Musikerinnen*-Stammtisch in Dresden (jeden 1. Dienstag von Okt-Mai)

Frauen* im Musikbusiness – Musikerinnen*, Musikstudierende, Frauen* aus der Veranstaltungs-, Ton-, Kultur- oder Musikwirtschaft, Sängerinnen*, Komponistinnen*, Produzentinnen* usw. – sind herzlich zum nächsten Stammtisch eingeladen: jeweils am 1. Dienstag im Monat und von Oktober bis Mai treffen sich Interessierte im Drinnen & Draußen in Dresden für Austausch, Solidarität und ein starkes Miteinander.

Wann? Di, 03.03.2026, 19:30 Uhr
Wo? Drinnen & Draußen, Kamenzerstr. 62, 01099 Dresden

25.02.2026

Open Call: International Women’s Day – FLINTA* Voices Wanted

Die Alte Münze, ein Kulturquartier für progressive Kunst mitten in Berlin hat einen Open Call zum Frauen*kampftag veröffentlicht: gesucht werden Beiträge von FLINTA* Autor*innen und Kreativen, die ihre Perspektiven auf Weiblichkeit, Empowerment, Widerstand, Solidarität, Intersektionalität und die Realitäten im Patriarchat teilen wollen. Sende deine kurzen Texte oder Gedichte mit einer kurzen Bio und deinen Social Media Links bis 2.3.2026 per Mail. Begrüßt werden insbesondere Beiträge aus vielfältigen, marginalisierten und unterrepräsentierten FLINTA*-Perspektiven. Die Beiträge werden im Onlinemagazin, Social Media und in einer jährlichen Printausgabe publiziert.

24.02.2026

ChorLAB „The Body that Sings – Chorpraxis aus feministischer Perspektive“ 26.02. (digital)

Am 26. Februar 2026 lädt das Goethe Institut Schweden von 13–14:15 Uhr herzlich zum digitalen ChorLAB „The Body that Sings – Chorpraxis aus feministischer Perspektive“ ein. Wer singt? Was singen wir? Wie singen wir und vor allem in welchen Strukturen und unter welchen Voraussetzungen? Darüber soll es in einem digitalen Gespräch zusammen mit der Musikerin und Philosophin Rosa Klee (DE) sowie der Komponistin und Klangkünstlerin Brenda El Rayes(SE) gehen. Ausgehend von ihren künstlerischen und praktischen Erfahrungen werden die sozialen Dimensionen gemeinschaftlichen Singens diskutiert, Hierarchien und Traditionen hinterfragt und erkundet, wie feministische Perspektiven das Arbeiten im Chor verändern kann.

Das ChorLAB versteht sich als digitales Denk- und Austauschformat: eine Art „Think Tank“ rund um Fragen zu Musik und Gesellschaft. Es bringt Akteur*innen aus Chorpraxis, Kunst und Wissenschaft zusammen und schafft einen offenen und zugleich geschützten Raum für Impulse, Diskussion und Vernetzung. Die Veranstaltung findet online und in englischer Sprache statt, die Teilnahme ist kostenlos. 

20.02.2026

Sophie von La Roche-Preis: jetzt bewerben

Die Stadt Offenbach am Main verleiht seit 2009 den „Sophie von La Roche-Preis“ zur Förderung und Anerkennung hervorragender und innovativer Leistungen, die der Verwirklichung der Gleichberechtigung bzw. der Gleichstellung von Frauen dienen. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit einem Preisgeld von 1.500 Euro dotiert. Bewerben können sich natürliche und juristische Personen, Frauenprojekte, Vereine, Institutionen und Verbände, die sich mit ihrer Arbeit für Gleichberechtigung und Gleichstellung einsetzen. Abgabeschluss: 12. April 2026

16.02.2026

Queerfeministisches ELLA Festival in Mallorca sucht Künstler*innen

Das ELLA Festival Mallorca (29.8.-6.9.2026) sucht Künstler*innen und Kreative, die mit Musik, Workshops, DJ Sets, Talks und visuellen und hybriden Formaten zum Festival beitragen wollen. Gesucht werden Vorschläge, die mit den Werten der Macher*innen übereinstimmen: Gemeinschaft, Verbundenheit, Sichtbarkeit und gemeinsame Erfahrungen. Das ELLA ist ein internationales Festival, das auf Austausch, Präsenz und bedeutungsvollen Begegnungen basiert und sich an lesbische, queere Frauen und non-binäre Personen richtet. Interessierte schreiben eine Mail.

10.02.2026

ONE BILLION RISING 14.02.2026: Tanzdemos gegen patriarchale Gewalt

27 Länder beteiligen sich 2026 bei ONE BILLION RISING unter dem Leitmotiv „For our Bodies, our Earth, our Future„. Das diesjährige Motto in Deutschland heißt „Women on Fire – Ni una menos“ und wurde gewählt, um die lokale Dringlichkeit (der massive Anstieg von patriarchaler Gewalt und Femiziden) mit globaler Solidarität zu verknüpfen. Such dir jetzt eine Tanzdemo in deiner Stadt oder Umgebung aus, lade den Kampagnensong hier runter und lass dich tänzerisch inspirieren. musicRLPwomen* lädt als Teil des Koblenzer Aktionsbündnisses um 15 Uhr zu einer Demo am Löhrrondell ein. In Frankfurt geht es ab 14 Uhr auf dem Roßmarkt los: Veranstaltet vom Frauenreferat und einem breiten Aktionsbündnis, der DJ Crew GG Vybe und der Choreografin BeShoo, könnt ihr ein kraftvolles Zeichen gegen patriarchale Gewalt setzen (auch in Gebärdensprache).
 

09.02.2026

Open Call: Protestsong Lyrics gesucht

GRRRLS.AT – eine Plattform für Musikerinnen* in Graz – sucht für einen kritischen & solidarischen Original-Protestsong nach einem Liedtext auf Deutsch oder Englisch, der gegen patriarchale Gewalt und für queerfeministischen 
Zusammenhalt einsteht.

 Zum Gewinner*innentext wird eine Komposition in Auftrag gegeben, die mit dem Grrrls Chor mehrstimmig vertont wird.
 Gesucht wird ein verständlicher und mitreißender Text, der keine Anmoderation braucht und zum Mitsingen bei Konzerten und Demonstrationen einlädt.

 Aus den Einreichungen wird ein Text zur Vertonung ausgewählt und mit 250€ Preisgeld dotiert.

 Die Uraufführung des Songs ist für das STERRRN (19.-20.06.2026) geplant.

 Schicke deine Einreichung bis 8.3.2026 per Mail 
mit dem Betreff „Protestsong Lyrics“. 

05.02.2026

FLINTA* Musicians Community Vienna: Open Call

FLINTA* Musicians Community Vienna startet 2026 eine Reihe von FLINTA*-Showcase-Konzerten und suchen Acts aller Genres, um fantastische Line-ups für verschiedene Genre-Themenabende an einem passenden Veranstaltungsort zusammenzustellen. Egal, welchem Genre du dich mit deiner Musik zugehörig fühlst, wenn deine Band hauptsächlich aus FLINTA*-Musiker*innen besteht oder du eine Solo-FLINTA*-Künstlerin bist, fülle bis zum 15. Februar 2026 das Formular aus!Wenn du Fragen hast, schreibe sie in die Kommentare unten oder sende eine DM. 

02.02.2026

Start der Filmreihe „Toxic Gender“ (28.01.2026)

Am 28.01. findet um 18 Uhr im Kino Das Lumen in Solingen die Filmpremiere der Filmreihe „Toxic Gender“ des Medienprojekts Wuppertal statt. Im Mittelpunkt der Filmreihe steht die Auseinandersetzung junger Menschen mit tradierten und autoritären Geschlechterbildern sowie mit antifeministischen Narrativen, wie sie u.a. in demokratiefeindlichen Strömungen zunehmend verbreitet werden. Mädchen und junge Frauen erleben im Alltag sexistische Sprüche, abwertende Witze oder offene Diskriminierung. Jungen und junge Männer stehen unter dem Druck, einer stereotypen Vorstellung von „echter“, dominanter, gefühlsarmer Männlichkeitsnorm zu entsprechen – Schwäche zu unterdrücken, Empathie zu vermeiden und sich über die Abwertung anderer, insbesondere von Mädchen, zu definieren. Die Filmreihe besteht aus einem Kurzspielfilm und Interviewfilmen und soll Jugendliche dazu anregen, eigene Vorstellungen von Geschlecht kritisch zu hinterfragen – insbesondere im Hinblick auf die Einflussnahme durch soziale Medien und gesellschaftliche Machtverhältnisse. Dabei wird sichtbar: Misogynie betrifft nicht nur Mädchen und junge Frauen negativ – sie schadet auch Jungen, indem sie menschliche Vielfalt und emotionale Freiheit einschränkt. Durch die Filme soll ein Klima unterstützt werden, in dem Empathie, Gleichberechtigung und Respekt nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung wahrgenommen wird.

Nach der Filmaufführung gibt es eine Publikumsdiskussion mit den Filmbeteiligten. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei (Kartenreservierung). Trailer

In der Filmpremiere wird nur ein Teil der Filmreihe im Kino gezeigt. Die Filmreihe ist nach der Premiere als Bildungs- und Aufklärungsmittel als Streaming / Download/ DVD hier erhältlich.

19.01.2026

Konferenz „THE ARCHIVAL TURN IN MUSIC SOCIOLOGY“ 5.-7.2.2026 Wien & online

Die Geschichte der Musiksoziologie und etablierte Musikgeschichtsschreibungen sind häufig von androzentrischen Narrativen und Rekonstruktionen der Vergangenheit geprägt. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Instituts für Musiksoziologie im Jahr 2025 schlägt das Institut mit einer Konferenz den ARCHIVAL TURN IN MUSIC SOCIOLOGY vor, um die Beiträge von weiblichen, feministischen, queeren und post-/dekolonialen Wissenschaftler*innen, Musiker*innen, Aktivist*innen und Archivar*innen zur Geschichte der Musiksoziologie anzuerkennen und sich kritisch mit den Geschichtsschreibungen der musikalischen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Physische und digitale Archive spielen in diesen Prozessen eine wichtige Rolle. Sie lassen sich als Orte und Praktiken der Wissensbildung, der kulturellen Produktion und des Aktivismus verstehen und bieten Möglichkeiten, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, um die Konstruktion von Temporalitäten, Geschichten und kulturellem Erbe zu verstehen und den Kanon zu hinterfragen.

Die Konferenz findet an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien statt und wird online über folgenden Link übertragen. Das Programm findet ihr hier, mehr Infos im Book of Abstracts. Die Konferenzteilnahme ist kostenlos und steht allen Interessierten offen.

04.12.2025

Buchtipp: „Rebel Queens“ von Kersty & Sandra Grether

Von Grace Slick bis Bikini Kill, von Tina Turner bis Billie Eilish, von Patti Smith bis Taylor Swift: Auf den fast 400 Seiten ihres neuen Buchs „Rebel Queens“ erzählen die beiden Zwillingsschwestern Kersty & Sandra Grether, wie die Heldinnen der Rockmusik den Konventionen trotzten. Was verbindet die großen Musikerinnen über die Jahrzehnte hinweg, wogegen kämpften sie an? Wäre etwa Phoebe Bridgers ohne Joni Mitchell denkbar? Wieso konnten die 70er Jahre weder Yoko Ono noch Karen Carpenter verkraften? Und hat PJ Harvey den Feminismus verraten? Eine spannende Geschichte über Herausforderungen und Glücks-Highs! Mit großer Playlist zum Mithören und zahlreichen Interviews und Abbildungen. „Kersty und Sandra Grether sind die berühmtesten Pop-Feministinnen Deutschlands.“ (Birgit Fuß, Rolling Stone) 

Das Buch ist u.a. hier erhältlich.

20.11.2025

Bundesweiter Aktionstag gegen Machtmissbrauch an Musikhochschulen

Nachdem die Rektorenkonferenz der Musikhochschulen (RKM) im Mai 2024 einstimmig ein Positionspapier zum Umgang mit Machtmissbrauch an den deutschen Musikhochschulen beschlossen und daran anknüpfende Handlungsempfehlungen entwickelt hat, gehen alle 24 Hochschulen am 27. November 2025 gemeinsam einen wichtigen Umsetzungsschritt und setzen mit einem bundesweiten Aktionstag ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und Machtmissbrauch. Unter dem gemeinsamen Motto „KUNST. MACHT. MENSCHLICHKEIT.“ wird es an allen 24 staatlichen Musikhochschulen Veranstaltungen, Aktionen und Reflexionsräume geben – individuell gestaltet und getragen von einer gemeinsamen Haltung. Mit dem Aktionstag setzt die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen ein öffentlich sichtbares Zeichen für eine offene Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen, für Prävention und strukturellen Wandel –intern wie extern. Die Hochschule für Musik und Theater in München lädt z.B. zu einem Respekt-Tag mit Workshops, Panels und Impulsvorträgen zu Themen wie Empowerment, Kunst, Elternschaft und Care, Netzwerke, Verbündete & faire Bezahlung, mentale Gesundheit im Musiklehrberuf sowie dem Umgang mit Macht in kreativen Räumen inklusive Kinoprogramm, einer Ausstellung und einem Selbstverteidigungskurs (teils mit Kinderbetreuung auf Anmeldung!). An anderen Hochschulen gibt es ebenfalls Workshops, Panels und künstlerische Beiträge. Eine Übersicht der (hochschulinternen) Veranstaltungen der einzelnen Hochschulen findet ihr hier

27.10.2025