Isabelle Bodenseh sucht Kultur-Sponsor*innen
Das Isabelle Bodenseh Quartett plant den Release seines neuen, von der Initiative Musik geförderten Albums „Flowing Mind“ für Februar 2023 und möchte danach auf Release-Tour gehen. Leider sind viele Veranstalter*innen durch die angespannten Corona-Jahre noch nicht in der Lage, faire Gagen zu zahlen. Damit die Musiker*innen kein Minus machen und bei der Tour draufzahlen müssen, suchen sie deshalb nach Sponsor*innen, die ihre Tour fördern und helfen, die Gagen, Fahrt- und Hotelkosten zu bezahlen. Isabelle Bodenseh freut sich bei Interesse über eine Mail (Foto: Carola Schmitt).
Teresa Bergman startet Crowdfunding für Öko-CDs & Vinyls
Teresa Bergmans neues, erstmalig selbst produziertes Album „33, Single & Broke“ erscheint offiziell am 21.10.22. Um den Druck und die Pressung einiger ganz besonderer, ökologischerer CDs und Vinyls zu finanzieren, hat sie vor einigen Tagen eine Spendenkampagne auf Startnext gestartet, die ihr noch bis 16.10.2022 unterstützen könnt. Mit der anvisierten Spendensumme sollen nachhaltig produziertes Merchandise (Vinyl & CD), Design & Fotos und 2 Musik-Videos finanziert werden. Alle CDs und Vinyls sind komplett in Recyclingpapier verpackt, das Vinyl selbst ist sogar recycelt. Es wird aus alten Schallplatten hergestellt – das heißt, die Muster auf jeder einzelnen Schallplatte sind einzigartig. Buchstäblich ein Unikat! Die Klangqualität bleibt dabei aber erhalten.
Crowdfunding für Joni Mitchell Projekt
Das „Both Sides of Joni Project“ geht auf den Covid-Sommer 2020 zurück. Die US-amerikanische Sängerin Janiece Jeffe begann damals, Joni Mitchells Musik und Texte genauer anzuhören und in ihre tiefgründigen Songs einzutauchen. So entstand die Idee, ihre Musik neu zu interpretieren und in Jazz-Arrangements zu kleiden. Mit ihrer Freundin und Kollegin Monika Herzig setzte sie sich an die Arrangements und führte die neuen Versionen im März 2021 erstmals in Indianapolis vor einem begeisterten Publikum auf. Jetzt soll mit weiteren Musikern (Greg Ward/Saxophon, Cassius Goens/Schlagzeug und Jeremy Allen/Bass) ein Album entstehen, das spätestens April 2023 veröffentlicht und insbesondere mit Joni selbst geteilt werden soll. Um die Aufnahme, Produktion und Promotion angesichts gestiegener Kosten und sinkender Einnahmen durch die Pandemie stemmen zu können, haben die Musiker*innen eine Crowdfunding-Aktion gestartet, die noch bis 03.10.2022 unterstützt werden kann. Dafür gibt es Dankeschöns in Form von CDs, Gedichten, handgestrickten Pullis und mehr.
Julia Scheesers CD „Silbertablett“ per Crowdfunding unterstützen
Um ihr neues Album „Silbertablett“ auf Vinyl und CD produzieren zu können, hat die junge Singer-/Songwriterin Julia Scheeser ein Crowdfunding gestartet, das ihr noch bis 02.09. unterstützen könnt. Vom ersten Ton aus dem WG-Klavier bis zum fertigen Design haben sie und ihr Team alles selbst gemacht und es steckt viel Liebe in jedem Detail! Sichert euch die CD, Vinyl, Merch usw. und/oder tretet per monatlicher Zahlung ihrer Community bei. Die gebürtige Münchnerin hat sich bereits als Synchronsängerin für Disneyproduktionen („Die Schöne und das Biest“, „Aladdin“) einen Namen gemacht und wird am 09.09. ihr – nicht disneyeskes – Album erstmals in Völkershausen-Wanfried vorstellen.
Ronja Maltzahn sammelt per Crowdfunding für neues Album „Heimweh“
Wir drücken die Daumen, dass es klappt: wenn Ronja Maltzahn mit ihrer Crowdfunding-Kampagne Erfolg hat und ihr neues Album „Heimweh“ wie geplant Ende Juli veröffentlichen kann, kann sie es im Rahmen des Panikpreises mit Udo Lindenberg beim Hermann Hesse Festival erstmals vorstellen! Bis 12.07. könnt ihr sie mit Spendenzusagen unterstützen, damit „Heimweh“ erscheinen kann: ein musikalisches Tagebuch in zehn Musikstücken und einem Poesie-Begleitband, gefüllt mit Geschichten aus ihrem Leben. Es ist die „Ergänzung und das Geschwisterkind vom Fernweh, ausnahmsweise komplett deutschsprachig. Es geht um Nachdenklichkeit, Poesie und die Rückbesinnung zu meinen Wurzeln“, sagt sie über ihr neues Projekt. Hier kannst du das Album vorbestellen, hier aus diversen Dankeschön-Pakten wählen.
Festival New Colours feiert im September Premiere & sammelt Geld für PR
Crowdfunding-Kampagne für „Female Voices of Afghanistan“: jetzt unterstützen!
Im Juli 2021 reisten die Musikethnologin Yalda Yazdani und der Filmemacher Andreas Rochholl für vier Wochen nach Afghanistan, um dort lebende Sängerinnen – Gulshan, Freshta Farokhi, Sumaia Karimi, Sadiqa Madadgar, Naria Nour und Wajiha Rastagar – zu filmen. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass es die letzte Möglichkeit sein würde, das Leben dieser Künstlerinnen vor der Machtübernahme der Taliban zu dokumentieren. Die daraus entstandenden 16 Konzert- und Porträt-Videos wurden beim virtuellen Festival „Female Voice of Afghanistan“ gezeigt. Aus dem Filmmaterial soll jetzt ein Dokumentarfilm entstehen, der die Erinnerung wach hält und als Zeugnis der kulturellen Identität für die Weltgemeinschaft verfügbar bleibt. Dazu sammeln die Filmemacher*innen per Crowdfunding Spenden. Das Budget wird für einen Nachdreh mit einer der im Film vorkommenden afghanischen Sängerinnen verwendet, um zu dokumentieren, wie es ihr aktuell geht. Außerdem soll damit die Postproduktion mit dem Final Cut umgesetzt und Untertitel hinzugefügt werden. Die Kampagne könnt ihr noch bis 8. Mai hier unterstützen.
#MelodivaSpotlight: Anti-DicKtators mit „Russian Warship“
Die Anti-DicKtators sind eine Kollaboration gleichgesinnter Musiker*innen, die entsetzt darüber sind, was in der Ukraine vor sich geht und die auf ihre eigene, kleine Art – nämlich mit der Veröffentlichung einer Single – helfen wollen, Aufmerksamkeit und Geld für einen Hilfsfond zu generieren. Die Anti-DicKtators bestehen aus Phil Meadley (The Gaslight Troubadours), Sänger/Songwriter Yuriy Gurzhy (RotFront – Emigrantski Raggamuffin Kollektiv/The Disorientalists), Fiddle Spieler Jon Sevink (Levellers), Bassist Tom Robinson (Tom Robinson Band/BBC Radio 6Music Presenter) und der Sängerin Katya Tasheva (RotFront). Die Song-Lyrics basieren auf der Geschichte der ukrainischen Soldaten auf Snake Island in den frühen Tagen der Russischen Invasion, die mit “Russian warship, go f**k yourself!” reagierten, als sie vom Russischen Kommandeur aufgefordert wurden, sich zu ergeben. Alle 13 Soldaten starben, das Zitat ist ein Aufschrei des Widerstandes für Ukrainer*innen geworden. Der Slogan wurde sogar auf eine Briefmarke gedruckt, um die Tapferkeit der Soldaten zu würdigen. Yuriy Gurzhy sagt dazu: “Wir sind schockiert und verletzt, wenn wir sehen, was in der Ukraine passiert, wie brutal Russland ganze Städte und Dörfer auslöscht. Die Ukrainer*innen wehren sich und kämpfen wie Superhelden*innen. Selbst wenn es ungerecht ausgeht, wird der Krieg bald vorbei sein und man wird jedes Pfund, jeden Euro und Dollar brauchen, von dem was bis dahin gespendet wurde. Also schließen wir uns den Helfenden an und bitten Euch für die Ukraine Trust Chain zu spenden. Diese Organisation bringt direkte Hilfe in die Ukraine und hilft bei den Evakuierungen in der aktiven Kriegszone vor Ort. Unterstützt uns mit dem Kauf des Songs, der euch in drei Minuten den momentan wichtigsten Satz in Russisch beibringen wird.“ Den Song könnt ihr hier kaufen; alle Einnahmen gehen direkt an die Ukraine Trust Chain. Hier geht es zum Video.
JazzDayGermany @ Jazzahead per Crowdfunding unterstützen (bis 28.02.)
Der Welttag des Jazz ist der Höhepunkt des USA-Festivals Jazz Appreciation Month, das jeweils im April auf den Jazz und sein reichhaltiges Erbe aufmerksam macht. Im Dezember 2012 entschied die UNESCO der Vereinten Nationen, den 30. April zum Internationalen Jazztag zu erklären. Auch in Deutschland tut sich was. Jacek Brun, Rainer Ortag und Martina Weinmar hatten 2020 erstmals den Jazz Day Germany ins Leben gerufen, um „gemeinsam mit Musiker*innen aus dem deutschsprachigen Raum, vielen anderen aus Europa und der ganzen Welt zu zeigen, wie vielfältig, kreativ, inspirierend und hinreißend Jazzmusik sein kann“. Um die deutsche Jazzszene auf der Messe jazzahead! vom 28.04.-01.05.2022 würdig präsentieren zu können, haben die Initiator*innen im Januar eine Crowdfundingaktion gestartet. Sie sammelt Spenden für die Anreise- und Übernachtungskosten der Mitarbeiter*innen, Werbemittel (Flyer, Plakate, Broschüren), die digitale Vorstellung aller beteiligten Musiker*innen & Bands von 2020 bis 2022 sowie die Technik und Realisierung durch externe Dienstleister*innen. Die Aktion kann noch bis 28.02. unterstützt werden.
Neue Termine bei 1:1 CONCERTS in Frankfurt
Im Februar geht es wieder los, die neuen Termine für die 1:1 CONCERTS in Frankfurt sind da (Buchen)! Bei einem 1:1 CONCERT begegnen sich 1 Musiker*in und 1 Hörer*in für 10 Minuten Musik. Dieses „blind date” an ungewöhnlichen Konzertorten ist für beide Seiten eine Überraschung, denn welches Stück gespielt wird, entscheidet der/die Musiker*in individuell und situativ im Moment des „Augenblicks”: Ein wortloser Blickkontakt ist Impuls für ein sehr persönliches Konzert auf Augenhöhe – eine intensive gemeinsame Erfahrung. Auch durch ungewöhnliche Spielorte erobern die Macher*innen neues Terrain außerhalb des Konzertsaals – ob Kunstgalerie, Schwimmbecken, Schrebergarten oder Cocktailbar – jeder Ort kann sich in eine Bühne verwandeln. Auch private Gastgeber*innen stellen ihre Räumlichkeiten für 1:1 CONCERTS zur Verfügung und begleiten die Hörer*innen emotional. Der Besuch eines 1:1 CONCERTS ist stets eintrittsfrei – die freiwilligen Spenden der Hörer*innen fließen an den gemeinnützigen 1:1 CONCERTS e.V. oder andere gemeinnützige Projekte. Mit den Geldern werden Künstler*innen unterstützt, die durch die coronabedingte Absage aller Aufführungen ihre Einkünfte verloren haben und existentiell bedroht sind.
Hochwasserhilfe für Tagungshaus lila_bunt
Nach der Flutkatastrophe wird die Utopie des queerfeministischen Kollektivs lila_bunt in Zülpich – das gleichnamige Tagungs- und Bildungshaus – Stein für Stein wieder und weiter aufgebaut. Die Scheune hat nicht nur wieder einen Boden, sondern ebenfalls eine funktionierende Heizung. Im Glashaus wird gerade der Boden neu verlegt und im Fachwerkhaus sind die Wände wieder gesetzt und verputzt. Das Laub im Garten wird gesammelt und die ersten Schränke mit Material gefüllt. Es geht also voran. Geplant ist, ab Mitte
Januar das Haus unter den geltenden 2G+ Regeln wieder öffnen zu können. Damit das auch wirklich klappt, sind die Macherinnen* dringend auf Spenden angewiesen. Unterstützt jetzt bis 31.12.2021 die lila_bunte Utopie per Crowdfunding und staubt tolle Geschenke und Dankeschöns von ganz wunderbaren Künstler*innen und Unterstützer*innen ab. Vielleicht ist ja ein originelles Weihnachtsgeschenk dabei? Auf der Startnext-Seite könnt ihr euch auch ein Video anschauen, dass die Geschichte dieses einmaligen Ortes beleuchtet und die alten und neuen Macherinnen* zu Wort kommen lässt.
Parallel wird das Bildungsprogramm weiter ausgebaut. In den nächsten Wochen findet ihr weitere spannende Angebote auf der Homepage. Du hast Lust, selbst ein Seminar oder einen Workshop dort anzubieten? Dann nimm unter dem Betreff „Seminarangebot“ Kontakt zum Team auf: ed.oe1776316009tsop@1776316009tnub_1776316009alil1776316009.
Deutsche Orchesterstiftung sammelt Spenden für neues Programm #MusikerZukunft
Mit der erfolgreichen Spendenkampagne #MusikerNothilfe konnte die Deutsche Orchester-Stiftung über 5000 durch die Corona-Pandemie in Not geratene freiberufliche Musiker*innen unterstützen. Von März 2020 bis September 2021 wurden über 5,5 Mio. Euro gespendet, die 2020 als Nothilfen und ab 2021 als steuerfreie Stipendien ausgezahlt wurden. Jetzt will die Stiftung die Spendenkampagne #MusikerNothilfe fortsetzen, um ein langfristiges Förderprogramm zu entwickeln: #MusikerZukunft. Es legt den Fokus auf den Karrierestart junger freischaffender Musiker*innen sowie freier Ensembles und soll dort mit gezielten Stipendien unterstützen, wo es in der Regel keine öffentliche Förderung gibt. Vom Programm sollen vor allem Musiker*innen profitieren, die von der Coronakrise besonders betroffen sind und sich in finanzieller Notlage befinden. Bewerbungen für das neue Förderprogramm sind ab Frühjahr 2022 möglich. Infos zum Spendenkonto gibt es auf der Homepage und auf Betterplace.

