Open Calls zum 12. Kulturpolitischen Bundeskongress „Post-Polarisierung?“

Die Kulturpolitische Gesellschaft veranstaltet vom 13.-14.06.2024 den 12. Kulturpolitischen Bundeskongress „Post-Polarisierung? Kulturpolitische Narrative gestalten“. Er möchte Räume öffnen für die Auseinandersetzung über den Beitrag von Kultur, Kulturpolitik sowie kultureller und politischer Bildung zum Umgang mit Polarisierung und über aktuelle sowie neu zu gestaltende Narrative und Zukunftsentwürfe. Ziel ist es, Diskurs- und Lernräume zu schaffen zu handlungsorientierten Strategien, Praktiken des Miteinanders und ihrer Umsetzung – mit Akteuren aus wissenschaftlicher und künstlerischer Forschung, Kunst und Kultur, Kulturpolitik, Kulturverwaltung und kultureller sowie politscher Bildung. Podiumsdiskussionen und beteiligungsorientierte Formate bieten Impulse, Dialoggelegenheit und Vernetzungsplattformen. Im Vorfeld sind jetzt zur Beteiligung zwei Calls for Participation ausgeschrieben: #1 – Strategien zur Überwindung von Polarisierung: Welchen Beitrag können Kulturpolitik, Kulturschaffende, Kultureinrichtungen und kulturelle / politische Bildung zur Überwindung von Polarisierung leisten? #2 – Umgang mit Narrativen und Umsetzen neuer Leitbilder sucht für die Vorbereitung und Umsetzung eines Forums Ideen zur Auseinandersetzung mit dem aktuellen Status quo und zum Weiterdenken. Einreichfrist: 05.03.2024

27.02.2024

KuMi 183 zu „Kultur und Klimaschutz“ erschienen

Die Kulturpolitische Gesellschaft widmet ihre aktuelle Ausgabe der Kulturpolitischen Mitteilungen dem Thema Klimaschutz im Kulturbereich. Sie zeigt auf, dass es im kulturellen Feld aktuell nicht mehr um das „Ob“ und „Was“, sondern um das „Wie“ des Klimaschutzes geht. So werden in dieser Ausgabe geeignete Strategien, Deklarationen, Tools und neue Ansätze für den Umgang mit vorhandenen Ressourcen präsentiert sowie vorherrschende Mentalitäten und eingeübte Organisationsabläufe hinterfragt. Zudem werden Handlungsmechanismen vorgestellt, die auf Kooperation, Netzwerken, Wissens- und Ressourcentransfer basieren und nicht zuletzt das gestalterische Potential des Kultursektors gewinnbringend einzusetzen vermögen. Einen wesentlichen Teil des Schwerpunkts steuern die Macher*innen ausgehend von der Initiative Culture4Climate zusammen mit ihren Verbundpartnern Netzwerk Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur e.V. (2N2K Deutschland) und Öko-Institut e.V. bei und halten nach zwei Jahren Projektlaufzeit interessante Zwischenergebnisse fest.

17.01.2024

Next Society-Werkstatt „Zusammenspiel von Digitalität und Nachhaltigkeit“ 24.01.2024

In der digitalen Next Society-Werkstatt „Wem gehört die Zukunft? Neue Technologien für eine nachhaltige Kultur“ geht es weiter um ganz praktische Erfahrungen, Beobachtungen und Fragen an das Zusammenspiel von Digitalität und Nachhaltigkeit. Sie startet mit vier kurzen Impulsen und lädt danach zu einem Austausch in 30-minütigen-Breakout-Sessions ein. Gemeinsam gilt es zu erkunden, welche Thesen, Fragen und vor allem konkrete Perspektiven auftauchen, um eine selbst und verantwortlich gestaltete Next Society zu unterstützen. Wie sieht eine nachhaltige Anwendbarkeit von digitalen Tools und Technologien in den verschiedenen Kunst- und Kultursparten aus, sowohl im künstlerischen, als auch im technischen und administrativen Bereich? Worauf gilt es zu achten? Welche Herausforderungen und Chancen gibt es für eine „gestaltende Verantwortung“? Die Teilnahme an den zweistündigen Werkstätten ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich.

15.01.2024

Projektabschlussbericht „Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Kulturpolitik“ erschienen

Das Forschungsprojekt „Nachhaltige und klimagerechte Kulturpolitik in Deutschland“ des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. legt seinen Abschlussbericht vor. Das Projekt will Möglichkeiten aufzeigen, wie auf die Herausforderungen des Klimawandels mit den Mitteln der Kulturpolitik und des Kulturmanagements nachhaltig reagiert werden kann. Es hatte u.a. das Ziel, in Erfahrung zu bringen, wie die Kommunen und Länder als Hauptakteure der Kulturpolitik auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren. Ferner ging es auch um die Recherche und Dokumentation von Konzepten und konkreten Beispielen der nachhaltigen und klimagerechten Kulturpolitik und kulturellen Praxis. Das Projekt reagiert damit auf ein Defizit und Desiderat: Es gibt derzeit national wie international viele konkrete Ansätze einer nachhaltigen und klimagerechten Kulturpolitik, aber kaum Bemühungen, darüber einen systematischen Überblick zu gewinnen und die Blockaden und Gelingensbedingungen bei den kulturpolitischen Akteur*innen zu thematisieren. Ferner mangelt es an Wissen zu den entwickelten Konzepten und Formaten der klimaschutzbezogenen Kulturpolitik und kulturellen Praxis. So sind die Akteur*innen darauf angewiesen, „das Rad immer
wieder neu zu erfinden“. Das soll sich mit der Studie ändern. Die Studie steht zum Download zur Verfügung, KuPoGe-Mitglieder können die Printversion kostenlos bestellen, es genügt eine formlose Mail.

20.11.2023

Neue Webtalk-Reihe „Fluch oder Segen? KI in der Kultur(politik)“ 10.-24.10.23

„Fluch oder Segen? KI in der Kultur(politik)“ heißt eine neue Webtalk-Reihe der Kulturpolitischen Gesellschaft, die vom 10.-24. Oktober 2023 jeweils dienstags von 16.30-18 Uhr stattfindet und die Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) und wie sie in den Kulturbereich hineinwirkt in den Blick nimmt. Welche innovativen Ansätze bringt sie mit sich, welche neuen Tools und Inspirationsquellen bietet sie Künstler*innen, um ihre künstlerischen Grenzen zu erweitern? Wie können wir sicherstellen, dass KI-Entscheidungen im Kulturbereich fair und transparent sind? Wie schützen wir die kulturelle Vielfalt und den kreativen Ausdruck vor möglichen negativen Auswirkungen? Und welche Rahmenbedingungen müssen dafür von der Kulturpolitik geschaffen werden? Diese Fragen und mehr sollen in drei WebTalks diskutiert werden. Die Teilnahme an den 90-minütigen WebTalks ist kostenlos, aber eine Anmeldung über das Online-Formular ist notwendig.
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16.10.2023

Einladung zu den Regionalforen der Kulturentwicklungsplanung in RLP

Die Kulturentwicklungsplanung Rheinland-Pfalz, die von der Kulturpolitischen Gesellschaft begleitet wird, ist als offener Beteiligungsprozess angelegt, an dem sich bislang mehr als 400 Menschen intensiv beteiligt haben. Basierend auf den bisherigen spartenbezogenen Arbeitskreisen, spartenübergreifenden Themenforen, KEP-Sprechstunden und den Beteiligungstools auf der Homepage sowie der noch folgenden Jugendbefragung werden Handlungsempfehlungen erarbeitet. Diese Handlungsempfehlungen werden auf drei Regionalkonferenzen vorgestellt und diskutiert. Die Regionalforen sind eine weitere Beteiligungsmöglichkeit im Prozess, bei dem der breiten Öffentlichkeit die Chance gegeben wird, Kommentare und Ergänzungen zum aktuellen Stand der Handlungsfelder und Maßnahmenvorschläge abzugeben. Sie finden an folgenden Terminen statt:
Sa 25.11 (10:30-14:00 Uhr) in Landau / Jugendstil Festhalle
Do 30.11 (16:30-20:00 Uhr) in Idar-Oberstein / Stadttheater
Fr 01.12 (16:30-20:00 Uhr) in Neuwied / NKVM goes David-Roentgen-Schule Neuwied

11.09.2023

Digitale Weiterbildung „Klimaverantwortung in Kulturorganisationen“ 25.+28.09.2023

Am 25. und 28. September startet die Kulturpolitische Gesellschaft mit der zweiten Runde ihres im Rahmen der Initiative Culture4Climate entwickelten Weiterbildungsangebots, das sich an aktuelle und künftige Entscheidungsträger*innen in Kulturorganisationen aller Sparten richtet. Das modulare Angebot besteht aus sieben kompakten, thematisch abgegrenzten und einzeln buchbaren Online-Seminaren, in denen die Teilnehmenden zu Rahmenbedingungen, Voraussetzungen, zentralen Handlungsfeldern und Umsetzungsmöglichkeiten für die Übernahme von Klimaverantwortung in Kulturorganisationen qualifiziert werden. Den Start machen Prof. Dr. Martin Zierold (KMM Hamburg) und Dr. Florian Antony (Öko-Institut) am 25.09. mit dem Thema „Klimaverantwortung in Kulturorganisationen: Das Prinzip Cultural Leadership“  (Anmeldung). Am 28. September 2023 werden Dr. Ralf Weiß und Selina Kahle (2N2K Deutschland e.V.) im Online-Seminar „Klimaverantwortung in Kulturorganisationen: Rahmenbedingungen und Ziele“ den Teilnehmenden einen aktuellen Überblick über die spezifischen Rahmenbedingungen für Kulturorganisationen im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit vermitteln. Hier geht es zur Anmeldung.

11.09.2023

Herbstakademie „Systemupdate für den Kulturbereich“ 20.-21.10.2023

„Die Digitalität durchdringt zunehmend und umfassend unsere Gesellschaft. Um die digitale Transformation in den verschiedenen Gesellschaftsbereichen erfolgreich meistern zu können, ist jedoch ein gesamtgesellschaftlicher Kultur- und Strukturwandel notwendig“, schreibt die Kulturpolitische Gesellschaft in der Ankündigung zu ihrer Herbstakademie in Augsburg vom 20.-21.10.2023. Gerade im Kulturbereich brauche es jetzt Grundlagenarbeit, damit die vielfältigen Facetten der digitalen Transformation erfasst, ihre Herausforderungen erkannt und Chancen konstruktiv genutzt werden könnten. Neue Technologien und damit verbundene Möglichkeitsräume, das Verschwimmen der Grenzen zwischen analoger und digitaler Realität, hybride Möglichkeiten des Austauschs und neue Formen der künstlerischen Produktion erforderten enorme Anpassungsleistungen, die die Gesellschaft und der Kulturbereich leisten müsse: „Für eine umfassende und zugleich wertebasierte (digitale) Transformation des Kulturbereichs braucht dieser dringend ein Systemupdate und eine damit verbundene Neudefinition des künstlerisch-kulturellen Selbstverständnisses sowie eine Aktualisierung der vorhandenen kulturellen Infrastrukturen. Auf der Herbstakademie der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. sollen diese Effekte und Herausforderungen beleuchtet, anhand von Next Practice-Beispielen die Potenziale und Grenzen der digitalen Transformation im Kulturbereich herausgearbeitet sowie Erkenntnisse für den kulturpolitischen Diskurs abgeleitet werden“. Die Teilnahme an der Herbstakademie ist kostenfrei.

Veranstaltungsort: H2 – Zentrum für Gegenwartskunst, Augsburg

11.09.2023

Kulturpolitische Gesellschaft sucht neue Institutsleitung

Die Kulturpolitische Gesellschaft sucht neue Institutsleitung: „Haben Sie Lust, die Zukunft der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. als Think Tank für Transformations- und Zukunftsthemen im Kulturbereich mitzugestalten? Oder kennen Sie eine Person, der das Spaß machen könnte? Die Kulturpolitische Gesellschaft e. V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt in eine*n Leiter*in für unser Institut für Kulturpolitik! Sie sind eine innovationsfreudige und engagierte Persönlichkeit, die die Erfolge der letzten Jahre fortführt und dabei das Institut für Kulturpolitik und die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. gemeinsam mit der Verbandsgeschäftsführung zukunftsfähig positioniert und weiterentwickelt. Dabei greifen Sie auf fundierte Kenntnisse in der empirischen Sozial- und Kulturforschung sowie berufliche Praxis in der Konzipierung, Beantragung und Durchführung von Projekten der anwendungsbezogenen Kultur- und Kulturpolitikforschung zurück. Wir bieten Ihnen eine herausfordernde Leitungstätigkeit an der Schnittstelle von Kulturpolitik und -wissenschaft mit viel Gestaltungspotenzial sowie die Arbeit in einem engagierten Team im Kontext des Gesamtbetriebs in Präsenz in Bonn. Interessiert? Bitte bewerben Sie sich bis spätestens zum 17. September 2023.

22.08.2023

Digitaler Workshop zur Formatentwicklung

Um Kulturpolitik(en) in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche wird es beim 12. Kulturpolitischen Bundeskongress im Juni 2024 in Berlin gehen. In zwei parallel stattfindenden Online-Workshops am 29.08.2023 lädt die Kulturpolitische Gesellschaft von 15-18 Uhr ein, innovative, partizipative und kreative Formate zu entwickeln, die dann beim Bundeskongress umgesetzt werden sollen. Inhaltlicher Input kommt von zwei Künstler*innen-Kollektiven: Radikale Töchter und Turbo Pascal. Unter Einbeziehung künstlerisch-kreativer Methoden sollen vielfältige Formate gestaltet werden, in denen themenbezogen neue Forschungsergebnisse vermittelt, Erfahrungen aus der Praxis erörtert, aktuelle Herausforderungen interdisziplinär diskutiert und anwendbare Lösungsansätze entwickelt werden können. Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine verbindliche Anmeldung bis 22. August 2023 wird gebeten.

07.08.2023

„Cultural Leadership“-Stipendienprogramm 2023 (Bewerbung bis 25.06.)

Wie lassen sich Kulturorganisationen gestalten und zukunftsfähig weiterentwickeln? Welche Führungskultur braucht es in Kulturorganisationen? Wie können öffentliche Kulturinstitutionen in einer Gesellschaft in Transformation ihre Rolle (wieder)finden? Und was kann der ganz persönliche Beitrag in diesem Prozess sein? Im Herbst 2023 startet ein visionäres Pilotprojekt des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft in Kooperation mit dem Institut für Kultur- und Medienmanagement der HfMT Hamburg: Das neue „Cultural Leadership“-Stipendienprogramm gibt jungen Führungspersönlichkeiten aus dem Kulturbereich in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, Fähigkeiten, Wissen und Haltung im Bereich Cultural Leadership zu entwickeln und ihr Netzwerk zu erweitern. Die Teilnehmer*innen durchlaufen in acht Monaten eine Entwicklungsreise durch drei intensive Präsenzmodule, fokussierte Online-Impulse und kollegialen Austausch und erhalten nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifkat der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Neben der persönlichen Entwicklung steht dabei stets auch die Vernetzung im Fokus. 15 Plätze werden in der Pilotphase als vollfinanzierte Teilnahme-Stipendien (inkl. Unterkunft) vergeben. Wer schon heute in Projekten oder Organisationen erste Führungsverantwortung trägt, bereits zwischen ca. 3-15 Jahre im Kulturbereich arbeitet und ihre/seine Organisation zukunftsfähig gestalten will, kann sich bis zum 25. Juni 2023 auf einen Platz in der Pilotgruppe bewerben.

22.06.2023

Open Call: Kulturvorhaben von und für junge Menschen

Teil Sein: Jugend. Kultur. Demokratie. Die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. und das Programm TRAFO Modelle für Kultur im Wandel der Kulturstiftung des Bundes suchen inspirierende Kulturvorhaben von und für junge Menschen (10-26 J.) in ländlichen Räumen. Gesucht werden Beispiele von Freiräumen, in denen junge Menschen selbst Kultur machen oder ihre eigenen kulturellen Räume betreiben, Beispiele junger Menschen, die erfolgreich mit anderen kulturellen Akteuren wie Kultureinrichtungen, Vereinen, Initiativen oder Kommunen zusammenarbeiten, oder andere Formen kultureller Arbeit und Jugendbeteiligung, die dazu
beitragen, dass junge Menschen die Zukunft ihrer Dörfer und Städte mitgestalten können.
Die Beispiele sollen gesammelt und im laufenden Jahr 2023 einer interessierten Öffentlichkeit auf der TRAFOWebsite zugänglich gemacht werden. Eine Auswahl von Jugendkulturprojekten soll außerdem zum zweiten TRAFOIdeenkongress (27.-29.09.23) eingeladen und dort vorgestellt werden. Beiträge werden bis 02.05.23 erbeten.

28.03.2023