Ringvorlesung „Musik & Gender“ beginnt in Basel

Eine Ringvorlesung zum Thema „Musik und Gender – Selbstaffirmierung und Othering in der europäischen Musikgeschichte“ beginnt am 18. September 2012 am Musikwissenschaftlichen Seminar in Basel jeweils dienstags von 18:15-20:00 Uhr. Annegret Fauser (University of North Carolina) beginnt mit „Gender, Ethnizität und Klasse: Grenzgänge in der Musik)“, gefolgt von Rebecca Grotjahn von der Hochschule für Musik Detmold/Uni Paderborn, die über „Die Hosenrolle für den Mann zurückerobern – Kastraten, Countertenöre und Geschlechterpolitik“ referiert; außerdem sind Dörte Schmidt, Matthew Head, Kordula Knaus, Nasser Al-Taee, Heidy Zimmermann, Martin Schäfer, Nina Noeske, Katrin Losleben und Britta Sweers eingeladen.

10.09.2012

10. Frauenpolitischer Ratschlag 15.-16.09.2012 Stuttgart mit Song-Contest

Der 10. Frauenpolitische Ratschlag steht unter dem Motto „Weltfrauen verbinden – Visionen wagen“ und findet vom 15. bis 16. September 2012 in der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg bei Stuttgart statt. Dieses Mal eröffnet eine internationale Weltfrauendemonstration den Ratschlag, beim anschließenden Frauenpower-Marathon können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Vertreterinnen der Frauenbewegung über eine große Bandbreite von Themen „Von Religion bis Revolution“ diskutieren. Für junge Frauen und Mädchen gibt es einen Song-Contest, um eine „Hymne für die Frauen und Mädchen der Welt“ zu finden; Mädchen und junge Frauen, aber auch gemischte Combos mit Frontfrauen zwischen 12 und 30 Jahren können mitmachen (Anmeldeschluss: 09.09.2012). Infos findet Ihr auf www.rebell.info; die ersten 20 Einsendungen sind auf jeden Fall dabei. Außerdem gibt es Workshops und eine Messe der Frauenbewegung, Samstagabend ein Open-Air-Konzert und am Sonntag ein Podium der Pionierinnen der Frauenbewegung. Den Abschluss bilden die Rechenschaftslegung und die Neuwahl des kämpferischen Frauenrats.

Der Frauenpolitische Ratschlag hat sich seit 1997 zum größten frauenpolitischen Ereignis in Deutschland entwickelt. Hier kommen alle zwei Jahre Frauen aus allen Gruppen der Bevölkerung und aus vielen Ländern der Welt zu einem gleichberechtigten Erfahrungs- und Meinungsaustausch auf der Grundlage weltanschaulicher Offenheit zusammen. Auch frauenpolitisch interessierte Männer sind herzlich willkommen. Alles wird selbstständig, eigenverantwortlich, gemeinschaftlich organisiert und finanziert. Und von hier ging die Initiative zur ersten Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen aus, die zum 100. Jahrestag des Internationalen Frauentags 2011 in Venezuela stattfand.

26.08.2012

Veranstaltungstipp: „Wie wird man(n) Feminist?“ 12.09.2012 Berlin

„Wie wird man(n) Feminist? – The Guy’s Guide to Feminism“ heißt ein Vortrag mit anschließender Talkrunde, den die Heinrich-Böll-Stiftung am Mittwoch, den 12. September 2012 von 20.30 – 22.30 Uhr in Berlin-Mitte veranstaltet. Auf die für manch eine/n provozierende Frage „Wie wird man(n) Feminist?“ versucht der bekannte US-Soziologe, Männerforscher, Autor und selbst erklärte Feminist Michael Kimmel zusammen mit Co-Autor Michael Kaufman Antworten zu geben. Augenzwinkernd und auf unterhaltsame Art geschrieben, veranschaulicht er in kurzen Geschichten und Anleitungen, garniert mit Witzen und mit Comics in seinem „Guy’s Guide to Feminism“, wieso der Feminismus nicht nur Frauen das Leben versüßt, sondern auch für Männer Gewinn bringend ist. Er räumt mit einer Vielzahl von Männermythen auf, z.B. dem der Männer hassenden Feministinnen oder dem der die Biologie als hauptsächliche Ursache für Differenzen und Ungleichheit zwischen Männern und Frauen sieht.

Der US-Soziologe Michael Kimmel ist Professor an der Stony Brook University in New York und Herausgeber des Journals International Encyclopedia of Men and Masculinities. Seit langem beschäftigt er sich in seiner Forschung mit Männern und Geschlechterverhältnissen. Er wird zunächst in einer Lecture in sein Buch einführen und dann
in der Talkrunde mit Gästen aus Berlin und dem Publikum seinen Ansatz diskutieren.

Mitwirkende: PHD Michael Kimmel, Stony Brook University New York, USA / Andreas Goosses, Forum Männer in Theorie und Praxis der Geschlechterverhältnisse, Berlin / Barbara Unmüßig, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, Berlin-Mitte
Sprache: Englisch/Deutsch mit Simultanübersetzung

Infos & Kontakt: Henning von Bargen, Leitung Gunda-Werner-Institut, ed.ll1775337390eob@n1775337390egrab1775337390nov1775337390, Tel.: 030/28534-180, http://www.gwi-boell.de/calendar/VA-viewevt.aspx?evtid=11649

26.08.2012

„Gendersensible Musikdidaktik am Beispiel der Kunstuniversität Graz“ von Isabella Hollauf

Eine Bakkalaureatsarbeit an der Karl-Franzens-Universität Graz hat den Titel „Gendersensible Musikdidaktik am Beispiel der Kunstuniversität Graz“. Die Arbeit von Isabella Hollauf befasst sich mit Musikdidaktik, Musikvermittlung und Musikpädagogik aus einer gendersensiblen Perspektive. Sie fragt nach Möglichkeiten, Musik- und Instrumentalunterricht gendersensibel zu gestalten, und nach didaktischen Konzepten, auf die sich Pädagoginnen und Pädagogen dabei berufen können. Die Arbeit wurde durch die «Brille» einer Lehrperson betrachtet und gelb markiert. Hier geht’s zum pdf: _252012110.pdf (pdf, 441 kB)
(Quelle: http://www.helvetiarockt.ch)

01.05.2012

Vortrag über Mädchen in der Welt des Hardcore(-punk) in Bern (CH)

Ein Vortrag am Donnerstag, 24. Mai 2012 an der Pädagogischen Hochschule in Bern befasst sich mit dem Thema „Über die Vereinbarkeit von Mädchensein und Hardcoresein. Ein Geschlechterblick in die Welt des Hardcore(-punk)“. Dr. des. Marion Schulze (Université de Neuchâtel) schreibt zum Inhalt ihres Vortrags: „Wie passt die Liebe zu hasserfüllter Musik, aggressivem Tanzen und Tätowierungen zur Liebe zu Rosa, Rosen und „Hello Kitty“? Sehr gut. Zumindest für einige Mädchen, die sich in der musik-basierten Subkultur Hardcore(-punk) bewegen. Es hat allerdings Zeit gebraucht, um zu dieser Überzeugung zu gelangen, denn sie mussten aushandeln, wie sie Mädchen sein wollen und können“.
Zeit: Donnerstag, 24. Mai 2012, 18.15 – 19.45 Uhr
Ort: PHBern, Fabrikstrasse 2e, 3012 Bern, Parterre, Raum 001
(Quelle: http://www.helvetiarockt.ch)

01.05.2012

Interdisziplinäre Wissenschaftsportal „ach, Stimme!“ zu Elfriede Jelinek u.a.

In dem Interdisziplinären Wissenschaftsportal „ach, Stimme!“, in dem noch bis Ende März 2012 laufend Beiträge veröffentlicht werden, reflektieren WissenschaftlerInnen aus den Bereichen Theater-, Literatur-, Musik-, Kultur- und Medienwissenschaft und VertreterInnen von Kulturinstitutionen in Text- und Video-Beiträgen über verschiedene Aspekte des Themas Stimme in den Werken und Zusammenarbeiten von drei österreichischen Künstlerinnen: der Schriftstellerin Elfriede Jelinek, der Komponistin Olga Neuwirth und der Medienkünstlerin Valie Export. Neben diesen neuen Beiträgen enthält das Portal auch eine Chronologie der Zusammenarbeiten der drei Künstlerinnen, Ausschnitte aus vorhandenen Texten, Literaturhinweise und weiterführende Links zum Thema. Das Portal begleitet das Symposium „(ach, Stimme!) VALIE EXPORT. ELFRIEDE JELINEK. OLGA NEUWIRTH“, das vom Elfriede Jelinek-Forschungszentrum in Kooperation mit dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien veranstaltet wird (13.-22.3.2012) und Teil des Projekts „Körper – Macht – Medien“ ist.

18.03.2012

Die Chordirigentin Margarete Dessoff (1874-1944): Eine Spurensuche am 09.02.2012

„Die Chordirigentin Margarete Dessoff – Eine Spurensuche“ heißt eine Kooperationsveranstaltung der maecenia Frankfurter Stiftung für Frauen in Wissenschaft und Kunst und des Archiv Frau und Musik am Donnerstag, 9. Februar 2012 um 19 Uhr, in der Aula der hoffmanns höfe, Heinrich-Hoffmann-Str. 3, Frankfurt am Main. Margarete Dessoff (1874 -1944) war eine der ersten modernen (Chor)-Dirigentinnen, die als Frau in einer Männerdomäne nicht nur Aufsehen erregt hat, sondern sich mit ihren Chören dauerhaft auf den großen Konzertbühnen in Deutschland und später in den Vereinigten Staaten durchsetzen konnte. Der Vortrag gibt eine Einführung in Dessoffs Arbeitsleben, berichtet von der Recherche in New York und stellt ausgewählte Dokumente vor. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, das Archiv Frau und Musik zu besichtigen und deren Arbeit kennen zu lernen.

22.01.2012