Call for Participation: 20 Jahre UFO (Bewerbungsschluss verlängert!)

Das Unabhängige Forschungskolloquium für musikwissenschaftliche Geschlechterstudien (UFO) richtet anlässlich seines zwanzigjährigen Bestehens in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Musik und Gender (fmg) vom 1. bis 2. September 2023 eine öffentliche Jubiläumsfeier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover aus. Im Rahmen dessen finden am 2. September 2023 vier themenfokussierte Roundtable-Diskussionen zu aktuellen Fragen der musikwissenschaftlichen Genderforschung statt. Hierfür werden Diskutant*innen aller wissenschaftlicher Generationen gesucht, die sich mit einem kurzen Impulsbeitrag von ca. 5 Minuten einbringen möchten. Jeder Roundtable soll durch vier bis fünf anmoderierte Impulse eröffnet werden, um dann in eine offene Diskussion überzugehen. Bei Letzterem sind neben den Impulsbeitragenden alle Anwesenden dazu eingeladen, in den generationsübergreifenden Austausch über aktuelle Fragestellungen innerhalb der Fachrichtung zu treten.

Roundtable 1: Frauen- vs. Genderforschung?
Roundtable 2: Gender, Biografik und musikkulturelles Handeln
Roundtable 3: Gender* und Künstlerische Forschung
Roundtable 4: Themenoffen

Wer Interesse hat, mit einem Impulsbeitrag an einem der Roundtables teilzunehmen möchten, reiche bitte bis 02.04.2023 (Bewerbungsschluss verlängert!) eine kurze Stellungnahme (ca. 150 Wörter) zu einer der Leitfragen sowie eine Kurzvita (500 Zeichen, inkl. Leerzeichen) per Mail ein. Ein Zuschuss für Fahrt- und Übernachtungskosten ist für Impulsbeitragende eingeplant.

23.01.2023

Senior Scientist (w/m/d) für Genderforschung & Diversitätsagenden gesucht

Die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Zentrum für Genderforschung und Diversität
sucht ab dem 01.01.2023 eine*n
Senior Scientist (w/m/d) mit Doktorat für Genderforschung und Diversitätsagenden. Die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz kurz Kunstuniversität Graz ist eine international renommierte Ausbildungsstätte im Herzen Europas mit Standorten in Graz und
Oberschützen. Der
Vertrag ist befristet bis 30.09.2023 mit Option auf einvernehmliche Verlängerung.
Beschäftigungsausmaß: Teilzeitbeschäftigung im Ausmaß v
on 50 % einer Vollzeitbeschäftigung; im Fall
einer Entfristung erhöht sich das Beschäftigungsausmaß ab 01.10.2023 auf 75 %
. Ende der Bewerbungsfrist: 30.11.2022.

21.11.2022

Lehraufträge zu Diversität & Genderthemen an Kunstuni Graz zu vergeben

An der Kunstuniversität Graz (KUG) sind zum Studienjahr 2022/23 (Winter- oder Sommersemester) mehrere Lehraufträge zu vergeben: Zum einen vergibt die Hochschule zwei Lehraufträge zum Thema Diversität, in denen Kategorien wie Ethnizität, Gender, Alter, Behinderung, sexuelle Orientierung etc. in ihren Zusammenhängen thematisiert und kritisch hinterfragt werden. Zum anderen vergibt sie vier Lehraufträge zu Genderthemen in Musik- und/oder Theaterwissenschaft. Alle einsemstrigen Lehraufträge haben den Umfang von zwei Semesterwochenstunden. Bewerben können sich einschlägig qualifizierte Wissenschaftler*innen und Künstler*innen der KUG, Institutsvorständ*innen mit einem Vorschlag für einen Lehrauftrag, der von einer*einem externen Lehrenden gehalten wird und externe Interessent*innen. Diese werden aber gebeten, sich im Vorfeld mit dem Institut in Verbindung zu setzen, an welchem sie ihre LV abhalten wollen. Zudem muss abgeklärt werden, in welchem Curriculum die LV angeboten wird.  Bei Fragen wendet Euch bitte vorab ans Zentrum für Genderforschung. Bewerbungsschluss: 23.01.2022

30.11.2021

Buch-Tipp: „Frau, Musik und Männerherrschaft“ von Eva Rieger (Hg.)

Zum 35-jährigen Verlagsjubiläum hat der Kasseler Furore Verlag das Standardwerk der feministischen Musikwissenschaft „Frau, Musik und Männerherrschaft“ von Eva Rieger (Hg.) neu aufgelegt. Eva Rieger gehört zu den ersten Musikwissenschaftlerinnen, die sich einer feministischen Musikwissenschaft verschrieben haben. Ihr Buch „Frau, Musik und Männerherrschaft“, das sie 1981 auf den Markt brachte, zeigte bereits vor 40 Jahren auf, wie Frauen systematisch aus der akademischen Forschung, der Musikpädagogik und dem allgemeinen Musikbetrieb verdrängt wurden. „Obwohl ‚Frau, Musik und Männerherrschaft‘ zuerst 1981 erschien und insofern von der heutigen Forschung in vielem überholt ist, bleibt das Buch als historische Positionierung und Einschnitt nach wie vor wichtig,“ so Eva Rieger im Vorwort zur 3. Auflage. „Es markiert das Ende des Nichtwissens um die Lage der Musikerin im deutschen Kulturleben und den Beginn einer jahrzehntelangen Entwicklung von der ersten Suche nach Frauen, die sich mit Musik befassten, bis hin zur heutigen Gender- und Diversitätsforschung“. Eva Rieger hoffte beim Erscheinen der ersten Auflage, dass die traditionelle Musikwissenschaft eines Tages gezwungen sein würde, den feministischen Diskurs selbst zu führen. Leider erfüllte sich ihre Hoffnung nicht. „Die Musikwissenschaft hat das Buch überhaupt nicht in Augenschein genommen. Das Buch hat viel ausgelöst – nur nicht bei der offiziellen Musikwissenschaft“, so Eva Rieger in einem Interview 2020.

24.02.2021

Call for papers: „Körper(lichkeit) in der Musik des 20. und 21. Jhdts.“

Das performative und konzeptuelle Potenzial des menschlichen Körpers rückte seit Mitte des 20. Jahrhunderts zunehmend in den Fokus künstlerischer Auseinandersetzung, wo es sich, von ausführlicher ästhetischer und wissenschaftlicher Reflexion begleitet, heute als selbstverständliche Kategorie etabliert hat. Die Tagung „Körper(lichkeit) in der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts“ vom 05.-06.11.2020 im Zentrum für Genderforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz widmet sich kompositorischen und performativen Konzepten, in welchen der menschliche Körper nicht nur als Mittel zum Zweck der Klangerzeugung eingesetzt und als nebensächlich verstanden wird, sondern in welchen dessen Ausdrucks- und Bewegungsmöglichkeiten im Zentrum künstlerischer Überlegungen stehen. Um die Thematik von „Körper“ und „Körperlichkeit“ in der Musik möglichst umfangreich diskutieren zu können, werden Einreichungen aus unterschiedlichen Disziplinen (Musikwissenschaft, Gender Studies, Theaterwissenschaft, Tanzwissenschaft, Disability Studies etc.) sowie interdisziplinäre Ansätze begrüßt. In der Überzeugung, dass dieses komplexe Themenfeld durch ein Miteinander von Theorie und Praxis um zusätzliche Facetten bereichert werden kann, sind zudem Beiträge aus dem Bereich der künstlerischen Forschung ausdrücklich erwünscht.

Bewerbungen müssen ein Abstract (max. 300 Wörter) und eine Kurzbiographie (max. 150 Wörter inkl. Kontaktdaten) umfassen. Im Falle eines Lecture recital kann zudem weiteres Material (etwa Audio- oder Videodateien) beigefügt werden. Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Bitte senden Sie Ihre Unterlagen bis 8. März 2020 an ta.ca1674815585.guk@16748155850202y1674815585dobdn1674815585acisu1674815585m1674815585.

22.01.2020

Call for Papers: Männlichkeiten und ihre Klischees in Musik und Theater

In der Geschichte der Geschlechterforschung sind seit den 1970er Jahren „Men’s Studies“ entstanden, in denen die gesellschaftliche Rolle von Männern, konventionelle männliche Selbst- und Rollenbilder sowie Klischees von Männlichkeit(en) erforscht wurden. Im deutschsprachigen Bereich werden diese Themen erst seit den 1990er Jahren wissenschaftlich bearbeitet. In der Musikologie und in der Theaterwissenschaft ist die Erforschung von Männlichkeiten erst um die Jahrtausendwende aufgenommen worden. Seitdem entstanden einzelne Studien und überblicksbezogene Sammelbände über die hegemoniale Rolle von männlichen Kunstproduzenten oder über diverse Klischeebildungen von Männlichkeit (und Weiblichkeit) in der Oper und Klassik, in unterschiedlichen Musikkulturen, in der Popmusik oder im Jazz sowie im Theater- und Performancebereich, die das Interesse für weitere Fragestellungen geweckt haben.

Mit der am 27. und 28. Oktober 2017 geplanten Nachwuchstagung „Männlichkeiten und ihre Klischees in Musik und Theater“, die vom Zentrum für Genderforschung (ZfG) der Kunstuniversität Graz konzipiert und organisiert wird, soll die pragmatische, handlungsorientierte, performative und diskursive Entwicklung von Klischees und stereotypen Vorstellungen von Männlichkeiten in Musik und Theater thematisiert werden. Die Tagungs-MacherInnen laden vor allem fortgeschrittene Studierende, DoktorandInnen sowie PostDocs der Musikologie, der Theaterwissenschaft sowie der Performance Studies ein, ihre aktuellen Perspektiven zum Tagungsthema zu präsentieren und zu diskutieren. Die Leitfragen der Konferenz sind u.a.: Welche historischen Klischees oder Stereotypen haben sich mit männlichen Kunstproduzenten in Musik und Theater verknüpft, die heute noch ihre Wirksamkeit zeigen? / Wie können Klischees und Stereotypen von Männlichkeiten in unterschiedlichen Musikgenres und Musikkulturen, im Theater und in der Performancekunst analysiert werden, um sie einer nachhaltig wirkenden Reflexion und Kritik zuzuführen? / Welche Männlichkeitsbilder in der Produktion und Praxis von Musik und Theater entziehen sich der konventionellen Zuschreibung von Männlichkeiten (z.B. female masculinities oder queer masculinities)? / Inwiefern implizieren Männlichkeitsinszenierungen in der Oper, im Theater oder in der Performancekunst neue, zukunftsgerichtete Entwürfe von Männlichkeit(en)/Weiblichkeit(en)? / Welche Interferenzen weisen Konzepte von Männlichkeiten mit anderen Identitätskategorien, wie beispielsweise Alter oder „race“, auf?

Anonymisierte Vorschläge für 20-minütige Präsentationen können bis 23. Juli 2017 per E-Mail an ta.ca1674815585.guk@1674815585nappu1674815585s.c1674815585 gerichtet werden und müssen folgende Informationen enthalten: Titel des Beitrags, Abstract (max. 300 Wörter) und vier Schlüsselbegriffe, die das Thema des Vortrages benennen.

Eine Rückmeldung über die Beitragsannahme erfolgt bis spätestens 07. August 2017. Die Tagungssprache ist Deutsch, einzelne Beiträge können aber auch in englischer Sprache vorgetragen werden. Sofern keine andere finanzielle Unterstützung erhalten wird, können Zuschüsse für Reise- und Unterbringungskosten in Anspruch genommen werden. Dafür richten Sie bitte eine genaue Aufstellung der zu erwartenden Kosten sowie ein kurzes Ansuchen an die oben genannte E-Mail-Adresse. Die Veranstalter sind bemüht, bei Bedarf eine Kinderbetreuung zu organisieren und bitten um eine zeitgerechte Anmeldung (spätestens bis Anfang September).

Kontakt: ta.ca1674815585.guk@1674815585gnuhc1674815585srofr1674815585edneg1674815585

03.07.2017

5. Jahrbuch Musik & Gender: Musikbezogene Genderforschung

Über das fünfte Jahrbuch „Musik und Gender“ mit dem Titel „Musikbezogene Genderforschung. Aktuelle und interdisziplinäre Perspektiven“ ist jetzt eine Online-Rezension von Michaela Krucsay erschienen. Die Herausgeberinnen Nicole K. Strohmann, Camilla Bork und Gesa Finke haben in diesem Buch Beiträge aus Perspektiven unterschiedlicher geistes- und kulturwissenschaftlicher Disziplinen von Musikwissenschaft über Geschichte, Germanistik oder Ethnologie versammelt. Wer sich z.B. für Feldforschung zu Flamenco in Granada, Frauenbilder im Soldatenlied des Ersten Weltkrieges oder für das weibliche Böse in der Oper des 19. Jahrhunderts interessiert, für den/die könnte das Jahrbuch interessant sein. Hier geht es zur Rezension: http://info-netz-musik.bplaced.net/?p=9670.

Hildesheim [u.a.]: Olms, 2012. 184 S.: 8 Abb. (Jahrbuch Musik und Gender ; 5), ISBN 978-3-487-14870-0 : € 25,00 (brosch.), http://www.olms.de/

20.05.2013

Dissertationsstipendien für Genderforschung in Graz (A) zu vergeben

Die Kunstuniversität Graz (KUG) vergibt ab Herbst 2012 zwei Stipendien für Dissertationsvorhaben in der musik- und theaterwissenschaftlichen Genderforschung bzw. mit einem genderorientierten Schwerpunkt in der Entwicklung und Erschließung der Künste. Die Stipendien von rund 600.- € monatlich werden für ein Studienjahr ab Wintersemester 2012 vergeben. Bei erfolgreicher Absolvierung des ersten Jahres ist, nach Maßgabe der verfügbaren finanziellen Mittel, eine Verlängerung möglich.
Voraussetzungen: Das Promotionsprojekt muss inhaltlichin den Bereich der musik- und/oder theaterbezogenen Genderforschung fallen bzw. muss einen genderorientierten Schwerpunkt in der Entwicklung und Erschließung der Künste haben. Herausragende wissenschaftliche bzw. künstlerische Qualität des Promotionsprojekts, ein abgeschlossenes Master- oder Diplomstudium in einer fachlich in Frage kommenden wissenschaftlichen oder künstlerischen Studienrichtung und die Zulassung oder zum Zeitpunkt der Bewerbung ein laufendes Verfahren zur Zulassung in die wissenschaftliche oder künstlerische Doktoratsschule werden erwartet. Der gleichzeitige Bezug eines anderen Stipendiums ist ausgeschlossen, es darf auch keine Anbindung an ein Drittmittelprojekt sowie kein Dienst- oder Werkvertragsverhältnis zur KUG bestehen. Das Nettoeinkommen muss unter dem Höchststipendium nach dem Studienförderungsgesetz liegen (derzeit 8.148.-€ pro Jahr).
Für höhersemestrige BewerberInnen werden noch zusätzlich eine erfolgreiche Absolvierung der Pflicht- Lehrveranstaltungen und ein überzeugender Fortschrittsbericht vor dem Doktoratskomitee im Rahmen des DoktorandInnenforums am Ende des vorangegangenen Semesters erwartet.
Bewerbungsunterlagen: Anschreiben mit knapper Darstellung der Motivation, tabellarischer Lebenslauf der Bewerberin / des Bewerbers mit Lichtbild, Kopien der Zeugnisse über frühere Studienabschlüsse (BA, MA oder Diplom), Exposé des Dissertationsvorhabens bzw. der Dissertation, Zulassungsnachweis bzw. Nachweis des laufenden Verfahrens zur Zulassung in die wissenschaftliche oder künstlerische Doktoratsschule der KUG und aussagekräftige Stellungnahmen der zwei internen und externen BetreuerInnen.
Bewerbungsfrist: 31. März 2012 künstlerisches Doktoratsstudium, 31. Juli 2012 wissenschaftliches Doktoratsstudium

Kontakt: Zentrum für Genderforschung der Kunstuniversität Graz, Brandhofgasse 18, 8010 Graz, Ansprechpartnerin: Tjasa Fabjancic, Tel. 0316 389-3532, eMail: ta.ca1674815585.guk@1674815585gnuhc1674815585srofr1674815585edneg1674815585

12.02.2012