Green Culture Festival 9.-10.6.2026

Vom 09.-10. Juni 2026 bietet das Green Culture Festival im Tollhaus in Karlsruhe unter dem Leitthema „Durchatmen. Was kommt, was bleibt, was geht?“ Akteur*innen aus allen Bereichen der Kultur‑, Kreativ- und Medienlandschaft die Gelegenheit, ihre nachhaltigkeitsbezogenen Initiativen und Aktivitäten vorzustellen, sich auszutauschen, alte Allianzen zu stärken und neue zu schmieden; 2026 liegt der Fokus auf der Einbindung von jungen Menschen, insbesondere Student*innen, die ihre ersten Schritte in Richtung einer zukunftsfähigen Kultur machen wollen. Anmeldung

20.05.2026

Green Touring Rider: Bestandsaufnahme @ GEMA-Mitgliederversammlung 6.5.2026

Am 06. Mai ziehen RockCity und Music Declares Emergency im Rahmen der GEMA Mitgliederversammlung 2026 eine erste Bilanz des 2025 veröffentlichten Green Touring Rider. Gemeinsam werden Chancen, Herausforderungen und zukünftige Szenarien diskutiert, die Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung vor Ort und digital möglich. Keynotes und Panels werden übertragen und können von zu Hause verfolgt werden. Interessierte können sich bis 30. April 2026 hier anmelden.

30.04.2026

Bundespreis „Blauer Kompass“

Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt zeichnen mit dem Bundespreis „Blauer Kompass“ 2026 herausragende Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels aus. Gesucht werden innovative, wirksame und nachhaltige Lösungen im Umgang mit Hitze, Dürre, Starkregen oder anderen Klimarisiken. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und gilt als höchste staatliche Auszeichnung für Klimafolgenanpassung. Bewerben können sich Kommunen, Unternehmen, Schulen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Vereine, Verbände und Stiftungen. Erstmals gibt es eine eigene Kategorie für Schulen und Schulprojekte. Bewerbungsschluss: 20. März 2026

26.02.2026

Hamburg Sustainability Week 2026: Kulturformate für Nachhaltigkeit gesucht

Die Hamburg Sustainability Week 2026 (26. Juni–3. Juli 2026) plant wieder ein breites Programm rund um Nachhaltigkeit in der Stadt. Drei Wochen lang werden Nachhaltigkeit, Kultur und zivilgesellschaftlicher Austausch sichtbar kombiniert. Wer eine kulturelle Veranstaltung einreichen und mit bis zu 2.000 Euro gefördert werden möchte, kann sich bis 31.03.2026 bewerben. Neben klassischen Workshops und Diskussionen sind auch Kulturformate wie Konzerte, Performances oder Diskussionsveranstaltungen mit Bezug zu den UN-Nachhaltigkeitszielen willkommen. 

26.02.2026

Rockcity geht Partnerschaft mit Green Planet Energy ein: Vorteile für Mitglieder

ROCKCITY e.V. hat eine Partnerschaft mit Green Planet Energy geschlossen und Sonderkonditionen für den Bezug von Ökostrom geschaffen. Als RockCity-Mitglied profitierst du von einem einmaligen Bonus von 50 Euro, egal ob du für dein Gewerbe oder als Privatperson einen Vertrag abschließt; zudem erhalten Gewerbekund*innen einen monatlichen Rabatt auf den Grundpreis und Green Planet Energy führt für jede Kilowattstunde, die du beziehst, einen festen Betrag an RockCity ab – zur Förderung der Hamburger Musik- und Kulturszene und dem nachhaltigen Engagement des Vereins! Und das Wichtigste: Mit einem Wechsel leistest du einen wichtigen Beitrag zur Minimierung des CO2-Ausstosses und zur Energiewende. Eine super Idee!

26.02.2026

Bericht „Live Music Has A Baseline“ zur CO2 Bilanz in USA/UK

Es ist kein Geheimnis, dass die Musikbranche mit ihrem Publikumsverkehr und ihren Veranstaltungen zur Klimakrise beiträgt. Gleichzeitig hat sie das Potential, Trends zu setzen, Menschen mit gemeinsamen Zielen zusammenzubringen und so Dinge anzustoßen. Dazu braucht es jedoch ein Wissen über die Ursachen und das Ausmaß des Problems sowie Antworten auf die Frage, wie die Branche zur Lösung beitragen kann. Der Bericht „Live Music Has A Baseline“ des MIT, mitfinanziert von Coldplay, Live Nation, Hope Solutions und Warner Music – liefert jetzt eine robuste und qualitativ hochwertige Analyse der Treibhausgasemissionen von Live-Musikveranstaltungen in den USA und Großbritannien für das Jahr 2023. Das nicht verwunderliche Hauptergebnis: die größe Emissionsquelle ist die Anreise der Fans (77,2% UK, 62,2% USA), gefolgt von Essen & Getränken bei Veranstaltungen. Der Bericht hat 33 Maßnahmen zur wirkungsvollen Emissionsreduktion identifiziert. Die erhobenen Daten sind als Orientierungsinstrument für strategisches Handeln gedacht. Sie sollen zeigen, wo die Branche ihre Nachhaltigkeitsbemühungen konzentrieren kann, von der Optimierung der Logistik und des Transports bis hin zur Verbesserung der Energieeffizienz in Veranstaltungsorten. Eine Zusammenfassung findet ihr hier.

19.02.2026

Online-Lernplattform von Better Live

Das von einem europaweiten Konsortium aus elf Partnern der Jazz- und Improvisationsmusikszene geleitete Projekt Better Live unterstützt aktiv die ökologische Transformation des europäischen Live-Musiksektors. Seit neustem ist jetzt eine kostenlose Lernplattform zugänglich. Sie vermittelt Musiker*innen und Musikfachleuten das nötige Rüstzeug, um den ökologischen Wandel in der Live-Musik voranzutreiben. Diese können in ihrem eigenen Tempo mit Fachinhalten von 18 europäischen Spezialist*innen lernen: es gibt 12 thematische Pfade (Mobilität, Energie, Ernährung, Abfall, CO2-Fußabdruck, Politik…), praktische Fälle aus aktuellen Studien und Erfahrungen aus der Praxis sowie Ressourcen und Umsetzungsleitfäden für konkrete Maßnahmen. Die Inhalte sind in Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch verfügbar.

16.02.2026

OPEN CALL für das #GCF26

Zeit zum Durchatmen und zum Hinschauen: Welche Impulse treiben Kultur voran, welche Strukturen wollen wir schützen, und was darf losgelassen werden? Das Green Culture Festival, Europas größtes Fachevent für Zukunftsfähigkeit in Kunst, Kultur, Medien und Kreativgesellschaft, geht in die dritte Runde. In Kooperation mit dem TOLLHAUS Karlsruhe bietet die Green Culture Anlaufstelle vom 9. – 10. Juni 2026 Akteur*innen aus allen Bereichen der Kultur‑, Kreativ- und Medienlandschaft die Gelegenheit, ihre nachhaltigkeitsbezogenen Initiativen und Aktivitäten vorzustellen, sich auszutauschen, alte Allianzen zu stärken und neue zu schmieden. Im Jahr 2026 liegt ein verstärkter Fokus auf der Einbindung von jungen Menschen, insbesondere Studierenden, die ihre ersten Schritte in Richtung einer zukunftsfähigen Kultur machen wollen. Einreichfrist: 20. Februar 2026

26.01.2026

Werde Transformationsmanager*in Nachhaltige Kultur

Ihr wollt eure  Kulturinstitution klimafit machen und echte Nachhaltigkeit vorantreiben? Dann ist die bundesweite Weiterbildung „Transformationsmanager*in Nachhaltige Kultur“ vielleicht genau euer Ding! Die Fortbildung startet im Februar 2026 und vermittelt Wissen zu Energieeffizienz, Klimabilanzierung, nachhaltigem Veranstaltungsmanagement & strategischem Umweltmanagement – praxisnah in Online-Modulen + Lerngruppen. Die Weiterbildung richtet sich an Fach- und Führungskräfte, Mitarbeitende aus Kultur, Medien & Nachhaltigkeit. Nach einem Auftakt in Mannheim, findet sie online statt und geht ca. 3 Monate. Kosten: 2.500 € zzgl. USt. Bewerbungsfrist: 31. Januar 2026

08.12.2025

Billie Eilish spendet 11,5 Mio. Dollar an NGOs

Billie Eilish hat 11,5 Millionen Dollar aus den Einnahmen ihrer „Hit Me Hard and Soft: The Tour“ für Organisationen zugesagt, die sich für Ernährungsgerechtigkeit, Klimaschutz und Klimagerechtigkeit einsetzen. Die Ankündigung erfolgte am 29. Oktober 2025 während der Verleihung der WSJ. Magazine Innovator Awards in New York City, bevor Eilish den Music Innovator Award entgegennahm, der von dem Komiker und Fernsehmoderator Stephen Colbert überreicht wurde. Bei ihrer Dankesrede sagte Eilish: „Wir leben derzeit in einer Zeit, in der die Welt wirklich sehr, sehr schlecht und sehr düster ist und die Menschen mehr denn je Empathie und Hilfe brauchen, insbesondere in unserem Land. Ich würde sagen, wenn man Geld hat, wäre es toll, es für gute Zwecke einzusetzen und es vielleicht an Menschen zu geben, die es brauchen. Ich liebe euch alle, aber es gibt hier ein paar Leute, die viel mehr Geld haben als ich. Wenn ihr Milliardäre seid, warum seid ihr Milliardäre? Ich habe nichts gegen euch, aber ja – gebt euer Geld weg“, schloss sie. Großartig!

04.11.2025

Etappenorte gesucht: Cycloton 2026

Die Musik-Tournee per Fahrrad Cycloton 2025 in der Schweiz brachte hochwertige Kultur vor Ort, Nachhaltigkeit und lokale Gemeinschaften in ihrer Vielfalt zusammen. Die Vorab-Tournee fand vom 20. bis 22. Juni in Genf statt, zwischen dem 8. und 25. Juli durchquerte Cycloton die Kantone St. Gallen, Zürich, Zug, Aarau, Bern, Solothurn, Waadt und Freiburg. Mehr als 5500 Menschen besuchten die 38 Konzerte. Abgesehen von der Anreise nach St. Gallen mit dem Zug benutzte das technische und künstlerische Team Fahrräder, um das gesamte Musikmaterial und die Tonanlage von einer Etappe zur nächsten zu transportieren. Mehr als 459 km wurden zurückgelegt, wobei jede Person einen 55 bis 70 kg schweren Anhänger zog (Höhenunterschied: 5580 m Aufstieg und 5960 m Abstieg). Während der Konzerte trat das Publikum in die Pedale, um den für die Beschallung erforderlichen Strom zu erzeugen. Zwei Workshops zum Bau von Musikinstrumenten aus recycelten Materialien rundeten das künstlerische Programm ab. Für den Sommer 2026 ist eine Cycloton-Tour im Tessin und entlang des Rhonetals bis zum Genfersee (vom Wallis nach Lausanne oder Genf) geplant. Dafür suchen die Veranstalter*innen ab sofort nach Etappenorten. Interessierte können sich per Telefon oder Mail melden (Kontakt).

 

15.10.2025

Initiative Better Live hebt Schlüsselrolle kleiner Venues hervor

„Big Change starts in small venues“: Nach mehrmonatiger Vorbereitung haben elf europäische Partner im Rahmen des Projekts „Better Live“ ein Manifest mit dem Titel: „Kleine Veranstaltungsorte sind die Zukunft der Live-Musik“ veröffentlicht. Wenige Megakonzerte belasteten die CO2-Bilanz des Kultursektors erheblich und konzentrierten einen großen Teil der Budgets, Honorare und Medienaufmerksamkeit auf eine Handvoll bereits überpräsenter Künstler*innen, schreiben sie. Unterdessen gabe es in ganz Europa Tausende kleiner Veranstaltungsorte und Festivals, die die überwiegende Mehrheit der Konzerte ausrichteten und Künstler*innen förderten. Diese stünden vor einer doppelten Herausforderung: Sie müssten ihr Publikum anziehen und halten und gleichzeitig mit chronischen finanziellen Schwierigkeiten fertig werden. In einer Welt, die mit einer beispiellosen Klimakrise konfrontiert sei, sei die Aufrechterhaltung dieses Ungleichgewichts nicht mehr zu rechtfertigen. Daher ruft die Initiative die Musikbranche auf, Live-Musik durch einen systemischen Wandel neu zu überdenken und die Schlüsselrolle kleiner und mittelgroßer Veranstaltungsorte anzuerkennen. Das Publikum, Künstler*innen und Veranstalter*innen könnten die Zukunft der Musik aktiv mitgestalten, in dem sie die eigenen Praktiken überdenken und bewusste Entscheidungen treffen. Better Live ist ein vom Programm „Kreatives Europa“ der Europäischen Union kofinanziertes Projekt, an dem elf europäische Partner aus der Jazz- und Improvisationsmusikszene in Europa beteiligt sind (aus Deutschland ist Jazzahead mit dabei), das mit nachhaltigen Konzerten und CO2-armen Tourneen experimentiert. 

15.10.2025