Onlineveranstaltung: „Multimedia intersektional?“ 25.01.22
Der Musiktheaterbetrieb stellt Sängerinnen und Wissenschaftlerinnen vor besondere Herausforderungen, denn die – schwer definierbare – Vermischung von Stimme, Text und Körper beinhaltet komplexe Machtstrukturen. Oft genug verstellt der Fokus auf das Kunstwerk den Blick auf die beteiligten Personen. Wie aber lassen sich Machtstrukturen durch musikalische Performances reflektieren? Können diese durch neue Performance-Praktiken durchdrungen, hinterfragt und neu definiert werden? Wie kann frau als Sängerin damit umgehen, nicht nur in einem Stimmfach, sondern zugleich auch in einem ›Gender‹-Fach entsprechend performen zu müssen? Ist ›empowernde‹ Vokalität in der klassischen Musik überhaupt möglich? Am heutigen Dienstag, 25. Januar 2022 findet dazu ab 18 Uhr die Vortragsveranstaltung „Multimedia intersektional? Zur Reflexion von Machtstrukturen durch musikalische Performances“ an der HfMT Hamburg statt. Mit Prof. Dr. Nina Noeske, den Sängerinnen und Wissenschaftlerinnen Meredith Nicoll und Dorothea Koch und dem Trans-Aktivist und Tenor Holden Madagame. Die Teilnehme ist via Zoom-Link kostenlos möglich (Meeting-ID: 964 6924 9208).
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ringveranstaltungsreihe Mensch | Musik | Gender.
!SING! – Day of Song 2022: Anmeldestart für Chöre
Gute Nachrichten für Chöre, Gesangsgruppen und alle Gesangsbegeisterten: Nachdem die Veranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie zweimal abgesagt werden musste, heißt es am DAY OF SONG am 18. Juni 2022 wieder !SING. Chöre und Gesangsgruppen können sich bereits jetzt anmelden und so fester Bestandteil des einzigartigen Events werden. Die Größe oder Erfahrung des jeweiligen Chors spielt dabei keine Rolle. Wie in den Jahren zuvor soll der DAY OF SONG in erster Linie die im Ruhrgebiet vorhandene Vielfalt abbilden und ein „gesungenes“ Gemeinschaftsgefühl erzeugen. Keine Solo-Performance, sondern der (Ein-)Klang Tausender Stimmen steht hierbei im Vordergrund, egal, ob Frauen*-, Männer-, Kinder- oder Senior*innen-Chor – alle Gesangsgruppen sowie jede*r interessierte Einwohner*in der Metropole Ruhr sind willkommen. Die Anmeldung ist ab dem 02. November 2021 über die Homepage dayofsong.de möglich. Nach Eingabe der Informationen zum Ensemble und den entsprechenden Ansprechpartner*innen etc. wird die Anmeldung automatisch an die Städte weitergeleitet. Die Anmeldefrist läuft bis Ende Februar 2022. Am Tag selber erfolgt der Start der Veranstaltung mit dem traditionellen 12:10 Uhr-Singen. Interessierte können gerne in die !SING – DAY OF SONG Gruppe auf Facebook eintreten.
#artistathome: „Sommer in Frankfurt“ von Bird’s Talk
Für alle, die das Online-Event des gemischten Frankfurter Chors Bird’s Talk verpasst haben, gibt es jetzt ein brandneues Good-Vibes-Video über den Sommer in Frankfurt. Das ausgeschlafene Video wurde von einer Komponistin, einem Texter, einer Chorleiterin, einer Tonmeisterin, einer Videokünstlerin, fünfzehn Sänger*innen und siebzig Unterstützer*innen – viele davon in Personalunion – mit Begabung, Engagement, Fleiß und Geld produziert. Der Chor mit Sitz in Frankfurt wird von Regina Klein geleitet.
Raum für Gesang in Köln gesucht
Die Dipl. Sängerin, Gesangspädagogin, Chorleiterin Sonja Maria Mertens sucht für Vokalensemble-/Chorproben, Workshops, Schüler*innenkonzerte einen ausreichend großen (ca 80 qm), durchlüftbaren Raum (Fenster) mit WC und Heizung (weitere Ausstattung nicht notwendig!) in Köln.
Kontakt: Sonja Maria Mertens, ed.bew@snetrem
Bundeswettbewerb Gesang für Musical/Chanson
Der diesjährige Wettbewerb für Musical und Chanson findet als Angebot in der Pandemie bereits im Frühsommer statt, und es gibt einige Veränderungen in den Bedingungen, so u.a.:
– Anmeldung bis 1. Mai 2021
– keine Vorauswahlen an Theatern, sondern eine zentrale Vorauswahl nach den Tondateien, die bei der Anmeldung hochgeladen wurden
– Finalrunden mit Präsenz vom 31. Mai bis 4. Juni, das Preisträgerkonzert am 7. Juni in Berlin
– neues Höchstalter für Musical: 30 Jahre (frühestens 1991 geboren)
PULS Radio bringt Frauen in die Musikrotation
Zum diesjährigen Weltfrauentag setzte PULS Radio den Startschuss für mehr Geschlechtergerechtigkeit: Ab sofort besteht das Musikprogramm bei PULS Radio zu 50 % aus Songs, bei denen Frauen hinterm Mikro stehen. Und weil es nicht nur fair sein, sondern auch richtig gut klingen soll, ist das Musikplanungsteam von PULS Radio ab sofort noch intensiver auf der Suche nach spannenden Musikerinnen, denen sonst der Weg ins Radio schwerer gemacht wird, als ihren männlichen Kollegen. Denn leider macht das Ungleichgewicht innerhalb der Musikindustrie das Planen eines ausgeglichenen Radioprogramms aufwendiger. Das Team will sich darum mit diesem langfristigen Commitment daran beteiligen, dass die Gesamte Musikbranche diverser wird und ein ausgeglichenes Musikprogramm selbstverständlich wird. Der Sender betont, dass er in der Musikrotation bereits auf das Thema achtet – und dass es nicht nur um weiblichen und männlichen Gesang gehen kann. Aber gerade dort wird der Unterschied am schnellsten hörbar und ist bisher alles andere als Standard in der Radiowelt in Deutschland.
Virtuelles Weihnachts-Chorprojekt gestartet: #zusammenSINGENzurWEIHNACHT
Damit auch dieses Jahr Weihnachten trotz der Corona-Pandemie ein Fest der Gemeinschaft wird und alle, die gerne Weihnachtslieder singen, nicht darauf verzichten müssen, hat der Hessische Sängerbund e. V. gemeinsam mit anderen deutschen Chorverbänden das virtuelle Weihnachts-Chor-Projekt #zusammenSINGENzurWEIHNACHT ins Leben gerufen. Alwin M. Schronen arrangierte dafür die Weihnachtslieder „O du fröhliche“ und „Stille Nacht“, deren Chorstimmen zu Hause oder in virtuellen Chorproben mit Übe-Videos/Playbacks, Noten und Texten geübt werden können. Diese werden ab dem 15. November auf der Projekt-Website und den YouTube-, Facebook-, Instagram- und Twitter-Kanälen der Deutschen Chorjugend verbreitet. Singbegeisterte können sich dann zu Hause aufnehmen und ihre Videos bis zum 29. November auf der Website uploaden. Wer das Lied „O du fröhliche“ einsingt, wird Teil des Rekordversuchs zum größten virtuellen Weihnachts-Chor – denn nach dem erfolgreichen und preisgekrönten virtuellen Chor-Projekt #zusammenSINGENwirSTÄRKER (Opus Klassik Sonderpreis und Einheitspreis), wird zur Weihnacht mit Einsendungen im fünfstelligen Bereich gerechnet. Alle Einsendungen werden professionell als Multiscreen-Video zusammengeschnitten und ab dem 22.12.2020 im Internet veröffentlicht sowie über das Fernsehen deutschlandweit ausgestrahlt.
#artistathome: Joy of Singing online 29.10.2020
Für Kurzentschlossene! Singen tut so gut! Daher bietet die staatl. geprüfte Musiklehrerin und Chorleiterin Nina Herwig am 29.10.2020 vomm 18-18:30 Uhr ein kurzes, knackiges Online-Mitsingangebot. Kein Problem mit Abstandsregelungen… Sie will mit euch fröhliche, kraftvolle und ruhige Lieder singen, bei denen frau ohne Noten sofort mitsingen kann. Voraussetzungen: Keine.
Auf Spendenbasis, Richtwert unverbindlich und freiwillig 5.- bis 8.-€. Nach Anmeldung per Mail an ed.xmg@giwrehanin wird eine Anleitung für die Plattform Zoom zugeschickt. Den Zoomlink gibt’s spätestens 15 Minuten vor der Veranstaltung.
Workshopreihe „Liederworte & Singerei“ im Herbst
Für Liederschreibende, Songwriter*innen, chanson-singende Schauspieler*innen und Neugierige, die sich vertiefend mit Stimme, Rhythmus, Improvisation, Interpretation, Live-Looping und Texten auseinander setzen wollen, hat Maria Schüritz von Leipziger Liederszene e.V. die Workshopreihe „Liederworte & Singerei“ gestrickt. Die acht Abende zwischen dem 21.9. und 23.11. werden von umtriebigen Leipziger Musiker*innen wie Wencke Wollny (Karl die Große), Gwen Kyrg, Ole Zender (Phonetics), Maria Schüritz und der Sprechbildnerin Ulrike Christl geleitet und machen Stimmbildung, Beatboxing, Rhythmus, Songwriting, Live-Looping und mehr zum Thema. Die Workshops finden in Kleingruppen in den Räumen der Kulturwerkstatt KAOS (einem Projekt der Kindervereinigung Leipzig e.V.) statt und kosten pro Abend 20.-€/15.-€ (erm.). Für evtl. coronabedingte Beschränkungen gibt es Alternativformate, bei Interesse also einfach anmelden unter: ed.gizpiel-soak@ztireuhcs.m. Das Projekt wird vom Kulturamt der Stadt Leipzig gefördert. Den feierlichen Abschluss bildet ein Unplugged-Konzert beim Adventsnachmittag in der Kulturwerkstatt KAOS am 13.12.
Stellenausschreibung Lehrauftrag Würzburg
An der Hochschule für Musik Würzburg ist zum Wintersemester 2020/21 ein Lehrauftrag für Historische Musikwissenschaft (2 SWS) zu vergeben. Im Studiengang Master of Performance Gesang sind musikwissenschaftliche Veranstaltungen zu aktuellen Opern- und Konzertprojekten anzubieten. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium und eine mindestens dreijährige Berufserfahrung als Historische/Historischer Musikwissenschaftler*in an einer Universität sowie der Nachweis pädagogischer Erfahrung. Teamfähigkeit wird vorausgesetzt. Die Hochschule strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in Kunst und Lehre an und bittet deshalb qualifizierte Künstlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung (mit Darstellung des künstlerischen Werdegangs, Überblick über die bisherigen künstlerischen Leistungen, Verzeichnis der Lehrtätigkeit und Nachweis von Zeugnissen) ausschließlich über das Online-Portal bis spätestens 18.9.2020 ein. Bei Fragen wenden Sie sich an Vizepräsident Prof. Martin Hummel ed.grubzreuw-mfh@lemmuh.nitram.
Sarah Vaughan International Jazz Vocal Competition
Am 22. November soll das Finale der diesjährigen „Sarah Vaughan International Jazz Vocal Competition“ in Newark ausgetragen werden. Dafür können sich Sänger*innen bewerben, die älter als 18 Jahre sind und keinen Plattenvertrag haben. Bewerbungsfrist: 5. September.
10. Corona-Bekämpfungsverordnung in Rheinland-Pfalz: Auftritte von Chören wieder möglich
Die 10. Corona-Bekämpfungsverordnung, die durch das Gesundheitsministerium in Rheinland-Pfalz veröffentlicht wurde, ermöglicht ab dem 24. Juni wieder den Auftritt von Chören. Auch kann Chorgesang unter Auflagen im Innenraum wieder stattfinden, wenn dafür der Mindestabstand im Auditorium verdoppelt wird. Veranstaltungen im Freien dürfen nun mit bis zu 350 Personen, in geschlossenen Räumen mit bis zu 150 Personen durchgeführt werden. Für Unterricht mit Blasinstrumenten und Gesangsunterricht in Musikschulen gilt zukünftig das Abstandsgebot von drei Metern. Die Verordnung gilt voraussichtlich bis zum 31. August 2020.

