Festival İÇ İÇE in Berlin steht vor dem Aus und startet Crowdfunding
İÇ İÇE (Türk. „miteinander verwoben“) ist das erste und einzige divers aufgestellte Festival für neue anatolische Musik in Deutschland. Seit 2020 arbeitet das vorrangig aus queeren und migrantischen Menschen bestehende Team daran, einen einzigartigen Raum zu schaffen, der zeitgenössische anatolische Musik feiert und Menschen aus unterschiedlichsten Lebenswelten zusammenbringt. Ein Raum für Austausch, Solidarität und Hoffnung in verschiedenen Städten – gerade in Zeiten politischer Unsicherheit. Nun ist das in Berlin beheimatete Festival von den Kürzungen im Kulturbereich betroffen und muss in Zukunft auf die Gelder aus dem Berliner Musicboard und dem Hauptstadtkulturfonds verzichten. Deshalb haben die Macher*innen jetzt eine Crowdfunding-Aktion gestartet, um den Engpass ausgleichen zu können. Auf Betterplace könnt ihr das Festival unterstützen.
Clara Werden startet Crowdfunding für neues Album
Die Liedermacherin Clara Werden aus Cottbus hat eine Crowdfunding Kampagne für ihr neues Album „So sieht’s aus“ gestartet. Bis 30.03. könnt ihr sie auf Startnext unterstützen und der Künstlerin helfen, ihre 16 Songs zu produzieren und zu promoten. Als Dankeschön hat sich Clara Werden diverse Geschenke ausgedacht. Hier kommt ihr zu ihrer Startnextseite.
we are ALVA starten Crowdfunding
we are ALVA aus Freiburg im Breisgau haben ihr Debütalbum „Proud Snail“ aufgenommen, „ein grooviges und abwechslungsreiches Album, das das Sich-Zeit-Nehmen feiert“. Um die Kosten der Veröffentlichung zu decken (Pressung von Vinyl & CD, Artwork, GEMA, Musikvideos, Pressefotos, Promotion), haben sie vor kurzem eine Crowdfunding-Aktion gestartet, die ihr noch bis 23.03.2025 unterstützen könnt. Dort könnt ihr das Album digital, als CD oder Vinyl vorbestellen und damit direkt zur Finanzierung (Fundingziel: 12.000 Euro) beitragen. Außerdem gibt es noch andere schöne Dinge zu entdecken. Hier kannst du we are ALVA auf Startnext unterstützen.MUSICARES sammelt Spenden für Not leidende Musiker*innen in LA
Als Reaktion auf die extremen Brände und die beispiellose Verwüstung in Los Angeles hat MusiCares Katastrophenhilfemaßnahmen gestartet, um qualifizierten Musikprofis in Not direkt zu helfen. Über die finanzielle Unterstützung hinaus stellt MusiCares Ressourcen für die psychische Gesundheit, wöchentliche Selbsthilfegruppen und zusätzliche Hilfe bereit, um Einzelpersonen und Familien bei der Genesung zu helfen. Zu den Brandhilfemaßnahmen von MusiCares gehören finanzielle Unterstützung in Höhe von 1.500 US-Dollar und eine Lebensmittelkarte im Wert von 500 US-Dollar für kurzfristige Bedürfnisse wie Bedarfsgüter und Evakuierungskosten. MusiCares bietet außerdem zusätzliche, umfassendere Unterstützung für Personen mit erheblichen Auswirkungen, einschließlich Hilfe bei beschädigter Ausrüstung, medizinischem Bedarf und Mietunterstützung. Die Recording Academy und MusiCares haben 1 Million US-Dollar zugesagt, um den sog. Los Angeles Fire Relief Effort zu starten und Musikprofis, die von diesen verheerenden Waldbränden betroffen sind, wichtige Hilfe zu leisten.
Seit mehr als drei Jahrzehnten reagiert MusiCares auf Krisen in der Musikindustrie und leistet in Katastrophenzeiten wichtige Unterstützung. Von der COVID-19-Pandemie über die jüngsten Hurrikane Helene und Milton bis hin zu den Waldbränden in Maui und Kalifornien war MusiCares eine wichtige Ressource für die Musikgemeinschaft.
„Afghanistan National Institute Of Music“ ermöglicht vertriebenen Jugendlichen aus Afghanistan musikalische Bildung
Drei Jahre nach dem überstürzten Abzug der Westmächte und der erneuten Machtübernahme der Taliban sind in Afghanistan 21.000 Instrumente zerstört worden! Das meldet Dr. Ahmat Sarmast, Vorsitzender des im portugiesischen Exil wirkenden „Afghanistan National Institute Of Music“ (ANIM) in einer Pressemitteilung. „Das ANIM, das sich unermüdlich für den Erhalt der afghanischen Musiktraditionen eingesetzt hat, sieht in diesem Akt einen herzzerreißenden Rückschlag in ihrer Mission, die afghanische Musik zu schützen und zu fördern“, schreibt Samast. „Die Zerstörung von Instrumenten ist ein weiterer verheerender Schlag in einer Reihe von Unterdrückungsmaßnahmen, die afghanische Künstler, Musiker und Kulturschaffende seit der Rückkehr der Taliban an die Macht zum Schweigen gebracht haben.“ Von Portugal aus setzt sich das ANIM für die Bewahrung der afghanischen Musiktraditionen ein und ermöglicht vertriebenen Jugendlichen aus Afghanistan musikalische Bildung. Verbunden mit der Pressemitteilung ist der dringende Appell an die internationale Gemeinschaft, Menschenrechtsorganisationen und Kulturinstitutionen, den Akt der kulturellen Zerstörung zu verurteilen und den Erhalt der afghanischen Musik zu unterstützen (Spenden).
Save Hafenklang – Crowdfunding für Hamburger Club
Clubsterben goes on and on and on. Der Hamburger Club Hafenklang wird seinen 30. Geburtstag – 30 Jahre Selbstverwirklichung, die oftmals vor allem Selbstausbeutung waren – wahrscheinlich nicht mehr feiern können. Radikal verändertes Ausgehverhalten nach der Pandemie, unvorhergesehene Ausgaben, Außenstände und Baustellen stellen den Clubbetrieb auf seine bisher härteste Probe. Dabei ist die freie und alternative Kunst gerade jetzt wichtiger denn je, wo Kommerzialisierung, Monopolisierung und Gentrifizierung den kleinen Läden ohnehin massiv zusetzen. Um das Aus zu verhindern, haben die Clubbetreiber*innen und ein breites Bündnis von Unterstützer*innen eine Startnext-Kampagne gestartet, die ihr noch bis 20.09. unterstützen könnt. Jeder Euro hilft!
Sommerwerft Frankfurt startet Petition: jetzt unterschreiben!
Seit nunmehr 23 Jahren veranstaltet der Verein protagon e.V. das Festival Sommerwerft am Main (26.07.-11.08.2024), das Kultur für alle bietet: inklusiv und niedrigschwellig, denn es wird kein Eintritt erhoben. Mit 110.000 Besucher*innen an 17 Tagen Festival wird ein großes Publikum mit Darstellender Kunst erreicht. Mit professionellen Aufführungen, anspruchsvollen internationalen Produktionen und genreübergreifenden Performanceformaten statt Unterhaltung und Eventkultur erreicht die Sommerwerft viele kulturinteressierte Menschen und akquiriert gleichzeitig die Neugierigen in Berührung mit darstellender Kultur. Darüber hinaus wird ein künstlerischer und sozialer Kulturraum kreiert, indem sich Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit begegnen. Doch durch den Erfolg, die wachsende Dimension der Veranstaltung und den damit einhergehenden gewachsenen Auflagen bezüglich Sicherheit und Organisation und natürlich auch die Honorare für die vielen internationalen und regionalen Künstler*innen und Mitarbeiter*innen gibt es einen stark gestiegenen finanziellen Aufwand auf dem Festival. Bis heute ist die Sommerwerft kein städtisches Festival, sondern es haftet Protagon e.V. mit seiner Existenz, bzw. die Vereinsvorstände mit ihrem Privatvermögen und es steht keine staatliche Kulturinstitution verantwortlich dahinter! Das alles für ein Finanzvolumen von 623.000 € Basiskosten (marküblich ca. 1,5 Mio. für ein Festival dieser Dimension) „ein Geschenk an die Stadt Frankfurt“, das mit viel Motivation und Herzblut jedes Jahr neu entwickelt, aufgebaut und bei großem Risiko erfolgreich realisiert wird. Klar ist: Wenn es die Sommerwerft – in all ihrer Dimension und Bedeutung für die Stadt Frankfurt – auch in Zukunft geben soll, braucht es zur Realisierung einen zugesicherten Förderbetrag. Deshalb hat der Verein protagon e.V. jetzt eine Petition an die Stadt Frankfurt und ihre Kulturverantwortlichen gestartet, die ihr hier mitzeichnen könnt. Mit der Petition möchte der Verein eine feste Förderung der Basiskosten über den städtischen Haushalt erreichen. Hier könnt ihr für das Festival spenden.
FRAUPAUL aus Hamburg starten Crowdfunding für Debüt-LP
Die Hamburger Rockband FRAUPAUL hat eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um nach zwei EPs ihr erstes Album im Studio aufnehmen zu können (geplanter Release: Frühjahr 2025). Mit dem anvisierten Betrag wollen sie die Studiokosten inkl. Mixing und Mastering für ihr Debütalbums finanzieren. Bis 23.06. könnt ihr die Aktion hier unterstützen und coole Goodies dafür abstauben.
Kulturcampus in Frankfurt: Crowdfunding für Open Air & Soli-Party
Steigende Mietpreise und gleichzeitiger Leerstand, eine immer enger werdende graue Stadt und fehlender Raum für Kunst und Kultur: Der Kulturcampus in Frankfurt-Bockenheim will einen Tag lang zeigen, dass es auch anders geht. Ein breites Bündnis aus soziokulturellen Initiativen, Kulturschaffenden, Frankfurter Studierenden und Wissenschaftler*innen will am 22.06.2024 den öffentlichen Raum als freie Versammlungs- und Veranstaltungsfläche nutzen, ins Gespräch darüber kommen, wie eine sozial-ökologische Stadtentwicklung aussehen
könnte und das Kulturcampus-Areal mit Leben füllen. Damit sie – unabhängig und ohne kommerzielle Zwänge – die Kulturschaffenden bezahlen, die Infrastruktur bereitstellen und alles, was sonst noch anfällt, organisieren können, braucht es jetzt eure Unterstützung! Dazu wurde eine Crowdfundingaktion gestartet, die ihr ab sofort nutzen könnt, jeder Cent zählt! Was ist geplant? Am 22. Juni 2024 wird die Bockenheimer Landstraße zwischen Senckenberganlage und Gräfstraße einen Tag lang vom Autoverkehr befreit und zur Kulturmeile: Um 14 Uhr startet das Sommerfest an der Bockenheimer Warte mit einem Kinderprogramm, ab 16 Uhr geht es auf den Bühnen vor dem Studierendenhaus und dem Juridicum weiter. Unterschiedliche Initiativen, studentische Gruppen, Künstler*innen und Vereine bespielen den Raum gemeinsam, es gibt Live-Musik, Podiumsdiskussionen und vieles mehr. Das jüngere Publikum kann sich mit Hüpfburg, Wasserspielmobil, Fahrradparcour und Skatepark vergnügen. Am späteren Abend, ab 22 Uhr und bis in die frühen Morgenstunden wird das Fest in die Räume des Studierendenhauses verlagert. Neustes Update: am 07.06. gibt es im Café KOZ ab 22 Uhr eine spontane Soliparty mit ganz viel Soli-Mukke von wundervollen DJs & Essen von der Ada-Kantine! Weitersagen!
Duo Voltige sammelt Spenden für Album „Maiden Flight“
Kerstin Haberecht (Saxofon) und Lukas Roos (Gitarre) wollen ihr Debütalbum „Maiden Flight“ veröffentlichen und freuen sich, mit Unit Records aus der Schweiz einen tollen Partner gefunden zu haben. So eine professionelle Albumproduktion hat seinen Preis und sie sind stolz darauf, dass sie bis zur fertigen CD – also Recording, Mixing, Videodreh, Fotoshooting und Mastering – alles aus eigener Tasche bezahlen konnten. Aber bei den kommenden Ausgaben wie Gema-Gebühr, CD-Pressung und Artwork brauchen sie eure Unterstützung. Auf Startnext könnt ihr das Duo noch bis 22.03.2024 mit Spendenzusagen unterstützen. Video
FAYA starten Crowdfunding für EP & Video
Das Trio FAYA hat seine erste Crowdfunding-Kampagne gestartet. Nach 1,5 Jahren Zusammenarbeit wollen Kristina van de Sand, Elena la Conte und Mili Vizcaíno ins Aufnahmestudio gehen, um ihre erste EP zu produzieren. Die Sammlung soll Eigenkompositionen und Traditionals in verschiedenen Sprachen enthalten mit einem akustischen Instrumentarium aus Gitarre, Violine, Querflöte, Percussion und Gesang. Die EP soll in einem künstlerisch gestalteten, umweltfreundlichen Booklet erscheinen. Außerdem ist ein erstes Musikvideo mit animierten Bildern zu einer ihrer Originalkompositionen geplant. Bis 23.03.2024 könnt ihr das Trio bei seinem Vorhaben unterstützen.
Julakim startet Crowdfunding für LP “bLuzLand”
2024 will die Darmstädter Singer-/Songwriterin Julakim richtig durchstarten: zur geplanten Schallplatte “bLuzLand” mit 12 Songs ihres Trios soll auch eine bLuz!-Landkarte veröffentlicht werden, ein Faltplan, der es ermöglicht, die Musik anhand von Lyrics und Grafiken zu entdecken. Denn hinter Julakims Musikkosmos steht auch eine persönliche Philosphie: „(1) sei (2) sei du (3) sei Licht und bleib locker.“ Musikalisch verspricht sie eine Fusion von Rock, Pop, Punk und Funk mit arabischen und südamerikanischen Einflüssen und in 4 Sprachen. Im Album enthalten sind 10 bisher unveröffentlichte Songs. Um die Studio- und Produktionskosten finanzieren zu können, hat sie jetzt eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die ihr bis 31.03.2024 hier unterstützen könnt. Jede Menge Dankeschöns warten auf euch! Übrigens: am 08.03. veröffentlicht sie die feministische Hymne „VERSEHEN“.

