Entwicklungs- und Produktionskurs für Musiker*innen

Hast du Interesse an einem intensiven, zweiwöchigen Entwicklungs- und Produktionskurs für Musiker*innen? Dann mach bei der gemeinsamen Umfrage der Hochschule für Musik Nürnberg und Nürnberg Pop mit. Der POPKURS NÜRNBERG soll schon 2027 kommen! In seinem Zentrum steht der kreative Prozess: Bandfindung, gemeinsames Entwickeln von Songs (auch im Bereich Produktion), künstlerische Profilbildung und Auftrittserfahrungen. Darüber hinaus wird grundlegendes Wissen über die Zusammenhänge der Musikbranche vermittelt. Der Popkurs verbindet künstlerische Arbeit, Reflexion und Branchenwissen in einem klar definierten Zeitraum und mit einem starken Fokus auf kollektive Prozesse, Szeneanschluss und unmittelbare Öffentlichkeit. Euer Beitrag in der Umfrage ist ein wertvoller Input zur finalen Konzeption des Popkurs!

07.10.2026

PRO MUSIK startet Umfrage zur Einkommenssituation: MUSIK ZÄHLT

Am 5. Oktober startet der PRO MUSIK Verband die bundesweite Studie MUSIK ZÄHLT zur Erwerbsrealität freier Musikschaffender. Die Studie untersucht, wovon Musiker*innen leben, wie sich ihre Arbeit zusammensetzt, welche Kosten und unbezahlten Tätigkeiten dazugehören und welche Veränderungen und Unterstützung es braucht. Damit die Ergebnisse die Realität möglichst vielfältig abbilden, ist eine breite Beteiligung besonders wichtig! Deshalb: Teilt die Studie gerne mit Musiker*innen aus eurem Netzwerk! Denn nur mit harten Fakten können Handlungsempfehlungen erarbeitet und politische Forderungen untermauert werden.

Teilnehmen können alle Menschen, die 2025 beruflich künstlerisch-musikschaffend tätig waren, dabei ganz oder teilweise selbstständig gearbeitet haben und deren berufliche Musikpraxis weiterhin besteht. Auch wer vorübergehend pausiert hat oder über die Fortsetzung noch unsicher ist, kann mitmachen. Ob damit Einnahmen erzielt oder der Lebensunterhalt aus anderen Quellen finanziert wurde, spielt für die Teilnahme keine Rolle. Zur Umfrage (ca. 45 Min.) geht es hier entlang. Wer mitmacht, erhält eine kostenlose Neumitgliedschaft bei Pro Musik für ein Jahr!

06.10.2026

ARD-Aktion MEHR ALS FEIERN: Liebeserklärungen an Clubs gesucht

Clubs stehen für kulturelle Vielfalt, Gemeinschaft und bieten Freiräume – auch für musikalische Karrieren. Für viele sind sie Safe Spaces – für alle Orte des Erlebens. Doch sie stehen zunehmend unter Druck. Mit der Aktion MEHR ALS FEIERN möchte ARD Kultur auf die Relevanz von Clubs und Clubkultur aufmerksam und sie sichtbar machen. Dafür werden jetzt Geschichten aus den Clubs der Republik gesucht. Gibt es eine Story, die du immer wieder gern erzählst? Zeigt dein Club Haltung oder füllt er eine kulturelle Lücke? Von einer Anekdote aus einer Nacht über einen Shoutout an einen DJ bis zum Riesendank an deinen Lieblingsclub ist alles willkommen. Hier kannst du deine Story eintragen. Einsendeschluss: 31.12.2026. Die Redaktion wählt bis spätestens 28.02.2027 unter allen Einsendungen eine zu ARD Kultur passende inhaltliche Mischung aus verschiedenen Inhalten aus und veröffentlicht sie auf ardkultur.de. Teilnehmende werden nicht gesondert über die Veröffentlichung Ihrer Liebeserklärung informiert.

06.10.2026

Kulturberatung führt Erhebung zu Digitalisierung durch: bis 27.09. teilnehmen

Die digitale Transformation verändert die Kulturlandschaft nachhaltig. Um zukünftige Unterstützungs- und Förderangebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln, führen drei Verbände aus der Kulturberatung Hessen (LAKS Hessen, Museumsverband Hessen, LKB Hessen) eine hessenweite Bedarfserhebung in der Kulturlandschaft durch. Sie wollen Chancen, Herausforderungen und Bedarfen rund um Digitalisierung und Digitalität in Kultur und Kultureller Bildung erfassen. Die anonyme und DSGVO-konforme Umfrage dauert ca. 20 Minuten und läuft bis zum 27. September 2026. Hier gehts lang. 

Übrigens: Die Kulturberatung Hessen bietet kostenfreie Unterstützung und Beratung zu allen Fragen rund um das leidige Thema Förderanträge und freut sich auf eure Anrufe oder E-Mails. Hier geht es zu den Beratungsstellen.

24.09.2026

Umfrage der Europäischen Kommission: Strategie für KI im Kultur- und Kreativsektor

Die Europäische Kommission erarbeitet eine strategische Vision für den Einsatz von KI im Kultur- und Kreativsektor und fordert dafür Feedback zum Thema ein. Ziel der Strategie wird unter anderem sein, die Entwicklung und den Einsatz von KI voranzutreiben, um echtes kreatives Schaffen sowie kulturelle und sprachliche Vielfalt und Inklusion zu wahren. Eure Meinung zu dem Thema ist gefragt: bis zum 11. September 2026 könnt ihr der EU-Kommission via Onlineformular schreiben. Die Feedback-„Regeln“ sind hier zu finden.

10.08.2026

Popkultur auf dem Land: N8Kultur-Veranstaltung 25.7. & Umfrage

Am Samstag, den 25. Juli 2026, lädt die LAG Songkultur e.V. im Rahmen ihres Projektes „N8Kultur“ im Kulturbiergarten Rippershausen zu einem Abend rund um Popkultur im ländlichen Raum ein. Dann diskutieren Musiker*innen, Veranstalter*innen und Kulturschaffende über Herausforderungen und Chancen der Musikszene abseits der Städte, mit der zentralen Frage: Wie entsteht Popkultur dort, wo es keine großen Clubs, kein dichtes Konzertangebot und keine urbane Szeneninfrastruktur gibt? Im Mittelpunkt des Abends stehen ab 18 Uhr eine Podiums-Gesprächsrunde und ein anschließender Netzwerkabend. Ziel der Veranstaltung ist es, die Realität von Popkulturarbeit im ländlichen Raum sichtbar zu machen und konkrete Erfahrungen und Praxisbeispiele in den Vordergrund zu stellen. Ab 22 Uhr bringt das junge Trio Atafrava aus Weimar eine Mischung aus Afro-Pop, Jazz und Klassik auf die Bühne. Eintritt frei!

Im Vorfeld der Veranstaltung werden Ideen, Wünsche und auch kritische Stimmen von Musiker*innen, Veranstalter*innen und Kulturschaffenden zur Musik- und Kulturszene im Landkreis Schmalkalden-Meiningen gesammelt. Hier geht es zur Umfrage.

13.07.2026

HELVETIAROCKT startet Umfrage: Wer macht eigentlich die Musik in der Schweiz?

Helvetiarockt ist ein schweizweit aktiver Verein, der sich seit 2009 für die Gleichstellung aller Geschlechter in der aktuellen Musik einsetzt. Im Rahmen einer Branchenanalyse sammeln die Macher*innen jetzt Perspektiven aus der aktuellen Musikszene (alle Genres außer Klassik & Neue Musik) und fragen: Wer macht eigentlich die Musik in der Schweiz? Nicht nur auf der Bühne, sondern in den Entscheidungsgremien, in den Produktionsstudios, in den Festivalbüros. Was tun Organisationen bereits für Gleichstellung und Sicherheit? Wo liegen die Hürden? Und wie kann Helvetiarockt künftig wirksamer unterstützen? Dafür brauchen sie deine Stimme oder die deiner Kolleg*innen, auch wenn du noch nicht mit ihnen in Kontakt warst. Ob du in einem Club arbeitest, ein Festival leitest, ein Label führst oder eine Musikschule betreibst: Breite Erfahrungen sind entscheidend. Zur Umfrage geht es hier entlang. Die Ergebnisse werden in einem Bericht ausgewertet, der aufzeigt, wo die Branche in Bezug auf Gleichstellung steht und welche Herausforderungen und Chancen bestehen.

03.07.2026

Erste umfassende Studie zu Sexismus in der deutschen Arbeitswelt

63 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland haben bereits Sexismus im Job erlebt. Das ist eins der zentralen Ergebnisse der ersten repräsentativen Befragung zu Sexismus am Arbeitsplatz in Deutschland, die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und der EAF Berlin im Rahmen des Projekts Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ veröffentlicht wurden. Die erste branchenübergreifende Studie zeigt: Betroffen sind vor allem Frauen und genderqueere Personen, während Sexismus mehrheitlich von Männern ausgeht. Die Erfahrungen führen häufig zu emotionalen und psychischen Belastungen und können Karriere und finanzielle Situation beeinträchtigen. Formelle Beschwerdewege werden von Betroffenen kaum genutzt und die Folgen meist allein bewältigt. Genau da setzt das Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ an: Es unterstützt Organisationen dabei, wirksame Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen und bietet u.a. Handreichungen und weiteres Infomaterial. Desweiteren informiert es über Hilfsangebote und Anlaufstellen.

22.06.2026

Neue Umfrage: fast 70% halten Musikunterricht in der Schule für wichtig

Musikunterricht genießt in Deutschland einen hohen Stellenwert: 69 Prozent der Bevölkerung halten es für wichtig oder sehr wichtig, dass Kinder und Jugendliche in der Schule Musikunterricht erhalten. Das zeigt eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Deutschen Musikinformationszentrums (miz), die vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt wurde und die den Auftakt der neuen Umfragereihe „Musikmonitor Deutschland“ bildet. Die Untersuchung beleuchtet, wie Menschen in Deutschland ihren Musikunterricht rückblickend erlebt haben – und welche Bedeutung sie ihm heute beimessen. Die Ergebnisse zeigen: Wer regelmäßig Musikunterricht in der Schule hatte, ist heute häufiger musikalisch aktiv und Musikunterricht ist für eine absolute Mehrheit ein wichtiges Schulfach. Ein Zahlenauszug:

52% hat der Musikunterricht in der Schule Spaß gemacht (Frauen: 64%/Männer: 40%), 64% erinnern sich gern an gemeinsames Singen und Musizieren, 56% profitieren bis heute von im Unterricht erworbenen Fähigkeiten (Notenlesen, Rhythmusgefühl oder Allgemeinwissen). 17% aller Befragten hat der Unterricht sogar darin bestärkt, auch außerhalb der Schule Musik zu machen, 42% der Menschen, die während ihrer gesamten Schulzeit Musikunterricht hatten, musizieren heute noch selbst (im Gegensatz zu Personen ohne Musikunterricht: 14 Prozent); der Unterschied ist bei Instrumentalist*innen am Größten. 39% der ostdeutschen/20% der westdeutschen Bevölkerung hatten während der gesamten Schulzeit Musikunterricht.

18.06.2026

Studienteilnehmer*innen gesucht: Branding-Strategien unabhängiger Musikprojekte

Für ein Forschungsprojekt der Hochschule Macromedia Stuttgart werden aktuell Bands/unabhängige Musikprojekte gesucht, die an einer Umfrage teilnehmen: Untersucht wird, wie die Außenwirkung und Markenführung – also Profil, Wiedererkennbarkeit, Online‑Auftritt und Professionalität – mit Erfolg unabhängiger Musikprojekte zusammenhängt (Sichtbarkeit, Nachfrage, Booking, Szene‑Anerkennung). Ziel ist es, praxisnahe Erkenntnisse für unabhängige Künstler*innen zu gewinnen. Die Befragung richtet sich an aktive Musikprojekte (Bands, Solo‑Acts, Kollektive, Producer‑Projekte). Sie ist anonym, dauert ca. 10–15 Minuten und es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Eine Teilnahme ist noch bis zum 26. Juni 2026 möglich. 

18.06.2026

Pop Netzwerk Darmstadt gegründet: Proberaum-Bedarfsanalyse

Kürzlich haben engagierte Menschen den Verein Pop Netzwerk Darmstadt ins Leben gerufen, um die (Pop-) Kultur in Darmstadt zu fördern und Darmstadt kulturell genre-, geschlechts- und altersübergreifend voranzubringen und sichtbarer zu machen. Das Pop Netzwerk Darmstadt ist ein Zusammenschluss von Aktiven in allen Bereichen der Popkultur in Darmstadt. Das Netzwerk dient dem Austausch von Informationen, Organisieren von Veranstaltungen und der Vertretung gemeinsamer Interessen. Von Electro bis Metal, Hip Hop, Rock, Pop & Folk… Aktuell möchte das Netzwerk eine Proberaum-Bedarfsanalyse machen. Darmstädter Musiker*innen können sich per Mail melden, wenn sie einen Übungsraum suchen. Das nächste Pop Netzwerk Treffen findet am 08.06.2026 statt; meldet euch dafür gern per Mail an!

Infos

20.05.2026

Bundesweite Onlinebefragung zu Machtmissbrauch an Musikhochschulen

Jetzt mitmachen! Musikhochschulen sind Orte künstlerischer Exzellenz und intensiver Zusammenarbeit. Gleichzeitig zeigen Erfahrungsberichte und erste Studien: Machtmissbrauch, Diskriminierung und sexualisierte Gewalt können auch im Hochschulkontext auftreten. Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM) hat daher 2025 die Durchführung einer hochschulübergreifenden Studie zu Erscheinungsformen von Machtmissbrauch an den deutschen Musikhochschulen beschlossen.

Die Studie wird durch ein externes, unabhängiges Institut durchgeführt und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Die Studie umfasst sowohl eine breit angelegte Onlinebefragung (Mai 2026) als auch vier vertiefende qualitative Fallstudien an ausgewählten Hochschulen (2026). Befragt werden Studierende und Lehrende an 22 deutschen Musikhochschulen. Die Ergebnisse der gesamten Studie werden voraussichtlich im Frühjahr 2027 veröffentlicht. Studierende und Lehrende aller Fachbereiche sind aufgerufen, bis zum 31. Mai 2026 an der anonymen Onlinebefragung teilzunehmen. 

Wer sich über das Thema informieren will: REPORT MAINZ hat für den ARD-Beitrag „Macht_Spiel: Missbraucht vom Maestro“ mit Betroffenen gesprochen, die sexuelle, verbale oder diskriminierende Gewalt erfahren haben, und zeigt, warum die Strukturen an Musikhochschulen Machtmissbrauch begünstigen können und Täter fast unantastbar scheinen. Auch im Deutschlandfunk gibt es einen Beitrag zum Thema: „Machtmissbrauch an Musikhochschulen“.

19.05.2026