24. Darmstädter Musikgespräch über „Museale Musik“ 05.10.2016
Ist es ein Hype unserer Eventkultur, möglichst ungewöhnliche Locations zu entdecken, um ein breiteres Publikum anzusprechen? Oder ergeben sich aus dem Aufbrechen gefestigter Präsentationsnormen vielleicht neue Diskurse?
Die Mathildenhöhe hat Musik bereits mehrfach ins Museum gebracht und veranstaltet am 05.10. ab 20 Uhr das
24. Darmstädter Musikgespräch zum Thema „Museale Musik – Konzerte im Museum und Musik in Ausstellungen“
im Designhaus Darmstadt. Mit dabei sind Philipp Gutbrod, Direktor des Instituts Mathildenhöhe und selbst Schlagzeuger, Cord Meijering (Akademie für Tonkunst), Sylvia Freydank (Internationales Musikinstitut) und Wolfram Knauer (Jazzinstitut Darmstadt). Eintritt: frei
Veranstaltungsort: Designhaus Darmstadt, Eugen-Bracht-Weg 6, 64287 Darmstadt
Infos: http://musikgespraeche.de/
Podiumsdiskussion „Grenzgänge der Musik“ mit Alexandra Lehmler und Dr. Wolfram Knauer
Bei der Podiumsdiskussion „Grenzgänge der Musik“, die am 29.09.2016 ab 18 Uhr im Rahmen des Jazz & More Festivals in Friedrichshafen stattfindet, diskutieren die Saxophonistin Alexandra Lehmler und Dr. Wolfram Knauer, Direktor des Jazzinstituts Darmstadt über die Öffnung des Jazz zu anderen Genres (Moderator: Jonas Pirzer, Schlagzeuger & Kulturmanager): Jazz ist längst keine traditionsfixierte Nischensparte mehr, sondern öffnet sich zu Folk, Pop, Rock, Weltmusik, etc. Hat dies nur kommerzielle Gründe (und was hieße das eigentlich?) oder liegt eine im engeren Sinn stilistische, ästhetisch-künstlerisch gerechtfertigte Öffnung vor? Unter dieser Fragestellung werden die bevorstehenden Konzerte des Festivals diskutiert, aber evtl. auch andere aktuelle Musikbeispiele einbezogen und präsentiert.
Veranstaltungsort: Zeppelinuniversität, Blackbox
Empowerment Day in Bern (CH) 18.-19.06.2016
Warum stellen Frauen in der popularen Musik noch immer eine deutliche Minderheit dar? Was braucht es, damit sich die Gleichstellung im „Business“ durchsetzt? Das versucht der Empowerment Day 2016 zu klären, der von Helvetiarockt vom 18.-19.06.2016 veranstaltet wird. Du kannst Dir die 11 Bands aus dem nationalen Nachwuchsförderprogramm „Female Bandworkshops“ anhören, Workshops z.B. zum Thema Live-Technik besuchen oder an Diskussionen teilnehmen und mitdiskutieren.
Programm:
Samstag 18.06.2016 Frauenraum
13.15 – 17.15 MIX ‘n’ FADE Live-Technik-Workshop für Mädchen und Frauen
17.30 – 19.00 Gründung Matronatskomitee – Für geladene Gäste. Familien willkommen!
ab 21.00 Konzerte mit Marla Marla (LU) und Serafyn (BS), anschließend Disko mit Djane Audiophil (Türöffnung 20.30, Live Musik & Disko Eintritt: 16.– / 12.– Soli-Eintritt: 20.–)
Sonntag 19.06.2016 PROGR
Ausstellung «Stereotypen»: Gesellschaftskonstruktionen in unseren Köpfen – ein Junge an der Harfe, ein Mädchen am Schlagzeug – woran denkt man beim Betrachten der Bilder als erstes?
10.30 – 12.30 Eröffnung, Input und Diskussion: «Girls to the Front»!? Frauen als Vorbilder im Musikbusiness
Podium und Diskussion über Frauen im Musikbusiness: Austausch über aktuelle Debatten und zukünftige Perspektiven
12.30 – 14.00 Netzwerk, Essen & Ausstellung «Stereotypen»
12.00 – 18.00 Hearing protection: Individuell angepasste Gehörschutzpfropfen zum stark reduzierten Preis (Eintritt frei)
ab 12.30 Abschlusskonzerte Female Bandworkshops
Nachwuchsförderung HELVETIAROCKT: Es spielen alle 11 Bands aus der gesamtem Schweiz (Genève, Fribourg, Luzern, Basel, St.Gallen, Graubünden, Winterthur, Ticino, Solothurn, Aargau, Bern) (12.00 Türöffnung, Eintritt: 10.– Soli-Eintritt: 20.–)
13.30-15.00 Musikerin oder Musiker: Berichten die Medien gleichberechtigt?
Für Medienschaffende und angehende Medienschaffende.
13.30 – 15.00 Equality ‘n’ funding
Für Mitarbeitende / Leitende von Kultur- Förderstellen, Möglichkeiten und Instrumente für ein “gerechtes“ Handeln – Rollenbilder & Förderung
13.30 – 15.00 Gagen und Gagenverhandlungen
Für Musikerinnen und Technikerinnen
15.30 – 17.00 Netzwerktreffen Jazzmusikerinnen
15.30 – 17.00 Netzwerktreffen Technikerinnen
15.30 – 17.00 Programm mit Quote? Für VeranstalterInnen und ProgrammleiterInnen
ab ca. 17.30 Gemeinsamer Abschluss: Kurzpräsentationen, Ergebnisse aus den Workshops & Gruppenfoto
Die Teilnahme an den Inputs und Workshops ist kostenlos.
Veranstaltungsorte: PROGR, Speichergasse 4, 3011 Bern / Frauenraum, Neubrückstr. 8, 3012 Bern
Infos & Anmeldung: http://www.empowermentday.ch/
Save the date: Empowerment Day von Helvetia Rockt 18.-19.06.2016
Warum stellen Frauen in der populären Musik noch immer eine deutliche Minderheit dar? Was braucht es, damit sich die Gleichstellung im „Business“ durchsetzt? Die Macherinnen unserer Schweizer „Schwester“ Helvetiarockt laden ein, mit ihnen am EMPOWERMENT DAY die Situation der Gleichstellung im Schweizer Musikbusiness zu diskutieren. Der zweitägige Anlass wird von den Musikschaffenden Schweiz, dem Schweizer Musik Syndikat und HELVETIAROCKT getragen.
Grober Fahrplan
18.06.2016 im Frauenraum Bern (ca. 13.00-02.00)
• Workshop für angehende Ton- und Lichttechnikerinnen und alle Interessierten
• Gründung des Matronats-Komitees (Familien sind willkommen)
• Konzerte „Marla Marla“ (LU) und „Serafyn“ (BS) – danach Disko mit DJane Audiophil
19.06.2016 im PROGR und im Frauenraum Bern (10.30-19.00)
• Input und offenes Gespräch „Vorbilder und warum die Struktur eine Rolle spielt“
• Diverse Vertiefungsworkshops
• Gehörschutz-Aktion (Individuell angepasste Gehörschutzpfropfen zum stark reduzierten Preis)
• Abschlusskonzerte der Female Bandworkshops
• Präsentationen der Ergebnisse
• Essen und Trinken
Danach im PROGR: Public Viewing Match Schweiz-Frankreich
Ab Mitte April ist das ausführliche Programm auf http://www.empowermentday.ch/ zu sehen und Ihr könnt Euch für die Workshops anmelden. Interessierte, die sich am Empowerment gern aktiv und/oder ehrenamtlich beteiligen wollen, melden sich bitte unter: hc.tk1770194421corai1770194421tevle1770194421h@lia1770194421m1770194421.
Mainzer Jazzgespräch: „No, It’s a Woman’s World, Too!“ 20.01.2016
Am Mittwoch, 20. Januar findet um 19:30 an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg Universität Mainz eine neue Ausgabe der Mainzer Jazzgespräche statt, einer Gemeinschaftsveranstaltung der Hochschule für Musik Mainz, des Musikwissenschaftlichen Instituts Mainz und des Jazzinstituts Darmstadt. Das Thema der Veranstaltung lautet: „‚No, It’s a Woman’s World, Too!‘ Warum der Jazz keine Männerdomäne mehr ist…“, und dabei geht es, quasi im Nachklatsch zur Konferenz „Gender and Identity in Jazz“ im letzten Oktober, um die Frage, wie es mit der Stellung von Frauen im Jazzalltag bestellt ist. Die Podiumsgäste werden darüber sprechen, dass es jede Menge Musikerinnen gibt und dass sich das Publikum für diese Musik ändert, fragen aber auch, wo etwa die Journalistinnen, die Festivalmacherinnen und Wissenschaftlerinnen im Jazz sind, oder warum in zwei der drei öffentlich-rechtlichen Rundfunk-Bigbands hierzulande nach wie vor keine Musikerinnen mitwirken. Gäste des Mainzer Jazzgesprächs sind diesmal die Saxophonistin Angelika Niescier (Köln), die Veranstalterin Nadin Deventer (Jazzfest Berlin) und die Herausgeberin Christine Stephan (Zeitschrift Jazzthetik, Münster). Das von Wolfram Knauer moderierte Mainzer Jazzgespräch schlägt eine Brücke zwischen Theorie und Praxis, und so wird die Veranstaltung von Studierenden der Hochschule für Musik Mainz musikalisch umrahmt: die Band „Fräulein Pugh“ präsentiert Vocal Jazz – deutsch gesungen, das Duo Al-ler/Camargo improvisiert moderne Grooves, das Duo Haberecht/Hering spielt traditionellen Jazz.
Die Gesprächsrunde und das Konzert werden vom SWR mitgeschnitten. Gleichzeitig wird das Mainzer Jazzgespräch erstmals von einem gemeinsamen Praxisprojekt der SWR-Jazzredaktion und der Mainzer Hochschule für Musik begleitet. Studierende sind für Redaktion, Aufnahmeleitung und Produktion der Sendung zuständig. Unter Anleitung der erfahrenen SWR-Redakteurin Julia Neupert werden sie gemeinsam eine Sendung im SWR-Studio Mainz produzieren, die dann am 1. März um 21 Uhr im 2. Hörfunkprogramm des SWR gesendet wird.
Veranstaltungsort: Hochschule für Musik Mainz, Roter Saal, Jakob-Welder-Weg 28, 55128 Mainz.
Eintritt frei, Spenden erbeten.
HELVETIAROCKT: Ergebnisse des Empowerment Days 21.06.2015
Der Kick off des Empowerment Days am 21.06.2015 unserer Schweizer Schwester-Organisation Helvetiarockt war ein Erfolg, Berufsschaffende aus dem Schweizer Musikbusiness, aber auch Vertreter/innen aus Wirtschaft, Politik und Bildung, hatten daran teilgenommen und eine erste Bedarfsanalyse erstellt. Eine Übersicht über die Ergebnisse findet Ihr hier: http://www.helvetiarockt.ch/fileadmin/user_upload/Dokumente/empowerment_day_tag_der_musik/2015/Auswertung_Kick_off_kleine_Bedarfsanalyse.pdf.
Ab jetzt findet jährlich ein Treffen statt, bei dem die Situation der Gleichstellung im Schweizer Musikbusiness diskutiert wird. Die Mitwirkenden beschäftigen sich damit, warum Frauen in den Bereichen der populären Musik noch immer eine deutliche Minderheit darstellen und was es braucht, damit sich die Gleichstellung im „Business“ durchsetzt. Die Ergebnisse fließen in das Programm des nächsten Jahres ein, die Organisatorinnen werden zu ausgewählten Themen Workshops, Referate, Podien etc. anbieten.
Veranstaltungsreihe „Open House“ in der Popakademie mit Annette Humpe 12.05.2015
Bei der Open House Reihe der Popakademie lautet das Motto: „Aus der Branche über die Szenen, in der Szene über die Branche“ (was auch immer das heißen mag). Bei den Open House-Veranstaltungen diskutieren Persönlichkeiten und Prominente aus Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft über kontroverse Themen oder präsentieren kreative Ideen und aktuelle Innovationen fürs Musikbusiness. Zur nächsten Veranstaltung am 12. Mai ist Annette Humpe eingeladen, Musikproduzentin und Künstlerin. Sie gehört zu den bedeutendsten VertreterInnen der Neuen Deutschen Welle und ist mit ihrer Band Ideal in den 80er Jahren bekannt geworden. Als Komponistin und Produzentin arbeitete sie für KünstlerInnen wie Udo Lindenberg, Die Prinzen, Lucilectric, Michael von der Heide, Nena u.v.m., heute ist sie vielen durch ihr eigenes Projekt Ich + Ich ein Begriff.
Beginn: 19:00 Uhr. Veranstaltungsort: Popakademie Baden-Württemberg, Hafenstraße 33, 68159 Mannheim, Raum 001.
Die Veranstaltungsreihe ist auch für externe Interessenten geöffnet. Der Eintritt ist frei!
Netzwerk Jazz in Hessen lädt zum runden Tisch 19.07.2014
Das Netzwerk Jazz in Hessen lädt JazzmusikerInnen, VeranstalterInnen, JournalistInnen und Jazzfans zum nächsten Runden Tisch über die Zukunft des Jazz in Hessen am Samstag, den 19.07.2014 von 13-16 Uhr. Die Diskussion über Strukturmaßnahmen zur Verbesserung der Situation des Jazz in Hessen wird durch kurze Statements eingeleitet von:
Holger Heuermann (Jazz-Initiative Frankfurt) über die Möglichkeiten einer Präsentation der hessischen Jazzszene auf der jazzahead! Messe in Bremen
Lothar Behounek (Musikakademie Hessen): Aktionen und Strukturen für den Jazz in Hessen – Ideen und Möglichkeiten
N.N.: Rundbrief / Hessenjazz-Kalender / Infobroschüre … wie können wir die mediale Präsenz des Jazz in Hessen stärken?
Veranstaltungsort: afip!, Ludwigstraße 112 a, 63067 Offenbach, www.afip-hessen.de
„Wer ist hier Herr im Haus? Oder die magischen 13%“ Öffentliches Gespräch mit Christina von Braun
Am Mittwoch, 18. Juni 2014 findet in Berlin von 18-20 Uhr ein öffentliches Gespräch mit der Kultur- und Gendertheoretikerin Christina von Braun statt, zu dem das Institut für Neue Musik klangzeitort herzlich einlädt. „WER IST HIER HERR IM HAUS? ODER DIE »MAGISCHEN 13%«“ heißt das Gespräch und es beschäftigt sich mit der eklatanten Unterrepräsentation von Frauen im Bereich Neue Musik. Recherchen im Auftrag von klangzeitort zeigen: auf den Festivals sind Komponistinnen im Schnitt zu lediglich ca. 13% vertreten. Die gleiche Zahl findet sich bei der GEMA insgesamt: von allen dort vertretenen Komponisten sind ebenfalls nur ca. 13% Komponistinnen, bei den „ordentlichen Mitgliedern“ liegt der Frauenanteil gar nur bei ca. 6,7%.
Moderation: Iris ter Schiphorst, Kirsten Reese und Wolfgang Heiniger
Veranstaltungsort: UdK Berlin, Bundesallee 1-12, Kleiner Vortragssaal. Eintritt frei.
Infos: http://www.klangzeitort.de
Musikrat startet Diskussionsprozess zur Zukunft der öffentlichen Musikförderung
Mit dem Grünbuch „Was ist uns die Musik wert? Öffentliche Förderung in der Diskussion“ startet der Deutsche Musikrat einen breit angelegten öffentlichen und politischen Diskussionsprozess zur Zukunft der öffentlichen Musikförderung in Deutschland. Das Grünbuch richtet sich an politische Entscheidungsträger aller föderalen Ebenen, zivilgesellschaftliche Institutionen, Kultureinrichtungen und -Akteure sowie die musikinteressierte Öffentlichkeit.
Ziel des Grünbuches ist es, vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Veränderungen die Bedeutung der öffentlichen Musikförderung für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft wieder stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken sowie Fragen und Positionen zur öffentlichen Musikförderung zu bündeln. Der Deutsche Musikrat ruft alle politischen Entscheidungsträger, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Kultureinrichtungen und -Akteure sowie die musikinteressierte Öffentlichkeit auf, sich anhand des Fragenkataloges an der Diskussion zu beteiligen. Thematische Einlassungen können bis 23. Mai 2014 an das Generalsekretariat des Deutschen Musikrates gesendet werden: Deutscher Musikrat e.V., Schumannstr. 17, 10117 Berlin, ed.ta1770194421rkisu1770194421m@tai1770194421rater1770194421kesla1770194421reneg1770194421. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich über die Homepage des Deutschen Musikrates und über Facebook an der Diskussion zu beteiligen. Von der Beantwortung einzelner Fragen und Fragenkomplexe bis hin zu ausführlichen Stellungnahmen ist alles möglich und erbeten. Erste Auswertungen werden der Öffentlichkeit anlässlich des Tages der Musik am 13. Juni 2014 vorgestellt.
nmzMedia-Diskussionen zu Musikergesundheit & Schulzeitverdichtung & Musikpädagogik
Sehnenscheidenentzündung, Karpaltunnelsyndrom, Schwerhörigkeit, Bandscheibenvorfall – MusikerInnen haben mit den unterschiedlichsten Krankheiten zu kämpfen. Doch was genau können InstrumentalistInnen tun, um dem vorzubeugen? Ursula Gaisa (neue musikzeitung) hat in einem Expertengespräch zur Musikergesundheit auf der Frankfurter Musikmesse nach Lösungen gesucht. Das Gespräch mit Henriette Gärtner (Pianistin und Sportwissenschaftlerin), Eckart Altenmüller (HMTM Hannover), Sönke Lentz (Bundesjugendorchester) und Gerald Mertens (Deutsche Orchestervereinigung) gibt es online unter: http://www.nmz.de/media/video/musikmesse-2014-muessen-berufsmusiker-lahm-und-taub-werden.
Ein anderes Panel der neuen Musikzeitung nmz war das Thema Schulzeitverdichtung – Kulturvernichtung: Die Fragestellungen „G8 auf Kosten der Kultur? Haben Schüler neben der Schule noch Zeit sich künstlerisch zu entfalten und kreativ zu sein?“ diskutierte Andreas Kolb (neue musikzeitung) mit Ekkehard Hessenbruch (Deutscher Tonkünstlerverband), Walter Lindenbaum (Verband Deutscher Schulmusiker) und Dieter Kreidler (Deutscher Chorwettbewerb): http://www.nmz.de/media/video/musikmesse-2014-schulzeitverdichtung-kulturvernichtung.
„Zwischen Leidenschaft und Existenzangst“ heißt ein weiteres Panel, das den „Traumberuf“ Musikpädagoge beleuchtet hat: Können vollzeitbeschäftigte Musikpädagogen mit ihrem niedrigen Gehalt den eigenen Lebensunterhalt überhaupt noch finanzieren? Oder sind Vollzeit-Musikpädagogen über kurz oder lang schlicht vom Aussterben bedroht? Die überzeugten Pädagogen Agnes Krumwiede und Ulrich Rademacher (Verband deutscher Musikschulen) diskutieren mit Andreas Kolb (neue musikzeitung): http://www.nmz.de/media/video/musikmesse-2014-prekaerer-traumberuf-musikpaedagogen-zwischen-leidenschaft-und-existenza
Diskussion „Kultur trot(z) Sparzwang“ 10.02.2014 Frankfurt
Die kulturpolitische Debatte in Frankfurt am Main, der Stadt mit einem der größten Kulturetats der Republik, wird zusehends unübersichtlicher. Bei allem grundsätzlichem Einverständnis der Beteiligten aus Kultur und Politik darüber, dass die finanzpolitischen Rahmenbedingungen zur Kenntnis genommen werden müssen, scheint die Gefahr von kurzsichtigem Aktionismus zuzunehmen. Wie freiwillig sind die freiwilligen Leistungen, die im gleichen Atemzug als unbestrittener Teil kommunaler Daseinsvorsoge beschrieben werden? Welche Rolle und Bedeutung hat die Kultur im Konzert der verschiedenen politischen Bereiche? Kann es sinnvoll sein, die Sparanteile der Kultur mit dem Rechenschieber festzulegen und dabei Gefahr zu laufen, für kurzfristige Einsparungen, Projekte und Institutionen für immer zu zerstören? Und wie kann dann eigentlich noch sichergestellt werden, auch künftig Raum und Ressourcen für Neues zu haben? Um diese Fragen zu beleuchten, laden die GRÜNEN im Römer zur Diskussion KULTUR TROT(Z) SPARZWANG am Montag 10. Februar 2014 um 19 Uhr in den Cantate-Saal, Großer Hirschgraben 21, 60311 Frankfurt am Main. Zu Gast auf dem Podium sind Dr. Julia Cloot, stellv. Geschäftsführerin und Kuratorin Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Dr. Susanne Gaensheimer, Direktorin Museum für Moderne Kunst, Bernd Loebe, Intendant Oper Frankfurt, Matthias Pees, Intendant Künstlerhaus Mousonturm und Sebastian Popp, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion der GRÜNEN im Römer. Die Moderation übernimmt Dr. Julia Voss, Redakteurin der F.A.Z.

