Campusfestival sucht Bands aus Bielefeld & Ostwestfalen-Lippe
Es ist wieder so weit! Das Campusfestival Hertz 87.9 geht 2026 in eine neue Runde. Damit der Campus auch dieses Jahr wieder auf Hochfrequenz glüht, braucht das Festival euch! An alle Soundpionier*innen und Bühnen-Biester aus Bielefeld oder OWL: in diesem Jahr gibt es am 20.06. wieder Slots zu vergeben, die heißer sind als die Kaffeemaschine in der Prüfungsphase. Bewerben könnt ihr euch am besten per Mail, Bewerbungen von FLINTA-Acts sind besonders gern gesehen! Schicke einfach eine kurze Biographie und aussagekräftige Musikbeispiele bis 16. Februar 2026 um 12 Uhr.
Skandaløs Bandcontest sucht Musiker*innen aus Nordfriesland & Umgebung
Du bist aus Nordfriesland und Umgebung und möchtest unbedingt auf dem Skandaløs Festival auftreten? Dann bewirb dich beim Bandcontest! In der ersten Phase könnt ihr euch per Mail bewerben. Wenn ihr von der Jury ausgewählt werdet, könnt ihr am 30.04. live im Charlottenhof beweisen, warum ihr auf die Bühne gehört. Das Skandaløs Festival hat sich schon immer der Förderung von jungen musikalischen Talenten verschrieben, weswegen es ein paar Einschränkungen festgelegt hat: mind. die Hälfte der Beteiligten sollte 25 Jahre alt oder jünger sein und ihren Wohnsitz in Sønderjylland-Schleswig (Süd-Dänemark, Nordfriesland, Schleswig-Flensburg oder Stadt Flensburg) haben. Bewerbungsschluss: 22.02.2026, mehr Infos zur Bewerbung hier.
Open Call: SNNTG Festival (16.-18.07.2026)
Das SNNTG Festival 2026 in Sehnde bei Hannover findet wieder 3 Tage lang statt und bietet ein Festival voller Musik, Kultur, Kunst und natürlich Straßenbahnen – denn der Ort des Festivals ist das Hannoversche Straßenbahnmuseum! Seid ihr eine Band, Solo-Künstler*in oder ein Kunst-Kollektiv? Macht ihr Musik, Kunst, Theater, Performance oder Workshops, wollt euch beim SNNTG präsentieren und das Festival durch eure Kunst bereichern? Dann meldet euch bis 15.03.2026 per Mail. „Wir solidarisieren uns mit allen Personen, die sowohl individuell als auch strukturell Diskriminierung erfahren, beispielsweise aufgrund ihrer Gender- oder sexuellen Identität, Nationalität, ethnischen oder sozialen Herkunft, Religion oder Be_Hinderung. Diese Normen akzeptieren wir nicht und wollen stetig daran arbeiten, unser Festival inklusiver zu gestalten, um die individuelle Vielfalt unserer Gesellschaft auf (und hinter der Bühne) spiegeln zu können“, heißt es im Open Call auf Insta. Das Festivalteam möchte daher besonders Acts, die sich unterrepräsentierten Personengruppen zugehörig fühlen, ermutigen, sich zu bewerben!
Monheim Triennale: Zukunft ungewiss
Eigentlich wollte die Monheim Triennale am 7. Dezember in der Altstadtkirche in Monheim am Rhein ein besonderes Matineekonzert mit zwei prominenten schwedischen Musiker*innen zur Aufführung bringen, die „Stadtstimmung macht Licht“. Doch bevor auch nur ein Ton Musik zu hören war, trat der neue Artist in Residence des Festivals, der in Monheim lebende Vokalist Rabih Lahoud ans Mikrofon und informierte das Publikum darüber, dass der Intendant der Monheim Triennale, Reiner Michalke, zum Jahresende abberufen werden soll. Das sei zumindest der Plan des seit den NRW-Kommunalwahlen im September für die Stadtpolitik verantwortlichen Bündnisses aus CDU, SPD, Grüne und FDP und der parteilosen Bürgermeisterin Sonja Wienecke, die vor vier Monaten zusammen im verschuldeten Monheim die Partei Peto und deren Bürgermeister Daniel Zimmermann abgelöst haben. „Reiner Michalke ist der Ideengeber dieses Festivals“, betonte Lahoud in seiner Ansprache, die hier nachzulesen ist, „seit 2018 der kreative Kopf der Organisation, derjenige, der die Künstler*innen gesucht und gefunden hat, derjenige, der die Idee hatte, einen ,Artist in Residence‘ für die Stadtgesellschaft zu installieren. (…) Durch das Entfernen des Intendanten stirbt auch seine Idee, die internationale Musikwelt mit der lokalen Musikszene in Monheim zu verbinden. (…) Sollten Frau Wienecke und der Aufsichtsrat am Mittwoch ihren Plan beschließen und damit einen radikalen Einschnitt in die kulturelle Vielfalt dieser Stadt vornehmen, wird dies heute auch mein letztes Konzert als ,Artist in Residence‘ sein. Denn wenn man mutige Kultur und Musik entfernt, bremst man die Entwicklung und schlussendlich bleibt nichts als Stille.“ In der Aufsichtsratssitzung der Monheim Triennale GmbH am 10. Dezember will man anscheinend beschließen, den noch bis 2029 gültigen Vertrag mit Michalke vorzeitig zu kündigen. Danach soll es eine Stellungnahme der Stadt Monheim geben.
Open Call für MYOSOTIS Festival: 01.08.2026 in Stuttgart
Das MYOSOTIS Festival ist ein 2021 gegründetes Open Air Musik-Festival aus Fellbach, das besonders jungen aufstrebenden Künstler*innen und Bands aus dem Großraum Stuttgart eine Bühne bieten möchte. Bei dem Festival haben Newcomer*innen nicht nur die Möglichkeit ihre eigenen Songs zu performen, sondern sie bekommen auch eine Plattform, um andere Musiker*innen kennenzulernen und sich zu vernetzen. Das Genre soll dabei kein Hindernis darstellen – von Indie-Pop über Hip-Hop bis Rock ist alles vertreten. Bewerbungsschluss: 11.01.2026
Open Call Wiener Kultursommer 2026
Der Kultursommer Wien bespielt im Sommer Bühnen in der ganzen Stadt mit verschiedensten Genres wie Kabarett, Literatur, Musik, Tanz & Performance, Theater und zeitgenössischem Zirkus. Bewerbungsschluss: 15. Januar 2026, 15 Uhr
Future of Festival Panels in Berlin 28.11.2025
Let’s talk Festivals: Zwei Panels, ein Ziel – die Zukunft der Festivalförderung diskutieren. Das alles steht für die Initiative Musik dieses Jahr auf der Konferenz & Messe Future of Festivals auf dem Programm. Im Panel „Festival-Förderung – Wie geht’s richtig?“ um 10:30 Uhr geht es darum, welche Faktoren eine erfolgreiche Festivalförderung ausmachen und welche strategische Planung und politischen Weichenstellungen erforderlich sind, um Festivals als essenzielles Kulturgut abzusichern. Das zweite Panel um 16 Uhr nimmt die Festivalstudie 2025 und die deutsche Festivallandschaft in den Blick. In dieser Keynote werden die zentralen Ergebnisse der Studie präsentiert: von ökonomischen und kulturellen über ökologische bis hin zu sozialen Aspekten der Festivals. Um 16:45 Uhr geht es weiter mit der Reception zur Festivalstudie: dann lädt die Initiative Musik euch auf einen Drink ein, wo ihr die Initiative, die Bundesstiftung LiveKultur und das Deutsche Musikinformationszentrum kennenlernen und mit den Macher*innen ins Gespräch ins Gespräch kommen könnt. Tickets
Fühlst du das auch? Über Politik & Emotionen: Ein Festival der Bildungsstätte Anne Frank 15.11.2025
Angst, Wut, Schmerz, Ohnmacht: Die drängenden gesellschaftspolitischen Themen unserer Zeit schlagen aufs Gemüt. Wo man auch hinschaut: Krisen, Kriege, Konflikte. Auf Social Media kochen die Gefühle hoch, Debatten verlaufen hoch emotionalisiert, Gräben vertiefen sich. Demokratiefeindliche Stimmen nutzen die Verunsicherung der Bevölkerung erfolgreich für ihre Zwecke und schüren den Hass. Wie aber ließe sich konstruktiv und demokratie fördernd mit Gefühlen umgehen? Wie lassen sich berechtigte Ängste oder die Wut über gesellschaftliche Missstände, über Ungerechtigkeit oder den wachsenden Antisemitismus und Rassismus als Antrieb für Veränderung nutzen? Und wie kann es gelingen, in krisenhaften Zeiten Empathie, Vertrauen, Zusammenhalt zu stärken? Das fragt die Bildungsstätte Anne Frank beim Festival der (politischen) Gefühle am Samstag, 15.11.2025 im Alten Englischen Theater in Frankfurt. Darin entwickeln die am Programm Beteiligten emotionsorientierte Perspektiven auf Demokratie und Zusammenhalt. Ein Festival mit inspirierenden Impulsen und Paneltalks, Stand-up-Comedy, Musik mit dem SHE Choir Frankfurt, Aylin Çelik u.a. sowie einer Abschlussparty mit BeShoo. Der Eintritt ist frei, Getränke/Verpflegung auf Selbstzahler*innen Basis.
Wann? Samstag, 15.11.2025, ab 14 Uhr
Wo? Altes Englisches Theater, Kaiserstr. 52, 60329 Frankfurt
BAM! Bock auf Morgen Festival setzt auf „mainstreamfähige Nachhaltigkeit“ 05.-06.11.2025
Den Menschen „Bock auf morgen“ zu machen, haben sich die Macher*innen des BAM! Festivals in Berlin verschrieben. Das Festival vom 05.-06.11.2025 will Business-Potenziale und Vermarktungsansätze ausloten und diskutieren, wie Gestaltungsräume noch erfolgreicher genutzt werden können – für Umsatz und Umwelt. Wie überwinden wir den inneren Schweinehund und machen Lust auf Wandel? Welche einfachen Maßnahmen mit großer Wirkung gibt es bereits? Wie kommen wir wieder in eine friedliche und wertschätzende Koexistenz und erhöhen dennoch den Anteil an pflanzlicher Ernährung? Diesen Fragen widmet sich das 1,5tägige Programm, Tickets gibt es ab 149 Euro hier.
Open Call: Bel R! Festival in Rüsselsheim13.-17.5.2026
Bel R!, das StadtRaumKunstFestival in Rüsselsheim, geht in die dritte Runde. Vom 13. – 17. Mai 2026 verwandelt es die Rüsselsheimer Innenstadt in eine große Bühne. Das Festival präsentiert Konzerte auf der sturmfrei-Bühne am Mainufer, Theater, Aktionskunst, Akrobatik und Workshops auf den Plätzen entlang und abseits der Marktstraße, sowie rauschende Parties im Rollwerk. Bands, Performance Artists, Tänzer*innen und Poet*innen, vor allem Künstler*innen aus der Region sowie diverse Bands, FLINTA*- und Queer Artists, können sich ab sofort bis 5.1. 2026 hier bewerben. Es sind alle Genres erlaubt.
Festival „Composing While Black & Queer“ 27.-29.10.2025
Die klassische Musikkultur ist bis heute von weißen, männlichen, westlichen Perspektiven geprägt. Wer und was nicht in dieses Raster passt, bleibt viel zu oft unerhört – auch in der Neuen Musik. Mit dem Festival „Composing While Black & Queer“, das unter der Leitung von Jun.-Prof. Dr. Anna Schürmer vom 27. bis 29. Oktober 2025 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln realisiert wird, richten die Macher*innen das Ohr in 2 Konzerten und einem Symposium auf die intersektionale Vielfalt jenseits dieser Norm – auf Zukunftsmusik beyond the white/male frame. Im hundertsten Jahr der Hochschule für Musik und Tanz Köln stellt das dreitägige Minifestival nicht nur Fragen nach Teilhabe und Inklusion – es denkt Musik auch als Möglichkeitsraum für eine diverse Zukunft(smusik). Das interdisziplinäre Symposium widmet sich der kritischen Reflexion von Machtverhältnissen und Identitätskonstruktionen in der Musik. Neben einer Keynote von George Lewis und einem Roundtable mit weiteren Gästen des Festivals präsentieren Studierende der HfMT Köln ihre Forschungen im Kontext von Black Music Studies und Queer Musicology.
Etappenorte gesucht: Cycloton 2026
Die Musik-Tournee per Fahrrad Cycloton 2025 in der Schweiz brachte hochwertige Kultur vor Ort, Nachhaltigkeit und lokale Gemeinschaften in ihrer Vielfalt zusammen. Die Vorab-Tournee fand vom 20. bis 22. Juni in Genf statt, zwischen dem 8. und 25. Juli durchquerte Cycloton die Kantone St. Gallen, Zürich, Zug, Aarau, Bern, Solothurn, Waadt und Freiburg. Mehr als 5500 Menschen besuchten die 38 Konzerte. Abgesehen von der Anreise nach St. Gallen mit dem Zug benutzte das technische und künstlerische Team Fahrräder, um das gesamte Musikmaterial und die Tonanlage von einer Etappe zur nächsten zu transportieren. Mehr als 459 km wurden zurückgelegt, wobei jede Person einen 55 bis 70 kg schweren Anhänger zog (Höhenunterschied: 5580 m Aufstieg und 5960 m Abstieg). Während der Konzerte trat das Publikum in die Pedale, um den für die Beschallung erforderlichen Strom zu erzeugen. Zwei Workshops zum Bau von Musikinstrumenten aus recycelten Materialien rundeten das künstlerische Programm ab. Für den Sommer 2026 ist eine Cycloton-Tour im Tessin und entlang des Rhonetals bis zum Genfersee (vom Wallis nach Lausanne oder Genf) geplant. Dafür suchen die Veranstalter*innen ab sofort nach Etappenorten. Interessierte können sich per Telefon oder Mail melden (Kontakt).

