Neue Online-Plattform von ARTE zeigt Bühnenkunst aus Europa
Mit der neuen Online-Plattform ARTE Concert bietet ARTE seinen ZuschauerInnen und InternetuserInnen ab sofort ein noch umfangreicheres und benutzerfreundlicheres Angebot für junge und aktuelle Bühnenkunst aus ganz Europa: von Weltmusik bis Oper, von Pop/Rock bis Tanz, von Jazz bis Poetry Slam sind auf www.arte.tv/concert alle Sparten vertreten. Ziel des Angebots ist es, den Zuschauern eine Fülle von europäischem Bühnengeschehen zu bieten, die quantitativ und zeitlich über das im Fernsehen mögliche Angebot hinausreicht. Pro Jahr sind 650 Aufführungen zu sehen, davon allein 300 als Livestream; Konzerte von der Cellistin Julia Kent, der englischstämmigen Singer-/Songwriterin Cate Le Bon, US-Rapperin Angel Haze, der spanischen Musikerin Amparo Sanchez, Jazzsängerin Dianne Reeves, dem female Duo Las Hermanas Caronni, der argentinischen Musikerin Juana Molina u.v.m. Das vielfältige Angebot bleibt auch nach der Erstausstrahlung für mehrere Monate online abrufbar. 2014 wird ARTE Concert den Fokus einerseits auf europäische Festivals und musikalische Großveranstaltungen legen, darunter aktuell das Jazzfestival im polnischen Bielsko-Biala, die Osterfestspiele in Baden-Baden im April, das Sónar Festival für elektronische Musik in Barcelona im Juni sowie die Salzburger Festspiele im Juli 2014. Andererseits werden bestehende Partnerschaften, u.a. mit dem hr-Sinfonieorchester und dem Orchestre National de France, fortgesetzt und weitere Kooperationen mit renommierten Orchestern und Festivals angestrebt, um das Angebot hochkarätiger Konzerte noch weiter auszubauen.
Quelle: www.miz.org
Infos: www.arte.tv/concert
Julia A. Noack live im ZDF Morgenmagazin 01.10.13
Am Dienstag, den 01.10.2013 spielt Julia A. Noack mit ihrer Band live im ZDF Morgenmagazin. Der Auftritt in der Sendung (8:25 – 8:55 Uhr) kann aber auch im Internet angeschaut werden: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/live/1822600/Das-ZDF-im-Livestream#/hauptnavigation/live
TV-Tipp: Inge Brandenburg (RBB) 26.09.2013
„Die deutsche Lady Jazz“ heißt eine Dokumentation über die Jazzsängerin Inge Brandenburg, die der RBB am 26.09.2013 um 23:15 Uhr ausstrahlt. Der Film von Marc Boettcher entdeckt einen zu Unrecht vergessenen Star wieder: Inge Brandenburgs (1929-1999) Geschichte ist die einer Frau, die nie zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Und dennoch: 1960 wurde sie zur „besten Jazzsängerin Europas“ gekürt. Doch für Inge Brandenburg, als selbständige, selbstbewusste Frau mit überregionalen Träumen, gab es damals in Deutschland einfach keinen Platz. Immer wieder wurde sie in die deutsche Schlagermusik hineingezwängt und die Jazzplatten, die sie aufnehmen wollte, als kommerziell nicht rentabel abgestempelt. Die Dokumentation ist eine Kurzversion des Kinofilmes „Sing, Inge, Sing! – Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg“ (Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=-Pl0HFwuRQg).
Weitere Infos: http://www.inge-brandenburg.de/index.php/de/
SWR Sommer-Jazz-Festival 21.07.-08.09.2013 mit Dee Dee Bridgewater, Esperanza Spalding u.a.
Jazzkonzerte für sonntägliche Frühaufsteher stehen diesen Sommer beim Fernsehsender Südwestrundfunk (SWR) auf dem Programm. Sieben Wochen lang – vom 21. Juli bis zum 8. September – strahlt der Sender in den Morgenstunden Aufzeichnungen von international bekannten deutschen Festivals wie den Jazzopen Stuttgart und den Leverkusener Jazztagen aus. Zu sehen gibt es u.a. am 28. Juli das Galakonzert „Starry Starry Night“, das Mike Batt 2010 bei den Jazzopen Stuttgart mit Stars wie Katie Melua, Till Brönner, Curtis Stigers und Anna Maria Kaufmann präsentierte. Um einiges „frischer“ wird der Mitschnitt von Dee Dee Bridgewater und der Ramsey Lewis Band sein, der am 27. August gezeigt werden soll. Das Konzert findet nämlich erst am 7. Juli bei den Jazzopen Stuttgart 2013 statt! Die großartige Bassistin und Sängerin Esperanza Spalding kann man am 8. September wiederum in einer Aufzeichnung von den Leverkusener Jazztagen 2012 erleben. Einen Überblick über alle Sendetermine findet man auf der Homepage des SWR unter www.SWR.de/jazz-masters
TV-Tipp: „Sing! Inge! Sing!“ 06.08.2013 NDR
Der Jazz in Deutschland hatte eine Stimme: Inge Brandenburg. Aufgewachsen in schwierigen Verhältnissen in Leipzig, frühzeitig gewohnt, auf eigenen Beinen zu stehen, 1960 plötzlich als beste europäische Jazzsängerin gefeiert, vom Time Magazin mit Billie Holiday verglichen, auf Händen getragen von den Musikern – und ignoriert und (erfolglos) auf Schlager reduziert von der deutschen Plattenindustrie. Ein Frauenschicksal der 1950er und 60er Jahre, einer Zeit, in der es in Deutschland keinen Platz gab für selbstbewusste Frauen mit überregionalen Träumen, mit dramatischem Interpretationsstil und einer emanzipierten Erotik. Der NDR zeigt jetzt einen Film über sie, den Kinofilm „SING! INGE, SING!“ von Marc Boettcher in der Nacht vom 06. zum 07.08.13 um 0:00 Uhr erstmals im Fernsehen (Deutschland 2011, 118 Min. FSK: ab 12, mit Emil Mangelsdorff, Fritz Rau, Joy Fleming, Udo Jürgens, Peter Herbolzheimer, Paul Kuhn, Max Greger, Dusko Goykovic, Wolfgang Dauner, Joana, Klaus Doldinger u.v.m.).
Weitere Infos unter: www.boettcher-film.de, www.inge-brandenburg.de
Plattform „Castingshow-Gewerkschaft“ hilft jugendlichen Opfern von Castingshows
Eine Plattform für jugendliche Opfer von Castingshows hat Fabian Burstein, Autor des Castingshow-Romans „Träum weiter“, ins Leben gerufen: die Castingshow-Gewerkschaft (http://www.castingshow-gewerkschaft.com). Sie versteht sich als Anlaufstelle für Kandidaten und ehemalige Kandidaten und möchte Jugendlichen Rat und Halt geben, die wegen ihres Antritts bei einer Castingshow mit Erniedrigung, Scham, öffentlicher Bloßstellung, zerplatzten Träumen und Perspektivenlosigkeit zu kämpfen haben. Die Seite richtet sich explizit auch an so genannte Leider-Nein-Kandidaten, die von den Fernsehmachern in eine Falle gelockt und zum Gaudium der Öffentlichkeit der Lächerlichkeit preisgegeben werden. „Zehn Jahre Castingshow-Hype haben tausende von jungen Menschen hervorgebracht, die auf unterschiedlichste Weise von den Produzenten und Juroren geschädigt worden sind und sich wegen sittenwidriger Knebelverträge nicht wehren können“, so Burstein. „Ich möchte vor allem Betroffenen klar machen, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind und die Öffentlichkeit dafür sensibilisieren.“
Auf der Seite melden sich prominente Experten wie Kurosch Yazdi, Primar an der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg in Linz, und die renommierte Gerichtspsychiaterin Sigrun Roßmanith zu Wort. Außerdem bietet castingshow-gewerkschaft.com eine Liste mit psychologischen Beratungsangeboten im gesamten deutschsprachigen Raum und Literaturhinweise zur Castingshow-Thematik. Direkt auf der Seite können Castingshow-Opfer künftig ihre Geschichte unzensiert und auf Wunsch anonym erzählen und über die dazugehörige Facebook-Seite unkompliziert miteinander in Kontakt treten. „Spätestens seit dem Eklat um Sido ist klar, dass sich das Problem nicht mehr über die Quote oder das Publikum regeln lässt. Die Selbstregulierungsmechanismen der Medienlandschaft haben dramatisch versagt. Es braucht jetzt endlich Instrumente, die junge Menschen vor der seelischen Ausbeutung durch die Castingshowmaschine schützt.“
Filmtipp: „Jazz – Just Call It Music – Beobachtungen auf der JazzBaltica 2012“ (3sat)
„Jazz – Just Call It Music – Beobachtungen auf der JazzBaltica 2012“ ist eine Dokumentation, die am Samstag, den 29.9.2012 um 22:20 Uhr auf 3sat gesendet wird und einen Tag lang Bands wie das französisch-deutsche Quintett der Saxofonistin Nicole Johänntgen auf einem der wichtigsten Jazzfestivals in Deutschland, der JazzBaltica begleitet hat. Und sie ist mehr als eine Dokumentation: sie eröffnet auch neue Horizonte. Ob fragiler Gruppenklang oder feinsinnig-farbiger Sound, ob musikalisches Forschen oder überbordende Spielfreude – die jungen (und alten) europäischen Musiker und Musikerinnen des Jazz haben eines gemein: Sie sind auf der Suche nach künstlerischer Erfüllung, nach gesellschaftlicher Anerkennung, nach ökonomischer Sicherheit. Und sie verfolgen die Traumvorstellung von improvisierter Musik als idealem Ausdruck ihres künstlerischen Selbst.
Wer den Sendetermin verpasst, kann sich die Doku auch in der 3sat Mediathek von Freitag, 28.9., 22.20 Uhr bis Samstag 6.10., 22.20 Uhr online anschauen.
Infos: http://www.3sat.de/page/?source=/musik/164841/index.html
MusikerInnen für ZDF Dokumentation gesucht
Die Produktionsfirma VICE Deutschland recherchiert momentan für das ZDF zu dem Thema „Drogen im Alltag“ Hauptthema ist der Aspekt des Leistungsdrucks in unserer Gesellschaft, der dazu führt, dass Menschen zu verschreibungspflichtigen Medikamenten wie Ritalin oder Beta-Blockern greifen. Obwohl die Mehrheit dieser Menschen Drogen an sich nicht gutheißen würden, zwingen die Umstände sie dazu. Bei dieser Recherche ist das Team darauf gestoßen, dass oftmals Musiker solche Mittel einnehmen, um ihr Lampenfieber und den Konkurrenz- und Leistungsdruck zu bekämpfen bzw. standzuhalten. Nun werden Betroffene gesucht, die von ihren eigenen Erfahrungen erzählen können: wie sie diesen Druck in der Musikerwelt erleben, inwieweit diese Medikamente ihnen helfen oder auch schaden und was explizit sie zu der Medikamenteneinnahme gebracht hat. Dabei garantiert das Team absolute Anonymität der Betroffenen. Es geht nicht darum, jemanden vorzuführen, sondern darum ein Tabuthema anzusprechen. Kontakt: moc.e1775371908civ@r1775371908elppa1775371908k.lea1775371908hcim1775371908, ed.dn1775371908aleci1775371908v@enn1775371908airam1775371908, VICE Deutschland GmbH, Brunnenstr. 196, 10119 Berlin, Tel.: 030-400544932
Weitere Infos: www.vice.com, www.virtueworldwide.com
TV-Tipp: Joan Baez – How sweet the sound
„Joan Baez – How sweet the sound“ heißt eine Dokumentation von Mary Wharton, die der TV-Sender 3 sat am 16.6. um 21:45 Uhr ausstrahlt. Sender-Info: „Die US-amerikanische Folklegende und Menschenrechtsaktivistin Joan Baez wurde vor allem durch ihre klare Sopran-Stimme und ihr politisches Engagement gegen den Vietnamkrieg und die Rassentrennung bekannt. Die Dokumentation „Joan Baez – How sweet the sound“ führt durch das Leben der 1941 geborenen Künstlerin und Friedensaktivistin. Zu sehen sind seltene Archivaufnahmen sowie Interviews mit David Crosby, Bob Dylan, Baez‘ früherem Ehemann David Harris, Reverend Jesse Jackson und Roger McGuinn. Historische Aufnahmen von ihrem umstrittenen Besuch in Nordvietnam und von einem Solidaritätsbesuch Martin Luther King Jrs. während ihrer Inhaftierung in einem kalifornischen Gefängnis belegen ihren bemerkenswerten Status als Gewissen einer Generation“. Mary Wharton ist eine US-Filmemacherin, die sich seit 1998 mit Dokumentationen über Musik seinen Namen gemacht hat.
Infos: http://www.marywharton.tv/
Neue Internetplattform: ChoirTV.com
ChoirTV.com heißt eine neue Internetplattform rund um die Welt der Chormusik, die dem Revival der Chöre Rechnung trägt. Was es auf ChoirTV.com zu sehen gibt? Singen im Chor ist abwechslungsreich, spannend und natürlich auch unterhaltsam und witzig. Übersichtlich sortiert nach Kategorien und Themen-Kanälen bietet sich dem Nutzer von ChoirTV.com eine immer aktuelle, faszinierende Welt des internationalen Chorgesangs: Ob „A Cappella“, „Gospel & Spiritual“, „Contemporary“ oder „Chor 2.0“ und „Chöre im TV“ – hier findet man schnell, wonach man sucht. Jeder kann sich einbringen und mit anderen in Kontakt treten.
Infos: http://www.choir-tv.com/

