Corona-Schutzschirm der Hamburger Clubstiftung: Jetzt Antrag stellen!
Ab sofort können die Hamburger Musik-Clubs – einzureichen über die Clubstiftung – bei der Behörde für Kultur und Medien Anträge zum Ausgleich wirtschaftlicher Härten im Zusammenhang mit den Corona bedingten Schließungen stellen. Antragsberechtigt sind Hamburger Livemusikclubs, die in den letzten 12 Monaten einen Konzertbetrieb vorweisen können. Die Clubs müssen mindestens 24 Livemusik-Konzerte im Jahr veranstalten und dürfen nicht größer als 1.600 Personen sein. Die Anträge werden dann in enger Kooperation mit der Clubstiftung beschieden. Die Förderung ergänzt bestehende Fördermöglichkeiten und soll im Fall eines Liquiditätsengpasses helfen, der eine existenzielle Schieflage zur Folge hat. Berücksichtigt werden kann zunächst der Zeitraum bis zum 30. April 2020.
S.O.S. Save Our Sounds – Spendenkampagne zur Rettung von Hamburg Clubszene gestartet
Um Hamburgs Clublandschaft zu retten, hat das Clubkombinat Hamburg – der Interessenverband der Clubbetreiber*innen, Veranstalter*innen, Booker*innen & Agenturen aus Hamburg – in Kooperation Clubstiftung Hamburg eine Spendenkampagne gestartet. Die eingegangenen Spenden werden nach einem transparenten und gerechten Verteilungsschlüssel zwischen großen und kleinen Clubs sowie Veranstaltern ohne feste Spielstätte und kleinen Festivals aufgeteilt.
Wie wichtig den Hamburgern ihre Clublandschaft ist, zeichnet sich schon eine Woche nach Start der Kampagne ab: Rund 100.000 Euro an privaten Spendengeldern sind bereits zusammengekommen. Um die breite Masse an bedrohten Clubs und Veranstalter*innen vor der Insolvenz zu bewahren, wird aber noch viel mehr Support gebraucht. Der Bedarf geht schätzungsweise in die Millionen, zumal niemand absehen kann, wie lange die Clublandschaft beeinträchtigt bleibt.
Alle Spenden, die bis zum 31. März um 23 Uhr 59 eingehen, fließen in die erste Ausschüttungswelle der Clubstiftung ein. Anschließend wird für die zweite Welle gesammelt, die zum 1. Mai erfolgt. Spenden sind über die Crowdfunding-Seite betterplace.org und über das Spendenkonto der Clubstiftung möglich, Anträge ebenfalls über die Seite der Clubstiftung. Wer mit seiner Spende einen bestimmten Musikclub unterstützen möchte, kann zur Zweckbindung den Clubnamen als Verwendungszweck angeben, ansonsten ist der Verwendungszweck „SaveOurSoundsHH“ zu wählen.
Als Dankeschön an alle, die die Clubstiftung supporten, hat die Stiftung zusammen mit der Hamburger Agentur loved ein Bandana designt. Für den kurzen Weg zum Bäcker oder den Einkauf-an-der-Tür-abgeben-Besuch bei Mutti einfach Clubstiftung-Soli-Bandana über Nase und Mund ziehen. Einen professionellen Mundschutz ersetzen sie natürlich nicht, aber schick sind sie allemal. Hinterlasst bitte hier eure Infos, wenn wir euch eins zukommen lassen sollen!
Um Hamburgs Clublandschaft zu retten hat das Clubkombinat eine 20-köpfige Task Force formiert. Über die Spendenkampagne hinaus wird mit Hochdruck an zahlreichen anderen Projekten und Aktionen gearbeitet, darunter ein Online-Shop und die Umsetzung von United We Stream Hamburg.
Geschäftsleitung für Zentrum Gender & Diversity gesucht
Im Zentrum Gender und Diversity an der Universität Hamburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer bzw. eines Tarifbeschäftigten als Geschäftsleitung des hochschulübergreifenden Zentrums Gender und Diversity – EGr. 13 TV-L – unbefristet in Vollzeit zu besetzen. Die Stelle ist auch teilzeitgeeignet. Bewerbungsschluss: 15.03.2020. Zur Ausschreibung geht es hier.
Hamburger Bands für „Euer Sound – Eure Bühne“ gesucht
Das Kulturfestival altonale findet in diesem Jahr vom 5. bis 21. Juni statt. Ein Programmpunkt widmet sich Hamburger Bands: Am 13. Juni von 14 bis 20 Uhr haben Bands aus Hamburg mit eigenen Songs Gelegenheit, auf der Bühne am Festivalszentrum zu spielen. Die Auswahl der Bands trifft eine Jury. Bewerbungsschluss, 01.03.2020
Praktikant*innen und Volontär*innen gesucht
OPERATION TON #13: Vorverkauf startet am 13. Februar mit Early Bird-Tickets
Der Kongress für musikalische Zukunftsfragen in Hamburg ist in Vorbereitung: Am 13. Februar startet der Vorverkauf für die „musikalische Frischzellenkur, die niemand von euch Musikfreund*innen, Musikmacher*innen und Popkultur-Freund*innen verpassen darf“, so die Veranstalter. Wer am 20./21. November unbedingt und günstig dabei sein will, sichert sich pünktlich die begrenzten Early Bird-Tickets für nur 35€ statt regulär 59€ (+ Gebühren). Im Preis inbegriffen sind zwei Tage volle Musiksausen-Klatsche inklusive veganer Verpflegung (tagsüber). Go for it!
Label & Booking in Hamburg suchen Praktikant*in
Ab Februar wird ein*e Praktikant*in bei DevilDuck Records (Label) und Midnight Mango Hamburg (Booking) gesucht. Zu den Aufgaben gehören Radio-Promotion, Social Media und Assistenz im Booking. Das Praktikum beim Hamburger Indie-Label und der angeschlossenen Booking-Agentur läuft in Teilzeit, d.h. montags, mittwochs, freitags, über mindestens drei Monate. Für mehr Infos: moc.sdrocerkcudlived@greoj.
(Quelle: RockCity)
RockCity & Elbphilharmonie präsentieren: „Made in Hamburg“ 2020
Made in Hamburg bringt auch 2020 den Hamburger Nachwuchs auf die große Bühne! Am 25. Februar 2020 könnt ihr der Liedermacherin Cäthe (Foto: Thorsten Dirr) im Kleinen Saal der Elbphilharmonie lauschen. Am 31. März feuern dann Danube’s Banks ihren Klezmer- und Balkan-orientierten Sound ab, am 19.05. folgen Rhonda. Made in Hamburg wurde 2017 von RockCity und der Elbphilharmonie ins Leben gerufen. Das Projekt gibt dem Hamburger Pop-Nachwuchs eine hochkarätige Plattform und erweitert das musikalische Spektrum des Hauses. An sechs Abenden im Jahr erklingen im Kleinen Saal der Elbphilharmonie intime Singer-Songwriter-Arrangements, minimalistische Elektrosounds, intergalaktischer Jazz und mitreißende Blues-Riffs aus Hamburg.
eeden eröffnet in Hamburg
Im Schanzenviertel gibt es seit Jahresbeginn eine neue Adresse für visionäre Frauen: das eeden ist ein einzigartiger experimenteller Ort für feministische Zukunftsideen. Gegründet wurde das Unternehmen von Kübra Gümüşay, Onejiru Arfmann und Jessica Louis. Hamburgs Behörde für Kultur und Medien förderte die Gründung. Das eeden ist ein feministischer Co-Creation und Co-Working Space, ein Inkubator und ein Veranstaltungsort für kulturellen Ausdruck in einem. Hier soll Frauen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Politik, Musik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien ein Raum geboten werden, um die Welt von morgen gemeinsam zu gestalten. Geplant sind Panels, Konzerte, Lesungen, Pop-Ups und vieles mehr.
Bundesweit hat eeden bereits in der Startphase auf sich aufmerksam gemacht. Im November wurden die Gründerinnen in Berlin als Kultur- und Kreativpiloten 2019 ausgezeichnet. Um weitere finanzielle Mittel für den Betrieb von eeden einzuwerben, haben die Gründerinnen neben weiteren Fundraisingmaßnahmen eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen.
Kübra Gümüşay ist Autorin, Aktivistin, Speakerin und Politikwissenschaftlerin. Ihr erstes Buch „Sprache & Sein“ erscheint im Frühjahr 2020 bei Hanser Berlin. Ihre Texte erscheinen unter anderem bei Die Zeit und der taz. Zu den Initiativen, die sie gründete, gehören unter anderem die Antirassismus-Kampagne #SchauHin, das feministische Bündnis #ausnahmslos und „Organisierte Liebe“. Das Magazin Forbes zählt Kübra 2018 zu den Top 30 unter 30 in Europa im Bereich Media und Marketing. Onejiru Arfmann ist Produzentin, Musikerin, Aktivistin, Consultant und Diplom Geografin. Sie berät NGOs im Bereich Interkulturalität und Empowerment, ist Gründerin und Lead der Sisters (Keepers), sowie Stiftungsbeirätin und Consultant für Viva con Agua. Zudem ist sie Board Member von Music Women Germany und Spokesperson bei musicHHwomen. Ihr zweites Soloalbum „Higher than High“ ist im August 2019 erschienen. Jessica Louis ist Markenstrategin, Creative Director, Beraterin, Künstlerin, Aktivistin. Ihre Themenschwerpunkte sind Zeitgeist, kulturelle Codes, Kunst und Gesellschaft im Wandel. Für Greenpeace hat sie die Visual Identity der internationalen Kampagne „Make Smthng“ entwickelt. In enger Zusammenarbeit mit der Führung des Reeperbahn Festivals hat sie die Marken- und Visionsarbeit der internationalen Initiative Keychange entwickelt, die sich für Geschlechtergerechtigkeit einsetzt. Sie ist Mitinitiatorin des Sister’s March 2017 sowie der ersten Frauen-Barcamps in Hamburg.
Hamburger Stadtteilkulturpreis 2020 gestartet
Vorzeige-Kulturprojekte gesucht! Der mit 12.000.-€ dotierte Hamburger Stadtteilkulturpreis zeichnet erneut resonante Projekte und Programme aus. Bewerben können sich freie Träger der Kulturarbeit – kulturelle Initiativen, Zentren und Vereine – sowie Einzelpersonen, die sich in der Stadtteilkulturarbeit in Hamburg engagieren. Bewerbungsfrist: 10.12.2019.
Neue Ringvorlesung @ HFMT Hamburg ab 22.10.19
Eine neue Ringvorlesung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg trägt den Titel „Film Musik Gender“ und präsentiert von 22.10.19-04.02.2020 jeweils dienstags von 18 – 19:30 Uhr interessante Vorträge von Wissenschaftler*innen wie Prof. Dr. Nina Noeske, Prof. em. Dr. Beatrix Borchard, Prof. em. Dr. Eva Rieger u.a. Im Zentrum der Veranstaltung steht der Filmsound: „Musik, Geräusch, Stille – ist an Körper- und Geschlechterkonstruktionen im Film genuin beteiligt: Welche Bilder von Männlichkeit und Weiblichkeit vermittelt werden, auf wen sich das Begehren richtet und wie eine bestimmte Emotion konnotiert ist, lässt sich zumeist unmittelbar am Klang erkennen. Dabei wurde und wird häufig auf Konventionen und Klischees aus dem 19. Jahrhundert zurückgegriffen, nicht nur durch eine bestimmte Thematik und Motivik, sondern auch jeweils durch eine spezifische Instrumentation. Dies wussten Regisseure wie Alfred Hitchcock, Federico Fellini und Peter Greenaway; Filmkomponist*innen wie das Ehepaar Bebe und Louis Barron, Rachel Portman, Bernard Herrmann oder Michael Nyman gingen virtuos mit diesen Möglichkeiten um. Die Ringvorlesung lotet aus verschiedenen Perspektiven aus, wie Musik im Film an der Konstruktion und Infragestellung von Körper- und Geschlechteridentitäten mitwirkt“. Der Eintritt ist frei.
Veranstaltungsort: Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Mendelssohnsaal, Harvestehuder Weg 12 (Eingang Milchstraße), 20148 Hamburg
Call for Papers: Anthony Braxton Conference in Hamburg
Im Juni 2020 feiert Anthony Braxton seinen 75. Geburtstag. Seit über einem halben Jahrhundert gehört er als Komponist, Multiinstrumentalist, Musiktheoretiker, Pädagoge, Mentor und Visionär zu den Schlüsselfiguren der zeitgenössischen, avantgardistischen Musik. Braxton selbst nennt seine Musik transidiomatisch: „creative music“, die gleichermaßen aus dem Jazz, der europäischen Kunstmusik und der Musik unterschiedlicher Weltkulturen Anregungen bezieht. Die Universität Hamburg widmet ihm eine internationale Tagung vom 18. bis 20. Juni 2020, bei der Forschungsergebnisse diskutiert werden, die die kompositorischen Verfahren Braxtons, den Instrumentalisten und seine musikphilosophischen Ansichten beleuchten. Vorschläge werden bis 01.09.2019 per Mail an Prof. Dr. Friedrich Geiger, ed.grubmah-inu@regieg.hcirdeirf und Prof. Dr. Timo Hoyer, ed.ehurslrak-hp@reyoh erbeten.
(Quelle: Newsletter des Jazzinstituts Darmstadt)

