Forschungsprojekt untersucht innovative Ansätze der gesundheitlichen Versorgung professioneller Musiker*innen
UNISONO kooperiert mit der Hochschule Osnabrück bei einem innovativen Projekt, das neue Ansätze der gesundheitlichen Versorgung professioneller Musiker*innen erforscht: PA.H|LIFETIME.ai. „Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Muskel- und Skeletterkrankungen bei Musikern frühzeitig erkannt und vermieden werden können“, sagt der beteiligte Osnabrücker Wissenschaftler Prof. Dr. med. Christoff Zalpour, der auch Präsident des neu gegründeten European Networks for Performing Arts Physiotherapy (ENPPA) ist. „Unser Ziel ist die Verbesserung der Gesundheit von darstellenden Künstlern. Dafür wollen wir eine weltweit neue Wissenschaftsdisziplin aufbauen: die Performing Arts Physiotherapy. Dadurch sollen Grundlagen für eine maßgeschneiderte und wissenschaftlich fundierte physiotherapeutische Versorgung geschaffen werden“, erläutert er. „Musikerinnen führen täglich über viele Stunden hochpräzise Bewegungen aus und sind dadurch erheblichen körperlichen Belastungen ausgesetzt“, sagt die UNISONO-Geschäftsführerin Julia Hofmann. Das Forschungsprojekt leiste einen wichtigen Beitrag, Beschwerden frühzeitig zu erkennen und Musiker*innen langfristig gesund durch ihre berufliche Laufbahn zu begleiten.

