Der Kulturverein protagon e.V. und das Internationale Frauen*Theaterfestival (26.09. – 02.10.2022) in Frankfurt am Main laden alle Frauen* ein, ihre künstlerischen Perspektiven und Positionen zum diesjährigen Thema FEMINIST FUTURES im Rahmen des Festivals zu teilen. Künstler*innen können ab sofort ihre Forschungen, Produktionen und feministischen Gedanken zu Kultur, Zukunft und Geschlechtergerechtigkeit für das Programm vorschlagen. Bewerben können sich Frauen* mit Theateraufführungen, Performances im öffentlichen Raum, z.B. Audiowalk, Site-specifics etc., Workshopleiter*innen in Darstellender Kunst und Musik, DJ*anes & Livemusikerinnen*, außerdem werden Beiträge für das Symposium “How to create Feminist futures?” und Teilnehmer*innen für die Festival-Residenz 26. September bis 02. Oktober gesucht. Der Open Call wurde bis 24.06.2022 verlängert! Bewerbungen werden bis dahin in einem laufenden Auswahlverfahren entgegen genommen.
W*oM (Re-)treat: Wie klingt die Zukunft?
Die Initiative W*oM ist ein „Frauenkollektiv mit der Mission, Frauen in der Musikindustrie durch ein Netzwerk zu stärken“. Mit seinem (Re-)treat im September hat es sich zum Ziel gesetzt, mit einem transkulturellen und genreaufbrechenden musikalischen Ansatz die Zukunft zu gestalten. Gemeinsam mit dem Kulturkabinett Stuttgart (Kkt) gibt die Initiative im Rahmen des (Re-)treats sechs Musiker*innen aus der Region, sowie national und international den (Möglichkeits-)raum, sich musikalisch kennenzulernen, Verbindungen zu knüpfen und gemeinsam die Frage „Wie klingt die Zukunft?“ zu erforschen. Eingeladen wurden Iris Eckert (Stuttgart), Luca Kézdy (Ungarn), Lucy Railton (Berlin), Cymin Samawatie (Berlin), Fender Schrade (Stuttgart) und Lisa Wilhelm (Stuttgart). Der (Re-)treat dauert 3,5 Tage und beinhaltet zwei öffentliche Konzerte, an denen die Musiker*innen mit dem Publikum und der lokalen Szene in den Austausch treten werden. Der erste Konzertabend am Donnerstag, 15.09.2022 um 20 Uhr wird von drei Duos jeweils als Blind Date gestaltet. Die Musiker*innen wissen zuvor nicht, mit wem sie spielen werden, woraus sich automatisch neue, spannende Konstellationen ergeben. Beim zweiten Konzertabendam Samstag, 17.09.2022 kann das Publikum eine Kollektivperformance aller teilnehmenden Musiker*innen erleben.
Kulturaustauschstipendien des Landes Berlin – Musik: Paris
Die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gewährt – vorbehaltlich verfügbarer Mittel –
bis zu zwei Kulturaustauschstipendien im Bereich Musik (Ernste Musik, Klangkunst, Jazz) für
Studienaufenthalte in Paris in Kooperation mit der Cité Internationale des Arts: 1 Stipendium à 6 Monate – April bis Ende September 2022 und/oder 1 Stipendium à 6 Monate – Oktober 2022 bis Ende März 2023. Gefördert werden professionell arbeitende Künstler*innen, die mit erstem Wohnsitz in Berlin leben und an keiner Hochschule immatrikuliert sind. Die Stipendien sind für die künstlerische Entwicklung von professionell arbeitenden Künstler*innen bestimmt. Der Auslandsaufenthalt soll ihnen ermöglichen, Verständnis und Kenntnis der Kultur des Gastlandes zu erwerben, Entwicklungen der Szene vor Ort zu studieren, Kontakte zu knüpfen, Ideen auszutauschen, Anregungen zu gewinnen und vor Ort ein künstlerisches Projekt zu realisieren. Hierfür stellen die ausländischen Partnerinstitute Ateliers/Atelierwohnungen zur regelmäßigen Aufnahme Berliner Künstler*innen bereit. Bewerbungsschluss: 15.09.2022
Neue Improviser in Residence: Tomeka Reid
Die amerikanische Cellistin Tomeka Reid aus Chicago wird „Improviser In Residence“ in Moers 2022. Ein Jahr lang wird die Musikerin das kulturelle Leben in der Heimatstadt des moers festivals beleben und bereichern. Reid wurde in Washington D.C. geboren und ging zum Studium nach Chicago. Schnell konnte sie sich in der dortigen Musikszene etablieren und gab als Mitglied so renommierter Bands wie dem Art Ensemble Of Chicago und Antony Braxtons ZIM Sextet weltweit Konzerte. Aber Reid ist nicht nur im Jazz, sondern auch in der zeitgenössischen klassischen Musik zu Hause. Auch hier ist die Chicagoer Szene ein wichtiger Anknüpfungspunkt für die Cellistin. Bei aller Experimentierfreude sind ihr aber auch die Wurzeln und die Traditionen der afroamerikanischen Musik ein Herzensanliegen. Als waschechte Kosmopolitin spricht Reid fünf Sprachen, arbeitet aktuell an Projekten mit äthiopischen Künstlerinnen und wurde vor zwei Jahren zur Darius-Milhaud-Gastprofessorin am Mills College im kalifornischen Oakland berufen. Für ihr Residenzjahr in Moers kündigte Reid bereits zahlreiche Ideen an.
Goethe-Institut schreibt virtuelle Partner-Residenzen im Bereich Musik aus
Mit virtuellen Partner-Residenzen reagiert das Goethe-Institut auf die veränderten Arbeitsbedingungen in der Musikszene, um den internationalen Austausch und die künstlerische Zusammenarbeit im Bereich Musik aufrechtzuerhalten und zu stärken. Dabei können beispielsweise gemeinsame Recherchen durchgeführt, Kompositionen erarbeitet, Konzept- und Projektentwicklungen, Vorproduktionen oder innovative digitale Projekte konzipiert werden. Auch andere bzw. interdisziplinäre Formate mit Musikfokus sind denkbar. Im Mittelpunkt steht das partnerschaftliche Arbeiten. Der Ausschreibungszeitraum erstreckt sich ab sofort bis zum 31.12.2020 (mit der Option auf Verlängerung, abhängig vom Verlauf der Pandemie). Die Ausschreibung richtet sich an Solo-Künstler*innen und kleine Ensembles aus Deutschland und dem Ausland. Professionell arbeitende Künstler*innen und Ensembles mit nachweislicher Erfahrung in der jeweiligen Musikszene, die ein Projekt mit Dauer zwischen zwei und vier Wochen planen, das bis zum 31.12.2020 durchgeführt werden soll, können sich bewerben. Vergebebn werden Stipendien Höhe von 1.200 Euro pro Ensemble/Partner. Bewerbungen für ein Stipendium können ab sofort, aber mindestens vier Wochen vor Projektbeginn eingereicht werden. Anträge können ausschließlich per E-Mail gestellt werden.
Land Mecklenburg schreibt Künstlerstipendien für 2018 aus
Das Land Mecklenburg vergibt im kommenden Jahr wieder Aufenthalts-, Arbeits- und Reisestipendien in den Bereichen Bildende Kunst/Fotografie, Darstellende Kunst/Tanzperformance, Musik/Komposition, Literatur und spartenübergreifende Vorhaben. Bewerbungen müssen bis zum 15. Januar 2018 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schwerin eingehen. Im kommenden Jahr stehen insgesamt 60.000 Euro für die Künstlerstipendien bereit. Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass die KünstlerInnen ihren Sitz und Wirkungskreis in Mecklenburg-Vorpommern haben.

