#MelodivaSpotlight: Kruttika released EP „Snow“

Ihr Weg war steinig und schwer, doch sie hat es geschafft: Kruttika, eine in Mumbai/Indien geborene Singer-/Songwriterin hat kürzlich ihre erste selbst produzierte und gemixte EP „Snow“ veröffentlicht. Im Alter von 13 Jahren hatte sie aufgrund einer Augenkrankheit einen Teil ihres Sehvermögens verloren und mit darauffolgender Depression und Ängsten zu kämpfen – bis sie die Musik für sich entdeckte. Sie begann in London zu studieren und startete dort eine eigene Open Mic-Reihe, zog 2017 schließlich nach Los Angeles, um am The Musician’s Institute in Hollywood eine Ausbildung zu beginnen. Der Wechsel für sie war hart, ihre Sehbehinderung und der Kulturschock setzten ihr zu, außerdem hatte sie einiges nachzuholen, weil sie in Indien kaum mit englischsprachiger Musik in Berührung gekommen war. Von Alicia Keys, Carole King, Elton John und Adele inspiriert, hat sie jetzt fünf Songs veröffentlicht, die ihr euch auf ihrer Bandcampseite anhören und kaufen könnt.

20.09.2021

#MelodivaSpotlight: ELL veröffentlichen EP „Wir sind“ & Video

Der Legende nach entstand die Band aus dem Moment heraus: als der Spruch „Wenn du jetzt machen würdest, was du eigentlich schon immer machen wolltest – was würdest du tun?“ 2019 auf dem gemeinschaftlichen Küchenkalender auftauchte. Lisa-Anna Jeck (sie/ihr) und Lennart Scheuren (er/ihn) war sofort klar: „Lass ma auf die Bühne und Leute anbrüllen! Also nicht böse aber einmeißelnd!“ Was daraus entstand, nennt sich heute ELL, ein Duo, „das mit wenigen Instrumenten und weiblicher Stimme die Schönheit einer Schlagbohrmaschine mit der Power einer duftenden Kirschblüte vereint. Oder umgekehrt? Wer vermag das schon zu beurteilen! Jedenfalls kommt am Ende das an, was sie machen wollen. Badabumm!“ Nach zwei Vorboten hat das „Krach-Pop“-Duo ELL jetzt seine EP „Wir sind“ in die Welt geschickt. Zeitgleich mit dem 5 Track-Debüt (produziert von und mit Kurt Ebelhäuser, veröffentlicht auf dem Ladies&Ladys Label) feiert der Episodenfilm „So jemand wie du“ heute Abend seine Premiere, den Song findet ihr auch in der Spotifyplaylist Klare Kante.

 

14.09.2021

#MelodivaSpotlight: Okzitanis veröffentlichen „Love – Dance – Crime“

Das Münchner Duo Okzitanis – Astrid & Ingrid Lang – lässt mal wieder was von sich hören und hat in seinem Studio mit vocals, beatboxing, „weird“ voices und minimalistic keys was „Schönes, Grooviges“ recorded und in bewegte Bilder gepackt.
 

14.09.2021

#MelodivaSpotlight: KØLEEN im Zauberhaus

KØLEEN bewegt sich zwischen Botschaft und Tanzbarkeit, echter Trauer und mitreißendem Optimismus, Pop und Indie. Dies ist nun auf ihrer EP zu hören – „Be Yourself“ erschien am 20.08.21 und umfasst 5 autobiografische Songs. Im Video zum Titelsong lässt sie sich von ihrem eigenen Schatten zum Tanzen verführen…

13.09.2021

#MelodivaSpotlight: Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch

Fräulein Tüpfeltaubes Tagebuch vermelden wieder einen neuen Streich: am 27.08. haben sie ihr neues (zweites) Album „Verbotene Sehnsucht“ veröffentlicht, das wie schon der Vorgänger charmanten Akustik Pop mit einer gehörigen Prise Chanson bietet.

Songschreiberin Sarah Horneber blickt beim Texten durch die Brille von alten, einsamen Menschen, Obdachlosen, Verliebten oder eines Baumes. Sie macht sich Gedanken über Gedanken, philosophiert über einen Flusslauf, über den körperlichen Optimierungswahn unserer Zeit und über Schmetterlinge im Bauch, begleitet von Flöten, Piano, Quinton, 5-String Cello, Mandocello und Gastmusikern an Violine, Mandoline, Gitarren und Drums.

10.09.2021

#MelodivaSpotlight: Karoline Höfler mit neuem Duo „Roof Songs“

„Roof Songs“ heißt ein neugegründetes Projekt in der ungewöhnlichen Besetzung Vibraphon und Kontrabass, das während der Corona Pandemie entstand. Konzerttätigkeiten und reguläre Bandarbeit waren fast unmöglich geworden, so erwuchs aus den spontanen Improvisationen des Tübinger Vibraphonisten Dizzy Krisch auf seinem Hausdach das Projekt „roof songs“. Dafür konnte er die Stuttgarter Kontrabassistin Karoline Höfler gewinnen, mit der er bereits seit ca. 25 Jahren in unterschiedlichen Formationen zusammenarbeitet. Die Musik spiegelt die Intimität des Rückzugs auf sich selbst wieder und folgt der Idee, das Gefühl des Eingesperrtseins im privaten Raum während dieser schwierigen Zeit zu überwinden, um ein Gefühl von Freiheit statt der Enge des Raumes zu vermitteln. Im Sommer 2020 folgten erste Duo-Aufnahmen für die SWR Produktion „#Zusammenspielen“ . Ende August 2021 fand dann das erste Livestreaming-Konzert bei „live at mochers Vol 48“ statt.

 

30.08.2021

#MelodivaSpotlight: Finna-Remix von Shirley Holmes‘ „Oh oh!“

Rapperin Finna ist eine grinsende Rebellin, die sich für sexuelle Selbstbestimmung und gegen Homophobie und Bodyshaming stark macht. Eine Powerfrau, die durch starke Softness und bestechende Ehrlichkeit nicht nur auffällt, sondern sich als bleibender Eindruck in die Herzen spielt. Für Shirley Holmes hat sie ihren ersten Remix ever gemacht, einen tip top Track, musikalisch zum Träumen und Chillen, quasi der Gegenentwurf zum Originalsong. Der Track ist die dritte Auskopplung aus dem SHIRLEY HOLMES „Die Krone der Erschöpfung“-Remix-Album, das im Herbst erscheint und auf dem neben Finna auch Egotronic, Annette Benjamin (Hans-A-Plast), Rod (Abwärts/Ärzte), Lulu (The Toten Crackhuren im Kofferraum), Schrottgrenze, Jörkk&Karl (Love A), Pilocka Krach, Malonda, SAFI, Die Supererbin und Bahrenfeld vertreten sind. Hier könnt den „Oh oh – Finna Remix“ anhören und kaufen. Das Original könnt ihr hier anklicken.

30.08.2021

#MelodivaSpotlight: Mane mit neuem Video „Toxic – not masculine“

Symptom oder Ursache, generationenüberdauerndes Verhalten, dem endlich der Garaus gemacht werden sollte? Die Frankfurter Singer-/Songwriterin Mane hat die auftrittsarme Zeit genutzt und einen Song über ein Thema geschrieben, das ihr schon lang auf der Seele lag: toxische Männlichkeit. Schaut frau genauer hin, sind viele Alphamänner, die momentan auf der Welt mit Gewalt und Unterdrückung regieren,  ausgeprägte Vertreter dieses Verhaltens. Zwar sind die einfachsten Antworten oft nicht die klügsten, aber ihre Phantasie, wie man dem Problem zu Leibe rücken könnte, hat durchaus einen gewissen Charme. Flugs wurde der Song mit dem Duokollegen Dennis Lapp in dessen Küchenstudio aufgenommen und mit Bildern in Szene gesetzt.

 

18.08.2021

#MelodivaSpotlight: Madeline Juno mit „Sommer, Sonne, Depression“

Für alle, für die der Sommer nicht automatisch Leichtigkeit generiert hat Madeline Juno einen Song geschrieben, der dieses Lebensgefühl einfängt. Ihr neues Album „BESSER KANN ICH ES NICHT ERKLÄREN“ kann ab sofort vorbestellt werden und erscheint offiziell am 14.01.2022.

 

31.07.2021

#MelodivaSpotlight: OSKA mit „Woodstock“

Ein weiteres Highlight für die diesjährige Sommer-Playlist kommt aus Wien: Die österreichische Sängerin & Songwriterin OSKA präsentiert sich mit der Single “Woodstock” zusammen mit einem Video – bittersüß und charmant. „Woodstock ist ein Song über mein dummes, altes Auto und darüber, dass ich wahrscheinlich nie im Leben von jemandem sein werde; genauso wie ich nie Teil eines Festivals sein werde, das vor über 50 Jahren stattgefunden hat. Ich wünschte, ich wäre es, aber es ist unmöglich. Und das ist okay” – sagt sie selbst über den Song.

 

30.07.2021

#MelodivaSpotlight: Yvonne Mwale in „One Human“

Im Sommer 2020, Corona trieb gerade seit einigen Monaten sein Unwesen, wurde Yvonne Mwale von dem Komponisten und Produzenten Graham Czach aus Los Angeles kontaktiert. Die Idee: So viele Künstler wie möglich aus aller Welt auf einem Track zusammenzubringen um Zusammenhalt zu demonstrieren. Yvonne wurde ausgewählt um Ihr Heimatland Sambia zu repräsentieren. Jetzt, ein Jahr später, ist das Projekt abgeschlossen und der Song wurde veröffentlicht – inklusive Video, in dem alle Mitwirkenden zu sehen sind. Die erlöse des Titels werden an UNICEF gespendet.

29.07.2021

#MelodivaSpotlight: Christin Nichols wählt Gewalt

Christin Nichols hat mal zusammengetragen, was frau so zu hören kriegt im Laufe von „ganz normalen“ Gesprächen. Und das Ergebnis? Fiktion wird an der Stelle überflüssig, wo die Realität klingt wie ihre eigene Dystopie. „Dann denk‘ halt mal nach, was du für Signale sendest, wenn du dich so anziehst“ ist nur eine Zeile aus diesem Testo-Stahlbad. Christin Nichols’ Alltag ist dabei wohlgemerkt kein Stammtisch mit CSU-Hintergrund, nein, die Wahlberlinerin ist Sängerin, ist Schauspielerin. So wie dieser Song redet die vermeintlich emanzipierte Kulturbranche auch noch im aktuellen Jahrzehnt. Geisterbahn mit Feuilleton-Flair, das Mitfahr- Ticket wird hiermit entwertet:
„Today I choose violence“.

 

27.07.2021