Förderung der Livemusik in Hamburg: Live Concert Accounts (bis 06.04.2025)
Private Musikspielstätten Hamburgs aka Clubs, Konzerträume und Co aufgepasst! Bis zum 06.04. könnt ihr noch euren Antrag zur jährlichen Infrastrukturförderung stellen! Die Förderung richtet sich an Musikclubs und Musikinitiativen mit festem Spielort in Hamburg, die seit mindestens einem Jahr vom/von der* derzeitigen Betreiber*in geführt werden und während dieser Zeit wenigstens fünf Monate lang für Publikumsverkehr geöffnet waren sowie jährlich mindestens 24 Livemusik-Konzerte veranstalten. Die Förderung richtet sich nur an Einrichtungen, die keine institutionelle Förderung bekommen und deren Gesamt-Besucherkapazität nicht über 1.000 Personen liegt.
Diversität im Fokus: Neue Studie der fwd: lädt Veranstalter*innen zur Beteiligung ein
Diversität ist Fakt, Inklusion der proaktive Umgang damit. Doch wie weit ist die Veranstaltungswirtschaft wirklich, wenn es um dessen strukturelle Verankerung in Unternehmen geht? Eine neue Studie des fwd: und des R.I.F.E.L. – Instituts geht erstmalig dieser Frage nach. Denn für eine zukunftsfähige Unternehmensstrategie und langfristige Mitarbeiterbindung sind Diversität und Inklusion weit mehr als gesellschaftspolitische Schlagworte: sie sind entscheidend. Besonders in Zeiten von Fachkräftemangel birgt eine inklusive Unternehmenskultur große Potenziale. Zudem trägt die Branche eine gesellschaftliche Verantwortung: Live-Kommunikation beeinflusst den öffentlichen Diskurs und schafft nachhaltigen Impact. “Inklusion und Diversität sind in der Veranstaltungsbranche besonders wichtig, da Messen und Events für Teilnehmende aus verschiedensten Kulturen und allen gesellschaftlichen Bereichen einzigartige Erlebnisse und Begegnungen schaffen sollen. Dies muss sich auch in der Unternehmenskultur, -organisation sowie dem Führungsstil widerspiegeln“, Prof. Dr. Cornelia Zanger. Von Februar bis Mai 2025 sind Geschäftsführer*innen der Branche eingeladen, ihre Perspektiven zu teilen. Dabei soll beleuchtet werden, inwiefern Diversität und Inklusion bereits strategisch in Unternehmen implementiert ist und an welchen Stellen noch Handlungsbedarf besteht. Hier geht es zur Teilnahme. Die Ergebnisse der ersten Erhebung werden im Mai 2025 auf der IMEX präsentiert. Anschließend folgt eine zweite Studienphase, welche die Sichtweise der Mitarbeitenden ergänzt. Auf Basis dieser Erkenntnisse entstehen konkrete Handlungsempfehlungen, die einen branchenweiten Dialog anstoßen sollen. Interessierte ohne Personalverantwortung können sich bereits hier für den zweiten Teil der Studie anmelden, welche sich an Mitarbeitende richten wird.
LAG Songkultur e.V. startet Projekt N8Kultur in Thüringen
Die urbane Popmusikkultur und die Nachtökonomie stehen in Thüringen vor großen Herausforderungen. Steigende Kosten und finanzielle Unsicherheiten bedrohen Veranstalter*innen, Kulturschaffende und Konsument*innen gleichermaßen. Um Lösungen für diese Problematik zu entwickeln, startet die LAG Songkultur e.V. das Projekt N8Kultur – ein Format, das in enger Zusammenarbeit mit den lokalen haupt- und ehrenamtlichen Kulturakteur*innen Anna-Lena Öhmann (Fachreferentin für Musik, Kulturdirektion Weimar), Mathias Kaden (Kulturlotse, Kulturamt Gera), Xenia Reich-Hemmerich (Kulturberatung Jena) und Jake Flamma (Erfurt) die Zukunft der Popkulturszene im Freistaat gestaltet. Im Rahmen von N8Kultur werden in Erfurt, Weimar, Jena und Gera themenbezogene Diskussionsrunden mit Vertreter*innen der Musik- und Kulturszene stattfinden. Ziel ist es, den aktuellen Zustand der Branche zu analysieren, drängende Herausforderungen zu identifizieren und mögliche Lösungsansätze zu erarbeiten. Jede Veranstaltung setzt einen eigenen thematischen Fokus, am 22.05.2025 befasst sich das Podium in Weimar mit dem Thema „Soziale Stadtentwicklung, Integration von Musik und Kultur in die urbane Lebensqualität sowie ökonomische Aspekte der Musikwirtschaft“. Weitere Termine finden in Erfurt (20.06.), Jena (10.09.) und Gera (05.12.) statt (mehr dazu hier bzw. in der Pressemitteilung). Das Projekt strebt eine langfristige Vernetzung auf lokaler, Landes- und Bundesebene an. Die Etablierung eines gemeinsamen Dachverbands könnte dabei helfen, die Interessen der Popmusikkultur in Thüringen besser zu vertreten und gezielte Förderstrukturen zu etablieren.
Labor Tempelhof Guidebook für nachhaltigere Konzerte
Die Ärzte und Die Toten Hosen haben 2022 im Labor Tempelhof (LAT) den Grundstein für kreislauffähige Konzertkonzepte gelegt. Das LAT zeigt, inwiefern sich klima- und ressourcenpositive Veranstaltungen heute schon umsetzen lassen und wo die Grenzen des (heute) Machbaren liegen. Die Projektinitiatoren Cradle to Cradle NGO, KKT GmbH – Kikis Kleiner Tourneeservice, Loft Concerts GmbH und Side by Side Eventsupport GmbH setzen im Labor Tempelhof gemeinsam mit zahlreichen Partner*innen aus der Praxis möglichst klima- und ressourcenpositive Produkte, Prozesse und Innovationen um, testen sie und prüfen ihre Skalierbarkeit. In vier Jahren und sechs Konzerten mit 330.000 Besucher*innen haben die Verantwortlichen viel gelernt und daraus ein Guidebook erstellt, das regelmäßig aktualisiert wird. Zwei Highlights aus der aktuellen Ausgabe ist zum einen der stark gesunkene Wasserverbrauch um 85%: Dank des rein vegan-vegetarischen Caterings wurden 2024 251 Millionen Liter Wasser im Vergleich zu herkömmlichen Konzerten eingespart. Außerdem wurde mit dem „Phantor-Container“ Berliner Luft in Trinkwasser verwandelt und für die Besucher*innen an einer Trinkwasserstation bereitgestellt. Das Guidebook versteht sich als explizite Aufforderung, es dem Labor Tempelhof nachzumachen und noch besser zu werden! Es ist in neun Kapitel unterteilt und beginnt mit einer Liste von relativ einfach umzusetzenden Maßnahmen. Lust zum Mitmachen macht ein Video (2024).
Festivalstudie geht in Verlängerung (bis 13.12.2024)
Die Festivalstudie geht in Verlängerung! Die Initiative Musik hat noch ein paar Tage draufgepackt, sodass Ihr als Veranstaltende bis zum 13.12. Zeit habt, an der Studie teilzunehmen. Macht also mit und helft der Initiative dabei, eine wissenschaftlich fundierte Datenlage zur Situation der Musikfestivals in Deutschland zu schaffen!
Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD). Die bundesweit angelegte Studie soll einen Überblick zur Lage der Musikfestivals in Deutschland liefern und wirtschaftliche, organisatorische und programmatische Kennzahlen liefern und Aspekte wie Nachhaltigkeit, Diversität und Inklusion berücksichtigen. Die Ergebnisse werden im Sommer 2025 veröffentlicht und frei zugänglich gemacht. Die Festivalstudie ist ein Kooperationsprojekt der Initiative Musik, der Bundesstiftung LiveKultur und dem Deutschen Musikinformationszentrums (miz). Ermöglicht wird die Festivalstudie durch eine Sonderförderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).
An der Umfrage kann eine vorab ausgewählte und vom miz kontaktierte Grundgesamtheit an Festivals teilnehmen. Wenn ihr keine Mail erhalten habt und teilnehmen wollt, meldet euch per Mail.
Clubkombinat Hamburg startet Nachhaltigkeitskampagne
Neue Antragsrunde beim Programm Live 500 der Initiative Musik
13.09., 11 Uhr – Zur Anmeldung
16.09., 14 Uhr – Zur Anmeldung
18.09., 11 Uhr – Zur Anmeldung
HELGA! Festival Award: jetzt bewerben!
Ihr seid stolz auf euer Festival und die tollen Dinge, die ihr auf die Beine gestellt habt? Dann bewerbt euch für den Festival Award HELGA!.Der Festival Award geht am 19.09.2024 im Rahmen des Reeperbahnfestivals in die 11. Runde. Erneut haben die Festivalmacher*innen eine hochkarätige, mehrköpfige Fachjury zusammengestellt, die in fünf prägnanten Kategorien die angesagtesten, kreativsten, lustigsten und blumigsten Festivals des Landes auszeichnet. Auch Festival-Fans sind eingeladen, Teil der Jury zu werden und im Public Voting für ihr Lieblingsfestival zu stimmen. Berücksichtigt werden können Festivals, die im Zeitraum vom 01.09.2023 – 31.08.2024 stattfinden. Bewerbungsschluss: 31.08.2024
Popakademie Talks zum Thema Musik und Nachhaltigkeit starten am 10.10.2023
Im Wintersemester 2023/2024 veranstaltet die Popakademie wieder die Reihe „Popakademie Talks“. Im Herbst stellen Gäste aus dem Musik- und Kulturbereich das Thema „Musik und Nachhaltigkeit“ vor. Die Popakademie Talks starten am Dienstag, den 17. November um 19 Uhr mit Zora Brändle, die einen Überblick über das Thema Nachhaltigkeit gibt. Zora Brändle studierte an der Popakademie Baden-Württemberg Musikbusiness, wo sie unter anderem am Projekt Green Touring beteiligt war. Brändle war von 2018 bis 2023 Vorsitzende des Clubverband EventKultur Rhein-Neckar, Co-Initiatorin der Delta Frauen und Co-Initiatorin, Gründungsmitglied und aktuell 2. Vorsitzende von Clubkultur Baden- Württemberg. Seit 2020 absolviert sie berufsbegleitend den MBA Sustainability Management an der Leuphana Universität Lüneburg und beschäftigt sich beruflich, privat und im Ehrenamt mit Nachhaltigkeit in der Kultur. Außerdem ist sie seit 2022 in der Fachjury Nachhaltigkeit des Applaus-Spielstättenpreis der Initiative Musik. Am 14. November 2023 geht es im Talk mit Nicholas Müller um das Thema soziale Nachhaltigkeit als Musiker. Am 05. Dezember 2023 ist Laura Knobloch zu Gast und spricht über Nachhaltigkeit bei Festivalplanungen am Beispiel von Enjoy Jazz. Die Talks finden jeweils in der Popakademie in Raum 001 statt, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Digitale Weiterbildung „Klimaverantwortung in Kulturorganisationen“ 25.+28.09.2023
Am 25. und 28. September startet die Kulturpolitische Gesellschaft mit der zweiten Runde ihres im Rahmen der Initiative Culture4Climate entwickelten Weiterbildungsangebots, das sich an aktuelle und künftige Entscheidungsträger*innen in Kulturorganisationen aller Sparten richtet. Das modulare Angebot besteht aus sieben kompakten, thematisch abgegrenzten und einzeln buchbaren Online-Seminaren, in denen die Teilnehmenden zu Rahmenbedingungen, Voraussetzungen, zentralen Handlungsfeldern und Umsetzungsmöglichkeiten für die Übernahme von Klimaverantwortung in Kulturorganisationen qualifiziert werden. Den Start machen Prof. Dr. Martin Zierold (KMM Hamburg) und Dr. Florian Antony (Öko-Institut) am 25.09. mit dem Thema „Klimaverantwortung in Kulturorganisationen: Das Prinzip Cultural Leadership“ (Anmeldung). Am 28. September 2023 werden Dr. Ralf Weiß und Selina Kahle (2N2K Deutschland e.V.) im Online-Seminar „Klimaverantwortung in Kulturorganisationen: Rahmenbedingungen und Ziele“ den Teilnehmenden einen aktuellen Überblick über die spezifischen Rahmenbedingungen für Kulturorganisationen im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit vermitteln. Hier geht es zur Anmeldung.
Bewerbung für Live Music Fonds Stuttgart ab 22.03. möglich
Der Live Music Fonds Stuttgart ist ein Förderfonds für Veranstalter*innen in popkulturellen und popmusikalischen Bereichen. Mit der Förderung unterstützen das Kulturamt Stuttgart und das Pop-Büro Region Stuttgart Veranstalter*innen aus der Region, die jeweils im vergangenen Jahr Livemusik Veranstaltungen oder Events mit künstlerischen DJs in Stuttgarter Clubs, Musikspielstätten und auf Open Air Flächen durchgeführt haben. Zu diesem Zweck stellte das Kulturamt Stuttgart eine Fördersumme von jährlich € 80.000,- zur Verfügung. Ab dem 22.03.2023 könnt ihr euch wieder für den LMFS 2023 bewerben!
Aktuelle Förderung: NRW und Niedersachsen
Landesregierung NRW schreibt erneut 15.000 Künstlerstipendien aus
Ab sofort können freischaffende Künstler*innen aller Sparten erneut Anträge für das Stipendienprogramm „Auf geht’s!“ der Landesregierung NRW stellen. Sie erhalten im Erfolgsfall 6.000 Euro für die Dauer von sechs Monaten (April bis September), um ihrer künstlerischen Arbeit auch unter den Bedingungen der Pandemie nachzugehen. Das Antragsformular steht über die Website des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft zur Verfügung. Bewerben können sich freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, deren Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen liegt und die ihre künstlerische Tätigkeit im Haupterwerb betreiben. Voraussetzung für die Antragsstellung ist eine aussagefähige künstlerische Biografie oder die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse bzw. in einem einschlägigen Künstlerverband, die Angabe von zwei Referenzen sowie eine Kurzbeschreibung des geplanten Projektes. Die Antragsfrist läuft bis zum 31. Mai 2021. Infos.
Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen in Niedersachsen geht in die vierte Runde
Vom Amateurtheater über das Kulturzentrum bis zum ehrenamtlich organisierten Museum – das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) unterstützt in diesem Jahr bereits zum vierten Mal kleine Kultureinrichtungen mit einem Investitionsprogramm, für das insgesamt 2 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Das Investitionsprogramm richtet sich an Kultureinrichtungen, die in der Regel über nicht mehr als drei Vollzeitstellen verfügen oder nicht mehr als fünf Neuproduktionen pro Jahr durchführen. Das Programm besteht aus zwei Förderlinien: Anträge mit einer Fördersumme von 1000 Euro bis 25.000 Euro können direkt bei den regional zuständigen Landschaften und Landschaftsverbänden gestellt werden. Die jeweiligen Antragsstichtage werden durch die Landschaften und Landschaftsverbände festgelegt. Fördersummen über 25.000 Euro bis zu 75.000 Euro können bis zum 30. Juni 2021 direkt beim MWK beantragt werden. Infos

