Online-Vortrag über Macht und Missbrauch im Klassikbetrieb 03.11.2021

Wo fängt Machtmissbrauch an? Woher kommen die Strukturen in der Musikindustrie und Musikvermittlung, die Übergriffe unsichtbar und unsagbar machen? Wie können rechtzeitige Grenzsetzungen aussehen? Wohin kann ich mich wenden, wenn ich selbst Opfer oder Zeuge von Machtmissbrauch werde? Diese Fragen behandelt der Online-Vortrag „Es schadet sonst deiner Karriere – Macht und Missbrauch im Klassikbetrieb“ mit Ass.-Prof. Dr. Anke Charton (Universität Wien) am 03.11.2021, zu dem die Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst ab 18 Uhr einlädt. Der Vortrag mit anschließenden Diskussionsgruppen bietet anhand von Fallbeispielen und Best-Practice-Modellen eine Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit Machtmissbrauch in musik- und kulturbezogenen Arbeitsfeldern. Er liefert eine Einführung in den Themenkomplex Macht/Missbrauch und sensibilisiert für Strukturen und gewachsene Narrative in Praxis und Ausbildung. In der Kombination aus Vortrag und Diskussion werden Vokabular und Best-Practice-Beispiele bereitgestellt, um weitere Aufklärungs-, Präventions- und Mediationsarbeit zu unterstützen.
Die Teilnahme via Zoom ist kostenlos, eine Anmeldung bis 1. November 2021 per Mail erforderlich. Die Zugangsdaten werden per Mail vor Veranstaltungsbeginn zugesandt.

28.10.2021

2021 MMRC Lecture: „Queering Identity in Music“ 11.11.21 Wien

Das Music and Minorities Research Center (MMRC) an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien lädt am 11.11.2021 ab 19 Uhr zur Veranstaltung „Queering Identity in Music: Perspectives from Ethnomusicology“ ein: „Das Anfechten fester Identitätskonzepte beeinflusst zunehmend den politischen Aktivismus mehrerer marginalisierter Gemeinschaften in Europa und darüber hinaus. Diese Entwicklungen sind auch in einer Reihe von musikalischen Praktiken wirksam. Anhand von Beispielen aus der LGBTQ+-Community und Minderheitengemeinschaften in Indien beleuchtet die MMRC-Lecture 2021 die Relevanz sowie die Herausforderungen von „Queering Identität“ für Minderheitenforschung und Minderheitenpolitik, indem sie wissenschaftliche, aktivistische und künstlerische Standpunkte zusammenbringt“. Die Veranstaltung in englischer Sprache kann vor Ort in der Universität für Musik und Darstellende Kunst (Joseph Haydn Halle) in Wien und online besucht werden.

26.10.2021

Onlinevortragsreihe „Queer(y)ing Media Culture“ 29.04.-08.07.2021

Am Donnerstag, den 29.04.21 beginnt die Onlinevortragsreihe „Queer(y)ing Media Culture: Queere Perspektiven und Positionen“ der Forschungsstelle Queery, beheimatet bei den Gender Studies Siegen:  Die Frage nach Queerness in Medien ist immer eine Frage der Positionierung und der Perspektivierung: Wer stellt die Frage (query)? Um wessen Queering geht es? Wie ist das Queere in einer vielfältigen Kultur zu verorten? Mit dem Ziel, das komplexe Verhältnis von Queerness und audiovisuellen Medien näher zu bestimmen, thematisiert die Vortragsreihe vielfältige Dimensionendes Queery/ing und nimmt dabei queere Medienkultur(en) und ihre Akteur*innen aus unterschiedlichen interdisziplinären Perspektiven und analytischen Zugängen in den Blick. Ebenso wird nach situierten Wissensproduktionen gefragt und danach, wie Konzepte der Queer Studies in den Kunst- und Medienwissenschaften, der Geschichtswissenschaft, den Game Studies, der Romanistik und den Musikwissenschaften produktiv gemacht werden. Zu den Vorträgen immer donnerstags von 17-18:30 Uhr könnt ihr euch hier anmelden.

29.04.2021

Monika Herzig als Speakerin zu Improvisation @ TEDx Event 15.04.21

Die Jazzpianistin, Komponistin und Professorin Monika Herzig ist eine der neun Speakerinnen des nächsten TEDxBloomington Events am 15.04.2021 um 0:30 Uhr (14.04. 6:30 pm EDT). In diesem Jahr werfen die TEDx-Events ein Spotlight auf „The BIG Questions“: auf positiven Wandel, Gesellschaft, Gesundheit, Unternehmerschaft & Leadership, Kreativität usw. Herzigs Vortrag zeigt auf, wie Jazzmusiker*innen ihr Gehirn trainieren, wenn sie täglich improvisieren, wie sie während ihrer Improvisation Risiken eingehen. Improvisation bedeute, Probleme zu lösen und sich in unbekanntes Terrain zu begeben – also ein „essential life skill“, das sich jede*r aneignen könne. Das Event wird live aus dem Buskirk-Chumley Theater in Bloomington gestreamt. 

14.04.2021

Online-Session: „Music Marketing: The Age of DIY“ 16.02.2021

In der Focus Session der Reeperbahn Festival Konferenz „Music Marketing: The Age of DIY“ können Interessierte am 16.02. Input in Sachen Selbstvermarktung bekommen. Fünf Speaker*innen geben Ratschläge, wie frau neue Fans gewinnen, die Fanbase erhalten und den Fansupport monetarisieren kann. Außerdem wird es um Livestreaming und die neusten Trends, Tools und Musikmarketing-Plattformen gehen. Wenn ihr an der Session teilnehmen wollt, müsst ihr euch für 6,59€ bei der Reeperbahnfestival Konferenz Plattform anmelden, dann habt ihr Zugriff auf alle aufgezeichneten Veranstaltungen der Reeperbahn Festival Conference Digital 2020 und alle Focus Sessions bis 30.06.2021. Weitere Sessions von 2020 könnt ihr euch auch ohne Ticket auf dem Youtube-Kanal des Reeperbahnfestivals anschauen.

08.02.2021

Online-Veranstaltung: Frauenorchester damals und heute 20.02.2021

Das Archiv Frau und Musik lädt gemeinsam mit dem Frauenorchesterprojekt zu einer Online-Veranstaltung am 20.02. von 15-18 Uhr zur bewegten Geschichte der Frauenorchester ein. Das Programm umfasst neben einer Buchvorstellung („Vivaldi und seine Töchter. Zum ersten Frauenorchester Europas im 18. Jh. in Venedig“) und Vorträgen („Frauenorchester gestern und heute. Zur Entwicklung der Frauenorchester in den letzten Jahrzehnten“ und „Die Geschichte des Frauenorchesterprojekts seit 2007“) auch ein Diskussionsforum für den Austausch. Auf dem YouTube-Kanal des Archivs kann die Veranstaltung auch ohne Anmeldung live verfolgt werden. Eine Aufzeichnung ist im Anschluss auf dem YouTube-Kanal des Archivs und der Webseite des Frauenorchesterprojekts abrufbar.

28.01.2021

musicNDSwomen present: Club of Heroines online 06.02.2021

Am 6. Februar 2021 organisiert musicNDSwomen* den nächsten Club of Heroines*, um Heldinnen* der Musikbranche mit positiver Energie im neuen Jahr zu begrüßen. Das Event wird zusammen mit gleich vier starken FLINTA* Netzwerken (Frauen, Lesben, Inter-, nichtbinäre, trans- und asexuelle Menschen) aus Niedersachsen veranstaltet, um eine weitreichende Vernetzung zu schaffen. Mit dabei sind: ARTYLOG, Music Women* Osnabrück, QENEM und Women* in Music Hannover. Jedes Netzwerk bietet eine spannende Break-Out Session, in die ihr euch einwählen könnt. Weiterhin ist SNNTG e.V. mit an Bord, die euch über ihr neues Projekt „Soli Sampler“ informieren sowie die Kollektive‚ SoftSpot & das sogenannte Establishment’, die euch die queer-feministische Workshopreihe ‚Push the Button‘ vorstellen. Zum Programm kommt ihr hier, den Link zum Zoom-Meeting erhaltet ihr nach eurer Anmeldung. Beginn: 19 Uhr.
27.01.2021

Neue Videoreihe #CultureBeyondCovid zur zukünftigen EU-Kulturförderung

Die schwerwiegenden Auswirkungen der anhaltenden Pandemie haben einmal mehr gezeigt, dass der Kultur- und Kreativsektor einerseits sehr hart getroffen wurde, andererseits aber auch viel Potenzial hat, um Europa aus der Krise zu helfen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Vor diesem Hintergrund bedarf es grundlegender und vielfältiger Unterstützung. Die neue Videoreihe #CultureBeyondCovid des „Creative Europe Desk“ (CED), der Nationalen Kontaktstelle für die Kulturförderung in der EU, schaut über den Tellerrand von KREATIVES EUROPA KULTUR hinaus und wagt einen Blick in die Zukunft der EU-Förderlandschaft 2021-2027. Welche Unterstützung gibt es zukünftig seitens der EU für den Kulturbereich? Wie können Kulturakteur*innen davon profitieren? Und welche Erfahrungen machen sie zu Zeiten von Corona? Welche Wünsche und Ideen haben Kulturschaffende für die europäische Kulturlandschaft von morgen?

04.12.2020

POP≥INSTITUT erklärt neue Strategien

Im POP≥INSTITUT von RockCity e.V. geht es in mobilen Workshops, Laboren und Meisterklassen um praxistaugliches Know-How, erprobte Expertise und knallharte Skills für Musikschaffende. Rund zehn Mal jährlich wird hier gelehrt und vernetzt – zukunftsfest, verständlich, kostengünstig und aktuell mit anschließendem MeetUp. Die nächsten beiden Termine stehen schon fest: Am 24.11.2020 sorgt Sara-Lena Probst für den Durchblick bei digitalen Strategien für Spotify und Co. Und am 01.12.2020 erklärt Claudia Schwarz unter dem Titel „Re-boot all systems“ neue Monetarisierungsmöglichkeiten für Künstler*innen. Den Stream findet ihr jeweils rechtzeitig vorher auf der RockCity-Facebookseite.

17.11.2020

Musikmesse sucht Speaker*innen für das Education Forum

Vom 1. bis 4. April 2020 feiert die Musikmesse ihren 40. Geburtstag. Für das Programm des Education Forums könnt ihr euch mit einem Vortrag aus den Themenbereichen Musikpädagogik, Bildung, Kulturpolitik und Gesundheit beteiligen. Bewerbt euch jetzt mit eurem Thema!

Die Jubiläumsmesse 2020 bietet mit der „Networking & Education Area“ in Halle 3 eine zentrale Begegnungs- und Weiterbildungsplattform. Für das „Education Forum“ wurden insgesamt 4 Schwerpunktthemen definiert, die mittels Vorträgen, Workshops und Diskussionen alle Akteur*innen aus dem Bereich der musikalischen Bildung ansprechen sollen:

  • Musikpädagogik | Aneignung und Wissensvermittlung
  • Aus- & Weiterbildung | Bildungsangebote in der Musikwirtschaft und im Bereich Musikinstrumentenbau
  • Inklusion & Integration | Gesellschaftlich und sozial motivierte Projekte, die zur Zusammenführung beitragen
  • Musik & Gesundheit | Gesundheitsfördernde Wirkung von Musik; Betrachtung der gesundheitlichen Aspekte des aktiven Musizierens

Zudem wird es eine Jobbörse geben, die für Besucher *innen und Absolvent*innen eine berufliche Orientierung bietet und aktuelle Ausschreibungen aufzeigt.

Gesucht werden passende Vorträge (keine Produktvorträge) oder Panels: Diese sollten bevorzugt am Messe-Freitag oder -Samstag (3.4. – 4.4.2020) stattfinden und müssen sich an die Education-Zielgruppe (Schüler*innen, Lehrer*innen, Musikschulen, Musiker*innen etc.) richten. Die Vorträge oder Panels dürfen eine Länge bis max. 45 Minuten nicht überschreiten. Die Referent*innen dürfen mit regem Zuspruch eines interessierten Publikums rechnen. Das Honorar beträgt 350.-€. Eine Erstattung ggf. anfallender Reisekosten ist nach Vereinbarung möglich. Für Referent*innen wird es im Bühnenareal einen Registrierungscounter sowie kostenfreies Catering geben.

05.02.2020

Veranstaltungstipp: „Frauen* im Musikbusiness“ 15.10.18

Anna Groß ist Geschäftsführerin des Plattenlabels Springstoff und Organisatorin von feministischen Musikevents wie der Partyreihe „Female Focus“. Sie ist Sprach- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitet seit 2002 als politische Bildnerin. Sie ist Referentin für Themen wie Sexismus in Subkulturen & Gesellschaft, Neonazis & Hate Speech in Social Media und offline und arbeitet bei ihrem feministischen Musiklabel vor allen Dingen im Bereich Education an politischen Themen und guter Musik. Außerdem legt Springstoff einen besonderen Schwerpunkt auf die Förderung von Frauen* in der Musik. Wie das Plattenlabel gegründet wurde und wie besagte Themen mit Musik zusammenhängen, erfahrt Ihr im Vortrag „Frauen* im Musikbusiness“, den Ihr am Montag, 15.10.2018 um 20 Uhr im EWA in Berlin erleben könnt.

Veranstaltungsort: EWA e. V., Prenzlauer Allee 6, 10405 Berlin 

Infos: www.ewa-frauenzentrum.de, Tel. 442 55 42

18.09.2018

Call for Papers: „Technologie des Singens“ Konferenz 02.-04.11.18

„Technologien des Singens – Untersuchungen zum Dispositiv Singen – Körper – Medien in der Frühzeit der Tonaufnahme“ – unter diesem Titel startete im März 2016 ein Forschungs­vorhaben, in dem das Musikwissenschaftliche Seminar der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold und das Erich-Thienhaus-Institut der Hochschule für Musik Detmold zusammenarbeiten. Es wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für drei Jahre mit 1 Mio. Euro gefördert. Vom 2. bis 4. November 2018 wird das Forschungsprojekt mit einer internationalen und interdisziplinären Konferenz abgeschlossen, bei der die Erträge des Projekts zur Diskussion gestellt und kontextualisiert werden sollen. Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland sind eingeladen, sich mit einem Vortrag oder einem Poster zu beteiligen. Mögliche Fragestellungen sind:

1. SängerInnen-Karrieren ǁ Medienkarrieren: Gramophone kills the opera star –Inwiefern werden Karrieren von Sängerinnen und Sängern durch das Medium Tonaufnahme geprägt? Life is Live – Welche Rolle spielen Live-Auftritte für die (Medien-)Karriere?

2. Wechselwirkungen zwischen Technik und Stimme: Welchen Einfluss haben (historische) Aufnahmegeräte und -situationen auf das Singen? Welche ästhetischen Ideen und Ideale wirk(t)en auf Gesangsaufnahmen ein?
3. Singen ǁ Körper ǁ Medien: Welche Rolle spielt die Entwicklung der technischen Medien für die Konzeption von Gesang und Körper? Lassen sich gesangspädagogische Schriften als Quellen des Körperdiskurses lesen? Wo bleibt der Körper in der Tonaufnahme? Welche Rolle spielt die Erfahrung einer Stimme ohne Körper?

Bitte beachten: Der Einsendeschluss für den call wurde verlängert bis zum 15. März 2018!

26.02.2018