Projektförderung der Hamburgischen Kulturstiftung – bis 15.09. bewerben
Die Projektförderung der Hamburgischen Kulturstiftung gliedert sich in die Bereiche „Junge Kunst und Kultur“ und „Kinder- und Jugendkultur“. Unterstützt werden Projekte freischaffender Nachwuchskünstler*innen in den Sparten Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Musik, Literatur, Film, Fotografie und Interdisziplinär sowie Kinder- und Jugendkulturprojekte der freien Szene. Im Fokus stehen dabei experimentelle und innovative Ansätze. Die Projekte sollten in Hamburg erarbeitet und präsentiert werden. Künstler*innen und Kulturschaffende, die ihren Arbeitsschwerpunkt in Hamburg haben, können sich zu drei Fristen im Jahr um eine Förderung ihrer Projekte – in Höhe von max. 15.000 Euro – bewerben, die nächste Frist läuft am 15.09.2026 ab.
„Musik für alle!“ – Förderporgramm für Kinder & Jugendliche
Für das Förderprogramm „Musik für alle!“ des Bundesmusikverbands Chor & Orchester können sich Musiker*innen/Musiklehrer*innen bis 01.09. bewerben, die neue, außerschulische Musikprojekte mit Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 18 Jahren durchführen wollen, die bisher aus verschiedensten Gründen keinen oder einen geringen Zugang zur Musik hatten. Es werden Musikprojekte gefördert, die es ihnen ermöglichen, gemeinsam zu singen, zu musizieren und ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen. Von Instrumentenbau, Konzerten, Stimmentdeckung, Orchestergründung ist also alles möglich. Die Projekte müssen in Zusammenarbeit mit 2 Bündnispartnern veranstaltet werden. Mit der Förderung sollen Teilhabe und Entwicklungsmöglichkeiten in musikalischen Angeboten für alle ermöglicht werden, es ist aber möglich und erwünscht, dass auch Kinder und Jugendliche teilnehmen, die nicht von den Risikolagen betroffen sind. Eine Stigmatisierung soll bewusst vermieden werden. Bewerbungsschluss: 1.9.2026
OPERATION TON Satellit No. 1 (30.9.2026)
OPERATION TON ist 2026/27 nicht ein Termin, sondern viele: Pop Moves 2026, fünf Satelliten-Events und ein gemeinsamer Convention-Tag bringen die Music Future Convention über mehrere Monate in Bewegung. Am 30.09.2026 lädt RockCity e. V. von 16 bis 20 Uhr herzlich zum 1. OPERATION TON Satellit „Und morgen berühmt?! – Wie musikalische Entwicklung heute gelingen kann“ ein: Dann treffen sich Hamburger Musiker*innen, DJs, Bands und Producer*innen im OHG CAFÉ auf St. Pauli für Input und Austausch zum Thema: Wie kann eine musikalische Karriere heute überhaupt noch gelingen bei unendlich viel unbezahlter Arbeit und stetig sinkenden Einnahmen? Wie machen es andere Musikschaffende? Für wen kann die viel zitierte Idee vom kreativen Aufstieg überhaupt noch Realität werden? Und wo verdiene ich überhaupt noch mit jenseits von Hype, Erfolgsdruck und Social Media. Hier dreht sich alles um neue Ideen, Selbstbestimmung und ganz praktische Fragen zum Musikmachen heute. Egal, ob Newcomer*in, semiprofessionelle Musiker*in, oder Profi – hol dir dein Ticket für das erste Event am 30. September für nur 10 Euro; wer keine Kohle hat, meldet sich einfach per Mail bei RockCity.
Wann? Mittwoch, 30. September 2026 | 16–20 Uhr
Wo? OHG CAFÉ | Bernhard-Nocht-Straße 68 | 20359 Hamburg
Mentoring Sessions @ Reeperbahnfestival: jetzt bewerben
Das Reeperbahn Festival bietet vom 17.-18.9.2026 in 18 Mentoring Sessions direkten Zugang zu Branchenexpert*innen in kleinen Gruppen. Jede Sitzung bringt eine*n Mentor*in und maximal fünf Teilnehmer*innen zu einer gezielten 60-minütigen Diskussion zusammen, in der die Teilnehmenden praktische Ratschläge erhalten, die genau auf ihre beruflichen und geschäftlichen Herausforderungen zugeschnitten sind. Die Plätze sind streng begrenzt, und die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung für registrierte Konferenzteilnehmer*innen möglich. Ihr könnt auch im Voraus Fragen einreichen, um während Eurer Sitzung eine maßgeschneiderte Beratung zu erhalten. Bewerbungsschluss: 1.9.2026
Open Stage @ Seilerei Frankfurt 28.8.2026
Die Seilerei in Frankfurt ist zurück aus der Sommerpause und bietet am 28.8. eine offene Bühne für Menschen, die ihre Kunst teilen wollen. Singer-Songwriter*innen, Bands, Improspieler*innen, Comedians, Poetryvortragende, Tänzer*innen und „Gezwirbeltes“ jeglicher Art. Sanft oder laut: Sei dabei, mach mit! Ob du voller Freude und mutig Neuland betreten willst oder schon viel Bühnenerfahrung hast, steht dabei nicht im Vordergrund. Die Seilerei bietet eine Bühne, auf der Menschen sich ausprobieren und zeigen können; jede*r Künstler*in hat max. 15 Min. Es ist keine Voranmeldung notwendig; wer auftreten möchte, sollte aber um 18 Uhr da sein, damit gemeinsam eine stimmige Dramaturgie festgelegt werden kann.
Open doors + Pizza: 17:00 | Anmeldung Open Stage: 18:00 | Start Open Stage: 19:00 | Ende: 22:00
Eintritt frei, Spenden erbeten. Die nächsten Termine sind am 2.10. und am 27.11.2026.
Kulturpolitische Gesellschaft e. V. sucht Verwaltungsleitung (m/w/d) in Vollzeit (Bonn)
Die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. sucht zum 1. Januar 2027 eine Verwaltungsleitung (m/w/d) in Vollzeit (TVöD E 11). Gesucht wird eine engagierte und teamfähige Persönlichkeit, die mit ihren betriebswirtschaftlichen Kompetenzen den laufenden Geschäftsbetrieb sicherstellt. Bewerbungsfrist: 31.08.2026
Forschungszentrum Musik & Gender feiert 20jähriges Jubiläum
Musikbranche präsentiert Konzept für Kennzeichnung KI-generierter Musik
Der Dachverband der internationalen Verbände der Musikindustrie (IFPI) des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) hat am 10. Juli 2026 ein einheitliches Konzept für die freiwillige Kennzeichnung KI-generierter Musik angekündigt. Diese soll durch visuelle Symbole erfolgen, um den Fans klarere Informationen über den Einsatz generativer KI (GenAI) bei Musikaufnahmen zu liefern. Die Kennzeichnung unterscheidet zwischen „KI-generiert“ und „KI-unterstützt“ und ist auf breite, weltweite Anwendung bei digitalen Musikdiensten und anderen Partnern ausgelegt. „KI-generiert“ bedeutet dabei, dass generative KI verwendet wurde, um die kreativen Elemente der Aufnahme vollständig oder zum größten Teil zu erzeugen. „KI-unterstützt“ bedeutet, dass die Aufnahme im Wesentlichen von Menschen erstellt wurde und Ausdruck menschlicher Kreativität ist, dass aber für einige Ausdruckselemente generative KI verwendet wurde. Der Gesang und die Hauptinstrumente wurden von Menschen eingespielt. Das Kennzeichnungskonzept soll sich entsprechend den Veränderungen der Technologie und der Anforderungen weiterentwickeln. Der Einsatz von generativer KI in Songtexten, Kompositionen, Musikvideos oder Cover-Artworks wird vom System derzeit noch nicht abgedeckt.
DKV rät davon ab, Spotify KI-Remix-Rechte einzuräumen
Spotify hat einen Deal mit der Universal Music Group geschlossen und bietet Künstler*innen und Rechteinhaber*innen derzeit die Möglichkeit, ihre Werke für KI-generierte Remixe freizugeben (Quelle). Gegen eine höhere monatliche Abogebühr wird dieses Feature für Spotify-Nutzer*innen freigeschaltet. Die zusätzlichen Einnahmen sollen anschließend an die Urheber*innen ausgeschüttet werden.
Der Vorstand des Deutschen Komponist:innenverbands (DKV) empfiehlt seinen Mitgliedern in einem Newsletter, einer solchen Freigabe sehr kritisch zu begegnen und Spotify keine entsprechenden KI-Remix-Rechte einzuräumen. Durch die von der GEMA am 31.07.26 gewonnene Klage gegen Suno.ai erscheine es wenig sinnvoll, den eigenen Werkkatalog freiwillig für weitere KI-Anwendungen freizugeben. Zudem sei aktuell auch unklar, wie eine Vergütung der urheberrechtlichen Tantiemen von Spotify an die GEMA aussehen würde und ob diese überhaupt stattfinde, da es aktuell noch keine diesbezügliche Vereinbarung gebe. Auch befürchtet der DKV, dass Spotify künftig verstärkt KI-generierte Inhalte in Playlists oder Spotify Radio präsentiert und damit in Konkurrenz zu den Originalwerken treten könnte.
Open Call: FLINTA* Festival in Frankfurt (bis 30.8. bewerben)
Du bist FLINTA* Artist und machst Musik, ob als Band, Solo-Act oder ganz anders? Dann komm am 27.09.2026 auf die Bühne des FLINTA* Festivals – give, care, share, act, im Zeichen von gemeinschaftlichem Support, Community und Vernetzung! Das Festival findet am 27.9.2026 im Tokonoma FFM statt. Tagsüber gibt es Bühnenprogramm und abends eine FLINTA*-Clubnight. Gesucht werden Acts, die Lust haben, das Festival zu bereichern und ihre Haltung und Botschaft mit einzubringen. Genre egal, Perspektiven-Vielfalt erwünscht! So bist du dabei: Schick bis zum 30.08.2026 eine kurze Vorstellung von dir und deiner Musik (gerne mit Link oder Demo) per Mail oder DM an @ffm_feminists. Neben Musik & Performance werden auch Workshops, Vorträge, Podiumsgespräche, Lesungen, Mitmachangebote u.v.m. gesucht.
Das FLINTA* Festival ist für und von allen, die sich für mehr Schutz von Frauen* und FLINTA*- Personen einsetzen möchten. Es wird vom Frauenreferat Frankfurt gefördert, der gesamte Erlös des Festivals geht an Frauen helfen Frauen e.V., den Träger des Frankfurter Frauenhauses.
VIA veröffentlicht Shortlist: mit Josi aus Frankfurt!
Insgesamt 18 Künstler*innen, Musikunternehmer*innen und Projekte stehen in diesem Jahr auf der Shortlist des Kritiker*innenpreises der unabhängigen Musikbranche, den VUT Indie Awards. Die Auszeichnungen würdigen Originalität und Qualität, unabhängig von kommerziellem Erfolg, und werden am 17.9. im Hamburger Schmidts Tivoli vergeben. Der VIA ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Unter den Nominierten ist auch eine Frankfurterin: die Rapperin Josi ist mit Charlotte Colace und Die Anstalt in der Kategorie „Beste*r Newcomer*in“ nominiert. Als Beste Acts wurden Enji, Lambrini Girls und Mariybu aufgestellt, im Bereich „Bestes Album“ haben die Alben von Sophia Kennedy und Stefanie Schrank eine Chance. In der Kategorie „Bestes Experiment“ wurde Disturbed Ground nominiert: ein Gemeinschaftsprojekt des Kyiv’s ∄ und des CTM-Festivals, das ukrainische und internationale Künstler*innen zusammenbringt, um neue audiovisuelle Performances zu schaffen, die sich mit den ökologischen Folgen des Krieges in der Ukraine auseinandersetzen. Auch Liminal Lines, eine Live-Elektronik-Performance von Viola Yip, bei der sie ein selbst entwickeltes tragbares Instrument und ihre Körperbewegungen einsetzt, ist hier nominiert. Als „Best New Music Business“ wurde die Musikstreaming-Plattform ROKK ausgewählt, die eine gerechtere Vergütung pro Stream mit direkter Künstlerunterstützung und einer offenen Infrastruktur für Musiker*innen aller Genres kombiniert.
Nominierungen für Anchor Award bekannt gegeben
Der Anchor Award würdigt die vielversprechendsten Nachwuchskünstler*innen und Live-Talente und vereint erneut eine vielfältige Auswahl an Acts aus aller Welt. Die diesjährigen Nominierten repräsentieren ein breites Spektrum an Klängen, Perspektiven und künstlerischen Ansätzen und unterstreichen damit den internationalen Charakter des Reeperbahn Festivals. Ausgewählt wurden Big Wett (Australien), GANNA (Ukraine), Just For Fun, Nectar Woode (beide aus Großbritannien) u.a. Die Nominierten werden am Mittwoch und Donnerstag auf dem Festival live vor der Jury und dem Festivalpublikum auftreten. Als Anerkennung für ihre Nominierung erhalten die Nominierten Geldpreise und Gutscheine.

