Bewerbung für Women in Jazz – Next Generation Virtuell startet am 01.03.

Die dritte Auflage des virtuellen Wettbewerbes „Next Generation Virtuell“ startet mit einer Ausschreibung für junge Jazzmusikerinnen am 1. März 2022. Jazzmusikerinnen im Alter unter 35 Jahren können sich für diesen Wettbewerb bis 22.03.2022 bewerben. Eine Jury (mdr-kultur, Jazzjournalisten, Festivalleitung) wählt 25 Teilnehmerinnen für den Wettbewerb aus. Die Teilnehmerinnen werden ab 4. April auf der Webseite des Festivals vorgestellt. Bis zum 12. Mai 2022 kann das jazzinteressierte Publikum sein Voting abgeben. Die Gewinnerin erhält den mit 1000 Euro dotierten „Next Generation Women in Jazz“-Preis der Stadt Halle und eine Einladung zum 18. Festival Women in Jazz im Mai 2023.

24.02.2022

Salme mit Sahne bieten Hauskonzerte im Mai

Salme mit Sahne planen, im Mai eine „Hauskonzert-Tour“ zu spielen – vielleicht auch bei dir zuhause? Sie brauchen keine große Bühne oder viel Equipment, „nur ein Plätzchen, wo wir vier mit unseren Instrumenten rein passen und du es dir mit deinen Freund*innen oder Familie dazwischen gemütlich machen kannst! Oh, und es sollte auch für ein paar Lieder laut werden dürfen“. Wenn du dir vorstellen kannst, dass Salma mit Sahne bei dir zu Hause spielt, dann schreib direkt eine Mail an Lennart und beantworte dabei gerne schon folgende Punkte: Welche konkreten Termine könntest du dir vorstellen? Wo soll das ganze passieren? Wie viele Leute würdest du einladen?

23.02.2022

MusicAIRE bietet Zuschüsse für Projekte zur Erholung des Kultursektors

Der Musikbereich gehört zu den Kultursektoren, die mit am stärksten von der COVID-19-Pandemie betroffen wurden. Das Projekt MusicAIRE, das im Rahmen der Initiative Music Moves Europe von der EU-Kommission gefördert wird, möchte Musikorganisationen unterstützen und bietet ihnen kleine Zuschüsse für Projekte an, die sich auf die grüne, digitale oder gerechte und widerstandsfähige Erholung des Musiksektors konzentrieren. MusicAIRE wird umgesetzt vom European Music Council (EMC) und INOVA+. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 28. März 2022, 13:00 Uhr MEZ.

23.02.2022

Gutenberg Jazz Collective – jetzt bewerben

Junge Jazzprofis und Jazz-Studierende (bis 35 Jahre) aus der ganzen Welt können sich jetzt für die 2. Runde des „Gutenberg Jazz Collective“ bewerben – und mit internationalen Jazz-Größen wie Becca Stevens, Ingrid Jensen, Kris Davis, Ben Street und Billy Hart auf der Bühne stehen. Das Ensemble bleibt ein Jahr lang zusammen und trifft sich für 4 einwöchige Workshop-Wochen in Mainz. Die Workshops sind kostenlos, Unterkunft und Reisekosten werden übernommen. Als Besetzung für 2022 ist vorgesehen: Gesang, Trompete/Posaune, Klavier, Bass, Schlagzeug. Einsendeschluss: 07.03.2022

22.02.2022

Improviser in Residence Tomeka Reid gibt erste Konzerte im März

Seit 2008 gibt es in Moers die/den „Improviser In Residence“, um das kulturelle Leben von Stadt und Region zu beleben. Das Konzept: die/der Improviser*in entwickelt ein eigenes Projekt, vernetzt sich dabei mit den Bürger*innen der Stadt, lädt zu Konzerten ein und zeigt sich an Pfingsten mit einem exklusiven Projekt auf der Bühne des moers festivals. 2022 fiel die Wahl auf die Chicagoerin Tomeka Reid. Als Cellistin ist sie eine Grenzgängerin zwischen den Welten und erschafft so eine vielfältige Musik. Bei all ihrer wilden Experimentierfreude behält sie aber stets die Wurzeln und die Traditionen der afroamerikanischen Kultur im Blick. Im März gibt sie ihre ersten drei „Improviser“-Konzerte in Moers: am 5. März im Trio mit Christian Weber (b) und Michael Griener (dr) im Studio des Schlosstheaters, am 10. März im Duo mit dem Schlagzeuger Tomas Fujiwara im Wohnzimmer ihres Domizils in Moers und am 17. März mit ihren beiden Landsleuten Josh Berman (tr) und Jason Roebke (b) sowie dem Schweden Sven-Åke Johansson (dr) im Peschkenhaus in Moers.

22.02.2022

Melodiva präsentiert: Imany „Voodoo Cello“-Tour 2022

Sängerin IMANY präsentiert in spektakulärer Show zu ihrem Album „Voodoo Cello“ Hits von Ed Sheeran bis Elton John in neuer Form

Diese handverlesenen, aufwändigen, multimedialen Events dürften in vielfacher Hinsicht zu den spannendsten und außergewöhnlichsten Produktionen des Jahres 2022 zählen: Die erfolgreiche Sängerin IMANY (Hits: „Don’t Be So Shy“, „You Will Never Know“) verbindet in ihrem „Voodoo Cello“-Spektakel Musik, Tanz, visuelle Elemente, High Fashion und aufsehenerregende Lichtgestaltung zu einem einzigartigen Ereignis! Aufgeführt werden Hits der Pop-Historie, beginnend bei Jacques Brel, über Cat Stevens, Madonna, Elton John bis Black sowie Ed Sheeran – allesamt in neuen Arrangements, aufgeführt von acht Cellist*innen; auf diese Weise will die Künstlerin die Grenze zwischen E- und U-Musik überwinden. 

„Voodoo Cello“ (Universal) heißt das dritte Album der Musikerin, die am 5. April 1979 in Südfrankreich als Nadia Mladjao geboren wurde. Bereits ihr Erstlingswerk (2010) wurde mit Lob überschüttet. „Ein wundervolles Folk-Soul-Debüt“, urteilte ‚Elle‘. Wegen ihrer tiefen, weichen Stimme erinnert die Interpretin an ihr Vorbild, die afro-amerikanische Vocalistin/Pianistin Nina Simone. Aus Imanys zweitem Bestseller stammt „Don’t Be So Shy“, als Remix der Sommerhit 2016.  Dies festigte ihren Status als eine der erfolgreichsten Sängerinnen Frankreichs. Die dritte CD bot der zweifachen Mutter die Chance, sich künstlerisch neu zu erfinden. Statt einer Popband begleiten sie Cellos, da diese Instrumente in ihrer Form an weibliche Körper erinnern. Um ihr aktuelles Album auf die Bühne zu bringen, stellte die Wahl-Pariserin ein internationales Kreativ-Team zusammen, das Imany live opulent in Szene setzt. Als multikulturelle Voodoo-Priesterin erzählt sie mittels des ausgewählten Song-Repertoires ihre eigene Geschichte in Form der mystischen Reise einer Frau mit Wunderkräften. Der Weg, auf dem sie eigene Dämonen besiegen muss, um inneren Frieden zu erreichen, beginnt im Dunkel und endet im Licht. Eine derart schicksalsschwangere Rahmenhandlung mit positivem Ausgang passt zum Pseudonym dieser Frau: Imany bedeutet auf Suaheli Glaube/Hoffnung!

Termine:

27.03.22 Berlin, Admiralspalast
28.03.22 Frankfurt, Alte Oper
29.03.22 Hamburg, Laeiszhalle

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Eintrittskarten zwischen € 30 und € 50 (zzgl. Gebühren) auf www.reservix.de, www.eventim.de etc. & bei den stationären Vorverkaufsstellen

22.02.2022

Juniorprofessur an Hochschule für Musik und Tanz Köln ausgeschrieben

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln gehört zu den weltweit führenden künstlerischen Ausbildungseinrichtungen und zählt mit ihren drei Standorten in Köln, Wuppertal und Aachen zu den größten Musikhochschulen Europas. Geprägt wird die Hochschule durch über 580 Lehrende, darunter eine Vielzahl renommierter künstlerischer und wissenschaftlicher Persönlichkeiten, und durch rund 1550 Studierende aus über 60 Ländern. Mit ihren vielfältigen Veranstaltungen zählt die Hochschule zu den größten Kulturanbietern in der Region. Zum Wintersemester 2022/23 ist dort eine Juniorprofessur für Künstlerische Forschung (W1 mit Tenure Track nach W2) zu besetzen. Die Stelle ist in dem sich in Gründung befindlichen Zentrum für Künstlerische Forschung und Digitale Innovation (ZKD) angesiedelt. Das ZKD dient der Vernetzung seiner beiden Entwicklungsfelder in die Fachbereiche und Standorte der HfMT Köln hinein. Gesucht wird eine Persönlichkeit, die Künstlerische Forschung als interdisziplinäres Querschnittsthema versteht, insbesondere mit Blick auf musikalische und tänzerische Wissens- und Vermittlungsformen. Bewerbungsschluss: 07.03.2022
22.02.2022

JazzDayGermany @ Jazzahead per Crowdfunding unterstützen (bis 28.02.)

Der Welttag des Jazz ist der Höhepunkt des USA-Festivals Jazz Appreciation Month, das jeweils im April auf den Jazz und sein reichhaltiges Erbe aufmerksam macht. Im Dezember 2012 entschied die UNESCO der Vereinten Nationen, den 30. April zum Internationalen Jazztag zu erklären. Auch in Deutschland tut sich was. Jacek Brun, Rainer Ortag und Martina Weinmar hatten 2020 erstmals den Jazz Day Germany ins Leben gerufen, um „gemeinsam mit Musiker*innen aus dem deutschsprachigen Raum, vielen anderen aus Europa und der ganzen Welt zu zeigen, wie vielfältig, kreativ, inspirierend und hinreißend Jazzmusik sein kann“. Um die deutsche Jazzszene auf der Messe jazzahead! vom 28.04.-01.05.2022 würdig präsentieren zu können, haben die Initiator*innen im Januar eine Crowdfundingaktion gestartet. Sie sammelt Spenden für die Anreise- und Übernachtungskosten der Mitarbeiter*innen, Werbemittel (Flyer, Plakate, Broschüren), die digitale Vorstellung aller beteiligten Musiker*innen & Bands von 2020 bis 2022 sowie die Technik und Realisierung durch externe Dienstleister*innen. Die Aktion kann noch bis 28.02. unterstützt werden.

22.02.2022

#MelodivaSpotlight: Mina Richman mit Debüt-Single „Bad Girls“

Verliebtsein fühlt sich nicht immer gut an – zum Beispiel, wenn Liebe zur Sucht wird. Mina Richmans Debüt-Single „Bad Girls“ (VÖ: 18.02.2022 / Ladies&Ladys Label) erzählt von diesem Zustand zwischen suchtartiger Anziehung und bittersüßem Schmerz. Mina Richman aka Mina Schelpmeier ist eine deutsch-iranische Bielefelderin mit Wurzeln in Berlin. Ihr Drang nach Unabhängigkeit und ihre kritische Haltung gegenüber klassischen Geschlechterrollen finden sich auch in ihren Texten wieder. Sie zeigt sich in „Bad Girls“ wie sie ist: queer, hemmungslos ehrlich, aber auch immer mit einem gewissen Augenzwinkern. 2021 stand sie bereits als Vorband von Alin Coen und Enno Bunger auf der Bühne. Im Anzug spielte sie, ohne jegliche Musik veröffentlicht zu haben, in einer ausverkauften Junction Bar in Berlin und im artheater Köln zusammen mit Lisa Spielmann und bush.ida. Die EP „Jaywalker“ ist für 06.05.2022 geplant. Zur Single geht es hier.

21.02.2022

Informationsveranstaltung zur Förderung von Musikclubs RLP/Hessen

Am Mittwoch, 23.02. 20:00 h findet eine Informationsveranstaltung zum Förderprogramm Neustart Kultur NK2 des Bundes statt, zu dem pop rlp, das Kompetenzzentrum für Popularmusik in Rheinland-Pfalz und Hessen live, der Verband der Spielstätten und Festivals einladen.
Als Vertreterin des Fördergebers, der Initiative Musik gGmbH, die das Förderprogramm im Auftrag der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien abwickelt, steht Nelly Welskop für alle Fragen rund um die Spielstätten-Förderung Rede und Antwort.

Das Programm richtet sich an Betreiber*innen von rheinland-pfälzischen und hessischen Musikclubs, in denen Livemusikveranstaltungen aller Genres stattfinden. Es unterstützt damit Projekte von Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden und einen unverzichtbaren Beitrag zum Musikleben in Deutschland leisten, ihre Programmvielfalt zu bewahren und in die Zukunft zu planen. Die Veranstaltung findet als digitale Veranstaltung über das Programm Zoom statt. 

21.02.2022

Stellenanzeige: Projektmitarbeit Musikwissenschaft Kunstuni Graz

An der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz – Zentrum für Genderforschung – ist ab dem 4. April 2022 die auf 2 Jahre befristete Stelle einer*eines Senior Scientist (w/m/d) für Musikologie/Musikwissenschaft (Projektmitarbeiter*in, 50%) zu besetzen. Aufgaben sind insbesondere die Mitarbeit am FWF-Einzelprojekt „The Musician’s Estate as Memory Storage: Remembrance, Functional Memory and the Construction of Female Professional Identity“ (P33110-G) mit Fokus auf Recherchetätigkeit sowie Transkription und Kontextualisierung archivalischer Quellen; sowie im Rahmen dessen die Mitarbeit bei der Organisation und Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Konferenzen sowie Mitarbeit bei der Erstellung und Redaktion von Publikationen.

Anstellungserfordernisse: Abschluss eines für die Verwendung in Betracht kommenden Master-(Diplom-)Studiums, Erfahrung mit archivalischer Forschung sowie dem Lesen handschriftlicher Quellen des 19./20. Jahrhunderts (auch Kurrentschrift), Spezialisierung auf Historische Musikwissenschaft mit Schwerpunkt auf musikbezogene Frauen- und Genderforschung, kulturwissenschaftliches Interesse, Grundkenntnisse der europäischen Geschichte des 19./20. Jahrhunderts sind wünschenswert. Bewerbungsschluss ist der 11.03.2022, Bewerbungen werden unter der GZ 09/22 per E-Mail an (at) in einem PDF-Dokument entgegengenommen. Sofern erwünscht, können Publikationen per Post übermittelt werden.

21.02.2022

UNESCO veröffentlicht Weltbericht zur Kulturpolitik

In ihrem Weltbericht zur Kulturpolitik mahnt die UNESCO Veränderungen an, um die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen besser zu schützen. Die Auswirkungen der Corona-Krise hätten Kunst und Kultur stark zugesetzt. Schätzungen der UN-Organisation zufolge fielen allein 2020 rund 10 Millionen Arbeitsplätze in der Kultur- und Kreativwirtschaft der Pandemie zum Opfer. Der Bericht „Re|Shaping policies for creativity“ analysiert die globalen kulturpolitischen Trends der letzten Jahre. Laut der Studie wurden die öffentlichen Ausgaben für Kunst und Kultur bereits vor der Pandemie in vielen Ländern der Welt zurückgefahren. In der Krise sei der Kreativsektor besonders in Mitleidenschaft gezogen worden, was die oft ohnehin schon schwierigen Arbeitsbedingungen im Kulturbereich verschärft habe. Nach Zahlen der Weltkulturorganisation hatte die Branche in den untersuchten Ländern 2020 Einnahmenverluste zwischen 20 und 40 Prozent zu verkraften. Die Pandemie habe deutlich gemacht, wie unzureichend Kulturschaffende abgesichert sind. Ihre Arbeitsbedingungen müssten verbessert werden. Neben einem Mindestlohn schlagen die Autor*innen der Studie die Einführung von Renten- und Krankenversicherungssystemen für Freischaffende vor. In Deutschland existiert mit der Künstlersozialkasse bereits ein solches Modell.

Auch in Sachen Geschlechtergerechtigkeit sieht die UNESCO Handlungsbedarf. So wird aktuellen Zahlen zufolge weltweit nur etwa ein Drittel aller nationalen Kunstpreise an Frauen* verliehen. Besonders in Führungspositionen seien sie weiter unterrepräsentiert. Um diesem Missstand zu begegnen, schlagen die Autor*innen der Studie vor, die öffentliche Finanzierung von Kunst und Kultur an Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter zu knüpfen.

Die zunehmende Verlagerung kultureller Angebote auf digitale Plattformen sei durch die Pandemie beschleunigt worden, so der Bericht. Daraus ergäben sich Chancen, aber es sei dringend notwendig, neue Vergütungssysteme zu entwickeln. So seien die Einnahmen von Streaming-Diensten zwar deutlich gestiegen, aber nur die wenigsten Künstler*innen würden direkt davon profitieren. Viele Plattformen würden ihre Gesamteinnahmen zunächst bündeln und neu verteilen, was vor allem eine kleine Zahl bekannter und reichweitenstarker Acts begünstige. Im Gegensatz zu diesem vorherrschenden Modell schlägt der Bericht eine gerechtere Vergütung der abgerufenen Inhalte vor.

Der Weltbericht zur Kulturpolitik dient dem Monitoring der UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen. Er beleuchtet kulturpolitische Trends, Fortschritte und Herausforderungen weltweit und formuliert Empfehlungen für die nachhaltige Entwicklung der Kreativbranche. Der Bericht wurde erstmals 2015 vorgelegt und erscheint in diesem Jahr zum dritten Mal. Eine deutschsprachige Kurzfassung wird im Mai 2022 veröffentlicht.

17.02.2022