Verwaltungskraft in Teilzeit & Studentische Hilfskraft gesucht (Bonn)
Die Kulturpolitische Gesellschaft ist eine bundesweite Vereinigung von ca. 1.400 Mitgliedern aus unterschiedlichen Bereichen der Kulturpolitik mit Sitz in Bonn. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht die Gesellschaft eine Verwaltungskraft (m/w/d) in Teilzeit 50 %. Gesucht wird eine motivierte Person mit Verwaltungs- und Buchhaltungserfahrung, die ihre Aufgaben verantwortungsbewusst, zuverlässig und eigeninitiativ angeht und dabei Freude daran hat, Teil eines engagierten Teams zu sein.
Außerdem wird eine studentische Hilfskraft (w/m/d) zum 1. September 2026 gesucht. Wenn du Lust hast, in einem kreativen Umfeld zu arbeiten und spannende Einblicke in die Kulturpolitik zu gewinnen, dann bist du bei uns genau richtig!
Bewerbungsschluss für beide Ausschreibungen: 15.07.2026
HELVETIAROCKT startet Umfrage: Wer macht eigentlich die Musik in der Schweiz?
Helvetiarockt ist ein schweizweit aktiver Verein, der sich seit 2009 für die Gleichstellung aller Geschlechter in der aktuellen Musik einsetzt. Im Rahmen einer Branchenanalyse sammeln die Macher*innen jetzt Perspektiven aus der aktuellen Musikszene (alle Genres außer Klassik & Neue Musik) und fragen: Wer macht eigentlich die Musik in der Schweiz? Nicht nur auf der Bühne, sondern in den Entscheidungsgremien, in den Produktionsstudios, in den Festivalbüros. Was tun Organisationen bereits für Gleichstellung und Sicherheit? Wo liegen die Hürden? Und wie kann Helvetiarockt künftig wirksamer unterstützen? Dafür brauchen sie deine Stimme oder die deiner Kolleg*innen, auch wenn du noch nicht mit ihnen in Kontakt warst. Ob du in einem Club arbeitest, ein Festival leitest, ein Label führst oder eine Musikschule betreibst: Breite Erfahrungen sind entscheidend. Zur Umfrage geht es hier entlang. Die Ergebnisse werden in einem Bericht ausgewertet, der aufzeigt, wo die Branche in Bezug auf Gleichstellung steht und welche Herausforderungen und Chancen bestehen.
FOKUS POP 2026 fördert Musikprojekte in Brandenburg
Das Förderprogramm FOKUS POP ist zurück! Das Land Brandenburg unterstützt Musiker*innen, Bands und DJs bei der Umsetzung künstlerischer Projekte mit bis zu 5.000 € pro Vorhaben. Gefördert werden Projekte, die eure künstlerische Entwicklung voranbringen. Dazu gehören unter anderem Studioaufnahmen, Konzertmitschnitte zu Werbezwecken, Mixing und Mastering, Promotion, Audio- und Videoaufnahmen sowie künstlerische Kooperationen. Aber Achtung, nicht förderfähig sind u.a. Tonträgerpressungen, Tourneen, Equipment oder Software. Ihr habt Fragen zur Antragstellung? Impuls Brandenburg e. V. bietet Mittel Juli zwei digitale Infocalls an, wo ihr Schritt für Schritt durch das Antragsformular geführt werdet und eure Fragen stellen könnt.
Infocalls
14.07. | 18:00 bis 19:00 Uhr. Registrierung.
16.07. | 12:00 bis 13:00 Uhr. Registrierung.
Wer kann sich bewerben?
Musiker*innen, Bands und DJs mit Erstwohnsitz und Schaffensmittelpunkt in Brandenburg, die mindestens drei eigene Songs auf gängigen Musikplattformen veröffentlicht haben. Mehr zur Antragstellung hier. Antragsfrist: 20. Juli 2026
AI Soundscapes: Programm 11.-.12.9.26 (Early Bird Tickets bis 15.7.)
Kreative Arbeitsprozesse wandeln sich durch KI, neue Produktions- und Kooperationsformate entstehen – gleichzeitig werfen rechtliche und gesellschaftliche Fragen neue Herausforderungen auf. Der zweitägige, bundesweite Kongress „AI-Soundscapes“ versammelt Expert*innen, Kreative, Studierende und Lehrende aus Musik-, Film- und Creative-Media-Branche, um Chancen und Risiken von KI in Audio, Musikproduktion, Filmton und Creative Media zu reflektieren und zu diskutieren. Freut euch auf zwei Tage voller Impulse! Euch erwarten renommierte Speaker*innen, praxisnahe Sessions zu KI Tools, Sounddesign, Voice Cloning, Urheberrecht und Trainingsdaten sowie jede Menge Austausch mit Akteur*innen aus Musik, Film und Kreativwirtschaft. Sichert euch noch bis zum 15. Juli eure Early Bird Tickets!
Feminism Now! – Preis für feministisches Engagement 2027 (jetzt nominieren)
Die Heinrich-Böll-Stiftung lädt dazu ein, Kandidat*innen für den Feminism Now! – Preis für feministisches Engagement 2027 zu benennen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Gefeiert werden sollen Feminist*innen, die mutig, beharrlich und oft unter persönlichen Risiken für Sichtbarkeit und Teilhabe, für sexuelle Rechte und Selbstbestimmung eintreten. Vorschläge (inklusive Vorstellung der Kandidat*in mit Begründung der Wahl) können bis 31. August 2026 per Mail geschickt werden.
IKTf-Studie: Kultur ist die rentabelste Investition in Berlin
Öffentliche Kulturförderung ist für Berlin eine der rentabelsten Investitionen überhaupt, schreibt die Deutsche Musik- und Orchestervereinigung UNISONO in einer Pressemitteilung. Für jeden Euro, den das Land Berlin in Kultur investiert, fließen im Schnitt mehr als 3,50 Euro in die Stadt zurück. Den jährlich rund 528 Millionen Euro Kulturförderung stehen 1,88 Milliarden Euro an wirtschaftlichen Rückflüssen gegenüber. Das ist das zentrale Ergebnis der IKTf-Studie Kultur als Standortfaktor in Berlin. Besonders deutlich wird der ökonomische Hebel der Kultur dort, wo das Geld am Ende ankommt. Rund 63 Prozent der wirtschaftlichen Effekte entstehen durch die Ausgaben der Kulturbesucher*innen; ein großer Teil davon durch Tourist*innen. Wer ins Konzert, Theater oder Museum geht, gibt Geld in der Stadt aus: in Restaurants und Cafés, in Hotels und Pensionen, im Einzelhandel und im Nahverkehr. Hinzu kommt die wirtschaftliche Schlagkraft der Kultur- und Kreativwirtschaft selbst. Mit einer Bruttowertschöpfung von 12 bis 15 Milliarden Euro, rund 195.000 Beschäftigten und einem Umsatz von 41,1 Milliarden Euro übertrifft sie klassische Industriebereiche in Berlin.
Wie zahlreiche Studien zuvor belegt die von der Berliner Senatskulturverwaltung geförderte Untersuchung des Instituts für Kulturelle Teilhabeforschung (IKTf) weitere positive Wirkungen. Kultur stärkt u.a. individuelles Wohlbefinden und Gesundheit, soziale Integration, gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine lebendige Stadtentwicklung. Vier oder mehr Kulturbesuche im Jahr wirken sich auf das Wohlbefinden etwa so stark aus wie ein um bis zu 2.700 Euro erhöhtes Jahreseinkommen! Die Grundaussagen der Studie sind auf andere Städte übertragbar. Olshausen: „Es ist höchste Zeit für ein Umdenken der politischen Entscheider*innen. Solche Überlegungen müssen republikweit eine maßgebliche Rolle bei der Vergabe von Fördermitteln spielen. Nur mit einer angemessenen Finanzausstattung können Kulturschaffende den Menschen Halt geben und den notwendigen gesellschaftlichen Wandel aktiv mitgestalten.“
The Sound Of Courage 10.7.-4.10.2026 Berlin
Die Nordischen Länder gelten weltweit als Vorbilder für Gleichstellung. Doch wie gleichberechtigt ist die Musikbranche dort wirklich? Warum verdienen Musikerinnen und gender minority artists noch immer weniger, stehen seltener auf den großen Festivalbühnen und sind in entscheidenden Positionen der Branche weiterhin unterrepräsentiert? Die Ausstellung „The Sound of Courage“ in den Nordischen Botschaften Felleshus in Berlin nimmt diese Fragen zum Ausgangspunkt und erzählt die Geschichten von Künstler*innen, die den Mut hatten, Missstände sichtbar zu machen und Veränderungen anzustoßen. Mit Bild-, Video- und Audiomaterial sowie Künstler*innen- und Projektporträts zeigt die Ausstellung eindrucksvoll, wie Musik zu einem Instrument gesellschaftlicher Veränderung werden kann. Mit Künstler*innen aus allen fünf Nordischen Ländern und ihren autonomen Regionen, Grönland, die Färöer und Åland – darunter Ane Brun, AURORA, AySay, Björk, Fever Ray, Girl in Red, Hildur Guðnadóttir, Laufey, Mari Boine (Foto: Knut Bry), Sofia Jannok, Tarja Turunen und Zara Larsson. Ein Talk, Konzertabend und Festival bilden das Rahmenprogramm, zur Eröffnung der Ausstellung am 10.7. erscheint außerdem eine Folge des nordischen Podcasts PLAY NORDIC. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
Programmsachbearbeiter*in (m/w/d) gesucht (Halle/Saale)
Die Kulturstiftung des Bundes fördert Kunst- und Kulturvorhaben im Rahmen der Zuständigkeit des Bundes. Ein Schwerpunkt ist die Förderung innovativer Programme und Projekte im internationalen Kontext sowie von Kulturprojekten auf Antrag ohne thematische Eingrenzung in allen Sparten. Zur Verstärkung und Unterstützung des Teams der Programmsachbearbeitung wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein*e Programmsachbearbeiter*in (m/w/d) gesucht. Als Sachbearbeiter*in wirken Sie administrativ an allen von der Kulturstiftung des Bundes initiierten Programmen, Fonds und Modellprojekten sowie an den in der Allgemeinen Projektförderung geförderten Vorhaben mit. Sie unterstützen die zuständigen Wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen bei der Umsetzung ihrer Aufgaben und tragen aktiv zum Erfolg unserer Fördermaßnahmen bei. Zunächst werden Sie in einem Team die Programmsachbearbeitung des Förderprogramms „WAYS“ übernehmen. Mit diesem Förderprogramm sollen Kultureinrichtungen in Deutschland unterstützt werden, künstlerisch-kulturelle Kooperationen mit außereuropäischen Partnern langfristig umzusetzen und zugleich Formen fairer und nachhaltiger Zusammenarbeit zu erproben. Bewerbungsfrist: 9. August 2026.
Branchenpreis Best Of Live Award 2026: jetzt Vorschläge einreichen
Die Bühne ist bereitet für den nächsten Jahrgang des BOLA: Nach der erfolgreichen Premiere 2025 startet der Branchenpreis des BDKV (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft) jetzt in seine zweite Ausgabe. Der Best Of Live Award wird aus der Branche für die Branche vergeben. Alle BDKV-Mitglieder sind aufgerufen, bis 31. August 2026 eigene Projekte oder Projekte unter ihrer Mitwirkung ins Rennen zu schicken. Der Preis würdigt herausragende Leistungen hinter der Bühne – also die Menschen, Ideen und Konzepte, die Live-Erlebnisse möglich machen. Von Klassik bis Festival, von Comedy bis Musical, von Künstler*innenaufbau bis Nachhaltigkeit. Neu hinzu kommt 2026 die Kategorie „Architect“. Sie zeichnet Agenturleistungen aus, die beim Entdecken, Entwickeln und Vermitteln von Künstler*innen herausragen. Damit rückt erstmals die Arbeit jener Vermittler*innen stärker in den Fokus, die Karrieren mitgestalten und Künstler*innen langfristig begleiten. Die Verleihung des Best Of Live Award 2026 findet am Abend des 24. November 2026 im Vienna House by Wyndham Andel’s Berlin statt.
Forschungsprojekt untersucht innovative Ansätze der gesundheitlichen Versorgung professioneller Musiker*innen
UNISONO kooperiert mit der Hochschule Osnabrück bei einem innovativen Projekt, das neue Ansätze der gesundheitlichen Versorgung professioneller Musiker*innen erforscht: PA.H|LIFETIME.ai. „Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Muskel- und Skeletterkrankungen bei Musikern frühzeitig erkannt und vermieden werden können“, sagt der beteiligte Osnabrücker Wissenschaftler Prof. Dr. med. Christoff Zalpour, der auch Präsident des neu gegründeten European Networks for Performing Arts Physiotherapy (ENPPA) ist. „Unser Ziel ist die Verbesserung der Gesundheit von darstellenden Künstlern. Dafür wollen wir eine weltweit neue Wissenschaftsdisziplin aufbauen: die Performing Arts Physiotherapy. Dadurch sollen Grundlagen für eine maßgeschneiderte und wissenschaftlich fundierte physiotherapeutische Versorgung geschaffen werden“, erläutert er. „Musikerinnen führen täglich über viele Stunden hochpräzise Bewegungen aus und sind dadurch erheblichen körperlichen Belastungen ausgesetzt“, sagt die UNISONO-Geschäftsführerin Julia Hofmann. Das Forschungsprojekt leiste einen wichtigen Beitrag, Beschwerden frühzeitig zu erkennen und Musiker*innen langfristig gesund durch ihre berufliche Laufbahn zu begleiten.
Dresdner Philharmonie erhält Förderung für Modellprojekt zum klimaresilienten Stadtumbau
Die Dresdner Philharmonie hat mit ihrem Projekt „Urban Re:set – Räume für morgen“ eine Förderzusage des Sächsischen Ministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung erhalten. Das Vorhaben zur klimaresilienten Weiterentwicklung des Vorplatzes am Kulturpalast gehört zu den vier ausgewählten kommunalen Modellprojekten im gesamten Freistaat und erhält eine Förderung in Höhe von 198.000 Euro. Das Projekt will Aufenthaltsqualität und Hitzeresilienz verbinden und veranschaulichen sowie zeigen, wie Kulturinstitutionen und Wissenschaft in Abstimmung mit Stadtverwaltung und Denkmalpflege gemeinsam Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels entwickeln können. Realisiert und teilweise für spätere Projektstadien geplant sind modulare Begrünungselemente, temporäre Verschattung, intelligente Wassernutzung sowie weitere innovative Maßnahmen, die die Aufenthaltsqualität auf dem Platz verbessern und gleichzeitig auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren. Ziel ist es, Lösungen für stark versiegelte innerstädtische Räume zu entwickeln und umzusetzen, die sich auch auf andere Städte und Kommunen übertragen lassen. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt wird wissenschaftlich begleitet und durch Kultur-, Bildungs- und Beteiligungsangebote ergänzt.
Förderprogramm stärkt Vielfalt bei Kunst und Kultur in NRW (jetzt bewerben)
Mit dem Förderprogramm „Publikum.Personal.Programm – Kultur divers und inklusiv“ unterstützt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen zehn Kulturorte dabei, ein ansprechendes Programm für ein möglichst breites Publikum anzubieten – unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht und sexueller Identität oder Orientierung, Alter und körperlicher Einschränkung. Auch in der dritten Förderrunde stellt das Land insgesamt 1 Mio. Euro für zehn Einrichtungen über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren zur Verfügung. Ein Programmbüro begleitet die geförderten Einrichtungen während des gesamten Förderzeitraums und fördert den Austausch sowie die gemeinsame Weiterentwicklung. Voraussetzung für die Förderung ist die Einrichtung einer Stelle für eine*n Mitarbeiter*in, die diesen Prozess federführend leitet. Interessierte Kultureinrichtungen und Kommunen können sich sowohl einzeln als auch im Rahmen lokaler oder regionaler Bündnisse bewerben. Start der Förderung ist im Jahr 2027. Bewerbungsschluss: 11. September 2026

