Open Call: Sommerlounge am Andreas-Hermes-Platz (Hannover)

Für freischaffende Künstler*innen, Soziale Träger, kreative Kollektive, Vereine oder Kultureinrichtungen besteht die Möglichkeit, ein innovatives kulturelles und / oder soziales Angebot auf der Sommerlounge in Hannover zu realisieren. Die Sommerlounge bietet mit dem Open-Call-Format eine Plattform, um spannende Ideen und Projekte vorzustellen. Teilnehmende sind herzlich eingeladen, ihre Konzepte in einem Pitch um das Preisgeld in Höhe von 4.500 € vorzustellen. Die öffentliche Veranstaltung fördert den Austausch und die Zusammenarbeit kreativer Köpfe und ermöglicht es, Visionen gemeinsam zu verwirklichen. 

Wann? Am 25. Juni 2026 von 18-20 Uhr
Wo? Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

Interessierte haben die Chance, aktiv an der kulturellen und sozialen Entwicklung der Sommerlounge mitzuwirken. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Für alle, die mehr Informationen zum Ablauf und den Kriterien möchten, sind diese auf Anfrage erhältlich. Bewerbungsfrist: 28. April 2026

09.04.2026

FLINTA* in DIY music Stammtisch in Hannover

Women* in music lädt jeden 2. Mittwoch im Monat FLINTA* der DIY Musikszene in die Musikkneipe Pinte Poing in Hannover ein. Der Stammtisch bietet eine unkomplizierte Möglichkeit andere FLINTA* kennenzulernen und sich auszutauschen. Nächste Termine: 13.05.26 & 10.06.26, jeweils 20 Uhr

09.04.2026

c/o pop 2026 – Panels & Networking in Köln (15.-19.4.26)

Vom 15. bis 19. April 2026 wird die c/o pop wieder zum zentralen Treffpunkt der Musikbranche in Köln. Als Schnittstelle zwischen Festival, Convention und Szene bringt sie Artists, Branchenakteur*innen und Newcomer*innen zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Trends zu diskutieren. Auch Music Women* Germany ist erneut mit eigenen Formaten vor Ort vertreten und setzt gezielt Impulse für mehr Diversität, Sichtbarkeit und strukturellen Wandel in der Branche.

Beim “FLINTA* & Friends” Networking Event am 16. April (14:15-15:15 Uhr) im Biergarten Herbrand’s erwartet die Teilnehmenden neben einem Raum für persönliche Gespräche eine inspirierende Keynote, die aktuelle Perspektiven aus der Kreativwirtschaft aufgreift und Impulse für Austausch und Vernetzung setzt. Eingeladen sind Partner*innen, Alumni, Freund*innen und Allies von MEWEM, fæmm, Female Voice (BDKV), GEMA frauennetzwerk, Keychange, music is her passion, musicNRWwomen* und MusicWomen*Germany – und alle, die Lust auf Austausch, Solidarität und neue Verbindungen haben. Für die Teilnahme benötigt ihr ein c/o pop Convention Ticket. Bitte meldet euch vorab hier an, damit das Team besser planen kann. 

Danach diskutieren Lina Burghausen, Julia Gröschel und Die P beim Panel „Breaking the Barrier“ um 15:15–16:15 Uhr im Herbrand’s (Stage 7) über Machtstrukturen, Sichtbarkeit und Perspektiven im deutschen Rap und in der Musikindustrie. Im Fokus stehen Fragen wie: Wer bekommt Zugang zur Bühne – und warum? Welche Rolle spielen neue Plattformen und Narrative? Verändert sich die Branche wirklich in Richtung mehr Diversität? Am 17. April ergründet das Panel „DE&I unter Druck“, was der Rechtsruck für die Musikbranche bedeutet. Was heißt das für Förderstrukturen, Strategien und kulturelle Praxis? Muss DE&I verteidigt, neu begründet oder strategisch weiterentwickelt werden?

09.04.2026

Rettet die ALTONALE: Crowdfunding bis 21.6.26

Zusammenhalt braucht kulturelle Vielfalt! Seit über 25 Jahren bringt die altonale als frei zugängliches, nicht-kommerzielles Festival Menschen zusammen. 2025 erreichte sie über 150.000 Besucher*innen mit 244 Veranstaltungen. Doch weil die Veranstalter*innen 80 % ihrer Mittel jedes Jahr selbst einwerben und erwirtschaften müssen, bringen sie die stark gestiegenen Kosten und ein massiver Einbruch bei Sponsorengeldern – die Hauptfinanzierungssäule der altonale – in eine existenzbedrohende Schieflage. Deshalb hat die altonale eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die ihr noch bis 21.6. hier unterstützen könnt. Das Geld fließt direkt in die Umsetzung der altonale 2026 & der Folgejahre. Es hilft, den aktuellen finanziellen Fehlbetrag zu schließen & zentrale Kosten wie Logistik, Technik, Sicherheitsauflagen, Honorare & Gagen zu tragen. Es gibt tolle Dankeschön-Geschenke!

09.04.2026

Förderung „Impuls neue Musik“

Die Förderung „Impuls neue Musik“ fördert Musikprojekte, die den Austausch zwischen dem deutschsprachigen und dem frankophonen Sprach- und Kulturraum mit neuen Ideen gestalten und die zeitgenössischen Musikszenen in Deutschland, Frankreich, in der Schweiz und in Luxemburg vernetzen. Gefördert wird zeitgenössische Musik in ihrer ganzen Vielfalt in Form von Konzerten und Musiktheater-Produktionen, Reihen oder Festivals, Residenzen und Akademieprojekten sowie Vermittlungsprojekten und Klangkunst. Gesucht werden Komponist*innen, Musiker*innen, Klangkünstler*innen und Performer*innen, die zur Bereicherung des künstlerischen Austauschs der vier Länder beitragen, ihre Vorhaben dort entwickeln und realisieren. Antragsfrist: 1. Mai 2026

09.04.2026

Open Call: City Parade 14.6.2026 Hamburg

Die Tanztriennale in Hamburg beginnt mit einer City Parade und lädt Tanz- und Musikgruppen ein, an der Parade teilzunehmen, um die Vielfalt und Kraft des Tanzes zu feiern. Ob Verein, selbst organisierte Community, Ensemble oder Kompanie, ob HipHop, Ballett, Volkstanz, Contemporary, Breaking, Capoeira, Tango, Voguing, Salsa, Samba, Dabke oder Fusion: Willkommen ist alles, was sich durch die Stadt bewegen kann. Gesucht werden außerdem Musiker*innen oder Bands jeglicher Stilrichtung, die den Rhythmus tragen und die Parade klanglich prägen. Die City Parade möchte unterschiedliche Tanzkulturen, Generationen und Communities unter dem Motto „Brave Moves. Courageous Joy.“ zusammen und in Bewegung bringen.

Wann: Sonntag, 14. Juni 2026, 14.00 Uhr
Start: Museum der Arbeit, Ende: Stadtpark Hamburg
Bewerbungsschluss: 24.4.2026

09.04.2026

Sophie von La Roche-Preis für Gleichstellung: jetzt bewerben (Offenbach)

Die Stadt Offenbach am Main verleiht seit 2009 den „Sophie von La Roche-Preis“ zur Förderung und Anerkennung hervorragender und innovativer Leistungen, die der Verwirklichung der Gleichberechtigung bzw. der Gleichstellung von Frauen dienen. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit einem Preisgeld von 1.500 Euro dotiert. Mit diesem Preis sollen das Lebenswerk der Autorin Sophie von La Roche (1733 – 1807) gewürdigt und besonderes Engagement und hervorragende Leistungen auf kulturellem, sozialem und gesellschaftspolitischem Gebiet sichtbar gemacht und ausgezeichnet werden. Die Stadt Offenbach ehrt mit diesem Preis natürliche und juristische Personen, Frauenprojekte, Vereine, Institutionen und Verbände, die sich mit ihrer Arbeit für Gleichberechtigung und Gleichstellung besonders hervorheben. Bewerbungen müssen bis 12.4.2026 eingegangen sein.

09.04.2026

Lunchtime Online-Session 4.6.26: Wem gehört der Livesektor in Europa?

Wen unterstützen wir wirklich, wenn wir ein Ticket für ein Festival oder Konzert kaufen, und wie soll das Ökosystem für Live-Musik in Europa aussehen? Das beleuchtet eine Online-Veranstaltung von Culture Action Europe am 4. Juni 2026 von 13-14 Uhr. Bei der Lunchtime Session, moderiert von Manon Moulin vom Netzwerk Reset! und Erica Romero Pender von Live DMA, werden die Ergebnisse einer Studie präsentiert, die die Besitzverhältnisse in der europäischen Live-Musikszene untersucht hat. Die Studie zeigt, wie die ursprüngliche Vielfalt durch die zunehmende Zahl von Fusionen und Übernahmen durch große Konzerne und Investmentfonds beeinträchtigt wird. Um dies zu veranschaulichen, werden im Rahmen der Veranstaltung zwei Eigentumsübersichten vorgestellt. Auch wenn diese keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, machen sie eine Realität sichtbar, die lange Zeit übersehen wurde.

09.04.2026

Mentoring-Programm „Frauen* in Kultur & Medien“

Der Deutsche Kulturrat führt zum neunten Mal ein bundesweites individuelles Mentoring-Programm für hochqualifizierte Künstlerinnen, Mitarbeiterinnen in Kultureinrichtungen und Kulturunternehmen und Selbstständige, die im Kultur- und Medienbereich eine Führungsposition anstreben. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Wohnsitz in Deutschland und die Person muss mindestens zehn Jahre berufstätig sein und ein erkennbares und ernsthaftes Interesse an einer Führungsposition zeigen; es gibt keine Altersbeschränkung. Den ausgewählten Mentees werden je eine Mentorin oder ein Mentor an die Seite gestellt, die an herausragender Stelle erfolgreich ist, eine Führungsposition innehat und über ein weit gespanntes Netzwerk verfügt. Im Tandem sollen die Mentees vom Erfahrungsschatz dieser etablierten Berufskolleg*innen profitieren, damit langfristig mehr Frauen* an den Schaltstellen von Kultureinrichtungen, Kultur- und Medienwirtschaft, Politik und Verwaltung vertreten sind. Die Art und Weise des
Austausches bestimmt das Tandem eigenständig. Im Rahmen des 6-monatigen Programms haben die Mentees außerdem die Möglichkeit, an verschiedenen gemeinsamen Veranstaltungen teilzunehmen (Okt-März), Reisekosten und die Verpflegung vor Ort werden übernommen. Bewerbungsschluss: 03.05.2026

08.04.2026

Queere Postpunk-Legende Bettina Köster ist gestorben

Die Musikerin Bettina Köster ist am 16. März im Alter von 66 Jahren in Italien gestorben. Die prägende Stimme der Berliner Post-Punk-Band Malaria! galt als wichtige Figur der Westberliner Avantgarde- und Undergroundszene der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre. Bekannt wurde sie zunächst mit der Band Mania D, aus der 1981 Malaria! hervorging. Mit Stücken wie „Kaltes klares Wasser“ prägte die Gruppe die internationale Post-Punk- und New-Wave-Szene. Kösters markante, sprechgesangsnahe Stimme wurde zu ihrem künstlerischen Markenzeichen. Auch nach der Bandauflösung blieb sie in den Bereichen Musik und Film aktiv. Köster bezeichnete sich als nicht-binär und war eine frühe Ikone der Queer-Bewegung. Eine kleine Zeitreise über das Leben von Bettina Köster, die Band Malaria! und die Undergroundszene Berlins hat die Sendung tracks auf ARTE 2020 gesendet:

 

08.04.2026

PanikPreis der Udo Lindenberg Stiftung (bis 21.04. bewerben)

Der PanikPreis der Udo Lindenberg Stiftung richtet sich an junge Musiker*innen, Texter*innen und Bands, die ihre eigene künstlerische Stimme entwickeln möchten. Gesucht werden individuelle Pionier*innen, mit frechen, engagierten, berührenden Texten und Musiker*innen, die etwas zu sagen haben, die sich einmischen und gegen den Mainstream schwimmen. Einzige Bedingung: die Texte sollten überwiegend auf Deutsch sein und ihr solltet keinen Deal bei einer Major-Company haben. Eine Expertenjury wählt aus allen Bewerber*innen sechs Finalist*innen aus, die in der Popakademie in Mannheim live auftreten. Danach werden dort live die drei Gewinner*innen ermittelt. Das ganze Finale wird im Internet gestreamt. Platz vier, fünf und sechs bekommen jeder ein Preisgeld von 2.500€ und für die ersten drei gibt es jeweils 5.000 € Siegerprämie. Außerdem einen Auftritt vor großem Publikum beim Hermann Hesse Festival 2026 in der wunderschönen Klosterruine in Hirsau. Bewerbungsschluss: 12.04.2026

08.04.2026

Super Sache: Artist Navigator für deine Fragen zum Musikbusiness!

Das ist doch mal eine KI für Musiker*innen, die hilfreich ist: der Artist Navigator! RockCity und Hyperinteractive haben unter Hochdruck an diesem Tool gearbeitet, bis es im Oktober 2025 schließlich veröffentlicht wurde. Der Navigator liefert dir 24/7, kostenfrei, schnell und praxisnah Fragen vor allem zu deiner Releaseplanung, du kannst aber auch andere Themen ansprechen: Wo finde ich in Hamburg einen Proberaum? Was kostet ein Studio pro Tag? Ab wann lohnt sich eine Mitgliedschaft bei der GEMA? Wo gibt’s Fördergelder für mein Release? NAVI beantwortet alle Fragen und verlinkt dich zu passenden Angeboten! Die Inhalte sind kostenlos, auf Deutsch, Englisch und in leichter Sprache verfügbar. Auf Wunsch können sie sogar als Audio ausgegeben werden. 

08.04.2026