Preis der deutschen Schallplattenkritik veröffentlicht neue Longlist

Der Preis der deutschen Schallplattenkritik stellt die aktuelle Longlist 3/2026 vor. Wieder haben die 155 Kritiker-Juror*innen in 32 Kategorien aus insgesamt 289 Neuerscheinungen des letzten Quartals ihre Favoriten herausgepickt und es sind einige tolle Alben aus unserem Netzwerk dabei wie z.B. „Elektrolyte“ (CD-Tipp April) von Flute’n’Bass (Stephanie Wagner & Norbert Dömling) im Genre Grenzgänge sowie das neue Werk des Fuchsthone Orchestras „Peaks And Plots“, das Gefallen bei einer der Jazz-Jurys fand (Foto: Volker Beushausen). In der Kategorie Weltmusik sind u.a. Fatoumata Diawaras CD „Massa“ und Naïssam Jalals „Landscapes of Eternity“ vertreten. Die Jury Filmmusik wählte u.a. Hildur Guðnadóttirs Arbeit für die rebellische Parodie „The Bride!“ und das eindrucksvolle Filmmusik-Debüt „Rose“ von Tara Nome Doyle aus, die ihr Werk für den gleichnamigen Film vollständig a cappella eingespielt hat. In der Traditionellen ethnischen Musik konnten die Ukrainierin Mariana Sadovska & Vesna überzeugen, die sich auf „You should live! ЖИВИ!“ (CD-Tipp April) collagenartig damit auseinandersetzen, wie aus Krieg und Gewalt Resilienz und Heilung entstehen kann. Im Liedermacher-Genre wurden Katja Werkers CD „An seidenen Fäden“ und „Poesie & Widerstand“ von Sarah Lesch (CD-Tipp April) auserwählt. Auch die neuen Alben von The Burnett Sisters Band (CD-Review), Paula Carolina, Namoli Brennet, Arlo Parks, Tori Amos, Christin Nichols, Courtney Barnett, Johanna Borchert & Miles Perkin (CD-Review), Ikkimel u.v.a. haben die Chance auf eine Aufnahme in die nächste Bestenliste, die am 14.8.2026 erscheint. Wir drücken allen die Daumen!

10.07.2026