Kultur- und Kreativpiloten Deutschland gesucht

Die Bundesregierung sucht die 32 Titelträger der Auszeichnung Kultur- und Kreativpiloten Deutschland 2015. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2015 möglich. Bewerben kann sich jeder, der in der Kreativbranche tätig ist oder tätig sein möchte. Egal, ob es sich um eine erst geborene Idee oder bereits laufende Tätigkeit handelt, man gerade erst gegründet hat oder schon lange am Markt ist – gesucht werden Menschen, die für ihre Ideen brennen. Für die Teilnahme reichen eine Ideenbeschreibung, eine Darlegung der Motivation – Kultur- und Kreativpilot zu werden – sowie ein Lebenslauf.

(Quelle: Newsletter Freie Szene Rheinland-Pfalz Nr. 135, Mai 2015)

21.05.2015

Bündnisse für Bildung: Wir bilden Deutsch=Land“ (BSFV)

Im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert der Bundesverband der Schulfördervereine e.V. (BSFV) lokale Geocaching-Projekte. Im Mittelpunkt der Projekte steht das Entdecken und Erkunden von Kultur in der eigenen Stadt für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren mithilfe der Methode des Geocachings. Die Projekte können von lokalen Bündnissen für Bildung (mind. drei Bündnispartner) beantragt werden. Die Durchführung einer lokalen Maßnahme kann mit ca. 5.100 Euro gefördert werden. Als Unterstützung bekommen die Maßnahmen ein GPS-fähiges Tablet, das mit der App BSFV Scout ausgerüstet ist, bereitgestellt. Bis zum 30. März 2015 können beim Bundesverband der Schulfördervereine e.V. Anträge für Projekte mit einem Start frühestens ab 1. Juli 2015 eingereicht werden.

15.02.2015

Bündnisse für Bildung: „Künste öffnen Welten“ (BKJ)

Bündnisse auf lokaler Ebene aus Kultur, sozialräumlichen Partnern und Schule bzw. Kita fördert die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ) als Programmpartner des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Diese Bündnisse setzen mit der Förderung der BKJ leicht zugängliche Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren, die weniger Bildungschancen haben, um. Die nächste Ausschreibungsrunde beginnt am 15. Februar 2015. Antragsfrist ist der 01. April 2015. Das Projekt kann zwischen August und Oktober 2015 starten.

15.02.2015

Bern vergibt 2016 fünf Auslandstipendien an Kulturschaffende

Das Amt für Kultur des Kantons Bern schreibt für Kulturschaffende fünf je halbjährige Auslandstipendien 2016 in New York, Paris und Berlin aus. Vergeben werden zwei Paris-Stipendien für Berner Literaturschaffende, ein New York-Stipendium für Berner Musikschaffende und je ein New York- und ein Berlin-Stipendium für deutschsprachige Theater- und Tanzschaffende. Eingabefrist ist der 10.4.2015.

02.02.2015

Petition für den Fortbestand der Jazz & Rockschule Konstanz

Der Fortbestand der Jazz & Rockschule Konstanz ist in Gefahr und soll nun mit einer Petition gesichert werden, denn die Politik hat über den Antrag einer Zuschusserhöhung negativ entschieden; die bisher von der Stadt zugesagte Fördersumme reicht nicht aus, um die durch erhöhten Bedarf gestiegenen Kosten zu decken. Mit dieser Online-Petition könnt Ihr dem Gemeinderat, der am 18.12 seinen Haushalt für 2015 verabschieden wird, zeigen, dass Ihr die Entscheidung des Rates, die Insolvenz der JRSK mutwillig in Kauf zu nehmen, nicht akzeptiert:
https://www.openpetition.de/petition/online/unterstuetzung-der-jazz-rockschule-konstanz-e-v

Infos & Kontakt: http://www.jrsk.de/

10.12.2014

Berliner Kulturverwaltung vergibt Förderungsmittel im Bereich Jazz

Für das Jahr 2015 bietet die Berliner Kulturverwaltung wieder diverse Förderungen für Berliner Musikgruppen bzw. MusikerInnen aller Stilrichtungen im Bereich Jazz an. Das Förderungsangebot umfasst wie in den vergangenen Jahren die Projektförderung, die Tourneeförderung, das Studioprojekt Jazz sowie eine personengebundene Förderung (Stipendien). Projektförderungen können direkt oder indirekt erfolgen, das heißt Anträge können sowohl von den MusikerInnen für in eigener Verantwortung organisierte Projekte gestellt werden, aber auch von Dritten (z. B. Veranstaltern, Clubs, Vereinen, Agenturen u. a.), wenn deren Vorhaben den oben genannten Personenkreis im besonderen Maß berücksichtigen.
Alle übrigen Förderungen dienen ausschließlich der direkten Förderung von Berliner Musikgruppen bzw. MusikerInnen und können nur von diesen selbst beantragt werden. Im Rahmen der Tourneeförderung werden für die Durchführung von Inlandstourneen in besonderen Einzelfällen Reisekostenzuschüsse vergeben. Im Rahmen des Studioprojektes Jazz erhalten Berliner Jazzgruppen/-projekte die Möglichkeit, qualitativ hochwertige Aufnahmen ihrer Musik in einem Tonstudio eigener Wahl zu produzieren, wobei ausschließlich die Kosten für die Nutzung des Tonstudios (Aufnahme und Abmischung inklusive Ton-Ingenieur, Material) gefördert werden können.

Alle fristgerecht eingehenden Anträge (Bewerbungsschluss: 9. Januar 2015) – für alle genannten Förderungsprogramme außer Tourneeförderungen sollten die Anträge online ausgefüllt und eingereicht werden – werden einem unabhängigen Fachbeirat zur Beurteilung vorgelegt. Der aktuelle Jazzbeirat wurde für die Jahre 2013 bis 2015 berufen. Ihm gehören an: Prof. Maria Baptist (Pianistin, Komponistin, Dirigentin und Honorarprofessorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“), Julia Hülsmann (Pianistin, Komponistin und Vorsitzende der Union Deutscher Jazzmusiker), Cymin Samawatie (Sängerin, Komponistin), Tim Caspar Boehme (Kulturredakteur der taz), Lothar Jänichen (freier Mitarbeiter beim RBB Kulturradio u.a.) sowie Tobias Richtsteig (freier Journalist).

24.11.2014

Popbüro feiert 10jähriges Jubiläum

Am 10. November 2014 feiert das Popbüro Region Stuttgart ab 19 Uhr sein zehnjähriges Jubiläum im Club Zentral. Nach dem offiziellen Teil mit Rückblenden der vergangenen Jahre, Visionen und weiteren Programmpunkten geht es im Anschluss mit einem besonderen MusikerBBQ weiter. Denn das entspannte Musikertreffen zelebriert mit Branchengästen der letzten Jahre sein zweijähriges Bestehen.

09.11.2014

Benefizabend für die Romanfabrik – TEXT & TON 06.11.2014

In ihren bald 30 Jahren fand die Romanfabrik in Frankfurt immer den richtigen Weg, um in Krisen den Blick nach vorne zu richten. Doch jetzt ist sie unverschuldet in eine finanzielle Schieflage geraten. Zum einen leidet die Romanfabrik noch unter einer Kürzung aus dem Jahr 2010, die das Land Hessen im Bereich der Literaturförderung zu verantworten hat. Zum anderen ist dieses Jahr eine Förderquelle versiegt, die geholfen hat, die Kosten für Mieten und Gehälter zu decken. Deshalb veranstaltet die MacherInnen am 06. November einen Benefiz-Abend mit großartigen Autoren und KünstlerInnen voller Literatur und Musik und kulinarischen Leckerbissen, zu dem sie herzlich einladen. Mit dabei sind Sabine Fischmann, Michael Quast, Heinz Sauer, Matthias Altenburg, Bob Degen, Johannes Kiem und Franz Mon. Beginn: 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 50,- € (incl. Essen und Getränke); um eine verbindliche Reservierung und Vorabüberweisung auf folgendes Konto wird gebeten: 
Romanfabrik e.V., Frankfurter Sparkasse,
 BLZ 50050201, Kto 381730. Auch Spenden sind natürlich herzlich willkommen!
Veranstaltungsort: Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 (Hof), 60385 Frankfurt.

02.11.2014

BKJ-Förderprogramm „Künste öffnen Welten“

Künstlerische oder kulturelle Projekte mit und für Kinder und Jugendliche, die weniger Bildungs- und Teilhabechancen haben, können wieder eine Förderung beantragen beim Programm „Künste öffnen Welten“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ) als Programmpartner des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Jugendkunstschulen, Jugendzentren, Orchester, Mehrgenerationenhäuser, theaterpädagogische Zentren, Musikschulen, Elternvereine, Medienzentren, Gemeinden, Zirkusprojekte, Freiwilligenagenturen, Tanzcompagnien u.ä. können für ein Projekt mit einer Kita oder Schule und einem weiteren Partner kooperieren und ein Bündnis schmieden. Mit 5.000 bis 25.000 im Jahr fördert „Künste öffnen Welten“ diese Bündnisprojekte der Kulturellen Bildung. Antragsfrist ist der 1. Oktober 2014. Das Projekt kann zwischen Februar und April 2015 starten.

09.09.2014

Aventis „Kulturmut“: jetzt bewerben

Die Crowdfunding-Initiative kulturMut der Aventis Foundation geht in die zweite Runde. Gemeinsam mit Startnext verbindet sie Crowdfunding und Stiftungsförderung. In einem offenen Vergabeprozess entscheidet die Crowd über eine Fördersumme der Aventis Foundation in Höhe von bis zu 200.000 Euro. Kulturschaffende aus dem Rhein-Main-Gebiet, die auf hohem professionellen Niveau arbeiten, freie Künstlergruppen und studentische Initiativen, sowie Kulturinstitutionen können sich mit ihren geplanten Kulturprojekten noch bis 10.08.2014 auf der Plattform Startnext vorstellen. Das Kulturprojekt sollte aus den Bereichen Musik, darstellende und bildende Kunst, Literatur oder audiovisuelle Medien sein. Es können Projekte mit einem maximalen Finanzierungsziel von 25.000 Euro teilnehmen. Neben der Aussicht auf Projektfinanzierung erhalten die ausgewählten Teilnehmer eine Einladung zu Workshops in Frankfurt, um mehr über Crowdfunding und über „kulturMut“ zu erfahren und um sich optimal im Internet zu präsentieren. Für die Arbeit an dieser Präsentation bleibt noch Zeit bis zum 10. Oktober. Erst dann beginnt für alle gleichzeitig die vierwöchige Finanzierungsphase – das eigentliche Crowdfunding – mit der Freischaltung der „kulturMut“ Seite auf www.startnext.de.

„kulturMut“ ist eine innovative und experimentelle Initiative von Aventis Foundation und Startnext, um die Möglichkeiten des Internet für neue, offene und transparente Formen der Kulturförderung zu erschließen. Im vergangenen Jahr waren 19 Projekte erfolgreich und können realisiert werden.

03.08.2014

2. Bewerbungsphase für Förderung von Hamburger Musiklabels 2014 gestartet

Hamburger Musiklabels können ab sofort wieder Anträge im Rahmen der Hamburger Labelförderung stellen. Mit der Bereitstellung von Zuschüssen zwischen 3.000 und 10.000 Euro unterstützt die Kulturbehörde Musikveröffentlichungen kleinerer Hamburger Musiklabels. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen kontinuierlich in den Aufbau von Künstlerinnen und Künstlern zu investieren stellt für viele überwiegend kleine Musikfirmen in Hamburg ein hohes Risiko dar. Mit der Labelförderung können weniger renommierte wie auch namhafte Kleinstunternehmen unterstützt werden. Dafür stellt die Kulturbehörde 2014 insgesamt 150.000 € zur Verfügung. Antragsfrist: 25.08 2014

Weitere Infos & Kontakt: http://www.hamburg.de/labelfoerderung

27.07.2014

Nordrhein-Westfalen will als erstes Bundesland ein Kulturfördergesetz einführen

Das Kabinett des Landes Nordrhein-Westfaklen hat dem von Kulturministerin Ute Schäfer vorgelegten Referentenentwurf zum Kulturfördergesetz (KFG) zugestimmt. Nach der Sommerpause soll nach Abschluss der Verbändebeteiligung ein entsprechender Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht werden. Nordrhein-Westfalen ist das erste Bundesland, das ein solches Gesetzesvorhaben realisieren will. „Was eine Landeskulturförderung ausmacht, die zukunftsgerichtet ist und zugleich das kulturelle Erbe sichert, was also aus Sicht der Landesregierung kulturpolitisch ’state of the art’ ist, das ist in diesem Gesetz nüchtern, kompakt und klar zusammengefasst. Mit dem Kulturfördergesetz wollen wir einen Rahmen schaffen, der den Kulturschaffenden mehr Transparenz und mehr Planungssicherheit gibt. (…) Der Kulturförderplan soll die Ziele und Schwerpunkte der Landesförderung jeweils für 5 Jahre festlegen. Er sorgt nicht nur für mehr Zielgerichtetheit im Rahmen der Förderung, sondern schafft auch mehr Planungssicherheit“, erklärte Kulturministerin Schäfer. Der sog. Landeskulturbericht wiederum werde zukünftig jeweils gegen Ende einer Legislaturperiode zur „Lage der Kultur in Nordrhein-Westfalen“ Stellung beziehen. „Er soll mit seinen statistischen Daten, mit seinen Forschungsergebnissen und Evaluationen, die jeweils auf einem umfangreichen mehrjährigen Arbeitsprozess beruhen werden, sowohl für die Kulturförderpolitik des Landes als auch für die der Gemeinden von Nutzen sein“, so die Ministerin. Die Kulturförderung des Landes sei wesentlich darauf ausgerichtet, die Kulturarbeit der Gemeinden und der freien Träger im Lande zu unterstützen. Das Kulturfördergesetz stelle aber deutlich heraus, dass das Land dabei auch eigene kulturpolitische, von ihm selbst zu definierende Ziele verfolgt, und dass auch eigene Projekte des Landes zu deren Umsetzung beitragen.

(Quelle: www.miz.org)

18.05.2014