Popkultur auf dem Land: N8Kultur-Veranstaltung 25.7. & Umfrage

Am Samstag, den 25. Juli 2026, lädt die LAG Songkultur e.V. im Rahmen ihres Projektes „N8Kultur“ im Kulturbiergarten Rippershausen zu einem Abend rund um Popkultur im ländlichen Raum ein. Dann diskutieren Musiker*innen, Veranstalter*innen und Kulturschaffende über Herausforderungen und Chancen der Musikszene abseits der Städte, mit der zentralen Frage: Wie entsteht Popkultur dort, wo es keine großen Clubs, kein dichtes Konzertangebot und keine urbane Szeneninfrastruktur gibt? Im Mittelpunkt des Abends stehen ab 18 Uhr eine Podiums-Gesprächsrunde und ein anschließender Netzwerkabend. Ziel der Veranstaltung ist es, die Realität von Popkulturarbeit im ländlichen Raum sichtbar zu machen und konkrete Erfahrungen und Praxisbeispiele in den Vordergrund zu stellen. Ab 22 Uhr bringt das junge Trio Atafrava aus Weimar eine Mischung aus Afro-Pop, Jazz und Klassik auf die Bühne. Eintritt frei!

Im Vorfeld der Veranstaltung werden Ideen, Wünsche und auch kritische Stimmen von Musiker*innen, Veranstalter*innen und Kulturschaffenden zur Musik- und Kulturszene im Landkreis Schmalkalden-Meiningen gesammelt. Hier geht es zur Umfrage.

13.07.2026

HELVETIAROCKT startet Umfrage: Wer macht eigentlich die Musik in der Schweiz?

Helvetiarockt ist ein schweizweit aktiver Verein, der sich seit 2009 für die Gleichstellung aller Geschlechter in der aktuellen Musik einsetzt. Im Rahmen einer Branchenanalyse sammeln die Macher*innen jetzt Perspektiven aus der aktuellen Musikszene (alle Genres außer Klassik & Neue Musik) und fragen: Wer macht eigentlich die Musik in der Schweiz? Nicht nur auf der Bühne, sondern in den Entscheidungsgremien, in den Produktionsstudios, in den Festivalbüros. Was tun Organisationen bereits für Gleichstellung und Sicherheit? Wo liegen die Hürden? Und wie kann Helvetiarockt künftig wirksamer unterstützen? Dafür brauchen sie deine Stimme oder die deiner Kolleg*innen, auch wenn du noch nicht mit ihnen in Kontakt warst. Ob du in einem Club arbeitest, ein Festival leitest, ein Label führst oder eine Musikschule betreibst: Breite Erfahrungen sind entscheidend. Zur Umfrage geht es hier entlang. Die Ergebnisse werden in einem Bericht ausgewertet, der aufzeigt, wo die Branche in Bezug auf Gleichstellung steht und welche Herausforderungen und Chancen bestehen.

03.07.2026

Erste umfassende Studie zu Sexismus in der deutschen Arbeitswelt

63 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland haben bereits Sexismus im Job erlebt. Das ist eins der zentralen Ergebnisse der ersten repräsentativen Befragung zu Sexismus am Arbeitsplatz in Deutschland, die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und der EAF Berlin im Rahmen des Projekts Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ veröffentlicht wurden. Die erste branchenübergreifende Studie zeigt: Betroffen sind vor allem Frauen und genderqueere Personen, während Sexismus mehrheitlich von Männern ausgeht. Die Erfahrungen führen häufig zu emotionalen und psychischen Belastungen und können Karriere und finanzielle Situation beeinträchtigen. Formelle Beschwerdewege werden von Betroffenen kaum genutzt und die Folgen meist allein bewältigt. Genau da setzt das Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ an: Es unterstützt Organisationen dabei, wirksame Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen und bietet u.a. Handreichungen und weiteres Infomaterial. Desweiteren informiert es über Hilfsangebote und Anlaufstellen.

22.06.2026

Neue Umfrage: fast 70% halten Musikunterricht in der Schule für wichtig

Musikunterricht genießt in Deutschland einen hohen Stellenwert: 69 Prozent der Bevölkerung halten es für wichtig oder sehr wichtig, dass Kinder und Jugendliche in der Schule Musikunterricht erhalten. Das zeigt eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Deutschen Musikinformationszentrums (miz), die vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt wurde und die den Auftakt der neuen Umfragereihe „Musikmonitor Deutschland“ bildet. Die Untersuchung beleuchtet, wie Menschen in Deutschland ihren Musikunterricht rückblickend erlebt haben – und welche Bedeutung sie ihm heute beimessen. Die Ergebnisse zeigen: Wer regelmäßig Musikunterricht in der Schule hatte, ist heute häufiger musikalisch aktiv und Musikunterricht ist für eine absolute Mehrheit ein wichtiges Schulfach. Ein Zahlenauszug:

52% hat der Musikunterricht in der Schule Spaß gemacht (Frauen: 64%/Männer: 40%), 64% erinnern sich gern an gemeinsames Singen und Musizieren, 56% profitieren bis heute von im Unterricht erworbenen Fähigkeiten (Notenlesen, Rhythmusgefühl oder Allgemeinwissen). 17% aller Befragten hat der Unterricht sogar darin bestärkt, auch außerhalb der Schule Musik zu machen, 42% der Menschen, die während ihrer gesamten Schulzeit Musikunterricht hatten, musizieren heute noch selbst (im Gegensatz zu Personen ohne Musikunterricht: 14 Prozent); der Unterschied ist bei Instrumentalist*innen am Größten. 39% der ostdeutschen/20% der westdeutschen Bevölkerung hatten während der gesamten Schulzeit Musikunterricht.

18.06.2026

Studienteilnehmer*innen gesucht: Branding-Strategien unabhängiger Musikprojekte

Für ein Forschungsprojekt der Hochschule Macromedia Stuttgart werden aktuell Bands/unabhängige Musikprojekte gesucht, die an einer Umfrage teilnehmen: Untersucht wird, wie die Außenwirkung und Markenführung – also Profil, Wiedererkennbarkeit, Online‑Auftritt und Professionalität – mit Erfolg unabhängiger Musikprojekte zusammenhängt (Sichtbarkeit, Nachfrage, Booking, Szene‑Anerkennung). Ziel ist es, praxisnahe Erkenntnisse für unabhängige Künstler*innen zu gewinnen. Die Befragung richtet sich an aktive Musikprojekte (Bands, Solo‑Acts, Kollektive, Producer‑Projekte). Sie ist anonym, dauert ca. 10–15 Minuten und es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Eine Teilnahme ist noch bis zum 26. Juni 2026 möglich. 

18.06.2026

Pop Netzwerk Darmstadt gegründet: Proberaum-Bedarfsanalyse

Kürzlich haben engagierte Menschen den Verein Pop Netzwerk Darmstadt ins Leben gerufen, um die (Pop-) Kultur in Darmstadt zu fördern und Darmstadt kulturell genre-, geschlechts- und altersübergreifend voranzubringen und sichtbarer zu machen. Das Pop Netzwerk Darmstadt ist ein Zusammenschluss von Aktiven in allen Bereichen der Popkultur in Darmstadt. Das Netzwerk dient dem Austausch von Informationen, Organisieren von Veranstaltungen und der Vertretung gemeinsamer Interessen. Von Electro bis Metal, Hip Hop, Rock, Pop & Folk… Aktuell möchte das Netzwerk eine Proberaum-Bedarfsanalyse machen. Darmstädter Musiker*innen können sich per Mail melden, wenn sie einen Übungsraum suchen. Das nächste Pop Netzwerk Treffen findet am 08.06.2026 statt; meldet euch dafür gern per Mail an!

Infos

20.05.2026

Bundesweite Onlinebefragung zu Machtmissbrauch an Musikhochschulen

Jetzt mitmachen! Musikhochschulen sind Orte künstlerischer Exzellenz und intensiver Zusammenarbeit. Gleichzeitig zeigen Erfahrungsberichte und erste Studien: Machtmissbrauch, Diskriminierung und sexualisierte Gewalt können auch im Hochschulkontext auftreten. Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM) hat daher 2025 die Durchführung einer hochschulübergreifenden Studie zu Erscheinungsformen von Machtmissbrauch an den deutschen Musikhochschulen beschlossen.

Die Studie wird durch ein externes, unabhängiges Institut durchgeführt und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Die Studie umfasst sowohl eine breit angelegte Onlinebefragung (Mai 2026) als auch vier vertiefende qualitative Fallstudien an ausgewählten Hochschulen (2026). Befragt werden Studierende und Lehrende an 22 deutschen Musikhochschulen. Die Ergebnisse der gesamten Studie werden voraussichtlich im Frühjahr 2027 veröffentlicht. Studierende und Lehrende aller Fachbereiche sind aufgerufen, bis zum 31. Mai 2026 an der anonymen Onlinebefragung teilzunehmen. 

Wer sich über das Thema informieren will: REPORT MAINZ hat für den ARD-Beitrag „Macht_Spiel: Missbraucht vom Maestro“ mit Betroffenen gesprochen, die sexuelle, verbale oder diskriminierende Gewalt erfahren haben, und zeigt, warum die Strukturen an Musikhochschulen Machtmissbrauch begünstigen können und Täter fast unantastbar scheinen. Auch im Deutschlandfunk gibt es einen Beitrag zum Thema: „Machtmissbrauch an Musikhochschulen“.

19.05.2026

Umfrage: Rechtsfragen aus eurer Festivalpraxis

Für einen Rechtsberatungs-Workshop von Festivals Aktuell aus dem AK Festivalkombinat der LiveKomm am 13. April werden konkrete Praxisfälle aus der Festivalarbeit gesucht. Das Ziel ist es, eure realen Fragestellungen direkt mit juristischen Expert*innen zu besprechen – praxisnah, konkret und lösungsorientiert. Interessierte können bis 3. April 2026 ihren Fall einreichen (auch anonym möglich). Auf Basis eurer Einreichungen werden passende Anwält*innen für den Workshop zusammengestellt. Hier geht es zur Umfrage.

01.04.2026

ImPuls Brandenburg e.V. macht Jahresmonitoring: jetzt mitmachen

ImPuls Brandenburg e.V. startet sein erstes digitales Jahresmonitoring – und braucht eure Unterstützung! Mit euren Angaben soll erstmals eine belastbare Datengrundlage für die Soziokultur-, Popularmusik- und Festivalszene in Brandenburg geschaffen werden, um die Szene sichtbarer zu machen, politisch besser zu argumentieren und Förderstrukturen gezielter weiterzuentwickeln. Dauer: 20–40 Minuten (Zwischenspeichern möglich), Deadline: 13. April 2026.

01.04.2026

Gemeinsam für einfachere ÖPNV-Kombitickets: Umfrage für Veranstalter*innen

Nachhaltiger Publikumsverkehr – aber wie? Um dem Publikum ÖPNV-Kombitickets für Live-Veranstaltungen bieten zu können, müssen Veranstaltende aktuell je nach Region und Verkehrsverbund eigene Lösungen entwickeln. Oft mit hohem Kosten- und Abstimmungsaufwand, individuellen Verhandlungen und bürokratischen Hürden. The Changency, die Agentur für nachhaltigen Wandel, möchte das jetzt ändern. Gemeinsam mit dem BDKV will sie mit der Machbarkeitsstudie „Kombiticket ohne Limit“untersuchen, wie die nachhaltige Publikumsanreise durch ein Deutschland-Kombiticket kostengünstig und niedrigschwellig ermöglicht werden kann. Mit der Studie wird erstmals öffentlich zugängliches Wissen rund um das ÖPNV-Kombiticket geschaffen und auf dieser Basis konkrete Lösungsvorschläge entwickelt. Um ein repräsentatives Ergebnis zu erzielen, ruft The Changency Veranstaltende auf, bis 11.03.2026 an einer anonymen Umfrage teilzunehmen (Dauer: 10-15 Minuten). Die Ergebnisse werden kostenlos veröffentlicht und stehen der gesamten Branche zur Verfügung.

Für die ersten 500 Teilnehmer*innen spendet The Changency jeweils 1 € an BIKEYGEES: Eine Organisation, die Frauen und Mädchen mit Flucht- und Migrationserfahrung das Fahrradfahren ermöglicht und damit Mobilität, Selbstständigkeit und Teilhabe stärkt.

19.02.2026

Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung der Amateurmusik: jetzt teilnehmen

Amateurmusik ist nicht nur kulturell unverzichtbar, sondern auch ein relevanter Wirtschaftsfaktor. Die vom Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) in Auftrag gegebene Studie „Wirtschaftliche Bedeutung von Amateurmusik in Deutschland“ untersucht, welche Ausgaben Musiker*innen, Vereine sowie Verbände tätigen – von Instrumenten und Unterricht über Ensembleaktivitäten bis hin zu allen Ausgaben bei Veranstaltungen. Sie beleuchtet erstmals, welche wirtschaftlichen Effekte von den bundesweit 16,3 Millionen Amateurmusizierenden ausgehen. Damit liefert der BMCO eine fundierte Grundlage für kulturpolitische Entscheidungen und stärkt die öffentliche Wahrnehmung der Amateurmusik. Der Verband ruft sowohl Privatpersonen als auch Ensemble- und Verbandsvertreter*innen zur Teilnahme auf. Alle Daten werden ausschließlich anonymisiert ausgewertet, die Veröffentlichung der Ergebnisse ist für den Herbst dieses Jahres geplant. Die Durchführung der Studie wird gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

27.01.2026

KSK-Umfrage zu Einkommen durch Youtube & Co.

Die Umfrage mit fünf Fragen des KSK-Beirats möchte Daten, Fakten und Erkenntnisse zu den Einkommen erheben, die selbstständige Künstler*innen und Publizist*innen auf ausländischen Plattformen erzielen. Sie dient dazu, die KSK und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bei der Umsetzung des Auftrags aus dem Koalitionsvertrag zu unterstützen, die digitale Verwertung von künstlerischen Werken in die Künstlersozialabgabe einzubeziehen. Die Umfrage ist zunächst bis 31. Januar 2026 offen. 

21.01.2026