Kulturcampus in Frankfurt 22.06.2024 startet Crowdfunding

Steigende Mietpreise und gleichzeitiger Leerstand, eine immer enger werdende graue Stadt und fehlender Raum für Kunst und Kultur: Der Kulturcampus in Frankfurt-Bockenheim will einen Tag lang zeigen, dass es auch anders geht. Ein breites Bündnis aus soziokulturellen Initiativen, Kulturschaffenden, Frankfurter Studierenden und Wissenschaftler*innen will am 22.06.2024 den öffentlichen Raum als freie Versammlungs- und Veranstaltungsfläche nutzen, ins Gespräch darüber kommen, wie eine sozial-ökologische Stadtentwicklung aussehen könnte und das Kulturcampus-Areal mit Leben füllen. Damit sie – unabhängig und ohne kommerzielle Zwänge – die Kulturschaffenden bezahlen, die Infrastruktur bereitstellen und alles, was sonst noch anfällt, organisieren können, braucht es jetzt eure Unterstützung! Dazu wurde eine Crowdfundingaktion gestartet, die ihr ab sofort nutzen könnt, jeder Cent zählt! Was ist geplant? Am 22. Juni 2024 wird die Bockenheimer Landstraße zwischen Senckenberganlage und Gräfstraße einen Tag lang vom Autoverkehr befreit und zur Kulturmeile: Um 14 Uhr startet das Sommerfest an der Bockenheimer Warte mit einem Kinderprogramm, ab 16 Uhr geht es auf den Bühnen vor dem Studierendenhaus und dem Juridicum weiter. Unterschiedliche Initiativen, studentische Gruppen, Künstler*innen und Vereine bespielen den Raum gemeinsam, es gibt Live-Musik, Podiumsdiskussionen und vieles mehr. Das jüngere Publikum kann sich mit Hüpfburg, Wasserspielmobil, Fahrradparcour und Skatepark vergnügen. Am späteren Abend, ab 22 Uhr und bis in die frühen Morgenstunden wird das Fest in die Räume des Studierendenhauses verlagert.

27.03.2024

STAMP Festival in Hamburg sucht Helping Hands

Das STAMP Festival 2024 (07.-09.06.2024) sucht Helping Hands (w/m/d) in den Bereichen Artist Care, Spielortbetreuung sowie Auf- und Abbau, denn das Orga-Team ist klein und auf freiwillige Helfer*innen angewiesen. Jede*r Helfer*in bekommt eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro pro Einsatztag, Verpflegung und eine Anzahl an Freigetränken.

26.03.2024

Open Call: Sommerwerft 2024

In diesem Jahr lädt die „Sommerwerft“ zum 23. Mal an das östliche Mainufer nach Frankfurt ein und eröffnet vom 26. Juli – 11. August 2024 einen Raum für Kultur, Gemeinschaft und Dialog. Hierfür wird das Areal an der Weseler-Werft in einen Kulturfreiraum verwandelt, in dem regionale, überregionale und internationale Künstler*innen ihre Kunst zeigen. Ob Theater, Tanz oder Performance, Musik- oder Poesiebeiträge, Klang-, Raum- oder andere Formen der Installationskunst, on stage oder site-specific – das Festival ist für die unterschiedlichsten Ideen und Konzepte offen. Musiker*innen und Bands können sich ab sofort und bis 21.04.2024 für einen Auftritt auf der Musikbühne (4m x 3m) bewerben. Gesucht werden Singer & Songwriter*innen und kleine Bands, die ohne Drumset, nur mit akustischen Instrumenten und Percussion Lust haben, im wunderbaren Ambiente des Beduinenzeltes ein Konzert zu spielen. Kontakt: Seppl Niemeyer, Mail

25.03.2024

Voting für Women in Jazz – Next Generation Virtuell 2024 beginnt

All lines are open: ihr seid gefragt! Zum vierten Mal könnt ihr im Rahmen des 19. Festivals „Women in Jazz“ die Jazzpreisträgerin der Stadt Halle 2024 bestimmen. 26 junge Jazzmusikerinnen aus ganz Europa – u.a. Lena-Larissa Senge aus unserem Netzwerk (Foto) – wurden für das Voting nominiert und ergeben eine musikalisch hochkarätige, stilistisch vielfältige, sehr individuelle, unverwechselbare und spannende Auswahl. Die Künstlerinnen kommen aus Bulgarien, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Italien, Polen, Russland, der Schweiz und der Ukraine; eine Jazzmusikerin ist in Südkorea geboren, hat aber ihre musikalische Heimstadt in Deutschland gefunden. Hier kannst du bis zum 5. April 2024 für deine Favoritinnen abstimmen. Du darfst maximal drei Stimmen für drei verschiedene Acts abgeben, ein Mehrfach-Voting für ein einzelnes Projekt ist nicht möglich.

Am 9. April 2024 werden die drei musikalischen Projekte mit der höchsten Stimmenzahl und die Gewinnerin auf der Festival-Webseite veröffentlicht. Die Gewinnerin wird am 7. Mai 2024 im Rahmen eines Konzertes in der Georgenkirche in Halle zu erleben sein und erhält dort den Jazzpreis der Stadt Halle. An diesem Abend wird auch die Preisträgerin 2023 gekürt – die Wiener Band Fünf Mal Fünf. Das Festival verlost unter allen Voting-Teilnehmer*innen 5 x 2 Tickets für das Doppelkonzert am 10. Mai 2024 mit dem Emma Rawicz Quartet (GB) & Marilyn Mazurs Shamania (DK, NO, PL) sowie 3 x 2 Freikarten für das NEXT GENEARATION WOMEN IN JAZZ Preisträgerkonzert am 7. Mai 2024 in der Georgenkirche.

05.03.2024

Online: Auftaktpanel „FLINTA* in der Festivalszene 04.03.2024

In den kommenden Monaten widmet sich „Festivals Aktuell“ dem Schwerpunktthema „FLINTA* in der Festivalszene“.
Die Diskussion zu einem „Gender Gap“ auf Festivalbühnen gibt es schon seit einigen Jahren. Die Festivalszene ist immer noch stark von Männern geprägt. Bei unserem Panel möchten wir von den Speakerinnen von ihren Erfahrungen hören und wissen, welche Möglichkeiten sie sehen diese Schieflage zu verändern. Wie immer könnt ihr euch natürlich auch beteiligen. Im Panel-Talk erwatet euch eine Diskussion mit Sarah Bergmann (Act Aware), Pamela Owusu- Brenyah (Music Women* Germany), Friederike Tesch (Immergut-Festival, Technische Produktion) und Dilan Aitec (Organisatorin). Online um 19 Uhr.

04.03.2024

#MelodivaSpotlight: Canaille Memorial-Konzert für Kathi Goth 18.03.2024

Als Initiatorin der initiative Kultur im Ghetto brachte Kathi Goth eine Vielzahl von Konzertreihen auf den Weg. 1986 hatten Kathi Goth und Annemarie Roelofs die Idee zu einem Frauen Jazz Festival für Improvisierte Musik – die „Canaille“ war geboren. Ihre erste Ausgabe fand in Frankfurt am Main statt, danach wanderte sie weiter nach Zürich, Lyon, Moers, Berlin, Wien, Amsterdam. Von Anbeginn war das GallusTheater der Ort der Projekte von Kathi Goth. Jetzt, fast 40 Jahre später, findet am 18. März 2024 ab 19 Uhr eine neue Canaille in Frankfurt statt. Auf der Bühne stehen Joëlle Léandre, Elvira Plenar, Co Streiff, Elisabeth Coudoux, Maud Sauer, Ines Hartmann, Ines Hartmuth, Els Vandeweyer und Maggie Nicols. Das Konzert findet im Gedenken an Kathi Goth statt, die im August vergangenen Jahres verstorben ist. Tickets sind hier erhältlich. Um die Kosten des Konzerts stemmen zu können, freut sich Kultur im Ghetto über Spenden mit dem Vermerk CANAILLE an: IBAN DE49 5005 0201 0128 0231 57- BIC HELADEF1822 (Bitte nicht vergessen, die Anschrift auf der Überweisung zu vermerken, damit die Spendenquittung euch erreicht).

01.03.2024

Lunatic Festival Lüneburg: Call for Artists & Ideen bis 15.03.

Seid ihr bereit die Bühne zu rocken? Der Open Call des Lunatic Festivals (31.05.-01.06.2024) in Lüneburg im Programmbereich Musik ist bis 15.03.2024 für euch geöffnet! Egal ob Liveband oder DJ – gesucht werden Musiker*innen, die für unvergessliche Momente sorgen. All Genres welcome, FLINTA+, BIPoC, LGBTQIA+ Personen und Menschen mit Behinderung sind ausdrücklich erwünscht! Weitere Infos auf Insta.

Vor dem Hintergrund zahlreicher gesellschaftlichen Krisen soll sich im diesjährigen Kultur-Programm alles um das Thema “Empowerment!” drehen. Dafür wünschen sich die Macher*innen kreative und interaktive Formate, um ihren Besucher*innen mit politischem und kulturellem Input eine erlebnisreiche Zeit zu garantieren. Besonders gewünscht sind intersektional feministische Blickwinkel und Perspektiven auf Anti-Rassismus, Klimagerechtigkeit, Queerness und Inklusion. Gesucht werden Kollektive und Einzelpersonen, die Workshops geben, Lesungen kuratieren wollen u.ä. Hier könnt ihr bis 15.03. Ideen einreichen.

27.02.2024

Call #3: European Festival Fund for Emerging Artists (EFFEA)

Mit seinem dritten Call ruft EFFEA Festivals auf, Vorschläge für eine Residenz mit dem Fokus der Förderung von Nachwuchskräften einzureichen. Der European Festivals Fund for Emerging Artists (EFFEA) ist eine Initiative der European Festivals Association (EFA). Das Ziel der Initiative ist es, aufstrebende Künstler*innen in ganz Europa zu unterstützen. Mit seinen Calls fördert EFFEA Festivals, die aufstrebenden Künstler*innen eine Plattform bieten, um sich auf der internationalen Bühne zu etablieren. Im Rahmen des EFFEA Call#3 werden ca. 50 Aufenthalte von 50 Nachwuchskünstler*innen bei den 50 führenden Festivals gefördert. Die Residenzen erfolgen dabei in Zusammenarbeit mit jeweils einem oder zwei Partnerfestivals. Die Residenzen sollten zwischen dem 1. Juni 2024 und dem 31. Mai 2025 stattfinden. Bewerbungsfrist: 19. März 2024

29.01.2024

The Great Escape Festival 2024

Die Bewerbungsphase für das Great Escape Festival (15.–18. Mai 2024) in Brighton ist eröffnet! Vor der wunderschönen Küstenkulisse von Brighton werden mehr als 450 Acts aller Genres an über 30 Veranstaltungsorten auftreten. Nutze jetzt deine Chance, dich für einen Gig zu bewerben. Bewerbungsschluss: 16.02.2024
22.01.2024

House Of Jazz Berlin: STOP OVER #1

2016 hatte Till Brönner die Idee, aus der Alten Münze in Berlin ein „House Of Jazz Berlin“ zu machen, ein nationales Jazzzentrum mit internationaler Strahlkraft, das Heimstatt wird für ein prominent besetztes Jazzorchester und Konzertsaal für Auftritte mit Größen des Jazz. 12,5 Mio. Euro will der Bund dafür ausgeben. Die IG Jazz Berlin machte als Interessenvertretung Berliner Jazzmusiker*innen einen Gegenvorschlag zum Konzept, ihr schwebt eher ein als ein Kreativ-Labor für Berliner Musiker*innen organisiertes und betriebenes „Zentrum für Jazz und improvisierte Musik“ vor. Um das Konzept zu schärfen, soll jetzt nicht mehr nur theoretisch überlegt, sondern ausprobiert werden. Unter der Überschrift „Zentrum under Construction“ wird das Gelände der Alten Münze jetzt von Künstler*innen verschiedener Sparten „besetzt“. Beim ersten „Stop Over“ will man die verschiedenen Aspekte, Funktionen und Möglichkeiten eines „House Of Jazz Berlin – Zentrum für Jazz und improvisierte Musik“ der Öffentlichkeit präsentieren. Vom 5. bis 10. Februar 2024 werden die Produktionshallen auf dem Areal der Alten Münze zum Maschinenraum des Jazz und der Improvisierten Musik. 20 Künstler*innen unterschiedlicher Sparten füllen sie mit Musik, Performances, Diskurs und laden dazu ein, dieser Zwischenlandung beizuwohnen. Mit dabei sind – Isabel Omara Espichicoque Anders, Valeria Dele, Liz Kosack, Witch ’n‘ Monk, Viola Yip, Tuçe Erel u.a. Es soll offene Proben, Performances, Geselligkeiten an langen Tafeln und einen täglich geöffneten Kiosk geben.

18.01.2024

Virginia Genta ist die neue „Improviser in residence“

Seit 2008 hat Moers ein*e Stadtmusiker*in. Die/der improviser in residence des mœrs festival bereichert und belebt das kulturelle Leben von Stadt und Region, vernetzt sich mit den Menschen vor Ort, lädt in sein Heim zu intimen Mini-Konzerten ein, mischt beim Schlosstheater mit und zeigt sich natürlich mit einem großen Projekt auf der Festivalbühne. In diesem Jahr kann sich die Stadt auf die Musik der Norditalienerin Virginia Genta freuen. Sie ist als Saxofonistin und Multiinstrumentalistin, aber auch als Zeichnerin aktiv. Bevor es zum Highlight mit ihrem diesjährigen Auftritt beim moers festival an Pfingsten vom 17. bis 20. Mai kommen wird, gibt es sicherlich viele weitere Möglichkeiten, die „Improviser In Residence“ 2024 in Moers live zu erleben. Gleich am Anfang ihrer Residenzschaft zeigt Genta z.B. einen echten Hingucker, wenn sie am 19. und 20. Januar mit den Musiker*innen der Gruppe „sinergia elletronica“ zu einer begehbaren Klanginstallation in die Residenzwohnung in der Neustraße 20 einlädt.

10.01.2024

Open Call: Implantieren Festival 2024

Die nächste Ausgabe des Frankfurter Performing Art Festivals Implantieren wird sich 2024 zum zweiten Mal in den ehemaligen Universitätscampus Bockenheim implantieren, von wo sie auch Exkursionen zu anderen Orten im Rhein-Main Gebiet unternehmen wird. Unter dem Motto „Ein Festival auf den Ruinen der Universität“ wollen sich die Macher*innen in die Debatte um die zukünftige Nutzung des Bockenheimer Areals einmischen und dort Räume für künstlerische Arbeiten, die mit Lernen von und mit anderen zu tun haben, öffnen. Das schließt eine große Bandbreite an Formaten ein. Um diesen Prozessen Zeit zum Wachsen zu geben, wird das Festival ab September 2024 über einen Zeitraum von drei Monaten stattfinden. In diesem Zeitraum wird es drei Symposium-ähnliche dreitägige Veranstaltungen geben, bei denen die Projekte durch gemeinsame Präsentationen, Workshops, Vorträge, Partys und andere Formate miteinander und mit einem breiteren Publikum in Austausch treten. Implantieren 2024 bietet Hilfe beim Herstellen von Kooperationen, Koproduktionsbeträge zwischen 2.500 und 5.000 Euro und Unterstützung bei der Antragstellung bei der Stadt Frankfurt und anderen Förderern. Bewerbungsschluss ist der 8. Dezember 2023. Am 30.11. könnt ihr um 19 Uhr an einem Q & A via Zoom zum geplanten Implantieren Festival 2024 teilnehmen; Anmeldung per Mail mit dem Betreff „OPEN CALL Q & A“.

27.11.2023