Call for Papers für Symposium „Popmusik-Vermittlung“ 13.-14.02.2014 Lüneburg

Vom 13. bis zum 14. Februar 2014 findet auf dem Campus der Leuphana Universität in Lüneburg ein Symposium zur Vermittlung und Ausbildung im Bereich der Popmusik statt. Die Vermittlung von Popularmusik auf universitärer und schulisch-institutioneller Ebene hat in ihrer mehr als vierzigjährigen Geschichte Ablehnung und Wertschätzung, Marginalisierung und letztlich Institutionalisierung erfahren. Während sich die Erforschung der vielfältigen wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Praxis „Popmusik-Kultur“ hinreichend legitimieren konnte, sind im Umfeld der Vermittlung entsprechender Forschungsergebnisse sowie grundlegender theoretischer (Vor-)Arbeiten aktuell Defizite zu beschreiben, welche durch das geplante Symposium bearbeitet werden. Dabei sollen zwei didaktische Kerngebiete im Mittelpunkt des Austausches stehen: die (hoch-) schulbezogene Vermittlung von Popularmusik(-kultur) und die berufsbezogene Aus- und Weiterbildung angehender Akteure der Musik- und Kreativwirtschaft. Das Symposium bietet forschenden Akteuren aus den Bereichen der allgemeinbildenden Schulen, der Hochschulen/Universitäten und der Berufsorientierung eine Plattform, um über Konzepte, Probleme und Lösungsansätze der Didaktik von Popmusik zu diskutieren. Ziel des Symposiums ist es, die vorhandenen Defizite der Vermittlung von Popmusik innerhalb der universitären und schulisch-institutionellen Ebene sowohl in der theoretischen als auch
forschungsorientierten Perspektive auszugleichen. Wissenschafler_Innen soll die Möglichkeit geboten werden sich mit Forschenden aus unterschiedlichen Fachdisziplinen zu vernetzen und auszutauschen sowie Impulse aus der Berufspraxis zu erhalten. Ziel ist es die Bereiche der Kreativwirtschaft, Kulturpolitik, Internationalisierung, Institutionalisierung etc. zu berücksichtigen und auf die gegenwärtige Situation anzuwenden. Ferner ist es beabsichtigt, dass die Tagungsergebnisse in Form eines Sammelbandes publiziert werden sollen. Um einer thematischen Vielfalt gerecht zu werden und den interdisziplinären Teilnehmer_Innen eine Möglichkeit zu bieten, ihre Lösungsvorschläge und theoretischen Konzepte vorzustellen und zu diskutieren, rufen wir interessierte (Nachwuchs-) Wissenschaftler_Innen und Branchenvertreter_Innen dazu auf, ihre Forschungs- und Arbeitsprojekte vorzustellen.
Bitte schicken Sie ihre Bewerbung inklusive eines Titels und eines Abstracts (max. 150 Wörter) bis
zum 30. November an folgende Adresse: Prof. Dr. Michael Ahlers, Institut für Kunst, Musik und ihre Vermittlung, Leuphana Universität Lueneburg, Scharnhorststrasse 1, C16.216, D-21335 Lueneburg
Bei Nachfragen: Telefon: +49 4131 677 2581, Mobil: +49 177 6034533, Fax: +49 4131 677 2599
Mail: ed.an1776551763ahpue1776551763l@sre1776551763lha.l1776551763eahci1776551763m1776551763

03.11.2013

YEAH! Young EARopean Award sucht professionelle Musikformate für junges Publikum

Am 17. September 2012 fällt der Startschuss für die nächste Runde des YEAH! Young EARopean Award. Als erster Wettbewerb für Musikvermittlung in ganz Europa sucht er innovative Ideen für das Musikleben von morgen. Bis zum 31. Januar 2013 können professionelle Musikformate für junges Publikum eingereicht werden. Mit seinem Motto „Musik verbindet“ setzt YEAH! auf die grenzüberschreitende Wirkung von Musik und feiert seine Gewinner am 14. September 2013 im Rahmen des YEAH! Festivals in Osnabrück.

Ab dem 17. September können wieder Projekte für den mit insgesamt 40.000 € Preisgeld dotierten YEAH! Young EARopean Award eingereicht werden. Angesprochen sind Orchester und Ensembles, Theater und Konzerthäuser, KomponistInnen, MusikerInnen, LibrettistInnen, AutorInnen, PädagogInnen und KünstlerInnen in ganz Europa, die mit neuen Bühnenformaten dem internationalen Musikleben zukunftsweisende Impulse verleihen. Willkommen sind auch Hinweise auf herausragende Produktionen für junges Publikum. Die Bewerbung erfolgt online, es ist außerdem ein Mitschnitt auf DVD einzureichen.

YEAH! Young EARopean Award ist ein Projekt der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte und des netzwerk junge ohren e.V., das zukünftig alle zwei Jahre stattfinden wird.(Quelle: http://www.miz.org)

03.09.2012