Festivalförderung „Hinter Ins Land“ fördert Festivals in Bayern
Die Festivalförderung in Bayern geht in die nächste Runde! Auch dieses Jahr unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen der Projektmittel Freie Kunst-Szene mit Hinter ins Land Stages Festivals und Open Airs in ganz Bayern. Die Fördersumme liegt zwischen 2.500€ und 6.900€ für Festivals bis zu einer Kapazität von 5.000 Personen. Interessierte Veranstalter*innen können bis zum 29.03.2026 einen Antrag stellen.
Hamburg Sustainability Week 2026: Kulturformate für Nachhaltigkeit gesucht
Die Hamburg Sustainability Week 2026 (26. Juni–3. Juli 2026) plant wieder ein breites Programm rund um Nachhaltigkeit in der Stadt. Drei Wochen lang werden Nachhaltigkeit, Kultur und zivilgesellschaftlicher Austausch sichtbar kombiniert. Wer eine kulturelle Veranstaltung einreichen und mit bis zu 2.000 Euro gefördert werden möchte, kann sich bis 31.03.2026 bewerben. Neben klassischen Workshops und Diskussionen sind auch Kulturformate wie Konzerte, Performances oder Diskussionsveranstaltungen mit Bezug zu den UN-Nachhaltigkeitszielen willkommen.
Residenzstipendium der Atelier-Stiftung Kunst und Natur
Die Atelier-Stiftung Kunst und Natur vergibt bis zu zwölf Residenzstipendien pro Jahr für den Aufenthalt auf dem Hof Scharrlberg in Steinbeck bei Bispingen in der Lüneburger Heide. Diese richten sich an Künstler*innen aus den Bereichen bildende Kunst, Literatur und Musik, die in inspirierender Naturumgebung arbeiten möchten. Die Förderung bietet Zeit, Raum und Ressourcen, um kreative Projekte zu entwickeln, künstlerische Perspektiven zu erweitern und die Verbindung von Kunst und Natur zu stärken. Es stehen ansprechende, voll ausgestattete Wohnbereiche, eindrucksvolle Ateliers und ein riesiges zu jeder Jahreszeit inspirierendes Gelände mit Park, Arboretum und Wald zur Verfügung, wo auch im Freien komponiert, geschrieben oder gemalt werden kann. Bewerbungsfrist: 15.03.2026
m2act Ausschreibung: Good Practices gesucht (Schweiz)
Sharing is Caring – unter diesem Motto startet m2act 2026 in ein neues Kapitel: Das Förder- und Netzwerkprojekt des Migros-Kulturprozent m2act für faire Praxis und nachhaltige Strukturen im Kulturschaffen erweitert seinen Förderbereich und öffnet sich neu für noch mehr Sparten. Neben den Darstellenden Künsten sind nun auch Musik, Bildende Kunst, Film, Games, Digitale Kultur, Literatur & Comic, Spoken Word sowie spartenübergreifende Künste dabei.
m2act ruft Kulturinstitutionen, Festivals, Initiativen, Produktionsbüros, Compagnien, Bands, Kollektive, Vereine und andere feste Strukturen dazu auf, kreative und innovative Ideen einzureichen, die zu einer gerechteren und nachhaltigeren Kulturlandschaft in der Schweiz beitragen. Gesucht werden Good Practices aus der Praxis: Getestetes Wissen, Prozesse, Methoden oder Tools, die zu mehr Fairness, Nachhaltigkeit und strukturellem Wandel im Kulturbereich beitragen – und die ihr mit anderen teilen oder weiterentwickeln möchtet.
5–8 Vorhaben werden für ein Jahr finanziell unterstützt und inhaltlich begleitet. Es ist nicht nötig, alles neu zu erfinden. Gefördert werden Projekte, die bereits Ansätze, Prozesse oder Tools/Methoden entwickelt und in der Praxis erprobt haben und mit mindestens einer anderen Gruppe, Organisation oder Institution angewendet, geteilt und/oder weiterentwickelt werden. Ebenso ist es möglich im Rahmen der Förderung einen vielversprechenden Ansatz oder Prozess in ein konkretes Tool weiterzuentwickeln, bevor es mit anderen geteilt und angewendet wird. Noch bis 2. März 2026 können Projekte eingereicht werden.
Bremen startet Projektförderung „Junge Szene und Subkultur“
Die Projektförderung Junge Szene – Subkultur zielt auf die Unterstützung von Projekten, die wesentlich geprägt sind durch eine experimentelle Herangehensweise sowie noch in der Entstehungsphase befindliche Vorhaben. Die Projekte adressieren zumeist ein Publikum abseits sonstiger geförderter oder kommerzieller Angebote. Es werden auch Projekte unterstützt, die unterschiedliche Sparten miteinander verbinden, zum Beispiel durch die Integration von Vorträgen oder interaktiven Elementen sowie spartenübergreifende Raumnutzungen von Ateliers, Werkstätten oder Workshops. Darüber hinaus sollen dabei vor allem Teams von Kulturschaffenden gefördert werden, in denen unter 35-Jährige maßgeblich in Entscheidungsprozesse eingebunden sind. Auch „Start-Ups“ im Bereich Kulturprojekte können sich mit innovativen Ideen und neuen kreativen Ansätzen bewerben. Die Antragsfrist für die nächste, 2. Tranche ist vom 20.3.-9.4.2026 (Förderzusage mit Beschluss der Kulturdeputation voraussichtlich Anfang Juni 2026). Die 3. Tranche endet Ende Juli.
Experimentalfonds Brandenburg fördert kleine, lokale Kulturideen
BPM Sachsen nimmt sächsische Musikschaffende mit zur Music Week Poland (jetzt bewerben)
Das Büro für Popkultur und Musik Sachsen nimmt euch mit zur Music Week Poland vom 6.-9. Mai 2026! Gesucht werden sächsische Musikschaffende (Management, Labels, Booking, Musiker*innen & more), die Lust haben, sich mit der polnischen und osteuropäischen Szene zu vernetzen. Freut euch auf Panels, Receptions, Speed Meetings und rund 70 Konzerte in sieben Venues! Interesse? Meldet euch bis 5. März 2026 hier an. Die verbindliche Anmeldung kommt danach separat. Mehr Infos zu Ablauf & Kosten folgen bald.
Ideenfonds fördert Projekte in Ostdeutschland
Neue Förderrunde: bis zu 2.000 € für eure Idee! Du hast eine Projektidee und willst etwas in Ostdeutschland bewegen? Dann bewirb dich jetzt beim IDEENFONDS – alleine oder gemeinsam mit deiner Gruppe! Gesucht werden Projekte, die die (p)ostmigrantische Community in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen stärken, vor allem im ländlichen Raum. Bewerben könnt ihr euch jeweils bis zum dritten Donnerstag des Monats (also 19.2., 19.3. usw.).
Sommer-Residenz im LOT Wien (AT)
Sommer-Residencies im LOT bieten transdisziplinären Kollektiven vom 01.-31.08.2026 eine einzigartige Gelegenheit, in einem freien, gut ausgestatteten Raum zu arbeiten, der der künstlerischen Erforschung und dem Experimentieren gewidmet ist. Diese Residencies sind für Gruppen ohne eigenen Arbeitsraum gedacht und bieten Zeit, Raum, technische Ressourcen und optionale Mentor*innen, um innovative künstlerische Forschung zu unterstützen. Das Programm betont die Bedeutung der Zusammenarbeit und des interdisziplinären Austauschs und gipfelt in einer offenen Präsentation des aktuellen „Stands der Kunst“ der einzelnen Gruppen. Bewerbungsschluss: 22.02.2026
Open Call: VORBRENNER 2027 sucht interdisziplinäre Projekte (Innsbruck)
VORBRENNER ist eine Plattform für zeitgenössische Kunstformate, die über Sparten- und Genregrenzen hinweg prozessorientiertes Arbeiten fördert. Sowohl für Kollektive als auch für Einzelkünstler*innen, die sich auf Basis eines interdisziplinären Kunst- und Wissenschaftsbegriffes auf die Suche nach neuen Erkenntnissen und zeitgenössischen Ausdrucksformen begeben wollen, werden hier Möglichkeiten temporärer Zusammenarbeit geboten. Im Fokus steht eine tastende, versuchende, forschende und entwickelnde Bewegung, mit einer gewissen Gelassenheit dem Unvollendeten, Paradoxen, Fragmentarischen gegenüber. Für Probebohrungen einer solchen Art stellt VORBRENNER die Räumlichkeiten des BRUX samt Infrastruktur sowie finanzielle Mittel zur Verfügung. Die ausgewählten Projekträger*innen werden bei Umsetzung, Budgetierung, Koordination, Verwaltung und Dokumentation unterstützt. Gesucht werden interdisziplinäre Projekte mit einem experimentellen Ansatz, die an den Schnittstellen von Architektur, Bildender Kunst, Film, Fotografie, Literatur, Musik, Performance, Theater, Virtual/Extended Reality uvm. arbeiten. Die Formate können sowohl performativ, installativ oder partizipatorisch sein. Es gibt keine inhaltlichen Vorgaben. Das Zitat darf als assoziativer Impuls verstanden werden.
Die VORBRENNER-Projekte stellen gemeinsam ein Jahresprogramm dar, das in den Monaten April, Juni, September und Oktober umgesetzt wird. In diesem Zeitraum stehen die Räume des BRUX für Projektarbeiten und Veranstaltungen zur Verfügung. Die Projekte können alternativ auch im öffentlichen Raum (Innsbruck/Tirol) umgesetzt werden. Bewerbungsfrist: 03.05.2026
2. WebTalk „Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen – vor Ort und mobil“ 10.02.26
Die Webtalk-Reihe „Regionale Kulturentwicklung – kulturelle Regionalentwicklung“ der Kulturpolitischen Gesellschaft umfasst drei Online-Sessions und ist der Abschluss des dreijährigen Forschungsprojekts „Vernetztes Handeln für Kultur in ländlichen Räumen“ (NetKulaeR), das die Potenziale regionaler Förder-, Beratungs- und Vernetzungsstellen für Kultur in ländlichen Räumen untersucht. Der nächste Webtalk am 10.02.2026 rückt eine zentrale Herausforderung kultureller Teilhabe in ländlichen Räumen in den Blick: die Mobilität als Voraussetzung für den Zugang zu Kultur. Vorgestellt werden unterschiedliche Ansätze regionaler Kulturförderung: Florian Schwemin (Bayerischer Bezirk Oberpfalz) präsentiert das Heimatmobil, mit dem Kulturvermittler*innen Dörfer und Kleinstädte erreichen. Lisa Zimmermann (Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien) stellt das Mobilitätsprogramm KulturPfadfinder vor, das Schulen und Kultureinrichtungen vernetzt und Kosten übernimmt. Markus Daum (LandKulturPerlen Hessen) erläutert einen aufsuchenden Ansatz, mit dem Projekte der Kulturellen Bildung direkt vor Ort initiiert und gefördert werden. In der anschließenden Diskussion werden zentrale Stellschrauben Kultureller Bildung für eine gelingende kulturelle Regionalentwicklung reflektiert. Die Moderation übernimmt Anke von Heyl.
10. Febrar 2026 | 16:30–18:00 Uhr | digital
Die Teilnahme am WebTalk ist kostenfrei, eine Anmeldung über das Online-Formular wird erbeten.
Webinar: Creative Innovation Lab – Case Studies Session
Die Förderung Creative Innovation Lab aus dem Creative Europe Teilbereich CROSS SECTOR regt Akteur*innen aus verschiedenen Kultur- und Kreativbranchen dazu an, innovative digitale Lösungen (z. B. Tools, Modelle und Methoden) zu entwickeln und zu testen. Die Projektideen müssen auf den audiovisuellen Sektor und zusätzlich mindestens eine der folgenden drei Sparten der Kultur- und Kreativwirtschaft anwendbar sein: Musik, Buch, Museen. Passend zur aktuellen Ausschreibung, deren Bewerbungsfrist am 23. April liegt, organisieren verschiedene Creative Europe Desks am 10. Februar eine Online-Veranstaltung, in der die Schwerpunkte der Förderung vorgestellt werden und drei bereits geförderte Projekte ihre Erfahrungen teilen.
10. Februar 2026 | 14:00 – 15:00 Uhr | Zoom

