Call for Papers: Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Soziologie und Sozialgeschichte der Musik in der Gesellschaft für Musikforschung
Für die traditionell themenoffene Arbeitstagung vom 22.-23. Mai 2026 an der Uni Koblenz lädt das Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik dazu ein, Beiträge über aktuelle Forschung im Bereich der Soziologie oder Sozialgeschichte der Musik einzureichen. Willkommen sind Vorschläge aus allen Gebieten der Forschung zu Soziologie und Sozialgeschichte der Musik: qualitative und quantitative, sozialgeschichtliche und soziologische Ansätze, die aus Themenbereichen globaler, lokaler und glokaler Musikgeschichte, den Gender oder Intersectional Studies, oder der Popularmusikforschung stammen und vieles mehr. Der CfP steht allen Forschenden offen, die Mitgliedschaft in der Fachgruppe oder der Gesellschaft für Musikforschung ist nicht notwendig. Die Arbeitstagung ist insbesondere für Early Career Researchers gedacht. MA-Studierende und Promovierende sind daher speziell aufgefordert, sich zu bewerben. Gleichzeitig sind aber auch etablierte Forscher*innen aufgerufen, ihre aktuellen Projekte vorzustellen. Einreichfrist: 15. März 2026
Konferenz „THE ARCHIVAL TURN IN MUSIC SOCIOLOGY“ 5.-7.2.2026 Wien & online
Die Geschichte der Musiksoziologie und etablierte Musikgeschichtsschreibungen sind häufig von androzentrischen Narrativen und Rekonstruktionen der Vergangenheit geprägt. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Instituts für Musiksoziologie im Jahr 2025 schlägt das Institut mit einer Konferenz den ARCHIVAL TURN IN MUSIC SOCIOLOGY vor, um die Beiträge von weiblichen, feministischen, queeren und post-/dekolonialen Wissenschaftler*innen, Musiker*innen, Aktivist*innen und Archivar*innen zur Geschichte der Musiksoziologie anzuerkennen und sich kritisch mit den Geschichtsschreibungen der musikalischen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Physische und digitale Archive spielen in diesen Prozessen eine wichtige Rolle. Sie lassen sich als Orte und Praktiken der Wissensbildung, der kulturellen Produktion und des Aktivismus verstehen und bieten Möglichkeiten, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, um die Konstruktion von Temporalitäten, Geschichten und kulturellem Erbe zu verstehen und den Kanon zu hinterfragen.
Die Konferenz findet an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien statt und wird online über folgenden Link übertragen. Das Programm findet ihr hier, mehr Infos im Book of Abstracts. Die Konferenzteilnahme ist kostenlos und steht allen Interessierten offen.
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in in Augsburg gesucht
An der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg ist an der Professur für Musikwissenschaft (Prof. Dr. Gesa zur Nieden) zum 1. Februar 2026 eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) im Umfang der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis zu besetzen. Die Stelle ist in die Lehre und Forschungen des musikhistorisch ausgerichteten Arbeitsbereichs mit einem Lehrdeputat von 5 Lehrveranstaltungsstunden/Semester eingebunden. Gesucht wird eine Persönlichkeit mit Interesse an forschungsgeleiteter Lehre sowie an der gesellschaftlich relevanten Ausbildung von Musiklehrkräften und praktischen Musikerinnen und Musikern (m/w/d). Internationale Vernetzungen und ein eigenes Forschungsprofil, das den Arbeitsbereich z. B. in den Feldern Populäre Musik, Gender Studies, Musiksoziologie, Globalgeschichte der Musik, digitale Musikwissenschaft oder empirischen Arbeitsweisen bereichert, ist sehr erwünscht. Bewerbungsschluss: 15.11.2025

