Crowdfunding für Filmreihe „Komponistinnen“ gestartet
Komponistinnen sind auf Spielplänen echte Mangelware und die Welt der klassischen Musik ist in diesem Punkt von einer Gleichberechtigung meilenweit entfernt. Die Pianistin Kyra Steckeweh und der Filmemacher Tim van Beveren möchten mit Film-Porträts von bis zu sieben herausragenden Komponistinnen dazu beitragen, den Blick auf die Musikgeschichte zu verändern und damit die Werke von Frauen in den Fokus rücken. Dazu haben sie jetzt die Crowdfunding-Aktion „Komponistinnen für alle“ gestartet, die ihr noch bis 2. Dezember 2019 hier unterstützen könnt. Steckeweh und van Beveren sind die Macher*innen hinter dem mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm „Komponistinnen – eine filmische und musikalische Spurensuche“ (2018). Ihre Filmreihe zu den Komponistinnen Sophie Westenholz (1759 – 1838), Fanny Hensel (1805 – 1847), Emilie Mayer (1812 – 1883), Ethel Smyth (1858 – 1944), Mel Bonis (1858 – 1937), Dora Pejačević (1885 – 1923) und Lili Boulanger (1893 – 1918) soll den Blick auf die Musikgeschichte verändern und über das Internet in hoher Qualität im Sinne der „Creative Commons“ frei zugänglich sein.
Übrigens: Pünktlich zum Geburtstag der Komponistin Fanny Hensel am 14. November 2019 erscheint auch die DVD zum 95-minütigen Dokumentarfilm „Komponistinnen – eine filmische und musikalische Spurensuche“ (2018).
Kinotipp: „Billie Holiday – A Sensation“ 19.10.19 @ Klub Berlin, Köln
Über Billie Holiday – eine der größten Jazz-Sängerinnen des letzten Jahrhunderts – existieren unendlich viel Mythen und Legenden. Meist wird sie als tragisches Opfer von Drogen, Alkohol, Männern, ihrer Hautfarbe, der Gesellschaft oder den Umständen ihres Aufwachsens dargestellt. Teilweise hat sie selbst stark zu dieser Legendenbildung beigetragen (vor allem in ihrer Autobiografie), teilweise haben es Menschen aus ihrem direktem Umfeld getan. Doch in den letzten Jahren tauchen immer wieder Aufzeichnungen und Berichte auf von Menschen, die Billie Holiday in den verschiedensten Lebensphasen begleitet haben und die mit der bisherigen Legendbildung aufräumen. Sie berichten von einer starken Persönlichkeit, einer willensstarken und vielschichtigen Künstlerin, die alles andere als dem klassischen Opfertypus entsprach. Der Frauenmusikclub Köln zeigt am Samstag, 19.10.2019 eine Dokumentation der Kölner Regisseurin Katja Duregger, die einige zentrale Aussagen als Basis nimmt, um ein authentischeres Bild über die eindrucksvolle Sängerin, ihrer Musik und ihrer Person entstehen zu lassen. Der Film „Billie Holiday – A Sensation“ (D, 2015, 52 min.) läuft um 19:30 im Klub Berlin in Köln, danach gibt es Musik ausschließlich von Ladies. Zu Wort kommen die großartigen Sängerinnen Cassandra Wilson und Dee Dee Bridgewater sowie die Biografin Julia Blackburn und weitere musikalische WegbegleiterInnen. Die Regisseurin Katja Duregger ist anwesend und steht anschließend zum Gespräch bereit.
Einlass: 19:00 Uhr | Filmstart 19:30 Uhr | Eintritt: 10.-€ AK
ACHTUNG: Es gibt ein begrenztes Sitzplatzangebot und keinen Vorverkauf. Bitte rechtzeitig vor Ort sein!
Veranstaltungsort: Klub Berlin, Kepler Str. 4-6, 50823 Köln
Filmtipp: „Janis – Little Girl Blue“ @ ARD-Mediathek
Noch bis 05.09.2019 ist in der Mediathek der ARD ein besonders empfehlenswerter Film zu finden: „Janis – Little Girl Blue“ (USA 2015, Regie: Amy Berg, 98 min.). „Cry Baby“, „Mercedes Benz“ und „Piece Of My Heart“ – die Blues-Sängerin Janis Joplin ist mit ihren Songs in die Annalen der Rock-Geschichte eingegangen. 1970 wurde sie zur Legende der Hippie-Bewegung, als sie mit 27 Jahren an einer Überdosis Heroin starb. Die Regisseurin Amy Berg beschäftigt sich in ihrem Dokumentarfilm nicht nur mit der öffentlichen Wahrnehmung der Rock-Ikone, sondern zeichnet das Charakterporträt eines sensiblen Menschen, der nicht in das ländliche Texas passte und in jungen Jahren tief verletzt wurde. Ihr extrovertiertes Auftreten auf der Bühne, ihr lautes Schreien, ihre auffällige Kleidung sind der eine Pol, die Einsamkeit nach den Gigs, ihre Suchtkrankheit und die Unsicherheit der jungen Frau, die zu Schulzeiten zum „hässlichsten Mann auf dem Campus“ gewählt wurde, der andere. Sensibel und mit psychologischem Einfühlungsvermögen, aber auch entlarvend nähert sich die Dokumentarfilmregisseurin Amy Berg diesem tragischen Leben, das auch ein Teil der amerikanischen Zeitgeschichte ist. Neben ihren Weggefährten kommt Janis Joplin im Film durch die schmerzhaft-intimen Briefe selbst zu Wort, die sie ihrer konservativen texanischen Familie, ihren Freunden und Liebhaber*innen schrieb.
Filmmusiktipp: „Die Schule auf dem Zauberberg“
Wie sich Schüler*innen einer Schweizer Eliteschule fühlen, die im Überfluss aufwachsen und zu globalen Führungskräften ausgebildet werden sollen, vermittelt der Dokumentarfilm „Die Schule auf dem Zauberberg“ von Radek Wegrzyn (D 2018, 90 Min.), der ab 28.02.2019 in deutschen Kinos zu sehen ist. Der Film ermöglicht uns den Blick auf eine Welt, von der wir selten etwas erfahren: Die Welt der extrem überprivilegierten Jugend. „Wir haben vielleicht viel Geld, aber am Ende sehnen wir uns doch alle nach dem Gleichen: Anerkennung unserer Eltern“. Die Filmmusik dieses berührenden Films stammt zum großen Teil von der Komponistin und Produzentin Octavia Gloggengießer und ist schon allein deshalb empfehlenswert.
Frauenmusikclub Köln presents: „Pure Love – The Voice of Ella Fitzgerald“ Film & Livemusik
Der Frauenmusikclub Köln präsentiert am Samstag, 26.01.2019 einen Weltstar auf der Leinwand: „Pure Love – The voice of Ella Fitzgerald“ von Katja Duregger (D, 2017, 52 Min.) versucht das Geheimnis der grandiosen Stimme zu enträtseln und zeichnet das Leben der Jazzsängerin nach. Neben zahlreichem Archiv- und Fotomaterial, das Ella auf den Bühnen dieser Welt in verschiedenen Schaffensphasen zeigt, kommen Musiker*innen wie Dianne Reeves oder Dee Dee Bridgewater zu Wort, die sich mit Ella Fitzgeralds Stimme besonders beschäftigt haben, aber auch Musik- und Jazzforscher*innen, Wissenschaftler*innen, Schriftsteller*innen, Journalist*innen, Freund*innen und Fans, die ihre Erfahrungen mit Ella Fitzgeralds Stimme zu Papier gebracht haben. Auf diese Weise beschäftigt sich die Dokumentation auf einer sehr sinnlichen Ebene mit der Kunst von Ella Fitzgerald, mit dem, für was sie bis heute verehrt und bewundert wird und was sie zu einer Legende hat werden lassen: ihrer einmaligen Stimme.
Lasst euch an diesem Abend in der ca. einstündigen Dokumentation in die Welt der großen Sängerin entführen, erfahrt mehr über ihr Leben und genießt die unglaubliche Stimme. Im Anschluss an den Film wird die Regisseurin Katja Duregger, die mit dem Film auf mehreren Festivals vertreten war, mit euch über den Film sprechen und Fragen beantworten. Anschließend gibt es Musik/Tanz zu 100% von Sängerinnen zum Abchillen.
Eintritt: 7.- € an der Abendkasse (kein VVK), Veranstaltungsort: Klub Berlin, Keplerstr. 4-6, 50823 Köln-Ehrenfeld
Kinotipp: „The Go-Betweens: Right Here“ @Orfeos Erben
Das Kino Orfeos Erben zeigt am 13. Februar 2019 um 20:30 Uhr im Rahmen seiner Filmreihe „I Can See Music“ die Frankfurtpremiere von „The Go-Betweens: Right Here“. Der Dokumentarfilm von Kriv Stenders (AU 2017, 95 Min., in englischer Sprache) erzählt, wie sich die wegweisende Rockband The Go-Betweens gegründet hat, eine der beliebtesten und einflussreichsten Bands der australischen Rockgeschichte und der weltweiten Musikszene. Der Film deckt die intensiven leidenschaftlichen, kreativen und aber auch belastenden Beziehungen der Bandmitglieder untereinander auf. „Go-Betweens: Right Here“ legt Höhen und Tiefen offen, die Freude, den Schmerz, die Trauer und die Schönheit des Seins in einer Kultband und des Versuchs, die harten und brutalen Realitäten einer ausbeuterischen Musikindustrie zu überleben. The Go-Betweens (1977-2006) wurden von Robert Forster und Grant McLennan gegründet, bald kamen Lindy Morrison (Drums), Amanda Brown (Geige) und Robert Vickers (Bass) hinzu. Sie blieben eine Kultband ohne Charterfolge, den größten kommerziellen Erfolg konnten sie mit „The Streets Of Your Town“ (1988) verbuchen.
Veranstaltungsort: Orfeos Erben, Hamburger Allee 45, 60486 Frankfurt
Kartenreservierung: 069-707 69 100
Das Blue Note Label feiert 2019 seinen 80. Geburtstag
Vor genau 80 Jahren, am 6. Januar 1939, produzierte ein deutscher Einwanderer und leidenschaftlicher Jazzfan namens Alfred Lion in New York seine erste Aufnahmesession mit den beiden Boogie-Woogie-Pianisten Albert Ammons und Meade Lux Lewis. Damit legte er den Grundstein für das bekannteste und langlebigste Jazzlabel der Welt: das Blue Note Label. Seitdem steht Blue Note Records, wie sein Slogan stolz verkündet, für „The Finest In Jazz Since 1939“ und hat so die nahezu gesamte Geschichte dieser Musik dokumentiert. Noch immer ist Blue Note eines der führenden Jazz-Labels und spiegelt die aktuelle, kreativ gerade wieder aufblühende Jazzszene in all ihrer Lebendigkeit wider.
2019 hat die Plattenfirma also Grund zu feiern und das tut sie mit Wiederveröffentlichungen, digitalen Entdeckungen und einem Dokumentarfilm: „Blue Note Records – Beyond The Notes“ von Regisseurin Sophie Huber erzählt die gesamte Labelgeschichte bis heute und beleuchtet viele zusätzliche Aspekte. Im Sommer soll der Film im Fernsehen und auf Streaming-Plattformen Premiere feiern, eine DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung steht zudem für den Herbst 2019 an. Hier findet ihr ein Interview mit der Regisseurin über ihren Film und ihre Herangehensweise.
(Quelle: http://www.jazzecho.de)
Filmtipp: „Pure Love – The Voice of Ella Fitzgerald“ 26.01.2019 @ Club Berlin Köln
Ella Fitzgeralds Stimme ist ein Phänomen und bis heute unerreicht. Sie hatte eine perfekte Intonation, ihre Stimme umfasste drei Oktaven, sie hatte eine scheinbare Mühelosigkeit in der Phrasierung. Es gab nahezu keinen Musik-Stil, in dem sie nicht brillieren konnte und ihre zahlreichen, heute legendären Einspielungen von US-amerikanischen Komponisten wie den
Gershwin-Brüdern, Cole Porter oder Duke Ellington haben für Generationen Maßstäbe bezüglich der richtigen Interpretation gebracht. Der Frauenmusikclub Köln präsentiert am Samstag, 26.1.19 um 20 Uhr einen Dokumentarfilm über diese außergewöhnlich Frau. Die ca. einstündige Dokumentation „Pure Love – The Voice of Ella Fitzgerald“ der Regisseurin Katja Duregger entführt in die Welt der großen Sängerin und vielleicht lüftet sie auch das Geheimnis von Ella Fitzgeralds legendärer Stimme, wenn sie Sängerinnen wie Dianne Reeves, Dee Dee Bridgewater u.a. sowie ihre Biografin Judith Tick zu Wort kommen lässt. Im Anschluss steht die Regisseurin Katja Duregger für ein Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung.
Außerdem gibt es „Musik/Tanz zu 100% von Sängerinnen zum Abchillen“.
Eintritt: 7.- €, Veranstaltungsort: Club Berlin, Keplerstr. 4-6, 50823 Köln-Ehrenfeld
Kinotipps: „It Must Schwing“ & „Shut Up And Play The Piano“
Nachdem sie in die USA ausgewandert waren, gründeten die Berliner Alfred Lion und Frank Wolff 1939 das heute legendäre Label Blue Note Records, das sich ausschließlich auf amerikanische Jazzmusik spezialisierte. Blue Note Records zeichnete sich durch eine einzigartige Aufnahmetechnik aus und entwickelte somit einen charakteristischen Sound und arbeitete mit Musikern wie Miles Davis, Herbie Hancock, John Coltrane, Sonny Rollins, Wayne Shorter, Thelonious Monk und Quincy Jones zusammen. Das Label zeichnete sich auch dadurch aus, dass dort alle Musiker gleich behandelt wurden, unabhängig von ihrer Hautfarbe, und das in einer Zeit, in der Afroamerikaner noch mit Diskriminierung und Ausgrenzung zu kämpfen hatten. Pünktlich zum 80. Geburtstag von Blue Note Records im Jahr 2019 widmet Regisseur Eric Friedler dem Label den Dokumentarfilm „It Must Schwing – The Blue Note Story“ (D 2018, 115 Min.), den das Frankfurter Mal Seh’n Kino am Mi. 12. September um 22.15 Uhr sowie an den drei Sonntagen (09., 16. und 23. September) jeweils um 14 Uhr zeigt. Außerdem läuft der Film am 17. Oktober im Kino Orfeos Erben in Frankfurt in der Reihe „I Can See Music“.
Hier geht es zum Trailer.
Ein weiterer Dokumentarfilm widmet sich dem exzentrischen Musiker und Komponisten Chilly Gonzales und seinem Weg aus seiner kanadischen Heimat über die Berliner Underground-Szene der 90er Jahre bis in die Pariser Konzerthäuser der Gegenwart: „Shut Up And Play The Piano“ (D/F/GB, engl. OmU, 85 Min.). Gonzales galt als Vorbild für zahlreiche andere Künstler*innen wie z.B. Peaches oder Leslie Feist, die auch im Film zu sehen sind, denn er vermischte bei seinen Auftritten ganz selbstverständlich gegensätzliche und scheinbar unvereinbare Musikgattungen wie Kammermusik, Rap und elektronische Musik. In der Dokumentation sind unveröffentlichtes Material aus Gonzales’ persönlichem Video-Archiv, neu gedrehte Interviews sowie Live-Mitschnitte von Auftritten und Spielfilmszenen zu sehen. Der Film ist vom 20.-26. September um 21:30 Uhr und vom 27. September-03. Oktobe um 22 Uhr zu sehen.
Veranstaltungsort: Adlerflychtstraße 6, 60318 Frankfurt am Main
RAW CHICKS. BERLIN ab sofort im Stream & Download erhältlich
Der von Beate Kunath mit viel Herz und Liebe gedrehte und produzierte Dokumentarfilm RAW CHICKS.BERLIN hat einen Verleih gefunden (Monoduofilms) und steht ab sofort mit englischen und deutschen Untertiteln sowie Bonusmaterial (zwei weitere Portraits) online kostenpflichtig zum Streamen und Downloaden bereit: https://vimeo.com/ondemand/rawchicksberlin.
Filmtipp: „Indonesien – Heavy Metal und Kopftuch“ (ARTE)
Einen sehenswerten Dokumentarfilm von Chloé Rémond und Yann Varenne gibt es derzeit in der ARTE-Mediathek zu sehen. Der 24-minütige Film „Indonesien – Heavy Metal und Kopftuch“ beschäftigt sich mit der Heavy Metal-Szene Indonesiens und beleuchtet die Spannungsfelder, in denen sich junge Gitarristinnen in einer überwiegend streng muslimischen Gesellschaft bewegen, aber auch die Anfeindungen, denen sie sich im Netz ausgesetzt sehen.
Unter der Herrschaft des Diktators Suharto war Heavy Metal in Indoesien natürlich verboten. Aber schon damals entwickelte sich eine Untergrundszene von Fans und Bands, angeregt durch den Erfolg von Black Sabbath und ihre noch härteren Nachfolger. Heute spielen in Indonesien 1500 Bands Heavy Metal, und seit der neue Präsident sich als Metal-Fan outete, fühlen sie sich alle endlich richtig akzeptiert – vor allem auch die Frauen mit ihren E-Gitarren im größten muslimischen Land der Welt. Nur in der Region Banda Aceh ist Metal bis heute verboten – dort herrscht das islamische Recht, die Scharia. Den tief doktrinären Fundamentalisten dort erscheint beinahe jede weltliche Musik als pure Gotteslästerung. Aber trotz alledem: Metal goes East seit vielen Jahren, auch und gerade in muslimischen Ländern. Die neuen Bands vereinen die westliche Musik mit ihren musikalischen Traditionen. Und in den Konzertpausen beten sie in Indonesien alle zusammen, wie es eben vorgeschrieben ist im Islam. Die Reportage stellt drei dieser Speed-Gitarristinnen in Indonesien vor.
Kinotipp: „Maria bei Callas“ 16.05.18 @ Orfeos Erben, Frankfurt
I Can See Music präsentiert auch im Mai einen interessanten Film, diesmal über die Opernsängerin Maria Callas. Am 16. und 17. Mai 2018 zeigt das Orfeos Erben in Frankfurt den Film „Maria bei Callas“ (F 2017, 113 Min., Regie: Tom Volf). Mit ihrer Kunst und ihrem Privatleben stand der Opernstar Maria Callas immer stark im Fokus der Öffentlichkeit. 40 Jahre nach ihrem Tod erzählt die Ausnahmekünstlerin in dem intensiven Dokumentarfilm von Tom Volf erstmals in ihren eigenen Worten, was sie in ihrem tiefsten Inneren bewegte und wie die Ereignisse in ihrem Leben auf sie wirkten – der Rausschmiss aus der Metropolitan Opera, die intensive, zugleich schwierige Freundschaft und Liebe zu Aristoteles Onassis, die Rückkehr auf die Bühne, der Druck, die Verausgabung, aber auch das amivalente Schicksal, mit solch einer Begabung gesegnet zu sein. Zudem haderte Maria Callas Zeit ihres Lebens mit ihrer Berühmtheit. Den roten Faden des Films bildet ein unveröffentlichtes TV-Interview von David Frost aus dem Jahr 1970. Um die Themen dieses Gesprächs arrangiert Volf eine immense Vielfalt an unterschiedlichsten Zeugnissen wie privaten Fotos, Briefen und Videos, Interviews und Aufzeichnungen ihrer Auftritte, weiter Gespräche mit Zeitzeugen wie Grace von Monaco oder Elizabeth Taylor. Kunstvoll vervollständigt wird der Film durch insgesamt zehn ausgesungene Arien.
Briefe gelesen von Eva Mattes (Deutsche Synchronisation), Fanny Ardant (Französisches Original). Hier geht es zum Trailer.
Veranstaltungsort: Orfeos Erben, Hamburger Allee 45, 60486 Frankfurt
Kartenreservierung: Tel. 069-707 69 100

