SILA AWARD: jetzt abstimmen

Die Preisträger*innen der SILA AWARDS 2026 mit dem CHOR DES JAHRES werden in Rahmen eines Galaabends am 19. September bekannt gegeben. Wer diese sein werden, entscheidet das Publikum in einem Online-Voting. Jede Person kann bis 15.07.2026 für drei Nominierte stimmen. Unter den 20 Nominierten sind 8 Chöre wie z.B. der Chor ArtenVielfalt aus Koblenz. Er verbindet Musik mit gesellschaftlich relevanten Themen wie Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit und vertont Gedichte von Hilde Domin, Annette von Droste-Hülshoff oder Selma Meerbaum. Der Chor dacapo Mörschbach bringt mit dem Projekt „Singen mit Jung und Alt“ Kinder, Jugendliche und ältere Menschen zusammen und schafft echte generationenübergreifende Begegnungen. 

22.06.2026

KI-Detektor von Deezer analysiert deine Playlists

Wie viel KI steckt in den Playlists, die du hörst? Wie viel deiner Musik ist KI-generiert? Der KI-Detektor der Streaming-Plattform Deezer analysiert für dich bis zu 100 Playlists, egal, bei welchem Anbieter zu bist. KI-generierte Titel enthalten eine spezifische Signatur, die der KI-Scanner von Deezer zu 99 % erkennt.

Deezer hat im Jahr 2025 13,4 Millionen KI-generierte Songs identifiziert und deutlich markiert. Deezer filtert Fake-Streams und entzieht ihnen die Vergütung, um eine gerechte Verteilung der Einnahmen an echte Künstler*innen sicherzustellen. Damit kommt er dem Willen der meisten Musiknutzer*innen entgegen: 80 % der Nutzer*innen stimmen zu, dass KI-Musik klar gekennzeichnet sein sollte, 73 % wollen wissen, ob ihr Streamingdienst KI-Musik empfiehlt.

22.06.2026

Allgemeine Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes

Im Bereich Allgemeine Projektförderung können Kulturschaffende zwei Mal im Jahr Fördergelder für Projekte aus allen künstlerischen Sparten beantragen, für Bildende und Darstellende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Film, Fotografie, Architektur oder Neue Medien. Es sind große, innovative Projekte im internationalen Kontext, die hier berücksichtigt werden können. Die Antragssumme muss mindestens 50.000 € betragen, mit einem gesicherten Anteil an Eigen- und/oder Drittmitteln in Höhe von mindestens 20% der Gesamtkosten des Projekts. Als „Projekt“ gilt die Produktion, Planung und/oder Durchführung von einzelnen Veranstaltungen oder Veranstaltungskomplexen, z.B. Ausstellungen, Aufführungen, Symposien. Die Jury tagt anschließend im November 2026, eingereichte Projekte dürfen nicht vor der Jurysitzung beginnen. Hier kannst du checken, ob dein Projekt für die Förderung in Frage kommt. Einsendeschluss: 31. Juli 2026, 12:00 Uhr (MEZ)

22.06.2026

CHORALLE 2026 für Chöre aus Hamburg und Schleswig-Holstein – bis 30.06. anmelden

Die CHORALLE 2026 ist ein Festival, das am 07. & 08. November in Hamburg stattfindet und in dessen Rahmen auch der Landeschorwettbewerb ausgetragen wird. Die Fördermaßnahme der Landesmusikräte für die Chorszene findet alle vier Jahre statt und bringt Chöre aus der gesamten Region zusammen – nicht nur zum „Leistungsvergleich“, sondern vor allem zum gemeinsamen Feiern der Chorkunst. In bewährter Tradition möchten die Landesmusikräte Chöre aus der Region gemeinsam einladen, ihre musikalische Arbeit zu präsentieren und sich über Genre- und Altersgrenzen hinweg zu vernetzen. Teilnehmen können Chöre und Vokalensembles aller Besetzungen – vom Kinderchor bis zum Männergesangsverein – aus Hamburg und Schleswig-Holstein. Das Preisträgerkonzert findet am 25. April 2027 in der Pauluskirche in Kiel statt. Anmeldeschluss: 30.06.2026

22.06.2026

RockCity LIVE FONDS für Hamburger Musiker*innen

Zurück von der Tour? Hol dir mit RockCity LIVE FONDS Geld zurück! Die aktuelle Förderrunde läuft noch bis 15.07.2026. Je nachdem, wie du unterwegs warst, stehen dir verschiedene Fördermöglichkeiten offen:
 Road Trip Fonds: Erhalte Zuschüsse für Tourfahrzeuge, bis zu 60 % (max. 500 €) Zuschuss zu Tourfahrzeugen, egal ob Privat- oder angemietete Fahrzeuge.
Green Touring Fonds: Sicher dir bis zu 70 % (max. 1.000 €) Rückerstattungen bei klimafreundlichen Anreisen per Bahn, Bus oder Car-Sharing, Mitfahrgelegenheiten, E-Fahrzeug etc.
International Touring Fonds: Unterstützt internationale Auftritte mit bis zu 60 % (max. 2.000 €), z. B. für Transferkosten, Unterkünfte oder Visa.

22.06.2026

Erste umfassende Studie zu Sexismus in der deutschen Arbeitswelt

63 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland haben bereits Sexismus im Job erlebt. Das ist eins der zentralen Ergebnisse der ersten repräsentativen Befragung zu Sexismus am Arbeitsplatz in Deutschland, die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und der EAF Berlin im Rahmen des Projekts Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ veröffentlicht wurden. Die erste branchenübergreifende Studie zeigt: Betroffen sind vor allem Frauen und genderqueere Personen, während Sexismus mehrheitlich von Männern ausgeht. Die Erfahrungen führen häufig zu emotionalen und psychischen Belastungen und können Karriere und finanzielle Situation beeinträchtigen. Formelle Beschwerdewege werden von Betroffenen kaum genutzt und die Folgen meist allein bewältigt. Genau da setzt das Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ an: Es unterstützt Organisationen dabei, wirksame Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen und bietet u.a. Handreichungen und weiteres Infomaterial. Desweiteren informiert es über Hilfsangebote und Anlaufstellen.

22.06.2026

Broschüre „Haltung zeigen“ gegen rechte Angriffe auf Clubkultur

Musikclubs und Festivals sind Orte der Begegnung, Vielfalt und demokratischen Teilhabe und geraten gleichzeitig zunehmend ins Visier rechtsextremer Akteur*innen. Mit der neuen Handreichung „Haltung zeigen – Extrem rechte Angriffe auf die Club- und Festivalkultur abwehren“ veröffentlichen die LiveKomm und der Bundesverband Mobile Beratung erstmals einen praxisnahen Leitfaden speziell für die Live-Branche. Dieser bietet wertvolle Orientierung und mehr Handlungssicherheit im Umgang mit demokratiefeindlichen, diskriminierenden oder rechtsextremen Vorfällen. Die Broschüre zeigt auf, mit welchen Strategien die extreme Rechte versucht, Kulturveranstaltungen zu beeinflussen oder zu stören und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis. Themen sind unter anderem Leitbilder und Code of Conducts, Awareness- und Sicherheitskonzepte, Ausschlussklauseln sowie Handlungsmöglichkeiten im Ernstfall. Die Broschüre steht kostenfrei zum Download bereit.

22.06.2026

Clubkultur im Baurecht: Durchbruch greifbar

Musikclubs waren im deutschen Baurecht bislang nur in wenigen Gebietskategorien grundsätzlich zulässig – selbst in Industriegebieten nicht. Der Ende Mai vorgelegte Gesetzesentwurf zur Baurechtsreform könnte dies ändern und die prekäre Lage der Musikspielstätten insgesamt verbessern, schrieb der Bundesverband LiveMusikKommission e.V. (kurz: LiveKomm) kürzlich in einer Pressemitteilung. Neben verbesserten Gebietszulässigkeiten in urbanen, Gewerbe- und Industriegebieten, seien nun zusätzlich auch Ansiedlungen in dörflichen Wohngebieten ausnahmsweise vorgesehen. Außerdem enthalte der Entwurf präzisere und konsistentere Formulierungen, was für die spätere Auslegung durch Kommunen und Gerichte hilfreich sein könne. Der große Wurf ist es nach Ansicht der LiveKomm allerdings nicht. Sie regt entscheidende Nachbesserungen an, allen voran, Clubs und Livespielstätten mit nachweisbarem kulturellen Bezug nicht mehr als Vergnügungsstätten, sondern als Anlagen für kulturelle Zwecke zu definieren. Die Arbeitsgruppe Kulturraumschutz der LiveKomm hat weitere erforderliche Anpassungs- und Ergänzungsbedarfe erarbeitet. Die parlamentarischen Beratungen stehen noch aus. 

22.06.2026

Themis Vertrauensstelle vermeldet steigenden Beratungsbedarf

Themis, die Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt in der Film-, Fernseh-, Musik- und Theaterbranche hat Zahlen aus 2025 sowie dem ersten Quartal 2026 vorgelegt. Das Team der Beraterinnen hat 2025 insgesamt über 600 Beratungsgespräche geführt, darunter waren 105 Erstberatungen, wovon mehr als die Hälfte Betroffene sexualisierter Belästigung oder gar Vergewaltigungen waren. Der Trend setzt sich 2026 fort, es gibt einen steigenden Bedarf an rechtlicher (2/3) und psychologischer Beratung (1/3), überwiegend von Frauen (70%), die von sexueller Belästigung und Gewalt betroffen waren. Täter*innen waren in über 80% aller Fälle Männer und häufig Vorgesetzte oder höhergestellte Personen.

Martina Zöllner, seit 2025 Präsidentin der Themis Vertrauensstelle: „Das Ausmaß sexueller Belästigung und Gewalt im Kultur- und Medienbereich ist nach wie vor erschreckend. Die hohe Zahl an Anrufen zeigt aber auch, dass die Themis in den von ihr betreuten Branchen inzwischen ein gewisses Maß an Vertrauen besitzt.“ Maren Lansink, Geschäftsführende Vorständin der Themis ergänzt: „Unser mit viel persönlichem Engagement aufgebautes Seminar und Webinar Programm, das sich an Arbeitnehmer*innen, frei Arbeitende, Azubis, Studierende, Gleichstellungsbeauftragte und Vertrauenspersonen sowie mit anderen Formaten an Arbeitgeber*innen, Führungskräfte, Vertrauenspersonen und Verantwortliche in Beschwerdestellen richtet, zeigt Wirkung. Einerseits trauen sich die Beschäftigten endlich eher nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz Beschwerden einzureichen. (…) Und auch auf Arbeitgeberseite scheint sich das Bewusstsein durchzusetzen, dass Prävention Sinn macht. Gleichzeitig bauen wir unser Beratungsangebot aus. Seit April bieten wir Chat-, Video- und Mailberatung an, datenschutzkonform und sicher.“

18.06.2026

Neue Umfrage: fast 70% halten Musikunterricht in der Schule für wichtig

Musikunterricht genießt in Deutschland einen hohen Stellenwert: 69 Prozent der Bevölkerung halten es für wichtig oder sehr wichtig, dass Kinder und Jugendliche in der Schule Musikunterricht erhalten. Das zeigt eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Deutschen Musikinformationszentrums (miz), die vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt wurde und die den Auftakt der neuen Umfragereihe „Musikmonitor Deutschland“ bildet. Die Untersuchung beleuchtet, wie Menschen in Deutschland ihren Musikunterricht rückblickend erlebt haben – und welche Bedeutung sie ihm heute beimessen. Die Ergebnisse zeigen: Wer regelmäßig Musikunterricht in der Schule hatte, ist heute häufiger musikalisch aktiv und Musikunterricht ist für eine absolute Mehrheit ein wichtiges Schulfach. Ein Zahlenauszug:

52% hat der Musikunterricht in der Schule Spaß gemacht (Frauen: 64%/Männer: 40%), 64% erinnern sich gern an gemeinsames Singen und Musizieren, 56% profitieren bis heute von im Unterricht erworbenen Fähigkeiten (Notenlesen, Rhythmusgefühl oder Allgemeinwissen). 17% aller Befragten hat der Unterricht sogar darin bestärkt, auch außerhalb der Schule Musik zu machen, 42% der Menschen, die während ihrer gesamten Schulzeit Musikunterricht hatten, musizieren heute noch selbst (im Gegensatz zu Personen ohne Musikunterricht: 14 Prozent); der Unterschied ist bei Instrumentalist*innen am Größten. 39% der ostdeutschen/20% der westdeutschen Bevölkerung hatten während der gesamten Schulzeit Musikunterricht.

18.06.2026

Strukturförderung unterstützt 21 Projekte

Genial: In der aktuellen Förderrunde der Strukturförderung der Initiative Musik erhielten 21 tolle Projekte eine Förderzusage, vor allem solche, die sich für Diversity & Chancengleichheit und den Auf- und Ausbau von Strukturen und Netzwerken einsetzen. Zu den geförderten Vorhaben zählen das FLINTA* MUSIC LAB, eine Workshopreihe für die regionale Musikszene in Wiesbaden und dem Rhein-Main-Gebiet, FLINTA-DJ- und Producing Workshops in der Region Bayreuth, MatchMaking RLP, die Moms Got Talent Academy u.v.m. Auch das Pilotprojekt Live Music Fund Germany, das mit einem freiwilligen Solidaritätsfonds kleinere Venues unterstützen will, und das neue Pop Netzwerk Darmstadt zum Ausbau einer nachhaltigen Struktur für die lokale Popkulturszene gehören zu den Geförderten. Wir gratulieren!

18.06.2026

Nächste Antragsrunde der Künstler*innenförderung

Die Künstler*innenförderung der Initiative Musik richtet sich an Solokünstler*innen und Bands, die auf dem deutschen und internationalen Musikmarkt Fuß fassen wollen. Mögliche Fördergegenstände sind Komposition und Konzeption, Produktion und Aufnahme, Tonträgerherstellung, Videos und Contentproduktion, Promotion und Marketing und Tour. Anträge für die 74. Förderrunde können von 26.6.-17.7.2026 gestellt werden.

Zur optimalen Vorbereitung wird empfohlen, an einem Infocall am 24.6.2026 um 17 Uhr teilzunehmen (Anmeldung). Dort werden die Grundlagen, Ziele und Verfahren des Förderprogramms erklärt sowie die Voraussetzungen für die Antragstellung. Im Anschluss bleibt Zeit für eure Fragen. Zur Klärung offener Fragen bietet die Initiative Musik auch telefonische Beratungszeiten an. Ein ausführliches Video enthält viele nützliche Infos zum Förderprogramm; ein weiteres Video führt durch die Antragstellung.

18.06.2026