Professur für Transkulturelle Musikwissenschaft & Hist. Anthropolgie in Berlin zu besetzen
An der Philosophischen Fakultät III der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft ist eine W3-Professur für Transkulturelle Musikwissenschaft und Historische Anthropologie der Musik zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Das Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität sucht eine(n) national wie international hervorragend ausgewiesene(n) Forscher(in) im Bereich der Transkulturellen Musikwissenschaft und Historischen Anthropologie der Musik, dessen/deren Forschungsschwerpunkte in musikalischer Sozialgeschichte bzw. in Cultural Studies of Music liegen sollen. Erwartet wird die Beherrschung eines breiten empirischen Methodenspektrums. Bewerbungsschluss: 10.10.13
Perspectives Festival & Konferenz 12.-13.09.2013 Berlin
Machen statt nur die Empörung im Internet kundtun sagten sich Künstlerinnen, Journalistinnen, Veranstalterinnen und musikinteressierte Frauen, nachdem vor einiger Zeit eine Statistik und ein Artikel vom FemalePressure-Netzwerk die Runde in den Sozialen Netzwerken machte. Darin wurde noch einmal darauf hingewiesen, wie wenig Beachtung Künstlerinnen in der Elektronischen Musik – als DJs oder Musikerinnen – finden. Es wurde die Präsenz bei Festivals, in den Medien, bei Labelveröffentlichungen u.a. untersucht – die Zahlen sprachen für sich. Jetzt schaffen sie sich Beachtung – mit einer eigenen hochkarätigen Veranstaltung, dem Perspectives Festival vom 12.-13.09.2013, die neben Shows und DJ-Sets auch gleich noch eine Diskussionsrunde beinhaltet. Eine illustre Runde wird die Ursachen ergründen, warum Frauen gerade in diesem Bereich noch weniger präsent sind als anderswo in der Musikszene. Zudem gibt es Workshops, in denen interessierte Frauen neue Fähigkeiten erlernen und neue Anregungen bekommen können. Mit dabei sind die Künstlerinnen Ada, Electric Indigo, Gudrun Gut, Chra, Caro C on Delia Derbyshire (presentation + live), Kritzkom, Midori Hirano aka MimiCof, Pilocka Krach, Islaja, Sonae und Tinker, sowie die DJanes Rymd Silva, Sharon Schael, Chez Mieke, Vinilette, Acid Maria, Ipek, Sarah Farina, Janoshi, Deneh , Dependance, Dj Spoke, Turrican, WHO u.a. Als Podiumsdiskutantinnen wurden Sonja Eismann (Missy Mag), Rosa Reitsamer (Institut für Musiksoziologie Wien), Sascha Kösch (De:Bug), Nico Deuster (Krake Festival), Stefan Lehmkuhl (Melt), Sandra Passaro (Stars and Heroes), Andrea Götzke (all2gethernow / newthinking), Susanne Kirchmayr/Electric Indigo (Gründerin von female:pressure), Anne Roth (50prozent.blog, Tactical Tech), Vina Yun (journalist), Leah King & Maebh Murphy (Listen Up! Festival), Jan Rohlf (CTM Festival) und Mats Almegård (Volt Festival/SE) eingeladen.
Veranstaltungsort: ://about blank, Markgrafendamm 24 c, 10243 Berlin (nahe Ostkreuz)
Black Lux – Ein Heimatfest aus schwarzen Perspektiven Ballhaus/Berlin 28.-30.08.2013
Das afropolitane Berlin hat eine jahrhundertelange Geschichte. Dem internationalen Diskurs zu Schwarzer Identität aber hinkt Deutschland um Längen hinterher. Ob es um die eigene koloniale Vergangenheit geht, um die tief eingeschriebenen Muster von Rassismus in Institution und Alltag oder eben um die Vielfalt Schwarzer Lebenswelten als selbstverständliche Facette deutscher Gesellschaft – der Nachholbedarf ist immens. Schon in der letzten Spielzeit intervenierte das Ballhaus Naunynstraße mit regelmäßigen Diskussionsveranstaltungen in die erhitzt geführte Debatte. Als Labor für Strategien des Aufbegehrens gegen Diskriminierung bietet das postmigrantische Theater in Kreuzberg eine Bühne für translokale Perspektiven, deren Selbstverständlichkeit noch nicht gegeben ist. Doch selbstbewusste ProtagonistInnen und künstlerische Praxen sind längst hier. Höchste Zeit für ein Heimatfest! Vom 28.-30.08.13 feiert Berlin also das Black Lux Festival – mit dabei sind u.a. die Musikerin Noah Sow aka Noiseaux mit der dezentralen Klanginstallation „BACKSTREET VOICES POWERTRIP“ jeweils von 17.30 Uhr bis 23 Uhr. Ort: Ballhaus Naunynstraße || Beginn: 28.08.2013 18:00 || Eintritt: 0 EUR ||
Weitere Infos: http://www.noiseaux.com/2013/08/berlin-28-8-30-9-ballhaus-naunynstrasse-klanginstallation-von-noah-sow/, http://www.ballhausnaunynstrasse.de/index.php?id=21&evt=850&L=
Fête de la Musique 21.06.2013
Jedes Jahr zum Sommeranfang am 21. Juni erklingt die Fête de la Musique – das Fest der Musik – the Worldwide Music Day. Was 1982 mit der Idee des damaligen französischen Kulturministers Jack Lang, ein paar Stromanschlüssen und viel musikalischem Idealismus in Paris begann, hat sich längst zu einem globalen und populären Ereignis entwickelt. Inzwischen verbindet Fête de la Musique die Menschen in 520 Städten weltweit, davon 297 in Europa (41 in Deutschland). Zu hören gibt es Musik aller Stilrichtungen, für das Publikum gratis, dank all der Bands, Orchester, Chöre und SolistInnen, die an diesem Tag ohne Honorar auftreten. Und wer endlich mal wieder Straßenmucke machen möchte: aufgrund einer Genehmigung nach dem Landes-Immissionsschutzgesetz Berlin/ LImSchG kann im Rahmen der Fête de la Musique am 21. Juni in der Zeit von 16:00 bis 22:00 Uhr berlinweit – in allen Bezirken akustisch (unplugged, ohne elektrische Verstärkung) musiziert werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die pflichtige GEMA-Lizenz-Kosten für diesen Tag übernimmt die Stadt Berlin (Fete Company i.A.). Musiker senden ihre GEMA-Musikfolge per Post an Fete Company.
Weitere Infos: http://www.fetedelamusique.de
Unmenschliche Musik im Haus der Kulturen der Welt/Berlin
Können nur Menschen Musik erschaffen? Singen nicht auch Vögel und Wale? Was bleibt von der heiligsten und intimsten Kunstform, wenn Software Kompositionen kreiert, die man von den Werken der großen Meister nicht unterscheiden kann? Das Haus der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin präsentiert im Rahmen des Anthropozän-Projekts vom 21.02. – 24.02. Kompositionen von Maschinen, Tieren und Zufällen. Mit Nicholas Bussmann, David Cope, Jerry Dammers‘ Spatial A.K.A. Orchestra, Ebba Durstewitz, Tamer Fahri, Alexander Hacke, Lillevan, Andrew Pekler, David Rothenberg, Nobukazu Takemura und anderen.
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen am Institut der Musikwissenschaft Berlin gesucht
An der Universität der Künste Berlin sind in der Fakultät Musik – Institut für Musikwissenschaft – folgende Stellen zu besetzen: 2 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in – Entgeltgruppe 13 TV-L Berliner Hochschulen, befristet auf 3 Jahre, besetzbar: 1. Februar 2013, Kennziffer: 3/1372/13.
Aufgabengebiet: Erstellen einer MEI-basierten Edirom-Edition von Giuseppe Sartis Giulio Sabino bzw. Fra i due litiganti il terzo gode im Rahmen des von der Einstein Stiftung Berlin finanzierten Forschungsprojekts A Cosmopolitan Composer in Pre-Revolutionary Europe – Giuseppe Sarti, das in Kooperation mit der Hebrew University Jerusalem durchgeführt wird.
Anforderungen: Abgeschlossenes Studium in Musikwissenschaft (Master/Magister) oder Staatsexamen im Fach Musik und vorzugsweise Promotion. Sehr gute Sprachkenntnisse in mind. einer der folgenden Sprachen: Italienisch, Englisch, Französisch, Dänisch. Daneben ist das Vorhandensein von einer oder beiden der folgenden Qualifikationen wünschenswert: Editionstätigkeiten, Kenntnisse in der digitalen Aufbereitung historischer Quellen.
Bewerbungen sind mit aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der Kennziffer bis zum 18. Januar 2013 an die Universität der Künste Berlin – ZSD 1 -, Postfach 12 05 44, 10595 Berlin, zu richten.
Weitere Infos: http://www.udk-berlin.de/sites/content/themen/aktuelles/stellenausschreibungen/kennziffer_3_1372_13/index_ger.html
Berliner Jazzclub a-trane feiert 20jähriges Jubiläum im September
Als der Jazzclub A-Trane im Herbst 1992 erstmals seine Pforten in der Bleibtreustrasse 1 in Berlin-Charlottenburg öffnete, hätte wohl niemand erwartet, dass er sich so flott zu einer Berliner Jazzinstitution entwickeln würde. Seit 1997 wird der Club, dessen Namenspatrone John Coltrane (Spitzname Trane) und Duke Ellington (“Take The A-Train”) sind, von dem ehmaligen Bundesliga-Basketballspieler Sedal Sardan geführt, der in der Szene schon davor als passionierter Jazzfan aufgefallen war. Jetzt feiert das A-Trane, das 2011 als Club des Jahres mit dem “Live Entertainment Award” ausgezeichnet wurde, seinen 20. Geburtstag. Und dies in angemessen großem Stil. Zum Auftakt der Feierlichkeiten wird am 11. September Till Brönner mit seiner Band bei freiem Eintritt ein Open-Air-Konzert vor dem Club geben. Am selben Tag eröffnet Sardan zudem das neue A-Trane Jazzcafé. Sehr hochkarätig und abwechslungsreich ist auch das restliche Programm im Jubiläumsmonat September: es reicht vom Wolfgang Haffner Trio (12.09.) und dem David Friedman & Peter Weniger Duo (13.09) über eine Jam-Session mit Nils Landgren, Magnus Lindgren, Sebastian Studnitzky und Paul Kleber (15.09.), Uschi Brüning und Ernst Ludwig Petrowsky (16.09.), Scott Hamilton und Reggie Moore (19.09), das Julia Hülsmann Trio (23.09.), das Gesangsquartett Mosaiq 4 Voices mit Céline Rudolph (24.09.) bis zu Alexander von Schlippenbach und Aki Takase (25.09.). Kurzum: Es ist für so ziemlich jeden Jazzgeschmack etwas dabei. Da der Club nur 100 Besuchern Platz bietet, sollte man sich für die Club-Konzerte früh genug um Reservierungen kümmern.
(Quelle: http://www.jazzecho.de)
Infos: http://www.a-trane.de/
A L’Arme! Festival 18.-21.07.2012 Berlin
A L’ARME – An die Waffen: Moderner Jazz, improvisierte Musik und zeitgenössischer Freejazz treffen in einem genreübergreifenden Sommerfestival zusammen – radikal, polarisierend und von außerordentlichem Unterhaltungswert! Das A L’ARME! FESTIVAL in Berlin präsentiert vom 18.-21. Juli die gesamte Bandbreite der internationalen Avantgarde-Jazz-Bewegung in ihrer ganzen zeitgeschichtlichen und Generationen übergreifenden Vielfalt. Bei spannenden, vorher nie da gewesenen Begegnungen sind z.B. Silke Eberhard und Aki Takase mit ihrer „Ornette Coleman Anthology“ am Start, und in der vierteilige Reihe „The Art of Duo“, die das ganze Festival durchzieht, zwei Wegbereiter und Pioniere des europäischen Freejazz: die Pianistin Irène Schweizer und der Schlagzeuger Han Bennink. Der Pianist Louis Rastig kommt einmal mit einem Wunschquartett, das in dieser Konstellation so noch nie zu hören war und u.a. mit der jungen aufstrebenden Drummerin Olga Nosova aus Moskau und der belgischen Wahlberlinerin Els Vandeweyer am Vibraphon auf die Bühne geht. Zum anderen spielt er im Trio mit der New Yorker Cellistin Okkyung Lee und dem Chicagoer Working Class Hero Ken Vandermark an Saxophon und Klarinetten. Drei MusikerInnen, die sich an diesem Abend erstmals begegnen und mit ihren unterschiedlichen Backgrounds durch Konfrontation und Kollaboration ein neues, großes Ganzes schaffen. Das norwegisch-schwedische Power-Trio „The Thing“ wird im Juni diesen Jahres seine erste Platte mit der weltberühmten Hip Hop-Künstlerin und Jazz-Sängerin Neneh Cherry veröffentlichen und gibt im Rahmen des A L’ARME! Festival ein deutschlandweit exklusives Record Release-Konzert.
WASSERMUSIK 2012
WASSERMUSIK 2012 heißt ein Festival mit Konzerten, Filmen, Gesprächen und vielem mehr, das das Berliner Haus der Kulturen vom 21.7. – 11.8.2012 veranstaltet. Unter dem Motto „Süd_Süd“ stellt das Open-Air-Festival in diesem Jahr Musikstile in den Mittelpunkt, die jenseits der angloamerikanischen Pop-Hegemonie aus dem Kulturaustausch zwischen Südamerika, Karibik, Afrika und Indien entstanden sind. Höhepunkte sind z.B. die „Queen of Cumbia“ Totó la Momposina, die kolumbianische Cantadora, die in ihrer Heimat als Nationalheiligtum verehrt wird. Mit dabei ist außerdem die indisch-kanadische Musikerin Kiran Ahluwalia, die ihre Songs im über 1000 Jahre alten persisch-indischen Ghasel-Stil schreibt und die sinnlichen Verse mit afghanischer Rubab-Laute oder portugiesischem Fado, keltischer Fiedel und elektronischer Musik kombiniert.
Wie immer beschränkt sich das Festival nicht auf Musik, sondern hat auch Spielfilme, sowie Musik- und andere Dokumentationen im Programm. Da ist z.B. der marokkanische Dokumentarfilm Tagnawittude der Regisseurin El Madani, die die Band Gnawa Diffusion bei ihren mitreißenden Konzerten durch Europa begleitet und die Trancemusik beim Sufi-Festival in Essaouira in bewegte und bewegende Bilder gebannt hat. Für sie ist es der Versuch, unterschiedliche Identitäten zusammen zu bringen, und sie geht damit Kindheitserinnerungen nach: ihre Mutter bei der Trance-Medition, erfüllt von der Musik der Gnawa. Ein weiterer Film, Zanzibar Musical Club, zeigt die 17jährige Belina, die Akkordeonspielerin werden will und während sie auf der Suche nach Anregungen durch die Musikwelt Sansibars streift, auf immer neue Einflüsse stößt. Der Dokumenatarfilm … Y tenemos sabor stammt von der einzigen afro-kubanischen Regisseurin, die im 20. Jahrhundert auf der Insel einen Spielfilm drehte: Sara Gómez. In dieser Dokumentation widmet sie sich ihrer eigenen Geschichte, der Schwarzen Kultur und Musik Kubas und der Rolle der Frauen.
Hinzu kommen Diskussionen, Artist talks, Familienprogramm und ein „Wassermarkt“ mit Produkten aus, mit und zum Thema Wasser und Süd-Süd-Waren aller Art: von Amazonas-Kosmetik über Gouadeloupe-Eisspezialitäten, Humor, Instrumente, kreolische Drinks, Spielzeug für Groß und Klein bis Strand-Lifestyle und Trockenfrüchte.
Veranstaltungsort: Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin.
HKW Lokal Konzerte: Berlins Musikszene vertont den Klimawandel
„HKW LOKAL“ heißt eine Konzertreihe der Initiative der Kulturstiftung des Bundes „Über Lebenskunst“ in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin, bei der Berlins internationale Musikszene den Klimawandel mit speziell für diesen Anlass erdachtem Programm vertont. Am 10.05. starten Lonski & Classen + Clare & The Reasons um 20 Uhr; weitere Konzerte finden am 07.06.2012 mit Mónica Besser + Débora Saraiva + Tomi Simatupang, sowie am 20.06.2012 mit Marta Collica + Knuckleduster statt.
Vortrag mit Marleen Hoffmann: „Ethel Smyth und die Sufragettenbewegung: Eine Komponistin auf ‚Abwegen'““
Am 20. April spricht Marleen Hoffmann in der alpha-nova-kulturwerkstatt & galerie futura über „Ethel Smyth und die Suffragettenbewegung: Eine Komponistin auf ‘Abwegen’“. Der Vortrag findet im Rahmen der Finissage der Gruppenausstellung „Von Rosen, Nelken, Netzen. Künstlerische Statements zum Weltfrauentag“ statt, mit der am 08. März 2012 die Galerie in Berlin an ihrem neuen Standort wiedereröffnet wurde (http://www.alpha-nova-kulturwerkstatt.de/neueroffnung-vernissage/). Im Anschluss an den Vortrag wird der Film „Von Brot und Rosen“ der Künstlerinnen Bettina Hohorst, Tina Kiel und Mayan Printz gezeigt, der den Textilarbeiterinnenaufstand in Lawrence (USA) 1912 thematisiert und der Teil der Ausstellung ist.
Beginn: 19:30 Uhr
Ort: alpha nova kulturwerkstatt & galerie futura, Am Flutgraben 3, 12435 Berlin
Collossale Party in der BarMarianne, Berlin
Die Gitarristin Barbara Colloseus feiert mal wieder ihren Geburtstag und lädt dazu am 17. März ab 20 Uhr in die Bar Marianne in Berlin. Ab 21 Uhr gibt es Livemusik mit Elektra King und We love Rock’n’roll und als DJ Halloween Jack.
Ort: Marianne, Mariannenstr. 6, 10997 Berlin

