24.09. – 28.11.2024 Klangkosmos NRW 
Noch bis Ende November läuft die 25. Jubiläumsausgabe des Weltmusikfestivals in NRW, bei dem die Vielfalt der Musiken gefeiert wird. Außergewöhnliche Ensembles präsentieren lokale Musiktraditionen in kreativen Kompositionen & Interpretationen: von den Landscapes & Soundscapes der Grünen Insel Irland, über Lieder berühmter arabischer Diven von Oum Kalthoum bis Fairuz bis zu stürmischen Folk Grooves von der koreanischen Halbinsel gibt es hier eine Menge zu entdecken. Mit dabei sind die irische Multi-Instrumentalistin Clare Sands, die mehr als 10 (!) Instrumente spielt, die „größte Stimme Tunesiens“ Dorsaf Hamdani, und das süd-koreanische, für seine grenzüberschreitenden Arbeiten mit traditioneller koreanischer Perkussion bekannte Duo bestehend aus Hyun Seung Hun & Kim So Ra (Foto: Kimhan Smal). Infos
01.10. – 31.10.2024 Wien im Rosenstolz
Eine Konzertreihe des Wienerliedes und der Wiener Musik – bunt und selbstbewusst! 2001 gegründet gilt das Festival rund um die Vielfalt der Wiener Musik mittlerweile in Wien und Österreich mit etwa 40 Künstlerinnen, Künstlern und Ensembles als Biotop für wienerische Töne, Melodien und Rhythmen. Hier treffen die drei auf wienerisch jodelnden Damen des Hollatrio’s auf die Träumer, die Songs des Liedermachers Georg Danzer neu interpretieren. Ein Highlight: der einzig erhaltene österreichische Amateurstummfilm in Spielfilmlänge „DER GRÜNE KAKADU“ (1932) wird von der Enkelin des Regisseurs, Katharina Hohenberger, gemeinsam mit Komponist Sascha Peres mit neuer Musik zum Leben erweckt. Das und vieles mehr erwartet euch bei Wien im Rosenstolz im Theater am Spittelberg, für einen Monat täglich im Oktober. Infos
02.10. – 02.11.2024 Enjoy Jazz Festival, Baden-Würtemberg 
Enjoy Jazz, das „Festival for Jazz and More“, findet von 02. Oktober bis zum 02. November 2024 zum 26. Mal statt. Freut euch auf ein hochkarätig besetztes, und äußerst vielseitiges Jubiläumsprogramm mit dem Schwerpunkt auf Jazz, aber auch angrenzende Genres wie Klassik, Pop, Rock, Hip-Hop oder Elektro sind vertreten. Eins der wichtigsten Jazzfestivals weltweit, dass sich dem Genuss der Musik verschreibt und vollen Fokus auf die Künstler*innen legt – daher findet in der Regel nur ein Konzert pro Abend und pro Stadt statt. Besonders spannend wird sicherlich das Konzert im Dunkeln des Trio FlamenKora, welches in Kooperation mit der Schloss-Schule Ilvesheim für Blinde und Sehbehinderte stattfindet. Außerdem mit dabei sind die französisch-syrische Flötistin & Sängerin Naïssam Jalal, die 22-jährige Saxophonistin & Komponistin Emma Rawicz (Foto: Gregor Hohenberg), das Artifacts Trio, Flèche Love, Helge Schneider uvm. Infos
03.10. – 05.10.2024 Fluid Identity 2.0, Hannover
„Nothing for us, without us!“ Das erste community-basierte Kunst- und Kulturfestival Hannovers ist im November 2023 gestartet, als ein mehrmonatiges Mitmach-Festival, bei dem die gesellschaftliche, kulturelle und künstlerische Diversität Hannovers der Main Act sein sollten! Menschen jeden Alters aus marginalisierten Gruppen bekamen die Möglichkeit sich in vielen partizipativen und ko-kreativen Workshops künstlerisch mit den Themen Identität, Zugehörigkeit und Kunst zu beschäftigen und ermächtigen. Angeleitet, begleitet und inspiriert wurden sie dabei von Kunst und Kulturakteur*innen der hannoverschen Kulturszene, insbesondere von Künstler*innen, Tänzer*innen, Musiker*innen, Literat*innen mit Schwarzen, queeren und postmigrantischen künstlerischen Perspektiven. Gemeinsam mit den vielfältigen, migrantischen und diasporischen Communities wurde ein lebendiges, pulsierendes und vielseitiges Festivalprogramm entwickelt: mit Musik, Literatur, Theater, Tanz, Gesprächen, Ausstellungen, Workshops, Community Hangouts, Networking, Empowerment und vielem mehr! Infos
04.10. – 06.10.2024 PENG Festival, Essen 
Von Frauen für Frauen – das PENG Festival hat sich auf die Fahnen geschrieben, Frauen in der Jazz-Szene zu fördern, die hier noch immer, trotz großer Fortschritte der Gleichberechtigung im Jazz, unterrepräsentiert sind. So möchten sie für Musiker*innen, Veranstalter*innen, Helfer*innen und das Publikum einen Raum schaffen, der frei ist von jeglichen Strukturen der Unterdrückung, Macht und Dominanz. Dabei muss die Musik selbst nicht politisch sein – sie soll für sich stehen, darf gut, spannend, langweilig, wild, laut, verwirrend beglückend gefunden werden – aber die Menschen, die sich ihr widmen, schon. Freut euch auf einen besonderen Workshop des Bühnenmütter e.V. und Auftritte von Natalie Greffel, Hilde, Alexandra Ivanova Trio, Johanna Schneider Quartett (Foto) u.v.m. Infos
10.10. – 17.10.2024 Jazzwoche, Hannover 
Die Jazzwoche in Hannover findet dieses Jahr unter dem Motto Verbindet Euch! Verbündet Euch! statt und reiht sich damit in die Tradition des Festivals, das für eine nachhaltige Vernetzung der Szenen und eine vielfältige, chaotisch lebendige Jazzkultur in Hannover steht. Das vielfältige Programm hält so einiges bereit: von der international renommierten Band Sheroes über das frisch gegründete Lisa Stick Quintett ft. Anders Jormin (Foto) bis zum Performance Tanz Duo Katharsis ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. In Kooperation mit dem Girls* Day findet am 16.10. der Jazz Girls* Day statt – ein Workshop, der FLINTA*s zwischen 9-19 einlädt, mit international erfolgreichen Musikerinnen zusammenzuarbeiten! Infos
08.10. – 15.11.2024 IMPULS Festival, Berlin / Halle / Magdeburg 
Dieses Jahr lädt das IMPULS Festival ein, die Büchse der PANDORA24 zu öffnen. Lasst euch von Neugierde packen, wenn 16 Komponist*innen in 12 Uraufführungen mit sechs Solist*innen, zwei Orchestern und einem Jugend-Ensemble ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Das in 3 Städten stattfindende Festival gastiert gleichermaßen in Kiosks, Theatern und Konzertsälen und bietet spannende Klangexperimente, um auf kreative Weise das Unerwartete zu entdecken. Mit Werken von Annette Schlünz, Alonso Huerta, Errollyn Wallen (Foto) uvm. Infos
12.10. – 13.10.2024 F.I.M. Festival, Frankfurt
Das Internationale Festival Improvisierter Musik lädt ein, Musik mal anders zu entdecken: der 1. Festivaltag beginnt im Kino, mit einem Showing des Dokumentarfilms „Step Across the Border“ über Fred Frith und die internationale Improvisationsszene Ende der 80er Jahre, in Anwesenheit des Künstlers. Danach kann man das Female Duo, bestehend aus Christine Abdelnour am Saxophon & Emilie Škrijelj am Akkordeon in der Brotfabrik bestaunen (Fotos: Christine Abdelnour, V. Mayrhofer). Highlight an Tag 2 ist die Komponistin & Violinistin Sana Nagano mit ihren Atomic Pigeons. Infos
17.10. – 20.10.2024 Jazz&TheCity, Salzburg
Seit über 25 Jahren verwandelt das Jazz&TheCity die historische Altstadt von Salzburg in eine pulsierende Bühne für zeitgenössische musikalische Vielfalt und grenzenlose Improvisation mit einem internationalen Flair. Unter dem diesjährigen Motto This is us! lädt der viertägige Festivalreigen nationale und internationale Künstler*innen, Musikenthusiast*innen und neugierige Stadtbesucher*innen zu einem unvergesslichen Erlebnis ein. Jazz mag zwar im Mittelpunkt dieses beliebten Publikumsfestivals stehen, doch unter dem neuen Untertitel Music unlimited zeigt Jazz&TheCity deutlich auf, dass das diesjährige Programmangebot eine vielfältige Mischung aus verschiedenen musikalischen und künstlerischen Genres und Acts bietet. Und das Beste: der Eintritt ist frei! Einfach hingehen und genießen! Mit der japanischen Komponistin Taiko Saito, dem finnisch-niederländischen Trio Peltomaa Fraanje Gouband, das Gesang, Klavier und Harfe mit elektronischen Klängen mischt, der Kontrabassistin Rosa Brunello, dem Clara Haberkamp Trio und vielen mehr. Infos
18.10. – 07.11.2024 Nordhäuser Jazzfest
Alle Jahre wieder öffnet der Jazzclub Nordhausen in Thüringen seine Tore und lädt zu einem vielfältigen Programm ein. Eröffnet wird es dieses Jahr von dem Günther Fischer Quintett & Uschi Brüning (Foto). Diese haben Mitte der 70er Jahre gemeinsam ein Studioalbum eingespielt, welches nun, 44 Jahre später, sein Comeback feier – die Wiederveröffentlichung ist sogar in den internationalen Top 100 der „Besten Alben (die keiner kennt)“, zusammengestellt vom deutschen „Rolling Stone“-Magazin, gelandet. Infos
18.10. – 20.10.2024 HÖMMA Jazzfestival, Oberhausen
Wie spannend und wirkungsmächtig Live-Musik-Events sein können, die mit Rollenerwartungen brechen, hat sich in den vergangenen Jahren bei zahlreichen Konzerten im Rahmen des Festivals gezeigt, nun kommt die 8. Ausgabe des HÖMMA Festivals unter dem Motto „Frauen und Jazz“ daher. Die Programmplanung ist von der Leitidee einer maximalen Vielfalt getragen: dies schließt die Vielfalt des Line-ups im Hinblick auf Altersstrukturen und Herkunft ebenso ein, wie eine maximale Bandbreite jazzspezifischer Genres, die sich mitunter mit jazzübergreifenden Musikrichtungen vermischen können. Selbiges Motto zieht sich auch durch die Festival-Locations: so kann man am Samstag das Clara Vetter Trio in der Christuskirche hören und danach Minerva Díaz Pérez& Peter Engelhardt im Leerstand im Oberhausener Hauptbahnhof bestaunen. Mit Manukai, SiEA, Afra Kane, Antonia Hausmann Duo uvm. Infos
18.10. – 24.11.2024 Jazztage Dresden 
Die diesjährigen Dresdener Jazztage bieten ein faszinierendes Programm mit internationalen Stars und lokalen Jazzgrößen. In einzigartigen Locations der Stadt wird die Vielfalt des Jazz zelebriert – von traditionellen Klängen bis hin zu innovativen Fusionen. Unter den Highlights sind Veronica Swift (Foto), eine der führenden Jazzsängerinnen ihrer Generation, und die Ausnahmesängerin aus den USA Jocelyn B. Smith. Freut euch auf die brasilianisch-deutsche Sängerin Bê Ignacio, die Organistin Barbara Dennerlein, die mit dem Bayrischen Kabarettpreis ausgezeichnete Sängerin, Schauspielerin und Autorin Lisa Fitz, die mit ihrem Programm auf die gesellschaftlich-soziale Diskriminierung von Frauen aufmerksam machen möchte, und viele mehr. Infos
19.10. – 26.10.2024 Leipziger Jazztage 
„Tell me…!“ Im Fokus des diesjährigen Programms der Leipziger Jazztage steht die Kunst des ’storytelling‘ und in besonderem Maße auch die menschliche Stimme, die mal mit und mal ohne Worte, aber immer im Dialog mit virtuosem Instrumentalspiel allerlei zu berichten hat… Mit MAIKA und dem Marina Schlagintweit Large Ensemble (Foto: Lukas Diller) werden dabei spannende Stimmen talentierter, junger Musikerinnen laut: MAIKA vereint Jazz und Pop mit starken, persönlichen Texten, während das Marina Schlagintweit Large Ensemble, was den diesjährigen BMW Young Artist Jazz Award verliehen bekommen hat, mit kraftvollen Kompositionen und orchestraler Tiefe auftritt. Beide Acts stehen für die neue Generation weiblicher Jazzmusikerinnen, die mit ihrer Kreativität und Ausdrucksstärke die Bühne erobern. Die Bassistin Susi Lotter gehört ebenfalls zu den diesjährigen Gewinnerinnen und wird mit der Formation AIKEN zu erleben sein. Als Leipziger Newcomerin ist das Myrsini Bekakou Quartet angekündigt. Mit Cécile McLorin Salvant, Joëlle Léandre, Amirtha Kidambi, Wendy Eisenberg & Emily Wittbrodt, Kathrin Pechlof Trio, Sofia Jernberg & Mette Rasmussen, Sylvie Courvoisier, Poeji, Camila Nebbia’s The Hanged One, Lina Allemano, Dust Bunny uvm. Infos
19.10. – 09.11.2024 Multiphonics Festival, Köln/Wuppertal
Für die Fans von Jazz und World Music ist das jährlich stattfindende Multiphonics Festival in Köln, Wuppertal und Düsseldorf, kuratiert von der Kölner Klarinettistin Annette Maye, ein Highlight im Konzertkalender. Die 11. Ausgabe findet vom 19. Oktober bis zum 09. November 2024 in Köln (Stadtgarten, Trinitatiskirche, Comedia) und ab dem 31. Oktober bis zum 09. November in Wuppertal (Skulpturenpark und weitere Spielorte) in Kooperation mit dem Wuppertaler Jazzmeeting und in der Düsseldorfer Jazz-Schmiede statt. Mit dabei sind in diesem Jahr erfreulich viele Musikerinnen wie die Saxofonistin Angelika Niescier, die im Duo mit der Pianistin Marta Warelis aufspielen wird. Das Beyond The Roots Large Ensemble ist eine Erweiterung des Kölner Musiker*innen-Kollektivs „Beyond the Roots“ mit international renommierten Gästen. Es verbindet Klangfarben des Orients, des fernen Ostens und der abendländischen Kunstmusik und erlaubt Freiräume für Improvisation und Eigensprachlichkeit der beteiligten Musiker*innen. Bei einem Konzert treffen die iranisch-kanadische Sängerin, Komponistin und Multiinstrumentalistin Golnar Shahyar und der Doppelhals-Gitarrist Mahan Mirarab aus Wien zum ersten Mal auf die Klarinettistin Annette Maye und den Bassisten Haggai Cohen-Milo (Foto). Die vielfach preisgekrönte Klarinettistin Anat Cohen ist mit ihrem Quartetinho einmal mit dem Trio der niederländischen Bassklarinettistin Fie Schouten im Doppelkonzert zu erleben, an einem anderen Abend mit Maria Basel, die ihr Debüt vorstellen wird. Flat Earth Society und das deutsch-irakische Projekt Road to Erbil in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Irak sind weitere spannende Acts. Infos
23.10. – 27.10.2024 Deutsches Jazzfestival, Frankfurt
Das Deutsche Jazzfestival lockt dieses Jahr mit hochkarätigen Musiker*innen, wie dem Franziska Aller Quartett, der Saxophonistin Emma Rawicz, der US-amerikanischen Sängerin Becca Stevens und der versierten Bassistin Lisa Wulff. Neben den Konzerten im hr-Sendesaal findet auch ein besonders spannendes Doppelkonzert im Mousonturm statt. Die Saxofonistin, Komponistin und Bandleaderin Jasmine Myra schreibt melodische, klangschöne Stücke, die sich mit Leichtigkeit über Genregrenzen hinwegsetzen. Außerdem ist Liam Shortalls aka corto.alto mit dabei: Latin, Punk und Hip-Hop gefiltert durch die musikalische Sprache des Jazz fließen in seine Tracks ein. Infos
26.10. – 27.10.2024 Operation Ton, Hamburg 
OPERATION TON, Hamburgs erste Music Future Convention, startete 2007 als bundesweiter Kongress für musikalische Zukunftsfragen. Heute ist OPERATION TON ein bundesweites, 2-tägiges Event für Musiker*innen, DJs, Bands, Producer:innen, Musikschaffende, Branchennachwuchs, Clubverliebte und all diejenigen, die Musik erfinden, performen, entwickeln, vertreiben oder einfach lieben. Bereits bestätigt für dieses Jahr sind SONYA, Daju, Diana Babalola (Foto: Martin Huch), Ebow, Fenja Möller, FINNA, listentojules, Michelle Leonard, Ivy Nortey, Lila Sovia, Maryam.FYI, Lilly Zumholte, Jogida, Melane Nkounkolo, Rahsa, Saskia Rienth und viele mehr. Infos
Titelbild: Rene Terp


Das Waves Vienna ist ein Club- und Showcase Festival in Wien. Jedes Jahr im Herbst werden die besten Clubs, einzigartige Off-Locations und der öffentliche Raum zum Ort des Geschehens. Zahlreiche Bühnen werden drei Tage lang von neuen Talenten und etablierten Acts bespielt. Viele internationale Acts treten im 9. Wiener Bezirk auf. Darüber hinaus sind einheimische Künstler und anspruchsvolle Musiker aus Osteuropa fester Bestandteil des Festivalprogramms. Jedes Jahr präsenetiert das Waves Vienna zwei Fokus-Länder – eines aus dem östlichen und eines aus dem westlichen Teil Europas – und legt den Schwerpunkt im Live-Programm auf Acts dieser Länder. Die Waves Vienna Music Conference ist Teil des Festivals und bietet die Möglichkeit, Vorträge und Podiumsdiskussionen zu besuchen und an Workshops teilzunehmen. Das fachspezifische Programm befasst sich auch mit dem Thema Ost trifft West und strebt eine langjährige pan-europäische Zusammenarbeit an. Die Konferenz widmet einen Teil ihres Programms den jeweiligen Musikmärkten und Szenen der Fokus-Länder. Bisher sind 97 Künstler*innen für Waves Vienna Festival 2024 bestätigt. Headliner sind Girlband! (Foto: Rachael Halaburda) und Power Plush. Darüber hinaus sind BLUAI, Swim School und viele mehr gebucht.
An zwei Tagen im September finden in Pünderich an der Mosel Kunstinstallationen, Film- und Musikbeiträge, Kulinarik und Menschen zusammen. Der Freitag bildet Spielfläche für junge, regionale Filmemacher*innen und wird ergänzt durch die Lesung einer Wiener Autorin. Der Samstag steht ganz im Zeichen der Musik und des Zusammenseins.
Das Riviera ist das einzige Independent Festival im Rhein-Main-Gebiet, das einen Bogen von Popkultur zu Avantgarde spannt. Dabei werden insbesondere populäre Programmpunkte eingeladen, die aber trotzdem künstlerisch originelle Formen beinhalten und nicht im Mainstream aufgehen. Dabei ist für jede*n was dabei: In dem sehr vielfältigen Programm aus Konzerten, Performances, Installationen, Kunst und Nachtkultur, aber auch Lesungen, Diskussionsveranstaltungen und Workshops werden die Zuschauer*innen der Region eingeladen, der popkulturellen Musik- und Clubszene des Rhein-Main-Gebiets zu begegnen. Neben bekannten Künstler*innen geben wir deshalb auch unbekannteren Namen eine Plattform, sodass die Besuchenden immer auch neue Acts für sich und ihre Playlist entdecken. Nachwuchsförderung ist ein wichtiger Bestandteil des Festivals, der dadurch gelebt wird, dass wir aufstrebenden Künstlerinnen und Künstler eine Bühne bieten. In diesem Jahr sind mit OG LU (Foto: Neven Allgeier), haiyti, Angermausi, Cosy Mueller, Lea Ikone, DJ Stama oder Rawax wieder viele junge Künstlerinnen und Künstler aus dem Rhein-Main-Gebiet dabei. Erstmalig veranstalten wir am Festival-Sonntag Riviera Friends & Family im Hafen 2. Familien und Freund*innen mit bis zu 6 Kindern erhalten für 15 Euro Eintritt und können sich auf ein buntes Programm mit Musik vom Riverside Collective und dem Softchor, Clown-Shows und einen Batting Cage zum Baseball-Spielen freuen. Die Riviera Konferenz findet in diesem Jahr begleitend zum Musikfestival für Pop- und Clubkultur statt. Inhaltlich führt die Konferenz konsequent das fort, was seit drei Jahren ihr Ziel und Anliegen ist: Menschen aus der Musikbranche des Rhein-Main-Gebietes und darüber hinaus zu interessanten und relevanten Themen zusammen zu bringen.
Die Kreativfabrik veranstaltet das vierte F.U.C. Festival. Zusammen mit diversen Initiativen und Vereinen servieren sie uns wieder ein vielseitiges Programm aus Konzerten, Partys, Workshops, Vorträgen und vielem mehr. Draußen und drinnen wird es absolut bunt, wild und wunderschön. Kommt und feiert mit! Taby Pilgrim, Elle MB, Wick Bambix,Tante Kante & Trockener Sekt, March (Foto: Titia Hahne), gelinde gesagt, sind auch mit am Start! 
Mit dem Festival Expedition:POP&SOUNDS öffnen die Stadt Ludwigsburg und die Wüstenrot Stiftung das Ludwigsburger Franck-Areal vom 12. – 15.09.2024 für lokale und regionale Komponist*innen, Soundkünstler*innen, Musiker*innen, Solokünstler*innen, DJs, Bands und andere Formationen aus den Bereichen Sound/Klangkunst und (elektronischer) Pop-Musik. Sie alle bringen die imposanten Lager- und Produktionshallen des leerstehenden Industriequartiers zum Vibrieren. Kooperationspartner: Pop-Büro Region Stuttgart, Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und die Filmakademie Baden-Württemberg. Mit dabei: DUFT (Foto: Instagram), Laima Adelaide, issueswithmysleep, Anna Stucky.
Das Festival bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus Konzerten und Musikveranstaltungen an verschiedenen Orten in Bremen und Umgebung. Mit Künstlerinnen wie Alma Naidu, Olga Reznichenko, Moonlight Benjamin, Myra Melford, Sarah McCoy (Foto: Anoush Abrar) und Sara Decker erwartet die Besucher eine Vielfalt an Musikstilen von Jazz und Blues bis hin zu Rock und experimenteller Musik. Das Programm betont sowohl etablierte als auch aufstrebende Talente und spiegelt eine breite Palette musikalischer Einflüsse wider, von traditionellen Klängen bis hin zu modernen, genreübergreifenden Kompositionen. Ein besonderes Highlight ist die Betonung auf weibliche Künstlerinnen, die das Festival mit ihrer Kreativität und Vielfalt prägen. 

Am Sonntag, dem 15.09. ab 12 Uhr, findet im Innenhof der Kongresshalle Gießen das Open-Air-Festival „Songs im Garten“ statt. Unterstützt vom Kulturamt Gießen, der Kongresshalle Gießen und der Sparkasse Gießen finden die Songs im Garten das 4. Jahr in Folge, dieses Mal als eintägiges Festival in Kooperation mit der Anfang des Jahres gegründeten Initiative eineweltmusik, statt. Fünf Ensembles aus dem Umfeld der Initiative spielen im lauschigen Ambiente des Gartens, mitten in der Stadt. Orientalische Klänge, World-Jazz, Musik von den Kapverdischen Inseln, Flamenco, Popsongs in verschiedensten Sprachen, chillige Handpansounds, tanzbare handgemachte Musik, virtuos, mit viel Temperament und Leidenschaft dargeboten, garantieren einen wundervollen Tag mit spannender und abwechslungsreicher Musik. Mit von der Partie sind Balladeire, Acht Ohren Trio (Foto), Selva Negra, Sono Orientalis, Freddy Becker, Percussion All Stars und von den Kapverden: Cláudia Sofia mit Band. 
Theaterstücke, Liederabende, Partys und Debatten. Das Festival Hayat Habibi*s feiert die Wünsche, Hoffnungen, Geschichten und ehrt die antirassistischen Kämpfe der Bewohner*innen des Allerheiligenviertels und der (post-)migrantischen Stadtgesellschaft in Frankfurt. Die DJ-Crew GG Vybe (Foto: Roj Films) macht ein Pop Up Radio Event in Zusammenarbeit mit Refuge Worldwide Radio und macht damit vielfältige migrantische Perspektiven sichtbar. Im Rahmen des Pop up Radios werden sie BiPoC/ Flinta*-DJs, die sie durch Live-Events, über soziale Medien und/oder durch Hörensagen in ihrer Community entdeckt haben, ins Rampenlicht rücken. Neben DJ Sets werden außerdem Podcasts und Talks Teil des Programms sein (27.+28.09. Mousonturm Lokal & Hof).
Das 1986 gegründete Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) bespielt Schleswig-Holstein und Hamburg sowie Teile von Dänemark und Niedersachsen. Der Schwerpunkt liegt auf der klassischen Musik, aber auch andere Genres wie Pop, Jazz, Theater, Elektro, Klezmer, Comedy, Lesungen u. a. kommen zur Aufführung. Zum einen zeigt das Frankfurter Bridges-Kammerorchester sein Programm „Brücken nach Venedig“, bei dem sich Kompositionen des berühmten Venezianers Antonio Vivaldi mit Klängen aus der arabischen, persischen und europäischen Klassik, dem Jazz, osteuropäischer Folklore sowie verschiedenen Formen zentralasiatischer und lateinamerikanischer Musik mischen. Das estnische Duo Ruut (Foto: Agnes Müürsepp) singt zweistimmig und bespielt die Kantele vierhändig. Dabei entfalten sie eine in den Bann ziehende golden-lichtvolle Klangmagie – teils sphärisch, teils rhythmisch markant, irgendwo zwischen baltischem Folk, Minimal, Pop, Ambient, Jazz und Klassik. Fatoumata Diawara fusioniert in ihrem aktuellen Programm „London Ko“ die britische Metropole mit Malis Hauptstadt Bamako und beschwört dabei einen imaginären, neuen Kontinent. Außerdem werden Wallis Bird & Spark, Marina & The Cats, u.v.w. erwartet.
Das Mind On Fire Festival setzt Zeichen – für einen respektvollen Austausch aller Kulturen, unabhängig von Herkunft oder Religion der Menschen. So kann ein neues Verständnis und Bewusstsein füreinander und für sich selbst entstehen. Das einzigartige Sommerfestival findet auf dem idyllischen Gelände des CVJM Feriendorfs Herbstein mit über 25 internationalen Bands und mehr als 50 Workshops (ohne Anmeldung) statt. Eingeladen sind alle, die an Kunst interessiert sind, die ihre eigene Kreativität entfalten, dazulernen oder einfach nur genießen wollen. Ein inspirierender, weltoffener Sound zwischen heißem Balkan Brass, Arabic Roots und entspannten Afrobeats kommt von Äl Jawala. Im Spannungsfeld zwischen anatolischen Musiktraditionen, handgespielten Instrumenten und elektronischen Produktionen entsteht der einzigartige Ausdruck der Band AySay (Foto: Sebastian Vistisen) um die Sängerin Luna Ersahin. Das Duo Ice Hokku kommt mit elektronisch-akustischem Sound – ein Mix aus Gitarren, Synthesizern, Drum Machines und Voice Layers. Die Musik des Duos besteht hauptsächlich aus Popsongs auf Englisch und Hebräisch mit kraftvollem, kreativem Gesang und einer Prise Nahost-Flair. Feurige Latino-Rhythmen, harmonische Stimmklänge und unbändige Spielfreude bringen AnnaLu & Shavez mit.
Das Morgenland Festival Osnabrück widmet sich seit 2005 der faszinierenden Musikkultur des Vorderen Orient, von traditioneller Musik bis zu Avantgarde, Jazz und Rock. Mit dem Schwerpunkt auf einer Region, die als „Orient“ unmittelbar positive wie negative Klischeebilder hervorruft, hat sich das Festival zur Aufgabe gemacht, diesen Bildern ein möglichst authentisches entgegenzusetzen.
Camping auf dem Acker, fätzige DJs und Live Bands auf drei Stages, vielfältiges Workshop Programm und ein unvergessliches Wochenende. Ein Multigenre-Festival, das für ein solidarisches Miteinander steht und einen linken Raum für Kultur schaffen will. Macht mit – Let’s Fätz! Mit Bleidiät (Foto), Nora Augustine, Queens & Jesters, u.a. Auf der Openstage ist kein Programm geplant, damit jede*r die Möglichkeit hat, sich zu präsentieren. Neben der Live-Musik gibt es kulturelle und politische Workshops, die die Teilnehmer*innen für kulturelle Vielfalt begeistern, Wissen vermitteln und eine Möglichkeit bieten sollen, sich auszuleben, auszutauschen, zu vernetzen, zu politisieren, Spaß zu haben und Neues zu entdecken.
Das große Büffeln bei Wilhelmsburg in Mecklenburg Vorpommern geht in die siebte Runde! Das Festival, klein gestartet im Freundeskreis, ist von Mal zu Mal gewachsen. Auch dieses Mal soll es 4 verschiedene Bühnen geben, auf denen Live-Acts und DJ-Sets gespielt werden. Die Macher*innen halten an dem Konzept fest, bei dem einzelne Playtimes für spontan angemeldete DJs offen stehen. Dadurch wollen sie neue DJs in ungezwungener und trotzdem professioneller Atmosphäre zum Auflegen und Auftreten ermutigen. Zusätzlich werden auf einer der Bühnen Performances, Akrobatik und kurze Theaterstücke aufgeführt. Dieses Jahr werden 800 Besucher*innen erwartet. Mit The Red Flags, Wenn einer lügt dann wir (Foto), Annemalie, Emilski, Clara, This Machine!, Sellycious, Beka & Quirion, Justice, Maria Gigliola, Youkhi, u.v.a.
Rund achtzig Konzerte präsentiert die Biennale Shalom-Musik.Koeln vom 15. bis 25. August 2024 in Köln und im Rhein-Erft-Kreis. Bereits drei Jahre nach seiner Gründung zählt die Veranstaltung des Vereins Kölner Forum für Kultur im Dialog zu den renommiertesten Festivals in Deutschland, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, jüdische Musik hör- und erlebbar zu machen. Unter dem Motto „Together Now“ musizieren hier jüdische und nicht-jüdische Künstler*innen gemeinsam und präsentieren eine breite stilistische Vielfalt von klassischer Musik über Chansons und Klezmer bis hin zu neuer Musik, Jazz, und Filmmusik. Ein Highlight ist sicher das Konzert des Dom-Organisten Wilfried Bönig mit der Trompeterin und Schofarspielerin Yael Gat (Foto) mit bekannter, aber auch unbekannter Orgelmusik und Stücken für Trompete und Orgel von jüdischen Komponisten. Das Berliner Ensemble mit israelischen und iranischen Musikern präsentiert unter dem Namen „Sistanagila“ eine faszinierende Fusion aus Klezmer, sephardischer und persischer Musik, gewürzt mit klassischen Elementen, die von der Ausnahmeklarinettistin Shirley Brill beigesteuert werden.
Das experimentelle Theater- und Tanzfestival am Ufer des Zürichsees steigt in diesem Jahr vom 15. August bis 1. September. Das Festival eröffnet mit dem chorischen Theaterabend Mothers. A Song for Wartime (Foto: Bartek Warzecha). Mit einundzwanzig Frauen aus Belarus, Polen und der Ukraine und einer kraftvollen musikalischen Theatersprache hat die polnische Regisseurin Marta Górnicka einen Weg gefunden, auf der Bühne über sexualisierte Gewalt gegen Frauen, über Krieg und über das Überleben zu sprechen. Ein emanzipatorisches Musical versteckt sich hinter „Los Días Afuera“ von Lola Arias, das die Zustände in argentinischen Frauengefängnissen dokumentiert. Jenny Hval und Soap & Skin bringen ungewöhnliche Poptöne aus Norwegen und Österreich zu den Eidgenossen. Außderdem gibt sich die pakistanischstämmige Grammy-Gewinnerin Arooj Aftab, unterstützt von Harfe und Kontrabass, mit „transzendenten Klängen“ die Ehre. Und die guatemaltekisch-schweizerische Künstlerin Baby Volcano macht einen spannenden Spagat zwischen HipHop und Latin-Beats. Begleitet wird das künstlerische Programm von Gesprächsformaten und Workshops, die auch die Rolle der Kunst im Umgang mit Konflikten und Komplexität verhandeln.
Das MS DOCKVILLE ist ein dreitägiges Festival für Musik und Kunst in Hamburg-Wilhelmsburg. Mehr als 60.000 Besucher*innen und knapp 10.000 Camper*innen entdecken ein einzigartiges Gelände mit über 12 Bühnen, unzähligen Kunstwerken und Hafenatmosphäre inmitten von Elbkulisse und Industrie-Flair. Ein vielfältiges Lineup, das auf kein Genre festgelegt ist (aber Schwerpunkte in Indie, Hiphop und elektronischer Musik hat), versammelt Newcomer*innen, Lieblingskünstler*innen und Geheimtipps – und bietet neben der Musik auch Workshops, Lesungen, Kunstspaziergänge, Podcasts, Spielereien, Podiumsdiskussionen (zu Männlichkeitskritik) und ungezählte neue Inspirationen. Euch erwartet ein Hammer Line-Up mit Alice Phoebe Lou, Mette, Fuffifufzich, Georgia, Zoe Wees, Mine, My ugly Cementine, Sirens of Lesbos, Get Jealous, Ari Abdul, Tränen, Sirens of Lesbos, Tkay Maidza, Uche Yara, Gustaf, Wa22ermann, Lucia Lu, Art School Girlfriend, Lady Starlight, Pretty Girl, Goat Girl, DJ Fuckoff, Nieve Ella, Rachel Chinouriri, Hyperaktivist, Leila, Gustaf (Foto: FelipeTorres) u.v.m.
Seit über 40 Jahren ist das Jazzfestival Saalfelden ein Treffpunkt der internationalen Jazzszene, an dem es immer wieder Neues und Innovatives zu entdecken gibt. Die Kombination aus einer landschaftlich atemberaubenden Gegend und experimentellen Klängen zieht jedes Jahr im August Anhänger*innen aus der ganzen Welt in die kleine Stadt am Steinernen Meer. Internationale Künstler*innen bespielen an diesen vier Tagen neue und bereits etablierte Bühnen in und rund um Saalfelden. Klar, dass das Festival einige spannende Begegnungen bereithält wie die der Cellistin Tomeka Reid mit der Sängerin Sofia Jernberg (Foto), die auch in eigenen und weiteren Kollabos zu sehen sein werden. Außerdem könnt ihr das Trio otherMother um die Schlagzeugerin Judith Schwarz erleben, Leïla Martial & Valentin Ceccaldi, Blueblut, die austro-katalanische Improvisationspianistin Jordina Millà, die iranische Klarinettistin Mona Matbou Riahi u.v.a. Die Pianistin Kris Davis aus Kanada präsentiert mit ihrem neuen Trio das neue Album „Run The Gauntlet“ (Spießruten laufen) noch vor der Veröffentlichung. Bipolar Feminin stammen aus dem Salzkammergut und verbinden ihre musikalischen Einflüsse von Tocotronic bis The Cure mit wütendem Bühnenspaß und brodelnder Doom-Energie. Sylvie Courvoisier ist mit ihrer aktuellsten Formation Chimaera aus der New Yorker Jazz-Szene dabei. Die Formation Amirtha Kidambi’s Elder Ones verschiebt die Grenzen des Jazz und der elektronischen Formen und thematisiert im gleichen Atemzug „Macht, Unterdrückung, Kapitalismus, Kolonialismus, weiße Vorherrschaft, Gewalt und die sich verändernde Natur der Wahrheit“.
Wie immer am letzten August-Wochenende wird am Frankfurter Mainufer das Museumsuferfest gefeiert. Neu in diesem Jahr ist die gemeinsame Bühne der Kelterei Nöll und des Online-Musikformats Club8, die sich der Förderung von handgemachter Kunst und Kultur in der Stadt verschrieben haben und unter dem Motto „Äppler Rocks” ein vielfältiges Programm aus Live-Musik und kulinarischen Köstlichkeiten präsentieren. Es erwarten euch lokale Musikgrößen und frische Talente, u.a. werden Pauli und Dana Maria erwartet. Die Leyla Trebbien & Band (Foto) ist gleich zweimal zu erleben. Mehr ist noch nicht bekannt, das Programm ist noch in Planung.
Ab dem 28. August findet wieder das internationale Schlagzeugfestival Überschlag im Kulturzentrum Pavillon in Hannover statt. Euch erwarten eine weibliche Klangimprovisation von Experimental-Musikerin Bex Burch und der wohl berühmtesten Schlagzeugerin der Welt: Dame Evelyn Glennie. Christin Neddens und Benny Greb werden euch beim Drummers Morning Insights verraten, performen und alle eure Fragen beantworten. Die Multi-Instrumentalistin Mascha Juno gibt ein sinnlich-intimes Konzert mit Fliehkraft von Max Andrzejewski und Eigenkompositionen. Nachdem Vivi Vassileva (Foto: Adriana Yankulova) beim vergangenen Überschlag Festival mit ihrem Extasi Ensemble auf der großen Bühne frenetisch gefeiert wurde, gibt sie sich erneut die Ehre, dieses Mal allerdings ganz intim mit ihrem Lebensgefährten, dem brasilianischen Gitarristen Lucas Campara Diniz. Das aufregende Duo-Programm von Vanessa Porter & Emil Kuyumcuyan bietet Eigenkompositionen im Grenzbereich von Improvisation, Performance, Elektronik, Video und Schlagwerk. Young Talents und ein Mitmachkonzert für Kinder ergänzen das Programm.
Drei Tage lang wird das Bürgerhaus Wilhelmsburg zur Bühne für widerständische iranische Kunst aus ganz Europa. Vom 29. bis 31. August kommen 20 Acts auf der Elbinsel zusammen – Jazz mit persischem Kolorit, Singer-Songwriting auf Farsi, experimentelle Elektronika, mal auf schwebenden Klangteppichen, mal auf den Barrikaden der Avant-Garde, dazu international aufsehenerregende Filmkunst und Performance, flankiert von hochaktuellen Debatten zur politischen Bedeutung von Kunst im Exil. Eröffnet wird das Festival von der Jazz-Pianistin Clara Haberkamp und Cellistin Atena Eshtiaghi mit ihrem Duo Azadi, das komplexe Rhythmen und Vierteltöne der traditionellen persischen Musik mit modernen Jazz Harmonien und der sanften Geste der Spätromantik verbindet. Nach dem Chor Female* Voices, der den Hamburger Stadtteilkulturpreises 2024 gewonnen hat, gehört die Bühne der iranischen Liedermacherin Sanam Maroufkhani und der avantgardistischen Sound-Installation von Tarxun. Beim Sheen Trio (Foto: Liudmila Jeremies) verweben sich Stränge aus Jazz, Rock und experimenteller Musik mit Einflüssen aus dem Iran, Heimat der Klarinettistin und Komponistin Shabnam Parvaresh. Zum Tanzen im Freien lädt das Duo Floemée ein, das Setar und persischen Gesang mit elektronischen Klangtexturen zu verträumten Techno-, Ambient- und Trip-Hop-Sounds mixt. Die charakteristische Stimme von Mina Richman & Band ist mit warmherzigen, selbstironischen Songs und klarer feministischer Haltung zu hören. Zum Finale des Festivals übernimmt DJ Neza Azadikah mit Techno und House – auch sie eine prominente Aktivistin in der iranischen Musikszene. Außerdem werden 9T Antiope, Trio Picon & Asal Karimi, Golnar Shahyar & Atena Eshtiaghi, Maryam Palizban, u.a. erwartet. Es gibt spannende Podiumsdiskussionen, Workshops in Tanz, Poster Design & Ableton und Kinofilme wie „The Art Of Living In Danger“ der Regisseurin Mina Keshavarz, der unsere Aufmerksamkeit auf die rechtliche Situation iranischer Frauen aus früheren Generationen lenkt und den Kampf feministischer Aktivist*innen im Iran würdigt.
Das queer-feministische Musikfestival FUTURE NOW wurde 2020 erfolgreich von fünf Musiker*innen und Kulturschaffenden aus Bochum, Duisburg und Wuppertal gegründet. Ziel ist, ein Gegenmodell zu schaffen zu den überproportional männlich besetzten Line-ups internationaler Festivals und die Vernetzung von Musiker*innen zu praktizieren. In diesem Jahr beschäftigt es sich mit traditioneller Musik und ihren zeitgenössischen Erscheinungsformen. Beim Gedanken an Volkslieder und Volkstänze liegen Faszination und Beklommenheit oft dicht beieinander. Dieser Spannung geht das Programm mit einem ungewöhnlichen Line-up nach. Die internationalen Gäste überschreiten in alle Richtungen Grenzen zwischen unverwandten Genres in Musik und Performance. Das Programm arbeitet mit Uneindeutigkeiten und Brüchen, die viele Überraschungen bereit halten: Alphorn, Dudelsack und Posaune treffen auf Elektronik, europäische Volkstänze auf estnische Sounds und kongolesische Percussion, feministischer Metal-Punk übernimmt von zeitgenössischer Musik und gibt die Bühne weiter an westafrikanischen Ekang in iranisch-kamerunisch-deutscher Besetzung. Ein Vinylnachmittag lädt zum Hinhören ein und die Abende werden mit DJ-Sets beschlossen, bei denen Stilgrenzen bedeutungslos sind. Auf und hinter der Bühne dieses Festivals stehen ausschließlich FLINTA*-Personen! Vor der Bühne sind ALLE willkommen. Für deliziöses und erschwingliches Essen ist gesorgt. Mit einer der wenigen FLINTA*-Metalbands Aptera (Foto), Akiko Ahrendt, Salome Amend, Becky BEH, Stefanie Görtz, Gunda Gottschalk, Elena Kakaliagou , Johanna-Yasirra Kluhs, larabbia, Cätlin Mägi, Annegret Mayer-Lindenberg, Raissa Mehner, Miss Ingwer Rogers, Stefanie Oberhoff, Queering Balfolk, Ava Rasti, Betty SCHIEL, Huguette Tolinga, Maria Trautmann, Horty Tumba, Ute Völker, Maria Wildeis und Emily Wittbrodt.
Willkommen beim Rock am Beckenrand Festival – wo Musik und Freibadspaß zu einem unvergesslichen zweitägigen Festival verschmelzen! Am Rande eines malerischen Dorfes gelegen, bietet dieses einzigartige Festival ein unvergleichliches Erlebnis. Punk, Rock, Metal, Elektronik – das Festival bietet einen abwechslungsreichen Genre-Mix.
Shirley Holmes (Foto) aus Berlin kommen mit ihrem „Sport mit Gitarre“ zu Besuch. Marie Curry, bekannt aus der Hamburger Rap-Crew Neonschwarz, macht auf ihrer Solo-Tour Station am Beckenrand. The Sensitives sind eine wilde Mischung aus Punk, Rock´n Roll, Ska und Folk. Deine Cousine, ok.danke.tschüss, Fraupaul, Lizzy u.v.m. werden auch da sein. Ein malerischer Campingbereich, ein Überraschungs-Headliner, Pool-Pogo, Bier-Yoga, Unterwasser-Shootings und mehr Highlights erwarten euch.
Das JAZZ OPEN HAMBURG Festival 2024 findet dieses Jahr am 31. August und dem 1. September statt. Von knallenden Big Band Sounds, Modern Jazz, über Electronic bis hin zu Flamenco Vibes wird eine breite Vielfalt an Jazzspielarten im Musikpavillon/Planten un Blomen geboten. Mit dabei ist die junge Band Cansu Arat Group (Foto), deren Mitglieder sich an der HfMT in Hamburg kennengelernt haben. Für ein Konzert bei der Jazz Open erweitert sich das Jazul Duo um die junge, 2023 mit dem IB- SH Jazz Award ausgezeichnete Sängerin, Komponistin und Gitarristin Ella Burkhardt. Die britische Klarinettistin Samantha Wright ist mit ihrem Bandprojekt IVYMIND vertreten. Das Nordsnø Ensemble um die Sängerin Lotta Leitz hat sich der Verbindung von skandinavischer Folklore mit Elementen des zeitgenössischen Jazz verschrieben.
Nach drei erfolgreichen Ausgaben mit Rekordbesucherzahlen und der Auszeichnung als „Festival des Jahres“ beim Deutschen Jazzpreis 2023 setzt das Festival im Jahr 2024 seine Erfolgsgeschichte fort. Das internationale Jazzfestival der Kölner Jazzszene vom 31.8. – 7.9.2024. bietet über 50 Konzerte auf 17 Bühnen in der gesamten Stadt, wo ihr der Musik von Simin Tander, Farida Amadou, Joanna Duda, Jelena Kuljić, Lilly Joel Plays The Organ,
„Es ist nicht das, was Du tust, sondern wie Du es tust.“ In diesem Geiste präsentiert das 2009 gegründete Festival an drei Abenden die Musik von Studierenden der Abteilung Jazz/Pop der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Jede*r Musiker*in hat seinen/ihren eigenen Stil, jedes Ensemble hat seinen eigenen Sound, jederzeit werden neue und alte Einflüsse entdeckt und verarbeitet. Ab 20 Uhr stehen an allen Festivaltagen vier Bands auf der Bühne und präsentieren ihre eigene Musik und ihren eigenen Stil, die sie im Zusammenspiel entwickelt und gefestigt haben. In der Geschichte des Festivals standen von Solokünstler*innen bis Big Band schon alle erdenklichen Formationen im Fokus. Das Programm reicht traditionell vom klassischen Jazz über Pop und Latin, hin zu Freier Improvisation, Funk und Soul. So schafft es das Festival auch dieses Jahr durch große Vielfalt die Genregrenzen zu überschreiten und das Publikum an dem intimen Schaffensprozess der Künstler*innen zu beteiligen. Mit Elena Romano, Groove Gardeners, Eleven Seconds, 3OPЯ, üä, PKIII u.a.
Seit mehr als drei Jahrzehnten bietet der Internationale Augsburger Jazzsommer Live-Jazz in besonderer Open-Air-Kulisse. Von Anfang Juli bis Anfang August werden der Botanische Garten und der Brunnenhof im Zeughaus Schauplatz für internationale Konzerthighlights.
Vom 4.-7. Juli 2024 lädt Deutschlands größtes Festival für Roots, Folk, Weltmusik zu einer neuen Ausgabe ein. Euch erwarten spannende Begegnungen mit Künstler*innen aus über dreißig Ländern. Die österreichisch-britische Musikerin Alicia Edelweiss spielt ungewöhnlichen Folk. Die Komponistin und Multiinstrumentalistin Cerys Hafana aus Wales spielt eine walisische Dreifachharfe und benutzt sie „als perkussives, spitzzahniges Werkzeug, mit dem sie Songs aus den Archiven der Walisischen Nationalbibliothek ausgräbt“ (The Guardian). Die Musik des
Unter den mächtigen Schaufelradbaggern auf der Halbinsel Ferropolis steigt einmal im Jahr die größte HipHop-Party des Landes. Ein Wochenende lang wird das beschauliche Sachsen-Anhalt nicht nur Standort des größten Dauermoshpits der Welt, sondern Homebase für das Klassentreffen der HipHop-Szene. Hier passiert die Magie, über die die deutsche Rapszene das ganze Jahr lang spricht: Überraschende Collabos auf der Bühne und Eskalation davor, am nächsten Morgen das Goodlife auf dem Campingplatz zelebrieren und im klaren Wasser des Gremminer See baden, während die nicesten DJs ihre Sets spielen. Auch in dieser Festivalsaison geht dieses Erfolgsrezept weiter – das splash! lädt wieder ein, in die einzigartigste Festivalvenue Europas mit einem Lineup, das euch die heftigsten Acts der HipHop-Welt mit den überraschendsten Neuentdeckungen verspricht und seiner Zeit immer zwei Schritte voraus ist. Mit dabei sind unter anderem diese Acts: Baby B3ns, Ikkimel (Foto: ALL ARTISTS AGENCY),
04. – 23.07.2024 STOFFEL Frankfurt
Vom 4. Juli bis zum 4. August beleuchtet das Festival sein namensgebendes Sujet in allen Facetten. Das Thema Stimme wird auf einzigartige Art und Weise in Konzerten zahlreicher Genres erlebbar gemacht. Rund 30 Konzerte finden statt, unter anderem mit Birdy, Jess Glynne, AySay, Natalia Doco, Sona Jobarteh… und viele mehr. Im Kunstprojekt „Paint the Town Red“ greift die spanische Komponistin, Dirigentin und Künstlerin Esmeralda Conde Ruiz im Burghof Lörrach aktuelle Fragen zum Umgang mit KI auf.
Am 5. Juli kehrt die beliebte Konzertreihe HOLIDAYS auf die Terrasse des Kunstvereins Familie Montez zurück. An sieben aufeinanderfolgenden Wochenenden treten hier je Freitag, Samstag und Sonntag ab 18 Uhr Livebands aus der ganzen Welt sowie DJs auf. Der Besuch der Open Air-Veranstaltungen an der Honsellbrücke und angrenzend an den viel frequentierten Hafenpark kostet keinen Eintritt. Das Programm ist von Jazz und Jazz-beeinflusster Musik geprägt, enthält aber auch Afrobeat, Hip Hop, lateinamerikanische Musik und Neo-Soul. Die HOLIDAYS ACADEMY an den ersten zwei Wochenenden legt ein besonderes Augenmerk auf die regionale Szene. Für die gastronomische Verpflegung sorgen Außenbar und -küche. An ausgewählten Frei- und Samstagen geht das Programm ab Mitternacht im Kunstverein Familie Montez mit Afro Jam Sessions und Clubnächten weiter. Mit dabei sind die Band der Bassistin Franzi Aller Blue Lion, NOOMAE, Julie Kuhl (Foto: Neven Allgeier), DJ TEREZA,GG VYBE und viele mehr!
“Von Jugendlichen für alle Menschen!” Unter dem Motto findet am 06. und 07. Juli 2024 das Jugend-Kultur-Festival PINK FUTURE statt. In seiner zweiten Auflage lädt das Festival in den Palastgarten und auf den Willy-Brandt-Platz in Trier ein.
2013 fand erstmalig eine sommerliche Ergänzung des KLAENG Festivals statt: SummerKLAENG – Ein „Zock around the clock“ im Odonien: rund um die Uhr Musik! Das Konzept eines musikalischen Marathons in einem Ambiente, das sowohl Familien als z.B. auch konzentrierte Neue Musik-Hörer*innen anlockt, lockt in Köln mittlerweile Jahr für Jahr über 1500 Besucher*innen an.
40 Jahre gibt es das Festival im Kulturzentrum Tollhaus in Karlsruhe bereits (genauso alt wie unser Verein übrigens)! Das Line-Up kann sich auch in diesem Jahr sehen und vor allem hören lassen. Die rebellische Musikerin Wallis Bird bringt mit der klassischen Band Spark auf dem gemeinsamen neuen Album Visions of Venus tausend Jahre weibliche Musikgeschichte zum Klingen und sorgt sicherlich für manche Überraschung bei den Fans. Die vier Musikerinnen von Ketekalles (Foto rechts) aus Barcelona mixen, kombinieren und überschreiten spielerisch musikalische Grenzen und bedienen sich an den vielfältigen Elementen von Catalan Rumba, Funk, Flamenco, Hip-Hop, Soul, Pop und sogar Trap. Die Musik von Izo FitzRoy vereint die rohe Energie von Gospel und Blues mit einer dynamischen Performance und ausgezeichnetem Songwriting. Ayom kommen mit einer faszinierenden Fusion aus brasilianischen, tropischen, afrolatinischen und afrolusitanischen Melodien. Emiliana Torrini präsentiert klangschönen Singer-/Songwriter-Pop und changiert Album um Album zwischen TripHop, Indie- Folk- und Jazzpop. Auf den frischen und poetischen, politisch wie feministischen Auftritt von Steiner & Madleina könnt ihr euch auch freuen! Die begnadete Gospel-Sängerin Florence Adooni ist mit dem Tastenvirtuose Carsten „Erobique“ Meyer zu erleben, bevor für das letzte Konzert die in Stockholm geborene Singer-Songwriterin Anna Ternheim mit ihren melancholischen und gefühlvollen Songs die Bühne betritt.
Seit 1959 findet jährlich im Sommer in Frankfurt am Main „Jazz im Palmengarten“ statt und seit 2003 ist die Jazzinitiative Frankfurt verantwortlich für das Programm dieser sommerlichen Konzertreihe, die als ältestes, noch immer kontinuierlich stattfindendes Open-Air-Festival weltweit gilt. Die Jazzinitiative Frankfurt legt mit ihrer Programmgestaltung den Fokus auf die deutsche und europäische Szene und lädt in diesem Jahr beim Eröffnungskonzert das Sarah Chaksad Large Ensemble (Foto: Laura Pleifer) mit seinem orchestralen Jazz in den Palmengarten, der gleichermaßen durch rhythmische Raffinesse wie farbenreiche Harmonik besticht. Der Frankfurter Gitarrist Martin Lejeune hat ein Heimspiel, wenn er am 15. August mit Tous Les Quatres Matin – das sind mit ihm Johanna Klein (as), Gina Schwarz (b) und Jan Philipp (dr) – mit ausgelassenem Free Jazz die Bühne übernimmt. Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter (außer bei Hagel, Sturm oder Gewitter) auf dem Gelände des Musikpavillons statt.
Stell dir vor, du fährst raus auf’s Land.
Bei WATER & SOUND 2024 steht der Atlantik im Fokus. Die reichen Musiktraditionen des Atlantikraums sind geprägt von der historischen Interaktion zwischen Europa, Afrika und Amerika und den Auswirkungen von Kolonialismus, Handel, Sklaverei, Migration und einer globalisierten Welt. Water & Sound präsentiert vom 25.7. bis 4.8.2024 zeitgenössische Künstler*innen aus der Atlantikregion, die das Spannungsfeld zwischen Afrika, Amerika, und Europa aus verschiedenen Blickwinkeln repräsentieren. Zu hören sind unter anderem die Sängerin Mayra Andrade im Doppelkonzert mit Oumou Sangaré aus Mali. Im Annahof präsentiert die Gruppe Bala Desejo aus Brasilien Einflüsse der Tropicália der 60er und der musica popular brasileira der 70er Jahre im neuen Gewande, während Ana Frango Electrico als Speerspitze der Indie-Szene Rios gilt. Florence Adooni, eine der führenden FraFra Gospelsängerinnen Ghanas, beschreitet mit ihrer Band eine grandiose Verbindung mit Highlife und Jazz. Eine besondere Festivalkreation stellt die Begegnung der portugiesischen Sängerin Ana Lua Caiano mit ihrem Avantgarde Elektronik-Pop mit dem Ensemble The Waterbirds dar. Direkt im Wasser des Kuhsees präsentiert das Projekt Akutuk Origins aus Kamerun (Foto), traditionelle Wasserperkussion und Gesänge. Außerdem könnt ihr euch auf La Sonora Mazurén aus Kolumbien, die marokkanische Gnawa-Musikerin Hind Ennaira, Nicole Johänntgen aus der Schweiz, die deutsche Bands Nubia und Sinem u.v.a. freuen. Artist Talks und Kunstprojekte erforschen die Räume zwischen Kunst und Wissenschaft, sowie Historie, Ökologie, Gesellschaft und Musikethnologie des atlantischen Raumes.
17 Tage Theater, Tanz, Musik & Performance – das ist die Sommerwerft in Frankfurt am Main, die das Mainufer für einige Zeit in einen Kulturfreiraum verwandeln wird! In diesem Jahr knüpft das Open Air Festival mit dem Thema „FRIEDENSKULTUR“ an unsere gegenwärtige Realität an: „In Zeiten, in denen Hass und Aggression wieder salonfähig werden, und in denen auf allen Ebenen wieder hochgerüstet wird, ist es die dringende Verantwortung der Kulturschaffenden, eine andere Geschichte zu weben, der Erzählung von „wir gegen die anderen“ eine andere entgegenzustellen, und in Inhalten wie Formaten dem Reichtum Raum zu geben, der aus Vielfalt und Unterschiedlichkeit entsteht. Wie können wir die Gräben, die unsere Gesellschaft durchziehen, überwinden? Wie lassen sich Brücken bauen zwischen Stadt und Land, zwischen Jung und Alt, zwischen den vielfältigen Kulturen, Geschlechtern und Hintergründen, die wir als Individuen mitbringen? Wie lässt sich ein Dialog etablieren, in dem wir uns auf Augenhöhe begegnen? Es braucht für einen solchen Dialog Plattformen, „runde Tische“. Mit der Sommerwerft schaffen wir einen solchen Raum – alle zusammen“, heißt es auf der Website. Gönnt euch die Musik von Mrs. Linda und Mr. Hell, Acht Ohren Trio, Kabul Couture: The Trans Afghan Drag Heritage, Las Marikarmen, Das Personal, The Urban Socks, Pauli, Maly Macht Musik, Das King & Baumgardt Trio, Uusikuu, Turnalar Quartett, Mira Zounogo, Kaŝita Kanto, Mayiia, Marguerite, The Slags, Gina Livingston, Gelinde Gesagt (Foto: Sebastian Burkart), u.v.a.
Unter dem Motto „Mediterranean Crossing“ richtet das Weltmusikfestival den Fokus 2024 auf die vielfältigen musikkulturellen Entwicklungen im Mittelmeerraum, diesen besonderen Kulturraum, der Europa, Asien und Afrika verbindet. Auf den Bühnen in der Nürnberger Altstadt wird dann deutlich, wie die unterschiedlichsten Kulturen rund um das Mittelmeer bis heute von gegenseitigem Austausch geprägt sind. Woher stammt der Flamenco und welche Einflüsse hatten die arabische und jüdische Musiktradition auf die iberische Halbinsel? Welche Parallelen finden sich in nordafrikanischer Gnawa- und süditalienischer Tarantella-Musik? Was sind die aktuellen Strömungen im griechischen Rembetiko und welche Auswirkungen hat all das auf die aktuelle Popmusik? Eingeladen sind unter anderem die auf Kreta aufgewachsene Star-Sängerin Marina Satti, die Gruppe Light in Babylon um die israelische Sängerin mit iranischen Wurzeln Michal Elia Kamal (Foto), Gaye Su Akyol aus der Türkei, Ana Alcaide, AySay, Nabyla Maan, Bala Desejo, Anna Setton, Avy, Florence Adooni, Ladaniva, Marena, Of Men And Deer, Thabilé, Stereo Naked, The Lovebites, Trashperle, random us u.v.m.
In diesem Jahr findet das Festival unter dem Motto ESSENTIALS WORLDWIDE statt. Das 19. Festival fokussiert sich auf die Entwicklung der Stilistik im aktuellen Jazzgeschehen. Es werden alte Stile neu aufgegriffen, mit neuen technischen Möglichkeiten experimentiert, musikalische Grenzen auch zu den sich öffnenden Randgebieten des Jazz verschoben und neue Ideen innerhalb bereits zusammengesetzter Jazzstile entwickelt. Gleichzeitig erfolgt der Blick auf die globale Migration und zunehmende De-Nationalisierung im Jazz. Letztere findet ihren Widerhall in der Präsentation von künstlerischen Formationen, deren künstlerisches Zusammenfinden sich völlig unabhängig von der Zugehörigkeit zu einem Staat vollzieht. Das Publikum kann in diesem Jahr 19 Veranstaltungen erleben: elf Konzerte (davon vier Doppelkonzerte), drei Konzerte im Rahmen von Jazz For Kids, einen Jazzgottesdienst, zwei Workshops, einen Stadtrundgang und ein Open Air Festival. Das Eröffnungskonzert bestreitet das Macha Gharibian Trio. Stefanie Boltz wird ihr neues „Female!“-Programm vorstellen. Außerdem werden das 13-köpfige Sarah Chaksad Large Ensemble, Amina Claudine Meyers, Marilyn Mazurs Shamania, Joy Denalane, Fünfmalfünf, Songland Trio u.v.m. erwartet. Auch Nachwuchsstars wie Virginia MacDonald, Emma Rawicz und Afra Kane (Foto) sind dabei. Am 04.05. heißt es im Rahmen des Halleschen Themenjahres 2024 unter dem Titel „KOMM RAUS ZUM SPIELEN!“: die Veranstalter*innen laden gemeinsam mit dem Leiter des Jugendblasorchesters alle, die ein Instrument spielen können und möchten, zu einem gemeinsamen Musizieren („Jazzen“) zum SWH-SAALEJAZZ ein.
In diesem Jahr wird das Queer Festival 15 Jahre alt! Anlässlich dazu, lädt
Das Duo Okzitanis lädt zu einem historischen Tanzfest mit Tänzen, Musik & Tafelfreuden aus Mittelalter & Renaissance. Zum Tanz lässt das Duo Okzitanis Dudelsack, Trommeln und Saiten erklingen und leitet die Tänze an. Vorkenntnisse sind nicht nötig und alle können gleich mittun. Getanzt wird von allen gemeinsam als Gruppe – ein Riesenvergnügen für alle, die gerne gemeinsam tanzen und feiern. So könnt ihr gemeinsam im Festsaal des Gasthof Obermaier in Trudering bei Tanz und Musik den Frühling begrüßen. In den Tanzpausen serviert der Obermaier ein 2-gängiges historisches Mahl. Okzitanis unterhalten dazu ganz stilecht mit lieblichem Sang und Klang und es bietet sich Gelegenheit zum Plaudern und Kennenlernen.
Seit 1990 veranstaltet das Kulturforum Schorndorf die Schorndorfer Gitarrentage. Die ehrenamtlich arbeitende Programmgruppe der Gitarrentage besteht aus musikbegeisterten Menschen, meist auch selbst Musiker*innen und Gitarrist*innen, die ihr Wissen in verschiedenen Stilrichtungen der Gitarrenmusik in die Festivalplanung einbringen. Dieses Jahr gibt es einige Workshops, und auch die Konzerte dieses Jahr werden facettenreich:
Mit mehr als 20 Konzerten bringt das Landesjazzfestival Baden-Württemberg vom 8. bis 20. Mai 2024 Musik an unterschiedlichste Orte in der Stadt. Unter dem Festivalmotto „Beyond Borders“ gastieren in Tübingen international renommierte Bands und Künstler*innen, die die Vielfalt und Lebendigkeit der deutschen Jazzszene und junge Sounds auf die Bühne bringen. Das Festival bespielt Konzertsäle, Clubs und Lounges, sowie Kirchen und auch exklusiv ein Radiostudio oder eine ehemalige Fabrikhalle am Neckar. Umrahmt werden die Konzerte von Talks, Sessions, Workshops und Filmen. Das Festival öffnet den Horizont von modernem Jazz über Dancefloor zu Musik aus der Ukraine oder Indien, zu Fusion- und Crossover-Projekten. Mit Tamara Lukasheva & Matthias Schriefl und ihrem Duo MATRIA, Mareike Wiening NYC Quintet, Linda Kyei Swing Combo, FUZ4tet, Anke Helfrich Trio, Fola Dada & Band feat. Joo Kraus, Gee Hye Lee Trio feat. Song Yi Jeon (Foto), u.a.
Auch der 26. Venner Folkfrühling bietet wieder einen bunten Querschnitt durch die nordeuropäische Folk Musik und darüber hinaus. Bereits am Himmelfahrts-Donnerstag startet das Festival mit einem irischen Abend. Der Freitagabend sowie der Samstagnachmittag stehen dann ganz im Zeichen der deutschsprachigen Musik.
Stell Dir das Afro-Pfingsten Festival als ein lebendiges Gemälde vor, in dem jede Farbe, jeder Akzent und jedes Detail zum Leben erwacht. Das Festival ist wie eine farbenfrohe Leinwand, voller Aufregung und Wunder. Es ist ein Fest der Vielfalt und Kreativität. Ein Mosaik der Kulturen. Aber erst durch die rund 85.000 Besucher*innen, mehr als 300 Freiwilligen und über 250 talentierten Künstler*innen wird das Bild zu einem einzigartigen Afro-Pfingsten voller Lachen und Freude. Seit über 30 Jahren verwandelt sich die Stadt Winterthur während den Afro-Pfingsten in eine interkulturelle und multikulturelle Begegnungszone. Auch dieses Jahr findet in der charmanten Winterthurer Altstadt ein vielseitiger Markt mit rund 250 Ständen statt. Es ist ein Markt der Sinne mit Kulinarik aus aller Welt, internationalem Kunsthandwerk und einem breiten Kulturangebot.
About Pop ist die einzige Veranstaltung für aktuelle Themen rund um Pop-Kultur und Pop-Musik in Stuttgart mit Strahlkraft auf die gesamte Region und Baden-Württemberg. Sie findet jährlich als Festival & Convention auf dem Wizemann Areal in Stuttgart-Bad-Cannstatt statt. 2024 findet sie zum sechsten Mal und zum ersten Mal zweitägig statt!
50 Jahre Lesbenfrühlingstreffen und es wird ein Festival!
Die heutige Schweizer Jazzszene zeigt sich mutig, selbstbewusst und bewegt sich spielend über stilistische Grenzen hinweg. Das 35. Schaffhauser Jazzfestival hebt vom 20.-25. Mai 2024 den Vorhang und zeigt in alle Richtungen weisende Forschungsexperimente. Die spannende Kombination von etablierten Tonangeber*innen und noch wenig bekannten Entdeckungen können nur in Schaffhausen in solcher Dichte erlebt werden. „Würde es das Schaffhauser Jazzfestival nicht geben, so müsste es erfunden werden“: Dieses Zitat von Beat Blaser bringt bis heute die Schaffhauser Werkschau auf den Punkt.
Mit dem Titel „Blue in Green“ präsentieren die diesjährigen Hildener Jazztage 12 künstlerisch hochwertige Jazzkonzerte in gewohnt angenehmer und familiärer Atmosphäre. In diesem Jahr eröffnet wieder eine Frau das Festival, Karolina Strassmayer, die im Duo mit Drori Mondlak die Formation Klaro! darstellt. Das Duo verbindet die Lyrik der europäischen Klassik und Folklore mit der rhythmischen Kraft des amerikanischen Jazz und der harmonischen Raffinesse der zeitgenössischen Musik. Am 23.05. präsentiert die Bassistin und Sängerin Kristin Korb mit ihrem Trio ihr neustes Projekt, eine Neuinterpretation und gleichzeitig Hommage an die Eurythmics. Am Freitag, dem 24.05. tritt die Gewinnerin des WDR Jazzpreises 2024, Caris Hermes, in Hilden auf. Mit ihrem Quartett und ihrem Kontrabass bringt sie die Vielfalt ihres Spiels in die Stadthalle. Mit Mara Minjoli (Foto), die mit dem João Luís Quintet das Album „Afro Sambas“ neu interpretiert, klingt das Festival am Sonntag aus. Die Sängerin, deren Vater aus Kamerun stammt, lässt ihre afrikanischen Wurzeln in ihrem Gesang erkennen, die wunderbar mit den brasilianischen Sounds des Quartetts harmonieren.
3 Tage, 4 Bühnen, mehr als 20 Bands und dann auch noch eintrittsfrei – das sind die Jazztage in Idar-Oberstein. Zurecht gehören sie zu den Highlights in Rheinland-Pfalz. Schwerpunkt in diesem Jahr sind südeuropäische Jazzformationen wie die Gruppe Mother um die griechisch-stämmige Bassistin Athina Kontou, die fusioniert, was unvereinbar scheint: griechische Musik und Jazz. Die derzeit erfolgreichste junge Jazzgruppe Europas, Mama Shakers aus Paris, wurde von der Sängerin und Trompeterin Angela Strandberg gegründet und performt den alten, wilden Jazz der „Roaring Twenties“ mit jugendlichem Elan. Auch die deutsche Jazzszene ist vertreten. Die Jazzrausch Bigband (Foto: Sebastian Reiter) um Monika Roscher präsentiert zu ihrem 10. Jubiläum ein mitreißendes Programm orchestralen Techno-Jazz‘. Meret Becker präsentiert das Programm “Le Grand Ordinaire”, eine Collage aus musikalischen Bildern und surrealen Liedern, die von Reisenden erzählen. Außerdem werden Federkeil Music Electro Swing feat. Silke Hauck (und den female horns), Holler My Dear, Boogie Royal feat. Frank Riehm, Mrs. King & her Jewels, Franzi Allers Band Conic Rose u.a. erwartet. Die 15jährige blinde Pianistin Sophia Brandt tritt mit ihrem Jazz Trio auf.
Vom 24. bis 26. Mai 2024 verwandelt die Lahnsteiner Musikszene die Rheinanlagen in Oberlahnstein in ein wahres Paradies für alle Festivalliebhaber*innen. Von lokalen Bands bis hin zu aufstrebenden Künstler*innen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zum Beispiel solltet ihr den Auftritt von Diana Ezerex (Foto: Viola Patzig) nicht verpassen, die mit ihrer herausragenden und berührenden Wortgewalt und neuem Sound eine intensive Geschichte des Seins erzählt und das Publikum herausfordert, sich mit Fragen der Identität, Zugehörigkeit und Persönlichkeit auseinanderzusetzen. Die fünfköpfige FLINTA*-Band Bubs. zeichnet sich durch ihren vier- bis fünfstimmigen Gesang aus und kämpft für Gleichberechtigung, ein tieferes Diversitätsbewusstsein bei sich selbst und in der Gesellschaft und gegen Diskriminierung aller Art. Serpentin ist eine Ausnahmekünstlerin, die mit ihrem einzigartigen Indie-Elektro-Sound Genregrenzen sprengt und in ihrem selbstproduzierten Sound einen Sturm aus Freiheit und Schmerz entfacht. Mit ihrer rohen Energie und ihrem ungezähmten Geist ist die Punkband Alarmbaby die Stimme der Rebellion. Angeführt von der charismatischen Sängerin Mary-Anne, setzen sie mit ihrer einzigartigen Besetzung die Bühne in Brand. Außerdem sind Flora, Aennis, Brenda Blitz, u.v.w. dabei. Am Sonntag, dem 26. Mai 2024, gibt es ein buntes Kinderprogramm, einen faszinierenden Drachen-Walk-Act und jede Menge Unterhaltung von den Vereinen aus Lahnstein. Übrigens: der Eintritt zu allen Konzerten ist kostenlos, es wird aber um einen Solibeitrag gebeten.
Am 24. + 25.05.2024 findet zum vierten Mal das Futur 2 Festival im Elbpark Entenwerder statt. Bis zu 5.000 Besuchende kamen bei den letzten Ausgaben an die Elbe und haben gemeinsam bewiesen, dass Nachhaltigkeit und Spaß sehr gut zusammenpassen. Denn: das Futur 2 Festival ist komplett energieautark – das heißt der komplette Strom für das Festival wird regenerativ vor Ort erzeugt. Das geht zum einen über verschiedene Solaranlagen und zum anderen über die Muskelkraft des Publikums. Das muss nämlich auf Fahrrädern mit einem Generator im Hinterrad Strom für eine der Bühnen erzeugen – das macht nicht nur Spaß, sondern macht den Wert von Strom auch gleich am eigenen Leib „erfahrbar“. Auch der Rest des Festivals ist nachhaltig organisiert: vom Müll(vermeidungs)konzept, über Gastronomie und Mehrweg bis hin zur nachhaltigen Anreise und Logistik. In diesem Jahr lockt das Festival wieder mit zahlreichen Liveacts, DJs und einem Rahmenprogramm rund um Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
Im Frühjahr 2004 eröffnete das Kulturzentrum, damals noch im Lokschuppen der Hafenbahn. Jetzt blicken die Macher*innen auf 20 Jahre Konzerte, Hafenkino, Klubnächte, Schafe und Café zurük – und das muss gefeiert werden! Polytechnisches Amüsement: das Programm des Festivals wird Stück für Stück veröffentlicht – es gibt Bands, DJs, Film, Kulinarisches, Kunst und Kurioses. Bisher bekannt gegeben sind: Brimheim (DK) (Foto: Andre Hansen), Ice Hokku (IL), Matching Outfits (DE)
Europas größtes Festival für afrikanische Musik und Kultur! Das Africa Festival besteht seit 1989 und ist das größte und älteste Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa. Über 7630 Musiker*innen und Künstler*innen aus 56 Ländern Afrikas und der Karibik sind bisher in Würzburg aufgetreten und haben mehr als 2.675.000 Besucher*innen den kulturellen Reichtum des afrikanischen Kontinents vor Augen und Ohren geführt.
Was kann man in diesen irren Zeiten miteinander, füreinander und gemeinsam musizieren, singen und tanzen? – Das ist die Frage, die sich durch das 1. FOLK FOR FUTURE-Fest zieht, das am 8. und 9. März im Ost-Passage Theater Leipzig stattfindet. Ob Liedermacherin, Folkmusiker, Chorsängerin oder Tänzer, wir werden gemeinsam erkunden, wie wir uns kulturell und künstlerisch positionieren – gegen rechts und für eine sozial-ökologische Transformation. Tagsüber gibt es Workshops zum Thema, viel Raum für Austausch, Kennenlernen und Kreativsein – abends laden wir Künstler:innen ein, ihren Blick auf die Gegenwart auf die Bühne zu bringen. Singer/Songwriter lieferten den Soundtrack zur Umwelt- und Friedensbewegung der 70er und 80er – was haben sie uns heute zu erzählen?
Sie haben sich sicher gewundert, dass das ehemalige Internationale Klezmer Festival nun Jewish Music Today Fürth heißt. Mit der 19. Ausgabe haben die Veranstalter*innen sich entschieden, die ganze Vielfalt der jüdischen Musik im Titel abzubilden. Eine Vielfalt, die das Festival schon seit längerem präsentiert. Verstärkt wird diese nun durch neue Impulse aus der aktuellen jüdischen Musikszene. So wird das Festival mit einer israelischen Musikerin – Hadar Maoz (Foto)– eröffnet, die 2500 Jahre Kulturgeschichte in Musik und Performance vereint und für ein friedliches Miteinander auf der ganzen Welt appelliert. Diese Botschaft steht als Sinnbild für das ganze Festival. Konzerte erstklassiger internationaler Musiker*innen im Kulturforum bieten hierzu Gelegenheit ebenso wie die Eröffnungsparade durch die Gustavstraße, Kneipen-Konzerte, gemeinsamer Tanz und herausragende Workshops. Filme, Führungen und ein öffentlicher Shabbat-Gottesdienst laden ein, mehr über jüdische Lebenswelten zu erfahren. Auch das für das letzte Festival in Auftrag gegebene Kinder-Musical Ben & David kommt aufgrund des großen Erfolgs noch einmal auf die Bühne!
132 Künstler*innen aus 29 Ländern, 14 Konzertabende in 7 Locations – das gibt es im Frühjahr beim „Over the Border – Music Diversity Festival“ in Bonn zu erleben. Vom 10. März bis 27. April 2024 bietet die Veranstaltung eine musikalische Reise durch urbane Afrobeats, Latin Salsa & Cumbia, Balkan Beats, keltische Folkabende, Jazz und mehr. Mit dabei sind B.C.U.C aus Südafrika, Lisa Canny sowie Kilá aus Irland, die polnische Bassistin Kinga Głyk, Bernadette La Hengst u.v.w. Außerdem macht mit der „Akkordeonale“ das einzige tourende internationale Akkordeonfestival der Welt Halt beim Over the Border Festival und gibt ein Konzert mit hochkarätiger Besetzung und unterschiedlichsten kulturellen Einflüssen. Unter dem Motto „Silence is Violence“ trägt bereits seit der ersten Festivalausgabe 2016 insbesondere das Projekt Local Ambassadors mit möglichst unterschiedlichen Perspektiven zur Überwindung von Grenzen und für Anerkennung, Verständigung gegen Ausgrenzung, Verfolgung und Krieg bei. Das facettenreiche Projekt findet jedes Jahr mit einem komplett neuen Line-up statt. Dabei kommen Protagonist*innen mit unterschiedlichsten kulturellen Identitäten aus der Region mit internationalen Musiker*innen wie der Cellistin Nesrine (Foto) zusammen, proben gemeinsam und treten miteinander auf.
Die Salzachstadt wird für eine Märzwoche lang zum Mekka internationaler Jazzgrößen! Neben den großen Hauptkonzerten in Alt- und Neustadt gibt es ein Extraprogramm, wie die Jazznight oder ein Frühschoppen. Seit 1970 bedeutet Burghausen Jazz. Neben den großen Hauptkonzerten in Alt- und Neustadt gibt es ein Extraprogramm, wie z. B. die Jazznight in den Lokalen der Altstadt, ein Frühschoppen oder die Sessions im Jazzkeller des Mautnerschlosses, bei denen oft die umjubelten Musikstars spontan einsteigen. Die jährliche Jazzwoche gehört international zu den großen Festivals ihrer Art, Burghausen wird zum „bayerischen New Orleans“: Gäste aus aller Welt – und natürlich die Burghauser*innen selbst – machen die Nacht zum Tage, das bunte Gewimmel von Konzertbesucher*innen und Musiker*innen reißt die Salzachstadt aus ihrem behaglichen Winterschlaf – oder besser gesagt aus einem knapp dreimonatigen Jazz-„Entzug“ – mit Extra- Power Jazzgenuss. Dieses Jahr könnt ihr euch unter anderem auf Laura Jurd, FEH, ROSETTES, Justina Lee Brown (Foto), Ana Carla Maza, Monika Roscher Bigband, OF CABBAGES AND KINGS und viele mehr freuen!
Grenzen verschwimmen und Genres prallen aufeinander – die 15. Ausgabe des internationalen KLAENG Festivals präsentiert vom 15. – 17. März im Stadtgarten Köln das „Jetzt“ der aktuellen Musik. Das Festival beginnt mit einer magischen Stimme: Scheinbar mühelos lässt Sanem Kalfa sie emporschweben, verdichtet sie zu Melodien, Stimmungen, Emotionen, Sehnsüchten, Träumereien. Ansässig in Amsterdam, geboren in Trabzon an der türkischen Schwarzmeerküste, verknüpft Sanem Kalfa folkloristische Wurzeln mit Jazz, Chanson, Pop und Improvisierter Musik zu einer emotionsgeladenen Reise ins Innere. Eine weitere, hinreißende Stimme im diesjährigen Festivalprogramm, so überraschend wie konsequent platziert als funkelndes, solistisches Highlight: Wallis Bird (Foto). Die Lieder der irischen Singer-Songwriterin mit Wohnsitz Berlin handeln von Vertrauen, Alkoholmissbrauch, Stagnation oder von Selbstoptimierung und bleiben bei aller (Ein-)Dringlichkeit doch vorrangig stets musikalisch überzeugende Statements. Kaja Draksler, geboren in Slowenien, ausgebildet in New York, ist Weltbürgerin und (Klang-)Weltreisende mit ihrer ganz eigenen, unvorhersehbaren, berauschenden Sprache.Es ist unmöglich vorherzusagen, in welche Klangwelten sie eintauchen wird. Wenn sie ihr Klavier mit vertrauten Harmonien, aber auch mit spröden Dissonanzen, mikrotonalen Erfindungen und präparierten Effekten zu Erklingen bringt, geht die Reise ins Unbekannte los, weit hinaus über vertraute Grenzen. Die irisierenden Klangfarben von Mirna Bogdanović bereichern das Festival-Programm um eine aufregende Facette. Zunächst studierte Mirna Bogdanović klassisches Klavier in Ljubljana, danach Jazzgesang in Klagenfurt, schließlich zog es sie nach Berlin, wo sie ihre Erfahrungen, Vorlieben und Leidenschaften in ein bestechendes, persönliches Konzept einfließen ließ: Klassik und Impressionismus, Jazz und Fusion, Indie-Pop und diverse elektronische Spielformen ergänzen sich zu intensiven Klanggedichten. Freut euch auf ein tolles Festivalwochenende im Stadtgarten Köln!
Rund 70.000 Frauen leben in Offenbach. „Sie und alle anderen nimmt der Internationale Frauentag am 8. März in den Blick, der auf bestehende Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern hinweist. Gendergap, die Fragilität von Frauenrechten, häusliche und sexualisierte Gewalt, Unterdrückung: Schlagworte wie diese zeigen, dass für 50 Prozent der Weltbevölkerung noch viel im Argen liegt. Und auch wenn Frauen in den westlichen Industrienationen den Männern formaljuristisch gleichgestellt sind, klaffen auch hier bei Themen wie Bezahlung oder Care-Arbeit erhebliche Lücken. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir uns auch als Stadt Offenbach diesen Themen annehmen und ihnen zu öffentlicher Wahrnehmung verhelfen. Das ist Sinne und Zweck unseres Programms zum internationalen Frauentag.“ so Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. Wie also geht es Frauen im 21. Jahrhundert, welche Rollenbilder prägen ihr Selbstverständnis und wie steht es um ihre Entfaltungsmöglichkeiten? Annäherungen und Antworten an diese und andere Fragen gibt das umfangreiche Veranstaltungsprogramm des Frauenbüros, das vom 1. bis 15. März zu Ausstellung, Diskussionsrunden, Vorträgen, Kino und Mädchenfest lädt.
Anlässlich des Internationalen Frauentags (8. März) feiern Münchner*innen gemeinsam queer-feministische Errungenschaften in der Kulturszene und darüber hinaus mit inspirierenden, künstlerischen Positionen aus der Musik.Der #sieinspiriertmich Kickoff-Event am 3. März ist Auftakt für acht folgende spannende und inspirierende Projekte im März – veranstaltet von Münchner queer-feministischen Kulturinitiativen! 
Am 08. März 2024 veranstaltet das Knust ganz im Zeichen des Feministischen Kampftages, ein Konzert mit Lia Şahin aka the Mistress of Ceremony, die jede Bühne auseinandernimmt und nur so vor Energie strotzt. Die Beatboxerin, Rapperin und Produzentin ist Teil des Rap-for-Refugees-Team und kommt nicht allein, sondern kuratiert einen ganzen Abend mit Traum-Line-Up, das die feinsten MCs der Nation zusammenbringt und für einen unvergesslichen Abend sorgen wird. All genders welcome – Sexismus & Rassismus bleiben vor der Tür!
Die Kessen Berlinessen geben den kessen Auftakt zum Frauentag mit ein paar witzigen Frauenpower-Liedern und grooven euch in Partystimmung!
Dies ist eine Veranstaltung des “Freundeskreis Medientreff”. 1975 hat die UN den 8. März zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ ernannt, aber noch immer kämpfen weltweit Frauen um ihr Recht auf Bildung, gerechte Bezahlung und Selbstbestimmung. Voller Mut riskieren sie alles und verdienen damit unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung. Das wollen wir gemeinsam feiern und begehen diesen wichtigen Tag mit dem bekannten Liedermacherinnen-Duo Christine Leban und Uta Desch. Die beiden begeistern durch ihre frechen Texte und kraftvollen Stimmen, die aber auch zart und mitfühlend sein können. Es erwartet uns ein warmherziger, feministischer und unterhaltsamer Abend mit eingängigen Melodien, wunderschönen Stimmen und viel Gefühl ergänzt durch kurze Wortbeiträge ausgewählt und vorgetragen von Mitgliedern des Freundeskreises.
Lindy Huppertsberg gehört zu den ersten Jazz-Bassistinnen Europas. Sie kann auf fast 45 Jahre Bühnenerfahrung zurückblicken und spielte in über 60 Ländern der Erde. Huppertsberg ist Ehrenbürgerin der Stadt New Orleans und wurde von der Bass-Legende Ray Brown zur ‚Lady Bass‘ geadelt. Sie ist nach wie vor das einzige weibliche Mitglied der Frankfurter Barrelhouse Jazzband. Als Frau am Bass hat sie schon einiges erlebt. Da gibt es viel zu erzählen – mit Humor und Wortwitz, flankiert von Videos, Audios und Bildern. Zusammen mit Angela Fontera am Schlagzeug und Andreas Hertel am Piano sorgen sie im Trio für abwechslungsreiche, humorvolle und mitreißende Unterhaltung mit dem ein oder anderen überraschenden Geheimnis aus den Kulissen des Jazzmusiker*innen-Daseins.
Die JAM MUSIC LAB Privatuniversität für Jazz und Popularmusik veranstaltet am 9. März 2024 den zweiten Jazz Girls Day in Wien. In einem Workshop sind Teenagerinnen im Alter von 12-18 Jahren aufgerufen, gemeinsam und in spontan zusammen gestellten Bands zu jammen und zu musizieren. Dabei unterstützt und angeleitet werden sie von den international erfolgreichen Jazzmusikerinnen Monika Herzig (Klavier), Gina Schwarz (Kontrabass) und Chanda Rule (Gesang). Im Vordergrund steht der Spaß am gemeinsamen Improvisieren und Experimentieren. Konkrete musikalische Vorkenntnisse im Jazz sind nicht erforderlich – wer aber schon erste Erfahrungen am Instrument oder der Stimme gesammelt hat, besitzt alle Voraussetzungen, um als GirlsDayJazzerin einen Tag lang richtige JAM-Bühnenluft zu schnuppern. Im Anschluss an den Workshop und die Arbeit in Combos finden Kurzkonzerte der Bands statt, zu der Freund*innen, Familien und alle Interessierten eingeladen sind.
02. – 03.02.2024 PuPaPo Festival Düsseldorf
41 Acts aus 15 Ländern während 7 Festivaltagen an den unterschiedlichsten Spielorten in ganz Baden: das bietet das OOAM 2024! Das Line-Up ist pickepackevoll mit tollen Bands, DJs & Solomusikerinnen: HJirok (Foto: Siamand Mohammadi) heißt die von Hani Mojtahedy erfundene Kunstfigur der im Iran geborenen, kurdischen Künstlerin und Sängerin, die elektronisch bearbeitete Sufi-Musik aus Kurdistan und von anderswo, Setar-Melodien pulsierende Rhythmen, Fieldrecordings und Dub-Effekte mit ihren unkonventionellen Gesangstechniken und mehrsprachigen Lyrics mischt. Auf der Suche nach der Schönheit im Lärm lässt die aus Bern stammende Performerin, Improvisatorin und Komponistin _pron0ia_ das Analoge mit dem Digitalen verschmelzen, mischt AI-Stimme mit scheppernden E-Gitarre-Klängen, unterwandert dabei die scheinbare Perfektion digitaler Prozesse. Das Genfer Trio Alice ist ein „dreiköpfiger Low-Fi-Chor, begleitet von einem billigen Synthesizer und begrenzter Virtuosität“, der den Sinn des Lebens mit einer Mischung aus Volksmusik und Art-Pop besingt. Augusta schafft einen minimalistischen Folk-Sound, der trotz Texten über Schuldgefühle, Sturheit und Verweigerung so etwas wie Trost, Wärme und Freundlichkeit zu spenden vermag. Außerdem werden Ana Bălan, claire my flair, Attention le tapis prend feu, EMZYG, Glaascats, Helena Deland, @, Ana Lua Caiano, Jana Horn, Ilajan, Junge Eko, Mathilde Nobel, Maya Shenfeld, Mel D, Moictani, Núria Graham, Pruillip, Sophie Jamieson, Tara Clerkin Trio, TORRES u.v.m. erwartet. Noch ein Pluspunkt: Seit 2017 ist das OOAM eines der ersten CO2-neutralen Festivals der Schweiz!
Das JOE Festival der Jazz Offensive Essen e.V. findet in der Zeche Carl statt, einem Zentrum für Soziokultur in Essen-Altenessen. Liz Kosack (Keyboards), Biliana Voutchkova (Geige) und Elisabeth Coudoux (Cello) begegnen sich beim JOE Festival Essen das erste Mal in dieser Konstellation und geben sich in gemeinsamer Improvisation gegenseitig Platz und Energie. Die Band Toxodon improvisiert sich in tiefem Gedenken an den vor 13.000 Jahren ausgestorbenen Pflanzenfresser durch hohes Gras und weite Steppen. Das Trio 3grams ist ein kompositorisches Experiment mit einem intimen Trio aus Stimme und Saxophon um die Saxophonistin und Komponistin Luise Volkmann. How Noisy Are The Rooms (Foto: Frank Schemmann) mit der Sängerin Almut Kühne vertritt eine extrem provokante Auffassung von kreativer Anarchie und versetzt die Hörer*innen in den Zustand einer Kugel im Flipperkasten, die erbarmungslos hin und her geschleudert wird. Im Programm stehen außerdem die polnische Jazzpianistin Marta Warelis, die Singer-/Songwriterin Kitsune aus Kanada u.a.
Das Festival für den aktuellen Schweizer Jazz findet vom 15. bis 17. Februar 2024 in den Vidmarhallen im schweizerischen Bern-Liebefeld statt. Die Luzerner Komponistin und Pianistin Luzia von Wyl schrieb in der Lockdown Zeit eine Suite, in der es „tätscht“ und knallt: die Taufe dieses „Lockdown Circus“, mit dem sie den Kompositionswettbewerb von NOVA Jazz Yverdon 2023 gewonnen hat, feiert sie in Bern mit dem Jazzquintett This Is Pan um den Berner Altsaxophonisten Matthias Kohler. Seit zweieinhalb Jahren wohnt die australische Sängerin Kristin Berardi in der Schweiz, wo sie an der Luzerner HSLU Jazzgesang doziert. Beim Winterfestival ist sie im Duo mit dem Innerschweizer Bassisten Lukas Traxel zu hören. Das Sarah Chaksads Large Ensemble (Foto) macht auf seiner Release-Tour des neuen Albums „Together“ ebenfalls Station in Bern. Am letzten Festivalabend gibt es dann ganz neue Töne zu hören: Im Auftrag von BeJazz TransNational hat die armenische Saxofonistin Araxi Karnusian ein internationales Ensemble gegründet und, inspiriert vom Gedicht „Am Turme“ von Annette von Droste-Hülshoff, eine Komposition auf die Protagonist*innen zugeschrieben. Die in Wien und Bern lebenden Mitmusiker*innen stammen aus dem Iran, aus Ungarn, Schweden und der Schweiz. Nach der umjubelten Premiere im Juni 2023 präsentiert sich das Ensemble am Winterfestival zum zweiten Mal dem Berner Publikum.
Eine Gitarre, eine Stimme, ein Mikrofon – manchmal braucht es nicht mehr für Gänsehaut-Feeling. Wenn einen der Song packt, dann ist alles möglich! Höchste Zeit also, ihm Respekt zu zollen und ein eigenes Festival zu widmen, dachte sich die Pasinger Fabrik im letzten Jahr und rief das HERTZFLIMMERN ins Leben: Ein Festival, das an fünf Tagen Singer-/Songwriter*innen einlädt, die Bühnen in Besitz zu nehmen und für das Publikum zu singen. Die musikalischen Grenzen sind dabei der bunten Vielfalt wegen nicht eng gesteckt. Nessi Tausendschön bietet „skurrilpoetisches Musiktheaterkabarettvarieté mit akrobatischen Einlagen“ und feiert in diesem Jahr ihr 30. Bühnenjubiläum. Flinte, Malonda & Bostic bringen an einem Abend Berliner Beats in den wilden Westen Münchens; drei Acts aus der Hauptstadt, die für die urbane Variante des aktuellen Songwriter-Genres stehen: queer, antirassistisch, kantig-zart. Auch Christin Henkel (Foto: Emanuel Klempa) wird auf der Bühne stehen: „Sie ist die Märchenfee, die gern nachtritt. Christin Henkel sieht aus wie eine Prinzessin, aber wenn sie am Klavier ihre Songs singt, weiß man irgendwie: Es wird wehtun, wenn‘s auch noch so schön klingt.“ (MDR Kultur)
Fans von Irish & Celtic Folk Music können sich im kommenden Frühling auf die 31 Livekonzerte der Irish Spring Festivaltour durch Deutschland freuen. An jedem Abend stehen gleich vier Formationen auf der Bühne: Die in Dublin lebende Sängerin, Multiinstrumentalistin und Songwriterin Inni-K schöpft aus dem großen Fundus traditioneller irischer Musik und sucht nach neuen Perspektiven und Klangkonzepten, um aus dem Liebgewonnen etwas Neues zu schaffen. The Moynihans sind ein Geschwister-Trio aus Cork City, das seit vielen Jahren in der Top-Liga irischer Musik beheimatet ist und deren Musik als außergewöhnlich und energiegeladen beschrieben wird. Aneta Dortova (Foto: Paolo Degan) ist in Pilsen (Tschechische Republik) geboren und lebt in Limerick in Irland. Sie ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die sich mit traditioneller und zeitgenössischer Kunst befasst und mit ihrem perkussiven Tanzstil begeistert. Wenn sie zu Live-Musik tanzt, konzentriert sie sich darauf, in Dialog mit den Musiker*innen zu treten. Auch dabei: 3’oh featuring Anne Brennan.
Das 25. Internationale Akkordeonfestival ist das erste, das nicht mehr unter der Intendanz von Friedl Preisl, sondern unter der neuen Gesamtleitung von Lisa Reimitz und Franziska Hatz über die zahlreichen Wiener Bühnen geht. Ein Highlight wird sicherlich der Auftritt der charismatischen Folk-Band YAGODY (Foto: Sofia Lupul) sein, die im Jahr 2016 im westukrainischen Lwiw gegründet wurde. Die vier Musikerinnen reisten durch mehrere Regionen der Ukraine, um dort die musikalischen Überlieferungen der Menschen aufzuspüren. Aus dieser unerschöpflichen Anzahl an Melodien, Rhythmen und Themen kreieren sie ihren eigenen, spannenden und unverwechselbaren Sound, der das Publikum mit lebendiger Energie und musikalischer Trance mitreißt. Die junge Französin Louise Jallu bringt frischen Wind in ein bislang als Domäne der Männer geltendes Genre (das Akkordeon) und erobert die Bühnen derzeit mit ihrem Quartett und einem außergewöhnlichen Piazzolla-Programm. Anja Om vereint, inspiriert von Künstler*innen wie Björk, Laura Mvula oder Chor-Komponist Eric Whitacre, zeitgenössische Mehrstimmigkeit, Improvisation, erzählerische Pop-Songs und Klavier-basiertes Kunstlied und wird beim Festival von Xidi am Akkordeon ergänzt. Das Duo OXEON kreiert vielseitige Dialoge zwischen Stimme und Akkordeon. Holler My Dear erfinden sich neu und zeigen die Lieder ihrer neuen EP „Aftermath“ und auch wondrak.lindschi, Birds against Hurricanes, Caamaño&Ameixeiras, Tango La Boca, Salon Odjilà u.a. sind mit von der Partie. Stummfilm-Matinéen und diverse tolle Workshops stehen auch im Programm.
„Diese Jazztage sind mehr als nur musikalische Veranstaltungen; sie sind eine Reise durch die Tiefe der menschlichen Seele, ein Weg, der uns dazu einlädt, die Grenzen unserer eigenen Erfahrungen zu überschreiten“, versprechen die Macher*innen der 26. Weinstadt Jazztage in ihrer Begrüßung. Izabella Effenberg, die sich zwischen Jazz, Klassik und World Music bewegt, wird durch den Einsatz einer breiten Instrumentensammlung (Vibraphone, Array Mbira, Glasharfe u.v.m.) sicher einzigartige und beispiellose Klangerlebnisse schaffen. Die Berlinerin KID BE KID verwebt auf geniale Weise Rhythmus, Text, Harmonik, Stimme und Melodik zu einem futuristischen Soul-Stil mit Beatbox- und Jazz-Elementen. Das Quartett um die preisgekrönte Sängerin, Pianistin und Komponistin Cymin Samawatie (Foto: Florian Schmuck) verbindet persische Lyrik und zeitgenössische Musik. Das Gee Hye Lee Trio spielt einen melodischen Jazz, der zugleich tiefgründig, leicht und schwebend ist, unterstützt von der Vokalistin Song Yi Jeon. Außerdem dabei: die südkoreanische Pianistin, Komponistin und Sängerin Younee, die mit ihren spontanen und frei komponierten Stücken während ihrer Live-Auftritte begeistern wird.
Ein Sommer voller Musik: Die neue Festivalreihe Sonic Pluriverse im Haus der Kulturen der Welt in Berlin startet mit Congorama, einer musikalischen Reise mit drei Orten als Klangkompass: Sie alle tragen das Wort „Kongo“ im Namen. Congorama vereint Konzerte, DJ-Sets, Workshops, Listening Sessions und ein Festival. Dabei trifft das kolumbianische Frauentrio La Perla mit dem peruanischen DJ Rafael Pereira von Dengue Dengue Dengue auf der Bühne zusammen, außerdem sind die ägyptische Damen-Combo Mazaher, die malische Sängerin Fatoumata Diawara (Foto: Alun Be), Edna Martinez, Oumou Sangaré, Katerinha & Njeri, Florence Adooni, Laura Robles u.v.w. zu Gast.
The Sound – Sonic Art in Public Spaces
In fünfzehn Ausgaben hat sich das Festival als beispielhaft erwiesen, als einzige deutsch-französische Veranstaltung, die dem Jazz in Deutschland gewidmet ist.
Am
Mit insgesamt 146 Musikacts an 53 Orten taucht 48h Wilhelmsburg die Elbinseln vom 09. Bis 11. Juni erneut in ein Meer aus Musik und Klängen. Freut euch auf einige Angebote für FLINTA* Personen und tolle Acts wie JOIA & TONJA, Soleika, Sabine May, lonalih, Violeta Rebeldía, Anne-Christine Heinrich Trio, JaKaNa (
Am 17. Juni gehört die Bühne & das Podium im Volksbad Buckau den FLINTA*-Personen – und das LineUp hat es in sich:
Die 19. Ausgabe des Morgenlandfestivals in Osnabrück findet dieses Jahr vom
JazzBaltica verwandelt jedes Jahr im Juni den Festsaal des Maritim Seehotel Timmendorfer Strand und den umliegenden Strandpark in eine maritime Kulisse für Jazzmusik direkt am MeerZum Konzept von JazzBaltica gehört es, einmalige Projekte anzustoßen und Musikerinnen und Musiker zusammenbringen. An einem verlängerten Wochenende treten auf fünf Bühnen in rund 30 Konzerten sowohl Stars als auch Nachwuchstalente auf. Hier treffen internationale Jazzgrößen auf junge Talente der baltischen und regionalen Musikszene. Ilaria Capalbo (Foto: Paolo Soriani),
Kurdistan ist ein grob definiertes geokulturelles Territorium, in dem die kurdische Sprache und nationale Identität eine deutliche Mehrheit bilden. Allerdings sind die Kurden weltweit die größte ethnische Gruppe ohne anerkannten Staat. FEMALE VOICE OF KURDISTAN präsentiert acht Sängerinnen, vorgestellt durch filmische Porträtfilme, live auf der Bühne in Berlin und virtuell online für Konzerte, die 2023 an Orten in ganz Kurdistan gefilmt werden.
Das 16. Afrikanische Kulturfest,
03. – 18.05.2023 Women in Jazz Halle, Magdeburg und im Saalekreis
04. – 14.05.2023 Salaam Orient Wien (A)
05. – 31.05.2023 Queer Festival Heidelberg
06. – 14.05.2023 folkBALTICA Flensburg
06. – 29.05.2023 Bodenseefestival
11. – 13.05.2023 Schaffhauser Jazzfestival
11. – 14.05.2023 CLINCH Festival Hannover
12. – 21.05.2023 Maiwoche Osnabrück
12. – 14.05.2023 Magnet Festival Wiesbaden
13.05.2023 Nacht der Museen Frankfurt
20. – 21.05.2023 Femconcerts Festival Berlin

26. – 29.05.2023 Africa Festival Würzburg
26. – 28.05.2023 Jazz Rally Düsseldorf
26. – 28.05.2023 Idar-Oberstein Jazztage
.06.2023 HildenerJazztage
Auch nach 10 Jahren lebt das KLAENG Festival von der besonderen Atmosphäre, die aus der Nähe zwischen Festivalmacher*innen und den auftretenden Musiker*innen resultiert. Als Festival von Musiker*innen für Musiker*innen zeichnet es sich aus durch seine besondere Symbiose von Freundschaftlichkeit, Professionalität und Einfallsreichtum. Diese Merkmale haben dem Festival seinen weit reichenden guten Ruf beschert und es zu einer festen Größe in der Jazzwelt gemacht. Dieses Jahr könnt ihr euch unter anderem auf Fuensanta Méndez (Foto: Loumi Records), Kika Sprangers, Coudoux.Debacker.Landfermann.Pechlof und Ella Zirina freuen. 
Vom 13. bis 15. April 2023 ist es endlich wieder so weit! Der 11. Popsalon steht vor der Tür. Unter anderem bieten das Haus der Jugend, die Kleine Freiheit und die Lagerhalle den unterschiedlichsten Künstler*innen eine Bühne und ihr seid das wunderbare Publikum. Gespielt wird mal wieder alles, was zum Pop dazu gehört. Von A wie avantgardistischen Indie-Pop bis Z wie zeitloser Rock-Pop. Mit Künstlerinnen* wie ARXX, Gianna Pludra, Joya Marleen, KARA, Lena&Linus, Philine Sonny (Foto: Fabian Süggeler), Mola und UCHE YARA.
Ein wahrlich individuelles Instrument steht in diesem Jahr im Zentrum der “Magdeburger Jazztage – JETZT”: Die Stimme. Und deswegen erheben wir hier unsere, um einzustimmen auf das Kommende und um freudig einzuladen zu vier Tagen stimmgewaltigen, großbesetzten, zeitgenössischen Jazz in Magdeburg. Auf dem Programm stehen unter anderem Uschi Brüning, Sophie Tassignon, KHYAL, EVA QUARTET, Soundspace und Fuchsthone Orchestra (Foto: Volker Beushausen).
Türen öffnen und Voreingenommenheit durch Kennenlernen ersetzen! Diese Grundsatz gilt für das 1991 als Bundesweites Jazznachwuchsfestival von Moritzbastei und Jazzclub Leipzig gegründete FUTURUM-Festival.
Das c/o Pop feiert dieses Jahr 20. Jubiläum! Vom 26.-30.04. erwartet euch ein wildes, buntes und vielseitiges Programm mit Konzerten, Talks, Workshops, Comedy und Lesungen. Musikalisch erwarten euch Acts wie Wilhelmine, Wa22ermann (Foto: Rosa Lotta), Black Sea Dahu, PANTHA, Domiziana, CATT, LIZ, Fuffifufzich, BROCKHOFF, Philine Sonny, NASHI44, Dottie Andersson, UCHE YARA, ilayda, Ameli Paul, Uzi Freyja, Anna Erhard, ELOI und viele mehr! Das Thema Mental Health steht dieses Jahr besonders im Vordergrund. Passend dazu präsentiert das c/o Pop dieses Jahr einen Talk mit der erfolgreichen Influencerin Nadine Breaty und ihrem Mental-Health-Ratgeber „Only Kind of Broken“, Doreen Wilde – auf Social Media bekannt als dodipi – die bei uns aus ihrem ersten Roman „Bauchschmerzen im Kopf“ liest, während die ehemals „jüngste Modedesignerin Deutschlands“ aka Leni Bolt, die nach einem Burn-out zur Life-Coachin umsattelte, ihren im Sommer erscheinenden Ratgeber „Work, Life, Liebe – drei Phasen zu einer ausgewogenen Work-Life-Balance“ vorstellt. Fernab vom Ratgebertum könnt ihr euch auch Robin Solf und Miss Ivanka T. vom GAG-Podcast ansehen, die Einblicke in die LGBTQI+-Szene geben oder die Drag Performance „SAY MY NAME I CAN’T LIVE WITHOUT THE FAME“ anschauen.
Jährlich im April findet das jazzahead! Festival parallel zur jazzahead! Fachmesse in Bremen statt. Vom 27. April bis 30. April erwarten euch 36 internationale Showcase-Konzerte, eine CLUBNIGHT am 28. April und weitere Konzerte und Events. In diesem Jahr geht es vor allem um die Sichtbarmachung der deutschen Jazz-Szene, daher ist in diesem Jahr Deutschland das „Partnerland“. Am Auftaktabend der jazzahead!, dem 27. April im Metropol Theater Bremen, wird der Deutsche Jazzpreis im Rahmen einer spannungsvollen Live-Show verliehen. Und am 28. April 2023 findet die Clubnight in Bremens Clubs und anderen Spielstätten statt. Freut euch auf ein Line-Up mit Dominique Fils-Aimé, Lilja, Amalia Umeda Quartett, Ana Carla Maza, freekind. (Foto: Sami Rahim), Maika, LILAMORS, Mother, Liun & The Science Fiction Orchestra, Fiona Grond, Metromara, Defne Şahin, Roxana Amed, Susanne Lundeng Trio, Sun Mi Hong Quintet, Andrea Superstein, Lis Wessberg, Sera Kalo’s Exante, Quartet Ajaton, Leagus, Marie Mørck, Women in Jazz, Leona Berlin, Gina Schwarz, Xênia França, Olga Reznichenko und vielen mehr.
Zur dreizehnten Festivalausgabe von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln ist das Publikum vom 28. April bis 7. Mai 2023 unter dem Motto „Musik oder Nichts“ eingeladen, sich in 50 Konzerten mit 36 neuen Werken von der Freude an der Klanggestaltung anstecken zu lassen und eine neue Art des Hörens zu praktizieren: fokussiert, unvoreingenommen und neugierig. Im Fokus steht das Werk der Komponistin Rebecca Saunders. Optimale Ausgangsbedingung zur individuellen Klangerfahrung bieten Akustik-Tempel wie die Kölner Philharmonie sowie 13 weitere Spielstätten. Auf dem Programm stehen neben Werken von Rebecca Saunders (Foto: Astrid Ackermann) u. a. Kompositionen von Milica Djordjević, Yu Kuwabara, Lucia Ronchetti sowie Kaitlyn Aurelia Smith und weitere Kreationen aus Jazz-, Pop- oder elektronischer Musik.