3. Schweizerisches Symposium für Poprockjazz-Pädagogik 11.01.2020
Das Konsi Bern lädt in Kooperation mit dem Verband Bernischer Musikschulen zum dritten PopRockJazz-Symposium am 11.01.2020 in der Schweiz ein. Themen sind Transformatives Lernen, Collaborative Leadership, Design Thinking, Songwriting und freie Improvisation. Die Veranstaltung findet in einem Come-Together-Format statt: Die Teilnehmer*innen bekommen die Gelegenheit, sich auszutauschen und ihre Ergebnisse und Erfahrungen aktiv mit einzubringen.Eine Referentin und zwei Referenten präsentieren ihre praktisch erprobten Initiativen und geben in Workshops Tipps zu ihrer Anwendung: Dr. Anaïs Sägesser, Denkerin und Macherin, arbeitet als Beraterin und als Dozentin von Stride-Learning. Mit ihrem breiten Hintergrund von technischer und philosophischer Forschungsarbeit hat sie in Firmen, NGOs und in öffentlichen Institutionen gearbeitet. Heute gibt sie ihr Wissen und ihre Erfahrung als Dozentin ihrer „Unschool for Collaborative Leadership“ an Organisationen und in der Erwachsenenbildung weiter. Christian Kobi, Saxofon-, Improlehrer und Träger des aktuellen Musikpreises des Kanton Bern bietet einen Einführungs-Workshop für freie Improvisation mit Schüler*innen an. Bitte Instrumente mitbringen! Jan Trösch, PRJ-Gitarrenlehrer und Entwickler des Talentförderprogramms „Songwriting & Producing“ des Konsi Bern bietet einen Workshop zu spielerischen Zugängen für Songwriting und Texten im Musikunterricht an. Die Veranstaltung geht von 9:45-16:15 Uhr. Interessierte werden gebeten, sich so schnell wie möglich, spätestens aber bis 09.01.2020 hier anzumelden.
Kosten: CHF 50.- (Studierende), CHF 75.- (VBMS-Mitglieder), CHF 150.- (übrige) inkl. Stehlunch und Kaffee
Veranstaltungsort: Konservatorium Bern, Kramgasse 36, 3011 Bern (Grosser Saal)
Konzerttipp: Young Urban Jazz 18.11.2018 Frankfurt
Im Rahmen des Konzerts am 18. November 2018 um 19 Uhr in der Frankfurter Musikwerkstatt werden Bands und Ensembles aus den Frankfurter Jazz-Ausbildungsstätten und dem Projekt “Jazz und Improvisierte Musik in die Schule” spielen. Das Netzwerk will hiermit auf 5 Jahre gemeinsame Nachwuchsarbeit in Frankfurt aufmerksam machen. Wer sich in Frankfurt und Umgebung für Jazz interessiert und vielleicht sogar die Musik zum Beruf machen möchte, wird früher oder später in einem der Ausbildungsinstitute oder Initiativen landen, die sich hier zusammen geschlossen haben und deren Vertreter mit Informationen zur Ausbildung bereit stehen. Das Konzert bietet ein Podium für junge Musikerinnen und Musiker: von der Schüler-Big Band über Ensembles mit Jazz-Studierenden bis hin zum Schüler-Jazzensemble der Stadt Frankfurt am Main. Beteiligt sind das Dr. Hoch’s Konservatorium, die FMW Frankfurter Musikwerkstatt, Waggong e.V, die Musikschule Frankfurt, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und das Projekt „Jazz und Improvisierte Musik in die Schule“.
Der Eintritt ist frei!
Veranstaltungsort: Frankfurter Musikwerkstatt, Edisonstr. 8, 60388 Frankfurt
Musikschule in Bad Cannstatt sucht Lehrer*innen an Gesang & Gitarre
Die Musikschule musicZone im Römerkastell Bad Cannstatt sucht nach einem/einer Gitarren- und Gesangslehrer*in für ein oder zwei Tage pro Woche. Unterrichtet werden Anfänger und Fortgeschrittene in einer angenehmen und professionellen Atmosphäre. Interesse? Dann sende deine Bewerbung mit einem Bild und einem kurzen Lebenslauf bitte per eMail an ed.enozcisum-eluhcskisum@ofni.
Modern Music School Frankfurt sucht Schlagzeuglehrer*in
Die Modern Music School in Frankfurt sucht noch eine*n weitere*n Schlagzeuglehrer*in!
Aktionstag an der HMT Leipzig zu Sexismus in Musikausbildung und Kulturbetrieb
Der Studierendenrat und das mentoringArts-Programm der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Leipzig laden am 22. Juni 2018 um 14.00 Uhr zum Aktionstag zu „Machtmissbrauch und sexualisierte Diskriminierung in der Musik(-Ausbildung)“ (Podium und Workshop) in den Orchesterprobensaal der HMT Leipzig, Grassistraße 8, ein. Die #MeToo-Bewegung entfachte im Herbst 2017 einen lauten öffentlichen Diskurs über Machtmissbrauch und sexualisierte Diskriminierung, unter anderem im Kulturbetrieb. Der Diskurs sorgte auch in Deutschland für Wirbel. Musikhochschulen sind, aufgrund der Notwendigkeit des Einzelunterrichts, ein für dieses Thema sensibler Ort. Seit der Verurteilung des ehemaligen Rektors der Münchener Hochschule für Musik und Theater wegen eines sexuell motivierten Übergriffs erließen Musikhochschulen Richtlinien gegen sexuelle Belästigung und Gewalt. Studierendenrat und mentoringArts der HMT Leipzig wollen mit dieser Veranstaltung das Bewusstsein für diese Thematik schärfen und mit Studierenden und Lehrenden Strategien und Hilfestellungen zur Prävention erarbeiten. Mit namhaften Podiumsgästen aus dem Hochschulkontext und dem Kulturbetrieb wird dieses Thema aufgegriffen, mit dabei ist z.B. Nora Hantzsch aka sookee, die sich künstlerisch und öffentlich gegen Sexismus, Homophobie und Rassismus einsetzt. Die kanadische Mezzosopranistin Wallis Giunta nimmt öffentlich Stellung zu Erfahrungen mit sexueller Belästigung im Opernbetrieb. Als Kanzler der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Leipzig setzt sich Oliver Grimm für die Verbesserung des Schutzes vor Machtmissbrauch und sexualisierter Diskriminierung ein und hat sich als Jurist mit den vielgestaltigen rechtlichen Aspekten zu dieser Thematik befasst. Nhi Le moderiert das Podium. Die Leipzigerin ist Autorin, Speakerin und mehrfach ausgezeichnete Slam-Poetin. Sie setzt sich vielseitig mit dem Thema Sexismus auseinander. Im Anschluss an das Podium können sich alle Interessierten an moderierten Tischen im World-Café-Format über eigene Erfahrungen, Lösungsansätze und Handlungsbedarf austauschen. Eine Präsentation der Ergebnisse fasst zum Abschluss zusammen, was zu tun bleibt und wirft einen Blick in die Zukunft.
50plus Musikfestival in der Schweiz sucht Musiker*innen
ProMusicante, die etwas andere Musikschule für Erwachsene, bietet rund ums Jahr ein vielfältiges Kursprogramm für Musikinteressierte in der Schweiz. Vom 28. bis 30. Sept 2018 organisiert sie außerdem das dritte 50plus Musik-Festival in Rapperswil-Jona. Musizierende und Singende sind eingeladen, im historischen Haus der Musik vor einem interessierten Publikum aufzutreten. Infos zu Ablauf und Anmeldung findet Ihr hier. Anmeldeschluss: 13.07.2018
Landesverband der Musikschulen in NRW veranstaltet Fachtag zu Projekten mit Geflüchteten
Am 16. Februar 2018 veranstaltet der Landesverband der Musikschulen in NRW einen Fachtag zu den Projekten und Angeboten mit Geflüchteten an Musikschulen. Der Fachtag findet von 9:30 Uhr bis 17 Uhr in der Musikschule der Stadt Neuss statt (Romaneum). Er richtet sich insbesondere an MusikschulleiterInnen und Musikschullehrkräfte, die bereits Projekte mit Geflüchteten durchführen oder dies planen. Es wird Fachvorträge und Workshops geben. Im Anschluss daran diskutiert eine Podiumsdiskussion im FishBowl-Format Lösungsansätze für die aufgezeigten Probleme. Auf dem Podium präsentieren die FlüchtlingsreferentInnen des Landesmusikrats und der Landesmusikakademie, Sandra Hoch und Matthias Witt, Ergebnisse aus der Analyse der von ihnen betreuten Projekte und Foren. Themen werden u.a. sein: Musikalische Lernbegleitung im Spracherwerb, Trauma-sensibles Musizieren, Elternarbeit mit Geflüchteten, Interkulturelles Instrumentalensemble, Präsentationen aus den Mini-Projekten und Projektbörse mit Informationsständen von Kooperationspartnern.
Der Fachtag ist eine Veranstaltung des Landesverbands der Musikschulen in NRW, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW.
Leiterin/in für Musikschule Basel (CH) gesucht (100%)
An der Musik-Akademie Basel ist infolge Pensionierung die Stelle des/der Leiterin/Leiters auf den 01.10.2018 zu besetzen. Die Musik-Akademie Basel ist eine international renommierte und regional bestens verankerte Institution für Lehre und Forschung in Musik. Sie bildet im Zentrum der Musik- und Kulturstadt Basel einen Campus, auf welchem auf einzigartige Weise musikalische Bildungsangebote aller Ebenen koordiniert sind und sich gegenseitig inspirieren. Besucht wird die MSP von ca. 3500 SchülerInnen, die von etwa 250 Lehrpersonen in allen Fächern und Musikstilen von Klassik bis Jazz/Rock/Pop unterrichtet werden.
Bewerbungsschluss: 31.05.2018
Ver.di veröffentlicht Umfrageergebnisse 2017 zur sozialen Lage von Musikschullehrkräften
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di veröffentlichte am 11. Dezember 2017 die Ergebnisse ihrer dritten bundesweiten Umfrage zur sozialen Lage von Musikschullehrkräften seit 2008. Befragt wurden Angestellte und Honorarkräfte an kommunalen Musikschulen sowie Privatlehrkräfte. Danach ist die Zahl der prekären Beschäftigungsverhältnisse erneut gestiegen, das Einkommen liegt bei vielen unterhalb der Armutsgrenze. Die Gründe liegen hauptsächlich in der ungebremsten Umwandlung fester Stellen in Honorarverhältnisse mit zu geringen Stundendeputaten und Honorarsätzen. Honorarkräfte sind generell unzureichend sozial gesichert. Die meisten von ihnen bekommen keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, haben keinen Kündigungsschutz und werden wegen ihrer niedrigen Einkünfte in Altersarmut geraten. Werdende Mütter müssen mit Verlust ihrer Beschäftigung rechnen. Aber auch unfreiwillig in Teilzeit Angestellte sind nicht ausreichend gesichert. Der weit überwiegende Teil der unfreiwillig freien Mitarbeiter und der Teilzeitkräfte will deshalb fest in Vollzeit angestellt werden. Die Ergebnisse der Umfrage stehen hier zum Download bereit.
Deutscher Musikrat fordert mehr sozialversicherungspflichtige Festanstellungen an öffentlichen Musikschulen
Der Deutsche Musikrat fordert eine Quote von 80 Prozent sozialversicherungspflichtiger Festanstellungen an öffentlichen Musikschulen: Dies entschied, im Hinblick auf eine konzept- und qualitätsorientierte Musikschularbeit, das Präsidium des Deutschen Musikrates auf Empfehlung des Bundesfachausschusses Bildung in seiner letzten Sitzung. Der Beschluss steht in Verbindung zu der „Stuttgarter Erklärung“ vom 18.5.2017 des Verbandes deutscher Musikschulen, Mitglied des Deutschen Musikrates, die in der letzten Bundesversammlung verabschiedet wurde. Immer mehr weisungsunabhängige Beschäftigungsverhältnisse auf Honorarbasis schränken die Qualität und Kontinuität der Musikschularbeit zur Zeit ein.
Die soziale Situation der freiberuflichen Musikpädagogen wird der Deutsche Musikrat gerade im Hinblick auf faire Arbeitsbedingungen und Honorierung bei privaten Trägern aufmerksam begleiten.
Konzert des Netzwerks zur Jazzausbildung in Frankfurt: „Young Urban Jazz“ 19.11.2017
Der Preis der Anna-Lena Schnabel“ hieß ein interessantes Feature, das der Sender 3sat am 22.10. über die hochbegabte Saxophonistin Anna-Lena Schnabel ausstrahlte. Der dreiviertelstündige Bericht lässt die sympathische Musikerin zu Wort kommen, die schon in jungen Jahren auf mehreren Instrumenten Jugend Musiziert Höchstpunktzahlen bekam, sich schließlich für den Jazz entschied und in diesem Jahr den „Echo Jazz“ 2017 erhielt. Leider mit einem großen Wermutstropfen, denn man ließ sie beim Konzert anlässlich der Preisverleihung nicht einmal ihre eigenen Stücke spielen, weil diese vom Übertragungssender NDR als nicht gefällig genug bewertet wurden. Ein Film über den Konflikt zwischen Authentizität und Erfolg im Musikbusiness und über die Verlogenheit des Fernsehens. Der Sender dementiert das „Verbot“ im übrigen und behauptet, die Liedauswahl sei vom Tour-Management der Musikerin gekommen. Den Film gibt es zum Nachschauen in der 3sat-Mediathek.
„Im Rahmen des Konzerts „Young Urban Jazz“ am 19. November um 19 Uhr in der Frankfurter Musikwerkstatt werden Bands und Ensembles aus den Frankfurter Jazz-Ausbildungsstätten und dem Projekt “Jazz und Improvisierte Musik in die Schulen” spielen. Das Netzwerk will hiermit auf 5 Jahre gemeinsame Nachwuchsarbeit in Frankfurt aufmerksam machen. Wer sich in Frankfurt und Umgebung für Jazz interessiert und vielleicht sogar die Musik zum Beruf machen möchte, wird früher oder später in einem der Ausbildungsinstitute oder Initiativen landen, die sich hier zusammen geschlossen haben und deren Vertreter mit Informationen zur Ausbildung bereit stehen. Das Konzert bietet ein Podium für junge Musikerinnen und Musiker: von der Schüler-Big Band über Ensembles mit Jazz-Studierenden bis hin zum Schüler-Jazzensemble der Stadt Frankfurt am Main.
Beteiligt sind das Dr. Hoch’s Konservatorium, die FMW Frankfurter Musikwerkstatt, Waggong e.V, die Musikschule Frankfurt, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und das Projekt „Jazz und Improvisierte Musik in die Schulen“. Der Eintritt ist frei!
Veranstaltungsort: Frankfurter Musikwerkstatt, Edisonstr. 8, 60388 Frankfurt
Kongress „Mehr Zeit für Musik 2.0“ 18.11.2017 Hannover
Musikalische Interessen und Fähigkeiten brauchen Zeit zur Entfaltung. Viele Verbände, Vereine und Ensembles spüren die immer enger werdenden musikalischen Zeiträume der Kinder und Jugendlichen in ihrer Nachwuchsarbeit. Vieles hat sich seit dem letzten Kongress „Mehr Zeit für Musik“ im November 2013 getan. Dazu zählt u.a. der neue Ganztagserlass, die Rückkehr zu G9, die Rahmenvereinbarung zur Kooperation mit außerschulischen Partnern im Ganztag. Wie haben sich diese Veränderungen ausgewirkt? Welche Herausforderungen sind dazugekommen? Welche Initiativen haben sich in der Zeit in der Musikszene Niedersachsens entwickelt? Der Kongress „Mehr Zeit für Musik 2.0“, den der Landesmusikrat Niedersachsen e.V. am 18.11.2017 in Hannover veranstaltet, stellt die Veränderungen auf den Prüfstein und diskutiert die neusten Entwicklungen. Eingeladen sind alle Organisationen und Einzelpersonen, die sich um die Verbesserung der Musikalischen Bildung in Niedersachsen bemühen. Von schulischer Rhythmisierung und Drehtürmodellen, bis zu den Herausforderungen der Kooperationen und des Klassenmusizierens. Aber auch Themen wie die Konkurrenz der digitalen Medien, musikalische Aufbaukonzepte, aktuelle Herausforderungen in G9 und die Integration von geflüchteten Jugendlichen werden bearbeitet. Dazu gibt es den „Markt der musikalischen Möglichkeiten“ mit Ausstellungen ausgewählter schulischer Projekte.
Zeit: 10:30 – 17:00 Uhr
Ort: Niedersächsische Sparkassenstiftung in Hannover, Schiffgraben 6, 30159 Hannover
(Quelle: http://www.miz.org)
Infos und Anmeldung: www.mehr-zeit-fuer-musik.de
Anmeldung zum Kongress: Früh-Anmeldung bis 31. Oktober 2017: 20,00 Euro (10,00 Euro ermäßigt Student*Innen/Referendar*Innen)

