First We Take The Streets 04.-05.08.2014 sucht Berliner MusikerInnen

Mit dem neuen und kostenlosen Festivalformat „First We Take The Streets“ zeigt die Berlin Music Week am 4. und 5. September, wo in Berlin derzeit die besten, zufälligsten, skurrilsten und oftmals überraschendsten Konzerte und KünstlerInnen zu finden sind: nämlich auf der Straße. An zwei Tagen wird sich zwischen dem Konferenz- und Festival-Zentrum der Berlin Music Week, dem Berliner Postbahnhof, und der East Side Gallery alles um in Berlin lebende MusikerInnen, StraßenmusikerInnen und SoundkünstlerInnen drehen. Zwischen 15.00 und 21.00 Uhr liegen große Matten auf der Straße bereit, die anstelle von herkömmlichen Bühnen für die Konzerte genutzt werden. Von BeatboxerInnen über Singer-/SongwriterInnen bis hin zu elektronischen Loop-KünstlerInnen sind alle willkommen. First We Take The Streets ist der neue Link zwischen dem Tagesprogramm der Berlin Music Week im Postbahnhof, wo sich die lokale bis internationale Musikbranche trifft und dem abendlichen Clubfestival First We Take Berlin, bei dem im Friedrichshain-Kreuzberger Kiez die angesagtesten Newcomer in knapp 20 Clubs ihr Bestes geben.
Mitmachen können alle in Berlin wohnhaften KünstlerInnen, die die Herausforderung der Straße annehmen und den direkten Augenkontakt mit dem Publikum nicht scheuen. Die Bewerbung startet ab sofort online und endet am 22.08.2014. Eine Jury wird entscheiden, wer auf der Mainstage an der o2 World Spreebar oder auf einem der mobilen Spots entlang der Eastside Gallery auftreten wird.

03.08.2014

Eilt: Berlin Summer University of the Arts 2014 vergibt noch bis 15.06. Teilstipendien

Der Präsident der Universität der Künste lobt bei der Berlin Summer University of the Arts 2014 für die künstlerischen Kurse Teil-Stipendien bis zur Hälfte des jeweiligen Kursentgeltes (max. 200 EUR) aus. Junge Künstler und Künstlerinnen – Berufsanfänger (im ersten Jahr nach Abschluss des Studiums) und fortgeschrittene Studierende (im Abschluss-Semester) – können sich bis zum 15. Juni 2014 auf Teilstipendien in den folgenden Kursen bewerben:
Music
Erdal Erzincan “Selpe Technique in Tradition and Present”, September 5th – 9th
Michael Dixon & Elena Brandes “Opera goes Musical”, September 8th – 12th
Cheryl Studer & Gerd Uecker & Janice Alder-Alford & Jonathan Alder „Intensive Class for Opera Singers“, Modul 1 & 2, September 22nd – October 15th

Interdisciplinary
Valentina Karga & Rosario Talevi “Initiation into Autonomous Networks”, September 1st-6th
Sebastian Chichocki & Martin Conrads & Franziska Morlok “Memory Conformity”, September
8th – 11th

Performance
Ragnhild Moerch “The Storyteller on Stage”, August 19th – 21st
Suse Weisse “Storytelling – A Beginner’s Workshop”, August 22nd – 24th
John von Düffel & David Spencer “The Drama Works”, September 4th – 9th
Kristin Linklater “Freeing the Natural Voice”, September 29th – October 4th

11.06.2014

Veranstaltungsreihe MINT präsentiert Frauen in der elektronischen Musik in Berlin

Die Veranstaltungsreihe Mint wurde im April 2013 von Zoe Rasch und Ena Lind ins Leben gerufen. Mint ist eine Clubveranstaltung, die Frauen in der elektronischen Musik präsentiert. Sie findet alle 2 Monate im Bi Nuu (Berlin-Kreuzberg) und unregelmässig an anderen Orten statt. Darüber hinaus unterstützt Mint mit gezielten Maßnahmen weibliche DJs auch außerhalb des Clubs. Durch die Förderung des Musicboards Berlin lädt Mint zu Netzwerk-Dinner, produziert Video-Portraits – die sogenannten „Mint Faces“ – von weiblichen DJs und Persönlichkeiten der House- und Technoszene und organisiert Workshops rund um das Produzieren von Musik und das Auflegen im Club. Die “DJ List” auf ihrer Website kann Bookern und Veranstaltern eine Orientierung geben und bei der Suche nach weiblichen DJs helfen. Die nächste Mint Club Night findet am Samstag, 21.06.2014 um 23:59 Uhr mit Ashibah, Eva Be, Ena Lind und Rroxymore im Bi Nuu statt.

Weitere Infos: http://mintberlin.de

11.06.2014

Musicboard Berlin vergibt als einzige Institution Stipendien an Berliner PopkünstlerInnen

Das Musicboard Berlin vergibt als einzige Institution deutschlandweit Stipendien an Pop-KünstlerInnen. 2014 werden in einer Höhe von insgesamt 94.000€ 14 Stipendien vergeben und 2015 eine Residenz in der Villa Aurora L.A. Nach dem großen Zuspruch 2013 für das Stipendien- und Residenzprogramm des Musicboards hatten dieses Jahr 175 KünstlerInnen Anträge eingereicht. Das Musicboard Berlin vergibt Stipendien und Residenzen an PopkünstlerInnen, die in Berlin leben und hier ihren beruflichen Mittelpunkt haben. Das Herkunftsland spielt dabei keine Rolle. An dem Programm können MusikerInnen teilnehmen, die durch besonders kreative Leistungen hervortreten und professionell arbeiten. Mit Auslandsstipendien und Residenzen unterstützt das Musicboard die weitere Internationalisierung der Berliner Popkultur.
Unter den StipendiatInnen sind dieses Jahr Cherilyn MacNeil von Dear Reader, Fatime Kosumi mit ihrer Band Andrra, Julie Mehlum mit der Band Apples In Space, Larissa Herden aka Lary, u.a.

Die Antragsfrist für 2015 wird im Dezember 2014 bekannt gegeben.

11.06.2014

Copa Da Cultura 2.0 Haus der Kulturen der Welt/Berlin

Den erfolgreichen Programmen zu den letzten beiden Fußball-Weltmeisterschaften – 2006 „Copa da Cultura“ mit insgesamt 55.000 Zuschauern und 2010 der Südafrika gewidmete „Cup of Cultures“ – folgt 2014 das zweite Festival „Copa Da Cultura 2.0“, für das das Berliner Haus der Kulturen der Welt brasilianische KünstlerInnen eingeladen hat. Neben der Live-Übertragung sämtlicher WM-Spiele auf Großleinwand vor über 1000 wetterfesten Sitzplätzen und WM-Expertengesprächen gibt es zahlreiche Open-Air-Konzerte auf der Dachterrasse; mit dabei sind Tulipa Ruiz, die es in Rekordzeit in die brasilianischen Best-of-Listen schaffte und schon mit Größen der brasilianischen Musikszene wie Criolo oder Lulu Santos im Studio stand, die Singer-/Songwriterin Monica Besser, die in Berlin lebt u.v.m. Neben Open-Air-Vergnügen auf der HKW-Dachterrasse mit brasilianischen Drinks und Spezialitäten und Public Viewing bietet das Programm am 17.6. einen kontroversen Blick auf die Fußball-WM: In einer Liveschaltung aus Brasilien diskutieren Experten die Frage, die Brasiliens Gesellschaft derzeit bewegt: „Die WM für wen?“ 
Das gesamte Programm ist natürlich „100% waterproof“, bei Regen finden die Konzerte in der Ausstellungshalle statt.

26.05.2014

Deutscher Frauenrat sucht eine/n Geschäftsführer/in in Berlin

Der Deutsche Frauenrat mit Sitz in Berlin, der Zusammenschluss von über 50 Frauenverbänden und -organisationen, agiert als Lobby der Frauen auf Bundesebene im zivilgesellschaftlichen und vorparlamentarischen sowie im parlamentarischen Raum. Der Verband besetzt zum 15.10.2014 die Stelle der Geschäftsführung neu. Bewerbungsschluss ist der 31.3.2014.

09.03.2014

Fachtagung Musiktherapie „Gender auf der Agenda“ 09.11.2013 Berlin

Eine Fachtagung im Musiktherapiezentrum der Universität der Künste Berlin 2013 hat das Thema “Gender auf der Agenda… Oder: Welch Geflecht‘, dies Geschlecht!“ im musik- und psychotherapeutischen Alltag am Samstag, 09.11.2013 von 9.00 bis 17.30 Uhr. Es befasst sich mit Fragen wie „Was bedeutet uns und was verbinden wir mit Geschlechterzugehörigkeit und Geschlechterrolle? Wie halten wir es mit der zwischenmenschlichen Beziehung unter Geschlechtern? Was wird sichtbar, was bleibt unsichtbar? Hüten wir Geheimnisse in uns? Und schließlich: Können wir Geschlecht („weiblich“ / „männlich“) auch im Musikalischen hören, spüren und leiblich erfahren? Inwiefern und wie stark ist unsere therapeutische Haltung vom Gender-Fühlen, -Denken und -Handeln oder von Vorurteilen geprägt und beeinflusst?“ Die Referenten und Referentinnen werden die TeilnehmerInnen mit theoretischen Grundlagen, klinischen Erfahrungsberichten und wissenschaftlichen Erkenntnissen bereichern – für eine genderbewusste therapeutische Haltung und Beziehungsgestaltung. Zielgruppe der Fachtagung sind praktizierende Musik- und PsychotherapeutInnen, PsychologInnen, ÄrztInnen, Studierende der genannten Fachrichtungen sowie InteressentInnen angelehnter Berufsfelder. Teilnahmegebühr: 60,-€, ermäßigte Kosten für StudentInnen 50,-€. Anmeldung unter www.udk-berlin.de/musiktherapie, Anmeldeschluss: 21.10.2013.

Veranstaltungsort: UdK Berlin, Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin-Charlottenburg, Raum 158
Kontakt: Musiktherapiezentrum UdK Berlin, Zentralinstitut für Weiterbildung (ZIW), Tel: + 49 (0)30 3185 2553,
Fax: + 49 (0)30 3185 2680, E-Mail: ed.ni1774526414lreb-1774526414kdu@e1774526414ipare1774526414htkis1774526414um1774526414

29.09.2013

Professur für Transkulturelle Musikwissenschaft & Hist. Anthropolgie in Berlin zu besetzen

An der Philosophischen Fakultät III der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft ist eine W3-Professur für Transkulturelle Musikwissenschaft und Historische Anthropologie der Musik zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Das Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität sucht eine(n) national wie international hervorragend ausgewiesene(n) Forscher(in) im Bereich der Transkulturellen Musikwissenschaft und Historischen Anthropologie der Musik, dessen/deren Forschungsschwerpunkte in musikalischer Sozialgeschichte bzw. in Cultural Studies of Music liegen sollen. Erwartet wird die Beherrschung eines breiten empirischen Methodenspektrums. Bewerbungsschluss: 10.10.13

22.09.2013

Perspectives Festival & Konferenz 12.-13.09.2013 Berlin

Machen statt nur die Empörung im Internet kundtun sagten sich Künstlerinnen, Journalistinnen, Veranstalterinnen und musikinteressierte Frauen, nachdem vor einiger Zeit eine Statistik und ein Artikel vom FemalePressure-Netzwerk die Runde in den Sozialen Netzwerken machte. Darin wurde noch einmal darauf hingewiesen, wie wenig Beachtung Künstlerinnen in der Elektronischen Musik – als DJs oder Musikerinnen – finden. Es wurde die Präsenz bei Festivals, in den Medien, bei Labelveröffentlichungen u.a. untersucht – die Zahlen sprachen für sich. Jetzt schaffen sie sich Beachtung – mit einer eigenen hochkarätigen Veranstaltung, dem Perspectives Festival vom 12.-13.09.2013, die neben Shows und DJ-Sets auch gleich noch eine Diskussionsrunde beinhaltet. Eine illustre Runde wird die Ursachen ergründen, warum Frauen gerade in diesem Bereich noch weniger präsent sind als anderswo in der Musikszene. Zudem gibt es Workshops, in denen interessierte Frauen neue Fähigkeiten erlernen und neue Anregungen bekommen können. Mit dabei sind die Künstlerinnen Ada, Electric Indigo, Gudrun Gut, Chra, Caro C on Delia Derbyshire (presentation + live), Kritzkom, Midori Hirano aka MimiCof, Pilocka Krach, Islaja, Sonae und Tinker, sowie die DJanes Rymd Silva, Sharon Schael, Chez Mieke, Vinilette, Acid Maria, Ipek, Sarah Farina, Janoshi, Deneh , Dependance, Dj Spoke, Turrican, WHO u.a. Als Podiumsdiskutantinnen wurden Sonja Eismann (Missy Mag), Rosa Reitsamer (Institut für Musiksoziologie Wien), Sascha Kösch (De:Bug), Nico Deuster (Krake Festival), Stefan Lehmkuhl (Melt), Sandra Passaro (Stars and Heroes), Andrea Götzke (all2gethernow / newthinking), Susanne Kirchmayr/Electric Indigo (Gründerin von female:pressure), Anne Roth (50prozent.blog, Tactical Tech), Vina Yun (journalist), Leah King & Maebh Murphy (Listen Up! Festival), Jan Rohlf (CTM Festival) und Mats Almegård (Volt Festival/SE) eingeladen.
Veranstaltungsort: ://about blank, Markgrafendamm 24 c, 10243 Berlin (nahe Ostkreuz)

02.09.2013

Black Lux – Ein Heimatfest aus schwarzen Perspektiven Ballhaus/Berlin 28.-30.08.2013

Das afropolitane Berlin hat eine jahrhundertelange Geschichte. Dem internationalen Diskurs zu Schwarzer Identität aber hinkt Deutschland um Längen hinterher. Ob es um die eigene koloniale Vergangenheit geht, um die tief eingeschriebenen Muster von Rassismus in Institution und Alltag oder eben um die Vielfalt Schwarzer Lebenswelten als selbstverständliche Facette deutscher Gesellschaft – der Nachholbedarf ist immens. Schon in der letzten Spielzeit intervenierte das Ballhaus Naunynstraße mit regelmäßigen Diskussionsveranstaltungen in die erhitzt geführte Debatte. Als Labor für Strategien des Aufbegehrens gegen Diskriminierung bietet das postmigrantische Theater in Kreuzberg eine Bühne für translokale Perspektiven, deren Selbstverständlichkeit noch nicht gegeben ist. Doch selbstbewusste ProtagonistInnen und künstlerische Praxen sind längst hier. Höchste Zeit für ein Heimatfest! Vom 28.-30.08.13 feiert Berlin also das Black Lux Festival – mit dabei sind u.a. die Musikerin Noah Sow aka Noiseaux mit der dezentralen Klanginstallation „BACKSTREET VOICES POWERTRIP“ jeweils von 17.30 Uhr bis 23 Uhr. Ort: Ballhaus Naunynstraße || Beginn: 28.08.2013 18:00 || Eintritt: 0 EUR ||

27.08.2013

Fête de la Musique 21.06.2013

Jedes Jahr zum Sommeranfang am 21. Juni erklingt die Fête de la Musique – das Fest der Musik – the Worldwide Music Day. Was 1982 mit der Idee des damaligen französischen Kulturministers Jack Lang, ein paar Stromanschlüssen und viel musikalischem Idealismus in Paris begann, hat sich längst zu einem globalen und populären Ereignis entwickelt. Inzwischen verbindet Fête de la Musique die Menschen in 520 Städten weltweit, davon 297 in Europa (41 in Deutschland). Zu hören gibt es Musik aller Stilrichtungen, für das Publikum gratis, dank all der Bands, Orchester, Chöre und SolistInnen, die an diesem Tag ohne Honorar auftreten. Und wer endlich mal wieder Straßenmucke machen möchte: aufgrund einer Genehmigung nach dem Landes-Immissionsschutzgesetz Berlin/ LImSchG kann im Rahmen der Fête de la Musique am 21. Juni in der Zeit von 16:00 bis 22:00 Uhr berlinweit – in allen Bezirken akustisch (unplugged, ohne elektrische Verstärkung) musiziert werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die pflichtige GEMA-Lizenz-Kosten für diesen Tag übernimmt die Stadt Berlin (Fete Company i.A.). Musiker senden ihre GEMA-Musikfolge per Post an Fete Company.

16.06.2013

Unmenschliche Musik im Haus der Kulturen der Welt/Berlin

Können nur Menschen Musik erschaffen? Singen nicht auch Vögel und Wale? Was bleibt von der heiligsten und intimsten Kunstform, wenn Software Kompositionen kreiert, die man von den Werken der großen Meister nicht unterscheiden kann? Das Haus der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin präsentiert im Rahmen des Anthropozän-Projekts vom 21.02. – 24.02. Kompositionen von Maschinen, Tieren und Zufällen. Mit Nicholas Bussmann, David Cope, Jerry Dammers‘ Spatial A.K.A. Orchestra, Ebba Durstewitz, Tamer Fahri, Alexander Hacke, Lillevan, Andrew Pekler, David Rothenberg, Nobukazu Takemura und anderen.

24.01.2013