KSK-Umfrage zu Einkommen durch Youtube & Co.
Die Umfrage mit fünf Fragen des KSK-Beirats möchte Daten, Fakten und Erkenntnisse zu den Einkommen erheben, die selbstständige Künstler*innen und Publizist*innen auf ausländischen Plattformen erzielen. Sie dient dazu, die KSK und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bei der Umsetzung des Auftrags aus dem Koalitionsvertrag zu unterstützen, die digitale Verwertung von künstlerischen Werken in die Künstlersozialabgabe einzubeziehen. Die Umfrage ist zunächst bis 31. Januar 2026 offen.
Premiere der Kleinkunst-Reihe „Katze im Sack“ 28.01.2026 Kaiserslautern
Die schönsten und überraschendsten Konzertabende sind oft die, an denen du gar nicht wusstest, was dich erwartet. Das haben sich auch Shakti und Matze (ehem. MON MARI ET MOI) gedacht und deshalb mit dem Kammgarn eine feine neue Veranstaltungsreihe auf die Beine gestellt: „Katze im Sack“. Am letzten Mittwoch im Januar, März und Mai 2026 wird das Geheimnis um die Katze im Sack gelüftet, dann werden zwei Überraschungsgäste – zwei Künstler*innen aus dem Kleinkunstbereich – eine Dreiviertelstunde singen, spielen, lesen, Quatsch machen oder eben einfach das zeigen, was sie am liebsten tun und am besten können. Shakti und Mathias werden aufregende neue Talente einladen, aber auch Menschen vorstellen, die bisher in Kaiserslautern gefehlt haben, an ihrem Heimatort aber schon die Hallen füllen. (Foto: Axel Schön)
Premiere: Mittwoch, 28. Januar 2026, 20:00 Uhr (Tickets)
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in für Musikwissenschaft (Köln)
An der Uni Köln (Humanwissenschaftliche Fakultät) ist zum 1.4.26 im Fachbereich Musikwissenschaft eine Stelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in/Doktorand*in ausgeschrieben. Die Vollzeitstelle ist auf drei Jahre angelegt (bis 31.03.2029) und kann auch mit einem Forschungsprojekt im Bereich Gender Studies verknüpft werden. Bewerbungsschluss: 31.1.2026
Start der Filmreihe „Toxic Gender“ (28.01.2026)
Am 28.01. findet um 18 Uhr im Kino Das Lumen in Solingen die Filmpremiere der Filmreihe „Toxic Gender“ des Medienprojekts Wuppertal statt. Im Mittelpunkt der Filmreihe steht die Auseinandersetzung junger Menschen mit tradierten und autoritären Geschlechterbildern sowie mit antifeministischen Narrativen, wie sie u.a. in demokratiefeindlichen Strömungen zunehmend verbreitet werden. Mädchen und junge Frauen erleben im Alltag sexistische Sprüche, abwertende Witze oder offene Diskriminierung. Jungen und junge Männer stehen unter dem Druck, einer stereotypen Vorstellung von „echter“, dominanter, gefühlsarmer Männlichkeitsnorm zu entsprechen – Schwäche zu unterdrücken, Empathie zu vermeiden und sich über die Abwertung anderer, insbesondere von Mädchen, zu definieren. Die Filmreihe besteht aus einem Kurzspielfilm und Interviewfilmen und soll Jugendliche dazu anregen, eigene Vorstellungen von Geschlecht kritisch zu hinterfragen – insbesondere im Hinblick auf die Einflussnahme durch soziale Medien und gesellschaftliche Machtverhältnisse. Dabei wird sichtbar: Misogynie betrifft nicht nur Mädchen und junge Frauen negativ – sie schadet auch Jungen, indem sie menschliche Vielfalt und emotionale Freiheit einschränkt. Durch die Filme soll ein Klima unterstützt werden, in dem Empathie, Gleichberechtigung und Respekt nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung wahrgenommen wird.
Nach der Filmaufführung gibt es eine Publikumsdiskussion mit den Filmbeteiligten. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei (Kartenreservierung). Trailer
In der Filmpremiere wird nur ein Teil der Filmreihe im Kino gezeigt. Die Filmreihe ist nach der Premiere als Bildungs- und Aufklärungsmittel als Streaming / Download/ DVD hier erhältlich.
Neu ausgerichtete Förderprogramme beim German Music Export
Ab März 2026 startet die Initiative Musik ihre neuausgerichteten Förderprogramme unter der Dachmarke German Music Export. Ziel der Reform ist es, Unternehmen und Künstler*innen mit niederschwelligen, strategisch wirksamen Förderangeboten beim internationalen Wachstum zu unterstützen. Mit dem neu gestalteten Programm Internationale Exportförderung für Musikunternehmen bietet German Music Export erstmals ein gebündeltes Angebot für Musikunternehmen und Musik-Professionals, das höhere Budgets, mehr Flexibilität und Planbarkeit bei weniger Bürokratie bringen soll. Das neue Programm Internationale Live- und Showcaseförderung richtet sich gezielt an Künstler*innen mit internationalem Entwicklungspotenzial und unterstützt Auftritte im Ausland – darunter Showcases, Support-Touren und strategisch wichtige Konzerte – durch pauschalierte Zuschüsse. Anträge können jederzeit digital gestellt und finanzielle Mittel flexibel abgerufen werden.
Präsentiert wird das neue Förderangebot u.a. bei vier digitalen Informationsveranstaltungen am 23.2.2026 und 3.3.2026 zur Internationalen Live- und Showcase Förderung sowie am 25.02.2026 und 05.03.2026 zur Internationalen Exportförderung für Musikunternehmen – jeweils 16:00-17:30 Uhr. Die Teilnahmeinformationen werden in Kürze veröffentlicht. Die Antragstellung für die überarbeitete Exportförderung startet ab März 2026. Deine Fragen kannst du schon jetzt an die Moderatorin Diona Bathily stellen; sie wird das Kick Off-Event moderieren und eure Fragen mit in die Veranstaltung nehmen.
Praerie Festival in Galenbeck sucht Nachwuchs-DJs
Das Praerie Festival in Galenbeck bietet in diesem Jahr wieder einen Ort, der einzig und allein für offene Partizipation und Nachwuchsförderung gedacht ist. Es soll wieder ein Raum für kreative Entfaltung und Förderung unbekannter Talente geschaffen werden, d.h. es gibt rund 25 Slots auf dem Praerie Festival, für welchen sich DJs mit ihren Sets bis spätestens 1.3.2026 bewerben können. Das Festival möchte eine ausgewogene Mischung aus weiblich- sowie männlich gelesenen Künstler*innen, POC Künstler*innen, sowie der LGBTQIA+-Szene.
Solltet Ihr Hilfe benötigen, schreibt das gern mit in die Bewerbung. Ein Standart Setup (DJM & CDJ’s) wird vom Veranstalter gestellt.
Es gibt eine Gage und Tickets für eure Fans.
„Wir denken, dass es mehr Menschen in der Festivalszene braucht, die ihre Barrieren und Einstiegshürden beiseitelegen, damit diese Orte, die uns alle einst mit offenen Armen aufgenommen hat, weiter bestehen können“, heißt es vom Festivalteam. Fragen an könnt ihr per Mail schicken.
Martin Roth Initiative vergibt Stipendien an verfolgte Künstler*innen
Mit einem Förderprogramm der Martin Roth-Initiative werden kulturelle Einrichtungen (Gastorganisationen) in Deutschland befähigt, gefährdete Künstler*innen und Kulturtätige temporär aufzunehmen und ihnen eine Fortführung ihrer Arbeit in einem sicheren Kontext zu ermöglichen. Die Förderung beinhaltet neben einem monatlichen Stipendium Projektmittel unter anderem zur Unterstützung der künstlerischen/kulturellen Arbeit. Bis 20.02.2026 können gefährdete Künstler*innen und Kulturschaffende, die sich aktiv für künstlerische Freiheit, Demokratie und Menschenrechte einsetzen und sich gegen jede Form von Diskriminierung engagieren, gemeinsam mit einer Kulturorganisation in Deutschland Fördermittel beantragen. Die Martin-Roth-Initiative ist ein Gemeinschaftsprojekt von Goethe Institut und IFA, das vom Auswärtigen Amt unterstützt wird.
Traumzeit Festival Duisburg Nord: Wildcard-Bewerbung bis 20.1.!
Vom 19. – 21.06.2026 findet im Landschaftspark Duisburg-Nord das Traumzeit Festival statt, für das auch in diesem Jahr wieder eine Wildcard für das diesjährige Line Up vergeben wird. Gesucht werden Bands und Solo-Künstler*innen aus Nordrhein-Westfalen, die Lust haben, auf dem Festival zu spielen. Die Bewerbung läuft über die Social Media-Kanäle des Festivals und endet am 20.1.2026 um Mitternacht. Ihr seid in einer Band oder ein spannender Solo-Artist aus NRW? Postet einen Beitrag, ein Reel oder eine Story, stellt euch und eure Musik vor und erzählt uns, warum ihr gut ins Traumzeit-Programm passt. Wichtig ist nur, dass ihr das Festival im Beitrag verlinkt oder den Hashtag #tzwildcard26 verwendet. Nach Ablauf der Bewerbungsphase wählt die Traumzeit-Jury eine Vorauswahl aus, anschließend entscheidet die Community gemeinsam mit euren Fans, wer die Wildcard erhält und 2026 beim Festival auf der Bühne steht.
Waves Vienna: jetzt bewerben!
Die Bewerbung für das Waves Festival & Konferenz (1.-3.10.2026) in Wien ist gestartet, gesucht werden frische Sounds aus aller Welt! Das Live-Programm wartet mit einer Vielzahl von nationalen und internationalen Acts auf, daneben gibt es eine Konferenz, die neben dem Konferenzschwerpunkt „East meets West“ Diversität als neues Leitmotiv hat. Die ausgewählten Artists erhalten zusätzlich zu einer Gage in Höhe von 300 € Zugang zum gesamten Festival- und Konferenzprogramm. Für Verpflegung wird gesorgt, bei Bedarf kann auch eine Unterkunft für den Tag der Veranstaltung organisiert werden. Bewerbungsschluss: 29.5.2026
New Bands Festival sucht junge Acts (Region Karlsruhe)
Das New Bands Festival geht in die nächste Runde: Ab jetzt können sich Nachwuchsbands/Acts der Rock- und Popmusik aus der Region Karlsruhe (bis 35 km Umkreis) bewerben, die eigene Songs auf der Bühne performen und ein Set von ca. 30 Minuten spielen können. Die Bandmitglieder dürfen durchschnittlich nicht älter als 28 Jahre sein (jedoch mindestens 16 Jahre) und dürfen noch keinen Plattenvertrag haben. Es gibt tolle Preise, wie Auftritte bei Das Fest, dem Unifest in verschiedenen Clubs, Studioaufnahmen und tolle Gutscheine zu gewinnen. Die Teilnahme an dem vom Popnetz Karlsruhe organisierten Wettbewerb ist kostenlos. Es finden drei Live-Vorrunden mit je sechs Bands / Acts, eine Zwischenrunde und ein spannendes Finale statt (die Termine findet ihr hier). Die Konzertlocations sind: Substage, jubez, Tempel und P8. Jeder Band werden pro Runde bis zu 25 Freitickets zur Verfügung gestellt. „Wir stehen für ein „Miteinander“ in der lokalen Szene – hier geht es darum, Bands/Acts und Publikum positiv zusammen zu bringen und keinesfalls um Konkurrenz“, schreiben die Organisator*innen. Bewerbungsschluss: Mitte März 2026
Musikplattform Bandcamp verbietet KI-Inhalte
Die in Kalifornien ansässige US-Musikplattform Bandcamp mit einem Jahresumsatz von 268 Millionen US-Dollar (2024) ist für viele Musiker*innen, Bands und Indielabels DIE Vertriebsplattform, da sie dort bei Verkäufen vergleichsweise viel verdienen und wenig Gebühren an die Plattform zahlen müssen. Doch Bandcamp ist nicht nur eine gute Alternative zu ausbeuterischen Streamingdiensten wie Spotify und der diffusen Marktmacht von Universal, Sony Music und Warner – sie geht auch noch in Sachen KI mit gutem Beispiel voran! Wie die taz berichtet, sind auf Bandcamp ab sofort jegliche „Musik und Audio (Sprachstücke), die vollständig oder teilweise mit KI erstellt wurden“, verboten. Streng untersagt wird in Zukunft „jeglicher Einsatz von KI-Tools, um den Stil oder das Profil von anderen Künstler*innen zu imitieren und dadurch deren Urheberrechte auszuhebeln“. Man behalte sich auch vor, Anpassungen und Updates bei den Schutzmaßnahmen vorzunehmen, „da die Welt der generativen KI nun mal im schnellen Wandel begriffen“ sei. „Wir glauben, dass die durch Musik entstandene menschliche Verbindung ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und Kultur ist und dass Musik viel mehr ist als ein Produkt, das konsumiert wird. (…) Ebenso sind Musiker mehr als nur Produzenten von Klängen. Sie sind wichtige Mitglieder unserer Gemeinschaften, unserer Kultur und unseres sozialen Gefüges“, heißt es auf der Plattform. User*innen werden gebeten, Verstöße gegen das Protokoll umgehend mitzuteilen.
Filmtipp: „Being Hipp – First Lady Of European Jazz“ 25.1.26 @ARTE
Jutta Hipp war die erste Musikerin aus Europa, die beim legendären Blue Note Label veröffentlichte – eine weiße, deutsche Jazzpianistin, die sich in den 50ern von Nazi-Deutschland bis nach New York spielte. Damit war sie eine Sensation ihrer Zeit, eine Ausnahmekünstlerin und Autodidaktin (!), die gegen alle Widerstände zur Jazzgröße wurde. Der Dokumentarfilm „Being Hipp – First Lady Of European Jazz“ rekonstruiert ihren Weg mit seltenem Archivmaterial und unveröffentlichten Aufnahmen, erzählt von Jutta Hipps früher Liebe zur verbotenen Musik im Nazi-Deutschland, ihrer Flucht in den Westen, der Geburt ihres Sohnes Lionel – einem „Brown Baby“ – und ihrem kometenhaften Aufstieg in der amerikanischen Jazzszene. Doch der Ruhm hatte seinen Preis: Sexismus, Rassismus, Selbstzweifel und Alkohol bestimmten zunehmend ihr Leben. Als sie sich gegen eine Affäre mit ihrem Agenten wehrte, fiel sie in Ungnade – und verstummte. 1960 verließ sie die Bühne für immer. Die Musik tauschte sie gegen einen Job in einer Textilfabrik und fand Frieden mit sich selbst. „Being Hipp“ ist mehr als eine Musikerbiografie: Es ist ein Porträt über Selbstbehauptung, künstlerische Integrität und den Preis weiblicher Unabhängigkeit – im Showbusiness wie im Leben. Am 25. Januar um 23.50 Uhr läuft diese Doku auf ARTE, ab 23. Januar ist sie in der Mediathek zu sehen.
