Open Call: Artists & Beiträge für MW:M26

Der Aufruf zur Einreichung von Beiträgen ist eröffnet! Bewirb dich bis zum 3. Juli 2026 und werde Teil von MW:M26 Rewire! Hast du eine Idee für eine Keynote, eine Podiumsdiskussion, einen Workshop, eine Listening Session, eine Demo oder ein experimentelles Format? Most Wanted:Music sucht Beiträge, die zu den Themenbereichen BUSINESS, NEXTTECH, SOCIAL IMPACT und SCENE beitragen – Formate, die den Dialog anregen, Branchen miteinander verbinden und über die Theorie hinaus konkrete Erkenntnisse liefern. 

Für das „Most Wanted: Music Club Festival“ (4.-5. November 2026) auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain werden Künstler*innen „mit einer unverwechselbaren Stimme, einer starken Erzählkraft und Auftritten, die über das Gewöhnliche hinausgehen“ gesucht. Von intimen Konzerten und immersiven audiovisuellen Welten bis hin zu hybriden Live-Konzepten, cluborientierten Live-Sets und genreübergreifenden Experimenten. Besonders willkommen sind Bewerbungen von Projekten mit starker visueller Identität, innovativen Performance-Konzepten und Künstler*innen, die immersive Welten auf und jenseits der Bühne erschaffen. Bewerbungsschluss: 30. Juni 2026.

25.05.2026

Green Culture Festival 9.-10.6.2026

Vom 09.-10. Juni 2026 bietet das Green Culture Festival im Tollhaus in Karlsruhe unter dem Leitthema „Durchatmen. Was kommt, was bleibt, was geht?“ Akteur*innen aus allen Bereichen der Kultur‑, Kreativ- und Medienlandschaft die Gelegenheit, ihre nachhaltigkeitsbezogenen Initiativen und Aktivitäten vorzustellen, sich auszutauschen, alte Allianzen zu stärken und neue zu schmieden; 2026 liegt der Fokus auf der Einbindung von jungen Menschen, insbesondere Student*innen, die ihre ersten Schritte in Richtung einer zukunftsfähigen Kultur machen wollen. Anmeldung

20.05.2026

Chor.com 2026 mit großem Workshop- & Konzert-Programm in Leipzig

Vom 1. bis 4. Oktober ist in diesem Jahr erstmals Leipzig neue Gastgeberstadt für die chor.com, wenn der Deutsche Chorverband mit mehr als 150 Workshops, drei hochkarätigen Masterclasses und 20 Konzerten sowohl das Fachpublikum als auch Konzertbesucher*innen dazu einlädt, in die Welt der Vokalmusik einzutauchen und Neues zu entdecken. Der diesjährige Fokus heißt „Building Bridges – wie Chormusik neue Verbindungen schafft“: „Der Fokus ‚Building Bridges‘ regt dazu an, seine eigene Bubble zu verlassen und miteinander ins Gespräch und den musikalischen Austausch zu kommen. So begegnen sich bei der chor.com Menschen, Genres und andere Aspekte, die sich sonst nicht berühren. Das birgt in vielen Workshops die Chance, Unbekanntes kennenzulernen (…) Passend zu den Workshops erleben wir diese Begegnungen dann auch exemplarisch im Konzertprogramm,“ schwärmt der Künstlerische Leiter Stephan Doormann. Die chor.com bietet nicht nur Konzerte, unzählige Workshops, Masterclasses und Reading Sessions für alle vokalmusikalischen Genres, Ensembleformen und Leistungsstufen; in einem Messebereich stellen Noten- und Musikverlage, CD-Labels, Technikanbieter, Hoch- und Musikschulen, Akademien, Festival- und Konzertveranstalter sowie Fachverbände ihre neuen Projekte und Programme vor und es gibt Talks mit Expert*innen und verschiedenen Präsentationen bei freiem Eintritt.

12.05.2026

jazzahead! erfolgreich zu Ende gegangen

Das weltweit größte Jazz-Meeting, die jazzahead!, fand vom 22. bis 25. April in Bremen statt. Insgesamt fanden sich dort 2984 Fachteilnehmende aus 62 Ländern sowie über 20.000 Besucher*innen ein. Zum Programm gehörten 38 internationale Showcase-Konzerte, die erstmals zweitägige Club-Night mit rund 120 Konzerten sowie die Verleihung des 6. Deutschen Jazzpreises. Unter den Acts befanden sich unter anderem Sara Decker mit ihrem Quintett „Expand“ (Foto: Jens Schlenker), die New-Yorker Berlinerin Sorvina und die Schweizer Bassistin und Sängerin Knobil. Die Showcase-Live-Streams werden zu einem späteren Zeitpunkt auf der neuen Plattform ARD Jazz bereitgestellt. Ab Juni auf dem jazzahead! Youtube-Kanal. Aufwändig kompilierte Highlight-Videos mit Auftritten aus 20 Jahren jazzahead! finden sich jetzt schon auf ardjazz.de.
Infos

30.04.2026

Unterwegs 2026 Theaterfestival: Offene Bühne

Vom 8. bis 17. Mai 2026 veranstaltet der Kulturverein protagon e.V. eine besondere Festival-Tour durch Hessen. In Kooperation mit lokalen Akteur*innen bringt protagon die gemeinschaftsstiftende Atmosphäre, die viele von der Sommerwerft kennen, in Form eines mobilen Festivals in den Landkreis Offenbach. Die Reise geht von Mühlheim (08-10.Mai) über Dreieich/Offenthal (11.–13.Mai) nach Seligenstadt (15. und 17. Mai). Ein besonderes Highlight ist die Offene Bühne für lokale Beiträge, welche an allen Festivalstandorten stattfinden wird. Du singst unter der Dusche, schreibst Gedichte ins Tagebuch, tanzt vor dem Spiegel und träumst heimlich davon, dein Talent mit der Welt zu teilen? Bei der Open Stage des unterwegs- Theaterfestivals bietet sich dir/euch die Gelegenheit eines Auftritts auf einer Bühne, mit Mikrofon, Lautsprecher und Publikum. Kontakt

01.04.2026

Open Call: ibug in Riesa (Aug-Sept)

Komm auf die Bühne! Die ibug kehrt im Sommer 2026 nach Riesa zurück – und sucht für ein vielfältiges Bühnen- und Rahmenprogramm an drei Festivalwochenenden (22./23.08., 29./30.08. und 05./06.09.2026) genreübergreifend Musiker*innen, Bands, Performances, Chöre, Workshops oder Beiträge für das Kinderprogramm: Wenn ihr Lust habt, die Muskatorwerke mit Leben zu füllen, bewerbt euch bis 12. April 2026.

31.03.2026

Open Call: KOSMOS 2026 Chemnitz

Der Open Call für das KOSMOS 2026-Programm ist gestartet! Wie wollen wir in Zukunft gemeinsam leben? Viele aktuelle Entwicklungen lassen sich unter dem Begriff Transformation zusammenfassen. Besonders in Ostdeutschland prägt Wandel das Leben der Menschen seit über 30 Jahren – gesellschaftlich, wirtschaftlich und kulturell. Fragen nach Teilhabe, Gerechtigkeit und Repräsentation stehen dabei immer wieder im Mittelpunkt. Diese Erfahrungen und Perspektiven möchte das KOSMOS Festival sichtbar machen und gemeinsam weiterdenken und hat dazu einen Call ausgeschrieben. Weitere thematische Schlagworte können sein: Generationen, Digitale Transformation, Popkultur, Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt, Inklusion und Nachhaltigkeit.

Mögliche Formate sind zum Beispiel Workshops oder Mitmachformate, Talks, Diskussionen oder Panels, Lesungen oder Performances, Sportaktionen oder Challenges, Installationen, Ausstellungen oder Interventionen im Stadtraum und partizipative Projekte mit Besuchenden. Die Einreichung erfolgt in diesem Jahr über unser neues Online-Portal. Dort registriert ihr euch zunächst als Teilnehmende und könnt anschließend eure Idee für das Festival einreichen. Einreichfrist: 28.4.2026

19.03.2026

XJAZZ! im Mai 2026 in Berlin abgesagt (jetzt unterstützen!)

Der Festivalleiter, Musiker und Labelbetreiber Sebastian Studnitzky hat kürzlich bekannt gegeben, dass er die für Mai geplante Ausgabe des seit 2014 stattfindenden XJAZZ! FESTIVALS absagen muss, weil die Kulturverwaltung die im Dezember 2025 zugesagten Gelder nicht auszahlt. Als Grund wurde mündlich „förderwidriges Verhalten“ angegeben, damit ist gemeint, dass mit der Arbeit am Projekt – mit mehr als 60 Acts – bereits begonnen wurde, bevor Gelder geflossen sind! „Das Förderkonstrukt der Berliner Kulturpolitik ist auf alarmierende Weise von der Wirklichkeit des Berliner Kulturlebens abgekoppelt“, kommentiert Jazzthing. Allein im Jahr 2025 mussten die Gesellschafter 125.000 Euro aus persönlichen Mitteln beisteuern, um verspätete, gekürzte und rückwirkend angefochtene Fördermittel auszugleichen. Eine weitere Absage dieser Größenordnung sei finanziell nicht tragbar, schreiben die Festivalmacher*innen auf ihrer Homepage. „Der Landtag hat drei Jahre in Folge eine eigene Haushaltslinie für unser Festival bewilligt. Die Verwaltung weigert sich, diese umzusetzen. Stattdessen: Prüfungen, Strafen und jetzt eine Streichung der Fördermittel – mitten in der Produktion. Wir haben alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Ohne eine politische Lösung ist das Festival am Ende,“ prophezeit Studnitzky.  Er sieht die Situation als Symptom für ein systemisches Problem in der Kulturförderung Berlins, das viele weitere Akteur*innen beträfe. Wer das Festival unterstützen möchte, wende sich schriftlich an die Senatorin für Kultur und die Kulturverwaltung – mit einer kurzen Erklärung, dass dieses Festival für die Berliner Szene wichtig ist und dass die Förderstrukturen reformiert werden müssen. Kontakt: Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson & Kulturverwaltung z. Hd. Dr. Steinhilber, Mail.

10.03.2026

Call for artists: Stuttgart Pride 24.-26.07.2026

Von Freitag, 24. bis Sonntag, 26. Juli wird Stuttgart wieder zur queeren Kulturhauptstadt! Unter dem Motto „Ohne Uns kein Wir“ feiert die Stadt gemeinsam Vielfalt, Sichtbarkeit und Zusammenhalt. Auf den großen Bühnen am Stuttgarter Markt- und Schillerplatz steigt – im Anschluss an die CSD-Demo – dieses Jahr erstmals 3 Tage lang die CSD-Hocketse. Und dafür wirst du gebraucht! Du hast eine Band, bist DJ oder Solo-Artist? Du machst Musik und bringst deine ganz eigene Kunst auf die Bühne? Dann werde Teil des Pride-Wochenendes und bewirb dich hier.

24.02.2026

laut@Lausitz: Bühne frei für junge DJs & Producer*innen

Die Lausitz dreht wieder auf: Der Wettbewerb laut@Lausitz startet 2026 in die nächste Runde und sucht Nachwuchs-DJs und Producer*innen (16–25 Jahre) aus der Region, die elektronische Musik lieben und Lust haben, ihr Talent nach vorne zu bringen. Nach der Premiere in 2025 mit Coachings, Networking und gefeierten Auftritten beim Wilde-Möhre-Festival geht’s jetzt weiter – mit noch mehr Support und Sichtbarkeit. Das erneute Ziel: junge elektronische Acts aus der Lausitz fördern, vernetzen und auf echte Bühnen bringen. Einsendeschluss: 22. März 2026

16.02.2026

BPM Sachsen nimmt sächsische Musikschaffende mit zur Music Week Poland (jetzt bewerben)

Das Büro für Popkultur und Musik Sachsen nimmt euch mit zur Music Week Poland vom 6.-9. Mai 2026! Gesucht werden sächsische Musikschaffende (Management, Labels, Booking, Musiker*innen & more), die Lust haben, sich mit der polnischen und osteuropäischen Szene zu vernetzen. Freut euch auf Panels, Receptions, Speed Meetings und rund 70 Konzerte in sieben Venues! Interesse? Meldet euch bis 5. März 2026 hier an. Die verbindliche Anmeldung kommt danach separat. Mehr Infos zu Ablauf & Kosten folgen bald.

16.02.2026

Open Call: GIRL, SHOW ME THAT BODY (OF WORK) 2028–2029 (Berlin)

FLINTA* Literatur lädt FLINTA*-Künstler*innen ein, sich für die Ausgaben 2028–2029 der interdisziplinären Performance- und Literaturreihe „Girl, Show Me That Body (of Work)“ in Berlin zu bewerben. Die Reihe ist eine Plattform für FLINTA*-Künstlerinnen mit Migrations- und Vertreibungserfahrungen, um experimentelle, verkörperte und sozial engagierte Arbeiten zu präsentieren. Sie vereint künstlerische Praktiken aus den Bereichen Literatur, Performance, Klang und kollektive Erfahrung in vier kuratierten Abenden pro Jahr, darunter:
– Poesie, Spoken Word, literarische Lesungen
– Performance-Literatur und Lecture-Performance
– Theater und Tanz-basiertes Storytelling
– Musik in Verbindung mit Text oder Erzählung
– experimentelle hybride Performance
– partizipative und publikumsorientierte Formate

Eingereicht werden können auch Vorschläge für Workshops, kollektives Schreiben, bewegungsbasiertes Storytelling, feministische und queere Moderationsmethoden sowie Mentoring, Beratung oder fachliche Beiträge von Kulturschaffenden, Sprachaktivist*innen, Außenpolitiker*innen und Expert*innen für Bewusstseinsbildung/Zugänglichkeit.

Wer kann sich bewerben: FLINTA*-Praktiker*innen (Frauen, Lesben, Intersexuelle, Nicht-Binäre, Transgender, Agender) mit Wohnsitz in Berlin. Besonders willkommen sind Bewerbungen von Migrant*innen, Diaspora- oder Vertriebenen-Communities, BIPoC-Praktiker*innen, queeren, transgender, nicht-binären oder geschlechtsdiversen Praktiker*innen, Praktiker*innen mit Behinderung, chronischer Erkrankung oder Neurodiversität sowie Kulturschaffenden der ersten Generation. Bewerbungsfrist: 01.03.2026, 12 Uhr

16.02.2026