Musikkneipe des Jahres: bis 26.10. voten

Jetzt zählt jede Stimme: Ist deine Lieblingskneipe dabei? 155 Musikkneipen aus ganz Deutschland stehen beim Gema-Award „Musikkneipe des Jahres“ zur Auswahl – unterstützt von Musikpat*innen wie Ina Müller, Silbermond, Bosse, GLOCKENBACH, Zartmann, ENNIO und Milky Chance. Jetzt entscheidet das Publikum: Entdecke die nominierten Kneipen und stimme noch bis 26. Oktober 2026 für deine Lieblingskneipe ab.

21.10.2026

Basisförderung der Gema (bis 18.10. bewerben)

Du suchst finanzielle Unterstützung für dein nächstes Release? Die neue Bewerbungsrunde für die Kulturförderung Online läuft ab sofort! Reiche deine Bewerbung bis zum 18. Oktober 2026 ein und sichere dir die Chance auf 2.000 Euro Basisförderung. Voraussetzung ist u.a., dass die Werkanmeldung innerhalb der letzten zwei Jahre bei der GEMA erfolgt ist und das Werk auf kommerziellen Online-Plattformen veröffentlicht wurde.

07.10.2026

Livemusik in Deutschland setzt Aufwärtstrend fort

Die GEMA veröffentlicht auf ihrer Datenplattform „Song Economy“ aktuelle Zahlen zur deutschen Konzertlandschaft. Im Jahr 2025 wurde erstmals seit der Corona-Pandemie wieder das Niveau des Jahres 2019 übertroffen. Die GEMA erfasste in ihrer Auswertung insgesamt 267.145 Konzerte, was 4,5% mehr als 2024 und 1,6% mehr als im letzten Jahr vor der Pandemie entspricht.

Mittlere und größere Konzerte wachsen zahlenmäßig stärker als kleine Veranstaltungen. Kleinere Konzerte bilden jedoch weiterhin das Rückgrat des Marktes. Auch die Konzertbesuche erreichten mit rund 74,5 Millionen Besucher*innen einen neuen Höchststand. Gegenüber 2024 stieg die Zahl um rund 5,3%, gegenüber 2019 um rund 7,7%.

Regional liegen Bayern und Nordrhein-Westfalen bei der absoluten Zahl der Konzerte vorn. Berlin führt sowohl bei den Veranstaltungen als auch bei den Konzertbesuchen. Bei den Besucherzahlen folgen Hamburg und Köln. Die Lanxess-Arena in Köln war 2025 erstmals die meistbesuchte Konzertlocation Deutschlands.

31.08.2026

Basisförderung der GEMA (bis 17.05. bewerben)

2000 € Förderung für deine Musik – bist du dabei? Du bist GEMA-Mitglied? Dann solltest du jetzt genau hinschauen: die GEMA bietet 2.000 € Basisförderung – schnell sein lohnt sich! Der Antrag ist noch bis 17.05.2026 über dein Onlineportal möglich. Die Vergabe erfolgt nach Eingangszeitpunkt – die ersten 400 Zusagen erhalten die Förderung! So findest du heraus, ob du berechtigt bist: Check deine Werke im Portal – steht hinter einem Titel das Icon „fw“, kannst du direkt einen Antrag stellen. Weitere Teilnahmebedingungen findest du hier.

12.05.2026

Green Touring Rider: Bestandsaufnahme @ GEMA-Mitgliederversammlung 6.5.2026

Am 06. Mai ziehen RockCity und Music Declares Emergency im Rahmen der GEMA Mitgliederversammlung 2026 eine erste Bilanz des 2025 veröffentlichten Green Touring Rider. Gemeinsam werden Chancen, Herausforderungen und zukünftige Szenarien diskutiert, die Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung vor Ort und digital möglich. Keynotes und Panels werden übertragen und können von zu Hause verfolgt werden. Interessierte können sich bis 30. April 2026 hier anmelden.

30.04.2026

GEMA verleiht zum 17. Mal den Deutschen Musikautor*innenpreis

Am 26. Februar verlieh die GEMA in Berlin den 17. Deutschen Musikautor*innenpreis an insgesamt 19 Preisträger*innen. In sieben Kategorien waren insgesamt 26 Musikautor*innen nominiert. Aus diesen wählte die Fachjury der Akademie Deutscher Musikautor*innen (ADMA) die Gewinner*innen. Weitere Auszeichnungen erfolgten in den Kategorien „Nachwuchs“, „Lebenswerk“, „Erfolgreichstes Werk des Jahres 2025“ und „Sonderpreis Inspiration“.

FLINTA*-Repräsentation gab es in einigen Kategorien: unter den Gewinner*innen befinden sich Julia Mihály (Musiktheater/Bühne), Lisa Morgenstern (Komposition Neoclassic/Crossover), Anna Mateur (Text Chanson/Kabarett); die Band “Blond” (Text Singer-Songwriter), bestehend aus Nina Kummer, Lotta Kummer und Johann Bonitz sowie Lauren Siess (Nachwuchs, Sparte E).

Infos

09.03.2026

Webinar für GEMA-Mitglieder 25.02.2026

Am 25.2.2026 um 16 Uhr geben Förderexpertin Rosita Kürbis und die Leitungen der Teams Künstler*innenförderung, German Music Export, Deutscher Jazzpreis und PR/Öffentlichkeitsarbeit einen kompakten Überblick über die Aktivitäten und Förderbereiche der Initiative Musik. Sie erklären die Ziele der Programme, zeigen, wie typische Fehler bei Anträgen vermieden werden, und geben Tipps, was eine gute Bewerbung ausmacht – unter anderem auch für den Deutschen Jazzpreis.

16.02.2026

GEMA zeichnet Musikkneipe des Jahres aus

Die GEMA hat in diesem Jahr erstmals die Musikkneipe des Jahres gekürt – einen „Award für Kneipen, Bars und Musikspielstätten, in denen Musik nicht ausschließlich im Hintergrund läuft, sondern gelebt wird“. Damit sollen Orte ausgezeichnet werden, die Musik zum festen Bestandteil ihres Konzepts machen, egal ob durch kuratierte Playlists, DJ-Abende, Jam-Sessions oder Auftritte von Künstler*innen. Mit dem Preis soll das Engagement der Betreiber*innen gewürdigt und gezeigt werden, wie wichtig Musikorte für unsere Gesellschaft sind – für Künstler*innen, für Gäste, für die kulturelle Vielfalt in unseren Städten und Nachbarschaften. Der diesjährige, mit 5.000 Euro dotierte Preis ging an „Töpfla – Die Kultkneipe“ aus Höchstadt an der Aisch, die in historischen Mauern aus dem 18. Jahrhundert seit über 50 Jahren echte Kneipen- und Musikkultur feiert. Die Gewinnerkneipe wird mit einem Online-Voting aus 144 Bewerbungen ausgewählt.

18.11.2025

Fred Jay Preis der GEMA: jetzt Vorschläge einreichen

Der Fred Jay Preis geht in eine neue Runde: Ab sofort können die rund 100.000 GEMA Mitglieder ihre Nominierungsvorschläge einreichen. Der Fred Jay Preis steht seit über 30 Jahren für herausragende Textdichterkunst. Ausgezeichnet werden Songwriter*innen, die mit ihren Liedtexten die deutschsprachige Musikkultur maßgeblich prägen und einen außerordentlichen Beitrag zu deren Entwicklung leisten. Das wichtigste Kriterium, um Nominierungen einreichen zu können, ist der Nachweis von konstanten erfolgreichen Werken, die sich durch eine hohe sprachliche und außergewöhnliche wortgestalterische Qualität auszeichnen. Nominierungsvorschläge können bis zum 15. September 2025 bequem über ein Online-Formular eingereicht werden. Die Preisverleihung findet am 05. Mai 2026 im Rahmen des Mitgliederfestes der GEMA in Berlin statt. 

28.08.2025

GEMA-Mitgliederversammlung lehnt Reform der Kulturförderung ab

Die geplante Reform der Kulturförderung bei der GEMA ist vorerst gescheitert: Bei der Mitgliederversammlung mit mehr als 1.000 Teilnehmer*innen erreichte der Reformantrag keine ausreichende Mehrheit. Kern der Reform war die Abschaffung der Unterscheidung zwischen E- und U-Musik in der Kulturförderung. Nur die Textdichter*innen stimmten mit über 99 % für den Antrag, während Komponist*innen (64,4 %) und Musikverlage (61,2 %) die nötige Zweidrittelmehrheit verfehlten. Alle weiteren damit verbundenen Anträge wurden ebenfalls abgelehnt. Das Thema bleibt dennoch auf der Agenda: 2026 wird die Reform erneut diskutiert. Die GEMA betont, dass bei den Mitgliedern ein breiter Konsens über den Reformbedarf besteht.

27.05.2025

Offener Brief der deutschen Musikhochschulen zur geplanten GEMA-Reform

Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM) drückt in einem Offenen Brief an den Vorstand und den Aufsichtsrat der deutschen GEMA ihre tiefe Besorgnis über die derzeit geplante GEMA-Reform aus. Sie würde vor allem junge Komponist*innen auf dem Weg in die Professionalität gravierend benachteiligen und könnte nicht absehbare Folgen für die Musikszene und die deutschen Musikhochschulen haben. Der Vorsitzende der RKM, Prof. Christian Fischer, meint dazu: „Wir lehnen die offenbar geplante Aufgabe des bisherigen Solidarprinzips zugunsten überwiegend kommerziell ausgerichteter Inkasso- erteilungsregeln entschieden ab. Als Verantwortliche für die deutschen Musikhochschulen, an denen durch die Reform die bisherigen Kompositionsstudiengänge und bestimmte Studienzweige gefährdet wären, appellieren wir aufgrund vieler ungeklärter Fragen an die GEMA, die Reform um mindestens ein Jahr zu verschieben. Nach den geplanten neuen Regeln würde heutzutage selbst ein so produktiver Komponist wie J.S. Bach, der ja fast ausschließlich für den inkassoarmen Bereich der Kirchenmusik komponiert hat, nicht mehr ordentliches Mitglied der GEMA werden können, mithin kaum Einnahmen durch sein kompositorisches Werk erhalten.“ Die Hochschulleitungen zeigen sich auch besorgt über die von der GEMA in ihrer Reform-Präsentation dargestellte Option der Reduktion des bisherigen 10%-Pauschalabzugs (auf nur noch 5% in 2030), der auch für ausländische Nutzer*innen von GEMA-geschützter Musik gilt und dessen Ertrag bislang für soziale und kulturelle Zwecke eingesetzt wurde. Zahlreiche Fragen seien noch zu klären, Alternativvorschläge noch nicht ausreichend diskutiert worden. Deshalb bittet die RKM die GEMA um einen einjährigen Aufschub, um die wichtigen Fragen unter Einbeziehung der unmittelbar Betroffenen klären zu können. „Die avisierte Reform ist für unsere Kulturlandschaft so tiefgreifend, dass unter Einbeziehung aller Berufsgruppen in der GEMA in Arbeitsgruppen Auswirkungen unterschiedlicher Reformmodelle durchdacht und reflektiert werden sollten“, heißt es im Offenen Brief.

29.04.2025

PRO MUSIK begrüßt geplante GEMA Reform (Infoveranstaltung 30.04.25)

Als bundesweite Interessenvertretung freier Musikschaffender, die sich für faire Rahmenbedingungen, soziale Gerechtigkeit und kulturelle Vielfalt in der Musikbranche einsetzt, begrüßt der Verband PRO MUSIK ausdrücklich die angestrebte Reform der GEMA, die eine zukunftsfähige und gerechtere Verteilungspraxis ermöglichen soll. Zum einen unterstützt er die geplante Abschaffung der E- und U-Musik-Trennung, da sie die Benachteiligung von musikalischen Ausdrucksformen wie Jazz, Pop, Elektro oder Filmmusik beende. Zum anderen sei die Reform ein Bekenntnis zu einer solidarischen Kulturförderung, da es künftig eine neue Sparte für sogenannte Kultur-Konzerte geben soll, in denen künstlerisch anspruchsvolle Musik gespielt wird. Auch eine Übergangsregelung wird positiv hervorgehoben: Da die Reform insbesondere für Komponist*innen aus der bisherigen E-Musik-Sparte Herausforderungen mit sich bringen könne, soll ein Härtefall-Fonds durch die GEMA eingeführt werden. Zusätzlich sei eine Übergangs- und Kompensationsphase über vier Jahre geplant, um einen fairen Wandel zu gewährleisten.

Bei der GEMA Mitgliederversammlung (13.-15. Mai) soll die Reform beschlossen werden. Eine Übersicht zeigt, ob und wie du an der Mitgliederversammlung teilnehmen kannst. Am 30.04. um 14 Uhr bietet PRO MUSIK gemeinsam mit VERSO, Song e.V. und DEFKOM eine Infoveranstaltung zur Besprechung des Reformantrags an. Interessierte können sich per Mail melden. Auch die GEMA bietet am 06.05.2025 von 11 bis 13 Uhr eine Infoveranstaltung an, in der der finale Antrag vorgestellt wird. Die Anmeldung ist bis zum 05.05.2025 möglich.

28.04.2025