Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin sucht Rektor/in
An der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin – Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Dienstherrnfähigkeit – ist das Amt der/des Rektorin/Rektors zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Zur Rektorin/zum Rektor kann eine der Hochschule angehörende Hochschullehrerin oder ein Hochschullehrer, sofern sie oder er an der Hochschule hauptberuflich tätig ist, oder eine externe Bewerberin oder ein externer Bewerber gewählt werden. Externe Bewerberinnen oder Bewerber müssen, soweit sie nicht hauptberuflich als Hochschullehrerin oder als Hochschullehrer an einer künstlerischen Hochschule tätig sind, eine abgeschlossene Hochschulausbildung besitzen. Sie sollen aufgrund einer mehrjährigen verantwortlichen und leitenden Tätigkeit, insbesondere an einer künstlerischen Hochschule oder einer anderen kulturellen Einrichtung, über hohe Managementkompetenz verfügen.
Die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin verfügt über ein umfassendes und exzellentes Lehrangebot für die künstlerische Ausbildung. Das Studienangebot umfasst die Ausbildung (Bachelor, Master, Konzertexamen/Meisterklasse) u.a. in den Studienfächern Orchesterinstrumente, Gesang, Regie für Musiktheater, Dirigieren, Klavier, Komposition, Musiktheorie und Jazz. Gesucht wird eine national und international vernetzte Persönlichkeit mit Kompetenz zur kollegialen Leitung der Hochschule, mit Kreativität sowie Integrations- und Kommunikationsfähigkeit nach innen und außen. Sie sollte die Ausbildungslandschaft im Bereich Musik und Theater kennen und die Hochschule konzeptionell weiterentwickeln können. Sensibilität für Gleichstellungsfragen und Diversity wird vorausgesetzt.
Die Rektorin/der Rektor wird vom Erweiterten Akademischen Senat gewählt und vom Berliner Senat für eine Amtszeit von vier Jahren bestellt. Die Wiederwahl ist zulässig. § 55 Abs. 4 Berliner Hochschulgesetz (Übernahmeregelung) findet an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin keine Anwendung. Für die Dauer der Amtszeit wird die Rektorin/der Rektor zur Beamtin/zum Beamten auf Zeit ernannt. Die Vergütung erfolgt nach BesGr. W3 zuzüglich einer Funktionsleistungszulage. Eine Beschäftigung im Angestelltenverhältnis ist möglich. Die Hochschule strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Leitungspositionen an und bittet qualifizierte Frauen ausdrücklich um ihre Bewerbung. Auch Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund oder Schwerbehinderung sind ausdrücklich erwünscht. Ihre Bewerbung richten Sie bitte mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 07.02.2015 ausschließlich schriftlich (nicht in elektronischer Form) an: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Abteilung IV – Bernhard-Weiß-Straße 6, 10178 Berlin.
Infos: http://www.hfm-berlin.de/
Bundesweiter Aktionstag der Lehrbeauftragten gegen prekäre Situation an Hochschulen
An vielen Hochschulen in ganz Deutschland machen Lehrbeauftragte in den nächsten Tagen auf ihre prekäre Situation aufmerksam. „Die finanzielle, rechtliche und soziale Lage der Lehrbeauftragten muss sich endlich verbessern. Mit ihren Aktionen wollen die Betroffenen die Politik und die Hochschulen zum Handeln bewegen“, sagt Gerald Mertens, Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung e.V. (DOV). Daher rufen die Deutsche Orchestervereinigung e.V. und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gemeinsam mit den Bundeskonferenzen der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen und der Sprachlehrbeauftragten an Hochschulen (bklm, bksl) am 06. November zum bundesweiten Aktionstag auf. In einer gemeinsamen Resolution, die am Aktionstag bundesweit verbreitet wird, fordern die Lehrbeauftragten die Schaffung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse, die Anpassung der Stundensätze für Lehrbeauftragte an die Tarifentwicklung im öffentlichen Dienst sowie mehr Wahl- und Mitbestimmungsrechte. Darüber hinaus müsse die Grundfinanzierung der Hochschulen entsprechend aufgestockt werden.
Die bundesweit mehr als 85.000 Lehrbeauftragten leisten in der Lehre die gleiche Arbeit wie ihre fest angestellten Kollegen und Kolleginnen, erzielen jedoch nur einen Bruchteil von deren Einkommen. „Ohne Lehrbeauftragte würde der Lehrbetrieb an vielen Hochschulen zusammenbrechen. Es ist ein Skandal, dass Länder und Hochschulen zum Teil über die Hälfte des regulären Lehrangebots durch Lehrbeauftragte zum Billigtarif und ohne jeden arbeitsrechtlichen Schutz erbringen lassen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss auch an den Hochschulen gelten“, erklärt David Bowskill, der Vorsitzende der Abteilung Wissenschaft der GEW BERLIN. „Deutschland ist berühmt für seine erstklassige Ausbildung von Musikern. Studierende aus aller Welt kommen deshalb zu uns. Die Landesregierungen sind jedoch nicht bereit, einen großen Teil der Ausbilder dafür angemessen zu honorieren“, sagt Karola Theill, Mitglied der Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (bklm). Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Tanz Rostock zum Beispiel verdienen im Schnitt 30 Euro pro Stunde. Sie dürfen aber nur neun Stunden pro Woche unterrichten und bekommen ihr Honorar nur während der Vorlesungszeit, also ca. 30 Wochen im Jahr. Rechnet man Steuern und Sozialabgaben ab, bleibt unterm Strich kaum etwas übrig. „Deshalb fordern wir feste Stellen oder entsprechend angepasste Honorare“, sagt Theill.
Lehrbeauftragte haben kein Arbeitsverhältnis mit der Hochschule, sie sind daher arbeits- und sozialrechtlich größtenteils nicht abgesichert (u.a. kein Geld im Krankheitsfall und in der vorlesungsfreien Zeit, kein Kündigungsschutz, kein Mutterschutz). Die Lehraufträge werden i.d.R. nur für ein Semester erteilt und können jederzeit aus wichtigem Grund widerrufen oder ohne Begründung nicht wieder erteilt werden. Die Bezahlung erfolgt nicht monatlich, sondern erst zum Ende des Semesters. Die kollektive Wahrnehmung der Interessen von Lehrbeauftragten ist bislang schwierig, da sie im Gegensatz zu anderen Hochschulangehörigen kaum über Wahl- und Mitbestimmungsrechte verfügen. Mit dem bundesweiten Aktionstag setzen die Lehrbeauftragten der GEW, der DOV sowie der und bkls und bklm ein deutliches Signal in Richtung Politik und Verwaltung, ihre berechtigen Anliegen künftig gemeinsam zu vertreten.
(Quelle: http://www.miz.org)
Infos: http://www.dov.org/
Wissenschaftl. MitarbeiterIn am Forschungsinstitut Musiktheater in Bayreuth gesucht (50%)
Am Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth (fimt) ist zum 01.04.2015 eine halbe Stelle als
wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in mit Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L zunächst auf zwei Jahre befristet zu besetzen. Vergeben wird eine Qualifikationsstelle, die ein Lehrdeputat von 2,5 SWS in den Studiengängen B.A. Theater und Medien, B.A. Musiktheaterwissenschaft und M.A. Musik und Performance umfasst.
Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Studium der Musik- oder Theaterwissenschaft. Von der Stelleninhaberin/vom Stelleninhaber wird erwartet, dass er/sie eine Promotion im Programm Musik und Performance anstrebt. Bewerbungen von Kandidatinnen und Kandidaten, die ein Forschungsprojekt im Bereich Musiktheater und Repertoire oder Musiktheater und Dramaturgie (einschließlich Programmhefte) anstreben, sind besonders willkommen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Universität Bayreuth strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an. Qualifizierte Frauen werden nachdrücklich um ihre Bewerbung gebeten.
Bitte richten Sie Ihre üblichen Unterlagen sowie eine Skizze mit Ideen zu einem möglichen Promotionsprojekt als Papierausdruck und in digitalisierter Form: ed.ht1782667488uerya1782667488b-inu1782667488@uanr1782667488uht.t1782667488mif1782667488 bis zum 05.01.2015 an das: Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Anno Mungen, Schloss Thurnau,
95349 Thurnau.
Call For Papers: Hard Wired. Arbeitsgespräche zur Heavy Metal-Forschung V
Musik gilt als bedeutendes Bildungsgut. Sie wird in allen allgemeinbildenden Schulen und an Musikschulen unterrichtet; oft wird musikalische Bildung staatlich gefördert. Doch welche Rolle spielt Heavy Metal in einem Bildungskontext? Im Zug einer Erweiterung schulischer und akademischer Lehr- und Lerninhalte steht Heavy Metal als musikalischer bzw. kultureller Bildungsgegenstand zur Verfügung. Kulturelle Bildung umfasst in einem weiten Sinn aber auch informelle Bildungsprozesse, die innerhalb von diversen Kulturformen stattfinden. Heavy Metal als Teil von Kultur impliziert deshalb immer schon Bildung, und zwar auf unterschiedlichen Ebenen: Zunächst gehört Wissen über die spezifische Kultur zur Fanidentität; wer eine solche erwerben und Teil der Fangemeinschaft werden möchten, muss entsprechendes Wissen erwerben. Die Frage stellt sich, wie solche Aneignungsprozesse allgemein und in verschiedenen Subgenres des Heavy Metal funktionieren? Wie lernen Fans die Konventionen der Heavy Metal-Subgenres? Was erlernen sie wodurch? Welche Wissensinhalte werden in welchen Subgenres besonders betont? Welche werden marginalisiert? Zweitens verfügen MusikerInnen häufig über virtuose musikalische Fertigkeiten, aber auch über ein umfassendes kulturelles Wissen. Dies spiegelt sich z.B. in Expertenfragen in Magazinen (Hörtests etc.). Außerdem stellen sich Fragen nach einer Professionalisierung innerhalb des Heavy Metal. Seit Kurzem lässt sich eine Tendenz zur Institutionalisierung von Heavy Metal-Bildung in speziellen Studiengängen (Niederlande, England) sowie zur gezielten Förderung von Nachwuchsbands (z.B. durch die Wacken Foundation) beobachten. Doch wie ist diese Entwicklung zu deuten? Eignet sich der „rebellische“ Heavy Metal überhaupt als anerkanntes Bildungsgut oder steht er in Gefahr, durch Institutionalisierung und Professionalisierung zu konventionalisieren und zu verbürgerlichen? Drittens stellt sich die Frage nach der Rolle von Heavy Metal in der Musikbildung der staatlichen Schulen. Welche musikpolitischen Vorstellungen sind mit Heavy Metal verbunden? Welche Arten der Integration dieses, bzw. Abgrenzungen gegen dieses Musikgenre sind zu beobachten? Ist Heavy Metal in staatlichen Schulen als Bildungsgegenstand anerkannt oder wird er marginalisiert? Viertens wird auch die Universität als Bildungsinstitution sowie die Wissenschaft als Bildungsprogramm im Zentrum stehen. Hier stellen sich selbstreflexive Fragen nach den Auswirkungen der Erforschung von Heavy Metal. Was bedeutet es, wenn Heavy Metal an Universitäten und Hochschulen studiert wird? Wie prägen Forschungen über Heavy Metal die Musik und die Szene? Neben der Darlegung von Bildungsprozessen rund um Heavy Metal soll in der Tagung auch explizit das (selbst)reflexive Nachdenken über Chancen und Herausforderungen spezifischer Blickwinkel gefördert werden.
Noch bis Ende Dezember 2014 werden Abstracts zu diesem Themenbereich mit max. 500 Wörtern Länge inkl. Kurzbiographie des/der Vortragenden an Florian Heesch und Anna-Katharina Höpflinger erbeten:
ed.ne1782667488geis-1782667488inu.k1782667488isum@1782667488hcsee1782667488h.nai1782667488rolf1782667488, hc.hz1782667488u.sse1782667488cca@r1782667488egnil1782667488fpeoh1782667488.a1782667488.
Institut für Populäre Musik der Folkwang Universität der Künste eröffnet
In Anwesenheit zahlreicher Prominenz aus Politik, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und unter großer Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit wurde am Samstag, den 04.10. das Institut für Populäre Musik der Folkwang Universität der Künste in Bochum eröffnet. Ab sofort nimmt es mit dem Masterstudiengang „Populäre Musik“ für die ersten sechs Studierenden den regulären Ausbildungsbetrieb in der Prinz-Regent-Str. 50-60 auf, zukünftig soll es acht Studienplätze pro Semester geben. Der Bewerbungsschluss für das kommende Sommersemester ist am 15.11.2014.
Resonanzkörper Festival Frankfurt 10.-12.10.2014
Auf dem Campus Bockenheim in Frankfurt soll ein Kulturcampus realisiert werden, doch die Mühlen der Politik mahlen langsam. Deshalb bringt jetzt das Festival RESONANZ_KÖRPER Kunst und Wissenschaft, StudentInnen und Publikum zusammen und lädt vom 10.-12.10.2014 auf dem Campus Bockenheim Menschen ein, in Resonanz zu gehen mit künstlerischen Produktionen und wissenschaftlichen Einblicken. Die Festivalmacher, der Verein aussenwelt e.V., möchte KünstlerInnen und ForscherInnen auffordern, Neuland zu betreten und damit das Publikum in einem einzigartigen Erlebnisraum in Schwingung versetzen. So werden Perspektivenwechsel zum Programm und das Denken und Wissen unserer Zeit aus den Seminaren und Forschungslabors herausgelockt und neu aufgemischt. In dieser spannenden Interaktion lässt sich Kunst erleben, die Wissen hervorbringt und Wissenschaft, die sich der Kunst öffnet. Zum Programm gehören Vorträge, Installationen, Performances, Konzerte, Tanz, Theater, ein HipHop Rap-Contest, Open Jams u.v.m.
Ringvorlesung Gender Studies und Musik XVI: Familie – Freundschaft – Konstellationen
Am Dienstag, 28.10.14 beginnt die Ringvorlesung Gender Studies und Musik XVI „Familie – Freundschaft – Konstellationen“ in der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit dem Vortrag „Frei aber einsam „f a e“ – MusikerKonstellationen“ mit Prof. Dr. Beatrix Borchard. Zum Inhalt der Ringvorlesung heißt es: „Familienbeziehungen und Freundschaftskonstellationen von Musikerinnen und Musikern sind und waren schon immer ein Thema im Musikleben. Hier stoßen wir auf das Wirken auch von Frauen als selbständige Musikerin und/oder Gattin, Witwe, Schwester oder Tochter, die Werke aufführte, Klavierauszüge anfertigte, Noten kopierte oder den Nachlass sicherte und herausgab. Ebenso begegnen uns Väter, die Karrieren förderten oder verhinderten, vorbildliche Großväter, Brüder, Onkel und die „Ahnen“ überhaupt, die meist männlich gedacht sind. Aber nicht nur in Genealogien und Stammbäumen von Musikern spielt die Familie als Beschreibungsmuster eine wichtige Rolle, auch in der Instrumentenkunde kennt man Instrumentenfamilien, in der Musiktheorie wird mit Familienmetaphern gearbeitet, Familiendramen und Freundschaftskonstellationen sind Gegenstand auf der Opernbühne, in der Symphonischen Dichtung, im Popsong und im Lied, Pop-Bands und klassische Ensembles setzen sich aus Familienmitgliedern zusammen oder begründen ihrerseits eine ganz eigene Form der Wahl-Verwandtschaft. Welche Rolle spielen „Familie – Freundschaft – Konstellationen“ für die Entstehung, Aufführung, Tradierung, den Erfolg einer Musik? In sieben Ringveranstaltungen mit wissenschaftlichen Vorträgen und künstlerischen Aufführungen in Zusammenarbeit mit den Instrumental- und Vokal-Studiengängen der HfMT werden wir diesen Fragen nachgehen“. Die Veranstaltungen finden jeweils 14tägig von 18:00 – 19:30 im Mendelssohn-Saal der Hochschule statt, der Eintritt ist frei.
Weitere Termine:
04.11.14 „Familienkitsch? Freundschafts- und Familienbilder in der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts“ mit Prof. Dr. Nina Noeske
18.11.14 „Familiendramen auf der Bühne: Leos Janacek“ mit Prof. Dr. Melanie Unseld
02.12.14 „’und in der Schule […] endlich auch des Bernacchi gebildet. Vom Kastraten zum contralto musico: Gesangsgenealogie im 18. und frühen 19. Jahrhundert“ mit Dr. Anke Charton. Weitere Termine siehe Flyer: Ringvorlesung-XVI_Flyer_140903_DRUCK.pdf (pdf, 91 kB).
Infos & Kontakt: ed.gr1782667488ubmah1782667488.tmfh1782667488@kciB1782667488.anit1782667488raM1782667488, www.hfmt-hamburg.de
Wiss. Mitarbeiter/in Musikwissenschaft für Forschungsprojekt „Musik/Musikvermittlung und Gender im Internet“ gesucht
An der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ist zum 1. November 2014 zu besetzen: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in – Entgeltgruppe 13 TVL- im Fach Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Genderforschung; Teilzeitbeschäftigung mit der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit. Die Stelle ist aus Drittmitteln finanziert und deshalb vorläufig befristet bis zum 31.12.2015.
• Aufgabengebiet: Wissenschaftliche Betreuung des Bereichs „Musikerinnen-Lexikon“ im Forschungsprojekt „Musik/Musikvermittlung und Gender im Internet“; mit einem Schwerpunkt auf der redaktionellen Betreuung der englischen Übersetzungen; verbindliche Führung der deutschen, englischen und französischen Korrespondenz; hochschulübergreifende Vernetzung des Forschungsprojekts und Beantragung von Fördergeldern.
• Anforderungen: Abgeschlossenes Studium (Magister oder Master) in Musikwissenschaft oder 1. Staatsprüfung für das Unterrichtsfach Musik. Erfahrung mit Internet und Neuen Medien; Kenntnis der musikwissenschaftlichen Genderforschung, Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit und Vermittlungsfragen, nachgewiesene organisatorische und kommunikative Fähigkeiten, sehr gute Englisch- und Französisch-Kenntnisse.
Bewerbungen mit aussagefähigen Bewerbungsunterlagen werden bis zum 15. Oktober 2014 erbeten an:
Prof. Dr. Beatrix Borchard (Studiendekanat III), Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Harvestehuder Weg 12,
20148 Hamburg.
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Genderforschung gesucht
An der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ist – vorbehaltlich der Finanzierung durch das Professorinnenprogramm – kurzfristig folgende Stelle zu besetzen: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in – Entgeltgruppe 13 TVL – Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Genderforschung; Teilzeitbeschäftigung mit der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (50 Prozent), vorläufig befristet bis zum 31.3.2016.
• Aufgabengebiete: Mitarbeit in Forschung und Lehre insbesondere im Bereich Musik und Gender, Bearbeitung eines eigenen Promotionsprojekts
• Anforderungen: mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossenes Studium (Master/Magister) in Musikwissenschaft oder 1. Staatsprüfung für das Unterrichtsfach Musik, Kenntnisse im Bereich der musikwissenschaftlichen Genderforschung, Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit und Vermittlungsfragen, organisatorische und kommunikative Fähigkeiten
Bewerbungen mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, kurze Skizze des Promotionsprojektes von 1-3 DinA4-Seiten) werden bis zum 10.10.2014 erbeten an: Personalabteilung der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg. Bitte senden Sie zusätzlich eine elektronische Fassung Ihrer Bewerbungsunterlagen (zusammengefasst in einer pdf-Datei) an: ed.gr1782667488ubmah1782667488-tmfh1782667488@ekse1782667488on.an1782667488in1782667488.
Weitere Infos & Kontakt: ed.gr1782667488ubmah1782667488-tmfh1782667488@ekse1782667488on.an1782667488in1782667488, http://www.hfmt-hamburg.de/aktuelles/offene-stellen/wissenschaftliche-mitarbeit-2/
Professuren an Anton Bruckner Privatuniversität in Linz (A) zu besetzen
An der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz sind folgende Positionen zu besetzen:
Universitätsprofessur für Komposition / Schwerpunkt elektronische Musik/Computermusik im Ausmaß einer halben Lehrverpflichtung ‐ 11 Wochenstunden (Beginn: 01.10.2015)
Die Anton Bruckner Privatuniversität für Musik, Schauspiel und Tanz plant die Neueinrichtung eines Instituts für Komposition, Computermusik und Dirigieren. Damit soll für die Pflege und Weiterentwicklung der zeitgenössischen Musik ein angemessener organisatorischer Rahmen geschaffen werden. Aktuell sind Bereiche der Komposition – vertreten durch eine Professur Jazzkomposition und durch eine Teilzeitstelle für Computermusik – in andere Institute integriert. Das Profil der Kompositionsprofessur liegt im Bereich der elektronischen Musik – damit soll das Potenzial im Rahmen des bereits installierten Computermusikstudios weiter entwickelt werden. Ein zentrales Ziel ist es, Kooperationen mit dem Ars Electronica Center, der Kunstuniversität Linz und anderen Partnern weiter auszubauen. Bewerbungsschluss: 06.10.2014
Universitätsprofessur für Komposition / Schwerpunkt zeitgenössisches Musiktheater
im Ausmaß einer halben Lehrverpflichtung ‐ 11 Wochenstunden (Beginn: 01.10.2015)
Entsprechend dem wichtigen Stellenwert, den die Anton Bruckner Privatuniversität der kunstspartenübergreifenden Zusammenarbeit einräumt, soll der Schwerpunkt der ausgeschriebenen Kompositionsprofessur im Bereich der zeitgenössischen Musiktheaterkomposition liegen. Bewerbungsschluss: 06.10.2014
Universitätsprofessur für Gitarre
im Ausmaß einer halben Lehrverpflichtung ‐ 11 Wochenstunden (Beginn: 01.03.2015) Bewerbungsschluss: 13.10.2014
Weitere Infos: http://www.bruckneruni.at/Services/Stellenausschreibungen/Anton-Bruckner-Privatuniversitaet
Hochschule für Musik und Theater Hamburg stellt neuen Jazz Master Studiengang vor
Der Dr. Langner Jazz Master Studiengang bietet neben Angeboten zur Weiterentwicklung der instrumentalen und gesanglichen Fähigkeiten speziell die Möglichkeit, in einem selbstgewählten Schwerpunkt die eigene künstlerische Vision zu fördern. Unterstützung erhalten die Studierenden dabei aus der Praxis von frei gewählten DozentInnen und KünstlerInnn aus der internationalen Szene. Das Studium ermöglicht, fundierte Praxiserfahrung zu sammeln und ein Profi-Netzwerk aufzubauen, um den eigenen künstlerischen Werdegang zu unterstützen. Die Studierenden werden dabei von der gemeinnützigen Dr. E. A. Langner-Stiftung mit einem Lebenshaltungskostenzuschuss in Höhe von EUR 400,00 pro Monat unterstützt, um sich voll auf ihr Studium konzentrieren zu können. Der Dr. Langner Jazz Master richtet sich an außergewöhnlich talentierte Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker mit ausgeprägter Künstlerpersönlichkeit und einzigartiger künstlerischer Vision.
Studiendauer: 4 Semester / 2 Jahre, Studienstart: 1. Oktober 2014
Bewerbungsfrist für das WS 2014/15: 15. August 2014 (Posteingangsdatum)
Mehr Infos und Bewerbung unter: http://www.hfmt-hamburg.de/drlangnerjazzmaster
Kontakt: ed.gr1782667488ubmah1782667488-tmfh1782667488@rets1782667488amzza1782667488j1782667488
Aktuelle Ausgabe Musikforum 1/2014: Musikhochschulen in Deutschland
Das Musikforum, eine vierteljährlich erscheinende Zeitschrift des Deutschen Musikrats, versteht sich als Plattform, auf der wechselnde Schwerpunktthemen des Musiklebens unter die Lupe genommen werden. Beschäftigte sich die letzte Ausgabe noch mit dem „Kulturkonstrukt Europa“, wendet sich sein Blick bei der aktuellen Ausgabe wieder ins Land, nämlich zu den 24 Musikhochschulen, die in Deutschland eine professionelle Ausbildung zum/zur Musiker/in anbieten. Zahlreiche Artikel beleuchten die Qualität der Lehre, die Situation der Hochschulen und wo noch Entwicklungs-, aber auch Konfliktpotential herrscht. Ein lesenswerter Beitrag von Friedrich Uecker z.B. bemängelt z.B., dass es mittlerweile zwar einen hohen Anteil an ausländischen Studierenden, aber keinen echten, künstlerischen Austausch von Ost nach West gäbe. „Methodische Hilflosigkeit“ und ein „altes Meister-Schüler-System“ mache die Musikhochschule zu einer „schlichten Reproduktionsanstalt“. Hans Bäßler schreibt über die stark ausbaufähige Förderung musikalischer Eliten, und dass der Westen nach der Wende in diesem Bereich vom Modell Ost hätte mehr lernen können. Arvid Ong beschreibt das „berufliche Niemandsland“, in dem sich viele Lehrbeauftragte befinden, schlecht bezahlt, mit zeitlich befristeten Lehraufträgen und einem geringen Mitbestimmungsrecht in den Gremien – obwohl diese an manchen Hochschulen bis zu 70% des Lehrdeputats übernehmen. Florian Käppler erklärt in seinem Artikel, warum die medialen Innovationen unserer Zeit als große Chance für die Musikhochschule begriffen werden sollten. Mehr zu entdeckendes Neuland sehen die Autoren auch in der Altenbildung und in der kulturellen Bildung mittels moderner „Instrumente“ wie Rap und Graffiti. Udo Dahmen von der Popakademie spricht sich wie einige andere im Interview gegen eine Sparpolitik in der Kultur und für eine Gleichstellung von E- und U-Musik aus. Dafür stellt er unter der Rubrik „Erklär mit Pop“ gleich noch die deutsche Popband Kraftwerk vor, die als einer der einflussreichsten Bands und Vorreiter der Elektroszene gelten. Weitere Artikel beschäftigen sich etwa mit der Bedeutung der Spielstätten, der Musikmessen, exotischer Instrumenten-Studiengänge, usw. Ein Service-Mittelteil informiert über die Arbeit der zahlreichen Musikverbände, über Preisverleihungen, Wettbewerbe u.v.m., aktuelle Nachrichten und Reviews runden das Ganze ab. Fazit: ein lesenswertes Magazin!
Schott Music GmbH, Einzelheftpreis: 8,50€, ein Jahresabo kostet 35.-€/27.-€ für SchülerInnen und Studierende; auch als App erhältlich.

