filia.die frauenstiftung feiert 25jähriges Jubiläum mit „Mutfunken“
filia.die frauenstiftung wird dieses Jahr 25 Jahre alt. Seit 2001 fördert die Stiftung Aktivitäten von und für Frauen, Mädchen und LBTIQ+ in Deutschland, Osteuropa und Zentralasien. Ihr Jubiläum feiert die Stiftung mit der Jubiläumskampagne „Mutfunken“: mit Unterstützung durch prominente Fürsprecher*innen spricht sie sich für mehr Sichtbarkeit und Ressourcen für gesellschaftliches Engagement von und für Frauen, Mädchen und LBTIQ+. Mit den „Mutfunken“ zelebriert filia nicht nur die eigene Geschichte, sondern vor allem das Engagement der Aktivist*innen, die in den vergangenen 25 Jahren durch filia gefördert wurden. Ihr Mut soll in Zeiten von anti-demokratischem Gegenwind Orientierung geben und wie Funken überspringen. Denn gerade jetzt sei es wichtiger denn je, feministische Errungenschaften zu schützen. Am 29.9.2026 könnt ihr euch ab 18 Uhr in der Online-Veranstaltung „feministische Impulse, die überspringen“ abholen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich.
Feminism Now! – Preis für feministisches Engagement 2027 ausgeschrieben
Die Heinrich-Böll-Stiftung sucht Kandidatinnen für den neuen Preis „Feminism Now!“. Ausgezeichnet werden Feminist*innen, die sich mutig und beharrlich für Sichtbarkeit, Teilhabe, sexuelle Rechte und Selbstbestimmung einsetzen. Mit dem mit 10.000 Euro dotierten Preis möchte die Stiftung Menschen würdigen, die feministische Veränderungen vorantreiben und dabei häufig unter schwierigen Bedingungen für mehr Gerechtigkeit kämpfen. Die Auszeichnung soll Geschichten und Engagement sichtbar machen, die sonst oft wenig öffentliche Aufmerksamkeit erhalten. Vorgeschlagen werden können Personen aus aller Welt. Die Nominierung sollte eine kurze Vorstellung der vorgeschlagenen Person sowie eine Begründung enthalten. Bewerbungsfrist: 31. August 2026
Preis „Feminism Now!“: jetzt Vorschläge einreichen
Die Heinrich Böll Stiftung hat den Preis für feministisches Engagement „Feminism Now!“ ausgeschrieben. Damit sollen Feminist*innen geehrt werden, „die mutig, beharrlich und oft unter persönlichen Risiken für Sichtbarkeit und Teilhabe, für sexuelle Rechte und Selbstbestimmung eintreten. Die andere mitreißen und stärken. Die oft selber unsichtbar bleiben. Ihnen geben wir Aufmerksamkeit und einen Ort, an dem sie ihre Geschichte erzählen können und an dem wir sie feiern. Mit einem neuen und mit 10.000 Euro dotierten Preis, mit einer Gala und dem Versprechen, ihren Kampf sichtbar zu machen, wo auch immer er stattfindet. Feminism Now! versteht sich als politische Stellungnahme der Heinrich-Böll-Stiftung: Öffentliche Aufmerksamkeit kann Schutz bieten, internationale Anerkennung kann politische Handlungsspielräume eröffnen und finanzielle Unterstützung kann konkrete Veränderungen ermöglichen“. Vorschläge können bis 31. August 2026 eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen.
Good Practices gesucht: Männer & Führungskräfte gegen Sexismus gewinnen
„Sexismus gibt es bei uns nicht!“ – diese Annahme hält sich in vielen Betrieben. Neue Daten aus einer Studie zu Sexismus am Arbeitsplatz zeigen jedoch, dass er weit verbreitet (63%) ist, Vorfälle jedoch häufig nicht gemeldet werden. Denn in vielen Unternehmen fehlen die richtigen Zugänge, um Sexismus zu erkennen und zu bearbeiten. Genau hier setzte das digitale Impulse Lab „Sexismus am Arbeitsplatz: Neue Daten und Handlungsmöglichkeiten für Organisationen“ des Bündnisses „Gemeinsam gegen Sexismus“ an. Am 23. Juni 2026 nahmen rund 330 Interessierte an der Online-Veranstaltung teil. Dabei wurden konkrete Praxisbeispiele vorgestellt – anonyme Befragungen, klare Beschwerdewege, geschulte Führungskräfte und sichtbare Ansprechpersonen – die helfen können, die Lücke zu schließen.
Als nächsten Schritt sucht das Bündnis erfolgreiche Maßnahmen oder Good Practices, wie Männer und Führungskräfte für die Prävention und Bekämpfung von Sexismus gewonnen werden können. Diese guten Beispiele können im Bündnis sichtbar gemacht und Erfahrungen im Rahmen von Veranstaltungen und Netzwerktreffen geteilt werden. Interessierte können in einem kurzen Fragebogen ihre Good Practices mitteilen.
Dokumentarfilm über FLINTA*-Artists sucht Unterstützung
Das Dokumentarfilm-Projekt über die FLINTA*-Artists Bush.Ida, Liser und Eleo “Für immer falsch” (R: Miriam Schlünkes) erzählt, wie es sich aktuell in Deutschland anfühlt, als FLINTA*-Person Musik zu machen. Dabei entstanden ist ein 30-minütiger einfühlsamer Dokumentarfilm zwischen Studiosessions, privaten Momenten und Konzerten – inklusive übergriffiger Männer, Struggle mit dem eigenen Aussehen und dem Bild, das man nach Außen gibt. Am Ende geht es um die Kraft, die alle drei aus ihrer Kunst schöpfen und die Energie, die sie an ihre Hörer*innen weitergeben. Denn sie schreiben Songs, die wütend machen, Zusammenhalt schaffen, sowie Sichtbarkeit für queere und FLINTA*-Perspektiven schaffen. Der Film befindet sich aktuell in der Fertigstellung. Wer jetzt Lust bekommen hat, zu mehr Sichtbarkeit und Anerkennung für FLINTA*-Artists beizutragen und den Film im Kino sehen möchte, kann dabei helfen: Für die Kosten der Festivalauswertung sucht das studentische Team nach finanzieller Unterstützung, dabei hilft jeder Euro! Schreibt einfach eine Mail; das Team freut sich neben Geld auch über generelles Interesse an dem Film sowie Austausch zu dem Thema.
HELVETIAROCKT startet Umfrage: Wer macht eigentlich die Musik in der Schweiz?
Helvetiarockt ist ein schweizweit aktiver Verein, der sich seit 2009 für die Gleichstellung aller Geschlechter in der aktuellen Musik einsetzt. Im Rahmen einer Branchenanalyse sammeln die Macher*innen jetzt Perspektiven aus der aktuellen Musikszene (alle Genres außer Klassik & Neue Musik) und fragen: Wer macht eigentlich die Musik in der Schweiz? Nicht nur auf der Bühne, sondern in den Entscheidungsgremien, in den Produktionsstudios, in den Festivalbüros. Was tun Organisationen bereits für Gleichstellung und Sicherheit? Wo liegen die Hürden? Und wie kann Helvetiarockt künftig wirksamer unterstützen? Dafür brauchen sie deine Stimme oder die deiner Kolleg*innen, auch wenn du noch nicht mit ihnen in Kontakt warst. Ob du in einem Club arbeitest, ein Festival leitest, ein Label führst oder eine Musikschule betreibst: Breite Erfahrungen sind entscheidend. Zur Umfrage geht es hier entlang. Die Ergebnisse werden in einem Bericht ausgewertet, der aufzeigt, wo die Branche in Bezug auf Gleichstellung steht und welche Herausforderungen und Chancen bestehen.
Feminism Now! – Preis für feministisches Engagement 2027 (jetzt nominieren)
Die Heinrich-Böll-Stiftung lädt dazu ein, Kandidat*innen für den Feminism Now! – Preis für feministisches Engagement 2027 zu benennen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Gefeiert werden sollen Feminist*innen, die mutig, beharrlich und oft unter persönlichen Risiken für Sichtbarkeit und Teilhabe, für sexuelle Rechte und Selbstbestimmung eintreten. Vorschläge (inklusive Vorstellung der Kandidat*in mit Begründung der Wahl) können bis 31. August 2026 per Mail geschickt werden.
The Sound Of Courage 10.7.-4.10.2026 Berlin
Die Nordischen Länder gelten weltweit als Vorbilder für Gleichstellung. Doch wie gleichberechtigt ist die Musikbranche dort wirklich? Warum verdienen Musikerinnen und gender minority artists noch immer weniger, stehen seltener auf den großen Festivalbühnen und sind in entscheidenden Positionen der Branche weiterhin unterrepräsentiert? Die Ausstellung „The Sound of Courage“ in den Nordischen Botschaften Felleshus in Berlin nimmt diese Fragen zum Ausgangspunkt und erzählt die Geschichten von Künstler*innen, die den Mut hatten, Missstände sichtbar zu machen und Veränderungen anzustoßen. Mit Bild-, Video- und Audiomaterial sowie Künstler*innen- und Projektporträts zeigt die Ausstellung eindrucksvoll, wie Musik zu einem Instrument gesellschaftlicher Veränderung werden kann. Mit Künstler*innen aus allen fünf Nordischen Ländern und ihren autonomen Regionen, Grönland, die Färöer und Åland – darunter Ane Brun, AURORA, AySay, Björk, Fever Ray, Girl in Red, Hildur Guðnadóttir, Laufey, Mari Boine , Sofia Jannok, Tarja Turunen und Zara Larsson. Ein Talk, Konzertabend und Festival bilden das Rahmenprogramm, zur Eröffnung der Ausstellung am 10.7. erscheint außerdem eine Folge des nordischen Podcasts PLAY NORDIC. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
Vorträge & Diskussion: Popfeminismen in Zeiten von #MeToo 22.06.2026 Wien
Konferenz „Gender Equality Now“ 21.05.2026 Berlin
Music Women* Germany laden am 21.05.2026 zur 3. politischen Bundeskulturkonferenz ein: „Gender Equality Now – Wege zur geschlechtergerechten Musikbranche!“ Die Konferenz im silent green Kulturquartier Berlin bringt Musikschaffende, Branchenexpertinnen und politische Entscheidungsträgerinnen zusammen, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, Perspektiven zu teilen und neue Wege für mehr Gleichberechtigung zu entwickeln. Freut euch auf ein vielseitiges Programm mit Panels, Keynotes, Workshops und Networking Sessions – Raum für Austausch, Inspiration und konkrete Ansätze. Danach gibt es ein Get-together mit Drinks, Austausch und gute Vibes. Die Konferenz geht von 10:30 – 21:30 Uhr. Übrigens: Pop rlp präsentieren auf ihrem Panel zum Thema Care-Arbeit erste Ergebnisse der Umfrage, die das Musikforum Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem music family hub und musicRLPwomen* im Rahmen des MUSIC SUMMITs 2025 gestartet hat.
Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Die Kuppelhalle, das MARS und das Forum sind rollstuhlgerecht zugänglich (MARS-Garten teilweise Kies). Fragen zu Barrierefreiheit oder Kinderbetreuung können per Mail geschickt werden.
c/o pop 2026 – Panels & Networking in Köln (15.-19.4.26)
Vom 15. bis 19. April 2026 wird die c/o pop wieder zum zentralen Treffpunkt der Musikbranche in Köln. Als Schnittstelle zwischen Festival, Convention und Szene bringt sie Artists, Branchenakteur*innen und Newcomer*innen zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Trends zu diskutieren. Auch Music Women* Germany ist erneut mit eigenen Formaten vor Ort vertreten und setzt gezielt Impulse für mehr Diversität, Sichtbarkeit und strukturellen Wandel in der Branche.
Beim “FLINTA* & Friends” Networking Event am 16. April (14:15-15:15 Uhr) im Biergarten Herbrand’s erwartet die Teilnehmenden neben einem Raum für persönliche Gespräche eine inspirierende Keynote, die aktuelle Perspektiven aus der Kreativwirtschaft aufgreift und Impulse für Austausch und Vernetzung setzt. Eingeladen sind Partner*innen, Alumni, Freund*innen und Allies von MEWEM, fæmm, Female Voice (BDKV), GEMA frauennetzwerk, Keychange, music is her passion, musicNRWwomen* und MusicWomen*Germany – und alle, die Lust auf Austausch, Solidarität und neue Verbindungen haben. Für die Teilnahme benötigt ihr ein c/o pop Convention Ticket. Bitte meldet euch vorab hier an, damit das Team besser planen kann.
Danach diskutieren Lina Burghausen, Julia Gröschel und Die P beim Panel „Breaking the Barrier“ um 15:15–16:15 Uhr im Herbrand’s (Stage 7) über Machtstrukturen, Sichtbarkeit und Perspektiven im deutschen Rap und in der Musikindustrie. Im Fokus stehen Fragen wie: Wer bekommt Zugang zur Bühne – und warum? Welche Rolle spielen neue Plattformen und Narrative? Verändert sich die Branche wirklich in Richtung mehr Diversität? Am 17. April ergründet das Panel „DE&I unter Druck“, was der Rechtsruck für die Musikbranche bedeutet. Was heißt das für Förderstrukturen, Strategien und kulturelle Praxis? Muss DE&I verteidigt, neu begründet oder strategisch weiterentwickelt werden?
Sophie von La Roche-Preis für Gleichstellung: jetzt bewerben (Offenbach)
Die Stadt Offenbach am Main verleiht seit 2009 den „Sophie von La Roche-Preis“ zur Förderung und Anerkennung hervorragender und innovativer Leistungen, die der Verwirklichung der Gleichberechtigung bzw. der Gleichstellung von Frauen dienen. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit einem Preisgeld von 1.500 Euro dotiert. Mit diesem Preis sollen das Lebenswerk der Autorin Sophie von La Roche (1733 – 1807) gewürdigt und besonderes Engagement und hervorragende Leistungen auf kulturellem, sozialem und gesellschaftspolitischem Gebiet sichtbar gemacht und ausgezeichnet werden. Die Stadt Offenbach ehrt mit diesem Preis natürliche und juristische Personen, Frauenprojekte, Vereine, Institutionen und Verbände, die sich mit ihrer Arbeit für Gleichberechtigung und Gleichstellung besonders hervorheben. Bewerbungen müssen bis 12.4.2026 eingegangen sein.

