Auftaktkonferenz „MusicBase on Tour“ für eine progressive Kulturpolitik in Brandenburg

Der Ausspruch „Kultur für alle“ ist zwar in aller Munde, aber wie sieht eine Kultur für alle aus und wo findet diese statt? Wie stellen wir uns eine zukunftsfähige, innovative und bedarfsorientierte Kulturpolitik von morgen vor? Wie sollten sich die Arbeits-, Rahmen-, und Förderbedingungen gestalten? Angesichts der bevorstehenden Landtagswahl in Brandenburg mischt sich Impuls Brandenburg in den Wahlkampf ein und veranstaltet am 12.04. unter dem Tagesmotto „Let’s shape our future: Echte Perspektiven für eine progressive Kulturpolitik in Brandenburg“ die Auftaktkonferenz von „MusicBase on Tour“ im Potsdamer Waschhaus. Die Konferenz widmet sich ausgiebig der Dimension des politischen Raums innerhalb des alle Konferenzen durchziehenden Oberthemas KULTURRAUMSCHUTZ. Die Teilnehmer*innen bekommen die Gelegenheit, ihre Perspektiven einzubringen, Ideen auszutauschen und gemeinsam Wege zu finden, um die Zukunft der brandenburgischen Popularmusik, Festival- und Soziokulturszene mitzugestalten. Sei Teil eines inspirierenden Tages voller Diskussionen, Impulse und Vernetzungsmöglichkeiten! Weitere Konferenzen finden von Mai – Dezember statt.

04.04.2024

Neues Gesprächsformat in Frankfurt: „kep.talks“ ab 02.02.2024

Die Frankfurter Kulturentwicklungsplanung geht weiter, mit Beginn der Konzeptionsphase startet ein neues Format: Die Gesprächsreihe „kep.talks“ wirft einen Blick auf wichtige, kulturpolitische Zukunftsthemen und findet ab Februar 2024 an drei Terminen in der Evangelischen Akademie Frankfurt statt. In Kooperation mit dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain lädt das Kulturamt Expert*innen aus Kultur und Wissenschaft ein, um über aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen in Kunst und Kultur zu diskutieren. Der erste Talk am 02.02. hat den Titel „Invite, empower, connect: Wie gelingt die Öffnung der Kultureinrichtungen?“ und beginnt um 19 Uhr, ab 21 Uhr gibt es ein Get-together mit Drinks & Musik von GG VYBE. Weitere Termine: kep.talk #2: 15.03.2024, kep.talk #3: 26.04.2024. Für den Besuch der „kep.talks“ ist eine Anmeldung erforderlich.

15.01.2024

RockCity lädt zu „Fish You Were Here“ am 22.09.2023

Musiker*innen, DJs, Bands, Musiklehrende, u.a. stehen vor finanziellen Problemen, denn die prekäre Arbeit in der Musik führt zu Existenz-Ängsten, Abhängigkeiten und sozialem Gefälle. RockCity Hamburg nimmt das zum Anlass, um Fragen zu stellen: Was muss sich ändern? Gibt es auch positive Gegenbeispiele, wie soziale Nachhaltigkeit gelebt werden könnte? Bei der PopReception „Fish You Were Here!“ zum Thema „MusicBizz & Poverty – Fighting This Shit!?“ am Freitag, den 22.09.2023 zwischen 11-14 Uhr wird vor dem RockCity Office diskutiert, gefeiert und gegessen. Mit dabei sind Senator Dr. Carsten Brosda (BKM Hamburg), Doreen Schimk (CEO Warner Music DACH), Katja Lucker (Berlin Music Board), Daniel Koch (Musikjournalist, DIFFUS MAG), Navina Nicke (Referentin für antisexistische Arbeit im Nachtleben Awareness Plattform, Safe Night), Sarah Farina (internationale DJ, Produzentin, Kuratorin, Aktivistin) und Prof. Dr. Peter Tiedeken (HAW Hamburg). Ihr seid herzlich eingeladen, es gibt Häppchen und Getränke und alles ist umsonst, anmelden könnt ihr euch hier.
28.08.2023

Podiumsdiskussion zur Kulturellen Aneignung 21.03.2023

Im März letzten Jahres hatten Fridays for Future einen Auftritt der Musikerin Ronja Maltzahn in Hannover abgesagt, weil sie sich als weiße Frau mit Dreadlocks, ein Widerstandssymbol schwarzer Menschen, angeeignet habe, ohne sich mit der Geschichte oder dem kollektiven Trauma der Unterdrückung auseinandersetzen zu müssen. Wenn sie sich die Dreadlocks abschneide, sei ein Auftritt aber möglich. Die Entscheidung erhitzte die Gemüter, die Musikerin blieb aber gelassen und suchte den Dialog. Der soll auch am 21.03.2023 geführt werden, wenn die Volkshochschule Frankfurt zu einer Podiumsdiskussion zur Kulturellen Aneignung einlädt: Wer darf Dreadlocks tragen? Dürfen sich Kinder als „Indianer*innen“ verkleiden? Oder darf eine weiße Übersetzerin einen Schwarzen Autor übersetzen? Wie kann ein wertschätzender Umgang mit kulturellen Traditionen aussehen? Woran erkennt man problematische Fälle der kulturellen Aneignung und wie können wir diesen begegnen? Die Veranstaltung lädt ein, von 19-21 Uhr mit den Expert*innen Liban Farah, Siraad Wiedenroth & Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez-Rodríguez ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme ist online und in Präsenz  möglich, hier könnt ihr euch kostenlos anmelden.

Veranstaltungsort: VHS Frankfurt am Main, Sonnemannstr. 13,60314 Frankfurt

15.03.2023

Talk, Musik & Party „Kulturelle Aneignung?“ 26.09.2022

Seit den neunziger Jahren ist der Frankfurter Stefan Hantel aka Shantel aus dem kulturellen Leben Deutschlands nicht mehr wegzudenken. Dabei repräsentiert er nicht den berühmt-berüchtigten „Sound of Frankfurt“, sondern ist vielmehr auf der Suche eines Länder überspannenden „Sound of Europe“. Es ist an der Zeit, die Strukturen globaler Popkultur genauer zu untersuchen und sich einer der derzeit heiß diskutierten Fragen zu stellen: „Kulturelle Aneignung – Wo sind die Grenzen und Tabus?“. Der Abend am 26.09.2022 im Frankfurter Zoom nähert sich ab 20 Uhr dem Themenkomplex von verschiedenen Seiten an: Im ersten Block wechseln sich Gespräche mit Shantel und Live-Performances ab. Im zweiten Block leiten Tamara Dida und Jens Balzer, der gerade den Band „Ethik der Appropriation“ publiziert hat, mit kurzen Vorträgen in die Diskussionsrunde zum Thema „kulturelle Aneignung“ ein. Das Publikum ist eingeladen, an der Diskussion teilzunehmen. DJ Yahi und Kollegin laden uns zum Abschluss ein, zu ihrem Sound of Diversity zu tanzen. Mit Shantel, Tamara Dida (Humangeografin), Jens Balzer (Publizist), Jean Trouillet (Moderation), Daniela Shemer (Cello), Olga Hübner (Violine, Bratsche), Yahi & NN (DJs). Eintritt frei!
21.09.2022

Talk That Talk – Panel „Sexismus in der Musikbranche“ 01.10.2022 17 Uhr

Im Rahmen des „Politik im Freien Theater“-Festivals veranstaltet das Female DJ Kollektiv GG Vybe in Frankfurt ein Panel zum Thema Sexismus in der Musikbranche. Wie äußern sich Macht und Machtgefälle bis hin zu Machtmissbrauch, etwa bei Bookings, in sprachlichen und bildlichen Inhalten von Musik oder in alltäglichen Begegnungen innerhalb der Musikindustrie? Unter der Moderation von Aida Baghernejad teilen Akteur*innen aus verschiedenen Bereichen der Musikbranche wie Lady Bitch Ray, Shari Who und Balbina Erfahrungen aus der Lebensrealität von FLINTA* Personen und zeigen Wege des Wandels und des Empowerments auf.

Veranstaltungsort: Studio Naxos, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt
20.09.2022

Podiumsdiskussion – Prävention gegen sexualisierte Gewalt in Clubs und an Festivals

Was brauchen wir, um sexualisierte Gewalt in Clubs und an Festivals zu bekämpfen? In einer Podiumsdiskussion, die von Helvetiarockt zusammen mit We Can Dance It organisiert wird, diskutieren wir, welche (nationalen) Massnahmen ergriffen werden sollten, um Clubs und Festivals bei der Prävention gegen sexualisierte Gewalt zu unterstützen. Die Podiumsdiskussion findet am 16.09.2022 in Lausanne im Rahmen des Label Suisse Festival statt.

07.09.2022

Future Music Camp 19.-20.05.2022 (hybrid)

Die Popakademie Baden-Wüttemberg lädt vom 19.-20.05.2022 zum hybriden Future Music Camp zu spannenden Vorträgen, Sessions, Diskussionen und Showcases. Internationale Keynote-Speaker*innen und Vordenker*innen referieren rund um Zukunftsthemen der Musikwirtschaft. Dieses Jahr bildet der Begriff Creator Economy und was er für Künstler*innen und die Musikwirtschaft bedeutet den Schwerpunkt der Veranstaltung. Es werden neuste Entwicklungen diskutiert und auch Tools und Plattformen thematisiert, die sich im Zuge der Pandemie entwickelt haben. Außerdem wird es um die vielen (neuen) Chancen gehen, wie ihr Communities aufbauen könnt und welche Plattformen und Tools dabei hilfreich sein können. Auch kritische Perspektiven sollen betrachtet werden und Themen wie zu geringe Einnahmen durch Streamingdienste und die Abhängigkeit vom Live-Bereich werden angesprochen. Die Teilnahme via Zoom und in Präsenz ist kostenlos und mit Anmeldung, allerdings ist die Gästezahl vor Ort auf 400 Pers. beschränkt.

17.05.2022

Reeperbahnfestival Focus Session mit Politiker*innen 22.03.22

Seit dem 22. März 2020 befindet sich nicht nur die Politik in einem Ausnahmezustand, denn spätestens mit Inkrafttreten des ersten Lockdowns ist eigentlich nichts mehr so, wie es einmal war. Die Live-Branche hat schwer zu kämpfen, vieles wird durch politische Entscheidungen beeinflusst. Das Reeperbahnfestival bringt in seiner nächsten Focus Session „Live-Branche 2022 – Ein politischer Kraftakt“ am 22.03.2022 von 19-21 Uhr Vertreter*innen aus der Branche und der Bundespolitik zusammen. Es soll ein Treffen sein, das ein offenes Gespräch ermöglicht und Einblick gewährt, welche Optionen seitens der Politik gegeben sind und was diese für Musikschaffenden in der Live-Branche bedeuten. Der inhaltliche Fokus dieses Meetings liegt auf Förderprogrammen wie Neustart Kultur und Sonderfond Kultur, aber auch weiteren politischen Maßnahmen, die künftig Auswirkungen auf die Live-Branche haben werden. Zudem werden auch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine aus Sicht der Branche angesprochen. Mit: Anniko Merten (MdB FDP), Erhard Grundl (MdB B90/Grüne), Helge Lindh (MdB SPD), Pamela Schobeß (Livekomm), Sandra Beckmann (Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft), Ben Mitha (Karsten Jahnke Konzertdirektion), Jacob Philipp-Pahl (BTA). Moderation: Ivana Dragila & Jan Hendrik Becker (RBB). Das Event wird hybrid durchgeführt: es wird kostenlos gestreamt (Ticket), wer live teilnehmen möchte, schreibe eine Mail. Nimm vorab an der Umfrage zur Lage der Live-Branche teil.

21.03.2022

Onlinetalk: Was macht Macht in der Popmusik? 05.07.2021

Was Macht mit der Popmusik macht und welche Auswirkungen wir täglich sehen, behandelt ein Onlinetalk am 05.07.2021, den das Kompetenzzentrum Popularmusik Rheinland-Pfalz (pop rlp) von 19-20:30 Uhr veranstaltet.  Monika Schoop und Melanie Ptatscheck (Early Career in Popular Music Research – Ein Netzwerk für Frauen*/ Leuphana Universität Lüneburg) setzen in der Keynote Macht in Zusammenhang mit Gender und Diversität und beleuchten in verschiedenen Spotlights ihre Verwobenheit mit der Populären Musik. In den anschließenden Breakoutsessions werden verschiedene Umgangsweisen mit diesen Machtstrukturen aufgezeigt: mit female:pressure, die dem Thema durch Vernetzung aber auch Studien begegnen, um Ungleichgewichte aufzuzeigen. Außerdem bringt Lilly Lillemor (WUT Kollektiv) Wege für mehr Awareness in der Clubkultur näher. Amelie Köppl stellt das female* Netzwerk musicwomengermany vor. In der Abschlussdiskussion gehen die Teilnehmer*innen mit den Speaker*innen der Frage nach, welche Auswege es aus den bestehenden Strukturen geben kann.

Die Veranstaltung ist ein Teil der Workshopreihe „in:balance – Projekt für Gendergerechtigkeit“ zum Auftakt der Gründung eines Netzwerks in der Mitgliedschaft der LAG Rock & Pop RLP e.V., welches intersektional Frauen* in der Populären Musik in den Fokus rückt und fördert und damit die Akteur*innenstruktur von pop rlp diverser gestalten möchte.

22.06.2021

Onlinediskussion des Enjoy Jazz Festivals zu Pro und Contra von Streaming-Konzerten

Gestern, am 14. Dezember hat das Enjoy Jazz Festival eine Online-Diskussion zum Thema „Streaming-Konzerte: Fluch oder Segen“ veranstaltet. Auf dem digitalen Podium saßen Carine Zuber vom Züricher Moods, Johannes Mnich von der Tauberphilharmonie, die beiden Saxofonistinnen Alexandra Lehmler und Sarah Chaksad, Klaus Gasteiger vom BASF-Kulturprogramm und Enjoy-Jazz-Leiter Rainer Kern. Hier könnt ihr die Diskussion nachschauen:

 

15.12.2020

Digitaler Kongress „Netzwerke & Diversität“ sucht nach Lösungen

Wie kann mehr Diversität in Kultur und Wirtschaft erreicht werden? Dieser Fragestellung haben sich Teilnehmer*innen des digitalen Kongresses „Netzwerke & Diversität“ am 7. Dezember gewidmet. In zweieinhalb Stunden werfen sie einen genaueren Blick auf den Status quo: Wie hat sich die Bedeutung von Diversität über die Generationen hinweg verändert? Und ist es möglich, ein echtes diverses Netzwerk aufzubauen? Der Kongress offeriert Impulsvorträge, 1:1 Generationsdialoge, spannende Diskussionsrunden und eine digitale Impulsreise – kostenfrei zum Nachschauen hier.

08.12.2020