TV-Tipp: Inge Brandenburg (RBB) 26.09.2013
„Die deutsche Lady Jazz“ heißt eine Dokumentation über die Jazzsängerin Inge Brandenburg, die der RBB am 26.09.2013 um 23:15 Uhr ausstrahlt. Der Film von Marc Boettcher entdeckt einen zu Unrecht vergessenen Star wieder: Inge Brandenburgs (1929-1999) Geschichte ist die einer Frau, die nie zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Und dennoch: 1960 wurde sie zur „besten Jazzsängerin Europas“ gekürt. Doch für Inge Brandenburg, als selbständige, selbstbewusste Frau mit überregionalen Träumen, gab es damals in Deutschland einfach keinen Platz. Immer wieder wurde sie in die deutsche Schlagermusik hineingezwängt und die Jazzplatten, die sie aufnehmen wollte, als kommerziell nicht rentabel abgestempelt. Die Dokumentation ist eine Kurzversion des Kinofilmes „Sing, Inge, Sing! – Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg“ (Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=-Pl0HFwuRQg).
Weitere Infos: http://www.inge-brandenburg.de/index.php/de/
MusikerInnen für ZDF Dokumentation gesucht
Die Produktionsfirma VICE Deutschland recherchiert momentan für das ZDF zu dem Thema „Drogen im Alltag“ Hauptthema ist der Aspekt des Leistungsdrucks in unserer Gesellschaft, der dazu führt, dass Menschen zu verschreibungspflichtigen Medikamenten wie Ritalin oder Beta-Blockern greifen. Obwohl die Mehrheit dieser Menschen Drogen an sich nicht gutheißen würden, zwingen die Umstände sie dazu. Bei dieser Recherche ist das Team darauf gestoßen, dass oftmals Musiker solche Mittel einnehmen, um ihr Lampenfieber und den Konkurrenz- und Leistungsdruck zu bekämpfen bzw. standzuhalten. Nun werden Betroffene gesucht, die von ihren eigenen Erfahrungen erzählen können: wie sie diesen Druck in der Musikerwelt erleben, inwieweit diese Medikamente ihnen helfen oder auch schaden und was explizit sie zu der Medikamenteneinnahme gebracht hat. Dabei garantiert das Team absolute Anonymität der Betroffenen. Es geht nicht darum, jemanden vorzuführen, sondern darum ein Tabuthema anzusprechen. Kontakt: moc.e1769179401civ@r1769179401elppa1769179401k.lea1769179401hcim1769179401, ed.dn1769179401aleci1769179401v@enn1769179401airam1769179401, VICE Deutschland GmbH, Brunnenstr. 196, 10119 Berlin, Tel.: 030-400544932
Weitere Infos: www.vice.com, www.virtueworldwide.com
TV-Tipp: Joan Baez – How sweet the sound
„Joan Baez – How sweet the sound“ heißt eine Dokumentation von Mary Wharton, die der TV-Sender 3 sat am 16.6. um 21:45 Uhr ausstrahlt. Sender-Info: „Die US-amerikanische Folklegende und Menschenrechtsaktivistin Joan Baez wurde vor allem durch ihre klare Sopran-Stimme und ihr politisches Engagement gegen den Vietnamkrieg und die Rassentrennung bekannt. Die Dokumentation „Joan Baez – How sweet the sound“ führt durch das Leben der 1941 geborenen Künstlerin und Friedensaktivistin. Zu sehen sind seltene Archivaufnahmen sowie Interviews mit David Crosby, Bob Dylan, Baez‘ früherem Ehemann David Harris, Reverend Jesse Jackson und Roger McGuinn. Historische Aufnahmen von ihrem umstrittenen Besuch in Nordvietnam und von einem Solidaritätsbesuch Martin Luther King Jrs. während ihrer Inhaftierung in einem kalifornischen Gefängnis belegen ihren bemerkenswerten Status als Gewissen einer Generation“. Mary Wharton ist eine US-Filmemacherin, die sich seit 1998 mit Dokumentationen über Musik seinen Namen gemacht hat.
Infos: http://www.marywharton.tv/
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