsen (Foto) spielt Oldschool Funk gemischt mit Hip-hop und Nu-soul. Dazu soulinspirierte Balladen. Josefine Lindstrand ist eine hochgelobte Jazzsängerin, Komponistin und Pianistin, die in Stockholm lebt und seit mehr als 15 Jahren zu den führenden Sängerinnen der Jazzszene in Skandinavien gehört. Die niederländische Saxophonistin Tineke Postma präsentiert nach acht Jahren ihr Comeback-Album. Nach einer hochkarätigen internationalen Karriere, einschließlich der Arbeit mit Legenden Herbie Hancock und Wayne Shorter, repräsentiert „Freya“ einen Neuanfang mit einem neuen Label, wiederbelebte Energie und eine aufregende Band. “Thirsty Ghost” von Sara Gazarek erforscht eine Reihe neuer Instrumentalfarben und bietet einige ganz besondere Gäste (Kurt Elling, Larry Goldings) und neues Originalmaterial.
15 Acts, 5 Bühnen – Indoor und Open Air. Entdeckungen, Lieblingsacts & Newcomer, sowie regionale Acts. Dank dem Unter einem Dach Festival könnt ihr sagen: „Ich kannte die schon bevor sie berühmt waren!“ Wie jedes Jahr liegt das Hauptaugenmerk dabei auf jungen Acts. Wie jedes Jahr wird es ein bunter Haufen an unterschiedlichen Musiker*innen, die unter dem Dach des E-Werks spielen werden. Die abwechslungsreichen Acts laden zum Gewusel von Bühne zu Bühne, von innen nach außen und von oben nach unten ein. Garten, Etage1, Kellerbühne, Saal und Kino im E-Werk, Erlangen werden bespielt. Mit Ellie Benn, Mola, Umme Block (Foto).
Als eine Besonderheit diesen Jahres sei die Musikperformance grenzgänger:innen – Eine sinnliche Performance jenseits abendländischer Musik genannt, in der die Sängerin Kornelia Bruggmann in den Dialog mit der elektronischen Musikerin Joana Aderi (Foto) tritt und ihre natürliche Stimme auf elektronische Klangsynthese treffen lässt. Zu entdecken gibt es die Poesie eines einzelnen Tones, der sich entfaltet, entwickelt, unterbrochen und zerstört wird, vergeht, sich wandelt. Mit einer Choreografie der Schaffhauserin Angie Müller.
Nach dem ersten Konzert des internationalen Bündnisses SOUND OF PEACE aus Kunst- und Kulturschaffenden verschiedener Länder, das im März in Berlin stattgefunden hat, gibt es nun die zweite Ausgabe und es verspricht ein Mega-Event zu werden. Sound of Peace ruft gemeinsam mit den Initiativen Mannheim sagt Ja!, Mannheim Hilft Ohne Grenzen, Studierenden und Mitarbeitenden der Popakademie Baden-Württemberg und zahlreichen, namhaften Musiker*innen, Menschen des öffentlichen Lebens und der Zivilgesellschaft auf, aus Mannheim ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Sie laden Menschen aus aller Welt dazu ein, gemeinsam mit ihnen ihre Stimme für die Demokratie, Menschenrechte und den Frieden weltweit zu erheben. Ab 17 Uhr gibt es viel Livemusik im Schloss Ehrenhof mit Alina, Diane Weigmann, Lori, Maidline Aurie, der ukrainischen Sängerin Navka (Foto: Harald Likus), der Rapperin Nora OG, u.v.a., es sprechen u.a. Larissa Bogacheva, eine in der Ukraine aufgewachsene russische Friedensaktivistin, die deutsch-syrische Friedenaktivistin Alia El Atassi sowie Marina Horst, aktiv in der Geflüchtetenhilfe und aus der Ukraine stammend. Mit den Spenden wird Mannheim sagt Ja! e.V. in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung Czernowitz die Beschaffung notwendiger Hilfsmaterialien organisieren und auch Hilfe für die in Mannheim ankommenden Geflüchteten aus der Ukraine leisten (mehr Infos
Das
Nun findet auch erstmals die W-Festival-Konferenz „Frau x Macht x Zukunft“ (25.05.09.) statt: Viele starke, richtungsweisende Frauen, wie u.a. Musikjournalistin und Podcasterin Miriam Davoudvandi, Tina Funk, Managing Director von Concord Music Publishing, Fridays for Future-Aktivistin Pauline Brünger und Astronautin Dr. Suzanna Randall diskutieren auf insgesamt zwei Panels über die Rolle der Frau – bezogen auf Gesellschaft und Musikindustrie. Der Konferenztag ist sowohl persönlich vor Ort als auch per Streaming überregional mitzuverfolgen.
Jeweils zwei Bands bestreiten die „Evening Concerts“. Den Anfang machen die beiden Sängerinnen Awa Ly und Angelique Kidjo (Foto), gefolgt von den Guinea Music All Stars und Lira, Lura und Habib Koité sowie Nkulee Dube und Patrice an den folgenden drei Abenden. Spannend dürfte auch das Rahmenprogramm sein. Der Basar mit seinen Essensständen hat täglich bis 23 Uhr geöffnet, zudem werden dort soziale und innovative afrikabasierte Projekte vorgestellt. Außerdem gibt es noch „Fashion Shows“, in denen Mode aus verschiedenen Teilen Afrikas vorgestellt wird, und Mitmachkonzerte für Kinder. Nach Konzerten mit hierzulande noch unbekannten Acts und einem abendlichen ARTE-Filmprogramm stehen ab 21:30 Uhr verschiedene DJs an den Plattenspielern.
Immergutrocken e.V. meldet sich aus der kreativen Winterruhe und fährt vom 26. bis 28. Mai inmitten der mecklenburgischen Seenplatte die Bühnen hoch, um Musik und Popkultur zu feiern. In 2022 heißt das Motto “In die Puschen” kommen: So schön es ist, die Füße hochzulegen, ist jetzt die Zeit zum Anpacken, zum Anstoßen und ins Rollen bringen. „Lasst uns als Gemeinschaft, als Verein, als Festival die Chucks wieder im rebellischen Zickzack und ein bisschen fester schnüren, um den nächsten (Tanz-)Schritt anzugehen“, rufen die Macher*innen und laden genreübergreifend zu Konzerten, Lesungen und mehr mit 35 Künstler*innen wie Mine, My Ugly Clementine, Christin Nichols, Lucy Kruger & The Lost Boys, Meskerem Mees (Foto), Sophia Kennedy, Noga Erez, Ilina Hartmann, Jessy Lanza, Crack Cloud, Keke, Mattiel, IAMKINGKONG, Power Plush u.v.m. National und international anerkannte Künstler*innen spielen Seite an Seite mit noch unbekannteren Talenten, wodurch sich ein Line-up ergibt, das den intimen Charakter des Festivals widerspiegelt. Und allem unterliegt eine positive Atmosphäre, für die das Immergut so bekannt ist. Die Hingabe zu Kreativität und die aufrichtige Authentizität bilden den Grundstein des Festivals. Zum Popkulturkosmos gehört neben der Musik auch Kunst, Literatur, der Diskoschwof, das traditionelle Fußballturnier oder auch der Bummel durch die Stadt und das Anbaden im See. Neustrelitz befindet sich inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte und nur 10 Minuten Fahrt von den Seen entfernt. Die Region eignet sich auch perfekt zum Fahrrad- und Kanufahren.
Das Cully Jazz Festival bildet den musikalischen Auftakt zum Frühling in der Westschweiz. Neun Tage lang dreht sich im Winzerdorf Cully alles um den Jazz und seine musikalische Verwandtschaften. Die 39. Ausgabe findet vom 1. bis am 9. April 2022 statt und vereint ein kostenloses und -pflichtiges Programm. Das sog. OFF besteht aus rund einem Dutzend provisorischer Bühnen, die in Cafés und Weinkellern (Caveaux) speziell für das Festival errichtet werden und über das ganze Dorf verteilt sind. Sie sollen der jungen Schweizer Generation als Sprungbrett dienen. Auf den drei Bühnen des IN, dem Chapiteau, dem Next Step und dem Temple zeigen bekanntere Musiker*innen bei eintrittspflichtigen Konzerten ihre Kunst. In diesem Jahr werden das Youn Sun Nah Quartet, Andrina Bollinger & Alessandra Bossa, Oum Trio, Dee Dee Bridgewater Sextett, Rosie Frater-Taylor, Flèche Love, Anja Lechner & François Couturier, Juicy, Lakiko (Foto) u.a. Sehr lobenswert ist auch der nachhaltige Ansatz, von Mehrwegbechern und -geschirr, der mehrheitlichen Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien und der Abfalltrennung zur ständigen Ausweitung des ÖPNV-Angebots.
Das Schweriner Jazznacht Festival feiert im April 2022 mit der Initiative „Jazz meets Business in Benefit“ sein 25-jähriges Jubiläum. Ein kleines privates Festival mit großer gesellschaftlicher Relevanz, denn die Erlöse werden stets für eine gute Sache gespendet. In diesem Jahr sollte das Publikum auf keinen Fall die all female Formation Sisters in Jazz verpassen. 2015 brachte die Saxofonistin Nicole Johänntgen beim Ystad Jazz Festival in Schweden junge Jazzerinnen aus sechs Nationen zusammen. Diese kreierten einen frischen und einzigartigen Sound, indem sie gekonnt Einflüsse des mitteleuropäischen, skandinavischen und japanischen Jazz verknüpften und somit alle möglichen Genre- und Ländergrenzen überschritten. Alle sechs – Nicole Johänntgen, Kathrine Windfeld, Julie Saury, Izabella Effenberg und Lisa Wulff – agieren auch als Komponistinnen. Außerdem stellt die schwedische Posaunistin Karin Hammer (Foto: Nikola Stankovic) mit ihren Fab4 ihr neues Album „Circles“ vor. Sandie Wollasch präsentiert ihr neues Soloalbum „Better“ und wird dabei vom Klaus Wagenleiter Trio begleitet.
Das vom Cello-Piano-Duo CEEYS, den Brüdern Selke kuratierte Programm Q3A featured Independent Ambient (Film-)Musiker*innen und Soundtüftler*innen aus aller Welt, seit seiner Premiere in 2017 hat Q3A 121 Künstler*innen aus 27 Ländern zu Gast gehabt. Auch in diesem Jahr gibt es wieder interessante und experimentierfreudige Musiker*innen zu entdecken: die Berliner Acts Midori Hirano (Foto) und Perila, die britische Komponistin und Impromusikerin Laura Cannell und die Cellistin Mabe Fratti. Das Echo Collective um die Harfinistin und Violinistin Margaret Hermant ist ebenfalls mit von der Partie wie Anne Müller, Marina Baranova, Diane Barbé, Resina, Laure Boer, Melodilalia, Sophie Hutchings, Chikiss u.v.w. Da Q3A an der Keychange-Kampagne teilnimmt, ist das Line-Up erfreulich divers.
Das diesjährige Festival featured zum 33. Mal herausragende Ensembles. Da ist zum Beispiel die westafrikanische Musikerin Sona Jobarteh. Sie spielt die Kora, ein Harfeninstrument mit 21 Saiten, das traditionell von Männern gespielt wird. Sie hat mit dieser alten Regel gebrochen und demonstriert auf der Bühne – die Kora im Stehen spielend – ihr komplexes musikalisches Können als Frontfrau ihrer eigenen Band. Die preisgekrönte Perkussionistin Vanessa Porter verwandelt die Bühne in eine Klanglandschaft emotionaler Zustände. Sie arbeitet mit einer Vielzahl verschiedenster Instrumente und mit einer für ihr Projekt „Folie a deux“ mit dem Klangregisseur Daniel Mudrack entwickelten Soundinstallation, um dem noch sehr unbekannten Krankheitsbild psychotischer Erkrankungen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ein spannendes Konzert ist sicherlich auch das von Erika Stucky (Foto: Felix Streuli), eine der bekanntesten und gefragtesten Jazzmusikerinnen und Performerinnen Europas, die ihr aktuelles Programm „Undercover“ zeigt. Außerdem wird die französische Jazzsängerin Camille Bertault im Duo mit David Helbock erwartet; sie verbindet Einflüsse aus modernem Jazz, brasilianischer Musik und französischem Chanson in ihrer Musik. Eine Tribute-Show für Aretha Franklin und ein Nina Simone-Abend mit Fola Dada u.a. runden das Programm ab.
Seit 2003 verwandelt das Festival Köln einmal jährlich für fünf Tage in einen urbanen Musik-Melting-Pot: mit Liveshows und Showcases auch in ungewöhnlichen Locations. Die Genres der eingeladenen Künstler*innen tragen so klangvolle Namen wie „Elastic Plastic Space Power Gangster Future Pop“ oder „Post-Genre-Schlafzimmer-Pop/Anti-Pop“ und werden von einem unfassbar umfangreichen Line-Up mit May The Muse, Friedberg, Eugénie, Sirens Of Lesbos, Gewalt, Smoothboi Ezra, Leepa, 24/7 Diva Heaven, Ikan Hyu, WEZN, C’est Karma, Cosma Joy, Vissia, Priya Ragu, Miesha And The Spanks, Verifiziert, Paula Hartmann, Bounty & Cocoa, Thala, anaïs, Klebe, Jealous, Finna, Karma She, Kuoko, Salomea, Brenda Blitz, Girlwoman, Philine Sonny, Yasmin Umay, Juno Lee, She-Dog, Get Jealous, Diana Goldberg, Cage, Lobsterbomb, The Komets (Foto), Liza Dries, Savsannah, Llee Toto, Elena Steri, Kira Hummen, Berger, Gray, Larissa Magnus, Julia Brandner, u.v.w. dargeboten. Neben etlichen Konzerten präsentieren die Macher*innen c/o Ehrenfeld: das Festival im Festival verbindet popkulturelle Lebenswelten wie Livemusik mit Workshops, DJ-Sets, Talks, Diskussionen und DIY-Angeboten. c/o Ehrenfeld findet nicht nur in den üblichen Eventloctions statt, sondern auch in Ladenlokalen, Boutiquen und Kiosken – und natürlich auf der Straße. Die Teilnahme an sämtlichen Programmpunkten ist for free. Bei der Konferenz gibt es ebenfalls Interessantes wie das Panel der Initiative Musik & GVL:
2022 feiert das KRASS Kultur Crash Festival 10jähriges Jubiläum. Vor der ersten Festivaledition 2012 wurde der Kurator Branko Šimić von einem Journalisten gefragt, was das Ziel des Programms sei. Seine Antwort: „Wir wollen Deutsch mit Akzent salonfähig machen …“ In 10 Jahren hat sich die Welt verändert. Akzentvolles Deutsch ist inzwischen aus der Sprache nicht mehr wegzudenken und wie im Deutschrap sogar zum guten Ton geworden. In der 10. Festivalausgabe geht es um Deutschland mit Akzent: als Herkunft, Konfliktfläche, funktionierendes Miteinander, als Regelwerk, als Zukunft. Die Aufarbeitung historischer Kontexte findet ebenso Platz wie eine Gegenwartsdiagnose und ein künstlerischer Blick in die Kristallkugel. Es geht um all die Identitätsschichten, die Deutschland heute ausmachen und die 1000 Perspektiven, die es auf Deutschland gibt. Zur Betrachtung wählen wir einen distanzierten, abstrahierten Blick von außen. Denn der Blick des Außenseiters ist ein poetischer. Theater, Film, Lesungen und Musik mit Bernadette La Hengst, Balkan Paradise Orchester (Foto: Gemma Martz) aus Barcelona u.v.w.
Eine kleine Kantonshauptstadt als fünftägiger Nabel der musikalischen Welt: Auch in diesem Jahr warten die Musiktage im schweizerischen Stans mit einem Programm auf, das Schweizer und andere Volkstraditionen mit Jazz, Pop und Experimentellem in spannenden Konzertabenden verknüpft. Über 25 Konzerte auf 13 verschiedenen Bühnen, eine spannende Konzertreihe flankiert von verschiedenen kulturellen und kulinarischen Erlebnissen und einer „Buvette“ auf dem Dorfplatz verspricht eine spannende Aprilwoche in Stans. So tritt z.B. der renommierte Gori Frauenkammerchor aus Georgien mit vier jungen Elektronik-Musiker*innen in der Pfarrkirche auf. Die US-amerikanische Drone-Musikerin Kali Malone spielt Orgel in der Kapuzinerkirche, während Assurd aus Neapel mit kraftvollen Stimmen und Temperament die Festivalwoche im Klostersaal eröffnen. Aus der World-Fraktion sind die Brasilianerin Céu und die Marokkanerin Oum mit einem neuen, elektronisch angehauchten Programm am Start. Tarta Relena aus Katalonien nehmen uns mit auf eine klingende Zeitreise in die Vergangenheit des Mittelmeerraumes. Mit dem Ermitage in Beckenried wird eine neue Location bespielt: Alte Volkslieder in neuen Arrangements werden dort von famm (Foto: Ingo Hoehn), einem Luzerner Frauenquartett, a cappella vorgetragen. Überraschende Resonanzerlebnisse aus multiplen Hör-Perspektiven erleben die Gäste mit dem Lucerne Improvisers Orchestra der Hochschule Luzern, weitere Konzerte kommen vom Duo Flückiger-Räss, Brücker_Meister_Trauffer u.v.a. Ganz neu fahren die SMT-Gäste mit einem Konzertticket am aufgeführten Datum im ganzen Tarifverbund Passepartout kostenlos mit Bus oder Bahn nach Stans und zurück. Dies ist eine der vielfältigen Bemühungen des Festivals in Sachen Nachhaltigkeit. Auch soziale Verantwortung nimmt an den SMT einen hohen Stellenwert ein.
Jährlich zwei Wochen im April findet das jazzahead! Festival in Bremen statt. Um den weltgrößten Branchentreff der Jazzszene herum gestaltet es mit zahlreichen Kooperationspartner ein stadtweites Musik- und Kulturprogramm – erstmalig nach zwei Jahren wieder vor Ort und mit Publikum! Außerdem bringt das jazzahead! Festival die Kulturszene eines jährlich wechselndes Partnerlandes nach Bremen: Vom 14. April bis 1. Mai 2022 steht Bremen ganz im Zeichen kanadischer Kultur und ab dem 28. April ganz im Zeichen des internationalen Jazz. Am Messewochenende selbst findet das Programm mit 40 Showcase-Konzerten, einem Galakonzert und einer exquisiten Clubnight in 30 Spielstätten seinen Höhepunkt. Aus Kanada kommen Erin Costelo, Mobina Galore, DJ Kookum (Foto: George Lawson), Nadah El Shazly, Vena, Lina Allemano Four, u.a. Desweiteren stehen Laila Biali, Malika Tirolien, Kaye-Ree, Randi Pontoppidan, Antoine Boyer & Yeore Kim Quartet, Madsius Ovanda, Clara Vetter Trio, Golden Green, Yael Acher „KAT“ Modiano, Nesrine, Kid Be Kid, Valeria Maurer Quartett, Duo Schlesinger Lackerschmid, Natalie Greffel, u.a. im pickepackevollen Programm. Bei German Jazz Expo sind u.a. das Clara Haberkamp Trio, Fuchsthone Orchestra und Linntett zu Gast, die explizite Quebec-ClubNight in der Schaulust bringt Barbra Lica, Rachel Therrien, Gentiane MG Trio u.a. auf die Bühne. Desweiteren gibt es Filme, musikalische Lesungen, Open Stage, Jams und mehr. Am 27.04. wird der
Unter dem Motto „Musik Amnesie Gedächtnis“ will das Festival „ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln“ vom 29. April bis 8. Mai das Verhältnis von Musik und dem zentralen Nervensystem untersuchen, die menschlichen Sinne und die neurologische Signalverarbeitung ins Visier nehmen und Musik als Erinnerungsspeicher erforschen: Erinnern und Vergessen, Rausch und Ritual, Traum und Schlaf stehen auf dem Programm der zwölften Festivalausgabe. In über 50 Veranstaltungen an 18 verschiedenen Orten (von der Kölner Philharmonie bis zur Lagerstätte für mobile Hochwasserschutzelemente) entstehen über 80 Stunden Musik, auch Jazz und improvisierte Musik, spannende Soundwalks, Installationen, partizipative Projekte und Gespräche. In der Festival-Reihe „ACHT BRÜCKEN Lounge“ präsentiert sich die umtriebige junge Kölner Jazzszene. Mit Olicía (Foto: Marlene Rahmann), dem Duo der Sängerinnen und Multiinstrumentalistinnen Anna-Lucia Rupp und Fama M’Boup, die ihren „electronic handmade loopjazz“ aufführen, und vielen weiteren.
Unter dem Slogan „New Jazz Now“ wird das 17. Festival WOMEN IN JAZZ wieder als Live-Music-Festival an den Start gehen. Das Festival präsentiert 14 Konzertabende und ein umfangreiches Rahmenprogramm. International beachtete Jazzmusikerinnen wie Sona Jobarteh, Kadance Springs, Caecilie Norby, Barbara Dennerlein, Lily Dahab und Bria Skonberg stehen neben den bereits sehr erfolgreichen Rising Stars Camilla George, Anna Gréta, Johanna Summer und Fiona Grond, die Gewinnerin des Wettbewerbes „Next Generation Women in Jazz Virtuell 2021“ auf der Festivalbühne. Letztere wird mit der ukrainischen Sängerin Ganna Gryniva (Foto) ein Konzert geben, die in ihrer Musik Jazz mit ukrainischer Folklore, klassischer und experimenteller Musik vereint. Die renommierte all female Jazzformation SHEroes kommt mit neuer Besetzung nach Halle, die serbische Saxofonistin Jasna Jovicevic hebt mit ihren Projekt „Flo Vertical“ die Grenzen zwischen Klassik und Jazz auf und die Schauspielerin und Sängerin Jasmin Tabatabai findet unter dem Titel „Jagd auf Rehe“ ihre Brücke zwischen Chanson und Jazz. Mit ihren Jazzprojekten betreten Heike Duncker und Olga Reznichenko neues musikalisches Terrain und der Junior Jazzchor Freiburg steht mit seiner Inspiration, die sich aus der bereits erreichten Perfektion speist, als Konzert- aber auch Workshopgestalter beispielgebend im Festivalgeschehen.
Am 28.05. startet auch wieder die Saison der Knust Lattenplatz Open Air-Konzerte mit einer neuen Bühne namens HORST – ein Stagemobil für die etwas größeren Konzerte und zahlreichen Konzertreihen. Die von RockCity kuratierte „Super People Stage“ gibt Hamburger female*-Artists und Bands wie AYU (03.06.) die Möglichkeit, auf der Bühne des Knust Hamburgs zu spielen. Die Reihe „Acoustics Hamburg“ featured im Juni Elena Steri, Linda Rum und Magdalena Ganter, außerdem stehen Gutbier & Vogeler, Sir Bradley (Foto) u.a. auf der Open Air-Bühne.
Die Mainzer KulturGärten im Schloss wurden am Freitag 28.05.2021 eröffnet. Freut Euch auf die zweite Runde der „Mainzer KulturGärten“ mit Gastronomie und Kultur unter freiem Himmel – natürlich vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Pandemie. U.a. werden die vielseitige Live-Künstlerin L I N (Foto: Sandra Ludewig), bekannt durch das Duo Bender & Schillinger, zu sehen sein, die live über fünf verschiedene Instrumente spielt, und diese mit ihrer markanten, warmen Stimme verbindet. Bei der Ladies Nyght am 30.05. präsentieren drei der besten Sängerinnen des Rhein-Main-Gebietes, Nanni Byl, Elke Diepenbeck und Annika Klar, gemeinsam mit ihrer Band ihr Programm „Sommersause“, ein Mix aus brasilianischen Sambas, heißen Jazztiteln und aus Norwegen und Schweden importierten New Pop Songs. Im September wird das Instrumentalensemble CHANTAL mit klassischem und folkloristisch-irischem Material sowie neu arrangierten, emotionalen und instrumental interpretierten modernen Pop- und Rock-Klassikern auf der Bühne stehen.
Beim Sound Of The World – Festival der Kulturen wird im Innenhof des Kammgarns in Kaiserslautern u.a. Awa Ly (Foto rechts) auf die Bühne gebeten. Mitte Juni öffnet dann – falls es die Pandemielage erlaubt – der Kammgarn Kulturgarten mit seinen Sommerkonzerten, die die all female Band Thundermother, das Cécile Verny Quartet, Anne Haigis, Alin Coen und viele männliche Acts präsentieren.
Wenn die Verordnung des Landes Sachsen-Anhalt vom Dienstag, den 25.05. es zulässt, wird die ((( potentiale ))) no.3 wie geplant stattfinden können. Das Festival verspricht keine vorgefertigten Strukturen, sondern neue Kombinationen und Begegnungen und „Try and Error“ mit Luise Volkmann (Saxophon) (Foto links: Jürgen Volkmann), Almut Kühne (Stimme), Els Vandeweyer (Vibraphon), u.v.w. an verschiedenen Orten in der Künstlerstadt Kalbe. Diese setzt seit 2013 mittels „Kunst und Kultur Impulse für eine innovative Entwicklung entgegen der depressiven Zukunftsprognosen, die ständig übermittelt werden“. Nach nur 4 ½ Jahren werden mittlerweile 13 Gebäude und Grundstücke von der Künstlerstadt für ihre Aktivitäten genutzt. So finden z.B. während des 50 tägigen Sommercampus über 40 Veranstaltungen statt, von offener Bühne, zu Lesungen, Ideenwerkstätten, Radwanderungen, Atelier-Rundgängen, Konzerten u.a. Über 230 Stipendien wurden im Rahmen der Programme Sommercampus, Wintercampus und Artist in Residenz an nationale und internationale Kunststudierende und Künstler*innen aller Kunstrichtungen vergeben. Ohne vollständigen Impfschutz oder negatives Testergebnis erhält niemand Zutritt zum Festival.
One Mother bespielen die [k] to go App! Das Hamburger Kollektiv One Mother erzählt in 12 Videostationen den „Circle of Life“ als Loop von Zeugung und Geburt, Exzess und Tod, Hedonismus und Familienbubble. Ein musikalisches Echo auf den Lockdownblues, der postpandemische Sehnsüchte weckt. Natascha P., Preach und Don Jesogah bringen Lebenszyklus und Bässe miteinander in Schwingung und erzeugen so unterschiedliche assoziative, musikalisch-performative Vibrationen, die emotionale Zustände repräsentieren. So entsteht ein Sehnsuchtssoundtrack für Nightclubber*innen, die auf Entzug sind.2016 als kleines Kollektiv gegründet, haben sich die Künstler*innen von One Mother mittlerweile fest in der deutschen Musikszene verankert. Mit der
Die 19. Sommer-Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. startet am 5. Juni und zieht sich bis in den September hinein. Alle zwei Wochen können Jazzfans gratis der Musik von Potsa Lotsa XL, Heike Dunker Berlin-Trio, MeoW!, gleichwiederda (Foto: Dovile Sermokas), u.v.w. lauschen und sich vor der Freiluft Bühne am Kaisersteg in Berlin-Schöneweide einen schönen Abend machen. Ein Highlight wird sicherlich das neue, größtenteils in Berlin ansässige Quartett Allemano-Vandeweyer-Hilbig-Martinez mit Lina Allemano (Trompete), Els Vandeweyer (Vibraphon), Maike Hilbig (Bass) und Lucia Martinez (Drums). Alle vier Musikerinnen zählen zu den markanten Figuren der Hauptstadt-Szene, gemeinsam fusionieren sie unterschiedliche persönliche Hintergründe zu einem paneuropäisch-transatlantischen Modern Creative-Jazz.
Sommer in der Kulturstadt Bayreuth – Musik von Klassik bis Pop, Theater, Comedy, Literatur & Ausstellungen, Kulinarisches, verspricht das Programm von Bayreuth Summertime. Geplant sind Open Air-Konzerte am „besten Sonnenuntergangsplatz“ in Bayreuth, am Kulturkiosk „Zur Seebühne“ zum Beispiel mit der Band von Lucia Cadotsch LIUN & The Science Fiction Band (Foto: Dovile-Sermokas), Hannah Weiss Group, Paier-Valcic, Hans Well & Wellbappn: Didl-Dudl, Virtual Leak, u.a.
Vom 10. Juni bis 29. August macht der Hafen 2 die acht Monate Corona-Zwangspause wieder wett: sage und schreibe 57 Konzerte und 34 Filme haben die Veranstalter, der Verein Sueswasser e.V., für diesen Sommer geplant. Jeweils von Donnerstag bis Sonntag spielen Bands wie Masha Qrella,
Im Mannheimer Jazzclub Ella & Louis findet in diesem Jahr die dritte Auflage des Festivals Lions Jazz statt. Damit setzen die Mannheimer Lions-Clubs die Tradition von Lions Jazz fort, das 2017 anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Lions-Bewegung begründet wurde. Geplant sind Präsenzkonzerte, sollte das nicht möglich sein, gelten die Tickets für den Online-Stream. Eingeladen sind u.a. die Band Moi et les autres (Foto) um die französische Sängerin Juliette Brousset (Les Brünettes) und das Ensemble Concierto and Beyond mit der Saxophonistin Alexandra Lehmler. Das Ella Armstark Orchester spielt ein Online-Jazzkonzert für Kids.
Von Juni bis September 2021 lädt das Liebieghaus mit abwechslungsreichem musikalischem Line-up und hochkarätiger Kunst zum Lauschen, Staunen und Träumen in den wunderschönen Garten ein. Das LineUp reicht von Lofi-Pop über Soul bis hin zu Rock, erwartet werden Gregor Praml & Tigisti (Foto), FEE., Shelley Phillips, Yvonne Mwale u.a. Die Musiker*innen vereint ihre Verbundenheit zu Frankfurt und seiner Umgebung sowie die Leidenschaft, als Singer-/Songwriter*innen ihre Geschichten mit dem Publikum zu teilen. Im Garten des Liebieghauses gibt es ab 17. Juni immer donnerstags ausgewählte Musik-Acts und Kunstexpert*innen geben spannende Einblicke in die Ausstellung „Bunte Götter“. Kühle Getränke und Snacks gibt es vom Café im Liebieghaus. Die Ausstellung ist bis 22.00 Uhr geöffnet.
Jazz lebt auch von der Improvisation. Auf die besondere Situation in diesem Jahr reagiert das längste und vielfältigste Jazzfestival Deutschlands flexibel mit einem verlockenden Angebot für die Dresdner*innen und ihre Gäste: ein Teil der diesjährigen Jazztage-Konzerte findet open air als SUMMERTIME statt. Die Freiluftveranstaltungen mit einheimischen und internationalen Künstler*innen wie den Dresdner Salondamen, dem Karoline Weidt Quartett, Kathy Leen & das Dresdner Salonorchester, Ina Forsman & Band, Julia Neigel, Tina Tandler & Band, Marina & The Kats (Foto: Tim Cavadini) u.v.m. zu den Filmnächten, im Augusto-Garten, beim Palaissommer, im Gartenbau Rülcker, in der Saloppe und bei Schönen Gärten Eyßer sowie eintrittsfrei im SchillerGarten werden Dresden als weltoffene und innovative Kulturstadt präsentieren.
Auch beim JazzBaltica überschlagen sich die Planungen. Die Hauptbühne des Festivals ist normalerweise im Festsaal des Maritim Seehotel Timmendorfer Strand beheimatet – zum aktuellen Stand könnte sie samt Publikum auf eine Grünfläche des Strandparks ziehen, umgeben von hohen Bäumen und in unmittelbarer Nähe zum Meer. Die Open Air- und Jazz Café-Konzerte hingegen werden in den Festsaal des Maritim Seehotel Timmendorfer Strand verlegt. Ab 14.06. sind alle Infos zum Programm online, mögliche Restkarten sind ab Montag, 14. Juni, 9 Uhr, verfügbar. Im Programm stehen das Lisa Wulff Quartett (Foto), Fabia Mantwill Orchestra, Evelyn Kryger, Rita Payés & Elisabeth Roma, Ella Burkhardt, Antje Rößeler Berlin Trio, das Quartett der Posaunistin Ebba Åsman, Tini Thomsen, Sophia Oster Quartet, Sir Bradley, Jazzrausch Bigband, Ida Sand, u.v.w. Und wer keine Karte ergattern konnte, kann sich trotzdem freuen, denn auch in diesem Jahr sind NDR Kultur, Deutschlandfunk und das ZDF als Medienpartner wieder mit dabei. Die Konzerte werden mitgeschnitten und sind nach dem Festival in der ZDFkultur Mediathek und nach und nach auch auf jazzbaltica.de abrufbar.
„Brandenburg hat Lockerungen ab dem 21.05. angekündigt. Demnach dürfen Kulturveranstaltungen Open Air mit 100 gleichzeitig Anwesenden stattfinden. Wenn die Zahlen weiterhin niedrig bleiben, kann sich die Personengrenze noch erhöhen. In jedem Fall stellen wir uns auf ein feines & kleines Liederlauschen ein“, schreiben die Macher*innen des Liederlauschen am Rand Festivals. Wie immer liebevoll limitiert – familienfreundlich und familiär im und um das Theater am Rand herum in Zollbrücke an der Oder. Die Besucher*innen erwartet ein musikalisches Crossover von Elektro, Funk, Reggae, Soul und Folk über Jazz, HipHop, Punk, Rock oder Klassik, mit großartigen Singer-/Songwriter*innen, Rock- und Indie-Bands und Experimentellem aus Deutschland und Polen, vielfältigen Workshops und Aktionen zum Thema Sprache, Umwelt, Upcycling, Gesang, Begegnung, einem bunt bespieltem Kinder- und Familienareal, einer kulinarischen Reise durch die regionalen Köstlichkeiten u.v.m. Empfohlen wird die Anreise per Rad und/oder Bahn bis Bad Freienwalde und weiter mit dem Shuttledienst vom Bahnhof direkt zum Festival.
Das ursprünglich geplante Festival kann in seinem 25. Jahr leider nicht wie ursprünglich geplant stattfinden. Dafür haben sich die Veranstalter*innen etwas Einmaliges einfallen lassen und laden vom 26.-27.06. zu zwei Jazzkonzertabenden direkt auf der Mäuseturm-Insel vor der Weltkulturerbe-Kulisse ein. Das Erlebnis startet und endet am Kulturufer mit dem Boarding auf ein Ausflugs-Schiff. Ein Gästeführer berichtet von der Geschichte und den Sagen des Mäuseturms. Auf der Insel hat jeder Gast die Gelegenheit sich umzuschauen, den Mäuseturm zu besichtigen und auf die Plattform zu steigen. Im Anschluss gibt es ein dreißigminütiges, einzigartiges Konzert im Schatten des Mäuseturms, u.a. mit Julia Oschewsky (Foto: Maarten van der Kamp) und ihrer Band. Binger Winzer*innen servieren dazu rheinhessische Spezialitäten: Weine und Fingerfood. Pro Tag gibt es acht Abfahrtszeiten (Sa 10:55 – 22:00 Uhr, So 09:55 – 21:00 Uhr). Jede Gruppe wird für ca. 1,5 Stunden auf der Insel sein, mit der Schifffahrt wird die Veranstaltung knapp 2,5 Stunden dauern. An beiden Tagen spielen jeweils zwei Bands abwechselnd Sets zu je dreißig Minuten.
Das Rheingau Musik Festival findet vom 26. Juni bis zum 5. September 2021 statt und hält 192 hochkarätige und abwechslungsreiche Konzerte an 22 Spielstätten bereit, für die 115.000 Karten zur Verfügung stehen. Herausragende Künstlerpersönlichkeiten vor allem aus der Klassik, aber auch diverse Jazz- und Popacts werden zu sehen sein. Ute Lemper präsentiert ihr Programm „Rendezvous mit Marlene“, Helene Blum & Harald Haugaard (Foto rechts) ihren „Danish Folk“. Anna Depenbusch steht mit „Echtzeit“ auf der Open Air-Bühne des Hummelparks in Hochheim, außerdem werden Candy Dulfer & Band, New York Voices, die Original-Big-Band aus „Babylon Berlin“, das Moka Efti Orchestra u.a. erwartet. Es gibt wieder das beliebte Format „Fahrende Musiker in Weingütern“, bei dem jeweils drei Ensembles bei Wein und regionalen Spezialitäten aufspielen und Rock ’n’ Roll, Irish Folk, Oldtime Country Music, Bluegrass und Bluegrass Gospel kredenzen. Auch die Mitglieder des Havana Lyceum Orchestra kommen wieder in den Rheingau. Für alle Spielstätten gibt es umfangreiche Hygienekonzepte und den Testpartner InVitaGO, der dem Publikum exklusiv Testtermine am Konzerttag zur Verfügung stellt. 
Auch in der Schweiz gibt es in März und April noch keine Livekonzerte mit größerem Publikum. Das offbeat-Team setzt aber alles daran, dass die tollen Acts gerettet werden und etwas später im Jahr über die Bühne gehen können. Dennoch startet das diesjährige Jazzfestival im April und bringt namhafte regionale Künstler*innen vor kleinen Publikum auf die Bühne. Hoffen wir, dass das Barroso/Nisinman Duo, Känzig & Känzig feat. Jean-Paul Brodbeck, Kadri Voorand Duo, Fatoumata Diawara, Johanna Summer, das Julia Hülsmann Women Octet, Misia, Erika Stucky (Foto:
azz Expo sind Heide Bayer’s Virtual Leak, Hendrika Entzian+, Johanna Summer sowie weitere Bands am Start. Das European Jazz Meeting präsentiert Camilla George, Julia Biel, KAMA Kollektiv, Kasia Pietrzko Trio, Kristina Barta Event Horizon, Luzia von Wyl Ensemble, Macha Gharibian und das Nefertiti Quartet, das Quintett der koreanischen Schlagzeugerin Sun-Mi Hong (Foto: Ho Sun Joo), Torun Eriksen u.a. Bei der Overseas Night werden u.a. Badi Assad, Connie Han Trio, Melissa Aldana, SooJin Suh Chordless Quartet erwartet. Das eigentliche Festival, das in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag feiert und vom 17.04.-02.05. stattfindet, präsentiert vor allem Künstler*innen aus Deutschland wie das Rebecca Trescher Tentett, Johanna Summer als musikalische Umrahmung eines Literaturabends sowie Jasmin Tabatabai & David Klein Quartett mit ihrem Programm „Jagd auf Rehe“.
Unter dem Titel „European Jazz Spring“ findet das 16. Festival Women in Jazz in diesem Jahr zwar als Streamingfestival statt – dass die Veranstalter*innen dennoch am Festival festhalten, ist jedoch großartig. Es bringt Bewegung in überkommene Strukturen, ermutigt Künstlerinnen und trägt dazu bei, dass der weibliche Anteil unter den Jazzmusikern in jüngster Zeit rund um den Globus wächst. Mit dabei ist die all female Formation More Jas feat. Monika Herzig, Reut Regev, Jasna Jovicevic & friends, die am 13.05. im Rahmen des Festivals auch zu einem Jazz Girls‘ Day laden. Außerdem stehen Uschi Brüning, Camilla George (Foto: Benjamin Amure), Roberta Gambarini, Rachel Hermlin, Caro Josée, Amina Figarova, Ariane Toffel, June Cocó, Caecilie Norby, Reut Regev, Izabella Effenberg, Nora Benamara, das Marta Wajdzik Quartet, More Jas, Viviane De Farias, Silje Nergaard, Anna Maria Jopek, Sona Jobarteh, Awa Ly, Makiko Hirabayashi u.a. im Programm. Mit dem Wettbewerb „Next Generation“ bietet das Festival auch eine besondere Plattform für den hochkarätigen weiblichen Jazz-Nachwuchs. 26 junge Jazzmusikerinnen stellen sich bis 13.05. einem
In seiner elften Ausgabe zoomt das Musikfestival ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln sich vom 1.-15. Mai unter dem Motto „Kosmos | Comic“ in die Szene der Comics, Graphic Novels, Illustrationen und Animationsfilme. Welche Schnittstellen und Wechselwirkungen gibt es zwischen sequenzieller Kunst und der Musik von heute? An achtzehn verschiedenen Spielorten trifft Bild auf Musik, Leinwände ergänzen die Bühnen: in den Konzertsälen der Stadt und im urbanen Raum – von der Kölner Philharmonie bis zum Fußballstadion. Leider musste ein Teil der geplanten Konzerte abgesagt werden; zum Glück kann das Doppelkonzert am 07.05. im Kölner Stadtgarten mit Bassistin Hendrika Entzian online stattfinden, sie verstärkt ihr Quintett an diesem Tag um die Sängerin Veronika Morscher. Unter dem Titel „Living Cartoon“ tut sich das Kollektiv3:6Koeln (Foto: Sonja Werner) das aus sechs Instrumentalist*innen und drei Komponist*innen besteht, am 10.05. mit der Stummfilm-Pianistin Camille Phelep sowie der Schauspielerin und Synchronsprecherin Sophie Lavallee zusammen. Am 13.05. spielt das Kollektiv die besten Beiträge des Kompositionswettbewerbs 2020 in einem Finalkonzert und Heidi Bayers Konzert mit Sebastian Scobel unter dem Namen „Five Noire“ wird am gleichen Abend online gestreamt. Außerdem stehen Malgorzata Walentynowicz, Oxana Omelchuk, die Dirigentin Xizi Wang, Nordic Voices, Ensemble Musikfabrik u.v.w. auf dem Programm.
Um den Entwicklungen der gegenwärtigen Corona-Pandemie optimal zu begegnen, wird der Nordische Klang zweigeteilt und auf die Sommermonate ausgeweitet. Im eigentlichen Festivalzeitraum vom 7. bis 22. Mai 2021 wird mit digitalen Lesungen, Kolloquien, Liedergrüßen und einer Filmvorführung ein virtuelles Programm geboten, bei dem ihr z.B. der Musik des russischen Folk-Ensembles Veresk oder schwedischen Volks- und Kunstliedern lauschen könnt. Das eigentliche Festival soll dann an zwei Wochenenden im Juli (23.-25.07.) und August (20.-22.08.) in Form von Open-Air-Veranstaltungen in Greifswald stattfinden, sofern es die Lage zulässt. Unter den Acts befinden sich viele spannende und vielversprechende Künstlerinnen wie z.B. das dänische Jazztrio Blonde Bass, die finnische Flamenco Sängerin Anna Murtola, Folkmusikerin Camilla Granlien aus Norwegen, die Greifswalder Sopranistin Jacoba Arekhi oder die estnische Jazzsängerin Karmen Roivassepp. Für Begeisterung wird sicher auch der Auftritt der finnischen Folktronica Band Suistamon Sähkö sorgen, die traditionelle Akkordeonklänge mit Electro-Beats und Rap kombiniert. Frontfrau Anne-Mari Kivimäki gründete die Band im Zuge ihrer musikalischen Doktorarbeit an der renommierten Sibelius-Akademie.
Elisabeth Coudoux, Trio en Corps mit Eva Risser (p), die Band Speak Low um die Sängerin Lucia Cadotsch sowie Aki Takase (p) mit ihrem Trio Auge (Foto: Stefanie Marcus) – das sind die Acts beim Jazz+ Festival, das der Bayrische Rundfunk aus der Seidlvilla in Schwabing streamt. Coudoux präsentiert ihr Cello-Soloprogramm, Speak Low ihr zweites Album. Die Musik von Trio en Corps wird mit „Freejazz mit viel Luft, Fantasie und bezwingender Logik“ angekündigt. Die drei Musiker*innen des Trios Auge „bewegen sich in absoluter Freiheit, selbst wenn sie sich von einer losen Komposition leiten lassen“, schreibt die Presse. Auf der Website von
Zehn Nächte lang werden 20 Acts aus der Emmaus Kirche in Berlin über einen einzigartigen Livestream ausgestrahlt. Die Macher*innen haben sich nicht nur sehr viele Gedanken über das Ambiente gemacht – ihr könnt euch sogar im Publikum gegenseitig sehen, chatten und an der virtuellen Bar abhängen, als wäre es ein lauwarmer Frühlingsabend auf der Skalitzer Straße. Mit dabei sind Ätna, das Fabia Mantwill Quintet (Foto: Dovile Sermokas), Embryo, Leona Berlin, das Kollektiv Monika Werkstatt feat. Gudrun Gut, Beate Bartel, Lucrecia Dalt, Midori Hirano und Pilocka Krach, Ameli in the Woods, Leepa, Meredi, Katharina Ernst u.a.
Die Pandemie kann sogar zu großen Ideen führen: als das Jazzforum Bayreuth e.V. Live-Acts für den Frühling plante, die Frischluft und Platz für Abstand bieten, wollte es einen Ausgleich für seine verhinderten Winterkonzerte schaffen. Daraus ist das Pijazzo Festival entstanden, ein neues Jazzfestival in Bayreuth, das in diesem Jahr erstmals vom 13. bis zum 16. Mai stattfindet. Als Piano-Festival findet Pijazzo dort statt, wo die kleinen Pianos geboren werden: In der Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne. Diese liegt im barocken Palais an der Friedrichstraße, das Freilufttheater im Hof bietet Pijazzo einen großartigen Rahmen. Eröffnet wird das Festival von der jungen Pianistin Johanna Summer (Foto: ACT/
Ob Profi oder Amateur*in, ob jung oder alt, ob Orchesterspieler*in, Kammermusiker*in oder Solist*in – die Veranstalter des Querwind Festivals möchten jedes Jahr auf’s Neue für das Flötenspiel begeistern. 12 Online-Workshops mit Stephanie Wagner (Foto), Anna Dina Bjørn-Larsen, Mona Köppen, Petra Music, Anja Thomann u.a. geben Anleitung in Warming Up, Übestrategien, Extended techniques, Jazz-Improvisation, Klanggestaltung, mentales Training, Barockmusik, Beat Boxing und mehr. Die Konzerte müssen leider pandemiebedingt ausfallen.
Das CLINCH Festival is back: Im Mai wird es die dritte Auflage geben, im Corona-Sonderfall digital. Als ein Ort, der Räume für künstlerische, theoretische und aktivistische Auseinandersetzungen von Schwarzen Menschen, People of Color und (Post-)Migrant*innen eröffnet und auf radikales Empowerment zielt, ist das Festival mittlerweile bundesweit bekannt und geschätzt. Bei CLINCH ringen die Besucher*innen miteinander und füreinander um emanzipatorische antirassistische und antidiskriminierende Perspektiven. Es gibt Workshops, Filme, Gesprächsrunden, Lesungen und Musik von The String Archestra (Foto), einem klassischen Streichorchester, dessen Hauptanliegen es ist, Werke von BIPoC-Komponist*innen aufzuführen. Das Orchester wurde 2016 in Berlin gegründet und besteht derzeit aus 14 Musiker*innen. Außerdem werden Performances gestreamt: Joana Tischkau macht in ihrer Performance „Being Pink ain’t easy“ die Fragilität sozialer Konstruktionen wie Race und Geschlecht sichtbar. Es geht um „Gangstas, Pimps und Hoes: Die US-Rap-Welt ist durchtränkt von Bildern übersteigerter Männlichkeit. Als Schwarze Künstler wie Cam’ron und Kanye West in den frühen 2000ern einen Modetrend aus rosa Plüsch, Fell und Velours lostraten, bewiesen sie, dass sogar Barbies Lieblingsfarbe dem Image heterosexueller Maskulinität nicht schaden konnte“. Das Programm wird vom 21.-24. Mai 2021 live aus dem Pavillon gestreamt und bleibt nach Veröffentlichung jeweils eine Woche online. Die Workshops finden via Zoom statt. Einige Gespräche und Performances werden vorab aufgezeichnet.
„Zum Festivaljubiläum kommt es zur alles entscheidenen Auseinandersetzung um Zukunft und Vergangenheit. Moerphs und Pyrills zündeln und löschen im analogdigitalen Time Tunnel zwischen Spielorten, Camping, veganem Würstchenstand und pandemischer Not“, schreiben die moersianer*innen auf ihrer Website. 36 Formationen wie das Quartett um die Schweizer Violinistin Laura Schuler (Foto),
Die zweite NewcomerTV Nacht musste bereits auf Juni verschoben werden, aber die dritte NewcomerTV Nacht 2021, die das Virusmusik Radio gemeinsam mit NewcomerTV und den Veranstalter*innen der Portstrasse Jugend Kultur organisieren, geht einfach ohne Publikum als Livestream an den Start. Am 28. Mai sollen vier wunderbare Bands auf der Bühne stehen, die sich auf unterschiedliche Weise musikalisch mit dem Mysterium der Liebe und mit menschlichen Beziehungsgeschichten auseinandersetzen. Mit dabei sind u.a. Mimose aus Darmstadt (Foto: FrauAnika) mit deutschsprachigen Indie-Pop und das Duo Tonland aus Lich. Die dritte Musiknacht wird nicht nur online gestreamt, sondern auch für das Fernsehen aufgezeichnet und auf Rhein Main TV bzw. im MOK Rhein Main ausgestrahlt. Der Stream wird am 28. Mai ab 17:15 Uhr auf der YouTube
Das Klangvokal Musikfestival Dortmund startet am 30. Mai in eine Saison voller erlesener Konzerte der Vokalmusik vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Die Veranstaltungen sind zunächst für Spielstätten konzipiert, die eine stark reduzierte Platzkapazität und effiziente Hygienekonzepte aufweisen. Leitthema und Fokus des diesjährigen Festivals sind die Gefühlswelten und die Psyche des Menschen, die es zu schützen und zu stärken gilt. Im Jazz und der Weltmusik setzen Angélique Kidjo (Foto), erstmals in Deutschland mit Sinfonieorchester, Lisa Simone und Awa Ly sowie in der zweiten Jahreshälfte Viviane de Farias, Arianna Savall und Christina Pluhar mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata starke Akzente. Im Juni soll das Fest der Chöre stattfinden.
Mit neuer Website und einem großartigen Programm startet das Zelt-Musik-Festival Freiburg in diesem Jahr. Das diesjährige Leitmotiv lautet: „Zuhause – wenn du jeden Sommer wiederkommst“. Passend dazu verwenden die Macher*innen Störche als Leitbild, da als Zugvögel auch jeden Sommer wieder nach Hause kommen. Das Programm kann sich sehen und hören lassen und nennt Musik von Madeleine Peyroux, Loreena McKennitt, Carrousel, Metronomy, lucky_the_girl, Laing, Tamara Weber (Foto: Kelly Jacob), LEA, Little Chevy, Catastrophe Waitress, Silver Linings, Bella and The Sidewalkers, Doop Down Drifters, Sophie Hunger, Mine, Finkbass, Triaz, Namika, Pure Life, zweatlana u.v.m. Auch an Kinder und Jugendliche wird mit einem einmaligen Nachwuchsprogramm gedacht: es gibt eine Jugendkulturnacht, ein Kinder- und Jugendzirkusfestival und Konzerte und Theater von und für Kinder und Jugendliche, an denen z.B. Schüler*innenbands eine Bühne bekommen.
Bereits zur Hälfte rum, aber noch könnt ihr einige tolle Konzerte erleben! Der Hafensommer bringt Weltmusik, Jazz und Neuentdeckungen mit spannenden Themenabenden wie „Latina Beatz: Somos Guerreras & La Yegros“ nach Würzburg. Außerdem wird Nneka (Foto: Patrice Bart-Williams) erwartet, die komplexe Themen dank spannender Arrangements und ohne jemals banal zu werden, in einem „
31.07.-25.08.2019 Merck Sommerperlen Darmstadt
Das Festival ist bereits ausverkauft, aber es gibt sicher Mittel und Wege, noch ein Ticket für das Festival unter Apfelbäumen zu ergattern. Die Mühe lohnt sich: in Diepholz stehen nicht nur die wunderbaren Duos Ibeyi (Foto) und Hundreds auf der Bühne, sondern auch Alli Neumann, Ameli Paul, Ätna, Blond, Cari Cari, Children, Joan As Police Woman, Kate Tempest, Lisa Morgenstern, Ronja von Rönne, My Baby, Pip Blom, u.a. Workshops zu Yoga, Swing Dance, Tanzimprovisation gibt es oben drauf. 
Bereits seit 1998 vom Fleiß und Herzblut einer enthusiastischen Crew getragen, ist die Nachtdigital bis heute ein mit viel Liebe betriebenes Festival, das im Laufe der Jahre Freund*innen in aller Welt gefunden hat. Mit seiner überschaubaren Größe, der damit verbundenen familiären Atmosphäre und einem stets handverlesenem Programm bietet es eine Alternative zu lieblosem Namedropping und kommerzieller Massenabfertigung. Musikalisch widmet sich die Nachtdigital dabei sowohl klassischen als auch modernen Ausprägungen elektronischer Tanz- und Listening-Musik. Mit dem hauseigenen Label sowie Musikveranstaltungen außerhalb des Bungalowdorfes versucht die Nachtdigital Crew außerdem ihren besonderen Charakter weiter hinaus zu tragen. Im Line-Up stehen Sonja Moonear (Foto: Davide Gostoli) seit zwei Jahrzehnten eine der zuverlässigsten Konstanten der globalen Dance Musik Szene, und viele weitere Acts wie Dasha Rush, Deena, Elli, Helena Hauff, Lux, Marie Davidson, Olivia, Paquita Gordon, Powder und Vlada.
Was heute ein extrem angesagtes Open Air Festival am Niederrhein ist, begann laut Wikipedia 1984 als Party von Ministranten des Ortes, finanziert wurde das Festival anfangs durch Leihgaben aus dem Bekanntenkreis („Aktionäre“). Nach und nach wurde das Line-Up immer länger, 2019 können sich die Festivalbesucher*innen z.B. auf die Band 5K HD (Foto) aus Österreich freuen, in der sich die großartige Sängerin und Gitarristin Mira Lu Kovacs (Schmieds Puls) mit der vierköpfigen Jazzband Kompost 3 zusammengetan hat. Außerdem stehen die ukrainische Rapperin Alyona Alyona, Gurr, Haiku Hands, Kat Frankie, Lisa Morgenstern, Another Sky, Gewalt, Khruangbin, Maarja Nuut & Ruum, Sophie Hunger, Shida Shahabi, Soap&Skin with stargaze, Stella Donnelly, Tereza, Whenyoung, u.a. auf dem Programm.
Musik ist mehrdimensional. Sie kann uns unterhalten, emotional herausfordern und verzaubern. Da, wo sich improvisierte, komponierte und populäre Spielweisen treffen, entsteht eine neue, aktuelle Musik. Das Ziel von Bezau Beatz ist der kollektive Genuss von Live-Musik jenseits des musikalischen Mainstreams. Versprochen wird nämlich eine musikalische Achterbahnfahrt mit schwindelerregenden Berg- und schwungvollen Talfahrten, rasanten Kurven und überraschenden Wendungen. Dazu haben die Macher*innen z.B. die grandiose Trixie Whitley (Foto: Kylie Coutts) eingeladen, die ihre neue CD „Lacuna“ vorstellt; außerdem wird Leni Stern mit ihrer New Yorker Band und dem argentinischen Piano-Wizard Leo Genovese erwartet, die ihr wunderbares Album im Spannungsfeld von senegalesischer, afrikanischer Traditionen, Blues und Jazz präsentiert. Und die Spielorte sind schon allein eine Reise wert: es gibt „JäzzSpätzle“ im Panorama-Restaurant auf 1650 m Höhe, desweiteren werden eine historische Remise, eine ehemalige Werkstatt, eine Pfarrkirche, ein Café und eine 300 Jahre alte Hütte bespielt.
Königs Wusterhausen heißt ein Ort in Brandenburg, zu dem sich auch in diesem Jahr eine Reise lohnt: das Bergfunk Open Air lockt mit einem unwiderstehlichen Line-Up und bringt Lina Maly, Steiner&Madleina, Charlotte Brandi (Foto: Sophie Neudert), Gurr, Sookee, Alex Mayr, Inge & Heinz u.v.w. auf die Bühne. Die Veranstalter*innen, der Verein Stubenrausch – Kultur, Musik, Leben e.V., stellen den Freitag ins Zeichen von großer Singer-/Songwriterkunst, für den Samstag haben sie ein buntes Programm aus Rock, Pop und Hip-Hop sowie jede Menge Spaß und Tanz für Groß und Klein vorbereitet. Dieses Jahr wird am Samstag auch wieder das Zwergfunk mit dabei sein. Das Programm könnte von uns sein… 
Seit je – genauer: seit der Eröffnung des Gotthardsaumpfades – ist der Kanton Uri ein Durchgangsort. Menschen unterschiedlicher Kulturen treffen hier seit Jahrhunderten aufeinander, durch hohe Berge voneinander abgeschnitten, durch Pässe miteinander verbunden. Wo Händler*innen und Waren, Sprachen und Kulturen vorbeiziehen, findet alle zwei Jahre das internationale Musikfestival „Alpentöne“ statt. Das Festival zwischen Vierwaldstätter See und Gotthard-Pass lädt Musiker*innen aus allen Ländern des Alpenbogens von Slowenien bis Okzitanien ein, aber auch aus den Pyrenäen oder aus Skandinavien, denn: alpine Kultur ist nicht nur ein geografisches Phänomen, sie ist ein kulturelles. Das 1999 gegründete Festival ist keinem musikalischen Stil verpflichtet, am ehesten fasst man es im paradoxen Begriff der Neuen Volksmusik zusammen. Die konzertanten Darbietungen finden im Theater Uri, Cinéma Leuzinger und der Kirche St. Martin auf der einen, die Gratiskonzerte im Festivalzelt auf dem Lehn sowie alle Specials im Haus für Kunst Uri und den Getreidesilos Werkmatt statt. Auch 2019 gibt es den Klangspaziergang, das Happening im Reussdelta, das erstmals das Festival beschließt. Erstmals gibt es auch ein Kinderkonzert zum Mitmachen. Die Festivaleröffnung bestreitet The European Love Tree Ensemble feat. Adrian Würsch, außerdem spielt Racine’s StimmFolk Lieder aus der Schweiz, das all female Ensemble Madame Baheux „alpinen Agitprop mit Kunstanspruch“ (Foto oben). Building Bridges, Bella Ciao, Scheiny’s All Star Yiddish Revue, Young Nordic Folk Masters, Farandi, u.a. sind auch mit von der Partie.
Das Zehnjahresjubiläum des Alpen-KlangRausch (Foto: Andreas Seyfang) vom 16. bis 18. August 2019 in Ternberg im Ennstal südlich von Steyr ist die Gelegenheit zum gemeinsamen Feiern, Tanzen und Musizieren, Essen und miteinander Ausspannen: „Bringt gute Laune mit, Tanzschuhe, Instrumente und Freunde, mit denen Ihr gerne wieder einmal zusammen sein wollt“, heißt es in der freundlichen Einladung. Erwartet werden Leute aus ganz Europa und darüber hinaus. Das Besondere: Beim Alpen-KlangRausch ist jeder willkommen aufzutreten (zum Tanz aufzuspielen oder ein Konzert zu geben), meldet euch einfach vorab per
Das Zürich Openair ist ein Festival verschiedenster Genres, das in der größten Stadt der Schweiz stattfindet und ein Line-Up mit den gefeiertsten Acts aus Rock, Indie, Hip-Hop, Elektro und Pop präsentiert. Geschickterweise ist der Zeitplan auf den drei Bühnen so ausgetüftelt, dass keine der größten Acts zeitgleich auftreten und so besteht die Gelegenheit, alle Facetten der angebotenen Musik von Billie Eilish, Nina Kraviz, Sophie Hunger (Foto: Marikel Lahana), Jorja Smith, Charli XCX, Alli Neumann, Lola Marsh, Me + Marie, Möwe, Eclair Fifi, Helena Hauff, Mavi Phoenix, Black Sea Dahu, Tommy Genesis u.a. zu erleben. Mit Zirkusacts und Performer*innen sowie einem riesigen Angebot an internationaler Küche gibt es hier einiges mehr als nur die Musik zu erleben. Übrigens: es gibt eigens für die Anreise geschaltete „Sparbilletten“, die auf verschiedenen Strecken bis zu 70% Ermäßigung auf den Normaltarif anbieten. 
Produktions-, Arbeits- und Aufführungspraktiken im Hinblick auf performative Ansätze zu arbeiten. In seinem Nachwuchsprogramm bringt es in rund 40 Workshops & Netzwerkformaten 250 junge Talente aus der ganzen Welt mit Künstler*innen des Live-Programms sowie Macher*innen aus Wirtschaft, Politik und der Musikbranche zusammen. Es gibt unzählige Talks zu Feminismus und feministischen Kollektiven, Verantwortung im Pop, postmigrantischer Identität (Pop-Hayat Talk), unabhängigem Musikjournalismus, inklusiven Kulturformate, u.a. Unmöglich, alle auftretenden Musiker*innen zu nennen, dabei sind Adelle Nqeto, Ah! Kosmos, Anna Calvi, AWA Khiwe, Anna Aaron, Ätna, Blu Samu, Camilla Sparkuss, CocoRosie (Foto links), Dacid Go8lin, Die Heiterkeit, Haszcara, Iotaphi, Jenny Wilson, Jessica Einaudi, Juicy, Lali Puna, Léonie Pernet, Maarja Nuut & Ruum, Malonda, Michelles Blades, Mona Mur, One Mother, Núria Graham, Perel, Planningtorock, Shari Vari, Teresa Rotschopf, Voodoo Beach, Nerima Groove (Foto oben rechts: Frank Egel) und megaviele weitere. Mehr kann frau nicht in ein Festival packen! 
Die Geschichte des Jazz Festivals reicht weit zurück: der ehemalige Leiter Niklaus Troxler hatte Ende der 60er mit regelmäßigen Jazz-Anlässen im Hotel Mohren und im Restaurant Kreuz begonnen. Nach Hunderten von Jahreskonzerten und 35 Festivals übergab er 2010 die Leitung an seinen Neffen, der jedes Jahr neue Schwerpunkte setzt. Das diesjährige Festival zeigt etablierte und junge Talente, mit dabei ist z.B. das unkonventionelle, von Afro-Beat, Steve Reich-Jazz und Post-Punk befeuerte Trio Vula Viel (Foto) aus Großbritannien. Im Zentrum der Musik stehen die asymmetrisch-repetitiven Rhythmen des Gyil: Ein mächtiges Xylophon aus heiligem Holz, dass bei der community der Dagaare im Nordwesten Ghanas gespielt wird und ähnlich wie ein Balafon klingt. Die ausgebildete klassische Perkussionistin Bex Burch hat drei Jahre dort gelebt und sich ausgiebig dem Gyil, dem Dorfleben und der Feldarbeit gewidmet. Zurück in London gründete sie Vula Viel, was in der Sprache der Dagaare „gut ist gut“ bedeutet. Außerdem stehen Bibi Vaplan, Black Sea Dahu, Co Streiff, Die Drei, Ester Poly (Foto), Camille Émaille, Gabriela Friedli Trio u.a. auf der Bühne.
Komm in den Norden! Auf die überwältigende Resonanz des ersten Norden-Festivals folgt auf den Königswiesen in Schleswig vom 29.8. – 15.09.19 die 2. Ausgabe! Im Grünen direkt am Strand der Schlei gelegen, könnt ihr aktuelle Musik, Kurzfilme, Lesungen und Straßentheater aus Schleswig-Holstein, Hamburg und den europäischen Ostsee-Anrainerstaaten erleben. Darüber hinaus könnt ihr euch aktiv einbringen und an Workshops und Vorträgen teilnehmen oder euch bei Stand-up-Paddling, Yoga, Klettern uvm. betätigen. Das Thema Nachhaltigkeit findet sich auch auf dem Festival wieder. Musikalisch bewegt sich alles von Pop über Rock bis Folk zu Singer-Songwriter-Kunst, aber auch DJs sind am Start. Mit dabei ist z.B. die Band Fluru (Foto: Olof Grind Photography) mit ihrem „schwedischen Exil-Country mit organic flavour“. Freut euch auch auf Agata Karczewska, Cats and Dinosaur, Darling West, Die schrägen Vögel, Gleich da, Harbour Violet, Hollow Hearts, Ingajah, Jhonna, Vivie Ann, Town of Saints u.v.m. 